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Putengeschnetzeltes mit Spargel & Bärlauchpesto [15.04.2019]

Monday, April 15th, 2019

Der Montag nach meinem etwas verlängerten Wochenende in unserem Betriebsrestaurant fing gar nicht mal uninteressant an, denn es fanden sich gleich zwei Gerichte auf der Tageskarte, die mein Interesse weckten. Zum einen ein alter Klassiker im Abschnitt Globetrotter in Form von Bifteki mit Tzaziki und frischen Zwiebeln, dazu Djuvecreis, zum anderen weckte aber auch das Putengeschnetzeltes mit Spargel und Bärlauchpesto, dazu Rösti bei Tradition der Region mein Interesse, denn Bärlauch und Spargel sind etwas, was man nicht täglich serviert bekommt. Dagegen konnten die anderen Angebote wie Gebratener marinierter Tofu mit Curry Ingwergemüse und Basmatireis bei Vitality sowie die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse und gelben Thaicurry in Kokosmilchsauce nicht ankommen. Doch als ich das Betriebsrestaurant betrat auf dem großen Bildschirm am Eingang die Gerichte begutachten konnte, holte mich die Realität etwas ein: Die beiden größeren Bifteki-Frikadellen – eher wie hier, nicht die übliche Größe wie hier – sahen recht dunkel, fast schon zu dunkel aus. Und beim Putengeschnetzelten hatte man die angekündigten Röstis durch Maccaire-Kartoffeln ersetzt, außerdem sah die Sauce recht dünn aus. Als beides nicht optimal, aber da ich Bifteki ja jederzeit wieder bekommen kann, entschied ich mich letztlich doch für das Putengeschnetzelte.

Turkey chop with asparagus & ramson pesto / Putengeschnetzeltes mit Spargel & Bärlauchpesto

Schön fand ich, dass man den Spargel nicht einfach unter das Geschnetzelte gemischt hatte, sondern separat servierte. Leider erwies sich die Sauce aber, wie befürchtet, als sehr dünn und ich musste beim Transport des Tabletts dieses etwas nach links neigen, damit die Sauce nicht über den Tellerrand auf das Tablett lief, sondern sich auch hinter den Maccaire-Kartoffeln verteilte. Geschmacklich fand ich das Geschnetzelte aber letztlich doch sehr gelungen, die Bärlauch-Note aus dem Pesto war deutlich, aber nicht dominant und passte wie ich fand sehr gut zum Putengeschnetzelten in seiner dünnen, aber würzigen Sauce. Leider war das Fleisch, abgsehen von zwei oder drei größeren Stücken, mal wieder sehr kleinteilig geworden und teilweise auch wie ich fand ein wenig trocken. Insgesamt gut, aber nicht perfekt, weswegen ich hier keine zwei Punkte geben kann. An den Maccairekartoffeln, im Grunde genommen Kroketten in Talerform, gab es aber nichts auszusetzen und auch der Spargel – auch wenn er offensichtlich aus dem Glas kam und nicht frisch war, passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkonzeption. Ich war mir meiner Wahl zufrieden, auch wenn es kleinere Mängel gab.
Bei den anderen Gästen konnte sich mit knappen Vorsprung das Bifteki durchsetzen, das trotz der recht dunkel geratenen Bifteki-Frikadellen gar nicht mal so schlecht gewesen zu sein schien, und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erobern. Aber das Putengeschnetzelte war ihm dicht auf den Fersen und sicherte sich einen guten Platz zwei. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und mit nur geringem Abstand folgte schließlich der marinierte Tofu auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes: +
Spargel: ++
Maccairekartoffeln: ++

Gratiniertes Putensteak mit Dijon-Hollandaise & Kroketten [10.04.2019]

Wednesday, April 10th, 2019

Mit einem Putensteak mit Tomate und Mozzarella gratiniert, dazu Dijonsenf-Hollandaise und Kroketten stand heute im Abschnitt Tradition der Region ein Gericht auf der Speisekarte, das laut meinen inzwischen fast 10 Jahre zurückreichenden Aufzeichnungen noch nie in unserem Betriebsrestaurant angeboten wurde. Da konnte ich nicht anders als bei diesem Angebot zuzugreifen. Alternativ wäre vielleicht noch der Gebackene Hoki auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne aus dem Abschnitt Vitality in Frage gekommen. Der Große Salatteller mit Parmesandressing, BBQ Chicken Wings und Baguette sah zwar auch nicht schlecht aus, vor allem waren die Chicken Wings wirklich ansehnlich groß, aber ich bin nicht so der Salatteller-Typ. Und für die Asia-Thai-Angeboten wie Gebratener Eierreis mit Gemüse in Süß-Saurer-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce konnte ich mich auch nicht so recht begeistern. Aber das sind sowieso nur theoretische Überlegungen, denn ich hatte mich ja bereits für das gratinierte Putensteak entscheiden.

Gratinated Turkey steak with dijon mustard hollandaise & croquettes / Gratiniertes Putensteak mit Dijonsenf-Hollandaise & Kroketten

Das Putensteak erwies sich, obwohl gebacken, als überaus saftig und angenehm zart. Dabei gaben die teilweise ebenfalls noch schön saftigen Tomatenwürfel unter der Käseschicht ihm zusätzlich noch eine leckere fruchtige Note. Dazu passte wunderbar die cremige Sauce mit ihrer leichten, aber keinesfalls dominanten Dijonsenf-Note, die mir trotz meiner leichten Abneigung gegenüber reinem Senf doch sehr gut gefiel. Und auch die heißen und außen angenehm knusprigen Kroketten mit ihrer weichen Kartoffelbreifüllung passten wunderbar in die geschmackliche Gesamtkombination. Die Zusammenstellung Fleisch + Sauce + Sättigungsbeilage ist zwar die einfachste aller klassichen Menu-Zusammenstellungen, aber aufgrund ihrer Wandlungsfähigkeit ergeben sich immer wieder interessante und schmackhafte Kombinationen. Ich war auf jeden Fall zufrieden und würde jederzeit wieder zugreifen, wenn das Gericht erneut auf der Speisekarte auftaucht.
Und auch der Zuspruch der anderen Gäste schien recht groß, denn das gratinierte Putensteak konnte sich mit einem kleinen, aber klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich das Hokifilet, das aber nur knapp vor den Asia-Gerichten lag, die somit den dritten Platz belegten. Der Salatteller mit BBQ-Hähnchen belegte nur eine haaresbreite dahinter den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gratiniertes Putensteak: ++
Dijon-Hollandaise: ++
Kroketten: ++

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [09.04.2019]

Tuesday, April 9th, 2019

Das heutige Angebot in unserem Betriebsrestaurant klang zumindest im Intranet gar nicht so schlecht. Wären keine Butternudeln, die ich ja nicht so mag, dabei gewesen, hätte ich vielleicht sogar beim Rindergeschnetzeltes mit grünem Spargel in Sherry-Rahmsauce und Butternudeln aus dem Abschnitt Globetrotter der Tageskarte zugegriffen. Und auch die Gnocchi mit Egerlingen, Austernpilzen und Blattspinat bei Vitality lasen sich gut und ich hatte früher auch gute Erfahrungen mit ihnen gemacht. Selbst an der Asia-Wok-Theke stand, neben Gebratenen Tofu mit Gemüse in Erdnußsauce mit Gebackenen Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce ein durchaus akzeptables Gericht auf dem Speiseplan. Doch letztlich griff ich dann doch wieder beim Hausgemachten Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region zu, ich stehe nun mal auf Fleischpflanzerl alles Art. Leider entdeckte ich nichts passendes dazu an der Salattheke und das Gemüse an der Gemüsetheke sah mir etwas zu zerkocht aus. Daher blieb es heute mal wieder bei Fleisch mit Beilage.

Meatball with gravy & roast potatoes / Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln

Zum ersten erschien die Portion die man mir da auf den Teller getan hatte zwar etwas klein, aber das lag wohl auch an der Größe des Tellers, denn letztlich reichte die Menge durchaus auch für einen erwachsenen Mann wie mich aus um Satt zu werden. Dennoch fand ich die Zusammenstellung letztlich etwas langweilig. Am mehr als ausreichend großen Fleischpflanzerl mit seinem gut gewürzten, lockeren Hackfleisch und der dünnen, knusprigen Kruste mit Röstaromen gab es zwar ebenso wenig etwas auszusetzen wie an den festen, nicht zu matschigen angerösteten Salzkartoffeln oder der mild-würzigen Sauce, die verhinderte dass das Gesamtgericht zu trocken wirkte, aber irgendwie fehlte mir der letzte Pepp, um es wirklich interessant zu gestalten. Eine leckere Gemüsebeilage oder auch schon eine Portion Krautsalat hätte da bestimmt geholfen. Ich will mich da nicht beschweren, aber letztlich denke ich doch, ich wäre mit dem Rindergeschnetzelten mit Spargel trotz der Butternudeln vielleicht besser bedient gewesen. Vielleicht…
Bei den Allgemeinheit der Gäste lag aber dennoch das Fleischpflanzerl ganz hoch in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala sichern. Aber das Rindergeschnetzelte war ihm eng auf den Fersen und belegte einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei folgte mit wiederum geringen Abstand lagen schließlich die Asia-Gerichte. Die vegetarische Gnocchi belegten einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++

Schwäbischer Grillteller mit Käsespätzle [08.04.2019]

Monday, April 8th, 2019

Zuerst sah es so aus als würde die neue Woche in unserem Betriebsrestaurant wieder mit einer kulinarischen Durststrecke beginnen, denn mit der Gemüsepaella bei Vitality oder den Wollwürsten mit Kartoffelstampf, Bratensauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region konnte ich nicht allzu viel anfangen und auch die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in roter Thai-Currysauce waren nicht dazu angetan, Begeisterungsstürme bei mir hervorzurufen. Zum Glück hatte man außerdem noch eine Schwäbische Grillpfanne mit
Schweinelende, Käsespätzle, frischen Röstzwiebeln und Schwammerlsauce
im Abschnitt Globetrotter auf die Speisekarte gesetzt, eine Gerichte das man früher in ähnlicher Konfiguration auch unter der Bezeichnung Schwabenteller angeboten hatte. Da ich in der Vergangenheit damit durchgehend gute Erfahrungen gemacht hatte und natürlich aufgrund des Fehlens wirklicher Alternativen griff ich bei diesem Gericht zu.

Swabian BBQ dish with pork tenderloin, cheese spaetzle, roast onions & mushroom sauce / Schwäbische Grillpfanne mit Schweinelende, Käsespätzle, frischen Röstzwiebeln & Schwammerlsauce

Also Schweinelende war das Fleisch, was man dort auf dem Teller serviert hatte eindeutig nicht. Viel mehr sah es mir nach einem Schmetterlingssteak aus. Aber das war bei einem Preis von 4,20 Euro auch nicht zu erwarten gewesen, zumindest nicht in dieser Größe. Das Fleisch erwies sich dann leider auch als ein wenig trocken, was sich aber glücklicherweise mit der riesigen Portion der cremigen, mit Dosenchampignons versetzter Sauce ein wenig kompensieren ließ. Dazu passten natürlich wunderbar die geschmackliche Gesamtkomposition, auch wenn ich feststellen muss dass ich nach dem Zwiebelrostbraten in Kehlheim am Samstag dann wohl erst mal genug Röstzwiebeln gehabt haben dürfte. Die Käsespätzle schien man schließlich mit einem leicht körnigen Käse versetzt zu haben, vielleicht ein Hüttenkäse oder etwas ähnliches. Leider war dieser nicht sehr aussagekräftig was den Geschmack anging, aber sie waren so weit in Ordnung – auch wenn ich mir etwas mehr geschmacklichen Charakter gewünscht hätte. Definitiv kein sehr gut geratenes Gericht, aber noch gut und akzeptabel – vor allem für den Preis. Ich konnte also durchaus zufrieden sein.
Und auch die anderen Gäste hatten bevorzugt bei der schwäbischen Grillpfanne zugegriffen, was dem Gericht heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf Platz zwei sah ich die Wollwürste, die sich mit knappen Vorsprung gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnten, die somit den dritten Platz belegten. Wiederum mit geringem Abstand folgte die Gemüsepaella auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: +
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Käsespätzle: +

Hamburger mit Speck & Cheddarkäse [04.04.2019]

Thursday, April 4th, 2019

Heute überlegte ich einen kurzen Moment ob ich zu Mittag essen gehen sollte, denn gleich zwei Kollegen gaben heute Kuchen aus und da hatte ich natürlich nicht Nein sagen können – das wäre unhöflich gewesen. 😉 Dennoch begaben wir uns schließlich – etwas später als sonst – ins Betriebsrestaurant, denn wir wussten dass der Kuchen nicht den ganzen Nachmittag vorhalten würde. Ob ich aber wirklich beim Hauptangebot, einem Hamburger mit Speck und Cheddarkäse, dazu Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region der heutigen Tageskarte zugreifen sollte? Ziemlich schwer, vor allem nach einem Stück Marmorkuchen und einem Stück Obsttorte. Die Spaghetti mit Balsamicolinsen aus dem Abschnitt Vitality wären da mit Sicherheit eine gute Alternative gewesen, auch wenn sie dank der Nudeln eine ziemliche Kohlehydrate-Bombe darstellten. Der Rindergulasch mit Spätzle bei Globetrotter mit seinen sehr grob gewürfelten Fleischstücken schien mir da hingegen weniger verlockend. Und Gebackene Ananas und Banane oder Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Süß-Sauer Sauce von der Asia-Wok-Theke waren meiner Meinung nach auch nicht so das richtige. Aber trotz der Tatsache dass ich gestern morgen zum Frühstück erst mit meiner Fleischpflanzerlsemmel einen Light-Burger verzehrt hatte, blieb ich letztlich doch beim Hamburger mit Speck und Cheddarkäse. Warum sie ihn nicht gleich Bacon-Cheeseburger genannt hatte, erschloss sich mir allerdings nicht.

Hamburger with bacon & cheddar cheese / Hamburger mit Speck & Cheddarkäse Cheeseburger

Obwohl die Pommes Frites gerade frisch aus der Küche gekommen waren, erwiesen sie sich als mehr als nur leicht misslungen, denn sie waren nicht nur absolut nicht knusprig, so als wären sie zu kurz in der Fritteuse gewesen, sie waren auch noch etwas übersalzen. Dabei war der Andrang gar nicht so groß, dass Grund zur Eile gewesen wäre. Der Ketchup, mit dem ich sie garniert hatte, kompensierte das erwartungsgemäß natürlich nicht. Der Burger selbst war aber, für hiesige Verhältnisse, in Ordnung wie ich fand. Zwischen den beiden Brötchenhälften stapelten sich (von unten nach oben gesehen) Cocktailsauce, Salat, Tomatenscheibe, Gewürzgurkenscheibe, das saftige und lockere Fleischpfanzerl, eine Scheibe geschmolzener Cheddar und ein knusprig angebratener Streifen Bacon. Dem Brötchen merkte man zwar an, dass es bereits einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte, aber alles in allem ein akzeptabler Burger für die Verhältnisse unseres Betriebsrestaurants. Ich war nach dieser Portion auf jeden Fall Pappsatt. Nur an den Fritten muss man mal wieder arbeiten, das war die letzten Male zuvor deutlich besser gewesen.
Doch trotz seiner Mankos bei den Fritten konnte sich der Burger heute beim Rennen um die Allgemeine Beliebtheitsskala durchsetzen und belegte mit deutlichem Vorsprung vor alle anderen Angeboten den ersten Platz. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die wiederum aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem Rindergulasch mit seinen fast billiardkugelgroßen Fleischbrocken besaßen, welcher somit auf dem dritten Platz landete. Auf einem guten vierten Platz landeten schließlich die vegetarischen Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger mit Speck & Cheddar: ++
Pommes Frites: +/-