Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [06.07.2017]

Warum ich heute wieder sündigte und zum Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants griff, kann ich im Nachhinein nicht mehr komplett nachvollziehen. Denn mit einem Französischen Zwiebelkuchen mit Speck und gemischten Salat fand sich im Bereich Globetrotter eine schmackhafte und deutlich leichtere Alternative, mit der ich ja bereits gute Erfahrung gemacht hatte. Der Champignongulasch mit Spaghetti mit Vitality sowie die Gebackene Ananas und Banane oder Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke kamen nicht in die nähere Auswahl. Zum Schnitzel gesellte sich noch ein Schälchen Bayrisch Kraut aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke, außerdem kam noch eine Zitronencke aufg das Schnitzel und eine großzügige Portion Ketchup auf die Pommes.

Pork escalope "vienna style" with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Bis auf einige etwas zu “knusprige” Stellen am Rande erwies sich das angenehm große Schnitzel aber als qualitativ recht gut und bot eine große Ausbeute an mageren und saftigen Schweinefleisch. Die Pommes Frites waren ebenfalls in Ordnung und auch ausreichend gesalzen, hätten aber zwei bis drei Minuten länger in der Friteuse noch gebraucht, um perfekt knusprig zu werden. Der Bayrisch Kraut, das mit reichlich Kümmelsamen gewürzt war, erwies sich aber leider als etwas zerkocht und abgestanden, hier kann ich keine volle Punktzahl geben. Insgesamt aber ein mehr als akzeptables, wenn auch nicht gerade leichtes Mittagsgericht.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag das Schnitzel natürlich, wie üblich, vorne und konnte sich den ersten Platz sichern, allerdings war ihm der Zwiebelkuchen deutlich enger auf den Fersen als man vielleicht vermutet hätte. Die Asia-Gerichte kamen auf dem dritten Platz und der vegetarische Champignongulasch belegte schließlich Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Pommes Frites: +
Bayrisch Kraut: +

Cevapcici mit Djuvecreis, frischen Zwiebeln & Ajvar [05.07.2017]

Eigentlich ist in unserem Betriebsrestaurant der Mittwoch ja, ähnlich wie der Freitag, ein traditioneller Fischtag. Und mit einem Kabeljau in der Folie gegart mit Olivenkartoffeln und Tomaten-Fenchelragout stand im Bereich Vitality auch ein durchaus verlockendes Gericht dieser Art auf der Speisekarte. Allerdings wurde ich von der Aussage einer Kollegin, die meinte dass in Alufolie gegarter Fisch ungesund wäre, etwas verunsichert. Daher ließ ich meine Blicke noch etwas weiter schweifen und entdeckte dabei neben den Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensugo und Mozzarella bei Tradition der Region sowie den Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke schließlich auch die Cevapcici mit Djuvecreis, frischen Zwiebeln und Ajvar im Bereich Globertrotter. Mit diesem Gericht schien man nichts falsch machen zu können. Dazu gesellte sich noch ein Schüsselchen Krautsalat von der Salattheke.

Cevapcici with tomato rice, fresh onions & ajvar / Cevapcici mit Djuvecreis, frischen Zwiebeln & Ajvar

Und ich sollte mich nicht geirrt haben, denn die Cevapcici in Form von genau abgezählten sechs Hackfleischröllchen pro Portion erwiesen sich entgegen des ersten visuellen Eindrucks als angenehm locker, saftig und gut gewürzt. Gemeinsam mit den Zwiebeln und dem – leider nur milden, aber dennoch angenehm fruchtigen – Ajvar eine sehr leckere Sache. Und auch an mit Paprikastückchen und einigen Erbsen versetzten Djuvecreis, dem man eine leicht tomatige Note gegeben hatte, gab es nichts auszusetzen. Ebenso wenig konnte ich mich über den knackigen Krautsalat beschweren, der eine überaus passende Beilage zum Hauptgericht bildete. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Cevapcici großer Beliebtheit und konnten sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages sichern. Auf Platz zwei sah ich die Spinat-Ricotta-Tortellini, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich dem Kabeljau auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: ++
Frische Zwiebeln: ++
Djuvecreis: ++
Ajvar: ++
Krautsalat: ++

Burgunderbraten mit Spätzle & Blaukraut [04.07.2017]

Als mir eine Kollegin erzählte, dass es heute ein Straußenragout mit Butternudeln als Zusatzangebot auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants geben würde, war ich mir eigentlich sicher gewesen dass ich dieses Gericht wählen würde. Denn ich mag ja etwas exotische Gerichte sehr gerne. Doch in der Realität sah das Gericht dann doch nicht mehr so verlockend aus, denn die Fleischmenge der sehr grob geschnittenen Stücke wirkte auch auf dem für die Präsentation geschossenen Foto eher homöopathisch. Blieben also der Gebackene Seelachsfilet mit Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke, außerdem Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat in Paprikasugo bei Vitality, Burgunderbraten mit Spätzle und Blaukraut bei Tradition der Region und schließlich ein Schweinesteak “Tessin” mit Käse, Zwiebel und Schinken gratiniert, dazu Bratkartoffeln bei Globetrotter. Am Vernünftigsten wären bestimmt die Gnocchi gewesen, die mit 413kcal einen leichten Genuss versprachen, aber meine Wahl fiel schließlich auf den Burgunderbraten, denn er war aus meiner Sicht einfach verlockender.

Burgundy roast with red cabbage & spaetzle / Burgunderbraten mit Blaukraut & Spätzle

Die beide Scheiben Rinderbraten waren zwar nur sehr dünn geschnitten, aber das Fleisch war angenehm mager und zart geraten. Dazu Passte sehr gut die dickflüssige, würzige Rotweinsauce und das leicht fruchtige Blaukraut. Und auch die Spätzle oder besser gesagt Knöpfle eigneten sich wunderbar als Sättigungsbeilage, auch wenn ich natürlich noch lieber Kartoffelknödel dazu gehabt hätte. Aber man kann ja leider nicht alles haben, ich war aber auch so sehr mit meiner heutigen Wahl zufrieden.
Sah man sich auf den anderen Tabletts um, erkannte man dass sich das Schweinesteak Tessin scheinbar noch etwas größerem Zuspruch erfreute als der Burgunderbraten und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte. Der Abstand zum zweitplatzierten Burgunderbraten war aber nur gering. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte, auf Platz vier folgten die Gnocchi, die aber nur eine Haaresbreite vor dem Straußenragout lagen.

Mein Abschlußurteil:
Burgunderbraten: ++
Rotweinsauce: ++
Blaukraut: ++
Spätzle: ++

Rinderhacksteak mit Mango Chutney & Country Potatoes [03.07.2017]

Das Kräuterrührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Vitality sah genau so langweilig aus wie die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensugo bei Tradition der Region. Daher überlegte ich kurz ob ich beim Gebratenen Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder den Gebratenen Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke zugreifen sollte, entschied mich letztlich aber dann doch für das Rinderhacksteak mit Tomaten und Bacon gratiniert, dazu Mango Chutney und Country Potatoes aus dem Abschnitt Globetrotter der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants.

Salisbury steak gratinated with tomatoes & bacon with mango chutney & country potatoes / Rinderhacksteak mit Tomaten & Bacon gratiniert, dazu Mango Chutney & Country Potatoes

Beim Rinderhacksteak handelete es – wie man an der Form erkennen kann – sich um die übliche, höchstwahrscheinlich industriell gefertigte Variante, die ich ja bereits von anderen Gerichten wie hier, hier oder hier her kannte. Aber es war schön saftig und würzig und wurde sehr gelungen durch die Kombination aus Bacon, Käse und Tomaten auf seiner obere Seite ergänzt. Die als Mango Chutney bezeichnete Sauce erwies sich aber eher als eine Art Currysauce, der nur ein Hauch von Mango anhaftete. Nicht schlecht, aber nicht gerade der Erwartungshaltung entsprechend. An den heißen und knusprigen Country Potatoes als Sättigungsbeilage gab es aber wie gewohnt nichts auszusetzen.
Mit kleinem Vorsprung konnte sich das Rinderhacksteak heute auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen konnte sich den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich das Kräuterrührei, das sich knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Mit geringen Abstand dahinter folgten schließlich die Schinkennudeln.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Currysauce (Mango Chutney): +
Country Potatoes: ++

Cordon Bleu mit Pommes Frites [29.06.2017]

Es war wohl dalte Gewohnheit, die mich am heutigen Donnerstag wieder zum gewohnten Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants greifen ließ. Hätte ich etwas besser hingesehen, hätte ich wohl auch die Gnocchi in Speckrahmsoße mit Kirschtomaten und Ruccolasalat bei Globetrotter entdeckt, das eine interessante und meines Wissens sogar neuartige Alternative geboten hätte. Denn dieses Gericht war bisher nicht angeboten worden. Die Spaghetti al Pesto Genovese bei Vitality sowie die Gebackene Ananas und Banane und Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke schloss ich aber von Anfang an aus. So aber blieb es beim Cordon bleu, das ich mit mit einer Schale Erbsen und Möhrengemüse von der Gemüsetheke ergänzte. Außerdem kam eine Zitronenecke auf das Cordon bleu und Ketchup auf die Pommes.

Cordon bleu & Pommes Frites

Das Cordon bleu war leider etwas “krebelig” geraten, also relativ klein, an den Kanten recht fest gebacken und von der Qualität her eher mittelmäßig, wobei es mit einem nichtssagenden Käse und einer popeligen Scheibe Kochschinken oder Formschinken gefüllt war. War ok, mehr aber auch nicht. Und auch die Pommes waren heute nicht ganz so gut gelungen, denn sie waren bereits etwas abgekühlt und dadurch nicht mehr ganz so knusprig wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. Die Erbsen wiederum waren in Ordnung, knackig und mit einer leichten Knoblauchnote, die gelben und orangen Möhren jedoch, die aus einer anderen Schale stammten, erwiesen sich als etwas abgestanden und labbrig. Insgesamt also ein durchwachsenes Mittagsmahl. Ich habe eindeutig schon besser gegessen.
Die anderen Gäste schienen heute besser als ich aufgepasst zu haben, denn es waren tatsächlich die Gnocchi in Speckrahmsoße die ich am häufigsten auf den Tabletts sah, womit diesem Gericht der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Aber das Cordon bleu folgte bereits kurz dahinter auf einem guten zweiten Platz. Um den dritten Platz lieferten sich Spaghetti mit Pesto und die Asia-Gerichte wiederum ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, ich meinte aber dass sich die Spaghetti sich knapp durchsetzen konnten undund die Asia-Thai-Angebote somit auf einen guten vierten Platz verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: +
Pommes Frites: +
Erbsen: ++
Möhren: +