Chili con Carne [23.08.2010]

In der Asia-Ecke reizte mich vor allem das “Gaeng Phet Mua – Gebratenes Schweinefleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” während mich das “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Currysauce” zumindest visuell nicht so ansprach – obwohl auch es ganz lecker klang. Aber auch das “Tortelloni al pesto basilico” aus dem Bereich Vitality sah wirklich gut aus und das traditionell-regionale “Putenschnitzel in Pilzrahmsauce an Eier-Knöpfle” sah absolut in Ordnung aus und hätte mich in meiner Kalorienbilanz nicht allzu sehr nach unten gerissen. Doch als ich bei Globetrotter das “Chili con Carne mit Mais, Kidneybohnen, dazu Baguette” stand meine Entscheidung recht schnell fest. Auch wenn es Kalorientechnisch wahrscheinlich die unklügste Wahl war, soviel mag feststehen.

Chili con Carne

Grundsätzlich durfte ich feststellen dass das Gericht für eine Kantinen-Chili wirklich gut gelungen war. Was mir auffiel war die Tatsache, dass man mit dem Hackfleisch etwas großzügiger umgegangen war, aber dafür scheinbar mit Bohnen und Mais eher gespart hatte. Die Schärfe konnte man eher als mäßig bezeichnen, aber das hatte ich bei einem Chili hier auch nicht anders erwartet. Die großzügige Scheibe Baguette dazu erwies sich als angenehm frisch und knusprig und eignete sich nicht nur wunderbar dazu, die Reste aus dem Teller zu holen. In der Summe bereute ich meine Wahl auf jeden Fall nicht.
Bei den anderen Kantinengästen lag des Chili con Carne heute auch recht hoch im Kurs und belegte meiner Meinung nach knapp den ersten Platz. Auf Platz zwei folgte wohl das Putenschnitzel, danach die Asia-Speisen und schließlich die Tortelloni. Ich will abschließend nur hoffen, dass sich meine heutige Wahl sich morgen nicht allzu sehr auf der Waage auswirken wird. Aber einen kleinen Ausrutscher wird sie schon verkraften – hoffe ich. 😉

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Putenbrust mit Wokgemüse [20.08.2010]

Nachdem ich ja gestern wieder mal an der Asia-Theke zugeschlagen hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit heute mal wieder den regulären Gerichten zu. Und das obwohl es dort mit “Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit verschiedem Gemüse in süß-saurer Sauce” durchaus verlockende Angebote gab. An der Front der westlich-europäischen Gerichte herrschte heute wie jeden Freitag die übliche Kombination Geflügel, Süßspeise und Fischgericht vor. Im Bereich Globetrotter bot man heute “Gebackene Calamares mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce” an – ein Gericht dass ich im ersten Moment zwar durchaus interessant fand, aber wegen des Kartoffelsalates und vor allem der Remouladensauce dann doch kalorientechnisch für ungeeignet betrachtete. Die “Dampfnudel mit Vanillesauce” bei Tradition der Region sah zwar lecker auch ganz lecker aus, aber Süßspeisen zum Mittag lehne ich ja sowieso ab. Blieb also nur noch die “Putenbrust mit Wokgemüse und Basmatireis” aus dem Bereich Vitality – und diese sah durchaus auch durchaus verlockend aus. Eine ähnliche Zusammenstellung, wenn auch bei weitem nicht so gelungen präsentiert, hatte ich hier schon mal probiert und für gut befunden.

Putenbrust mit Wokgemüse

Auf einem Bett aus schmackhaften Basmatireis ruhte eine Mischung aus Putenbruststreifen, gemischt mit Karottenscheiben, Stücken von Gewürzgurke und kleinen Maiskölbchen in einer indisch-asiatisch angehauchten Sauce. Garniert war das ganze mit einigen Keimlingen und schließlich einer Brise Grünzeug – ich vermute dass hier Petersilie oder Schnittlauch Anwendung fand. Weder die Keimlinge noch das Grünzeug trugen dabei erheblich zum Geschmack bei, aber für die Präsentation des Gerichtes eindeutig eine vorzügliche Wahl. Sehr gelungen muß ich sagen – auch wenn sich die Sauce dieses mal als nicht ganz so pikant erwies bei meinen ersten Verzehr im April diesen Jahres.
Meines Eindruckes nach fand dieses Putenbrustgericht bei den anderen Kantinengästen heute dann auch den größten Zuspruch und belegte in der allgemeinen Beliebtheit wohl den ersten Platz. Knapp folgten die Asia-Gerichte, dann die Calamares und schließlich die Dampfnudel. Und mit 458kcal oder 12 WW ProPoints überraschte dieses Gericht auch noch mit angenehm niedrigen Kalorienwerten. Eine wirklich gute Wahl – ganz ohne Frage.

Mein Abschlußurteil:
Putenbrust mit Wokgemüse: ++
Basmatireis: ++

Gaeng Pad Nua [19.08.2010]

Am heutigen Donnerstag bot die reguläre Küche wirklich mal gar nichts was mich begeistern konnte. Zu den zwei Salattellern, einmal ein “Bunter Salatteller mit Schinken und Käsestreifen” bei Vitality und einem weiteren “Bunten Salatteller mit Cevapcici” als Zusatzangebot gab es bei Tradition der Region noch einen “Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel“, der mir zu kalorienreich erschien und schließlich noch “Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce” bei Globetrotter, ein Gericht das ich hier und hier schon mal probiert hatte. Letzteres wäre vielleicht noch gegangen, trotz der Tatsache dass es mal wieder sehr nach Fertigcannelloni aussah – aber irgendwie war mir nicht danach. Also wandte ich meine Aufmerksamkeit den Asia-Gerichten zu. Dort bot man heute “Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce” als vegetarische Variante sowie “Ente, gebraten mit verschiedem Gemüse in Basilikumsauce” und “Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry“. Zwar ging meine erste Intention dazu, die Ente zu wählen, doch irgendwie fand ich nach kurzem Bedenken das Rindfleisch doch etwas verlockender – vor allem wegen des scharfen roten Currys. Dazu gab es wie immer eine Schüssel Reis und einen Esslöffel Sambal Olek.

Gaeng Pad Nua

Zu den zahlreich vorhandenen zarten Rindfleischstücken gesellten sich viele Bambussprossen, Nüsse und natürlich reichlich Gemüse. Zucchini konnte ich mal ausnahmsweise keine entdecken, dafür Paprika, Karotten, Lauch und Salat. Man merkte auch dass der männliche Koch wieder am Werke war, denn dieses Mal war das Gericht deutlich saucenlastiger als am Montag – davon abgesehen fand ich aber nicht dass es qualitativ merkbar schlechter war. Eine leichte Schärfe gab die Sauce auch her – aber sie war deutlich schwächer als jene, die das Sambal Olek dem Gericht gab.
Bei den anderen Kantinengästen schienen sich die Cannelloni der größten Beliebtheit zu erfreuen, knapp gefolgt von dem Schweinekrustenbraten und dann den Asia-Gerichten. Die Salatteller, die ich natürlich nur bedingt auseinanderhalten konnte wenn die Teller leer waren, kamen dann auf dem folgenden Platz – aber war auch nicht gerade unbeliebt.
Mir hat mein heutiges Gericht auf jeden Fall wieder sehr gut geschmeckt und so schönes zartes Rindfleisch erwies sich durchaus als tragbare Alternative zum sonst von mir bevorzugten Geflügelfleisch. Und so extrem viel mehr Kalorien hat es ja auch nicht.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Pad Nua: ++
Reis: ++

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [18.08.2010]

Auch wenn sowohl das “Khao Pad Prak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei, frischem Gemüse in einer feinen Soja-Sauce” als auch das “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai-Art” eigentlich sehr lecker klangen, wollte ich nicht schon wieder Asiatisch essen und wandte mich dem Bereich der regulären Küche zu. Das “Putensteak Florida mit Curryreis” aus dem Bereich Globetrotter, welches ich in ähnlicher Form hier schon mal probiert hatte, sah hier schon mal ganz verlockend aus. Und auch bei Tradition der Region gab es mit “Blumenkohl mit Käsesauce überbacken, dazu Salzkartoffeln” etwas, das als vegetarisches Gericht durchaus interessant erschien – auch wenn die Käsesauce mich bezüglich der Kalorien etwas nachdenklich machte. Als Zusatzangebot gab es noch einen “Bunten Salat mit Hähnchenstreifen“, den ich aber nicht so verlockend fand, obwohl er visuell durchaus gut aussah – ich bin nun mal kein Salat-Typ. Schließlich entdeckte ich bei Vitality aber das “Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis“, ein Fischgericht welches ich hier schon mal in der selben Zubereitung und hier mit Seehecht auf dem Tablett gehabt hatte und in beiden Fällen für gut befunden hatte.

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud

Im ersten Moment mag es fast so aussehen als ob man den Fisch wieder in Sauce bzw. hier dem kräftig nach Ingwer schmeckenden Sud ertränkt zu haben – aber ich stellte fest dass die Menge perfekt ausreichte, um den Reis zu binden. Sie Dazu gab es ein grätenfreies, zartes Stück Seelachs, das mit einigen Pfirsischscheiben und Gemüse getoppt war. War sehr lecker, hätte aber meiner Ansicht nach etwas größer sein können. Satt geworden bin ich aber dennoch.
Bei den anderen Kantinengästen lag das Seelachsfilet heute auch gleich groß im Kurs und belegte meines Eindruckes nach ganz knapp vor dem Putensteak Florida den ersten Platz in der Beliebtheitsskala. Platz drei dürften wieder die Asia-Gerichte für sich verbuchen könne, knapp gefolgt vom überbackenen Blumenkohl. Auch der Salat hatte einige Liebhaber gefunden, lag aber doch etwas hinter den anderen Gerichten zurück. Wäre das Wetter wärmer, würden so vermute ich wohl mehr zum Salat greifen – aber es ist aktuell kein Salatwetter. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++

Gai Pad King [17.08.2010]

Aus dem Bereich der regulären Küche hätte mich heute wohl am meisten die traditionell-regionale “Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle” gereizt. Auch wenn der bei Vitality angebotene “Bunte Salatteller mit gebratenen Hähnchenstreifen” wäre kalorientechnisch mit Sicherheit sehr viel klüger gewesen. Das “Cevapcici auf Tomatenreis mit Avjar und Zwiebeln“, welches ich in ähnlicher Form hier, hier, hier und hier schon mal versucht hatte, erschien mir heute wiederum nicht zu verlockend – sprach mich visuell nicht so an. In der Asia-Ecke entdeckte ich aber dann neben dem vegetarischen “Ped Pak Raum Medmamaung- Gebratenes Gemüse mit Nüssen und Knoblauch in Soja Sauce” heute auch “Gai Pad King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse, Ingwer und Pilzen“. Dies klang lecker und sah auch verlockend aus – also entschied ich mich letztlich dafür. Dazu gabs natürlich wie immer eine Portion Reis mit einem Esslöffel Sambal Olek.

Gai Pad King

Wie ich am Tisch erfuhr, haben wir aktuell anstatt des die letzten Wochen agierenden Koches eine Köchin im Asia-Bereich als Vertretung. Das wirkte sich auch – wie ich fand – positiv auf die Komposition der Asia-Gerichte aus. Nicht nur dass sie nicht so Saucenlastig kocht wie ihr Kollege, was sich positiv auf die Konsistenz des Gemüses auswirkt, sondern sie würzt auch etwas anders. Und die Würzung fand ich sehr gelungen – auch wenn deutlich das Zitronengras heraus schmeckte. Aber meine Abneigung gegenüber dieser Zutat – die ich hier das erste Mal festgestellte – ist inzwischen fast verschwunden. Irgendwie gehört es halt zu asiatischen Speisen dazu. Die Hähnchenfiletstreifen waren zwar wieder etwas groß geraten, aber auch angenehm zart und saftig. Außerdem fand sich auch wieder eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten im Gericht,ich entdeckte Zucchini, Karotten, Mungobohnenkeimlinge, Salat sowie natürlich auch Mu Err Pilze. Gemischt mit dem Reis ein wirklich sättigendes und dank des Sambal Olek auch angenehm scharfes Asia-Gericht.
Bei den anderen Kantinengästen gaben sich in der Beliebtheit die Cevapcici und die Putenoberkeule heute in etwas die Waage und belegten meiner Meinung nach beide Platz eins. Ihm folgten die Asia-Gerichte und schließlich der Salatteller.

Meine Abschlußwertung: