Hühnerfrikasse im Reisrand [08.11.2010]

Mein erster Gedanke war heute, die Spaghetti mit Balsamico-Linsen aus dem Bereich Vitality zu probieren – ein Gericht das ich mit Begeisterung hier und hier schon mal verzehrt hatte. Aber auch die Poh Piard Thord – knusprige Frühlinsgröllchen oder das Moo Pad Sam Rod – Knusprige gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse und süsser Chillisauce aus der Asia-Ecke klangen nicht schlecht. Das heutige Globetrotter-Gericht in Form eines Schweineschnitzel ‘Tessin’ mit Schinken und Käse überbacken, dazu Country Potatoes war zwar auch nicht von der Hand zu weisen, hier hatte ich aber kalorientechnische Bedenken. Eine Zubereitung nach Tessin-Art hatte ich hier schon mal versucht – allerdings mit Pommes Frites. Dass ich mich letztlich dann doch für das traditionell-regionale Hühnerfrikasse im Reisrand entschied lag wohl auch daran, dass ich ein solches Gericht hier meines Wissens nach noch nicht probiert hatte. Und schlecht sah es ebenfalls nicht aus. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Bayrische Creme als Dessert.

Hühnerfrikassee

Nachdem ich das Frikasse mit dem Wildreis-Mix vermengt hatte, ergab das ganze ein wirklich sehr leckeres Mittagessen. Das magere und qualitativ gute Hühnerfleisch hatte man in einer cremigen Sauce vermengt und mit einigen Dosen-Erbsen sowie einigen Champignon-Scheiben verfeinert. Ich fand es wirklich gelungen, wenn es mit Sicherheit auch nichts übermäßig besonders war. Gute, bodenständige Hausmannskost würde ich sagen – aber sehr sättigend. Die Bayerische Creme – eine Art schaumiges Vanille-Mousse – bot schließlich einen schmackhaften süßen Abschluss.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber ziemlich eindeutig das Schweineschnitzel Tessin in der Beliebtheit deutlich vorne und somit auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz folgten dann die Asia-Gerichte, aber dicht auf kam auch schon das Hühnerfrikasse. Und selbst die Balsmico-Linsen-Spaghetti sah ich auf ziemlich vielen Tabletts – dennoch lagen sie ohne Zweifel auf dem vierten und letzten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerfrikasse: ++
Wildreis-Mix: ++
Bayrische Creme: ++

Gong Pao Gai [05.11.2010]

Heute wurde in der regulären Küche mal wieder wie jeden Freitag die übliche Dreiergruppe einem Geflügelgericht bei Vitality in Form von Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix, einer Süßspeise bei den traditionell-regionalen Gerichten, nämlich Marillenknödel in Vanillesauce und Zimt-Zucker und einem Fischgericht bei Globetrotter – Gebackenes Schollenfilet mit Kartoffelsalat und Remouladensauce angeboten. Ich war zwar zuerst geneigt, bei der Hähnchenbrust mit Mangold, die ich in gleicher Form übrigens hier schon einmal verzehrt hatte, zuzuschlagen, aber dann wandte ich auch noch einmal meinen Blick den asiatischen Angeboten zu. Dort entdeckte ich neben Praw Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in süß-saurer Sauce heute auf Gong Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce, was mir sowohl vom klang als auch vom Aussehen sehr zusagte. Also wählte ich dieses Gericht, das natürlich mit einer Schale Reis komplettiert wurde welche ich mit mit dieser süß-scharfen Sauce garnierte, die ich hier als Ersatz für das sonst verwendete Sambal Olek für mich entdeckt hatte. Außerdem gönnte ich mir heute auch mal einen der kostenlosen Glückskekse.

Gong Pao Gai

Die Portion die des Gong Pao Gai die ich mir da aufgeladen hatte, erwies sich als ziemlich fleischlastig – und das ohne dass ich dies beabsichtigt hatte. Es lag wohl eher an der Zubereitung, die dieses Mal mehr auf das zarte, wenn auch von der Stückung her wieder recht groß geratene Putenfleischstreifen gesetzt hatte. Dennoch entdeckte ich natürlich auch wieder einiges an Gemüse, darunter Zucchini, Karotten, Broccoli, Salat, Kohl, Bambussprossen und einiges mehr. Und auch die Sauce sagte mir heute sehr zu, denn sie erwies sich als äußerst schmackhaft, wenn auch die Schärfe der Chilis eher als mild zu bezeichnen war. Insgesamt war ich auf jeden Fall sehr zufrieden mit meiner Entscheidung für dieses Gericht.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste belegte heute aber recht eindeutig das Schollenfilet den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten wohl die Asia-Speisen, aber eng gefolgt von der Hähnchenbrust. Die Süßspeise kam schließlich auf Platz vier.
Ich denke auf jeden Fall, dass ich mit meiner Wahl zwar nicht die Optimalste was die Kalorien angeht, aber mit Pute lag ich auch nicht allzu schlecht. Ich bin auf jeden Fall gut satt geworden – und das ist natürlich mit einer der Hauptgründe warum man zu mittag isst. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gong Pao Gai: ++
Reis: ++

Lammbraten Griechische Art [04.11.2010]

Zwar standen heute mit der Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinat bei Vitality – ein Gericht welches ich im übrigen hier und hier schon mal probiert hatte – oder dem von mir bereits hier vormalig verzehrten Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen durchaus auch Gerichte im niedrigen Kalorienbereich zur Verfügung, doch mir war heute irgendwie nach etwas anderem. Nicht etwa das Geang Phat Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in Kokossauce bei den Asia-Gerichten oder das Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree bei den traditionell-regionalen Speisen, sondern der Lammbraten Griechische Art mit Bratkartoffeln übte einen großen Reiz auf mich aus. Ich liebe nun mal Lammfleisch und dass ließ mich alle Bedenken bezüglich der Kalorien heute mal beiseite wischen. Hinzu kam, dass man an der Gemüsetheke heute sogar mitgedacht hatte und passend zum Lamm Brechbohnen anbot. Also griff ich auch hier zu und komplettierte damit mein heutiges Mittagsgericht.

Lammbraten Griechische Art / Lamb roast greek style

Die “Griechische Art” bestand wie man sieht daraus, dass man das Fleisch mit einigen Oliven und etwas Schafskäse garniert hatte. Hätte man Mais und einige Kidneybohnen drüber gegeben, wäre es “Mexikanische Art” gewesen und hätte man eine Scheibe Ananas und vielleicht noch eine Käse drauf gelegt, wäre es eben “Hawaii” gewesen – aber das kennt man ja. 😉 Das Fleisch war zwar nicht durchgehend von der selben Strukturiertheit, es fanden sich auch einige etwas fettige Stellen darin, aber insgesamt war ich recht zufrieden damit. Mit der dunklen, geschmacklich gut passenden Sauce und den einigermaßen knusprig geratenen Bratkartoffeln ein wirklich gelungenes Gericht. Einzig die Bohnen muss ich etwas kritisieren, da zwar schmackhaft zubereitet, aber leider nur noch als etwas über lauwarm zu bezeichnen waren. Aber geschmacklich sind Brechbohnen nun mal die einzig wahre Gemüsergänzung zu Lamm.
Bei den anderen Kantinengästen lagen aber heute wieder meiner Erwartung die Asia-Gerichten scheinbar am höchsten im Kurs. Ich meinte davon mehr auf den Tabletts gesehen zu haben als das knapp dahinter liegende Kassler. Aber auch der Lammbraten erfreute sich breiter Beliebtheit und belegte den dritten Platz. Auf Platz vier folgte schließlich die Farmerkartoffel. Was die Nährwerte anging habe ich mit dem Lammbraten und vor allem den Bratkartoffeln angeht heute mit Sicherheit nicht die klügste Entscheidung getroffen, aber hin und wieder kann man ja auch mal etwas umfangreicher Zugreifen – es sollte halt nur nicht zur Gewohnheit werden.

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten: ++
Sauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Brechbohnen: +

Hokfilet auf Kartoffel-Bohnenpfanne [03.11.2010]

Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte, ließ ich das Pad Pram Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Nüssen und Knoblauch in Soja-Sauce sowie das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce heute mal links liegen. Den traditionell-regionalen Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel fand ich wiederum nicht so verlockend – zu Saucenlastig und in der Standardausführung ohne Gemüse. Besser klangen da schon die Bunten Tortellini in Gorgonzolasauce mit Parmesan bei Globetrotter. Aber Mittwoch hat sich ja inzwischen irgendwie zu meinem Fischtag entwickelt und das heutige Vitality-Gericht in Form eines Schonend gebratene Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne kam mir da gerade recht.

Hokifilet mit Bohnengemüse / Hoki filet with bean vegs

Was mir gleich bei der Ausgabe auffiel war das komplette fehlen von Sauce, aber das kannte ich ja schon von den vorherigen Malen als ich dieses Gericht hier und hier schon mal probiert hatte – und geschadet hatte es nicht. Hauptbestandteil war wie üblich eine Mischung aus kleinen, festkochenden Kartoffeln, die mit Kidney- und Brechnbohnen sowie einigen Tomatenwürfeln gespickt war. Die Würzung fand ich zwar in Ordnung, aber nicht so besonders pikant wie ich sie der Beschreibung nach erwartet hätte. Gekrönt wurde das ganze aber von dem zarten Stück grätenfreies Hokifilet mit seiner leicht knusprigen Panada, das sich mal als wirklich sehr gelungen herausstellte. Von der Menge her hätte es gerne etwas mehr sein dürfen, aber die Sättigung hielt dennoch bis zum Abend vor.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute recht eindeutig der Spießbraten auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Gefolgt wurde dieser von den Asia-Speisen und auf dem dritten Platz das Hokifilet. Die Tortellini kamen schließlich auf Platz vier. Das entsprach auch in etwa meinen Erwartungen. Inzwischen kenn ich eben meine “Mitesser” 😉

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++

Nasi Goreng mit verschiedenen Fleischsorten [02.11.2010]

Mein erster Gedanke war es heute, meine Wahl auf die Gnocchipfanne mit Kohl in der Sektion Vitality fallen zu lassen. Zwar klangen auch der traditionell-regionale Hirschgulasch “Jägerart” mit Knöpfle und Preiselbeeren (den ich übrigens hier schon mal in ähnlicher Form gegessen hatte) und das Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki (welches wie ja von hier und hier schon kennen) bei den Globetrotter-Speisen gut, aber ich hatte hier kalorientechnische bedenken. Dann aber entdeckte ich bei den Asia-Gerichten neben dem Gebratenen Curry-Gemüse nach Thai-Art auch das Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Fleischsorten und Gemüse, ein Reisgericht dass mir recht schmackhaft und interessant erschien. Also änderte ich meine Entscheidung und wählte dieses Gericht. Auf zusätzlichen Reis oder Dessert verzichtete ich.

Nasi Goreng mit verschiedenen Fleischsorten / Nasi Goreng with different kinds of meat

Das leicht scharf geratene Asia-Gericht erwies sich mal wieder als wirklich vorzügliche Wahl. Die drei Fleischsorten entpuppten sich als Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügel, ganz wie erwartet. Dazu gab es die übliche eine reiche Auswahl an Gemüsesorten, ich entdeckte Karottenscheiben, Paprika, Keimlinge, Zucchini, Frühlingszwiebeln und einiges mehr. Ich war mal wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl und die Sättigung hielt auch trotz der fehlenden Sättigungsbeilage bis zum Abend vor.
Bei den anderen Kantinengäste lag heute natürlich – ganz wie erwartet – das Gyros mit Pommes Frites auf Platz eins auf der Beliebtheitsskala. Ihm folgten danach wohl die Asia-Gerichte, die aber eng vom Hirschgulasch gefolgt wurden. Die Gnocchi mit Kohl waren zwar auch nicht unbeliebt, fristeten aber wie die meisten vegetarischen Gerichte ihr Dasein dennoch auf dem letzten Platz. Wenn mich das Nasi Goreng heute nicht so angelacht hätte, wäre es dennoch meine Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Nasi Goreng: ++