Lachsspinatlasagne [29.10.2010]

Am heutigen Freitag, dem letzten Tag vor dem aufgrund von Allerheiligen verlängerten Wochenendes, bot die Menukarte wieder einiges Interessantes an. Die für Freitag übliche Süßspeise in Form einer “Dampfnudel mit Vanillesauce” bot man heute mal nicht bei Tradition der Region, sondern bei Globetrotter an, aber die Grundkombination aus Geflügel, Fisch und Süßspeise blieb uns trotzdem erhalten. Als Geflügelgericht wurde heute wie bei Vitality “Mariniertes Hühnerfleisch mit Ingwergemüse, dazu Vollkornreis” angeboten, was durchaus interessant klang. Die Asia-Karte lockte mit “Gebackener Ananas und Banane” sowie “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und frischem Gemüse in Chili-Zitronengrassauce“. Damit nicht genug wurde außerdem noch als Zusatzangebot ein “Mexikanischer Kartoffel-Hackfleischauflauf mit Kidneybohnen und Mais” angeboten. Ich überlegte einen Moment ob ich nicht hier zuzuschlagen, entschied mich letztlich aber doch für das heutige traditionell-regionale Gericht in Form einer “Lachsspinatlasagne in Tomatenbasilikumsauce“. Auf Nachtisch oder zusätzliches Gemüse verzichtete ich heute aber.

Spinat Lachs Lasagne

Eine wirklich gute Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Zwischen mehreren Schichten Lasagneplatten befanden sich reichlich zartes Lachs und noch mehr leckerer Blattspinat, vermengt mit einer schmandartigen Masse. Dazu passte gut die mit Tomaten-Fruchtstücken versehene, lecker gewürzte Tomatenbasilikumsauce. Und die Portionsgröße war mehr als nur ausreichend, ich musste gegen Ende wirklich kämpfen um alles zu schaffen. Und das ist wirklich selten. 😉
Auch bei der Allgemeinheit der Kantinengäste erfreute sich die Lachsspinatlasagne großer Beliebtheit, war aber meiner Meinung nach etwa gleich auf mit dem ebenfalls sehr beliebten marinierten Hühnerfleisch und dem Auflauf. Zwischen diesen Dreien konnte ich heute nicht wirklich einen klaren Favoriten ausmachen. Am ehesten würde ich den ersten Platz aber dem Mexikanischen Auflauf zubilligen und Lachsspinatlasagne und mariniertes Hühnerfleisch den Platz zwei auf der allgemeinen Beliebtheitsskala geben. Auf Platz drei folgten dann die Asia-Speisen und dann schließlich die Dampfnudel, welche aber wie immer auch gerne als zusätzlicher Nachtisch genommen worden war. Dazu kam natürlich noch wie immer die Fraktion an Gästen, die ihren mittäglichen Hunger mit selbstgemischten Salaten, Suppen oder auch dem ebenfalls verfügbaren Sushi stillten. Nicht dass ich Sushi vollkommen abgeneigt wäre, aber wenn ich so etwas essen möchte, würde ich doch eher in ein japanisches Restaurant gehen anstatt es in einer Kantine zu bestellen – die durchgehend hohe Qualität der ansonsten angebotenen Speisen mal in allen Ehren.
Was die Kalorienwerte angeht war die Wahl der Lachsspinatlasagne natürlich heute nicht unbedingt optimal gewesen, aber ich werde auch so dank leichtem Frühstück und voraussichtlich leichtem Abendessen absolut im Rahmen bleiben.

Mein Abschlußurteil:
Lachsspinatlasagne: ++
Tomatenbasilikumsauce: ++

Gai Pad Prik Wan [28.10.2010]

Nachdem ich den Rest der Woche mich auf die westlich angehauchten Gerichte beschränkt hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit heute endlich mal der asiatischen Küche zu. Mit ein Grund dafür war wohl, dass ich heute aus meiner Sicht nichts wirklich interessantes dort angeboten wurde. Am ehesten wäre noch das Zusatzangebot in Form eines “Putengeschnetzelten mit Knöpfle” in Frage gekommen. Das “Holzefällersteak Westmoreland (Mixed Pickles, Zwiebeln), dazu Bratkartoffeln” bei Globetrotter klang zwar gut, war mir aber eindeutig zu kalorienreich. Außerdem wurden noch eine “Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen” bei Vitality und “Burgunderbraten mit Kartoffelknödel und Rotweinsauce” bei den traditionell-regionalen Gerichten angeboten – aber beides sprach mich irgendwie nicht an. Bei den Asia-Gerichten fand ich schließlich neben “Thaoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” auch “Gai Pad Prik Wan – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce“. Süße Chilisauce klang sehr lecker wie ich fand – also entschied ich mich schließlich für dieses Angebot. Dazu nahm ich mir wie üblich eine Schälchen Reis, dass ich heute nicht mit Sambal Olek, sondern mit einer rötlichen, ebenfalls süß-scharfen Sauce ganierte sowie außerdem noch – ausnahmsweise – ein Becherchen Cappucinocreme als Nachtisch.

Gai Pad Prik Wan

Die Sauce erwies sich trotz des Chili nicht als sonderlich scharf, aber in Kombination mit dem zarten Hähnchenfleisch und dem zahlreichen Gemüsesorten als wirklich sehr lecker. Ich entdeckte Frühlingszwiebeln, Karottenscheiben, Zucchini, Champignons, Keimlingen, Salat und einiges mehr – wie immer eine reichhaltige und sehr gelungene Kombination. Dazu passte der Reis und die süßlich-scharfe Sauce perfekt. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall sehr zufrieden und bin auch gut satt geworden. Die angenehm luftig-lockere Caramelcreme wäre zwar nicht mehr unbedingt notwendig, aber trotzdem sehr schmackhaft.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute eindeutig das Steak am höchsten im Kurs, gefolgt von dem Putengeschnetzelten und den Asia-Speisen. Aber auch der Burgunderbraten erwies sich als recht beliebt. Einzig die gefüllte Aubergine sah ich eher selten, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Prik Wan: ++
Reis: ++
Caramelcreme: ++

Seelachsfilet im Pfirsich- Ingwersud [27.10.2010]

Mit “Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in leichter Soja Sauce” oder “Pad Bai Kraprao Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” standen heute zwei durchaus interessante Gerichte auf der Asia-Karte. Aber auch die reguläre Küche hatte einige interessante Angebote. Das “Piccata Milanese auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” bei Globetrotter, welches ich übrigens hier schon mal versucht hatte, klang schon mal ganz gut – aber auch der “Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken” bei den traditionell-regionalen Gerichten sah wirklich gut aus. Zusätzlich gab es noch als Zusatzangebot eine Portion “Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln“, was extrem verlockend, aber auch viel zu kalorienreich klang. Da ich schon länger keinen Fisch mehr gegessen hatte, fiel meine Wahl letztlich doch auf das heutige Vitality-Angebot in Form eines “Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwersud mit Kugel von Jasmin Duftreis” – ein Gericht das ich von hier und hier schon als gute Wahl kannte. Dazu wählte ich noch eine Schale Pariser Karotten, die ich mir von der Gemüsetheke befüllte.

Seelachsfilet im Pfirsich- Ingwersud

Zwar erschien das Seelachsfilet zuerst recht klein geraten, doch es da es sich um zwei Stücke im Doppelpack handelte, reichte die Menge mehr als aus. Als weiteres positiver Punkt kam hinzu, dass sich nicht eine einzige Gräte darin fand. Geschmacklich passte der Sud aus fruchtigem Pfirsich und Ingwer wie ich fand sehr gut dazu. Und auch die Menge der Sauce harmonierte letztlich gut mit der Menge an Fisch und klebrigen Duftreis, der tatsächlich leicht nach Jasmin roch. Nur die Karotten erwiesen sich als bereits leicht abgekühlt, aber damit hatte ich gerechnet. Bin mit dieser Menge auf jeden Fall letztlich gut satt geworden. Trotzdem schlug dieses Gericht nur mit gerade mal 545kcal oder 14 WW ProPoints zu buche.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute ohne Frage der Leberkäse sehr hoch im Kurs und belegte meinen Einschätzungen nach gemeinsam mit dem Piccata Milanese den ersten Platz. Auf Platz zwei folgten wohl die Asia-Speisen, knapp gefolgt vom Tellerrösti und dann dem Seelachsfilet. Außerdem gab es natürlich wieder eine gewisse Gruppe, die sich mit Salaten, Suppen oder eigenen Zusammenstellungen einzelner Komponenten der angebotenen Gerichte sättigte. Ich war aber mit meiner Wahl auf jeden Fall wieder sehr zufrieden. Auch wenn der Leberkäse auch jetzt noch sehr lecker klingt wenn ich es so schreibe – aber das wäre kalorientechnisch einfach unverantwortlich gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Pariser Karotten: +

Chili con Carne & Baguette [26.10.2010]

Auch zum heutigen Dienstag wandte ich meinen Hauptaugenmerk wieder der regulären Küche zu. Zwar bot die reguläre Küche auch einige interessante Gerichte zu bieten hatte, darunter sowohl Fleischspeisen mit Rind und Geflügel als auch vegetarische Gerichte wie “Asiatisches Gemüse Herzhaft gebraten mit Thai Curry in Kokosmilchsauce“, aber ein Gericht der regulären Küche erweckte meine besondere Aufmerksamkeit. Das waren aber nicht das “Risotto mit Austernpilzen und Rucola, dazu Parmesan” bei Vitality oder der “Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln” bei den traditionell-regionalen Speisen, sondern das “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen dazu Baguette” bei Globetrotter. Wie der regelmässige Leser ja weiß, liebe ich Chili con Carne und die bisherigen hiesigen Gerichte in dieser Richtung lagen alle wie man hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier nachlesen kann im mehr als akzeptablen Bereich.

Chili con Carne & Baguette

Und auch heute wurde ich nicht enttäuscht. Zwar war die Portionsgröße zumindest bei mir heute etwas kleiner geraten als sonst, aber die dicke Chili-Masse mit reichlich Hackfleisch, Kidneybohnen und Mais erwies sich als pikant, wenn auch nicht allzu scharf gewürzt. Natürlich liegen meine Maße für Schärfe, das sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, auch etwas höher als bei Otto Normalgaumen. 😉 Und auch das Baguette erwies sich als angenehm frisch und knusprig. In der Summe mal wieder ein wirklich sehr gelungenes Chili, dass ich durchaus weiterempfehlen kann.
Dennoch schien sich in der allgemeinen Beliebtheit unter den anderen Kantinengästen heute das Chili ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Schweingulasch zu liefern, den der Gulasch dann auch noch mit knapper Haaresbreite – so zumindest mein Eindruck – zu gewinnen schien. Nach dem zweitplatzierten Chili kamen dann die Asia-Speisen und schließlich das Risotto mit Austernpilzen, dass sich wie ich sah vor allem bei der weiblichen Belegschaft einer größeren Beliebtheit zu erfreuen schien. Auch wenn ich mit dem Chili mit Sicherheit nicht die kalorientechnisch optimalste Wahl getroffen hatte, bereute ich meine Entscheidung nicht.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Rinderhacksteak Mexiko [25.10.2010]

Nach einer Woche Urlaub hatte ich heute endlich wieder Gelegenheit, in unserer Kantine zu speisen. Auf der Karte standen in der Asia-Ecke u.a. “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” – doch heute war mir irgendwie nicht nach Asiatisch, daher wandte ich meinen Blick auf die reguläre Küche. Kalorientechnisch am optimalsten wären dort heute bestimmt die “Mexikanische Chili- Linsen mit Reis” bei Vitality gewesen, aber auch “Geflügelgeschnetzeltes in Champignonrahm und Knöpfle” in der Sektion Tradition der Region erschienen recht verlockend – ein ähnliches Gericht hatte ich hier schon mal verzehrt. Dennoch fiel meine Wahl letztlich auf das heutige Globetrotter-Gericht “Rinderhacksteak Mexiko mit Mais, Bohnen und Paprika dazu Kartoffelwedges“, eine Speise die ich übrigens hier schon mal versucht hatte.

Rinderhacksteak Mexiko / Beef steak Mexico

Ich muss zugeben, dass ich sehr zufrieden mit meiner Wahl war. Das große Stück Rinderhacksteak, was ja im Grunde genommen ein großes Fleischpflanzerl war, erwies sich als gut gewürzt und angenehm saftig. Garniert war das ganze mit einem guten Löffel mit Kidneybohnen, Paprika und Mais gespickter Sauce, die zwar reichlich vorhanden war, das Rindersteak aber keinesfalls ersäufte. Und auch die Kartoffelwedges waren angenehm knusprig und offensichtlich frisch aus der Küche. Das einzige was mir letztlich fehlte war Gemüse – doch daran war ich auch selbst schuld, da ich heute auf einen Besuch an der Gemüsetheke verzichtet hatte.
Dass das Rindersteak das mit Abstand beliebteste Gericht unter den andere Kantinengästen war und somit auf der allgemeinen Beliebtheitsskala den ersten Platz belegte. Auf Platz zwei kamen wohl die Asia-Gerichte, aber dicht gefolgt von dem Geflügelgeschnetzelten und dann schließlich den Chili-Linsen. Das entsprach auch in etwa auch meinen Erwartungen – so ein Rinderhacksteak ist nun mal ohne Frage etwas feines

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Sauce: ++
Kartoffelwedges: ++