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Chili con Carne [07.12.2009]

Monday, December 7th, 2009

Heute war ich eigentlich zuerst geneigt das “Jägerschnitzel mit Spätzle und Waldpilzen” aus der Sektion Tradition der Region zu probieren, aber auch die “Kartoffelgemüsepfanne mit Curry und Dip” aus dem Bereich Vitality klang verlockend und sah auch noch ganz gut aus und die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlinsröllchen” oder das “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce” aus dem Asia-Bereich hätte bestimmt ebenfalls gemundet. Aber im Bereich Globetrotter gab es heute “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” und dieses mal sogar nicht in Eintopfform, sondern etwas “dickflüssiger” als beim letzten Mal (vor fast genau einem Monat übrigens). Da konnte ich unmöglich nein sagen – ich liebe Chili nun mal. (Als wollte mir der Koch unbekannterweise heute ein kleines Geburtstagsgeschenk machen.) Das wäre dann übrigens Chili Nr. 36 hier. Und ein kleiner Vanillaquark mit Schokostreuseln sollte das Menu zur Feier des Tages abschließen.
An der Kasse gab es dann heute sogar noch ein Nikolauspräsent: Jeder Besucher erhielt einen kleinen Werbepfannenwender aus Holz geschenkt. Habe zwar bereits einige Pfannenwender, aber man kann ja eigentlich nie genug haben – außerdem sehr nette Geste.

Chili con Carne

War wirklich ganz gut gelungen das Chili. Hätte zwar nach meinem persönlichen Geschmack etwas schärfer sein können, aber ansonsten war es ganz gut gewürzt und mit reichlich Rinderhack. Das man das in der Menubeschreibung versprochene Baguette durch ein Brötchen ersetzt hatte konnte man ebenfalls durchgehen lassen, denn auch wenn es sich eindeutig um ein Aufbackbrötchen zu handeln schien, war es zumindest frisch und knusprig.
Am Vanillequark schließlich gab es – bis auf die geringe Größe – ebenfalls nichts auszusetzen – es handelte ein sehr mild und vanillig schmeckende Dessertbecherchen.
Das Chili con Carne zwar mit Sicherheit wieder kein Top-Ten Chili für mich, aber doch weitaus besser als beim letzten Mal. Vor allem mehr Zutaten als nur Mais und Kidneybohnen würde mich freuen.
Am besten ging heute jedoch meinem Eindruck nach tatsächlich eher das (übrigens unpanierte) Jägerschnitzel mit Spätzle oder besser wieder Knöpfle, aber ganz dicht gefolgt vom Chili und danach asiatischen Speisen und letztlich der Kartoffelgemüsepfanne, die aber nach Aussage eines Kollegen der diese gewählt hatte ebenfalls sehr schmackhaft war. Na ja, nicht alle lieben Chili eben so wie ich… 😉

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Brötchen: ++
Vanillequark: ++

Fischgrillteller [04.12.2009]

Friday, December 4th, 2009

Das Angebot zum Freitag war mal wieder sehr durchwachsen. Im Bereich Vitality stand “Mariniertes Hühnerfleisch mit Ingwersauce dazu Vollkornspaghetti” auf dem Plan, die traditionell-regionale Ecke bot “Apfelstrudel mit Vanillesauce, bei den Asia-Gerichten gab es “Gebackene Ananas und Banane” sowie “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce” und bei den Globetrotter-Mahlzeiten lockte “Fischgrillteller mit Grilltomate und Röstinchen” für das ich mich letztlich entschied.

Fischgrillteller

Eine wirklich gute Wahl wie sich schnell herausstellte, denn man hatte hier gleich drei Sorten Fisch zu einer sehr schmackhaften Auswahl zusammengestellt. Oben thronte eine Riesengarnele, darunter ein großes Stück Lachsfilet mit Haut und ganz unten schließlich ein noch größeres Stück eines hellen Fisch, den ich leider nicht näher identifizieren konnte. Dazu gab es drei Röstis, eine mit Käse überbackene, halbe Tomate sowie jeweils eine Scheibe Zitrone und ein Stück Kräuterbutter zum garnieren – die Zitrone wohl eher für den Fisch und die Kräuterbutter für die Röstis. Einzig an den Röstis habe ich heute eine Kleinigkeit auszusetzen, denn sie waren nicht ganz so knupsrig wie man es sich gewünscht hätte und auch nicht mehr ganz so heiß – aber darüber kann man auch großzügig hinweg sehen.
In der Summe ein wirklich sehr leckeres Mittagsmenu, das wohl heute meiner Beurteilung nach auch ungeschlagen das am häufigsten genommene war. Auf Platz zwei lagen wahrscheinlich das marinierte Hühnerfleisch, eng gefolgt von einem der Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Fisch: ++
Röstis: +

Zwiebelrostbraten & Spätzle [03.12.2009]

Thursday, December 3rd, 2009

Heute entschied ich mich mal für den absoluten Zwiebel-Overkill in Form eines “Zwiebelrostbraten mit Kräuterspätzle“, (welcher auch noch mit zusätzlichen Röstzwiebeln garniert war) aus dem Bereich Globetrotter. Bei Vitality hätte es heute “Spaghetti mit Aubergineragout” gegeben, das ich wegen meiner geschmacklichen Abneigung gegenüber Auberginen nicht nehmen wollte und bei Tradition der Region bot man “Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel” an, was zwar nicht schlecht klang, aber mit Krustenbraten hatte ich es das letzte Mal ja eher nicht so gut erwischt, daher entschied ich mich auch gegen ihn. Bei den Asia-Gerichten bot man heute u.a. “Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce” und “Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß saurer Sauce” an. Tofu ist aber nichts für mich und das mit dem Putenfleisch klang zwar gut, jedoch sprach mich das Gericht visuell nicht so an. Also gabs wie anfangs schon erwähnt heute Zwiebelrostbraten von der Rinderlende.

Zwiebelrostbraten

Abgesehen davon dass mit den zusätzlichen Röstzwiebeln der Zwiebelgehalt wirklich ungewöhnlich hoch war, bereute ich meine Wahl eigentlich nicht. Die Spätzle, oder besser Knöpfle, waren zwar nicht so extrem kräuterig wie ich es aus der Menubeschreibung erhofft hatte, schmeckten aber dennoch ganz gut. Ich hätte mir aber noch etwas Gemüse holen sollen, denn das fehlte hier leider mal wieder. Das Stückchen Rinderlende in Form des Krustenbratens war ebenfalls sehr gut gelungen, nicht zu zäh und gut durchgebraten.
Der Renner heute war wie ich beobachten konnte aber eindeutig der Krustenbraten, gefolgt von asiatischen Speisen und dann erst dem Zwiebelrostbraten. Ich aber war ganz letztlich ganz zufrieden und bin vor allem satt geworden. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Zwiebelrostbraten: ++
Spätzle: ++

Barschfilet & kreolischer Bohnenreis [02.12.2009]

Wednesday, December 2nd, 2009

Heute entschied ich mich mal nicht für das meist gegessene Gericht des Betriebsrestaurants, welches eindeutig ungeschlagen das “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes frites” aus der Abteilung der traditionell-regionalen Speisen darstellte. Zwar sah ich auch viele Tabletts mit Asia-Gerichten – dort gab es heute unter anderem “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce” und “Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce“, und auch die Globetrotter-Mahlzeit “Tortellini in Tomaten- Pilzsauce” wurde durchaus gegessen, ebenso wie meine Wahl, dem “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis“, aber Cordon-Bleu & Pommes lagen eindeutig weit vorne.
Zu dem Fischgericht nahm ich mir noch einen Pudding mit Pumpernickel – eine recht ungewöhnliche Kombination wie ich mir dachte und daher unbedingt probieren wollte.

Karibisches Barschfilet & Bohnenreis

Das angenehm große Stück Barschfilet hatte man mit einer leicht scharfen Mischung aus Tomaten, Pepperoni, Zwiebeln und weiteren Gemüse bedeckt, die geschmacklich sehr gut zu dem glücklicherweise vollkommen grätenfreien Fisch passte. Das ganze ruhte dann auf einem Bett aus wohlschmeckenden Vollkornreis, in das man Kidneybohnen gemischt hatte. Sehr sättigend wie ich feststellen musste. Was es allerdings mit diesem “Cajundunst” auf sich hatte erschloss sich mir nicht ganz. Gemäß Wikipedia sind die Cajun eine frankophone Bevölkerungsgruppe, die hauptsächlich im US-amerikanischen Bundesstaat Lousinana ansässig ist. Wie ich jedoch beim weiteren lesen des Artikels feststellte, verfügt diese Bevölkerungsgruppe über eine eigene Art zu kochen, Cajun-Küche genannt, die eng mit der creolischen Küche verwandt ist, sich an der französischen Küche orientiert und dadurch auszeichnet, rustikal Speisen mit den im Mississippi-Delta verfügbaren Zutaten zu kochen. Kann ich gelten lassen muss ich sagen, passt schon zusammen – aber was nun genau Cajundunst sein sollte habe dennoch ich nicht herausgefunden.
Der Nachtisch schließlich erwies sich, wie erwartet, als wirklich interessante Kombination. Unter einer Vanillecreme, die man mit Erdbeersauce garniert hatte ruhten einige in Kaffee und irgend etwas alkohlisch schmeckendes, ich vermute mal Rum, eingelegte Stückchen Pumpernickel, also Vollkornbrot aus Roggenschrot. Klingt im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich, hat aber wirklich sehr gut geschmeckt.
Ich denke dass das Barschfilet die kulnarisch wirklich interessantere Alternative zum Cordon Bleu waren, und gut geschmeckt hat es auch noch. Hat sich also gelohnt mal gegen den Strom zu schwimmen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Bohnenreis: ++
Pumpernickel-Pudding: ++

Rinderhacksteak & Bratkartoffeln [01.12.2009]

Tuesday, December 1st, 2009

Das heutige Angebot im Betriebsrestaurant war mal wieder ganz interessant muss ich zugeben. Zum einen bot man bei den Vitality-Speisen “Mexikanische Chili- Linsen mit Reis” an, die mich schon einmal ein wenig reizten. Aber auch die “Schinkennudeln mit Tomatensauce” aus der Sektion traditionell-regionaler Speisen klang nicht schlecht und das “Rinderhacksteak in Zwiebelrahmsauce mit Bratkartoffeln” hörte sich wirklich gut an. Die Gerichte aus der Asia-Ecke u.a. “Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art” und “Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” klangen zwar auch nicht schlecht, waren aber heute nichts für mich. Letztlich entschied ich mich dann für den Hackbraten, den ich mir aufgrund des fehlenden Gemüses noch mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke aufwertete.

Rinderhacksteak & Bratkartoffeln

Die Form des Hacksteaks ließ mich darauf schließen, dass es sich um maschinell gefertigte Buletten handelte. Aber am angenehmen Geschmack änderte das nichts – das Rinderhack war schön saftig und außerdem gut gewürzt. Dazu kam die mit Zwiebelstücken versetzte Rahmsauce, die wirklich sehr gut zum Hacksteak passte und angenehm und nicht zu zwieblig im Geschmack war. Die Bratkartoffeln wiederum kann ich leider nur als Ok bezeichnen – sie waren zwar mit ein paar Zwiebel versehen, gut durchgebraten und schön heiß als ich sie vom Teller verzehrte. Gefehlt hat mir etwas Speck und vielleicht auch etwas Ei – aber man kann nicht alles haben. Das Gemüse schließlich war wohl eine Kantinen-Standardmischung aus Mais, Erbsen, Möhren, Brechbohnen und etwas rotem Paprika wie ich sie schon häufiger auch in anderen Kantinen gesehen habe. War aber geschmacklich vollkommen in Ordnung und auch noch schön heiß. In der Summe ein typisches Kantinenmenu, aber in dieser Sparte eindeutig von guter Qualität.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Zwiebelrahmsauce: ++
Bratkartoffeln: +
Mischgemüse: ++