Asiatische Hühner-Nudel-Suppe [23.11.2009]

Die Grundauswahl am heutigen, wirklich ziemlich stürmigen Herbsttag im Betriebsrestaurant bestand aus “Papardelle mit Blattspinat und Kren” (wobei Kren – wie ich auch erst jetzt erfahren habe in Bayern, Franken und Teilen Österreichs ein Begriff für Meerrettich ist) im Bereich der Vitality-Gerichte, außerdem aus “Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln” bei den traditionell-regionalen Gerichten und “Penne Rigate ‘al Arrabiata’ mit Parmesan” im Bereich Globetrotter. Die Asia-Ecke bot u.a. “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce“. Zusätzlich dazu gab es aber noch – als Tagesangebot – eine “Asiatische Hühnersuppe mit Frühlingszwiebeln, Sojakeimen und Mie-Nudeln“. Eigentlich hatte ich zuerst geplant den Szegediener Gulasch zu nehmen, entschied mich dann aber doch kurzfristig für die Suppe. Dazu gab es noch einen kleinen Fruchtquark.

Asiatische Hühner-Nudelsuppe

Das Gemüse, die Nudeln und das Hühnerfleisch sowie die Flüssigkeit (wohl Hühnerbrühe) waren an der Ausgabetheke einzeln gelagert und wurden in dieser Reihenfolge in die Schüssel gegeben und mit etwas Grünzeug garniert. Wie ich leider erst feststellte als ich an der Kasse stand, war die Brühe mit Zitronengras versetzt, welches ich ja nicht besonders mag. Aber da musste ich jetzt leider durch. Abgesehen von dieser Ingedienz erwies sich die Nudelsuppe mit großen, zarten Hühnerfleischstücken aber als recht gelungen muss ich sagen. Der Geschmack, war kräftig, aber scharf und die Menge reichte mehr als aus, um mich zu sättigen. Den Fruchtquark schließlich fand ich nicht so berauschend, er hatte einen leichten Beigeschmack von bereits etwas über die Reife gekommenen Zwetschgen / Pflaumen, was den Genuss etwas minderte. Aber da ich bisher noch unter keinerlei Magenproblemen leide denke ich dass das ein Merkmal der verwendeten Früchte war.

Mein Abschlußurteil:
Asiatische Hühner-Nudel-Suppe: + (wegen des Zitronengrases)
Fruchtquark: +

Paprikarahmgeschnetzeltes & Käsespätzle [20.11.2009]

Auf der Standardkarte fanden sich heute “Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika dazu Wildreismix im Vitality-Bereich,
Topfenstrudel mit Vanillesauce” als für Freitag hier typische Süßspeise bei den traditionell-regionalen Gerichten, “Gebratenes Pangasiusfilet auf buntem Reis mit Kräutersauce”” bei an Globetrotter-Theke und bei den Wok-Speisen “Gebackene Ananas und Banane” und “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce“. Ich war zuerst zwischen der Hähnchenbrust und den Pagnasius hin und her gerissen, doch als wir schließlich in die Kantine kamen durften wir entdeckten, dass man das Angebot heute um ein zusätzliches Tagesangebot aufgestockt hatte: “Paprikarahmgeschnetzeltes vom Schwein mit Käsespätzle” Klang lecker und war vergünstigt (2,40) – also wählte ich schließlich dieses Gericht. Dazu gabs noch einen Erdbeerpudding.

Paprikarahmgeschnetzeltes & Käsespätzle

War eine gute Wahl muss ich sagen. Das geschnetzelte Schweinefleisch tummelte sich in einer angenehm würzigen Rahmsauce mit reichlich roten und grünen Paprikastückchen. Dazu die reichlich in Käse mit Käse garnierten Spätzle / Knöpfle – wirklich lecker. Dass es sich hier um die leicht variierten Reste vom Montag handeln könnte, kam mir erst beim schreiben dieses Artikels. War auch eindutig besser als dieses – und aufgewärmt wars definitiv nicht – das schmeckt man. Ein wirklich gelungenes Gericht muss ich sagen – hat mir sehr gefallen. Das fruchtige Erdbeerpudding bildete da auch einen guten Abschluss dieses Mahles.

Mein Abschlußurteil:
Paprikarahmgeschnetzeltes: ++
Käsespätzle: ++
Erdbeerpudding: ++

Spaghetti Bolognese [19.11.2009]

Die “Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten” bei den Vitality Gerichten reizten mich irgendwie gar nicht – wohl wegen der Kirschtomaten. Da fand der traditionell-regionale “Pilchsteiner Eintopf” schon größeren Zuspruch, zumindest mehr als “Gebratene Gemüse nach Thai Art” oder das “MOO Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln, Paprika in Chili- Zitronengrassauce” aus der Asia-Ecke. Aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf die Portion “Spaghetti Bolognese mit Parmesan” aus der Sektion Globetrotter. Hatte lange keine Spaghetti mehr gehabt – und das was man dort anbot sah wirklich gut aus. 🙂

Spaghetti Bolognese

Noch schnell mit dem (leider etwas klumpenden) Parmesan garniert und los konnte es gehen. Die Nudeln waren wie sich herausstellte heute wirklich mal “al dente” – wohlgemerkt im positiven Sinne, also fest im Biss und nicht zu weich. Dazu die mit reichlich Hackfleisch garnierte Tomatensauce, die angenehm tomatig-fruchtig schmeckte Hätte mich wirklich rein knien können – sehr lecker. Natürlich kann man bei Spaghetti wenig falsch machen, aber die Sauce zeigte mir dass es sich hier nicht um das übliche Kantinenzeug handelte. Mir hats wirklich geschmeckt.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++

Kartoffel-Fisch-Gemüsepfanne – südfranzösische Art [18.11.2009]

Beim ersten Blick in die Essensvitrine – jenem Ort wo man alle Speisen unseres Betriebsrestaurants vor dem Verzehr noch mal begutachten kann – hätte ich wohl intuitiv “Griechisches Gyros mit Pommes frites und Tzaziki ” gewählt, doch heute nahm ich mir etwas Zeit und sah genauer hin was so angeboten wurde. Die traditionell-regionalen “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” hatten es mir nicht so angetan und auch “Kal Tzau Min – Eierreis gebraten mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai Art” oder “Kok Sa Mui – Garnelen gebraten mit Gemüse in junger Kokosmilchsauce” reizten mich heute nicht so sehr. Aber die bei den Vitality-Gerichten angebotene “Kartoffel- Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art” klang sehr verlockend und sah auch ganz interessant aus – ich entschied mich für dieses Gericht. Dazu gabs noch einen Kirschjoghurt.

Kartoffel-Fisch-Gemüsepfanne - südfranzösische Art

Und ich sollte meine Wahl nicht bereuen. Neben mindestens 2 Sorten Fisch fanden sich in diesem Gericht auch viele Mini-Garnelen, die sich zwischen weichen Kartoffelspalten und reichlich Gemüse tummelten. Ich identifizierte zumindest Zuchini, Zwiebeln und Tomaten – aber es war wohl noch viel mehr drin – allerdings alles sehr klein geschnitten was die Identifikation etwas erschwerte. Einzig Gewöhnungsbedürftig war das nicht gerade geizig verwendete Rosmarin – oben Rechts am Tellerrand ist etwas davon zu sehen – das zwar angenehm im Geschmack war, aber einem doch unbewusst das Gefühl gab, man würde Tannennadeln verzehren. Aber das schmälerte die Qualität des Gesamtgerichtes keinesfalls – ich muss wirklich sagen dass dies eines der wirklich gelungeneren Mahlzeiten war. Der Kirschjoghurt, den man mit einem einzelnen Kinder Schoko-Bon garniert hatte, war aber dann leider etwas sehr dünn geraten – man hätte ihn auch mit dem Strohhalm trinken können – aber geschmacklich erwies er sich als in Ordnung.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Fisch-Pfanne: ++
Kirschjoghurt: +

Nua Pad Pram Hoi [17.11.2009]

Heute reizte mich weder das “Buntes Kräuter- Ofengemüse mit Kressedip” als Vitality-Mahlzeit noch der traditionell-regionale “Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel“. Auch die “Canneloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce” sagten mir nicht so wirklich zu – also kam heute mal wieder ein Asia-Gericht an die Reihe. “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce als rein vegetarisches Gericht war nicht so mein Ding, also entschied ich mich für das “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce“. Zwar sah auch das dritte Asia-Gericht aus gebratenen Putenstreifen sehr lecker aus, aber ich hatte meine Wahl getroffen. Wie immer lud ich mir den Reis extra auf und garnierte ihn noch mit ein wenig Sambal Olek.

Nua Pad Pram Hoi

Ich kann nur sagen: Wirklich interessante Zusammenstellung. Ich weiß nicht ob es die Austernsauce war – übrigens eine mit Extrakt aus fermentierten Austern gespickte Sojasauce wie ich bei Wikipedia erfuhr – oder irgend etwas anderes: Das ganze schmeckte ziemlich zitronig. Wahrscheinlich war Zitronengras drin, obwohl nichts angegeben war, und obwohl ich es ja normalerweise nicht so mag musste ich heute dann wohl damit leben. Die Austernsauce selbst, die wenn ich recht gesehen habe noch mit kleinen Sesamkörnern garniert war, gab dem ganzen zusätzlich einen interessant fischige Note, was obwohl es unwahrscheinlich klingen mag, ganz gut mit dem Rindfleisch harmonierte. Als Gemüse fanden sich primär Sojakeimlinge, rote und grüne Paprikastreifen, Erbsenschoten und einige Karottenscheiben darin. Wer nicht bereit ist auch geschmacklich mal neue, ungewohnte Wege zu gehen wäre hier mit Sicherheit nicht so begeistert gewesen, aber irgendwie hats mir dennoch geschmeckt – trotz Zitronengras. Über den Klebereis brauche ich nicht viel zu berichten – er war eine wohlschmeckende, heiße und durch das Sambal Olek auch teilweise scharfe Sättigungsbeilage.

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad Pram Hoi: ++
Reis: ++