Fisch süß-sauer [15.12.2010]

Sowohl der Hackbraten mit Kartoffelpüree und Zwiebelrahmsauce bei Globetrotter als auch – ganz rustikal – das Rührei mit Rahmspinat und Schnittlauchkartoffeln im Bereich der traditionell-regionale Speisen klangen schon mal recht verlockend. Aber auch die Asia-Theke hatte mit Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce einiges interessantes im Angebot. Aber Mittwoch hat sich ja inzwischen zu meinem Fischtag entwickelt, und dazu eigneten sich heute nur zwei der Angebote, nämlich der Gedünstete Seelachs nach Art Espanol mit Kräuter-Knoblauch Kartoffeln bei Vitality und der Gebackene Fisch mit verschiedenem Gemüse in süß-sauerer Sauce aus dem Bereich der asiatischen Gerichte. Spontan entschied ich mich nach kurzem Überlegen für den süß-sauren Fisch, der wie üblich mit einer Schale Reis und einem Glückskeks komplettiert wurde.

Fisch süß-sauer / Fish sweet-sour

Doch was der Koch bzw. die Köchin heute zusammengestellt hatte – ich habe gar nicht gesehen wer an den Woks war – entsprach überhaupt nicht dem was ich sonst von gewöhnt bin. Die Fischfilet-Stücke waren zwar zart, schmackhaft und grätenfrei, damit hören die positiven Punkte aber leider schon auf. Damit dass das Gemüse, vor allem die Zucchini, in ziemlich große Stücke geschnitten wird kann ich ja noch leben, aber richtig durchgekocht sollten sie schon sein. Leider hatte man da heute etwas nachlässig gearbeitet, denn weder die Zucchinischeiben noch die Karotten erschienen mir lange genug gekocht gewesen zu sein. Hinzu kam noch, dass einige Stücke des beigefügten Kohls einen unangenehmen Beigeschmack hatten und die süß-saure Sauce nur bedingt als solche zu bezeichnen war. Hinzu kam, dass der Reis teilweise heute etwas sehr “al dente” erschien, also wohl auch nicht lange genug gekocht. Da habe ich heute wirklich daneben gegriffen – aber da es das erste Mal war seit ich hier Asiagerichte esse hoffe ich noch dass dies ein Einzelfall bleibt. Zumindest war der Glückskeks in Ordnung. 😉
Die anderen Kantinengäste bevorzugten natürlich, ganz wie es zu erwarten gewesen ist, den Hackbraten der ziemlich deutlich den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach der Fisch Espanol, aber eng gefolgt von den asiatischen Speisen und dann dem Rührei auf Platz vier. Da wäre ich mit dem heutigen Vitality-Gericht eindeutig besser bedient gewesen, aber mit so etwas konnte ich ja leider nicht rechnen.

Mein Abschlußurteil:
Fisch süß-sauer: +/- bis –
Reis: +/-
Glückskeks: ++

Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce [14.12.2010]

Meine beiden Favoriten im heutigen Angebot der Speisen zählten heute der Linseneintopf mit Würstel aus dem Bereich der traditionell-regionalen Gerichte und der Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei den Globetrotter. Der Gratinierte Kürbis-Gemüse-Eintopfbei Vitality (den ich hier und hier schon mal probiert hatte) sowie die asiatischen Angebote in Form von Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce (welches hier schon mal mein Tablett geziert hat) übten heute keinen so großen Anreiz auf mich aus. Visuell fand ich letztlich die Putenoberkeule ansprechender, daher fiel meine endgültige Entscheidung schließlich auf dieses Gericht. Als kleines Dessert fügte ich dem ganzen noch einen kleinen Becher Erdbeermousse hinzu.

Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce / Turkey haunch on orange cream sauce

Was das Fleisch der Keule anging war ich ganz zufrieden, auch wenn ich mit Sicherheit nicht das beste Stück erwischt hatte. Zwar war der größte Teil in zart und saftig, aber einige leicht fettige Stücke hatten sich leider doch dazwischen gemogelt. Dazu passte die Rahmsauce mit leichtem Orangenaroma wirklich sehr gut und die Knöpfle erwiesen sich als schmackhafte und passende Sättigungsbeilage. Das luftige, fruchtige Erdbeermousse, das mit einem Klecks Erdbeermarmelade und einigen Pistaziensplitter garniert war bildete schließlich einen zwar nicht notwendigen, aber dennoch leckeren Abschluß.
Bei den anderen Kantinengäste stand die Putenkeule heute auch hoch im Kurs und ich würde ihr auch knapp den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen, aber unerwarteterweise erfreute sich auch der Linseneintopf einem großen Zuspruch und belegte nur knapp dahinter den zweiten Platz. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und danach folgte schließlich der Kürbis-Gemüse-Eintopf. Kalorientechnisch gesehen wäre dieser mit Sicherheit für mich die beste Wahl gewesen, aber irgendwie war mir heute mal wieder nach Fleisch.

Mein Abschlußurteil:
Putenoberkeule: +
Orangenrahmsauce: ++
Knöpfle: ++

Pikanter Kartoffelgulasch [13.12.2010]

Obwohl die asiatische Theke heute mit Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce oder Gaeng Peht Mus – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce durchaus interessante Angebote hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit doch mehr der regulär-westlichen Küche zu. Dort stand heute neben Schweinswürstel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree bei den traditionell-regionalen Gerichten und bei Globetrotter Griechischem Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis heute auch im Bereich der Vitality-Speisen Kartoffelgulasch, pikant auf der Karte. Letzteres erschien mir recht verlockend – etwas ähnliches hatte ich hier schon einmal probiert. Also stand meine Entscheidung fest und ich holte mir heute mal wieder ein vegetarisches Gericht auf mein Tablett.

Pikanter Kartoffelgulasch / Zesty potato goulash

Mit dem Attribut “pikant” hatte man hier nicht unbedingt übertrieben. Der Gemüsegulasch aus Kartoffeln, Paprika, Champignons und pürierten Tomaten erwies sich von der Würzung her doch tatsächlich als angenehm würzig und schmackhaft. Zwar hätte es von der Menge her etwas mehr sein können, aber die Portion reichte dennoch aus, um mich bis zum Abend zu sättigen. Es muß halt nicht immer Fleisch sein, man kann hin und wieder auch ohne satt werden.
Bei den anderen Kantinengästen lagen die Präferenzen aber etwas anders. Auf den ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala würde ich heute eher die asiatischen Gerichte heben, aber knapp gefolgt von den Bifteki auf Platz zwei und den Schweinswürstel auf Platz drei. Der Kartoffelgulasch kam erst auf dem vierten Platz – aber bei solch interessanten Alternativangeboten hat es so ein vegetarisches Gericht es eben schwer. Mit gerade mal 350kcal oder 9 WW ProPoints war dies Gericht aber kalorientechnisch eindeutig die optimalste Entscheidung.

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Kartoffelgulasch: ++

Pangasiusfilet auf Asia-Gemüsemix [11.12.2010]

Nachdem ich ja bereits gestern mich bei den Asia Gerichten gütlich getan hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit heute wieder der regulären Küche zu. Es ist ja nicht so, dass im Bereich der asiatischen Speisen nicht auch interessante Angebote vorhanden gewesen wären – insbesondere das Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry klang wirklich verlockend, während sich die Gebackenen Ananas und Banane eher als Beilage oder Nachtisch eigneten – aber die Angebote in den drei Sparten der westlichen Gerichte klangen heute einfach zu verlockend. Natürlich spreche ich dabei weniger vom Milchreis mit Waldbeerensauce, der bei den traditionell-regionalen Speisen angeboten wurde, Süßspeisen sind ja nicht so mein Ding. Aber sowohl das Hähnchen orientalisch mit Zimt und Mandeln, dazu Reis und Bohnen in der Sparte Vitality als auch das Globetrotter Gericht in Form von Gebratenem Pangasiusfilet aus Asia-Gemüsemix, dazu Basmatireis klangen eindeutig nach sehr verlockenden Angeboten. Da ich diese Woche noch keinen Fisch gehabt hatte, wählte ich schließlich das Pangasiusfilet, das ich noch mit einem Becherchen Aprikosencreme als Nachtisch ergänzte.

Pangasiusfilet auf Asiagemüse / Pangasius filet on vegetables asia style

Wie immer wenn ich Pangasius wähle bereute ich auch dieses Mal meine Entscheidung nicht. Das große, paniert gebratene Fischfilet erwies sich als angenehm zart und absolut Grätenfrei so wie ich es mag. Das ganze ruhte auf einem leicht pikant gewürzten Mix aus orangen und gelben Karottenstiften, Zucchiniwürfeln, Sojasprossen, Salat und weiteren Gemüsesorten – ob man diesen nun unbedingt als Asiatisch bezeichnen muss sei dabei mal so dahin gestellt. Aber Erfahrungsgemäß fügt man etwas Sojasprossen hinzu und nennt es Asiatisch, bei Verwendung von Kidneybohnen und Mais eben Mexikanisch, bei Schafskäse und Oliven Griechisch und bei durch belegen mit Ananas und dem anschließenden überbacken mit Käse wird es Hawaiianisch. Dass diese Stile weitaus mehr ausmacht sollte jedem aber natürlich bewusst sein. In der Summe möchte ich aber nicht meckern, das Gericht hat mir wirklich mal wieder vorzüglich geschmeckt und der kleine Becher mit wirklich wunderbar cremiger Aprikosenzubereitung bildete einen gelungenen Abschluss dieses Mittagsmahles.
Auch die Allgemeinheit der Kantinenbesucher schien mit mir heute was den Geschmack anging übereinzustimmen, denn meines Eindruckes nach belegte das Pangasiusfilet noch knapp vor dem Hähnchengericht den ersten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Speisen und schließlich der Milchreis. Außerdem konnte ich heute ungewöhnlich viele Salatesser beobachten – zumindest erschienen es mir mehr als sonst zu sein. Ich denke auf jeden Fall dass meine Entscheidung sowohl was Geschmack als auch Nährwerte angeht auf jeden Fall heute gut getroffen war.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Gemüsemix: ++
Basmatireis: ++
Aprikosencreme: ++

Moo Pad Praw Wan [09.12.2010]

Irgendwie erschien mir heute der ideale Tag, mal einen Asia-Tag einzulegen. Zwar klang der Champignongulasch auf Vollkornspaghetti aus dem Bereich Vitality durchaus verlockend, aber zum vierten Mal hintereinander wollte ich dann doch nicht vegetarisch speisen. Der traditionell-regionale Sauerbraten vom Rind mit Kartoffelknödel wäre natürlich durchaus noch eine Alternative gewesen – natürlich mit zusätzlichen Gemüse versehen, aber die Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites fiel natürlich aus kalorientechnischen Gründen aus. Aber wie einleitend erwähnt wollte ich ja heute eines der Gerichte von der Asia-Theke den Vorzug geben. Zur Auswahl standen neben Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Hoi Sin Sauce auch Gebratene Garnelen mit verschiedenem Gemüse in Chili-Sauce heute auch Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce. Ich schwankte kurz zwischen Garnelen und dem süß-saueren Schweinefleisch hin und her, entschied mich aber aufgrund der Tatsache dass die Krabben mal wieder mit dem Schwanzpanzer serviert wurden dann doch für das Schweinefleischgericht. Dazu gab es wie immer mit etwas süßer Chilisauce garnierten Reis und außerdem einen Glückskeks.

Moo Pad Praw Wan

Ich hatte wie ich feststellen durfte lange kein Asia-Gericht mit Schweinefleisch mehr gehabt, auch wenn ich dieses Gericht selbst meiner Recherche nach in ähnlicher Form bereits im April diesen Jahres auf dem Tablett gehabt hatte. Ich hatte beim bestücken meiner Schale darauf geachtet, eine möglichst breite Auswahl des hingefügten Gemüses zu erwischen. Ich entdeckte unter den Zutaten Streifen grüner Paprika, Schoten, Karotten, Zucchini, Auberginen, Salat, Sprossen und einiges mehr – eine wie üblich bunte Zusammenstellung, die in Kombination mit dem paniert gebackenen Scheinefleischstücken und das süß-sauren Sauce ein mal wieder wirklich gelungenes Gericht ergaben. Ich war mal wieder sehr zufrieden und bereute meine Wahl nicht.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lag natürlich die Currywurst am höchsten im Kurs und belegte so auf der Beliebtheitsskala sehr eindeutig den ersten Platz. Die Asia-Gerichte lagen heute wohl auf Platz zwei, aber knapp gefolgt vom Sauerbraten und auf Platz vier schließlich dem Champignongulasch. Das entsprach auch in etwas meinen Erwartungen – ich kenne meine Mitesser ja inzwischen etwas… 😉

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Praw Wan: ++
Reis: ++