Putenbraten mit Champignonsauce [17.09.2010]

Während im Asia-Bereich heute neben “Gebackener Ananas und Banane” auch “Pad Piiew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce” sowie ein weiteres Gericht mit Rindfleisch lockte, bestimmte die regulär-westliche Küche auch heute wieder die bereits seit Monaten für den Freitag übliche Dreierkombination aus Geflügel, Süßspeise und Fisch. Im Bereich der Fischgerichte bot man in der Sektion Globetrotter einen “Fischgrillteller mit Grilltomate und Röstinchen” an, eine Kombination aus drei Fischsorten, einer großen Garnele, einer wohl überbackenen Grilltomatenhälfte und schließlich fünf runde Röstinchen-Taler. Ich überlegte hier tatsächlich ob ich zuschlagen sollte – zumal auch die Präsentation recht ansprechend war – aber aus kalorientechnischen Gründen entschied ich mich schließlich dagegen. Die traditionell-regionale Süßspeise, ein “Germknödel mit Pflaumenmuß gefüllt, dazu Vanillesauce” ließ mich wiederum kalt, Süßspeisen als Hauptspeise sind nun mal nichts für mich. Meine Entscheidung fiel aber schließlich auf das heute Angebot im Bereich Vitaliy, wo “Feiner Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis” auf der Karte stand. Dazu nahm ich mir noch eine kleine Schüssel verschiedener Gemüsesorten von der Gemüsetheke.

Putenbraten mit Champignons / Turkey roast with champignons

Von der Präsentation gab das Gericht leider nicht viel her – zumal man mir offensichtlich viel Stückwerk aus der Schale mit dem Putenbraten aufgemacht hatte. Das deutlich hervortraten der Fasern an den Fleischstücken ließ mich fast schon befürchten, dass das Fleisch trocken schmecken würde – doch glücklicherweise stellte sich das als Fehleinschätzung heraus, es war bis auf das kleine Endstück angenehm saftig und auch nicht zu fest. Zu der annehmbar großen Portion Vollkornreis hatte man noch eine gerade ausreichende Kelle der wohl recht eindeutig mit Dosenchampignons zubereiteten Pilzsauce aufgemacht. Das Gemüse schließlich erschien mir bei näherer Betrachtung ein Potpourri verschiedener Reste aus der vergangenen Woche zu sein – ich entdeckte Karotten, Erbsen, Blumenkohl, Auberginen, Zucchini und einiges mehr. War geschmacklich ok, aber wie sich herausstellte von seiner Struktur her leider etwas “matschig”. Kulinarisch gesehen wäre der Fischgrillteller heute mit Sicherheit die bessere Wahl gewesen, aber sättigend war das ganze allemal – und mit 514kcal was die Werte anging auch absolut akzeptabel.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher belegten heute recht eindeutig die Asia-Speisen den ersten Platz. Ich hatte lange nicht mehr so viele Tabletts mit der Kombination aus Beilagen- und Reisschale auf den Tischen gesehen. Auf Platz zwei folgte dann aber auch schon der Putenbraten, knapp gefolgt vom Fischgrillteller und schließlich dem Germknödel, der aber natürlich auch zusätzlich als Nachtisch hier und dort genutzt wurde. Mir reichte die heutige Portion aber absolut und ich mir Sicher dass ich so verpflegt auch problemlos bis heute Abend durchhalten werden. 😉

Mein Abschlußurteil:
Putenbraten: ++
Champignonsauce: +
Vollkornreis: ++
Gemüsemix: +

Pad Thai Gai & Tomatencremesuppe [16.09.2010]

Zuerst fiel mir heute bei der Überprüfung des Kantinenangebots der “Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven” aus dem Bereich Vitality ins Auge. Zwar bin ich kein großer Freund von Oliven, aber der Rest sah wirklich gut aus. Natürlich wäre auch noch die traditionell-regionale “Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle” gegangen und selbst das “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” (das ich hier schon mal in gleicher Form verzehrt hatte) wäre aus meiner Sicht eine kalorientechnisch noch zu verantwortende Alternative gewesen. Aber auch die Asia-Theke hatte heute durchaus einiges zu bieten. Neben “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” entdeckte ich dort auch “Pad Thai Gai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen“. So als vegetarisches Gericht klang das durchaus interessant – und dazu passte wie ich fand noch eine “Tomatencremesuppe mit Basilikum” aus dem heutigen Suppenangebot.

Pad Thai

Zu den Reis-Bandnudeln fand sich natürlich wieder eine reichliche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten im Gericht. Ich fand Zucchini, Karottenscheiben, Schoten, Sprossen, Salat und Blumenkohl – um nur einiges zu nennen. Erdnüssen fand ich keine, dafür aber Cashewnüsse – das machte aber keinen großen Unterschied wie ich fand. Die Sauce die darunter gemischt war hatte auf jeden Fall Sojasauce als Zutat, den Rest konnte ich leider nicht identifizieren. Schmeckte in der Summe aber sehr gut – eine gute Wahl wie ich fand. Und auch die Tomatencremesuppe enttäuschte mich nicht. Hier handelte es sich keinesfalls um eine einfache Tütensuppe, denn in welcher Tütensuppe findet sich so viele frische Stücke Tomatenfruchtfleisch. Mit dem Basilikum, dass man sich nach eigenem Gutdünken auf die Suppe streuen konnte, eine sehr gute Nachsuppe und Abschluß meines heutigen Mittagessens.
Bei den anderen Kantinengästen stand aber heute eindeutig das Piccata Milanese am höchsten im Kurs und belegte in der allgemeinen Beliebtheit den ersten Platz. Auf Platz zwei folgten heute dann die Asia-Gerichte, gefolgt von Putenoberkeule und dem Griechischen Gemüsetopf, bei denen ich aber keinen klaren Favoriten erkennen konnte und ihnen daher zu gleichen Teilen den Dritten Platz zugestehe.

Meine Abschlußurteil:
Pad Thai Gai: ++
Tomatencremesuppe mit Basilikum: ++

Pochierter Lachs in Estragonsauce [15.09.2010]

Mein erster Blick fiel heute auf die “Lasagne al forno” aus dem Bereich Globetrotter, welche hier bereits auf meinem Teller zu sehen gewesen war. Sah wirklich lecker aus, aber da hatte ich kalorientechnisch so meine Bedenken. Bei den traditionell-regionalen Gerichten heute “Zwei Stück gebackene Camembert mit Preiselbeeren in Salatgarnitur“, was auch nicht schlecht klang aber von den zwei Stück paniertem Käse und dem bisschen Salat wäre ich kaum dauerhaft satt geworden. Blieben also noch die Asia-Gerichte, wo es heute u.a. “Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art” und “Pad Bai Kraprao Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum” (was ich hier schon mal verzehrt hatte) und schließlich den “Pochierten Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln“. Meine Entscheidung fiel letztlich auf den Lachs, mit dem ich ja hier und hier bereits gute Erfahrungen gemacht hatte. Außerdem ist Mittwoch ja inzwischen mein fast schon traditioneller Fischtag.

Pochierter Lachs in Estragonsauce / Poached salmon with tarragon sauce

Zu den fünf mittelgroßen Salzkartoffeln fand sich eine annehmbar große Portion Blattspinat mit etwas Zwiebeln und schließlich das zarte, große und absolut grätenfreie Stück Lachfleisch, an dessen Unterseite sich noch die Fischhaut befand. Viele mögen ja diese Haut nicht, aber ich gehöre zu den Leuten die so etwas vorbehaltlos mit essen. Über alles hatte man eine nicht geringe Menge der recht dünn geratenen Estragonsauce gegeben – aber wie sich herausstellte reichte sie obwohl es nach viel aussah gerade gut dazu aus, um von den Kartoffeln und dem Fisch aufgesogen und mit verzehrt zu werde. Mit 407 kcal oder 10 WW ProPoints erwies sich das ganze auch letztlich als angenehm leichtes Mittagesgericht – genau das richtige für mich. Und das Sättigungsgefühl hielt heute lange vor.
Bei den anderen Kantinengästen belegte heute wohl die Lasagne den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala. Platz zwei belegten wohl die Asia-Gerichte, aber sehr knapp gefolgt von dem Lachsgericht und mit etwas Abstand schließlich dem Camembert. Hatte ich auch nicht anders erwartet, wenn ich nicht etwas auf die Nährwerte achten würde, wäre die Lasagne durchaus auch meine erste Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Lachs: ++
Blattspinat: ++
Estragonsauce: +
Kartoffeln: ++

Nua Pad King [14.09.2010]

Mein erster Gedanke war es heute das “Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip” aus dem Bereich Vitality zu wählen – ein Gericht das ich hier und hier schon mal probiert hatte. Zumal man dieses mal auf die Kräuterzweige bzw. das “Gestrüpp” vom letzten Mal verzichtet hatte und sogar die Kartoffeln kleiner geschnitten hatte. Die traditionell-regionale “Rote oder Weiße Currywurst mit Pommes Frites“, die ich hier in weiß und hier in rot schon mal auf dem Teller gehabt hatte, war natürlich zu kalorienlastig. Einzig das “Putensteak Florida mit Mandelreis und und fruchtiger Currysauce” aus dem Bereich Globetrotter – welches übrigens hier bereits mein Tablett geziert hatte – wäre vielleicht noch in Frage gekommen. Aber es gab ja auch noch die Asia-Ecke und die heutigen Angebote dort waren auch nicht von der Hand zu weisen. Die “Krabben mit frischem gebratenem Gemüse in Austernsauce” waren heute aber nichts für mich, denn wie üblich (z.B. hier, hier, hier oder hier) waren die Chitinpanzer an den Schwänzen noch dran und heute war mir wirklich nicht danach jede Krabbe anzufassen. Blieben also noch “Gaeng Kaew Wan Pak Taohoo – Gebratenes Tofu mit frischem Gemüse in scharfem grünen Curry” und “Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer“. Meine Entscheidung fiel letztlich auf das Rindfleisch. Dazu gab es eine Schale Klebereis mit einem Esslöffel Sambal Olek – wie gehabt.

Nua Pad King

Zwischen einer umfangreichen Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, darunter Salat, Karotten, Zucchini und Mungobohnenkeimlinge, fanden sich reichlich dünn geschnittene und einigermaßen zarte Rindfleischstreifen. Ein wenig scharf waren sie tatsächlich, aber das Sambal Olek überlagerte diese Schärfe eindeutig. Im geschmacklichen Gesamteindruck nahm der Ingwer letztlich nur eine untergeordnete Rolle ein. Gemischt mit dem Reis eine wirklich reichhaltiges und wohl dank mageren Rindfleisches und reichlich Gemüse auch nicht allzu kalorienreiches Mittagsgericht.
Wenn ich mich so in der Kantine umsah, schien heute die Currywurst den größten Zuspruch unter den anderen Kantinengästen zu bekommen. Auf dem zweiten Platz kamen heute wohl die Asia-Speisen, gefolgt von dem Putensteak Florida. Das Gemüse-Ofengemüse kam schließlich auf Platz vier. Vegetarische Gerichte haben es nun mal leider schwer…

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad King: ++
Reis: ++

Pikantes Bohnengulasch [13.09.2010]

Weder für das “Gaeng Peht Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce” noch für das vegetarische “Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce” aus der Asia-Ecke konnte ich mich heute nicht so recht erwärmen. Das “Jägerschnitzel in Pilzrahmsauce mit Knöpfle” als traditionell-regionales Gericht erschien mir wiederum etwas zu kalorienreich – vor allem weil es im Gegensatz zu dieser Version dieses Mal paniert war – seltsam. Ich fand die unpanierten Schnitzel wie sie z.B. hier oder hier angeboten wurden gar nicht so schlecht. Die “Cevapcici mit Tomatenreis, Ajvar und Zwiebeln“, ein Gericht dass hier schon mal versucht hatte, erschien mir fast schon was die Nährwerte angeht akzeptabel. Meine Entscheidung fiel aber dann letztlich doch auf das “Pikante Bohnengulasch“, das heutige vegetarische Gericht der regulär-westlichen Küche.

Pikanter Bohnengulasch / Zesty bean goulash

Die Zubereitung hier war der meiner beiden früheren Versuche dieses Gerichtes hier im März und dort im Mai jeweils dieses Jahres zwar ähnlich, aber am nächsten kam sie wohl der Zubereitung vom März, jene aus dem Mai hatte ja noch zusätzlich Kidney-Bohnen drin. Außerdem fanden sich heute weiße Böhnchen, grün Brechbohnen, ungeschnittene kleine Kartoffeln sowie auch kleinen Zucchinistückchen, pürierte Tomaten und einiges mehr an Gemüse darin – zusätzlich war das ganze mir einer wirklich gut gewählten Auswahl an Gewürzen gespickt, die das Attribut “pikant” durchaus rechtfertigten. Obwohl vegetarisch eine wirklich gute Wahl wie ich fand und mit 392kcal oder 10 WW ProPoints mehr als nur angenehm leicht.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich Jägerschnitzel und Cevapcici heute ein Kopf an Kopf Rennen. Ich war der Meinung dass die Cevapcici dabei das Schnitzel knapp überholten und den ersten Platz belegten. Auf dem dritten Platz lagen die Asia-Speisen und schließlich kam der Bohnengulasch. Einziger Nachteil des sehr schmackhaften Bohnengulaschs war es – zumindest erging es mir so – dass die Sättigung nicht ganz so lange anhielt wie bei anderen Gerichten. Aber diese Erfahrung habe ich bei vegetarischen Gerichten ja schon häufiger gemacht.

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++