Posts Tagged ‘betriebsrestaurant’

Spaghetti Bolognese [19.11.2009]

Thursday, November 19th, 2009

Die “Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten” bei den Vitality Gerichten reizten mich irgendwie gar nicht – wohl wegen der Kirschtomaten. Da fand der traditionell-regionale “Pilchsteiner Eintopf” schon größeren Zuspruch, zumindest mehr als “Gebratene Gemüse nach Thai Art” oder das “MOO Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln, Paprika in Chili- Zitronengrassauce” aus der Asia-Ecke. Aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf die Portion “Spaghetti Bolognese mit Parmesan” aus der Sektion Globetrotter. Hatte lange keine Spaghetti mehr gehabt – und das was man dort anbot sah wirklich gut aus. 🙂

Spaghetti Bolognese

Noch schnell mit dem (leider etwas klumpenden) Parmesan garniert und los konnte es gehen. Die Nudeln waren wie sich herausstellte heute wirklich mal “al dente” – wohlgemerkt im positiven Sinne, also fest im Biss und nicht zu weich. Dazu die mit reichlich Hackfleisch garnierte Tomatensauce, die angenehm tomatig-fruchtig schmeckte Hätte mich wirklich rein knien können – sehr lecker. Natürlich kann man bei Spaghetti wenig falsch machen, aber die Sauce zeigte mir dass es sich hier nicht um das übliche Kantinenzeug handelte. Mir hats wirklich geschmeckt.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++

Kartoffel-Fisch-Gemüsepfanne – südfranzösische Art [18.11.2009]

Wednesday, November 18th, 2009

Beim ersten Blick in die Essensvitrine – jenem Ort wo man alle Speisen unseres Betriebsrestaurants vor dem Verzehr noch mal begutachten kann – hätte ich wohl intuitiv “Griechisches Gyros mit Pommes frites und Tzaziki ” gewählt, doch heute nahm ich mir etwas Zeit und sah genauer hin was so angeboten wurde. Die traditionell-regionalen “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” hatten es mir nicht so angetan und auch “Kal Tzau Min – Eierreis gebraten mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai Art” oder “Kok Sa Mui – Garnelen gebraten mit Gemüse in junger Kokosmilchsauce” reizten mich heute nicht so sehr. Aber die bei den Vitality-Gerichten angebotene “Kartoffel- Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art” klang sehr verlockend und sah auch ganz interessant aus – ich entschied mich für dieses Gericht. Dazu gabs noch einen Kirschjoghurt.

Kartoffel-Fisch-Gemüsepfanne - südfranzösische Art

Und ich sollte meine Wahl nicht bereuen. Neben mindestens 2 Sorten Fisch fanden sich in diesem Gericht auch viele Mini-Garnelen, die sich zwischen weichen Kartoffelspalten und reichlich Gemüse tummelten. Ich identifizierte zumindest Zuchini, Zwiebeln und Tomaten – aber es war wohl noch viel mehr drin – allerdings alles sehr klein geschnitten was die Identifikation etwas erschwerte. Einzig Gewöhnungsbedürftig war das nicht gerade geizig verwendete Rosmarin – oben Rechts am Tellerrand ist etwas davon zu sehen – das zwar angenehm im Geschmack war, aber einem doch unbewusst das Gefühl gab, man würde Tannennadeln verzehren. Aber das schmälerte die Qualität des Gesamtgerichtes keinesfalls – ich muss wirklich sagen dass dies eines der wirklich gelungeneren Mahlzeiten war. Der Kirschjoghurt, den man mit einem einzelnen Kinder Schoko-Bon garniert hatte, war aber dann leider etwas sehr dünn geraten – man hätte ihn auch mit dem Strohhalm trinken können – aber geschmacklich erwies er sich als in Ordnung.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Fisch-Pfanne: ++
Kirschjoghurt: +

Nua Pad Pram Hoi [17.11.2009]

Tuesday, November 17th, 2009

Heute reizte mich weder das “Buntes Kräuter- Ofengemüse mit Kressedip” als Vitality-Mahlzeit noch der traditionell-regionale “Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel“. Auch die “Canneloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce” sagten mir nicht so wirklich zu – also kam heute mal wieder ein Asia-Gericht an die Reihe. “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce als rein vegetarisches Gericht war nicht so mein Ding, also entschied ich mich für das “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce“. Zwar sah auch das dritte Asia-Gericht aus gebratenen Putenstreifen sehr lecker aus, aber ich hatte meine Wahl getroffen. Wie immer lud ich mir den Reis extra auf und garnierte ihn noch mit ein wenig Sambal Olek.

Nua Pad Pram Hoi

Ich kann nur sagen: Wirklich interessante Zusammenstellung. Ich weiß nicht ob es die Austernsauce war – übrigens eine mit Extrakt aus fermentierten Austern gespickte Sojasauce wie ich bei Wikipedia erfuhr – oder irgend etwas anderes: Das ganze schmeckte ziemlich zitronig. Wahrscheinlich war Zitronengras drin, obwohl nichts angegeben war, und obwohl ich es ja normalerweise nicht so mag musste ich heute dann wohl damit leben. Die Austernsauce selbst, die wenn ich recht gesehen habe noch mit kleinen Sesamkörnern garniert war, gab dem ganzen zusätzlich einen interessant fischige Note, was obwohl es unwahrscheinlich klingen mag, ganz gut mit dem Rindfleisch harmonierte. Als Gemüse fanden sich primär Sojakeimlinge, rote und grüne Paprikastreifen, Erbsenschoten und einige Karottenscheiben darin. Wer nicht bereit ist auch geschmacklich mal neue, ungewohnte Wege zu gehen wäre hier mit Sicherheit nicht so begeistert gewesen, aber irgendwie hats mir dennoch geschmeckt – trotz Zitronengras. Über den Klebereis brauche ich nicht viel zu berichten – er war eine wohlschmeckende, heiße und durch das Sambal Olek auch teilweise scharfe Sättigungsbeilage.

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad Pram Hoi: ++
Reis: ++

Geschnetzeltes & Knöpfle [16.11.2009]

Monday, November 16th, 2009

Zum Montag fanden sich auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurant unter anderem – zum einen aus der Asia-Ecke – “Nasi Goreng – Gebratener Gorenreis mit verschiedenem Gemüse” (Goren(g) heißt gebraten auf indonesisch, also wohl begrifflich doppelt gemoppelt) und “Thoeng Ping Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Zitronengrassauce“, was schon ganz lecker klang, aber wegen meiner Abneigung gegenüber Zitronengras leider nicht in Frage kam. Bei den Vitality-Gerichten fand sich “Curryreis mit Zucchini- Möhrenragout“, was schon mal ganz lecker klang, das heute verfügbare Tagesangebot umfasste einen “Linseneintopf mit Würstchen“, den ich schon einmal in die nähere Auswahl einbezog. Die Globetrotter-Theke bot ein “Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis” an, was ich auch zuerst in Betracht zog, aber dann wieder verwarf weil ich ja letzte Woche zwei Tage hinterneinander Geflügel hatte. Und bei den traditonell-regionalen Gerichten bot man “Schweinegeschnetzeltes in Pilz- Kräutersauce und Knöpfle an, für das ich mit letztenendes dann entschied. Zusätzlich gabs noch einen kleinen Fruchtquark mit Erdbeersauce.

Geschnetzeltes & Knöpfle

Wie ich leider erst erkannte als ich am Tisch angelangt war, handelte es sich höchstwahrscheinlich dabei um etwas, dass ich als “Kantinengeschnetzeltes” bezeichnen möchte – vorgefertigte Fleischstreifen, die en Gros meines Wissens nach vorgekocht eingekauft werden und für das Gericht nur noch erwärmt werden müssen. Man erkennt sie leicht an Farbe, Form und Konsistenz. Geschmacklich waren sie aber in Ordnung, und vor allem die Pilz-Kräutersauce – im übrigen mit geschnittenen Champignons angerichtet – gab dem ganzen eine wirklich angenehm würzige Note. Dazu gab es Knöpfle, eine gehobelte, kürzere Abart der allseits beliebten Spätzle, an denen ich absolut nichts auszusetzen hatte – aber bei ungefüllten Nudeln muss man glaube ich auch ziemlich Pech haben wenn sie mal nicht gelingen sollte.
Den Abschluß bildete schließlich der Fruchtquark, der selbst – wenn ich mich nicht verschmeckt habe – wohl aus Heidel- und Preiselbeeren gespickt und wie oben bereits erwähnt mit einer Erdbeersauce übergossen war. Dazu kann ich nur sagen: Sehr fruchtig – allerdings ohne zu süß zu schmecken. Sehr lecker.
Was das Hauptgericht angeht mit Sicherheit nicht eines der besten Gerichte die ich hier verzehrt habe – der Linseneintopf wäre für mich wohl doch die beste Variante gewesen – aber es war soweit in Ordnung. Ich sollte mir wirklich mehr Zeit nehmen die Gerichte in der Vitrine zu betrachten – dann passiert so etwas nicht noch einmal hoffe ich. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes: +
Pilz-Kräuter-Sauce: ++
Knöpfle: ++
Fruchtquark: ++

Hähnchenbrust & Zitronenkartoffeln [13.11.2009]

Friday, November 13th, 2009

Zum Freitag standen bei den traditionellen “Germknödel mit Pflaumenmus gefüllt dazu Vanillesauce” und bei den internationalen Gerichten “Gebackenes Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” zur Auswahl. Im Bereich Vitality bot man “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln” an und in der Asia-Wok Ecke lockten unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsrollen” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce“. Ich war zuerst geneigt das Seelachsfilet zu nehmen, welches mit Sicherheit das meist gewählte Gericht heute war, aber dann entschied ich mich doch um und holte mit die Hähnchenbrust – und das obwohl ich ja erst gestern Hähnchenbrust zu mir genommen hatte. Mit Provencial scheint man es auch irgendwie zu haben in diesem Betriebsrestaurant, man siehe dazu nur hier oder hier. 🙂 Als Ergänzung kam noch ein kleiner Rhabarberjoghurt hinzu.

Hähnchenbrust & Zitronenkartoffeln

Als ich das Gericht zu betrachtete, befürchtete ich ja sogleich dass ich hier wohl ein relativ trockenes Mahl vor mir hatte, denn die Hähnchenbrust war unpaniert und eine Sauce suchte ich vergeblich. Geflügelfleisch ist ja auch nicht gerade durch seine Saftigkeit bekannt. Aber es erwies sich schließlich als doch nicht ganz so schlimm wie befürchtet, denn das Gemüse aus Zuchiniwürfeln, geschälten Tomatenstücken und Scheibchen von schwarzen Oliven hatte etwas Flüssigkeit mit auf den Teller gebracht und auch die tatsächlich leicht zitronig schmeckenden Kartoffeln besaßen auch etwas Wasser, das sie wohl vom Kochen aufgenommen hatten. Die Hähnchenbrust selbst erwies sich zwar als Qualitativ gut, aber vor allem an den Rändern erkannte man, dass sie wohl etwas zu lange im Ofen gewesen waren. War soweit also Ok, aber ich bereute dennoch ein wenig, nicht das panierte Seelachsfilet gewählt zu haben. Von Hähnchenbrust habe ich glaube ich dann auch erst mal genug für die nächste Zeit.
Der Rhabarberjoghurt schließlich – wie immer eher etwas für einen hohlen Zahn – versöhnte mich dann aber etwas und gab mir das bisschen Restsättigung, das mir noch gefehlt hatte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: +
Schmorgemüse: ++
Zitronenkartoffeln: ++
Rhabarberjoghurt: ++