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Pla Pad Ped – Fisch mit Chili-Gemüse [03.02.2010]

Wednesday, February 3rd, 2010

Die heutige Auswahl bestand im “Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln” bei Vitality, “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie “Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Kartoffelpüree” in der Sektion Globetrotter. Außerdem bot man einen “Hühnereintopf mit viel frischem Gemüse” als Sonderangebot an. Der Asia-Bereich wartet u.a. mit “Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse, mittelscharf” auf. Zuerst hatte ich zwar geplant den Seelachs zu wählen, schwenkte dann aber doch auf das Asiatische Fischgericht Pla Pad Ped um. Wie ich nämlich gestern erfahren habe, zählt Bayern zu den sogenannten jodarmen Gegenden Deutschlands, d.h. dass hier weniger bis kein Jod den Speisen zugesetzt wird. Und Fisch ist ja bekanntlich ein wichtiger Jodlieferant, daher hatte ich mir fest vorgenommen wieder mal Fisch zu essen. Das ganze ergänzte ich dann noch mit einem Rhabarber-Erdbeer-Mousse.

Pla Pad Ped - Fisch mit Chiligemüse

Etwas mit gleichem Namen hatte ich ja schon einmal im September 2009 verzehrt, damals sah es aber etwas anders aus, auch wenn es prinzipiell natürlich um das selbe handelte. Die Fischstücke, es handelte sich um einen hellen Fisch, den ich geschmacklich leider keiner Art zuordnen konnte, waren dieses mal nicht in einem Teigmantel, aber sie erwiesen sich als angenehm zart und wieder mal vollkommen Grätenfrei. Von der mittleren Schärfe, die man angekündigt hatte, war nur ganz leicht etwas zu spüren, aber ich schmeckte auch noch etwas, was ich normalerweise nicht so mag: Zitronengras. Zum Glück war es nur ein Hauch, so dass es meinen Genuss nicht negativ beeinflussen konnte. An Gemüse hatte die Köchin, die die Asia-Speisen übrigens “Life” hinter der Theke zubereitet, wieder einmal alles hinein getan was ihr so in die Finger gekommen war. Ich fand neben Zucchini und Bambussprossen auch Kohl, Frühlingszwiebeln, Brokkoli, Paprika und vieles mehr. Wenn man viel Gemüse will, ist man bei den Asia-Speisen immer gut bedient – während es bei den regulären Gerichten ja eher spärlich verwendet wird und oft extra erworben werden muss. In der Summe habe ich meine heutige Wahl jedenfalls nicht bereut. Das Erdbeer-Mousse hinterher wäre nicht notwendig gewesen, von der Sättigung hatte auch das Fischgericht gereicht, aber wo ich ihn schon mal hatte, aß ich ihn natürlich auch. Von Rhabarber schmeckte ich bis auf das Stückchen, das man zur Verzierung oben auf getan hatte, wenig. War aber dennoch lecker.
Das Lieblingsgericht im Betriebsrestaurant war aber heute – entgegen meiner Erwartung – die Käsespätzle, gefolgt von den Asia-Gerichten und dem Fleischpflanzerl, die etwa gleich auf lagen und dann erst dem Seelachs und dem Eintopf. Ich hatte ja eher auf das Fleischpflanzerl als Favoriten getippt.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++
Mousse: ++

Geschmorte Rindsroulade [02.02.2010]

Tuesday, February 2nd, 2010

Neben dem heutigen Sonderangebot, einem “Mexikanischen Eintopf” fanden sich im Asia-Bereich auch “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce” oder “Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem rotem Curry“, wobei mich vor allem letzteres tatsächlich etwas gereizt hätte. Aber ich entschied mich dann doch für die “Geschmorrte Rinderroulade ‘Bürgerlich’ mit Sahnepüree und Blaukrautgarnitur” von den traditionell-regionalen Gerichten. Im regulären Bereich wären “Pikanter Kartoffelgulasch” bei den Vitality-Speisen und “Putenschnitzel in Paprikarahmsauce mit Reis” bei den Globetrotter-Menus gewesen. Kartoffelgulasch klang zwar gut, aber ich wollte nicht zwei Tage hintereinander Eintopfartiges essen – und die Pute sah mir trotz der Paprikarahmsauce etwas trocken aus. Außerdem nahm ich mir noch einen Becher Vanille-Mousso von der Dessertheke.

Rindsroulade

Der Küchenangestellte, der mir heute aufmachte war ein Neuer wie ich schnell feststellte, denn er klatschte das ganze etwas lieblos zusammen und vergaß dann auch noch das Grünzeug, das sonst immer die Speisen visuell etwas zusätzlich aufwertet. Aber es sei ihm verziehen. Die Roulade selbst war zwar bissfest wie man es von Rindfleisch ja gewöhnt ist – vor allem wenn man es schmort – aber sehr lecker. Im Inneren fand sich eine Füllung aus Gewürzgurken, Karotten und Bacon-Speck, eine Mischung die ich von zu Hause so nicht kenne, die aber glaube ich in Bayern Standard ist und außerdem auch sehr lecker schmeckt. Das Kartoffelpüree war meiner Meinung nach etwas zu dünnflüssig, aber durchaus essbar und am Blaukraut bzw. Rotkraut gab es geschmacklich absolut nichts auszusetzen. Sättigungstechnisch wäre das Dessert heute nicht mehr notwendig gewesen, aber ein kleines Becherchen Mousso Vanille geht natürlich immer noch rein, gerade wenn man es liebevoll mit einem kleinen Gebäckstückchen und einer Scheibe Banane garniert bekommen hat.
Als bevorzugtes Gericht vieler Kantinenbesucher erwies sich dann heute auch die Rindsroulade, die ich auf weitaus mehr Tischen sehen konnte als seine Verfolger, die Asia-Gerichte. Nur knapp hinter den Asia-Gerichten kam dann aber auch schon die Pute. Kartoffelgulasch und Mexiko-Eintopf wurde auch gegessen, aber bei weitem nicht so häufig – alles natürlich als Ausschnitt während meines Aufenthaltes dort gesehen.
In der Summe war es ein sehr gelungenes Mittagessen – ich habe meine Wahl nicht bereut.

Mein Abschlußurteil:
Rindsroulade: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelpüree: +
Mousso Vanille: ++

Bunter Linsen-Erbseneintopf [01.02.2010]

Monday, February 1st, 2010

Die heutige Auswahl im Betriebsrestaurant erschien doch mal wieder recht interessant. Schon alleine die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder das “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln, Paprika in Chili- Zitronengrassauce” aus der Asia-Ecke klangen recht verlockend. Aber auch die “Farfalle al peperoni” aus dem Vitality-Bereich sahen interessant aus und auch das “Cevapcici auf Tomatenreis mit Ajvar und Zwiebeln” an der Globetrotter Theke erfreute sich großer Beliebtheit. Ich aber entschied mich heute dann doch für den “ Bunten Linsen- Erbseneintopf mit Würstel” von den traditionell-regionalen Gerichten. Auf Eintopf hatte ich irgenwie Appetit. Und als Dessert nahm ich mir dann noch einen Johannisbeerquark.

Bunter Linsen-Erbseneintopf / lentil pea stew

Die wirklich reichhaltige Portion erwies sich als wirklich gute Entscheidung. Zwar waren die beiden Wurstl, die natürlich im Naturdarm serviert wurden, mit dem Löffel etwas schwer zu zerteilen – hier hätte ich mir wohl doch noch ein Messer mitnehmen sollen – aber es gelang mir Glücklicherweise doch ohne etwas vom Inhalt der Schüssel über den Tisch zu verteilen. Sie waren zwar etwas wässrig, aber als Zutat zu einem Eintopf ging es schon irgendwie. Der Eintopf selbst, der neben hellen Linsen und Erbsen auf reichlich Kartoffeln, Karottenstreifen und Zwiebeln enthielt, war angenehm würzig und wohlschmeckend. Und Eintopf stopft bekanntlichermaßen, ich hätte eigentlich auf den Nachtisch auch verzichten können. Aber wo ich ihn schon mal auf dem Tablett hatte, musste ich ihn natürlich auch essen. Leicht säuerlich war er, wie bei Johannisbeeren zu erwarten war, aber sehr lecker.
Der große Renner heute war aber eindeutig das Cevapcici, gefolgt von Asia-Speisen, dann erst dem Eintopf und schließlich dem Farfalle – alles natürlich nur meines subjektiven Eindruckes nach, aber auch die Tabletts in den Rückgabewagen zeigten deutlich, dass sich das Balkangericht eindeutig großer Beliebtheit erfreute. Ich persönlich bin aber kein großer Freund von Ajvar, einem Mus aus Paprika und Aubergine, das ich zwar mal zum Zutat in Speisen verwendet habe, aber pur einfach nicht meinen Geschmack trifft. Da war ich heute mit dem Eintopf eindeutig besser bedient gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Linsen-Erbseneintopf: ++
Wurstl: +
Johannisbeerquark: ++

Reisfleisch [29.01.2010]

Friday, January 29th, 2010

Neben den heutigen regulären Angeboten aus “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato” im Vitality-Bereich, “Milchreisauflauf mit Walbeerensauce” bei en traditionell-regionalen Gerichten, “Gebackener Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” bei den Globetrotter-Speisen und u.a. “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” an der Asia-Theke bot man heute auch noch als Sonderangebot “Reisfleisch mit Rind” an. Zwar war ich zuerst geneigt die Hühnerbrust zu wählen, entschied mich dann aber doch kurzfristigt für das Reisfleisch um. Dazu nahm ich mir noch einen Quark, den ich zunächst nicht näher identifizieren konnte.

Reisfleisch

Machen wir uns nichts vor: Hier waren mit hoher Wahrscheinlichkeit die Reste aus dem Rindergeschnetzelten von Gestern verarbeitet worden. Aber das muss ja nicht mein Urteil beeinflussen, welche Küche verarbeitet denn keine Reste? Mir hat das Gericht auf jeden Fall sehr gut gemundet. In dem eher al-dente gekochten Reis fanden sich neben vielen Teilen des gekochten Rindfleisches auch rote Paprika, Zwiebeln und Stücke von grüner Pepperoni, was dem Ganzen eine leichte, angenehme Schärfe gab. Außerdem vermute ich auch noch Tomaten als Zutat, die aber wahrscheinlich im Gericht zerkocht waren. Nichts besonderes – das gebe ich zu – aber gut gelungen, schmackhaft und vor allem sättigend.
Der Quark den ich gegriffen hatte erwies sich als Rhabarberquark mit vielen Stücken des Rhabarberstiels darin. War ungewohnt, aber auch durchaus essbar. Als Kind habe ich Rhabarberstiele geschält und mit Zucker ja geliebt, aber in den letzten Jahren kann ich mich nicht erinnern überhaupt etwas mit Rhabarber gegessen zu haben. Aber halt – da war mal ein Kuchen damit glaube ich – aber das ist schon länger her.
Der große Favorit der Kantinenesser war aber heute eindeutig das Fischfilet mit Kartoffelsalat, aber eng gefolgt vom Reisfleisch und dies wieder von den Asia-Gerichten und der Hühnerbrust, die meiner Ansicht nach etwa gleich auf lagen. Aber auch viele Salatesser konnte ich beobachten – dies wiederum scheint wie mir scheint etwas zu variieren. Ich denke mal dass viele nur hin und wieder das sonst wohl doch sehr kalorienreiche Essen durch den Genuss einer Schüssel mit Salat etwas auflockern. Leider ist Salat ja nicht so mein Ding, aber ich denke ich sollte dennoch Wege finden meinen Kalorienkonsum etwas zu reduzieren…

Mein Abschlußurteil:
Reisfleisch: ++
Rhabarberquark: ++

Halbes Hähnchen & Pommes [28.01.2010]

Thursday, January 28th, 2010

Der Speiseplan scheint die Woche etwas durcheinander geraten zu sein, denn heute stand eigentlich bei den traditionell-regionalen Gerichten der Wildgulasch Diana vom Dienstag auf dem Plan, man hatte ihn jedoch offensichtlich vorgezogen und bot in dieser Sparte “Rindergeschnetzeltes mit Spiralnudeln” an. Außerdem gab es bei den Asia-Gerichten u.a. “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce” und “Chow San Sei – Verschiedene Sorten Fleisch gebraten mit Gemüse” und bei den Vitality-Speisen bot man “Rüherei und Rahmspinat” an. Ich jedoch entschied mich – obwohl es kalorientechnisch eindeutig eine Sünde ist – für das “1/2 Grillhähnchen mit Pommes frites und Ketchup” von der Globetrotter-Theke, welches ich noch mit einem Kirschquark ergänzte.

1/2 Hähnchen & Pommes

Diesmal war ich aber nicht ganz zufrieden mit meiner Wahl wie ich zugeben muss. Zwar fand sich an der Brust der halben Hähnchens reichlich Fleisch, das auch leicht zu lösen war, jedoch wurde es je weiter man sich nach hinten arbeitete immer schwieriger die essbaren Fleischteile von den Knochen und Knorpel zu lösen. Außerdem war das Hähnchen auch leider nicht mehr ganz heiß, ebenso wie die Pommes Frites, welche in Folge auch etwas labbrig waren. Es hat durchaus geschmeckt, aber hätte auch besser sein können. Die einzige Komponente an der ich nichts auszusetzen habe ist daher heute der Kirschquark, der mir mit seinen reichlich untergemischten, entkernten Früchten sehr gut mundete.
Das Hähnchen war aber dennoch heute der Liebling unter den Besuchern, gefolgt von den Asia-Speisen und dem Rindergeschnetzelten. Aber auch das Rührei mit Rahmspinat ließen sich einige schmecken. So gesehen wäre dies wohl auch für mich die bessere Wahl gewesen, da ich sowohl Rührei als auch Spinat eigentlich sehr gern mag. Das nächste Mal werde ich da dann wohl auch mal wieder zugreifen.

Mein Abschlußurteil:
1/2 Hähnchen: +
Pommes Frites: +
Kirschquark: ++