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Kichererbsencurry [07.10.2010]

Thursday, October 7th, 2010

Zuerst war ich dazu dazu geneigt, der Asia-Ecke heute erneut meine Aufmerksamkeit zuzuwenden. Vor allem das “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” reizte mich dabei, aber auch das “Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce nach Quanton Art” klang nicht allzu schlecht. Der “Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie der “Sauerbraten Münchner Art mit Kartoffelknödel” bei Globetrotter schloss ich aus kalorientechnischen Gründen aus – auch wenn ich Zugeben muss dass es mich interessiert hätte was die “Münchner Art” bei einem Sauerbraten ausmacht. Visuell war dies nicht zu erkennen. Letztlich hielt mich die lange Schlange an der Theke für die Asia-Gerichte aber dann doch davon ab eines der dortigen Gerichte zu wählen. Stattdessen entschied ich mich um und wählte das “Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis” bei den Vitaliy-Angeboten – ein Gericht das ich hier, hier und hier schon verzehrt hatte.

Kichererbsencurry

Das dritte Mal in Folge vegetarisch zu essen, das hatte ich vorher soweit ich mich auch noch nicht geschafft. Dass es sich bei dem verwendeten Reis wohl eher um Vollkornreis und nicht um den angekündigten Basmatireis handelte stellte ich zwar gleich fest, nahm das aber billigend in Kauf. Auf dem Reis befand sich schließlich die tatsächlich angenehm pikante Mischung aus Kichererbsen, Karottenstreifen, Zwiebeln und weiteren kleingeschnippelten Gemüsesorten. Vermischt mit dem Reis ergab das ganze eine schmackhafte und vor allem sehr sättigende Mittagsmahlzeit – und mit 545kcal oder 15 WW ProPoints pro Portion außerdem auch angenehm leicht.
Zuerst hatte ich ja gedacht, dass heute die Asia-Gerichte auf dem ersten Platz landen würden, doch letztlich schaffte es doch der Sauerbraten Münchner Art, das heute eindeutig beliebteste Gericht bei den anderen Kantinengästen zu werden. Die Asia-Gerichte landeten auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Gulasch-Butternudel-Gericht und schließlich dem Kichererbsencurry. Aber ich bereute meine Entscheidung zu keinem Zeitpunkt – nur denke ich dass morgen endlich mal wieder etwas Fleisch beim Mittagessen dabei sein sollte. Mal schauen was dann so im Angebot sein wird.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Reis: ++

Com Ranh [06.10.2010]

Wednesday, October 6th, 2010

Mein erster Gedanke war es eigentlich gewesen, mal wieder den “Orangenpochierten Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti” aus dem Bereich Vitality zu wählen – ein Gericht welches ich hier, hier, hier und hier schon probiert und für gut befunden hatte. Natürlich klangen auch die “Käsespätzle mit Röstzwiebeln (Knöpfle)” bei den traditionell-regionalen Speisen, die “Griechischen Bifteki mit Tzatziki und Zwiebeln und Tomatenreis” bei Globetrotter und schließlich die als Sondermahlzeit angebotene Pizza mit Schinken, Pilzen und Zwiebeln nicht schlecht, sie erschienen mir jedoch kalorientechnisch etwas bedenklich. Aber dann entdeckte ich an der Asia-Theke neben “Pad Bai Kraprao Pia Muek – Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” auch das “Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischtem Gemüse“, ein vegetarisches Reisgericht, das mit recht lecker und vor allem leicht erschien. Dazu wählte ich noch einen Kirschjoghurt von der Dessert-Theke.

Com Ranh

Schon nach dem ersten Bissen durfte ich feststellen, dass ich eine gute Wahl getroffen hatte. Zwischen dem gebratenen Reis fanden sich neben reichlich gebratenem Rührei natürlich auch viele verschiedene Gemüsesorten, darunter Keimlinge, chinesische Pilze, Paprika, Frühlingszwiebeln und Zucchini. Das Gericht bewies mir mal wieder, dass ein Mittagsgericht nicht gezwungenermaßen Fleisch enthalten muss. Immerhin habe ich nun zum zweiten Mal hintereinander vegetarisch zu Mittag gegessen und ich bin ein weiteres mal gut und langfristig satt geworden. Der dünnflüssige Joghurt auf etwas Kirschfruchtfleisch und garniert mit zwei Stückchen einer Cocktailkirsche wäre zwar nicht unbedingt nötig gewesen, aber er bildete einen guten und vor allem leckeren Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Was heute bei den anderen Kantinengästen den größten Zuspruch fand war heute recht schwer zu bestimmen. Ich bin aber der Meinung dass die Bifteki noch knapp vor der Pizza lagen, gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich den Käsespätzle.

Mein Abschlußurteil:
Gebratener Reis mit Ei und Gemüse: ++
Kirschjoghurt: ++

Fenchel-Tomaten-Ragout [05.10.2010]

Tuesday, October 5th, 2010

Zuerst überlegte ich heute natürlich, die “Spaghetti Bolognese mit Parmesan” aus der Sektion Globetrotter zu wählen. Aber auch die “Spezial Nudeln nach Shanghai Art“, das “Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer” oder die “Gebratene Ente mit verschiedenen Gemüse” von der Asia-Theke klangen eigentlich ganz gut. Und sieht man mal von den Kalorien ab klang sogar das traditionell-regionale “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” sehr verlockend. Aber ich war heute Experimentierfreudig und entschloss mich schließlich, dem “Fenchel-Tomaten-Ragout mit Kartoffeln” aus der Vitality Sektion eine Chance zu geben. Ein ungewöhnliches Gericht, soviel steht fest, aber es schien mir einen Versuch wert.

Fenchel-Tomaten-Ragout / Fennel tomato ragout

Abgesehen von einem Hokifilet mit Fenchelgemüse hatte ich bisher recht wenig Berührung mit Fenchel als Gemüse – ich kannte das ganze bisher primär als Teesorte. Natürlich müssen wir hier prinzipiell zwischen verschiedenen Arten von Fenchel unterscheiden: Dem Gewürzfenchel, dessen Samen im Tee Verwendung finden und schließlich der Gemüsefenchel, dessen Knollen zu Gerichten wie diese hier verarbeitet werden. Geschmacklich glich es auch eher einem gekochten Salat, recht bissfest und leicht würzig. Am Anfang muss ich zugeben war es etwas Gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Bissen schmeckte das mit Tomatenstückchen und Zwiebeln und auf einigen kleinen bis mittelgroßen Salzkartoffeln sowie in einer Gemüsebrühe ruhende Fenchelkraut doch ganz schmackhaft. Mal was vollkommen anderes, aber mit gerade mal 375kcal oder 9 WW ProPoints natürlich unschlagbar leicht. Und sogar die Sättigung hielt bis zum Abend vor – was bei vegetarischen Gerichten ja leider nicht immer der Fall ist.
Dass das Fenchelgemüse natürlich auf dem letzten Platz in der allgemeinen Kantinengäste-Beliebtheitsskala landete, war abzusehen. Ich sah außer mir gerade noch zwei andere Gäste, die das Gericht gewählt hatten. Unschlagbar auf Platz eins lagen natürlich die Spaghetti Bolognese, gefolgt von Asia-Gerichten, das meines Eindrucks nach noch knapp vor den Asia-Gerichten lag. Auch wenn ich Fenchelgemüse auch jetzt noch nicht unbedingt zu meinem Lieblingsgemüse zählen würde, so bin ich doch um eine geschmackliche Erfahrung reicher. Und alleine dadurch hat sich meine Entscheidung heute eigentlich schon gelohnt. 😉

Mein Abschlußurteil:
Fenchel-Tomaten-Gemüse: +

Hähnchenkeule in Paprikasauce [04.10.2010]

Monday, October 4th, 2010

Mein erster Blick fiel heute auf die “Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen” bei Vitality, ein Gericht dass ich in fast gleicher Form hier schon mal versucht hatte. Aber auch die traditionell-regionalen “Schinkennudeln in Tomatensauce” klangen nicht allzu schlecht. Auf die asiatischen Speisen, wo heute u.a. “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Gaeng Peht Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” hatte ich heute weniger Appetit, auch wenn beides durchaus gut aussah. Meine Entscheidung fiel dann aber letztlich doch auf die “Hähnchenkeule mit Paprikasauce
und Curryreis
” aus der Sektion Globetrotter. Kalorientechnisch bestimmt nicht die optimale Entscheidung, aber ich fand dass das ganze sehr verlockend aussah.

Hähnchenkeule mit Paprikasauce

Zu einer großen Portion Curryreis hatte die Thekenkraft eine nicht allzu kleine Hähnchenkeule mit Haut sowie einen kräftigen Schöpflöffel Sauce mit Paprikastreifen in verschiedenen Farben auf den Teller aufgemacht. Mit Sicherheit wäre es hier angebracht gewesen, zum Verzehr der Keule die Hände zu verwenden, doch ich halte es mehr nach Knigge, der ja geschrieben haben soll, dass man alle Vögel die größer als eine Wachtel sind mit Messer und Gabel zu essen seien. Da sich angenehm viel zartes Fleisch an den Knochen befand und dieses sich einfach lösen ließ, hatte ich aber mit dieser Vorgehensweise keine Probleme. Dazu passte die Paprikasauce geschmacklich sehr gut zu dem Hähnchen und half auch dabei, den ansonsten eher trocken geratenen Curryreis etwas zu binden. In der Summe eine gute Wahl wie ich fand.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lagen heute meiner Ansicht nach die Asia-Gerichte auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten wohl die Schinkennudeln, knapp gefolgt von der Hähnchenkeule und schließlich dem mediterrane Weichweizen-Gericht. Hätte dieses nicht so viele Oliven intus gehabt, hätte ich mich vielleicht sogar für dies entscheiden – aber letztlich bin ich ja auch mit der Hähnchenkeule ganz gut gefahren.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Paprikasauce: ++
Curryreis: +

Putenfilet auf Tomaten-Lauch-Risotto [01.10.2010]

Friday, October 1st, 2010

Wie nicht anders erwartet gestaltete sich das Angebot auch am heutigen Freitag nach dem üblichen Muster: ein Fischgericht, heute in Form von “Tintenfischringe mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” bei Globetrotter, eine Süßspeise, heute “Dampfnudel mit Vanillesauce” und schließlich ein Geflügelgericht, nämlich “Gebratenes Putenfilet mit Tomaten-Lauch-Risotto mit Brokkoliröschen” bei Vitality. Außerdem gab es an der Asia-Theke heute u.a. “Chinagemüse mit Tongo Pilzen in Erdnußsauce nach Quanton Art” oder “Gai Pad Bai Krapao – Hähnchenfiletstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” – aber da ich ja bereits gestern bei den asiatischen Speisen zugeschlagen hatte ließ ich dies heute mal außen vor. Meine Entscheidung fiel so also auf den gebratene Putenfilet, zu dem ich mir noch einen Becher Fruchtquark von der Desserttheke wählte.

Putensteak & Broccoli

Fangen wir bei der schlechtesten Komponente des ganzen an: dem Broccoli. Ich mag Broccoli durchaus, so viel sei zu Beginn gleich gesagt. Aber es sollte doch bitte einigermaßen heiß und etwas klein geschnitten sein, wobei Zweiteres von niedriger Priorität ist. Aber leider versagte das heutige Gemüse schon beim ersten Faktor, denn es erwies sich als vielleicht gerade noch Handwarm. Zum Glück erwies sich dies aber als einziger wirklicher Kritikpunkt bei diesem Gericht. Das Putenfilet war gut durchgebraten, saftig und schmackhaft und der Reis, es handelte sich hier wohl um Vollkornreis, der mit Tomate und Lauch verfeinert war, gab eine gute Sättigungsbeilage ab. In der Summe ein schmackhaftes und vor allem sättigendes Hauptgericht. Beim Quark hatte ich weniger Glück. Zwar war er sehr reich an verschiedenen Früchten, aber geschmacklich erwies er sich als leicht bitter. Ob dies nun an einer der Zutaten oder am Quark selbst lag ließ sich allerdings nicht genau bestimmen.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lagen heute aber mehr als deutlich deutlich die Tintenfischringe auf dem ersten Platz. Auf Platz zwei folgten meiner Ansicht nach die Asia-Speisen, dann das Putenfilet und schließlich die Dampfnudel. Aber diese Verteilung ist ja auch inzwischen fast schon kategorisch für den Freitag. Hätte ich kalorientechnisch nicht so meine Bedenken gehabt, wären die Calamari durchaus auch meine erste Wahl gewesen, aber mit Mayonaise angemachter Kartoffelsalat in Kombination mit Remoulade erschien mir eindeutig zu heftig. Aber letztlich war ich, von kleinen Abstrichen abgesehen, auch mit dieser Entscheidung ganz gut gefahren.

Mein Abschlußurteil:
Gebratenes Putenfilet: ++
Tomaten-Lauch-Risotto: ++
Broccoli: +