Gung Pao Kai [15.07.2010]

Das heute als traditionell-regionales Angebot ausgezeichnete “Fleischpflanzerl in Rahmsauce an Sahnepüree” klang zwar schon mal ganz lecker, aber erschien mir zu kalorienreich, während der “Gratinierte Kürbis-Gemüse-Eintopf, mit dem ich hier ja schon meine Erfahrungen gesammelt hatte, passt ja wie man im Artikel von damals lesen kann geschmacklich einfach nicht in den Sommer, obwohl er was die Kalorien angeht mit Sicherheit optimal gewesen wäre. Bevor ich mich aber für das “Hähnchenfilet, gebraten, mit mediterranem Gemüse auf Tomatensauce und Kräuterreis” aus dem Bereich Globetrotter entschied, was mir durchaus zusagte, warf ich noch einen Blick in den Asia-Bereich. Dort stand heute neben “Nasi Goreng – Gebratenem Gorengreis mit verschiedenem Gemüse” und “Gebratener Ente mit verschiedenem Gemüse und Thai Basilikum” heute auch “Gung Pao Kai – Putenfleisch mit verschiednem Gemüse in Tomaten Chili Sauce” auf der Karte. Letzters klang, obwohl auch das Entengericht nicht übel zu sein schien, recht verlockend und so wählte ich letztlich die asiatische Putenfleischzusammenstellung. Dazu gab es wie üblich Reis und einen großzügigen Esslöffel Sambal Olek.
Gung Pao Kai
Dank einer dank der Tomaten-Chili-Sauce nicht zu unterschätzenden Eigenschärfe des Gerichtes wäre das Sambal Olek eigentlich gar nicht notwendig gewesen. Aber da ich ja bekanntlicherweise scharfe Speisen gerne mag, so störte es mich auch nicht dass zu der vordergründigen Schärfe der indonesischen Chilipaste (Sambal) und der eher hintergründigen, aber nach einiger Zeit ebenfalls deutlich hervortretenden Schärfe der eigenen Sauce sich kombiniert als ziemlich heftig erwies. So kam ich auch am heutigen, eher kühlen Tag noch einmal etwas in Schwitzen. 😉 Dazu gab es flaches und zartes, dafür aber wieder mal sehr großflächiges Putenfleisch mit der reichhaltigen Kombination aus verschiedenen Gemüse, darunter rote, grüne und gelbe Paprika, Mungobohnenkeimlinge, Salat, Tomaten sowie Karotten und einiges mehr. Auch ein paar schwarze Pfefferkörner konnte ich in der Sauce entdecken. Ein mehr als nur pikantes, aber wie immer sehr leckeres Asia-Gericht.
Unter den anderen Gästen des Betriebsrestaurants schien sich das Fleischpflanzerl heute der wohl größten Beliebtheit zu erfreuen, gefolgt von den Asia-Gerichten und dann dem Kürbis-Gemüse-Eintopf. Wie gestern waren aber auch wieder eine große Anzahl von Salatschüsseln zu beobachten. Ich war mit meiner Wahl, wenn es auch bestimmt was die Kalorien angeht nicht die idealste Entscheidung gewesen ist, sehr zufrieden gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Gung Pao Kai: ++
Reis: ++

Barschfilet & Bohnenreis [14.07.2010]

Nachdem ich mich ja gestern bereits am asiatischem Angebot bedient hatte, ließ ich die “Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce“, das Nua Pad Bai Krapao – Gebratene Rindfleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und Thai Basilikum” sowie die “Gebratenen Garnelen mit frischem Gemüse in Thai Sauce” links liegen. Garnelen hätten mich zwar gereizt, aber sie waren wie üblich mich Schwänzen und auf das manuelle entfernen der Chitinpanzer hatte ich heute wirklich keine Lust. Der traitionell-regionale “Schweinerollbraten mit Kartoffel-Gurkensalat und Biersauce” erschien zwar visuell in Ordnung, war aber kalorientechnisch meiner Meinung nach nicht so ideal. Da schien die “Raviolli mit Käsefüllung in Ruccola-Kräutersauce” bei Globetrotter schon etwas besser, aber getoppt wurde das ganze schließlich von dem “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis” – ein Gericht das ich bereits hier und hier probiert und für gut befunden hatte. Auf Nachtisch verzichtete ich heute aber wieder.
Barschfilet & Bohnenreis
Mal wieder eine sehr leckere Wahl. Das angenehm große, zarte und vollkommen grätenfreie Stück Barschfilet wurde aus einer pikanten Mischung aus geschälten Tomaten, Zwiebeln und weiterem Gemüse, das ich nicht näher identifizieren konnte, getoppt. Obwohl ich zugeben muss dass ich mir unter dem Begriff karibisch nicht so recht etwas vorstellen konnte, kam diese Mischung schon dem Nahe was man als karibisch bezeichnen könnte. Als Sättigungsbeilage schließlich lag das ganze auf einem Bett aus geschälten Reis und Kidneybohnen. Ein sommerlich leichter Genuß, der mit 502kcal oder 13 WW ProPoints zu buche schlug.
Heute fiel es mir sehr schwer überhaupt einen klaren Favoriten unter den Gerichten bei den anderen Gästen auszumachen. Ich würde fast sagen, dass ich Barsch, Asie-Gerichte und Schweinerollbraten ungefähr gleich gern genommen worden waren. Die Ravioli lagen als einzige etwas in der Beliebtheit zurück. Außerdem konnte ich auch beobachten, dass die Anzahl der Salatschüssel scheinbar sprunghaft angestiegen ist. Vielleicht sollte ich meine Vorbehalte gegenüber Salat doch mal aufgeben und das ganze probieren – was die Kalorienwerte angeht mit Sicherheit sehr vorteilhaft. Auf der anderen Seite hat so ein Blatt Salat leider auch nur die Nährwerte eines Stücks Papier hat. Aber ich bin wirklich am überlegen…

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibisches Gemüse: ++
Bohnenreis: ++

Kao Pad [13.07.2010]

Aus der regulären Küche hätten mich durchaus die “Spaghetti Bolognese mit Parmesan” aus dem Bereich Globetrotter gereizt. Das hatte ich aber erst vor kurzem gehabt. Auch das heutige Vitality der “Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette” klang durchaus in Ordnung. Wiederum zu kalorienreich erschien mir der “Biergulasch vom Rind mit Butternudeln” aus der traditionell-regionalen Küche, wobei mich hier mehr die Butternudeln als der Biergulasch selbst etwas nachdenklich stimmte. Aber irgendwie war mir heute nach Asiatisch, und dort stand neben “Gaeng Gei Mai Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” heute auch “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce” auf der Karte. Ein vegetarisches Asia-Gericht hatte ich meines Wissens noch gar nicht probiert und gebratener Reis kam mir heute irgendwie gerade recht. Bei gebratenen Reis wäre es natürlich sinnlos gewesen, noch eine Schale Reis dazu zu nehmen. Da konnte ich meiner Meinung auch noch Ausnahmsweise mal einen kleinen Becher Fruchtjoghurt zum Nachtisch wählen.
Kao Pad
Ein wirklich leckeres und leichtes Gericht, welches mir genau richtig für den heutigen Sommertag schien. Neben dem gebratenen Reis selbst fand sich auch reichlich Ei, Frühlingszwiebeln, Karotten, Zucchini, grüne und gelbe Paprika sowie Salat und Sojasprossen in der Mischung. Der Geschmack selber war dabei trotz der Zutat Sojasauce sehr mild, was ich mit Hilfe eines Esslöffels Sambal Olek aber leicht zu ändern wusste. Ein wirkliche sehr schmackhaftes Gericht wie ich zugeben muss. Und auch der eher dünne, dafür aber sehr an frischen Erdbeeren reiche Joghurt erwies sich als gute Wahl.
Der große Renner bei den anderen Kantinengästen waren aber heute eindeutig die Spaghetti Bolognese. Auf Platz zwei kamen wohl die Asia-Gerichte, aber sehr knapp gefolgt von dem Biergulasch und schließlich ebenfalls sehr eng gefolgt von dem Zucchini-Kartoffelgulasch.
Zwar hielt die Sättigung wie üblich nicht ganz so lange an, aber ich konnte mich mit Hilfe einer Banane kalorienarm bis zum Abend retten. Ist auch dringend notwendig, denn meine Bestrebungen zur Kalorienreduktion haben aktuell nicht mehr den gewünschten Erfolg. Bleibt zu hoffen dass durch etwas mehr Obacht beim Mittagessen sich diese Erfolge bald wieder einstellen. Von daher gesehen war der Joghurt zwar nicht die beste Wahl, aber bereut habe ich die Wahl auch nicht.

Mein Abschlußurteil:
Kao Pad: ++
Fruchtjoghurt: ++

Bärlauchrahmschnitzel [12.07.2010]

Entgegen meiner Hoffnung fand sich heute nichts wirklich der sommerlichen Wärme angepasstes auf der Tageskarte. Von der Asia-Ecke, wo “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsrollen” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce” angeboten wurden, reizte mich nichts wirklich, obwohl das mit der süß-saure Sauce schon ein wenig verlockend klang. Die “Tortelloni al pesto basilico” aus dem Bereich Vitality klang zwar auch ganz ok und die “Griechischen Bifteki mit Tzatziki und Zwiebeln mit Tomatenreis” bei Globetrotter, welche ich hier, hier, hier und hier war verlockend wie üblich – aber um mal was neues zu probieren. Und dazu erschien mir das traditionell-regionale “Bärlauchrahmschnitzel vom Schwein mit Knöpfle“. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke.
Bärlauchrahmschnitzel & Knöpfle
Das Gemüse aus Erbsen, Möhren, Bohnen und Mais war wie üblich von der Gemüsetheke war zwar geschmacklich in Ordnung und angenehm heiß, wenn man ihm aber doch anmerkte dass es nicht frisch sondern warm gehalten war. Zu den Knöpfle, der hier üblichen Spätzleform, gab es schließlich ein wie üblich unpaniertes Schnitzel, das beidseitig mit Bärlauch mariniert schien. Ich kann mich nicht entsinnen je zuvor bewußt etwas mit Bärlauch gegessen zu haben. Heute durfte ich dann feststellen, dass diese Gewürzpflanze wirklich dem Fleisch einen angenehmen Geschmack gab. Hat mir sehr gut geschmeckt – ich habe meine Entscheidung mal wieder etwas neues zu probieren habe ich nicht bereut.
Unter den anderen Kantinengästen war es heute schwierig, einen klaren Favoriten auszumachen. Den ersten Platz teilten sich wohl die Bifteki und das Schnitzel, gefolgt von den Asia-Speisen und schließlich den Tortelloni. Kalorientechnisch wären die Nudeln mit Sicherheit die bessere Entscheidung gewesen – aber auch das magere Schnitzel sollte meine Bilanz nicht allzu sehr nach oben getrieben haben.

Mein Abschlußurteil:
Bärlauchrahmschnitzel: ++
Knöpfle: ++
Mischgemüse: +

Pangasius mit provenzialischen Gemüse [09.07.2010]

Während im Asia-Thai Bereich heute “Gaeng Massaman Moo – Schweinefleisch gebraten mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry” und “Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce” lockten – außerdem standen natürlich wieder gebackene Ananas und Banane hier auf der Karte – hatte sich im regulären Bereich scheinbar kurzfristig kleine Änderungen eingeschlichen. Das Vitality-Angebot in Form eines “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialischer Art
mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln
” war zur “Putenbrust in Honig-Pfeffer-Sauce mit Karotten-Schwarzwurzel-Stampfkartoffeln ” geworden und das aus dem “Gebackener Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” bei Globetrotter hatte sich ein “Pangasiusfilet mit provenzialischen Gemüse und Reis” entwickelt. Einzig der traditionell-regionale “Germknödel mit Pflaumenmus gefüllt, dazu Vanillesauce” war gleich geblieben. Das brachte meine Vorüberlegungen natürlich vollkommen durcheinander, aber nach kurzem Überlegen entschied ich mich schließlich für das Pangasiusfilet, ganz unabhängig von der Tatsache dass ich ja diese Woche schon mal Fisch gehabt hatte.
Pangasius mit provenzialischen Gemüse
Unter dem zarten, grätenfreien Fischfilet fand sich eine Mischung aus verschiedenen, zu winzigen Streifen geschnittenen Gemüses, was die identifizierung der einzelnen Komponenten umso schwieriger machte. Auf jeden Fall erkannte ich aber Karotten und Zucchini, außerdem meine ich Paprika entdecken zu können. Der Rest war leider nicht näher identifizierbar – was aber dem leckeren Geschmack keinerlei Abbruch tat.Nur etwas mehr hätte man gerne auf den Teller tun können. Dafür war man mit dem Reis sehr großzügig umgegangen. Letztlich reichte aber alles um satt zu werden.
Als allgemein beliebtestes Gericht würde ich heute das Geflügel mit Honig-Pfeffersauce bezeichnen, auf Platz zwei kamen dann etwa gleich auf die Asia-Speisen und der Pangasius. Germknödel als Hauptgericht sah ich eher selten – aber wie immer wurde er gerne als Zweitgericht und Nachtisch gewählt. Für mich wäre das ja viel zu viel gewesen – aber Appetit und Essgewohnheiten sind nun mal verschieden. Und was die Kalorien angeht war meine Wahl – so denke ich – auch durchaus aktzeptabel.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Provenzialisches Gemüse: ++
Reis: ++