Posts Tagged ‘betriebsrestaurant’

Kartoffelgeröstl mit Lauch & Hirtenkäse [14.01.2019]

Tuesday, January 14th, 2020

Auch heute gab es wieder keine wirklichen Highlights auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Hätte es mich nicht zu sehr an das Ingwersteak vom Freitag erinnert, hätte ich heute wahrscheinlich beim Putenschnitzel in Honigpfefferrahmsoße Karotten und Rösti aus der Sektion Vital zugegriffen, denn für die Macc & Cheese + 3 Beilagen bei Daily war ich nicht bereit über sechs Euro zu bezahlen, auch wenn ich dafür noch eine Vorsuppe und/oder Dessert bekommen hätte. Denn auf Gebratenen Tofu mit frischem Gemüse in roter Currysoße oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsoße von der Asia-Wok-Theke hatte ich keine große Lust. So blieb aber nur noch das Kartoffelgröstel mit Lauch und Hirtenkäse aus dem Bereich Veggie, womit ich aber in der Vergangeheit häufig gute Erfahrung gemacht hatte.

Roast potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstl mit Lauch & Schafskäse

Ein wenig klein geschnittenes Lauch mit einigen Salzkartoffeln anzubraten, dabei zu würzen und dann mir kalten gewürfelten Hirtenkäse-Würfeln zu garnieren ist jetzt keine kulinarische Meisterleistung, aber auch nicht unbedingt unlecker. Allerdings fand ich das Verhältnis von Kartoffeln zu den anderen Zutaten etwas unausgeglichen, es waren einfach zu viel Kartoffeln auf dem Teller. Darüber dass zwei davon unter ihrer Kruste leicht matschig waren kann man da noch hinwegsehen. Außerdem war das Lauch etwas teilweise etwas zu stark angebraten und dabei schon fast in den Röstaromen-Bereich gerutscht. Am Hirtenkäse, der natürlich aus billigerer Kuh- und nicht aus Schafsmilch gemacht war – sonst hätte man es ja Schafskäse oder gar Feta genannt – gab es aber nichts auszusetzen. Echter Schafskäse wäre mir natürlich noch lieber gewesen, aber dann wäre man wohl mit 3,92 Euro pro Portion nicht mehr hingekommen oder hätte zumindest keinen Gewinn mehr machen können. War wie gesagt kein Gourmetessen, aber auch nicht schlecht und hat vor allem gesättigt.
Bei den anderen Gästen lagen die Mac and Cheese heute klar auf dem ersten Rang der Allgemeinen Beliebtheitsskala, auch wenn ihnen das Putenschnitzel eng auf den Fersen war und sich einen guten Platz zwei sichern konnte. Auf dem dritten Platz folgte schließlich, unerwarteterweise, das Kartoffelgeröstl, das aber wiederum nur sehr knapp vor den viertplatzierten Asia-Gerichten lag. Der Vorsprung war bei den letzten aber wirklich hauchdünn und wäre ich zehn bis fünfzehn Minuten früher oder später essen gegangen, hätte es hier schon wieder ganz anders aussehen können.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstl: +
Hirtenkäse: ++

Gulaschsuppeneintopf mit Bauernbrot [13.01.2020]

Monday, January 13th, 2020

Am heutigen Montag fand sich mal wieder nichts wirklich interessantes auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Der Abgebräunter Leberkäse + 3 Komponenten nach Wahl bei Daily wurde soweit ich das sehen konnte mit Röstkartoffeln aber ohne Spiegelei serviert. Und so großen Hunger hatte ich nicht dass ich für so etwas mehr als sechs Euro ausgebe. Daher liebäugelte ich zuerst mit der Schupfnudelpfanne mit Kohl und Karotten dazu Apfelwürfel bei Veggie, um meine Woche nach all dem Heißluftfrittierten vom vergangenen Wochenende etwas leichter zu beginnen. Doch ich fand dass sie nicht ganz so ansprechend aussah, daher blieben nur noch die Asia-Wok-Theke mit Gebackenen Frühlingsrollen und Gebratenes Rindfleisch mit Thaigemüse und Erdnusssoße oder der Gulaschsuppeneintopf mit Bauernbrot bei Daily. Ich machte meine Entscheidung letztlich vom Zustand des Bauernbrots abhängig, denn damit hatte ich in Vergangenheit schlechte Erfahrung gemacht, doch als der Test positiv ausfiel wählte ich das Eintopfgericht.

Goulash stew with farmers bread / Gulaschsuppeneintopf mit Bauernbrot

Das Brot war wunderbar frisch mit knuspriger Kruste und weichem, saftigen Krumen – so wie es eben bei einem Bauernbrot sein sollte. Aber der Eintopf selbst war recht gut gelungen. Neben ziemlich viel kleinteiligem Rindfleisch fanden sich vor allem Paprikastreifen und Kartoffelwürfel darin und er war merklich mit Paprika gewürzt. Hätte noch ein wenige pikanter sein können und ein paar mehr Röstaromen hätten nicht geschadet, denn das ist es ja was man mit Gulasch, einem Schmorgericht, verbindet. Aber das hängt natürlich auch mit persönlichen Vorlieben zusammen und soll nur bedingt in die Endnote einfließen. Insgesamt war der Eintopf nämlich eine gute Wahl, die ich nicht bereute.
Bei den anderen Gästen lag zwar, wie nicht anders zu erwarten und trotz des fehlenden Spiegeleis, der Leberkäse das beliebteste Gericht und konnte sich somit den ersten Platz sichern, aber der Gulaschsuppeneintopf war als zweithäufigst gewähltes und somit zweitplatzierte Gericht eng auf den Fersen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgte schließlich die vegetarische Schupfnudelpfanne.

Mein Abschlußurteil:
Gulaschsuppeneintopf: ++
Bauernbrot: ++

Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Rösti [10.01.2020]

Friday, January 10th, 2020

Eigentlich wäre für den Freitag ja mal wieder ein Fischgericht an der Reihe gewesen und mit dem bereits bewährten Kabeljau auf sizilianischer Art mit drei Beilagen stand auch etwas ansprechendes auf der Karte, aber leider im falschen denn im teueren Abschnitt Daily. Und 6,30 Euro für ein bisschen pikante Tomatensauce mit kleinem Stück Fischfilet war mir dann doch etwas zu kostspielig. Daher entschied ich mich dann doch für das Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Rösti bei Daily, denn am Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Veggie hatte ich weniger Interesse. Eventuell wären noch die Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch, die neben dem Reste-Gericht San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Wok-Theke angeboten wurden, etwas für mich gewesen, aber als mir das in den Sinn kam hatte ich bereits das Steak auf dem Tablett gehabt. 😉

Japanese ginger steak with honey carrots & hash browns / Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Rösti

Das Fleischstück in Form des Schweinesteaks war wirklich sehr großzügig ausgefallen, auch wenn das magere Fleisch stellenweise wie ich fand etwas trocken geraten war. Doch das ist bei mageren Schweinesteaks leider nie ganz zu verhindern und man konnte es gut mit der Sauce mit milden Ingweraroma kompensieren, daher will ich dies nicht negativ in die Wertung einfließen lassen. Die drei Mini-Röstis dazu waren noch angenehm heiß und außen knusprig und bildeten, auch wenn sie wenig japanisch waren, eine passende Sättigungsbeilage. Die mit Honig glasierten, noch leicht knackigen Scheiben aus gelben und orangen Möhren rundeten das Gericht geschmacklich schließlich sehr gelungen ab. Ein absolutes Standardgericht unseres Betriebsrestaurants, aber doch immer wieder eine gute Wahl.
Bei den anderen Gästen lag der zuspruch zum Kabeljau heute knapp vor dem des Ingwersteaks, womit der Fisch sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Nach dem somit zweitplatzierten Ingwersteak folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und der Milchreis schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Sauce: ++
Honig-Möhren: ++
Röstis: ++

Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites [09.01.2020]

Thursday, January 9th, 2020

Ursprünglich hatte ich mir überlegt beim Pikanten Kichererbsencurry mit Basmatireis zuzugreifen, das heute im Abschnitt Veggie der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Obwohl die Spaghetti Napoli mit Grana Padano bei Vital auch nicht schlecht klangen, Nudeln mit Tomatensauce gehen eigentlich immer. Aber als ich den Speisesaal betreten hatte und mir dabei das Aroma des Griechisches Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln und drei Beilagen aus dem Abschnitt Daily, das mit Pommes Frites serviert wurde, in die Nase stieg, entschied ich mich dann doch dazu, heute mal beim teuren Gericht zuzugreifen. Die Angebote der Wok-Theke wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Currysauce waren dabei auch nicht gerade dazu angetan, meine Entscheidung noch zu ändern. Auf die Fritten kam natürlich noch etwas Ketchup, außerdem nahm ich mir einen Becher Kokoscreme aus dem heutigen Angebot der Dessert-Theke. Ich war mir nicht sicher ob Pommes und Tzatziki als jeweils eine Komponente gelten, damit hätte ich mit dem Dessert nämlich alle drei Slots belegt gehabt. Aber für eine Vorsuppe wäre mein Hunger eh nicht groß genug gewesen, daher konnte ich mich gut damit begnügen.

Gyros with french fries / Gyros mit Pommes Frites

Die Pommes waren heute wirklich gut gelungen, sie waren heiß, knusprig und gut gewürzt – zumindest da wo sie nicht von Ketchup oder Tzatziki durchgeweicht waren. Leider ist dies ja nicht selbstverständlich, bei Fritten habe ich schon viel negatives hier erlebt. Und auch das Fleisch – natürlich wieder nur Pfannengyros und nicht vom Drehspieß wie der Begriff “Gyros” (vom lat. gyro -> Kreisel od. im Kreis drehen) ja eigentlich subsumieren sollte – erwies sich als gut gewürzt, frisch und mit einigen Röstaromen. Ein paar Stücke waren zwar ein klein wenig trocken, aber das ließ sich mit dem überaus schmackhaften Tzatziki problemlos kompensieren, so dass ich das nicht in die Wertung einfließen lassen brauche. Die frischen und knackigen Zwiebelring rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Und auch an cremigen, mit Schokosauce garnierten Kokoscreme gab es nichts auszusetzen. Ich war mit meiner Auswahl zufrieden, auch wenn es diesmal etwas teurer gewesen ist.
Wie nicht anders zu erwarten war das Gyros natürlich auch bei den anderen Gästen heute der große Renner und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich das Kichererbsencurry, knapp dahinter folgten die Spaghetti Napoli auf dem dritten Platz. Somit blieb für die Asia-Gericht nur noch ein guter Platz vier übrig.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: ++

Blumenkohl-Käsemedaillons mit Pfifferlingsauce & Salzkartoffeln [08.01.2020]

Wednesday, January 8th, 2020

Heute begab ich mich das erste Mal im neuen Jahr wieder in unser Betriebsrestaurant. Und ich war fast dazu geneigt, mal beim teuren Gericht zuzugreifen, denn das Wiener Backhändl mit drei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily klang im ersten Moment gar nicht mal so schlecht. Wäre es mit Kroketten oder Pommes Frites serviert worden, hätte ich das wahrscheinlich auch umgesetzt, aber mit Röstkartoffeln sagte es mir weniger zu. Blieben noch Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Wok-Theke, ein Blumenkohl-Käsemedaillons mit Pfifferlingsauce und Salzkartoffeln bei Veggie oder ein Kürbis-Curryeintopf mit Süßkartoffelwürfel, Hühnerfleisch und Kokosmilch bei Daily. Einen Moment liebäugelte ich mit dem Kürbis-Curryeintopf, dann aber entschied ich mich doch mein Betriebsrestaurant-Jahr mal vegetarisch zu beginnen und griff zum Blumenkohl-Käsemedaillion.

Cauliflower cheese patty with mushroom sauce & potatoes / Blumenkohl-Käsemedaillons mit Pfifferlingsauce & Salzkartoffeln

Die Kartoffeln waren zwar recht “al dente” gekocht und hätten gerne noch ein bis zwei Minuten länger im Wasser vertragen, aber letztlich waren sie aktzeptabel. Bei der Pfifferlingsauce musste ich allerings einen minimal bitter wirkenden Beigeschmack feststellen, der mir nicht ganz so zusagte – ich hoffe hier die Pfifferlinge waren in Ordnung. Bisher habe ich aber noch keine Symptome bei mir bemerkt, die darauf hinweisen. Vielleicht hatte sich der Kch einfach nur “verwürzt”. Die Hauptkomponente in Form des Blumenkohl-Käse-Medaillions sah man dann auch gleich seine industrielle Fertigung an, denn so gleichmässig oval geformt und paniert sind diese Dinger wohl kaum handgemacht. Geschmackt hat es aber dennoch, denn unter der dünnen, knusprigen Kruste fand sich eine meiner Meinung nach gut gelungene, mild-würzige Mischung aus viel Blumenkohl mit ein wenig Käse als “Klebemittel”.

Cauliflower cheese patty - Lateral cut / Blumkohl-Käse-Medaillion - Querschnitt

Für ein vegetarisches Gericht fand ich es insgesamt, abgesehen von dem Beigeschmack bei der Sauce, recht gut gelungen. Ich überlege nur, ob Kartoffeln wirklich die optimale Sättigungsbeilage dazu sind. Kroketten würde nicht passen, Pommes oder gar Nudeln sogar noch weniger. Und bei Reis bin ich unschlüssig. Vielleicht Kartoffelpüree. Oder man lässt die Kohlehydrate einfach weg und isst einen Salat dazu. Mal schauen….
Bei den anderen Gästen war natürlich, wie nicht anders erwartet, das Backhendl mit Abstand das beliebteste Gericht und konnte sich mit klaren Vorsprung den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gericht, knapp gefolgte vom Blumenkohl-Käse-Medaillion auf dem dritten Platz, das aber wiederum nur eine Haaresbreite vor dem ebenfalls gern gewählten Kürbis-Curryeintopf lag.

Mein Abschlußurteil:
Blumenkohl-Käse-Medaillion: ++
Pfifferlingsauce: +
Salzkartoffeln: +

Schweinegeschnetzeltes “Zürcher Art” mit Pommes Frites [19.12.2019]

Thursday, December 19th, 2019

Auch heute überlegte ich einen Moment ob ich nicht auf einen Besuch im Betriebsrestaurant verzichten sollte, aber letztlich trieb mich der Hunger dann doch dort hin. Ich hatte ja nicht gefrühstückt. Das Highlight dort waren wohl die Spaghetti Bolognese mit Grana Padano + 3 Komponenten im Abschnitt Daily, aber ich hatte heute keine große Lust auf Nudeln, daher sah ich mich anderweitig um. Leider hatte man die ursprünglich angekündigte Gebratene Hühnerkeule mit verschiedenem Gemüse in rotem Thaicurry an der Asia-Wok-Theke heute durch schnöde Pute in Currysauce mit verschiedenem Gemüse ersetzt, was mir weniger zusagte. Die Gebackene Banane und Ananas mit Honig die ebenfalls dort im Wok auf Interessenten warteten waren eh nur etwas für ein Dessert. Blieben also noch die gesund klingende Spätzlepfanne mit gebratenem Champignons und Kürbiskernen, dazu Kräutersauce bei Veggie und das Schweinegeschnetzeltes “Zürcher Art” mit Rösti bei Vital. Allerdings stand auf dem Bildschirm am Eingang zum Speisesaal noch Rösti, das Bild zeigte aber Pommes Frites. Und das Geschnetzelte war dieses Mal offensichtlich nicht so kleinteilig wie bei früheren Versionen z.B. hier oder hier. Also entschloss ich mich dazu das Geschnetzelte zu wählen und ergänzte es noch durch ein Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke. Außerdem durfte natürlich der Ketchup auf den Pommes nicht fehlen.

Pork chop zurich style with french fries / Schweinegeschnetzltes "Zurcher Art" mit Pommes Frites

Die Fritten waren leider nicht mehr die allzu frischesten und daher bereits etwas labbriger als man es sich vielleicht gewünscht hatte. Außerdem fehlte ein wenig Salz. Die üblichen Probleme also mit einer Sättigungsbeilage dieser Art in diesem Betriebsrestaurant. Sie waren jetzt nicht schlecht, aber eben verbesserungswürdig. Am mit kleinen ganzen und größeren in Streifen geschnittenen Champignons versehenen Schweinegeschnetzelten in seiner cremigen und gut gewürzten Rahmsauce gab es aber wenig auszusetzen. Und auch das Gemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und Spargelstückchen war, dafür dass aus einer Warmhaltetheke stammte, angenehm knackig und wirkte sogar fast frisch zubereitet. Bis auf die Pommes also eine sehr gute Wahl.
Die Spaghetti Bolognese konnten sich beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala aber dennoch durchsetzen, da halfen auch die Pommes beim Geschnetzelten nichts. Dies musste sich mit einem guten zweiten Platz zufrieden geben. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und knapp dahinter folgten die Veggie-Spätzle auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes: ++
Pommes Frites: +
Mischgemüse: ++

Hähnchen Biryani [18.12.2019]

Wednesday, December 18th, 2019

Inzwischen haben immer mehr meiner Kolleginnen und Kollegen Urlaub und ich finde kaum noch jemand mit dem ich Mittag essen gehen kann. Und alleine ist immer etwas doof – daher überlegte ich heute ob ich auf einen Besuch im Betriebsrestaurant verzichten sollte. Als ich jedoch sah dass heute im Abschnitt Vital mal wieder Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit Mandeln, Cashewkernen und gebackenem Hähnchefleisch gab revidierte ich schnell meine Überlegung, denn ich hatte damit bisher zum Beispiel hier oder hier immer gute Erfahrung gemacht. Über die Rahmschwammerl mit Semmelknödel und frischen Kräutern bei Veggie war es eher das Gegenteil gewesen, denn auf trockene Knödel in wasserdünner Pilzsauce kann ich verzichten. Gut, die Griechische Bifteki mit Tzaziki + drei Beilagen bei Daily, die natürlich mit frischen Zwiebeln und Djuvec-Tomatenreis serviert wurde, wären vielleicht noch etwas für mich gewesen, wäre nicht der hohe Preis gewesen. Aber wenn ich die Wahl zwischen Biryani und Bifteki habe, würde ich wahrscheinlich immer für das Biryani entscheiden – aber das hängt auch von der jeweiligen Tageslaune ab. Außerdem gab es an der Asia-Wok-Theke noch Gebratene Mienudeln mit Verschiedenem Asiagemüse in Tomatensauce sowie Gebratenes Hühnerfleisch mit frischem Gemüse in süßsaurer Sauce. Hätte es gar nichts anderes für mich gegeben, wären also vielleicht die Mienudeln noch eine Alternative gewesen – aber ich hatte ja glücklicherweise mein Biryani.

Chicken Biryani

Leider hatte ich bei der Fleischbeilage heute nicht ganz so viel Glück, denn es waren mal wieder sehr viele kleinteilige Hähnchenstücke dabei, die außerdem noch sehr knusprig und hart gebacken waren. Hinzu kam noch, dass das Fleisch in den größeren Teilen außerdem etwas trocken war. Das ließ sich zwar teilweise durch die leckere fruchtig-pikante grüne Sauce kompensieren, aber volle Punktzahl kann ich da natürlich nicht geben. Am Biryani-Reis mit Kokosflocken, Erdnüssen und Cashew gab es aber nichts auszusetzen, er war gut und schmackhaft wie immer. Insgesamt also eine gute Wahl, mit kleinen Abschlägen. Das Hähnchen ist aber immer wieder ein Problem, wobei es scheinbar auch davon abhängt, ob man seine Portion abholt nachdem frisch gebackene Hähnchenteile aus der Küche gekommen sind oder wenn der Behälter fast leer ist. Bei mir war wohl letzteres der Fall, weswegen ich die nach unten durchgerutschten kleinen und hartgebackenen Stücke bekommen habe. Na ja, so etwas lässt sich schlecht steuern, verbuchen wir es unter Kismet… 😉
Obwohl mit 6,30 Euro und Beilagenzwang recht teuer, lagen die Bifteki heute beim Kampf um die Platzierung auf der Beliebtheitsskala doch deutlich vor allen anderen Gerichten und konnten sich den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgte, was ich gar nicht verstehen konnte, die Semmelknödel und knapp dahinter erst das Biryani auf dem dritten Platz. Die Asia-Gerichte belegten somit einen guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: ++
Biryani-Reis: ++

Linsensuppeneintopf mit Puten-Wiener & Bauernbrot [17.12.2019]

Tuesday, December 17th, 2019

Heute stand mal wieder die berühmt-berüchtigte Currywurst mit Curryketchup + 3 Beilagen im Abschnitt Daily auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants und ich war auch zuerst geneigt hier zuzugreifen, auch wenn ich den Preis von 6,30 Euro weiterhin für übertrieben halte. Doch als ich mir die anderen Speisen am großen Bildschirm am Eingang ansah, fiel mir auch sofort der Linsensuppeneintopf mit Puten-Wiener und Bauernbrot bei Daily ins Auge, den ich schon als günstigere Alternative auserkoren hatte und der wirklich nicht schlecht aussah. Die Penne mit Blattspinat und Meerrettich bei Veggie wären auf jeden Fall nichts für mich gewesen, da ich ja keinen Merrettich mag. Die Gebratenen Mie-Nudeln mit Thaigemüse oder der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce von der Asia-Wok-Theke wären vielleicht auch noch gegangen. Kurz stand ich in der Schlange für die Currywurst, doch dann besann ich mich doch eines besseren und wählte den deutlich kalorienärmeren Linseneintopf.

Lentil stew with turkey sausages & farmers bread / Linsensuppeneintopf mit Putenwienern & Bauernbrot

Das Bauernbrot erwies sich heute leider als eine kleine Katastrophe, denn es war an der frischen Luft trocken und hart geworden, so dass fast nur noch mit viel Eintopf garniert genießen konnte, wenn überhaupt. Der Linseneintopf selbst erwies sich aber als sehr gut gelungen und war mit reichliche Suppengrün in Form von Lauch, Möhren und Sellerie sowie einigen Kartoffelstückchen verfeinert. Persönlich hätte ich ihn vielleicht noch einen winzigen Deut säuerlicher gemacht, vielleicht mit einem Schuss Essig, aber das ist natürlich Geschmackssache. Und auch an den Putenwienern gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen, sie eigneten sich wunderbar als Fleischeinlage für den Eintopf. Für die kalte Jahreszeit genau das richtige – schade dass das Bauernbrot den Genuss etwas gemindert hat.
Wie nicht anders erwartet lag die Currywurst heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala natürlich ganz vorne und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Danach kam lange nichts bevor sich schließlich der Linsensuppeneintopf auf Platz zwei einfand. Die Asia-Gerichte sah ich auf dem dritten Platz und die vegetarischen Penne mit Blattspinat und Kren schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Linsensuppeneintopf: ++
Puten-Wiener: ++
Bauernbrot: –