Putenschnitzel mit Honig-Karotten, dazu Pfeffersauce & Kroketten [25.08.2017]

Normalerweise greife ich ja Freitags gerne zum Fischgericht, aber heute stand im Bereich Globetrotter mal wieder die altbekannte Gebackene Scholle mit Kartoffelsalat und Remoulade auf dem Speiseplan unseres Betriebsrestaurants. Und da ich weder Lust darauf, noch auf die Pfannkuchen mit heißen Kirschen bei Tradition der Region noch die Asia-Thai-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch oder Sen Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischssorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte, griff ich letztlich zum heutigen Vitality-Angebot, einem Putenschnitzel mit Honig-Karotten, dazu Pfeffersauce und Kroketten.

Turkey steak with honey carrots, pepper sauce & croquettes / Putenschnitzel mit Honig-Karotten, dazu Pfeffersauce & Kroketten

Im Grunde genommen handelte es sich hier um eine Abwandlung des bereits bekannten Japanischen Ingwersteaks, das ja traditionell mit Reis serviert worden war. Aber in der Variante mit frischen und knusprigen Kroketten, auch wenn diese in vorliegenden Fall bereits leicht abgekühlt waren, gefiel es mir sogar noch besser. Das Putensteak war angenehm saftig und zart geraten und harmonierte wunderbar mit der zwar etwas dünnen aber angenehm würzigen Pfeffersauce, in der sich aber in erträglichem Maße auch einige grüne Pfefferkörner fanden. Die noch leicht knackigen Möhren mit ihrem Honigaroma rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Ich war froh, diese Wahl getroffen zu haben – das Gericht erwies sich als eine sehr gelungene Alternative zum immer gleichen Fischfilet mit Kartoffelsalat.
Dennoch war die Scholle heute, wie eigentlich üblich, das am häufigsten gewählte Gericht und somit das erstplatzierte Gericht auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber das Putensteak folgte ihm sehr knapp auf Platz zwei und erfreute sich offensichtlich steigender Beliebtheit. Als ich den Speisesaal verließ, war die Schlange an der Putensteak-Theke deutlich größer als beim Fischfilet – hätte ich etwas gewartet, hätte sich die Platzierung vielleicht sogar noch geändert. Auf dem dritten Platz kamen die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegten schließlich die Pfannkuchen mit heißen Kirschen.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Pfeffersauce: ++
Honig-Karotten: ++
Kroketten: ++

Currywurst mit Pommes Frites [24.08.2017]

Noch am Morgen, als ich den Speiseplan für den heutigen Tag im Intranet las, dachte ich so bei mir dass ich eigentlich heute mal etwas kürzer treten könnte und bei den Gebackenen Polentataschen mit Ratatouille und Kräuterdip bei Vitality oder beim Globetrotter-Angebot, den Spinat-Frischkäsetortellini mit Carbonarasauce, zugreifen könnte. Und selbst die Asia-Thai-Theke bot mit Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce oder Schweinefleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce akzeptable Alternativen an. Doch spätestens als ich in den Speisesaal trat und mir der Geruch in die Nase stieg, konnte ich mich dann leider doch nicht zurückhalten und griff entgegen aller Vernunft mal wieder zur Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites zu, wobei ich die rote Variante wählte. Dazu kamen noch etwas Currypulver auf die Wurst und etwas Ketchup auf die Pommes Frites.

Fried curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Die Bratwurst, die mit einer warmen, mit Zwiebeln versehenen Currysauce serviert worden war, erwies sich als überaus lecker und auch von den Ausmaßen als angenehm großzügig bemessen. Gemeinsam mit der bereits erwähnte Currysauce und ausreichend Currypulver eine wirklich schmackhafte Sache. Und auch die frischen und knusprigen Pommes Frites, die sowohl mit Currysauce als auch Ketchup garnieren konnte, gaben keine Grund zu irgendwelcher Kritik. Ein schmackhaftes, aber leider eben nicht sonderlich leichtes Mittagsmahl.
Natürlich lag die Currywurst auf auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute ganz vorne und konnte sich hier unangefochten den ersten Platz sichern. Danach kam lange nichts bevor die Asia-Gerichte schließlich auf Platz zwei folgten. Den dritten Platz belegten die Spinat-Frischkäsetortellini und auf Platz vier folgten schließlich die Polentaschnitten.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++

Gnocchi mit Limonenauce & Lachswürfeln [23.08.2017]

Ich wusste zwar heute von Anfang, dass die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi Sin Sauce oder das Rindlfisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke nichts für mich waren. Mein großer Favorit war wiederum das Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu BBQ-Sauce und Country Potatoes bei Globetrotter, obwohl auch die Gnocchi mit Limonensauce und Lachswürfeln bei Vitality sowie sie Hausgemachte Spinat-Ricotta-Lasagne mit Tomatensauce bei Tradition der Region ihren gewissen Reiz besaßen. Wohl in alter, aber etwas eingeschlafener Tradition dass Mittwochs mein zweiter Fischtag ist, entschied ich mich schließlich für die Gnocchi.

Gnocchi with lime sauce & salmon diced / Gnocchi mit Limonensauce & Lachswürfeln

Selten hatte ich mich so falsch entschieden wie heute, denn die Gnocchi erwiesen sich fast sprichwörtlich als ein kleiner “Griff ins Klo”: Die Gnocchi selbst waren leicht versalzen und von ihrer Konsistenz her sehr klebrig, an der Sauce schmeckte man nichts von Limonen, viel eher schmeckte man den leider fast nur homöopathisch eingesetzten Dill heraus – da halfen auch die eingestreuten Mini-Cherrytomaten wenig. Und die Lachswürfel waren leider recht trocken geraten. Es war zwar gerade noch genießbar, wobei der Hunger auch seinen Anteil daran trug dass ich alles verzehrte, aber von einem Genuss war das weit entfernt.
Da hätte ich wohl besser doch besser meinem ersten Impuls folgen und mich, wie die meisten anderen Gäste auch, für das Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce und Country Potatoes entscheiden sollen, dem somit auch Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf dem zweiten Platz sah ich Spinat-Ricotta-Lasagne, gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und den Gnocchi auf heute verdienterweise einem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi: +/-
“Limonen”-Sauce: +/-
Lachswürfel: +/-

Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [22.08.2017]

Auch am heutigen Dienstag bestand die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mal wieder aus vielen Standardgerichten. Am außergewöhnlichsten war da wohl noch der Gebratene marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse bei Vitality, während sowohl der Gebratene Eierreis mit verschiedenem Gemüse und die der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce an der Asia-Thai-Theke als auch die Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter sowie das Schweinegeschnetzelte “Zurcher Art” mit Röstis zu den alten Bekannten zählten. Da ich Appetit auch Fleisch verspürte, fiel der Tofu für mich aus und bis in die Schweiz wollte ich mich nach dem griechischen Essen gestern noch nicht vorwagen – zumal die Sauce des Zurcher Geschnetzelten sehr dünn und leicht wässrig aussah – also blieb ich Essenstechnisch heute mal auf dem Balkan und griff beim Cevepcici zu. Dazu klaubte ich mir die allerletzten Reste des fast aufgebrauchten Krautsalats aus der leeren Schale an der Salattheke.

Cevapcici with ajvar, fresh onions & tomato rice / Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln & Djuvecreis

Der mit Erbsen, Paprika und Tomaten versehen Reis war heute mal wieder sehr gut gelungen und besaß einen angenehm fruchtigen Geschmack. Von den genau abgezählten fünf Hackfleischröllchen, den Cevapcici, waren heute zwar zwei etwas “knuspriger” als üblich gebraten, aber das minderte ihren Genuss glücklichweise nicht, vor allem wenn man sie mit dem leider nur milden und nicht scharfen Ajvar sowie etwas frischen, knackigen Zwiebeln kombinierte. Und auch beim Krautsalat gab es, obwohl es nur Reste waren, nichts auszusetzen. Ich denke, ich hatte mich gut entschieden.
Und auch auf den Tabletts der anderen Gäste dominierten heute die Cevapcici und konnten sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber das zweitplatzierte Schweinegeschnetzelte war ihm eng auf den Fersen. Der dritten Platz bot eine kleine Überraschung, denn hier lag das Tofu knapp vor den Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: ++
Ajvar: ++
Frische Zwiebeln: ++
Djuvecreis: ++
Krautsalat: ++

Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Pommes Frites [21.08.2016]

Zum neuen Wochenenanfang wartete die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mal wieder mit vielen alten Bekannten auf. Aber die Farfalle mit Auberginenragout bei Vitality schienen mir ebenso wenig zum Stillen meines Hungers geeignet wie die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsrollen (die heute auch sehr dunkel aussahen) oder Gaeng Gai Ma – Hähnchenstreifen in roter Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke. Mit dem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region hätte ich leben können, noch besser erschienen mir aber noch die Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter. Also griff ich beim Gyros zu und ergänzte das Ganze, da heute leider kein weißer Krautsalat angeboten wurde, mit einem Rotkrautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Greek prok gyros with tzatziki, fresh onions & french fries / Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Pommes Frites

Das Gyros selber war leider mal wieder recht Kleinteilig geraten, erwies sich aber dennoch als angenehm mager und von recht guter Qualität. Dazu passten wunderbar die frischen und knackigen Zwiebelringe. Das Tzatziki, war leider – wie üblich – ohne Knoblauch, da man in unserem Betriebsrestaurant ja “leider” viel Rücksicht auf die Kollegen in den Büros nimmt, aber geschmacklich gab es auch hier nichts auszusetzen. Ebenso wenig kann ich die ausreichend gesalzenen, knusprigen und frischen Pommes Frites kritisieren, die ich mir natürlich wie üblich mit etwas Ketchup garniert hatte. Einzig beim Rotkrautsalat hätte ich mir ein etwas intensiveres Dressing gewünscht, denn er erwies sich als geschmacklich als irgendwie langweilig. Insgesamt keine leichte Kost, so viel steht fest, aber sehr gelungen und lecker. Ich war aber zufrieden.
Natürlich lag das Gyros mit Pommes heute auch bei den anderen Gästen besonders hoch in der Gunst und konnte sich mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte das Fleischpflanzerl, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgten schließlich die vegetarischen Farfalle mit Auberginenragout.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++
Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: ++
Rotkrautsalat: +