Gebratene Scholle mit Salzkartoffeln, Zitronenbutter & Romanesco [21.06.2017]

Wie Mittwochs üblich war auch heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants ein Fischgericht zu finden und ihm galt auch heute, wie üblich, mein erster Blick. Die Gebratene Scholle mit Salzkartoffeln, Zitronenbutter und Romanesco klang im ersten Moment zwar nicht so spannend, aber man hatte hier mal wieder nicht industriell verarbeitetete Scholle verwendet, wie bereits der der Scholle Finkenwerder Art vor etwa eineinhalb Wochen und das war, trotz Grätenarlarms, wirklich gut gewesen. Daher entschied ich mich auch heute dazu, zum Fischgericht zu greifen und ließ die Gefüllte Aubergine mit Tomatensauce bei Tradition der Region, den Bunten Salatteller mit kleinem Schweinesteak bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce mal allesamt außen vor.

Fried plaice with potatoes, lemon butter & romanesco / Gebratene Scholle mit Salzkartoffeln, Zitronenbutter & Romanesco

Das “Gemeine” an Schollen ist ja, dass sie nicht nur Gräten in der Mitte, sondern auch im der schmalen Außenseite ihres flachen Körpers besitzen, sozusagen ein Gräten-Kranz, der das vollständig verwertbare Fleisch umschließt. Zum Glück hatte ich ja bereits mit der Finkenwerder Scholle Erfahrung sammeln könnne, so dass ich heute das zarte und einigermaßen saftige Fleisch deutlich effektiver zwischen den Gräten heraus schälen konnte. Leider erwies sich die dazu gereichte Zitronenbutter als absolut nicht zitronig, sondern schmeckte leider nur nach Butter. Und zusätzliche Zitronenecken gab es nicht, so dass ich auf das wunderbar zu Fisch passende Zitronenaroma verzichten musste. Und beim Romanesco muss ich leider auch ein Haar lassen, denn er war zwar angenehm knackig, aber bereits stark abgekühlt. An den Salzkartoffeln gab es aber schließlich nichts mehr weiter auszusetzen. Etwas aufwändiger im Verzehr, aber ich fand das Gericht insgesamt sehr lecker.
Dennoch war es nicht die Scholle, die sich heute mit dem ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala schmücken konnte, sondern es war ganz unerwartet der Bunte Salatteller mit Steak, der in seinem Zuspruch alle anderen Gerichten überrundet hatte.Erst auf dem zweiten Platz folgte die Scholle, die sich aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte und die gefüllte Aubergine durchsetzten konnte, die sich heute den dritten Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Scholle: ++
Zitronenbutter: +
Romanesco: +
Salzkartoffeln: ++

Chicken Burger mit Pommes Frites [20.06.2017]

Am heutigen Dienstag hatte unser Betriebsrestaurant doch tatsächlich mal wieder etwas neues auf der Speisekarte, denn den Chicken Burger mit Pommes Frites bei Tradition der Region war meines Wissens nach noch nie vorher angeboten worden. Da musste ich natürlich zugreifen und ließ die anderen Angebote wie Gemüsespätzle mit Thymiansauce bei Vitality, Penne in Gorgonzola-Spinat-Sauce bei Globetrotter oder die Knusprige Frühlingsrolle bzw. den Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke außen vor.

Chicken Burger & Pommes Frites

Die bisherige Erfahrung mit Burgern in dieser Location würde ich zwar eher als durchwachsen bezeichnen, aber heute hatte man wirklich mal einen recht gut gelungenen Burger kreiirt. Zwischen den beiden Brötchenhälften fanden sich auf einer Schicht Cocktailsauce je eine Scheibe Tomate und Gewürzgurke, ein Salatblatt, das aber leider schon etwas zusammengefallen war und schließlich eine halb fingerdicke Scheibe zarten und saftigen, in Panade gebratenen Hähnchenfleischs. Diese füllte, im Gegensatz zu früheren Erfahrungen, fast die komplette Fläche zwischen den beiden Hälften aus und es gab geschmacklich absolut nichts daran auszusetzen. Im Nachhinein gesehen hätte ich mit vielleicht noch etwas zusätzlichen Ketchup oben auf das Hähnchenfilet machen sollen, aber insgesamt ein guter Chicken Burger, zu dem ich jederzeit wieder greifen würde. Und auch die großzügige Portion Pommes Frites, die ich natürlich wie üblich mit Ketchup garniert hatte, gab es nichts auszusetzen. Sie waren heiß, knusprig und ausreichend gesalzen. Zugegebenermaßen kein leichtes Gericht und auch nicht ideal für das aktuell sehr heiße Sommerwetter, aber ich war dennoch zufrieden.
Natürlich lag der Burger heute auch bei den anderen Gästen hoch in der Gunst und konnte sich mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Penne in Gorgonzola-Spinat-Sauce, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgten schließlich die Gemüsespätzle.

Mein Abschlußurteil:
Chicken Burger: ++
Pommes Frites: ++

Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [19.06.2017]

Am heutigen Montag fanden sich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mal wieder ausschließlich altbekannte Standard-Gerichte. Bei Vitality gab es Chililinsen mit Reis, bei Tradition der Region Canneloni mit Tomatensoße und Käse gratiniert, bei Globetrotter Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Tomatenreis und an der Asia-Thai-Theke Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse sowie Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce. Zwar überlegte ich kurz, ob ich nicht mal wieder die Canneloni testen sollte, griff aber dann doch wieder zu den von mir so geschätzten Bifteki.

Greek bifteki with fresh onions, tzatziki & tomato reis / Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis

Die mit Schafskäse versetzten Rindfleischfrikadellen, die Bifteki, waren heute zum teil recht knusprig gebraten, aber das änderte nichts daran dass sie auch heute schön saftig und würzig geraten waren. Das Tzatziki war mal wieder eher Kräuterquark, denn wenn überhaupt Knoblauch darin zu finden war, dann nur in homöopathischen Mengen – aber das ist ja schon bekannt, man nimmt ja leider zu viel Rücksicht auf die anderen Kollegen. 😉 Es reichte aber trotzdem aus um die Reis und Bifteki nicht zu trocken erscheinen zu lassen. Der Tomatenreis schließlich war heute sehr locker und körnig geraten, besaß aber ein leicht tomatiges Aroma, so wie ich es erwartet hatte. Gemeinsam mit den knackigen frischen Zwiebeln wie üblich ein einfaches und schmackhaftes Mittagsgericht. Ich war auf jeden Fall zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Bifteki heute mal wieder großer Beliebtheit und konnten sich auch heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur hauchdünn vor den Canneloni auf dem dritten Platz lage. Ihnen folgten, somit viertplatziert, die Chililinsen mit Reis.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Tomatenreis: ++

Gebackenes Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat & Remoulade [16.06.2017]

Zwar klang das Saltim Bocca von der Pute auf Ebly-Gemüsrisotto mit Salbeisoße bei Vitality recht verlockend, doch irgendwie lag mir der Appetit heute nach dem altbekannten und -bewährten Gebackenes Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade, das bei Globetrotter auf der Speisekarte stand. Am Apfelküchle mit Vanillesoße bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichten wie Feng Shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich kein Interesse.

Baked coalfish filet with potato cucumber salad & remoulade / Gebackenes Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat & Remoulade

Das in Panade gebackene Seelachsfilet war wie üblich angenehm groß, saftig und frei von Gräten. Garniert mit etwas Saft der beiliegenden Zitronenecke und etwas Remoulade sehr lecker. Und der Kartoffel-Gurkensalat war geschmacklich auch in Ordnung, auch wenn ihm irgendwie der richtige Pepp fehlte. Ich kann ich genau sagen warum, aber ich finde er war früher noch einen kleinen Tick besser gewesen. Dennoch insgesamt ein mehr als nur akzeptables Mittagsgericht.
Wie nicht anders zu erwarten lag auch bei den anderen Gästen das Seelachsfilet heute am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber das Puten-Saltim Bocca auf Platz zwei war ihm eng auf den Fersen. Den dritte Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich das Apfelküchle mit Vannilesauce.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: +

Salatteller mit Falafelbällchen & Joghurtdressing [14.06.2017]

Obwohlich erst vor kurzem die Reste meines Kartoffelauflaufs mit Spinat, Schafskäse & Schinken verzehrt hatte vom Wochenende verzehrt hatte, überlegte ich heute zuerst Ofenkartoffel mit Blattspinat und Sauerrahmdip aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen. Denn die Gebratene Hühnerbrust mit Zucchini, Reis und Tomatensoße bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce schienen nichts für mich zu sein. Das selbe dachte ich eigentlich auch von dem Großen Salatteller mit Falafelbällchen und Joghurtfressing bei Globetrotter, doch als ich ihn sah musste ich meine Meinung revidieren, denn obowhl ich kein Salatfan bin sah dieses Gericht doch irgendwie verlockend aus. Daher änderte ich meine Meinung und griff beim Salatteller zu. Dabei spielte es natürlich auch eine Rolle, dass ich am Morgen eine dicke Leberkässemmel verspeist hatte, dich mich dazu bewog mittags etwas kürzer zu treten. 😉

Salad dish with falafel balls & yoghurt dressing / Salatteller mit Falafelbällchen & Joghurtdressing

Eindeutig ein vegetarisches und angenehm leichtes Gericht, was genau das richtige an so heißen Tagen wie heute ist. Doch natürlich waren es nicht die Blätter des gemischten Salates oder das recht dünne, mit Kräutern versetzte Joghurtdressing, dem auch irgendwie der rechte Pep fehlte, sondern die Falaffelbällchen, die mich zur Wahl dieses Angebots bewegt haten. Ich liebe nun mal Falafel, jene aus der arabischen Küche stammenden frittierten Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen. Und sie waren wirklich sehr gut gelungen, ich fand es schade dass nur neun davon im Salat waren. Gut, sie waren ein klein wenig trocken, aber das ist normal und konnte mit Hilfe des Dressings behoben werden. Und entgegen meiner Erwartung war auch die Sättigungsdauer mehr als ausreichend, ich bekam vor dem Abend keinen merklichen Appetit. Ich konnte mit meiner Wahl also zufrieden sein.
Und auch beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala spielte der Salat im vorderen Feld mit, wurde aber noch knapp von der Hähnchenbrust überrundet und auf Platz zwei verdrängt. Die Asia-Gerichte folgten auf dem dritten Platz und die Ofenkartoffel belegte schließlich Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Salat: ++
Joghurtdressing: +
Falafel: ++