Hähnchen Biryani [13.03.2019]

Heute fiel mir die Wahl für das richtige Mittagsgericht tatsächlich etwas schwerer, denn neben meinem Favoriten Hähnchen Biryani – Gebackenes Hühnerfleisch mit gebratenem Basmatireis, Cashewkernen, Mandeln und Kokosflocken im Abschnitt Globetrotter der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurants fanden sich auch Currywurst mit Pommes Frites in der Sektion Tradition der Region. Und zugegebenermaßen sah auch der Pochiertes Seelachsfilet mit Salzkartoffeln und Djionsenfsoße bei Vitality nicht übel aus. Nur mit Gebratenes Gemüse mit Pok Choi und Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austersauce konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Letztlich entschied ich mich aber dann doch für das Biryani, den es schien mir einfach das hochwertigere Gericht zu sein.

Chicken Biryani

Leider musste ich feststellen, dass der mit Mandeln, Kokosraspeln und einigen wenigen Cashewkernen versehene, mild gewürzte Bratreis bereits nur noch lauwarm war, was den Genuss der sonst sehr gut gelungenen Sättigungsbeilage etwas minderte. An den zahlreichen knusprigen, paniert gebackenen Hähnchenteilen gab es aber wenig auszusetzen, jedoch fand ich die pikante grüne Sauce heute nicht ganz so gut gelungen, denn sie lieferte zwar die gewünschte Schärfe, war aber nicht ganz so fruchtig wie ich sie von früheren Versionen in Erinnerung hatte. Insgesamt also nicht das beste Hähnchen Biryani, aber ich bereute meine Entscheidung dennoch nicht.
Der Gros der anderen Gäste hatte natürlich der Currywurst den Vorzug gegeben und ihr somit den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala verschafft, das Biryani folgte aber knapp dahinter auf einem guten zweiten Platz. Auf dem dritten Platz sah ich den Seelachs in Dijon-Senfsauce und mit geringem Abstand folgten die Asia-Gerichte auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Grüne Sauce: +
Biryani-Reis: ++

Hähnchen Biryani [31.01.2019]

Wie bereits gestern angekündigt hatte ich heute vor, zum Mittagesen mal keine Hausmannskost in unserem Betriebsrestaurant zu wählen. Und das obwohl der Hirschgulasch “Stroganoff Art” mit Preiselbeeren und Spätzle aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Tageskarte durchaus gut klang und auch aussah. Die Königsberger Klopse mit Kapernsoße und Salzkartoffeln aus dem Zusatzangebot waren zusätzlich nichts für mich, weil man mich mit Kapern jagen kann. Blieben also nur der vegetarische Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality, das Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit Mandeln, Cashwekernen und Kokosraspelnm, dazu gebackenes Hähnchen bei Globetrotter oder eines der Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Massamansauce. Natürlich wählte ich das Hähnchen Biryani, mit dem ich ja bereits in der Vergangenheit viel gute Erfahrungen gemacht hatte.

Chicken Biryani

Schön bunt war es schon einmal, sowviel steht fest 😉 Aber auch was den Geschmack angeht konnte sich dieses Gericht durchaus schmecken lassen. Um eine äußerst großzügig bemessene Portion von mit Cashewkernen und Kokosflocken versetzten Bratreis war eine grünliche, würzig scharfe Sauce verteilt auf welcher die Thekenkraft schließlich noch in dünner, knuspriger Panada gebackene Hähnchenstückchen verteilt hatte. Und im Gegensatz zu früheren Varianten wie zum Beispiel hier waren diese Teile dieses Mal nicht sehr kleinteilig, sondern ausreichend groß bemessen, teilweise sogar so groß dass man sie zum Verzehr in mehrere Stücke schneiden musste. Das Fleisch im Inneren war leicht faserig, aber glücklicherweise nicht trocken. Aber selbst wenn, die Sauce hätte da schnell Abhilfe schaffen können. In der Summe ein schön exotisch anghauchtes Gericht mit einer unterschwelligen, angenehmen Schärfe. Ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lieferten sich heute – ganz wie ich es erwartet hatte – das Biryani und der Hirschgulasch ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Es war wirklich knapp, aber letztlich meinte ich etwas mehr Biryani auf den Tabletts gesehen zu haben, womit der Hirschbraten auf einem guten zweiten Platz landete. Platz drei belegten die Asia-Gerichte, aber wiederum nur knapp vor den Königsberger Klopsen auf dem vierten Platz. Der Gemüsestrudel belegte schließlich einen guten fünften Platz

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: ++
Biryani-Reis: ++

Hähnchen Biryani [20.07.2018]

Heute brauchte ich mal wieder keinerlei Bedenkzeit, denn als ich sah dass im Abschnitt Globetrotter heute mal wieder das von mir so geschätzte Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit Mandeln, Cashewkernen und Kokosflocken, dazu gebackenes Hähnchen auf der Speisekarte stand, nahm ich nur noch am Rande zur Kenntnis dass außerdem bei Tradtion der Region Tiroler Gröstl mit Bratensauce und Spiegelei, bei Vitality Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat und an der Asia-Wok-Theke Gebratener Eierreis und frischem Gemüse oder Gebackener Seelachs
mit Thaigemüse in Hoi-Sin-Sauce
angeboten wurde. Gut, das Gröstl sah, trotz meiner bisher eher schlechten Erfahrungen gar nicht mal schlecht aus und der Seelachs an Wok-Theke kam heute mit wirklich riesigen Fischfilets daher, aber es gut nun mal nichts über das Biryani. Allerdings befürchtete ich als ich an der Theke anstand, dass ich nur noch Reste der Hähnchenteile bekommen würde, denn die Schale damit war fast leer und nur noch mit Kleinteilen bestückt, doch gerade als ich an die Reihe kam, kam auch frischer Nachschub aus der Küche und ich erhielt als erster von dieser Ladung gebackener Hähnchenteile.

Chicken Biryani

Und meine Erwartungen wurde auch heute nicht enttäuscht. Der mit Cashewkernen und etwas Kokosflocken versetzte, leicht gewürzte Reis war eine sehr gelungene Sättigungsbeilage. Dazu die grüne Sauce erwies, die sich als leicht fruchtig und angenehm pikant erwies und last but not least natürlich die angenehm großen, knusprig gebackenen und äußerst großzügig auf den Teller aufgebrachten Hähnchenteile mit dünnen Panade und dem zarten und saftigen Fleisch im Inneren, die wunderbar mit Sauce und Reis harmonierten. Ob ein indischer Koch das als Biryani identifizieren würde sei mal so dahin gestellt – der Begriff bedeutet so viel wie gebraten und bezeichnet den angebratenen Reis, der mit zahlreichen Gewürzen und normalerweise auch Gemüse versehen wird – aber mir schmeckt diese Zubereitung nun mal immer wieder vorzüglich, natürlich abgesehen von den wenigen Malen in der Vergangenheit bei denen es ein wenig misslungen war. Aber das traf für dieses Hähnchen-Biryani absolut nicht zu, ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Wie auch gestern bereits war auch heute der Geschmack der Gäste mal wieder sehr breit gefächert und das erschwerte die Aufstellung einer klaren Allgemeinen Beliebtheitsskala. Dennoch meinte ich, dass ich das Biryani etwas häufiger auf den Tabletts sah als die anderen Gerichte, womit ihm der erste Platz gebührte. Platz zwei gebe ich den Asia-Gerichten, die aber wieder nur knapp vor den Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat auf dem dritten Platz lagen. Und auch das Geröstl lag wieder nur knapp hinter den Nudeln und erlangte somit einen sehr guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Hähnchen: ++
Grüne Sauce: ++
Gewürzreis: ++

Hähnchen Biryani [05.06.2018]

Heute war mal wieder einer jener Tage, an denen ich nich lange überlegen musste zu was ich beim Mittagessen greifen würde, denn es fand sich mal wider das von mir sehr geschätzte Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit gebackenem Hähnchen, Mandeln, Cashewkernen und Kokosraspeln im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Obwohl ich zugeben muss dass auch der Frühlingssalat mit gebackenem Camembert, Preiselbeeren und Ciabattascheibe bei Tradition der Region sehr verlockend aussah und eigentlich noch besser zum aktuellen heißen Sommerwetter gepasst hätte. Für die Schupfnudeln mit Kohl, Kartoffeln und Apfelwürfel bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratenes Thaigemüse in Masamansauce oder Pla Rad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce konnte ich mich heute weniger begeistern.

Chicken Biryani

Natürlich ist der Griff zum Biryani in unserem Betriebsrestaurant immer ein klein wenig ein Glücksspiel. Meist ist es gut gelungen, aber hin und wieder kommt es auch zu etwas misslungenen Zubereitungen. Heute aber gab es wirklich nichts daran auszusetzen, denn die paniert gebackenen Hähnchenteile waren nicht zu kleinteilig und mit zartem Fleisch gefüllt, die grüne Sauce war fruchtig und angenehm scharf und der Reis mit seinen Kokosraspeln und Nüssen schön exotisch und würzig. So mag ich mein Biryani nach Art unseres Betriebsrestaurants. Allerdings war die Portion aufgrund der Temperaturen fast schon etwas zu groß.
Wohl auch wegen des Wetters sah ich heute sehr viele Camemberts mit Frühlingssalat auf den Tablets der anderen Gäste, womit dieses Gericht wohl eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Erst auf einem sehr guten zweiten Platz folgte das Hähnchen-Biryani. Die Asia-Gerichte belegten den dritten Platz und die Schupfnudeln schließlich Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: ++
Biryani-Reis: ++

Hähnchen Biryani [24.04.2018]

Leider sah die im Wortlaut recht gut klingende Schupfnudelpfanne mit Kohl, Kartoffeln und Apfelwürfel, die heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde, dann doch nicht ganz so gut aus – viel mehr schienen einige der Schupfnudeln regelrecht angebrannt. Das war also nichts für mich. Besser sah es da mit dem Frühlingssalat mit gebackenem Camembert, Preiselbeeren und Ciabattascheibe bei Tradition der Region aus, der aber wiederum vom Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit gebackenem Hähnchen, Mandeln, Cashewkerne und Kokosraspeln im Abschnitt Globetrotter getoppt wurde. Von den Asia-Thai-Gerichten hätte mich am ehsten das Pia Pad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce angesprochen, während das Gebratenes Thaigemüse in Massamansauce mich gar nicht reizte. Aber wenn es schon mal Biryani gibt, sehe ich keinen Grund irgendwo anders zuzugreifen.

Chicken Biryani

Leider hatte ich dabei vergessen, dass die Biryanis hier im Betriebsrestaurant leider immer auch ein wenig ein Glücksspiel sind: Mal sind sie überaus gut gelungen, manchmal eben nicht. Und heute schien leider wieder mal eher zweiteres zuzutreffen. Die dieses Mal angenehm groß geratenen Hähnchenteile ließen das auf den ersten Blick nicht vermuten und auch am mir Cashewkernen und Kokos versetzten Reis lag es nicht, aber die grüne Sauce war dieses Mal leider etwas versalzen. Zum Glück nicht so stark dass es ungenießbar wurde, aber doch merklich, was den Genuss deutlich minderte. Immerhin diente die Sauce in diesem Gericht als Bindeglied zwischen Fleisch und Sättigungsbeilage – zumindest bei der Biryani-Interpretation unseres Betriebsrestaurants. Beim richtigen Inder, dazu siehe man hier oder hier wird dieses Gericht normalerweise ganz ohne Sauce serviert. Wie dem auch sei, die heutige Sauce war zwar pikant und leicht fruchtig, aber eben auch etwas versalzen. War ok, aber bei Weitem nicht perfekt.
Dennoch erfreute sich das Biryani heute auch bei der Allgemeinheit der Gäste großer Beliebtheit und konnte sich mit einem klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Der Camembert auf Platz zwei war ihm aber eng auf den Fersen und auch der Abstand zu den drittplatzierten Asia-Gerichten war nur gering. Die Schupfnudelpfanne mit ihren wohl eher ungewollten Röstaromen landete schließlich verdient auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: +/-
Reis mit Cashew & Kokos: ++