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Pochierter Lachs in Estragonsauce [15.09.2010]

Wednesday, September 15th, 2010

Mein erster Blick fiel heute auf die “Lasagne al forno” aus dem Bereich Globetrotter, welche hier bereits auf meinem Teller zu sehen gewesen war. Sah wirklich lecker aus, aber da hatte ich kalorientechnisch so meine Bedenken. Bei den traditionell-regionalen Gerichten heute “Zwei Stück gebackene Camembert mit Preiselbeeren in Salatgarnitur“, was auch nicht schlecht klang aber von den zwei Stück paniertem Käse und dem bisschen Salat wäre ich kaum dauerhaft satt geworden. Blieben also noch die Asia-Gerichte, wo es heute u.a. “Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art” und “Pad Bai Kraprao Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum” (was ich hier schon mal verzehrt hatte) und schließlich den “Pochierten Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln“. Meine Entscheidung fiel letztlich auf den Lachs, mit dem ich ja hier und hier bereits gute Erfahrungen gemacht hatte. Außerdem ist Mittwoch ja inzwischen mein fast schon traditioneller Fischtag.

Pochierter Lachs in Estragonsauce / Poached salmon with tarragon sauce

Zu den fünf mittelgroßen Salzkartoffeln fand sich eine annehmbar große Portion Blattspinat mit etwas Zwiebeln und schließlich das zarte, große und absolut grätenfreie Stück Lachfleisch, an dessen Unterseite sich noch die Fischhaut befand. Viele mögen ja diese Haut nicht, aber ich gehöre zu den Leuten die so etwas vorbehaltlos mit essen. Über alles hatte man eine nicht geringe Menge der recht dünn geratenen Estragonsauce gegeben – aber wie sich herausstellte reichte sie obwohl es nach viel aussah gerade gut dazu aus, um von den Kartoffeln und dem Fisch aufgesogen und mit verzehrt zu werde. Mit 407 kcal oder 10 WW ProPoints erwies sich das ganze auch letztlich als angenehm leichtes Mittagesgericht – genau das richtige für mich. Und das Sättigungsgefühl hielt heute lange vor.
Bei den anderen Kantinengästen belegte heute wohl die Lasagne den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala. Platz zwei belegten wohl die Asia-Gerichte, aber sehr knapp gefolgt von dem Lachsgericht und mit etwas Abstand schließlich dem Camembert. Hatte ich auch nicht anders erwartet, wenn ich nicht etwas auf die Nährwerte achten würde, wäre die Lasagne durchaus auch meine erste Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Lachs: ++
Blattspinat: ++
Estragonsauce: +
Kartoffeln: ++

Kurztest Frosta India Tandoori

Monday, August 2nd, 2010

Auf richtiges Kochen hatte ich heute keine Lust, daher erforschte ich kurz den Inhalt meines Gefrierfaches und entdeckte dort einen Beutel Frosta India Tandoori. Das klang aus meiner Sicht sehr schmackhaft und ich hatte lange nichts indisches mehr – daher kam mir dieses Tiefkühl-Fertiggericht natürlich gerade recht.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Die Zutaten zu diesem Gericht waren neben marinierten Hähnchenbrustfilet und vorgegarten Bandnudeln unter anderem Broccoli, Karotten, Blattspinat, Zwiebeln, Sahne, Tomaten, kandierter Ingwer und natürlich eine Curry-Gewürzmischung aus Koriander, Kreuzkümmel, Paprika, Fenchel, Kurkuma und Cayennepfeffer). Das entspricht zwar nicht dem, was Wikipedia als Tandoori oder Tanduri Masala Würzmischung beschreibt, aber es klang dennoch gut.
Für die Zubereitung gab es zwei Wege: Der eine mit Hilfe einer Pfanne und der andere in der Mikrowelle. Da ich finde aber dass es aus der Pfanne einfach besser schmeckt, wählte ich dieser Form der Zubereitung.
Zuerst geben wir ca. 150ml Wasser in eine Pfanne. Wie ich auf der Packung las wäre hier Alternativ auch Milch möglich gewesen. Das wäre eine interessante Alternative gewesen, doch leider hatte ich keine im Haus, daher beließ ich es bei Wasser.

03 - Wasser in Pfanne
Wasser in Pfanne geben

Anschließend geben wir den noch gefrorenen Beutelinhalt in die Pfanne.

04 - Beutelinhalt in Pfanne
Beutelinhalt in Pfanne geben

05 - Beutelinhalt vor Zubereitung
Noch gefrorener Beutelinhalt

Nun erhitzen wir das ganze auf höchster Stufe

06 - auf höchster Stufe erhitzen
Auf höchster Stufe erhitzen

und lassen es anschließend auf mittlerer Stufe für 6-7 Minuten gar werden. Der Blattspinat ist wie ich feststellen durfte in Form von kleinen Pads der Masse beigemengt, die während der Zubereitung zerfallen und sich mit dem Rest der Masse mischen.

07 - auf niedriger Stufe garen

Dabei sollte man natürlich nicht vergessen hin und wieder umzurühren, denn das Wasser verdampft dabei nach und nach und die Nudeln drohen ansonsten etwas anzupappen.
Nach der Garzeit ist das Gericht auch schon fertig.

08 - Frosta India Tandoori - fertiges Gericht
Fertiges Gericht

Ich fand es sehr lecker muss ich sagen – sowohl was Gemüse als auch die Hähnchenbrustfilets anging war die Mischung ausgewogen und ich hatte nicht den Eindruck, dass man hier irgendwo unnötig gespart hätte. Die Würzmischung gab der Zubereitung eine leicht scharf, aber auch süßliche Note. Bei einem indischen Gericht hatte ich zwar nicht unbedingt Bandnudeln sondern eher Reis erwartet, aber sie passten dennoch wie ich fand gut in die Gesamtkomposition.
So ein 500g Beutel reicht gut für den gesunden Appetit eines Erwachsenen aus – wer denkt man könnte zwar Portionen daraus machen, sollte seinen Hunger auf jeden Fall etwas zügeln. ­čśë

09 - Frosta India Tandoori - fertiges Gericht - Closeup

Werfen wir schließlich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 461 kj
110 kcal
2305 kj
550 kcal
Eiweiß: 6,8g 34,0g
Fett: 3,6g 18,0g
Kohlehydrate: 12,5g 62,5g
BE: 1,1 5,5

Das entspricht 15 WW ProPoints. Was mir hierbei auffiel war die Tatsache, dass Angaben darüber wie viel des Fettgehaltes aus ungesättigten Fettsäuren und wie viel des Inhalts an Kohlehydrate aus Zucker bestehen sowie die Angabe zu Ballaststoffen einfach komplett fehlten. Ich ging immer davon aus, dass Frosta die Auszeichnung einheitlich gestaltet und bei meinen früheren Tests z.B. der Shrimps Pfanne, des Hähnchen CousCous oder auch des Hähnchen Chakalaka waren diese Angaben vorhanden. Nur bei der Fisch-Pfanne Marseille fehlten sie ebenfalls. Hier wäre es meiner Meinung nach sehr wünschenswert, wenn Frosta im Rahmen seiner Produktpflege diese Angaben bei allen Produkten mitliefern würde.

Zusammengefasst kann ich diese Zubereitung aber auf jeden Fall wieder sehr empfehlen. Die Zubereitung geht schnell von statten, das ganze erwies sich als sehr lecker und selbst die Nährwerte halten sich in akzeptablen Grenzen. Nur ob Bandnudeln so gut zu einem India-Gericht passen – diese Entscheidung sei jedem selbst überlassen…

Meine Wertung: 3 MG

Pochierter Lachs auf Blattspinat [28.07.2010]

Wednesday, July 28th, 2010

Nachdem ich ja bereits gestern Asiatisch gegessen hatte, ließ ich heute das dortige Angebot in Form von “Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Nüssen und Knoblauch in Sojasauce” und “Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce” (welches ich hier schon mal versucht hatte) links liegen und wandte mich der regulären Küche zu. Dort gab es neben “Penne Rigate al Arabiata mit Parmesan” bei Tradition der Region und einem “Buntem Salatteller mit gebackenen Champignons” und “Pochiertem Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln” heute zusätzlich noch “Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat” sowie einem “Lammeintopf“. Ich war hin und her gerissen zwischen dem Lammeintopf und dem Lachs, entschied mich dann aber doch für das kalorientechnisch klüger erscheinende Fischgericht, das ich in gleicher Zusammenstellung im übrigen hier bereits auf meinem Tablett gehabt hatte.
Lachs auf Blattspinat / salmon on leaf spinach
Die Wahl erwies sich als sehr gut. Das zarte und grätenfreie Lachsfleisch war zwar schmal geschnitten, dafür aber hoch und von der Menge aus meiner Sicht vollkommen ausreichend. Die Estragonsauce passte meiner Meinung nach gut zu dem Fisch und war dieses Mal auch nicht zu reichlich aufgetragen worden – und der wie üblich mit Zwiebeln zubereitete Blattspinat bot eine gute und leckere Gemüsebeilage zu den kleinen, dafür aber reichlich vorhandenen Salzkartoffeln. Ein sättigendes und mit 407kcal oder 10 WW ProPoints auch angenehm leichtes Sommergericht, das ich sehr genossen habe.
Durch das erweiterte Angebot erwies es sich heute wieder als schwierig, einen klaren Menufavoriten unter den anderen Kantinengästen zu bestimmen. Ich neige aber fast dazu, den ersten Platz dem Lachs zuzugestehen. Den zweiten Platz teilten sich wohl die Asia-Gerichte mit den Penne – über die restliche Verteilung kann und will ich keine Aussage treffen, denn der Geschmack war hier eindeutig zu durchwachsen als dass man die Grenzen klar abstecken konnte.
Ich muß auf jeden Fall feststellen, dass ich mich langsam an diese zwiebellastige Blattspinatzubereitung wie sie hier üblich ist gewöhnt habe. Beim ersten Verzehr dieses Gerichtes hat sie mir nicht wirklich geschmeckt, aber heute fand ich sie wirklich gut. Dabei glaube ich nicht dass man an dem Rezept viel geändert hat. Aber man gewöhnt sich halt irgendwann an alles… ­čśë

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Blattspinat: ++
Estragonsauce: ++
Kartoffeln: ++

Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [21.07.2010]

Wednesday, July 21st, 2010

Nachdem ich ja gestern bereits asiatisch gespeist hatte, ließ ich heute die dortigen Angebote “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” und “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” links liegen und wandte mich der regulären Küche zu. Die “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” als traditionell-regionales Gericht klangen dort zwar schon mal ganz lecker, erschienen mir aber zu kalorienreich. Ebenso ging es mir mit dem “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce“, das ich in ähnlicher Form hier übrigens schon mal probiert habe und ebenfalls sehr verlockend erschien, aber doch etwas zu umfangreich erschien. So entschied ich mich mal wieder für das Vitality-Gericht: “Gebratenen Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln“. Sonst gab es nichts – auch gegen einen Nachtisch entschied ich mich nach kurzem zögern.
Seelachsfilet im Tomatenbett mit Spinat
Da der Fisch ja schon tot und zerlegt war, verstand ich nicht ganz, warum der Teller halb mit Wasser geflutet war. ­čśë Aber mal im Ernst: Die Thekenkraft hätte beim aufladen des geschmacklich angenehm fruchtigen Betts aus Tomaten und Zwiebeln ruhig etwas die Brühe abtropfen lassen können. Auf dem Tomatenbett fand sich schließlich das Stück Seelachs, welches von einer großen Portion Blattspinat in der Zubereitung, die wir bereits von der Farmerkartoffel vom Montag her kennen. Prinzipiell war dies zwar zart und wohlschmeckend, aber leider kann ich heute trotz der guten Qualität keinesfalls volle Punktzahl geben, denn in dem Stück Seelachs fanden sich dieses Mal ziemlich viele kleine bis mittlere Gräten. Daher kann ich trotz allem hier keine volle Punktzahl geben. Als Sättigungsbeilage lagen dem ganzen kleine Salzkartoffeln bei, an denen ich absolut nichts auszusetzen hatte. Bis auf die Sache mit den Gräten war das Gericht meiner Meinung nach mit 331kcal oder 8 WW ProPoints sowohl ein gutes als auch leichtes Sommergericht.
Der große Renner unter dem Kantinenpublikum war heute aber wie nicht anders zu erwarten das Piccata Milanese. Auf Platz Zwei lagen meiner Meinung nach die Käsespätzle, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Der Seelachs kam knapp danach und erfreute sich auch einer gewissen Beliebtheit, lag aber dennoch aus meiner Perspektive doch hinter den anderen Gerichten. Die Frage die sich mir aufzwingt ist natürlich, ob ich bei Fischgerichten ohne “Filet” im Namen nicht sowieso eher mit Gräten rechnen sollte. Zumindest hielt die Sättigung dieses Mal angenehm lange an.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: +
Tomatenbett: ++
Blattspinat: ++
Kartoffeln: ++

Farmerkartoffel & Blattspinat [19.07.2010]

Monday, July 19th, 2010

Obwohl es heute einige kalorientechnisch durchaus interessante Optionn gab – darunter “Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce” und “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” aus der Asia-Ecke oder das heutige Globetrotter-Angebot “Gebratene Hähnchenbrust auf Rataouillegemüse mit Reise” – entschied ich mich letztlich doch für die radikalste Alternative von der heutigen Karte: Der “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse“, ein vegetarisches Gericht aus der Sektion Vitality, das ich übrigens hier schon mal versucht hatte. Der traditionell-regionale “Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel” erschien mit deutlich zu deftig, obwohl es eindeutig natürlich auch nicht übel aussah. Aber meine Entscheidung stand fest.
Farmerkartoffel & Blattspinat
Die Zusammenstellung war denkbar einfach: Eine große Pellkartoffel mit Schale, in der Mitte geteilt, dazu ca. zwei großzügige Esslöffel
Blattspinat in der üblichen, leicht zwiebellastigen Zubereitung und schließlich eine großzügige Portion mit Kräutern versetzten Sauerrahm oder Schmand. Im Gegensatz zum letzten Mal erwies sich dieser Sauerrahm auch als nicht allzu dünnflüssig. Fand ich sehr schmackhaft, und mit 430kcal oder 11 WW ProPoints ein wirklich angenehm leichtes Mittagsmahl.
In der allgemeinen Beliebtheit lag aber heute eindeutig der Spießbraten auf Platz eins, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei und dann wieder knapp gefolgt von der Hähnchenbrust und schließlich erst der Farmerkartoffel. Außerdem konnte ich wie in der letzten Woche wieder verstärkt den Verzehr von individuell zusammengestellten Salatschüssel beobachten.
Die Sättigung hielt leider wie üblich nur bis zum späteren Nachmittag vor, ein Phänomen dass ich bei vegetarischen Gerichten leider immer beobachte und erfahren muss. Aber ich hielt wieder bis zum Abendessen tapfer durch – denn ich hatte damit schon gerechnet und mich darauf eingestellt. ­čśë

Meine Abschlußwertung:
Farmerkartoffeln: ++
Blattspinatgemüse: ++
Sauerrahm: ++