Griechische Spinatwaffeln mit Tzatziki – das Rezept

Nachdem ich mir vor kurzen nun in einem Spontankauf ein Waffeleisen angeschafft hatte, wollte ich dieses heute endlich mal ausprobieren und da schienen mir Griechische Spinatwaffeln genau das richtige. Und was passt besser dazu als ein wenig selbst gemachtes Tzatziki? Ich hatte ja bisher nur fertig gekauftes Tzatziki verwendet, aber hätte ich gewusst wie einfach die Zubereitung ist hätte ich wohl schon früher damit angefangen es selbst zuzubereiten. Und die Kombination aus pikanten Waffeln und Tzatziki war auf jeden Fall sehr lecker, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte, die verwendeten Rezepte hier einmal kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

Für die Spinatwaffeln:

200g frischen Blattspinat
01 - Zutat frischer Blattspinat / Ingredient fresh leaf spinach

3 Hühnereier
02 - Zutat Eier / Ingredient eggs

60g Butter
03 - Zutat Butter / Ingredient butter

3 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

300g Weizenmehl
04 - Zutat Mehl / Ingredient flour

100g Schafskäse (Feta)
05 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

1 Hand voll frische Minze
06 - Zutat frische Minze / Ingredient fresh mint

250ml Wasser
07 - Zutat Wasser / Ingredient water

Für das Tzatziki:

400g griechischer Joghurt
08 - Zutat griechischer Joghurt / Ingredient greek youghurt

1 kleine Salatgurke
09 - Zutat Salatgurke / Ingredient cucumber

2-4 Knoblauchzehen
10 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie einen Schuss Weißweinessig
und etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, einen Topf mit etwas Salzwasser für den Spinat zum kochen zu bringen.
11 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to boil

Dann waschen wir den Blattspinat etwas ab,
12 - Blattspinat waschen / Wash leaf spinach

geben die noch tropfnassen Blätter in den Topf mit dem Salzwasser
13 - Nassen Spinat in Topf geben / Add wet spinach to pot

und lassen sie unter gelegentlichem Rühren über etwa 2 Minuten zusammen fallen.
14 - Spinat zusammenfallen lassen / Cook spinach

Den gekochten Spinat schrecken wir dann in einer Schüssel mit kaltem Wasser ab und lassen ihn abtropfen.
15 - Spinat abschrecken / Refresh spinach

Außerdem schälen wir die kleine Salatgurke,
16 - Gurke schälen / Peel cucumber

halbieren sie,
17 - Gurke halbieren / Cut cucumber in halfs

entfernen die Kerne – z.B. mit einem Teelöffel –
18 - Gurke entkernen / Decore cucumber

und reiben sie schließlich auf der groben Seite einer Küchenreibe
19 - Gurke reiben / Grate cucumber

um die Gurkenraspeln schließlich abgedeckt in einem Sieb abtropfen zu lassen.
20 - Gurken abtropfen lassen / Drain cucumber

Nun waschen wir noch die Minze, schütteln sie trocken,
21 - Minze waschen / Wash mint

zupfen die Blättchen von den Stielen
22 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese gründlich.
23 - Minze zerkleinern / Chop mint

Dann kümmern wir uns um den Teig und geben die zimmerwarme Butter mit einer Prise Salz und den drei Esslöffeln Olivenöl in eine Schüssel
24 - Butter, Olivenöl & Salz in Schüssel geben / Add butter, olive oil & salt to bowl

und rühren alles mit dem Handmixer bis es leicht schaumig wird.
25 - Schaumig rühren / Stir until fluffy

Anschließend geben nacheinander jeweils ein Ei in die Schüssel
26 - Ei hinzufügen / Add egg

und verrühren es. Dann folgt das nächste Ei, das wir wieder verrühren bis alle drei Eier aufgebraucht ist.
27 - Ei verrühren / Stir in egg

Nun geben wir nach und nach etwas Mehl mit zum Teig
28 - Mehl hinzufügen / Add flour

verrühren es
29 - Mehl verrühren / Stir in flour

und addieren dabei immer wieder etwas Wasser
30 - Wasser addieren / Add water

bis schließlich Mehl und Wasser aufgebraucht sind und daraus ein glatter Teig entstanden ist.
31 - Zu glattem Teig verrühren / Stir to plain dough

Schließlich zerdrücken wir noch den Feta mit einer Gabel in möglichst kleine Stücke,
32 - Schafskäse zerkleinern / Chop spinach

und zerschneiden den gekochten Blattspinat, nachdem wir ihn noch einmal gründlich ausgedrückt haben.
33 - Spinat zerkleinern / Mince spinach

Den zerkleinerten Spinat geben wir dann zum Teig,
34 - Spinat zum Teig geben / Add spinach to dough

addieren den zerkleinerten Schafskäse
35 - Schafskäse addieren / Add feta

sowie die Minze
36 - Minze hinzufügen / Add mint

und verrühren schließlich alles gründlich miteinander, wobei wir es mit ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken.
37 - Gut verrühren / Mix well

Kümmern wir uns nun um das Tzatziki und geben dazu den griechischen Joghurt in eine Schüssel,
38 - Joghurt in Schüssel geben / Put yoghurt in bowl

pressen das Knoblauch dazu,
39 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

addieren einen Esslöffel Olivenöl und einen Spritzer Weißweinessig
40 - Olivenöl & Weißweinessig addieren / Add olive oil & white wine vinegar

und verrühren alles gut miteinander
41 - Gut verrühren / Mix well

wobei wir es auch gleich mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ganze stellen wir abgedeckt in den Kühlschrank, wo es etwas durchziehen kann.
42 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Schließlich fetten wir das Waffeleisen aus und lassen es heiß werden,
43 - Waffeleisen ausfetten / Grease waffle iron

geben jeweils etwa vier Esslöffel vom Teig in jede der beiden Seiten der Waffelform
44 - Teig hinein geben / Add dough

und backen die Waffeln über vier bis fünf Minuten aus
45 - Waffeln ausbacken / Bake waffles

bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben.
46 - Waffeln entnehmen / Remove waffles

Ist die letzte Waffel im Waffeleisen, nehmen wir das Tzatziki aus dem Kühlschrank, geben die Gurkenrapseln hinein
47 - Gurkenraspeln addieren / Add grated cucumber

und verrühren sie gründlich.
48 - Gut verrühren / Mix well

Anschließend können wir die noch heißen Waffeln mit dem Tzatziki garniert servieren und genießen.
49 - Griechische Spinatwaffeln mit Tzatziki - Serviert / Greek spinach waffles with tzatziki - Served

Ich muss ja zugeben dass die erste Ladung gebackene Waffeln sich trotz der leichten Minz-Note als ein klein wenig fad erwiesen, weswegen ich den Teig erst zu diesem Zeitpunkt mit Pfeffer und Salz etwas nachwürzte. Danach fand ich die Waffeln aber sehr gelungen, vor allem in Kombination mit dem überaus leckeren selbst gemachten Tzatziki. Sowohl im heißen als auch im abgekühlten Zustand ein wahrer Genuss.

50 - Griechische Spinatwaffeln mit Tzatziki - Seitenansicht / Greek spinach waffles with tzatziki  - Side view

Über die Nährwerte will ich mir heute mal keine Gedanken machen, denn mein primäres Ziel war es heute einfach mal, das neue Waffeleisen auszuprobieren und damit ein paar Erfahrungswerte zu sammeln. Das Ergebnis macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ich werde bestimmt bald mal wieder ein paar Waffeln zubereiten – bevorzugt natürlich in einer pikanten Variante. Mal schauen was es da noch an weiteren Rezepten in dieser Richtung gibt.

Guten Appetit

Spinat-Kokos-Curry mit Bratwurstbällchen – das Rezept

Heute wollte ich mal etwas aus dem Bereich Fusions-Küche ausprobieren und so etwas typisch deutsches wie Bratwurst mit einem Spinat-Kokos-Curry kombinieren. Ich war zwar nicht ganz sicher, ob das geschmacklich harmonieren würde, aber das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept mit diesem Beitrag einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3 bis 4 Portionen?

400g grobe, rohe Bratwurst
01 - Zutat grobe Bratwurst / Ingredient raw frying sausage

400g Blattspinat (TK)
02 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

1 mittelgroße Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

3 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose Kokosmilch (400g) (ich griff dieses mal zu einer fettreduzierten Variante)
06 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

200ml Sahne
07 - Zutat Sahne / Ingredient cream

1 Esslöffel gelbes Thai-Curry (oder irgend eine andere scharfe Curry-Mischung)
08 - Zutat gelbes Thai-Curry / Ingredient yellow thai curry

1 Esslöffel Weizenmehl
09 - Zutat Mehl / Ingredient flour

2 Esslöffel Standard-Curry
10 - Zutat Curry / Ingredient curry

2 Esslöffel Erdnussbutter mit Stückchen (Crunchy)
12 - Zutat Erdnussbutter mit Stücken / Ingredient crunchy peanut butter

2 Esslöffel Zitronensaft
13 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

Koriander und Chili-Flocken
14 - Zutaten Koriander & Chili-Flocken / Ingredients coriander & chili flakes

etwas Salz und Pfeffer zum würzen
etwas Butterschmalz (Ghee) zum braten

sowie Sättigungsbeilage nach Wahl,
z.B. 250g Basmati-Reis
15 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der Zutaten, das heißt wir ziehen die Zwiebel ab und würfeln sie
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und schälen die Knoblauchzehen und zerkleinern sie gründlich.
17 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Anschließend entfernen wir das Bratwurst-Brät aus der Pelle,
18 - Bratwurst-Brät aus Pelle entnehmen / Take sausage meat from skin

vermischen den Esslöffel Mehl mit dem Esslöffel Thai-Curry
19 - Mehl & Thai-Curry vermischen / Mix flour & thai curry

und formen dann aus dem Brät kleine Bällchen, die wir in der Mehl-Curry-Mischung wenden bis sie rundherum damit bedeckt sind. Meine ersten Bällchen sind etwas groß geraten, ich empfehle im nachhinein aber einen Durchmesser von etwa 1 bis 1,5cm.
20 - Brät zu Bällchen formen & in Gemisch wenden / Form balls from sausage meat & turn in curry mix

Außerdem stellen wir die Dose Kokosmilch in eine Schale mit warmen Wasser, damit sie dünnflüssig ist sobald wir sie benötigen. Denn wer kennt es nicht, dass man eine Dose Kokosmilch öffnet und sich oben das Fett in einer Hälfte und die Flüssigkeit in der anderen Konzentriert hat – mit etwas warmen Wasser kann man dem leicht Abhilfe schaffen.
21 - Kokosmilch in warmes Wasser stellen / Put coconut milk in warm water

Nun erhitzen wir ein bis zwei Esslöffel Butterschmalz in einer Pfanne
22 - Ghee in Pfanne zerlassen / Melt ghee

und geben dann die Fleischbällchen hinein
23 - Bratwurstbällchen in Pfanne geben / Put meatballs in pan

um sie rundherum kräftig anzubraten.
24 - Bratwurstbällchen rundherum anbraten / Roast meatballs all around

Nachdem wir dann die angebratenen Bratwurstbällchen nach dem anbraten wieder entnommen und bei Seite gestellt haben,
25 - Bällchen aus Pfanne entnehmen / Put meatballs aside

geben wir Zwiebel und Knoblauch zum verbliebenen Bratfett in die Pfanne und dünsten alles glasig an.
26 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

Diese bestäuben wir nun mit Curry
27 - Mit Curry bestäuben / Dredge with curry

und rösten dieses kurz mit an
28 - Curry anrösten / Roast curry

bevor wir dann alles mit der Kokosmilch ablöschen
29 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

und die Sahne hinzufügen.
30 - Sahne hinzufügen / Add cream

Das Ganze verrühren wir und lassen es für einige Minuten vor sich hin köcheln.
31 - Kurz köcheln lassen / Simmer

In der Zwischenzeit können wir auch gleich einen Topf mit Wasser für den Reis aufsetzen
32 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

und – falls noch nicht geschehen – den Blattspinat auf der Auftaustufe der Mikrowelle etwas auftauen.
33 - Blattspinat auftauen / Defrost leaf spinach

Nun geben wir die beiden Esslöffel Erdnussbutter mit in die Pfanne,
34 - Erdnussbutter hinzufügen / Add peanut butter

lassen sie sich unter ständigem Rühren auflösen
35 - Erdnussbutter verrühren & auflösen / Mix & dissolve peanut butter

und geben dann den Blattspinat hinzu, den wir vorher natürlich in einem Sieb etwas die Flüssigkeit ausgedrückt haben.
36 - Blattspinat hinzufügen / Add leaf spinach

Nachdem wir alles gründlich miteinander verrührt haben
37 - Gut verrühren / Mix well

geben wir die beiden Esslöffel Zitronensaft hinzu
38 - Zitronensaft hinzufügen / Add lemon juice

und schmecken alles mit Salz, Pfeffer, Chili-Flocken und Koriander ab.
39 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Inzwischen müsste auf das Wasser kochen, so dass wir es mit einem halben bis dreiviertel Teelöffel Salz versehen
40 - Wasser mit Salz versehen / Add salt

und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
41 - Reis zubereiten / Cook rice

Anschließend geben wir die Bratwurstbällchen wieder in die Pfanne
42 - Fleischbällchen hinzufügen / Add meatballs

und lassen alles noch einige Minuten weiter köcheln, bis sich die Sauce weiter reduziert hat.
43 - Sauce einreduzieren lassen / Let sauce reduce

Sobald der Reis fertig gekocht ist, können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
44 - Spinat-Kokos-Curry mit Bratwurstbällchen - Serviert / Spinach coconut curry with meatballs - Served

Ich hätte, wie bereits erwähnt, die Bällchen vielleicht noch etwas kleiner machen sollen, aber davon abgesehen fand ich das Gericht mal wieder sehr gelungen. Die würzigen Fleischbällchen aus Bratwurst-Brät harmonierten geschmacklich wunderbar mit der Kokosmilchsauce mit ihrem Blattspinat und der Kokosmilch, in der auch noch zahlreiche kleine Erdnusssplitter schwammen und dem Gericht gemeinsam mit der Erdnussbutter noch eine leicht nussige Note gaben. Die Chiliflocken sorgten schließlich noch für eine angenehme Schärfe so wie ich es mag. Allerdings muss ich feststellen, dass diese fettreduzierte Kokosmilch was ihre Geschmacksintensität angeht leider nicht ganz an vollwertige Kokosmilch heran kommt – das nächste Mal werde ich wohl eher wieder zu der regulären Variante greifen. Dennoch ein sehr leckeres Gericht, dass ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

45 - Spinat-Kokos-Curry mit Bratwurstbällchen - Seitenansicht / Spinach coconut curry with meatballs - Side view

Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte des heutigen Rezepts: Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung des Curry bei etwa 2100kcal, also 525kcal pro Portion bei vier Portionen. Nur zum Vergleich, wäre das Gericht mit “regulärer” Kokosmilch bei 2300kcal gelandet, also 575kcal pro Portion. Die 50kcal weniger machen die doch merkliche geschmackliche Einbuße nun nicht wirklich wett. Dazu kommt natürlich noch der Reis mit jeweils 100kcal pro Portion, womit wir in der Summe bei letztlich 625kcal pro Portion liegen. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde.
Alternativ könnte ich mir noch vorstellen, statt Bratwurst-Bräts das Gericht mit Hackfleisch zuzubereiten, dann würde ich aber dieses aber natürlich würzen und eventuell noch ein zuvor eingeweichtes altbackenes Brötchen mit in die Fleischbällchen machen, damit diese etwas lockerer werden. Ansonsten fällt mir aktuell nichts ein, was ich noch an diesem Gericht verändern oder verbessern könnte – für Vorschläge bin ich aber natürlich immer offen. 😉

Guten Appetit

Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [28.03.2014]

Zuerst war ich dazu geneigt, beim heutigen Globetrotter-Angebot, einer Hähnchenbrust “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis zuzuschlagen und damit das vierte Gericht mit Reis als Sättigungsbeilage diese Woche verzehrt. Die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce waren heute ebenso wenig etwas wie Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker. Aber noch etwas besser gefiel mir nach kurzem Abwägen der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln bei Vitality, ein wahrer Klassiker in unserem Betriebsrestaurant, den ich unter anderem hier, hier, hier oder hier schon einmal mit Genuss verzehrt hatte. Einzige Besonderheit war heute, dass man die Kartoffeln gewürfelt hatte, was meiner Meinung nach wirklich mehr her machte als die normalerweise servierten Salzkartoffeln. Und das alles schlug gerade mal 584kcal zu Buche, da war also auch noch ein Becherchen Erdbeer-Rhabarber-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar.

Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat / Steamed coalfisch on tomatoes with leaf spinach

Unter einer mehr als ausreichenden Portion mit zahlreichen Zwiebelstückchen versehenen, würzigen Blattspinats fand sich ein großes, zartes und saftiges Stück grätenfreies Seelachsfilet. Dieses wiederum war auf einer etwas knapp bemessenen, dafür aber angenehm fruchtigten und gut gewürzten Tomatenzubereitung mit zahlreichen Fruchtstücken gebettet. Gemeinsam mit den gut durchgekochten, aber nicht zu weichen Kartoffelwürfeln ergab sich ein meiner Meinung nach wirklich gelungenes und auch angenehm sättigendes Gericht. Das Becherchen fruchtigen, mild gesüßten Mousses mit Erdbeer-Rhabarber-Aroma schloss das Menu schließlich sehr schmackhaft ab.
Mit knappen Vorsprung konnte sich heute die Hähnchenbrust “Hawaii” den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich die Asia-Gerichte und der Seelachs ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich meiner Meinung nach die Asia-Gerichte schließlich durchsetzen konnten und das Fischgericht auf einen guten dritten Platz verwies. Der Milchreis mit Waldbeeren landete schließlich auf einem guten vierten Platz, wobei ich aber auch die vielen halben Portionen, die zusätzlich zum Hauptgericht gewählt wurden, mit berücksichtigt habe.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Blattspinat: ++
Tomatensugo: ++
Kartoffelwürfel: ++
Erdbeer-Rhabarber-Mousse: ++

Lachs mit Blattspinat im Blätterteigmantel [21.02.2014]

Nachdem ich mich auch heute gegen die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten miit Gemüse in Spezialsauce entschieden hatte und die 3 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Quark und Waldbeerenragout bei Vitality mir eher für ein Dessert, aber nicht nicht als Hauptgericht eignete, blieben noch das Lachs mit Blattspinat im Blätterteigmantel mit Weißwein-Senfsauce und Rosmarinkartoffeln bei Globetrotter und das Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region. Und da ich zum einen ein großer Fan von Fischgerichten bin und zum anderen das hiesige Kartoffelpüree in der Regel für meinen Geschmack etwas zu dünnflüssig ist, fiel meine Wahl schließlich auf den Lachs. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale gemischtes Gemüse von der Gemüsetheke und ein kleiner Becher Aprikosenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lachs mit Blattspinat im Blätterteig / Salmon with leaf spinach in puff pastry

In einer noch angenehm knusprigen Umhüllung aus Blätterteig fand sich neben dem angenehm großen Stück zarten, saftigen und natürlich grätenfreien Lachsfilets, das mit einer Schicht mit Ricotta vermengten Blattspinats bedekt war. Gemeinsam mit der schön würzigen, mit etwas Dill versetzten Weißwein-Senfsauce schon mal sehr gelungen. Einzig an der als Rosmarinkartoffel bezeichneten Sättigungsbeilage muss ich einige Federn lassen, denn drei der insgesamt fünf in Schale gekochten Kartoffeln erwiesen sich als etwas zu matschig – wahrscheinlich waren sie zu lange gekocht worden. Und von Rosmarin bemerkte ich auch nichts, aber zumindest waren sie genießbar. Das gedünstete Gemüse aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl wiederum erwies sich als in Ordnung und auch an dem mit einigen Fruchtstücken versehenen Aprikosenpudding gab es keinen Grund zur Kritik. Insgesamt also ein durchaus empfehlenswertes Gericht, nur an den Kartoffeln müssen man eben noch ein wenig arbeiten. 😉
Beim Kampf um den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich das Fleischpflanzerl und das Fischgericht ein enges Duell, letztlich konnte die Frikadelle in Zwiebelsauce den Kampf aber doch für sich entscheiden und verwies den Lachs im Blätterteig auf einen guten zweiten Platz. Die Asia-Gerichte folgten auf Platz drei und die Pfannkuchen mit Quarkfüllung und Waldbeerragout belegten schließlich einen sehr guten vierten Platz, zumal sie auch häufig noch als zusätzliches Dessert gewählt worden waren.

Mein Abschlußurteil:
Lachs mit Blattspinat im Blätterteig: ++
Weißwein-Senf-Sauce: ++
Rosmarinkartoffeln: +/-
Gemüsemischung: ++
Aprikosenquark: ++

Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [25.09.2013]

Auch heute konnten mich die Angebote an der Wok-Theke wie das Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce, das Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce oder eine Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce nicht recht begeistern – obwohl ich zugeben muss dass ich bei der Ente kurz überlegte. Aber da ich ja auch Mittwochs eigentlich eher Fisch bevorzuge, fiel meine Wahl schließlich doch auf einen bereits häufig gewählten Klassiker in Form von Gedünsteten Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln, der heute mal wieder bei Vitality auf der Speisekarte stand. Die Penne all arrabiatta mit Parmesan bei Globetrotter und das Zusatzangebot in Form eines Schweinerahmgulasch wären eh nicht so mein Ding gewesen, nur beim Ochsenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel bei den Wies’n-Angeboten in der Abteilung Tradition der Region überlegte ich kurz noch – da die beiden Knödel aber ziemlich mickrig waren und es auch kein passendes Gemüse gab beließ ich es schließlich bei dem Fischgericht und ergänzte es noch durch einen kleinen Becher Joghurt mit Obstsalat aus dem Dessertangebot.

Seelachsfilet mit Blattspinat im Tomatenbett / Coalfish with leaf spinach on tomatoes

Unter einer mehr als ausreichend großen Portion würzigen, mit zahlreichen Zwiebeln versehenen Blattspinats fand sich ein ebenfalls angenehm großes, zartes und grätenfreies Stück Seelachsfiles, welches wiederum auf einem heute recht wässerig geratenen Tomatensugo mit Zwiebeln und Kräutern ruhte, das auch geschmacklich nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Essbar, aber ich habe es schon fruchtiger und von festerer Konsistenz erlebt. Außerdem hatte man bei den Kräutern etwas zu großzügig agiert. An den zahlreichen kleinen Salzkartoffeln gab es aber nichts auszusetzen und auch der nur leicht gesüßte Joghurt mit seinem Deckel aus Melone und Ananas gab keinen Anlass zur Kritik. Es ist natürlich diskutabel, ob ein paar Stück Melone und Ananas schon ein Fruchtsalat sind, aber das lasse ich mal nicht in die Endnote einfließen.
Um den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich meinem Eindruck nach der Ochsenbraten und die Penne arrabiatta ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das schließlich der Ochsenbraten mit einem kleinen Vorsprung für sich entscheiden konnte und das Nudelgericht somit auf Platz zwei verdrängte. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und Platz vier teilten sich der Schweingulasch und das Seelachsfilet. Alle Angaben natürlich wie immer ohne Gewähr, ich kann ja leider nur den kurzen Zeitabschnitt beobachten, in dem ich mich selbst im Gastraum aufhalte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Blattspinat: ++
Tomatensugo: +
Salzkartoffeln: ++
Joghurt mit “Fruchtsalat”: ++