Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce [30.06.2011]

Auch heute hielt ich mich an meine ungeschriebene Regel wenn möglich nicht zwei mal Asiatisch nacheinander zu speisen und ließ daher das Gebratene Curry-Gemüse nach Thai-Art und die Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry an der Asia-Thai-Theke mal außen vor. Am vernünftigsten wäre aus dem regulären Angebot wäre dabei mit Sicherheit der Pikante Bohnengulasch aus dem Bereich Vitality gewesen – ein Gericht dass ich hier, hier, hier und hier schon mal probiert und für gut befunden hatte. Aber auch das Rinderhacksteak “Mexico” mit Mais, Bohnen und Paprika, dazu Kartoffelwedges bei den Globetrotter-Angeboten – etwas dass ich hier und hier schon mal verzehrt habe – übte einen gewissen Reiz aus. Am meisten sprach mich heute aber dann doch letztlich der traditionell-regionale Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel an, dass man noch mit etwas Rot- bzw. Blaukraut ergänzt zu haben schien. Etwas ähnliches hatte ich hier schon mal versucht und war damals scheinbar nicht so zufrieden – doch daran dachte ich in diesem Moment nicht. Dazu gesellte sich dann noch eine Portion Milchreis auf geschnetzelter Birne von der Dessert-Theke – wobei ich offen zugebe dass ich mich hier auch von dem kleinen Stück Waffel als Dekoration hatte beeinflussen lassen.

Schweinekrustenbraten mit Rotkraut & Semmelknödel / pork roast with red cabbage & dumpling

Eine wirklich vorzügliche Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Der Gros des Fleisches war angenehm zart und saftig – nur an den Rändern, die wie für Schweinekrustenbraten typisch mit einem Stück Schwarte bedeckt waren, fanden sich einige fettigere Stücke. Das ist aber bei Schweinekrustenbraten nun einmal so und fließt nicht in die Bewertung ein. Dazu gab es einen recht großen, von der Konsistenz her eher festen aber gut gelungenen Semmelknödel und eine kleine, aber schmackhafte Portion Rotkrauts. Garniert war das ganze in der leicht herben, kräftigen Dunkelbiersauce die meiner Meinung nach geschmacklich wunderbar zu den anderen Komponenten passte. Aber nicht nur mit dem Hauptgericht war ich sehr zufrieden, auch der mit Waffelstück und Schokosauce garnierte Milchreis auf einer Schicht in kleine Stücke zerschnittenen Birne erwies sich als gute Wahl – auch wenn er aufgrund der Schokosauce für meinen Geschmack einen winzigen Deut zu süß war. Aber das wurde durch den leckeren Milchreis und die frischen Birnenstücke alle Male kompensiert.
Den anderen Kantinengästen sagte heute aber scheinbar eher noch das Rinderhacksteak zu, welches somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Um Platz zwei lieferten sich der Schweinekrustenbraten und die Asia-Gerichte heute mal wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dass zumindest meiner Beurteilung nach die asiatischen Speisen knapp für sich entscheiden konnte. Um Haaresbreite folgte ihm aber der Schweinekrustenbraten auf Platz drei und schließlich der Bohnengulasch auf dem vierten Platz. Kalorientechnisch war der Schweinekrustenbraten mit Sicherheit nicht die optimale Entscheidung, aber bei Knödeln werde ich leider immer wieder schwach.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekrustenbraten: ++
Rotkraut: ++
Semmeknödel: ++
Milchreis auf Birne: ++

Sauerbraten mit Semmelknödel & Blaukraut [16.06.2011]

Da ich ja gestern bereits Asiatisch gespeist hatte, ließ ich das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce und das Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln und Massaman Curry mal links liegen und wandte mein Hauptaugenmerk der regulär-westlichen Küche zu. Am kalorientechnisch Optimalsten wäre bestimmt das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip aus der Sektion Vitality gewesen, ein Gericht das hier und hier bereits mein Tablett geziert hatte. Aber auch die Spaghetti Bolognese mit Parmesan aus der Sektion Globetrotter klang ganz verlockend – meine Erinnerungen ab dieses Angebot von hier, hier ,hier, hier und hier waren recht positiv. Aber irgendwie hatte ich noch mehr Appetit auf den traditionell-regionalen Sauerbraten mit Semmelknödel und Blaukraut, den ich erst ein Mal hier probiert hatte. Dazu nahm ich mit noch ein Becherchen Mintcreme von der Dessert-Theke.

Sauerbraten mit Semmelknödel & Blaukraut / marinated beef with dumpling & red cabbage

Die beiden dünnen Scheiben marinierter Rinderbraten erwiesen sich schon mal als gute Wahl – das Fleisch war zart und relativ Fettarm. Im ersten Moment war der Geschmack der Sauce etwas sehr Sauer, aber die je mehr ich davon verzehrte desto besser schmeckte sie. Passte beides wunderbar zusammen und wurde von dem schmackhaften Blaukraut und wirklich riesigen Semmelknödel komplettiert. Zwar war der Knödel was seine Konsistenz anging vor allem in Innersten recht bissfest, das hatte jedoch keinerlei Einfluss auf den Geschmack – für einen Kantinenknödel war er absolut in Ordnung. und mit der luftig-lockeren Mintcreme hatte ich einen schmackhaften und nicht zu süßen Nachtisch, der das heutige Mittagsmahl wunderbar abschloß.
Was die Vorlieben der anderen Kantinengäste anging schienen sich die Spaghetti Bolognese und der Sauerbraten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen bei dem ich den Nudeln mit knappen Vorsprung schließlich den ersten Platz zubilligen würde. Nach dem Sauerbraten folgten schließlich auf Platz drei die Asia-Gericht und auf Platz vier das Ofengemüse. Das entsprach auch so ziemlich meinen Erwartungen – Bolognese waren bisher ja fast immer der Große Renner gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten mit Sauce: ++
Blaukraut: ++
Semmelknödel: ++
Mintcreme: ++

Sauerbraten mit Blaukraut & Semmelknödel [07.04.2011]

Mein eigentlicher Plan war es heute gewesen beim Bunten Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip aus dem Bereich Vitality zuzuschlagen, ein Gericht das ich übrigens hier und hier schon mal versucht und für gut befunden hatte. Aber auch das heutige Globetrotter-Angebot in Form von Spaghetti Bolognese mit Parmesan, die wir von hier, hier ,hier, hier und hier bereits kennen klang nicht übel. Außerdem gab es noch als Zusatzangebot eine Pizza mit Salami, Pilzen, Pepperoni und Käse, die auch sehr lecker aussah. Das Asiatische Gemüse – herzhaft gebraten in Erdnußsauce oder das Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln und Kartoffeln in Massaman Curry (was ich hier schon mal versucht hatte) schloss ich für heute jedoch aus, da ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte. Irgendwie lachte mich dann aber der Sauerbraten mit Semmelknödel und Blaukraut bei den traditionell-regionalen Gerichten irgendwie an und ich änderte meine Entscheidung kurzfristig und griff bei diesem Gericht zu. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Weisse Mousse von der Dessert-Theke.

Sauerbraten mit Blaukraut & Semmelknödel / Marinated beef with red cabbage & dumpling

Habe ewige Zeit keinen Sauerbraten mehr gegessen – glaubt man diesem Blog war es wohl Anfang September 2008 gewesen dass ich so etwas das letzte Mal damals noch in Köln auf dem Tablett gehabt habe. Weiß gar nicht warum ich so lange darauf verzichtet habe, denn so ein in gewürztem Essig marinierter Rinderschmorbraten ist wirklich keine große Kalorienbombe und schmeckt außerdem wirklich sehr lecker. Und auch die hier angebotene Zubereitung erwies sich als recht gut gelungen. Leider waren die beiden Fleischstücke nicht mehr 100%tig heiß, worüber ich jedoch hinweg sehe, da zumindest qualitativ absolut nichts daran auszusetzen gab. In Kombination mit der Sauce sehr gelungen. Und auch das Blau- bzw. Rotkraut erwies sich als sehr lecker und schmackhaft. Einzig dem Knödel kann ich leider keine volle Punktzahl geben, denn hier gab es gleich zwei Kritikpunkte. Zum einen fand ich ihn von der Konsistenz her etwas zu fest geraten und außen war er von einer dünnen Schicht etwas zu trockenen Knödelteigs umgeben. Hat zwar auch ganz gut gemundet, aber von einem perfekten Semmelknödel erwarte ich zumindest eine etwas lockereren Teig. Doch die luftig-lockere Mousse mit weißer Schokolade tröstete mich schnell darüber hinweg.
Bei den anderen Kantinengästen standen heute entgegen meiner Erwartung die Spaghetti Bolognese am höchsten in der Gunst. Ich hätte der Pizza, die auf Platz zwei der allgemeinen Beliebtheitsskala folgte, eher auf dem ersten Platz erwartet. Auf Platz drei folgte dann der Sauerbraten, der somit noch knapp vor den Asia-Gerichten kam. Das vegetarische Ofengemüse folgte schließlich auf Platz fünf. Vegetarische Gerichte haben es halt immer schwer – hätte mich der Sauerbraten nicht so angelacht wäre es aber trotzdem meine erste Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Blaukraut: ++
Semmelknödel: +
Weiße Mousse: ++

Rinderroulade mit Blaukraut [17.06.2010]

Nachdem ich ja gestern schon Asiatische gegessen hatte, fielen die dortigen Angebote in Form von “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce” oder “Gaeng Messaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry” aus. Aber auch die reguläre Küche hatte heute einige interessante Angebote. Nach “Farfalle al peperoni” aus der Vitality-Ecke war mir heute aber nicht so und die bei Globetrotter angebotenen “Chicken Wings mit Barbequesauce und Countrypotatoes” erschienen mir doch etwas zu fett. Also fiel meine Wahl auf das heute Tradition der Region Gericht, einer “Hausgemachte Rinderroulade mit Kartoffelpüree und Blaukraut“.
Rindsroulade mit Blaukraut
Mit der Sauce war man wie zu sehen ist mal wieder sehr großzügig umgegangen, aber das bin ich ja bereits gewohnt. Ebenso wie ich eigentlich schon gewohnt bin dass das Kartoffelpüree etwas dünnflüssiger ist als ich es normalerweise gewohnt bin. Geschmacklich war es zwar vollkommen in Ordnung. Und auch beim Blaukraut gab es geschmacklich nichts auszusetzen. Das einzige was mich etwas stutzig machte war ein kleiner Klumpen einer geleeartigen Masse, welchen ich im Blaukraut fand. Geschmacklich war er undefinierbar und hatte den Geschmack des umgebenden Blaukrauts angenommen. Vielleicht besser wenn ich nicht weiß um was es sich handelt und auch nicht länger drüber nachdenke. 😉 Der Hauptbestandteil des Gerichtes war aber natürlich die Rinderroulade, die ohne Fäden, Zahnstochern oder ähnliches gerollt war. Umgeben von dünnem Rindfleisch, das nur an einer kleinen Stelle scheinbar etwas zu lange gebraten worden war, fand sich eine Füllung aus Bacon-Speck, Zwiebeln, Karotten sowie einer kleinen Gewürzgurke.
Füllung Rindsroulade
Ich bin von zu Hause zwar eine etwas andere Füllung gewöhnt, aber nachdem ich hier und hier ja schon Rinderroulade in diesem Betriebsrestaurant probiert habe, scheint mir dass die Füllung mit Bacon, Karotten und Gewürzgurken die hier wohl übliche zu sein.
Die Roulade war dann auch das deutlich beliebteste Gericht unter den anderen Gästen, aber eng gefolgt von den ebenfalls gern genommenen Chicken Wings, die heute noch eindeutig vor den Asia-Gerichten lagen. Auch die Farfalle erfreuten sich einer gewissen Beliebtheit, auch wenn sie als vegetarisches Gericht in der Beliebtheit doch eindeutig hinter den anderen Angeboten lagen.
Mit schätzungsweise 230kcal oder 8 WW ProPoints pro Roulade plus Kartoffelpüree, der Sauce und natürlich dem Blaukraut kam ich somit heute auf 16 WW ProPoints, was absolut innerhalb meines heutigen Rahmens lag.

Mein Abschlußurteil:
Rinderroulade: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelpüree: +

Kohlroulade mit Blaukraut [19.04.2010]

Zum heutigen Montag fanden sich auf der Tageskarte wieder einmal einige recht interessante Gericht. Im Asia-Bereich lockten u.a. “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce“, wobei mich das Hühnerfleisch durchaus reizte und auch sehr schmackhaft aussah. Aber auch die regulär-europäische Küche hatte einiges interessantes im Angebot. Die “Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln“, welche man als heutiges Vitality Gericht anbot, wäre Kalorientechnisch natürlich das klügste gewesen, mit 383kcal (oder 10 WW-ProPoints) ein wirklich leichtes Gericht. Weniger hingegen reizten mich die “Penne Rigate al Arrabiata mit Parmesan“, obwohl sie auch ganz passabel aussahen. Meine endgültige Wahl fiel dann aber doch auf die “Gefüllte Kohlroulade mit Bratensauce, dazu Kartoffelpüree und Blaukraut“, die als heutiges traditionell-regionales Gericht lancierte. Auf Nachtisch verzichtete ich aber, das hätte meine Kalorienbilanz für heute, so dachte ich bei mir, doch etwas zu sehr nach unten gezogen.

Kohlroulade & Kartoffelpüree / stuffed  cabbage & mashed potatoes

Nicht unbedingt wie bei Muttern, aber doch ein für Kantinenverhältnisse ganz gelungenes Gericht wie ich fand. Zwischen reichlich Kohlblättern fand sich eine mild gewürzte Füllung aus Schweinemett. Die dunkle Bratensauce passte entgegen meiner zuerst auftauchenden Bedenken auch recht gut zu dem restlichen Gericht, auch wenn sie nicht sonderlich geschmacksintensiv war – und wie immer hätte es hier auch etwas weniger davon getan. Am wirklich noch sehr heißen Kartoffelpüree kann ich als einziges kritisieren, dass es für meinen Geschmack etwas dünn geraten war, was sich aber nicht negativ auf den Geschmack auswirkte. Und auch am Blaukraut, das in meiner Heimatregion ja eher als Rotkraut bezeichnet wird, gab es nichts auszusetzen. Sowohl die Würzung als auch die Konsistenz waren ganz wie ich es mag – auch wenn ich schon raffiniertere Zubereitungen gegessen habe – aber für eine Kantine eindeutig mehr als nur ausreichend.
Die Kohlroulade führte die allgemeine Beliebtheitsskala heute dann auch eindeutig und unangefochten an. Etwas abgeschlagen folgten dann wohl die Asia-Gerichte und schließlich die Penne al Arrabiata und die Pilzpfanne. Kohl ist ja nicht jedermanns Sache, aber ich finde ihn ja zum Glück ganz lecker und war mit dem heutigen Gericht sehr zufrieden.

Meine Abschlußurteil:
Kohlroulade: ++
Bratensauce: +
Blaukraut: ++
Kartoffelpüree: ++