Posts Tagged ‘blaukraut’

Ente, Blaukraut & Kloß [22.10.2009]

Thursday, October 22nd, 2009

Mein erster Blick fiel heute auf das “Piccata ‘Milanese’ vom Schwein auf Gabelspaghetti und Tomatensauce“, eine Schnitzel mit einer Kruste aus Semmelbröseln und Parmesan und einer Tomatensauce mit Erbsen, welches man im Bereich der internationalen Gerichte anbot. Aber auch die in das Abteilung “leicht und bekömmlich” zu findende “Rührei mit Spinat und Salzkartoffeln” wäre durchaus eine Alternative gewesen. “Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” wiederum sagte mir weniger zu und das “Mo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chilli-Zitronengrassauce” fiel aus weil ich ja bekanntlichermaßen den Geschmack von Zitronengras nicht so mag. Aber am besten gefiel mir schließlich dann doch mal wieder jenes Gericht, was in der Abteilung “Traditionell und Regional” angeboten wurde: “1/4 Ente mit Orangensauce, Blaukraut und Kartoffelknödel“. Die ließ ich mir vom netten Küchenpersonal reichen.

Ente, Blaukraut & Kloß

Im Gegensatz zum Orangenpochierten Seelachsfilet schmeckte man den Orangengeschmack dieses mal kaum raus Daher verzichtete ich auch darauf ihn im Titel zu erwähnen. Außerdem war die Sauce auch ziemlich wässrig – hier hätte wohl noch etwas Soßenbinder gefehlt. Die Ente war soweit ganz ok, wenn auch etwas sehr hart gebraten und mit etwas wenig Fleisch, das man auch noch ziemlich umständlich zwischen den zahlreichen Knochen herauslösen musste. Außerdem fand sich ein riesiger Streifen reinen Fettes innerhalb Entenkörpers. Das habe ich schon besser erlebt. Das Blaukraut entsprach in Qualität und Geschmack jenem von gestern – etwas kräftiger und säuerlicher als ich es gewohnt bin – aber gut. Auch am Kartoffelkloß habe ich nichts auszusetzen gehabt – ein schmackhafter, regulärer Kloß ohne Füllung mit Semmelbrösel. War mal wieder ganz gut, aber ich weiß dass es auch noch besser geht. Vielleicht wäre das Piccata Milanese heute doch eine gute Alternative gewesen – außerdem fiel mir auch auf dass ich in letzter Zeit meistens nur die traditionell-regionalen Gerichte nehme. Das werde ich versuchen ab morgen mal zu ändern.

Mein Abschlußurteil:
Ente: +
Orangesauce: +/-
Rotkraut: ++
Kartoffelkloß: ++

Krautwickerl mit Blaukraut [21.10.2009]

Wednesday, October 21st, 2009

Heute war die Auswahl in unserer Kantine mal wieder ganz interessant. Bei den Vitality-Gerichten gab es “Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce dazu Bouillonkartoffeln“, was ich schon einmal in Erwägung zog, beim Tagesangebot hatte man “Rote oder Weiße Currywurst mit Pommes frites dazu Mayo oder Ketchup” – was ich ausschloss da ich ja erst vor zwei Tagen Currywurst hatte. Die Globetrotter-Sektion bot “Tellerrösti mit Broccoli, Blumenkohl, Karotten und Käse überbacken” an, was auch nicht schlecht klang und im Asia-Bereich standen unter anderem “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce” und “Geang Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce” auf der Karte – auch ganz nett. Aber meine heutige Wahl fiel dann doch auf die “Krautwickerl mit Blaukraut und Karotffelpüree” aus dem Bereich der traditionell-regionalen Mahlzeiten – also auf Hochdeutsch “Kohlrouladen mit Rotkraut und Kartoffelpüree“. Ob das Kraut übrigens rot oder blau sei mal so dahin gestellt – eigentlich sollte es wohl eher Violettkraut oder Lilakraut heißen, oder? 😉

Krautwickerl mit Blaukraut

Die Krautwickerl, mit Kohl umwickelte Hackfleischfladen, waren geschmacklich sehr gelungen, vor allem weil das Mischverhältnis von Mett und Kohl stimmte, also nicht wie so oft zu viel Kraut und zu wenig Hackfleisch verarbeitet wurde. Ein Kollege meinte zwar, sie wären etwas zu salzig, diesen Eindruck konnte ich aber nicht bestätigen. Das Blaukraut wiederum fand ich heute sehr kräftig und säuerlich gewürzt, aber zum Glück nicht im negativen Sinne, sondern einfach nur anders als ich es üblicherweise gewohnt bin. Das Kartoffelpüree schließlich war zwar auch ok, aber so fand ich etwas zu fein geraten. Ich persönlich mag es lieber etwas gröber. Außerdem fehlte es etwas an Würze wie ich feststellen musste. Ein wenig mehr Muskatnuss hätte hier mit Sicherheit nicht schlecht getan. In der Summe wieder ein sehr gelungenes Mittagsmahl, dass ich mir wirklich habe schmecken lassen.

Mein Abschlußurteil:
Krautwickerl: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelpüree: +

Rindsroulade mit Blaukraut [07.10.2009]

Wednesday, October 7th, 2009

Das “Gebratenes Forellenfilet auf Ratatouillegemüse und Kräuterkartoffeln” auf der heutigen Mittagskarte klang wirklich gut, und auch die “Ravioli mit Käsefüllung an Ruccola in Kürbissauce ” sahen in der Essensvitrine nicht schlecht aus. Von der Asia-Theke hätte mich wohl der “Gebackene Lachs mit Gemüse und Chinapilzen” am meisten gereizt. Aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf die “Hausgemachte Rinderroulade dazu Kartoffelpüree und Blaukraut“. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Fruchquark mit Pfirsich und Weintraube(n).

Rindsroulade mit Blaukraut

War wirklich sehr zufrieden. An Kartoffelpüree und Rot- bzw. Blaukraut gab es absolut nichts auszusetzen und auch die Roulade war vollkommen in Ordnung. Als Füllung fanden sich an den Enden primär Zwiebeln und in der Mitte – ganz wie man es gewohnt ist – ein Stück eingelegter Gurke und außerdem auch ein wenig Karottenstreifen.

Rindsroulade Füllung

Außerdem meine ich auch Bacon-Speck dazwischen entdeckt zu haben. Hat auf jeden Fall mal wieder sehr gut geschmeckt. Der Fruchtquark danach wäre zwar nicht unbedingt notwendig gewesen, schadete aber auch nicht. Sehr gute Wahl – die hiesige Kantine hat durchaus Potential, das steht außer Frage. Vor allem durch die Tatsache dass sie auch den visuellen Gesichtspunkt nicht außer Acht lassen und auf jedes Gericht zumindest etwas Petersilie oder ähnliches Kraut streuen, um es für das Auge des Verzeherers noch etwas aufzuwerten.

Mein Abschlußurteil:
Rindsroulade: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelpüree: ++
Fruchtquark: ++

Ochsenbraten & Brez’nknödel [24.09.2009]

Thursday, September 24th, 2009

Neben den drei üblichen Asia-Thai Gerichten wurden heute “Farmerkartoffeln mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse“, “Ochensbraten mit Brez’nknödel, dazu Apfelblaukraut” und “Zarte Schweinelendchen mit Tomate-Mozarelle überbacken, dazu Bratkartoffeln” angeboten. Asiatisch hatte ich zwei mal hintereinander, daher versuchte ich heute aus diesen drei Gerichten zu wählen und entschied mich sehr kurzer Zeit für den Ochsenbraten. Zusätzlich nahm ich mir noch einen kleinen Becher Mokkacreme und ein Glas Bitter Lemon. Und das ganze für kaum mehr als vier Euro.

Ochsenbraten & Brez'nknödel

Ich bereute die Entscheidung nicht. Das Fleisch – zwei Scheiben hatte man mir wie allen anderen auf den Teller gemacht – war recht zart und mit glücklicherweise wenig Fett. Was genau in der Sauce war, konnte ich leider nicht erkennen – ich vermute aber dass man dort kleine Stücke Karotte hinein getan hatte. Der Brez’nknödel schließlich erwies sich als eine Art Semmelknödel und war sehr schmackhaft muss ich sagen. Dank seiner immensen Größe reichte der einzelne auch vollkommen als Sättigungsbeilage aus. Und auch am Apfelblaukraut – bei uns hätte man wohl eher Rotkraut gesagt – gab es nichts auszusetzen. Eine gut abgerundete Mahlzeit, die mir sehr gut geschmeckt hat. Die Mokkacreme hätte nicht unbedingt sein müssen – aber mit ihren beiden Schoko-Kaffebohnenimitaten und dem leicht labbrigen Biscuitkeks war sie letztlich dann ein guter Abschluss dieses reichhaltigen Mittagessens.

Mein Abschlußurteil:
Ochsenbraten: ++
Brez’nknödel: ++
Apfelblaukraut: ++
Mokkacreme: ++

Entenkeule mit Rotkohl & Klößen [05.11.2008]

Wednesday, November 5th, 2008

Auch wenn Gros Rest des heutigen Angebote in der Maarweg-Kantine (darunterz.B. Heringstip Hausfrauen-Art) heute nicht so dolle erschienen, so entschieden wir uns heute doch für einen weiteren Besuch in dieser Essenslokation. Denn das mit 5,90 €uronen teuerste Angebot heute war einfach zu verlockend: “Entenkeule mit Mandelsauce, Rotkohl und Klößen“.

Und ich bereute die Entscheidung wirklich nicht. Obwohl die Klöße und der Rotkohl eher Kantinenstandard waren und ich einen Kloß mehr begrüßt hätte, so machte die Entenkeule das ganze doch wett. Das Fleisch war wie bei Ente erwartungskonform etwas fester und vor über die Maßen reichlich vorhanden. Bis auf den Hauptknochen samt Gelenk fanden sich auch so gut wie keine ungenießbaren Komponenten (Fett oder Sehnen) daran. Als etwas tricky stellte sich der Versuch heraus, das Fleisch mit Hilfe von Messer und Gabel vom Knochen zu schälen. Durch die Beigabe der Sauce fiel das “in-die-Hand-nehmen” ja leider aus. Letztlich konnte ich diese Aufgabe aber sehr zufriedenstellend lösen. 😉

Im Rückblick gesehen war der heutige Besuch in der Kantine eine wirklich sehr gute Entscheidung, denn nicht nur daß die Keule selbst sehr gut gelungen war – die Portion erwies sich trotz ihres zuerst etwas mickrig wirkenden Aussehens dann doch als sehr sättigend. Ich war jedenfalls sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Rotkohl: +
Klöße: +