Scholle Finkenwerder Art mit Speck & Zwiebeln [09.06.2016]

Auf der Speisekarte im Intranet hatte ich im Bereich Globetrotter eigentlich eine von der üblichen Scholle mit Remoulade geosen, doch als ich den Speiseraum betrat, wartete man dort mit einer kleinen Überraschung auf, denn man hatte die übliche panierte TK-Scholle d eine Scholle Finkenwerder Art mit Speck und Zwiebeln, dazu Röstkartoffeln ersetzt. Ich hätte zwar wahrscheinlich sowieso zum Fischgericht gegriffen, denn weder die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Bärlauchpesto und Kirschtomaten noch die Gefüllten PFankuchen mit Vanillesauce und Kirschkompott oder die Asia-Thai-Angebiote wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce reizten mich besonders. Aber etwas neues auszuprobieren versüßte mein heutiges Mittagsmahl natürlich ungemein. Normalerweise kommen an eine Scholle Finkenwerder Art zwar meines Wissens noch Garnelen, aber ich hoffte auch so auf ein Mittagsgericht, das sich von dem üblichen Essenstrott etwas abhob. An der Ausgabe wurde die Scholle noch zusätzlich mit einem großzügigen Löffel Fett oder geschmolzener Butter garniert. Dazu nahm ich mir noch etwas Blumenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Plaice "Finkenwerder Style" with bacon & onions / Scholle Finkenwerder Art mit Speck & Zwiebeln

Als ich mir am unteren, schmalen Ende der mit Haut gebratenen Scholle ein kleines Stück abgeschnitten und zum Munde gef+hrt hatte, erwartet mich beim ersten Kauen erst einmal eine üble Überraschung: Gräten über Gräten. Gut, normalerweise muss man bei Fisch damit ja rechnen, aber ich bin durch die vorverabeiteten, paierten TK-Fischgerichte, die man hier sonst serviert bereits etwas verwöhnt gewesen, da man dort üblicherweise keine Gräten mehr darin findet. Doch dies war offensichtlich ein frisches Fischfilet und darin finden sich nun einmal diese kleinen Fischknochen zuhauf. Zum Glück wurde es weniger, je weiter man sich zur Mitte des Fisches hin arbeitete. Und das Fischfilet erwies sich als wirklich sehr gelungen und nur ganz leicht trocken. Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum man etwas Fett dazu gegeben hatte. Und die Mischung aus weich gedünsteten, milden Zwiebeln und kleinen Schinkenwürfeln passte überaus gut dazu. Ebenso bildeten die Röstkartoffeln eine überaus passende Sättigungsbeilage. Nur beim Blumenkohl war ich letzlich nicht ganz zufrieden, denn er war nur sehr grob, fast lieblos zerteilt und leider schon stark abgekühlt. Hier muss ich leider ein wenig in der Bewertung abziehen. Ansonsten aber, trotz der Gräten, ein wirklich gelungenes Mittagsmahl. Sollte es noch einmal angeboten werden, würde ich vorbehaltlos erneut zugreifen.

Mein Abschlußurteil:
Scholle: ++
Finkenwerder Garnitur: ++
Röstkartoffeln: ++
Blumenkohl: +

Seelachsfilet Picatta Milanese mit Tomatensugo & Butternudeln [10.03.2017]

Die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants am heutigen Freitag bot mal wieder die für diesen Tag üblichen Gerichte an. Während mich die Gefülten Pfannkuchen mit Vanillesauce & Waldbeerkompott sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce weniger interessierten, kamen sowohl das Seelachsfilet Picatta Milanese mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter als auch das Japanische Ingwersteak mit Honigkarotten und Kartoffelplätzchen bei Vitality in die nähere Auswahl. Und nach kurzem Abwägen entschied ich schließlich für das Fischgericht und ergänzte es noch mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke.

Coalfish filet picatta milanese with tomato sauce & butter noodles / Seelachsfilet Piccata Milanese mit Tomatensugo & Butternudeln

Das angenehm große Stück Seelachsfilet, das wie bei Piccata alla Milanese üblich mit einer Panade aus Ei, Mehl und Semmelbröseln umgeben war, erwies sich als angenehm zart und saftig, so wie es sein sollte. Doch irgendwie fehlte im Würztechnisch der gewisse Pep, ich hätte es wohl deutlich kräftiger mit Pfeffer und Salz gewürzt. War Ok, aber hätte man noch mehr draus machen können. Dazu gab es eine große Portion mit Butter versetzter Spiralnudeln und eine kleine, aber ausreichende Portion einer fruchtigen Tomatensauce mit zahlreichen Tomaten-Fruchtstücken. Ein schmackhaftes und akzeptables Mittagsgericht, an dem es nichts auszusetzen gab, das aber auch keine großen Begeisterungsstürme hervorrief. Das Mischgemüse aus Möhren, Blumenkohl und Broccoli bildete dazu eine gut passende Sättigungsbeilage, an der es ebenfalls keinen Grund zu Kritik gab.
Wie Freitag üblich war das Betriebsrestaurant auch heute deutlich dünner besucht als an den anderen Wochentagen. Dennoch konnte ich natürlich klar feststellen, dass sich das sich das Seelachsfilet auch bei den anderen Gästen großer Beliebtheit erfreute und ihm somit der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages gebührt. Auf einem guten Platz zwei folgte das Japanische Ingwersteak, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgten schließlich die Pfannkuchen mit Waldbeerkompott.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet Picatta Milanese: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: ++
Michgemüse: ++

Paprikagulasch vom Schwein mit Röstis [06.03.2017]

Das Angebot unseres Betriebsrestaurants am heutigen Montag würde ich als Standardmässig und ohne große Überraschungen bezeichnen. Die Speisekarte bot mal wieder viele bereits gut bekannte Gerichte wie Mexikanische Chili-Linsen im Bereich Vitality, einen Paprikagulasch vom Schwein mit Röstis bei Tradition der Region, Spaghetti al Arrabiata mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter sowie schließlich noch Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Gang Gai Mai – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen und griff beim Paprikagulasch zu. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Blumenkohlgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pork bell pepper goulash with hash browns / Paprikagulasch vom Schwein mit Röstis

Die Gulaschzubereitung aus recht kleinteiligem Schweinefleisch sowie Streifen von roter und grüner Paprika erwies sich als angenehm würzig, leicht pikant und seitens der Sauce heute auch mal nicht zu dünnflüssig geraten, wie es sonst so oft der Fall ist. Ich fand ihn gut gelungen, wobei ich allerdings bei zu viel kleinteiligem Fleisch immer an Resteverwertung denken muss. 😉 Die genau abgezählten vier Röstis als Sättigungsbeilage erschienen im ersten Moment als etwas dunkel geraten, erwiesen sich aber als genau richtig: außen knusprig und innen noch schön weich. So wie es bei Röstis sein solle. Und auch der mit Kräutern und ein klein wenig Chili gewürzte, offenbar gebackene Blumenkohl besaß noch angenehm viel biss und wirkte nicht abgestanden, wie es sonst so oft der Fall an der Gemüsetheke ist. Aber es ist ja auch Montag, das wird sich in den nächsten Tagen, in denen der Blumenkohl wahrscheinlich ebenfalls an der Gemüsetheke angeboten wird, bestimmt noch ändern. Insgesamt also eine gute Wahl. Ich war überaus zufrieden mit meinem heutigen Mittagsmenu.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, schien sich auch hier herauszukristallisieren, dass der Paprikagulasch heute das Rennen machte und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf einem guten zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die sich knapp gegen die Spaghetti al Arrabiata auf Platz drei durchsetzen konnten. Den vierten Platz schließlich belegten die mexikanischen Chililinsen.

Mein Abschlußurteil:
Paprikagulasch vom Schwein: ++
Röstis: ++
Blumenkohl: ++

Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Bratkartoffeln [20.02.2017]

Hätte ich nicht am Wochenende ein Indisches Fruchtcurry mit Basmati zubereitet, hätte ich wohl heute in unserem Betriebsrestaurant zur Gebratenen Hähnchenbrust in Tikka-Masalasauce und Basmatireis aus dem Abschnitt Globetrotter gegriffen. So aber musste wollte ich etwas Abwechslung auf meinem Ernährtungsplan und überlegte daher zuerst, ob ich beim Griechischen Wrap mit mediterranem Gemüse und Fetakäse, dazu Joghurtdip und gemischter Salat bei Vitality oder gar den Gebackenen Frühlingsrollen oder Gang Gai Mai – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke zugreifen sollte, entschied mich letztlich aber dann doch für das Gebackene Schweinekotelett mit Preiselbeeren und Bratkartoffeln aus dem Bereich Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Blumenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Baked breaded pork chop with cranberries & roast potatoes / Gebackenes Schweinekotelette mit Preiselbeeren & Bratkartoffeln

Zum Glück war der Knochen des etwa männerhand-großen Koteletts nicht allzu groß geraten, so dass sich die Ausbeute an verwertbaren mageren Schweinefleischs als recht ergiebig erwies. Allerdings war das Fleisch leider etwas trocken geraten – trotz Panade. Dazu passten gut die angerösteten kleinen Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage, die bis auf eine oder zwei Ausnahmen aus noch genügend Biss besaßen. An den Preiselbeeren muss ich allerdings etwas Kritik ausüben, denn nicht nur dass die Portion viel zu groß im Verhältnis zu den anderen Komponenten war – worüber ich noch hätte hinweg sehen können. Sie waren auch viel zu süß und überzuckert. Da kann ich keine volle Punktzahl geben. Dennoch ein absolut akzeptables Hauptgericht. Der Blumenkohl schließlich war zwar etwas abgekühlt, aber sehr gut mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abgeschmeckt, so dass ich hier von einem Abzug in der Wertung absehen kann.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute zwar, wie nicht anders erwartet, die Hähnchenbrust mit Tikka-Masala-Sauce vorne, aber das Kotelett war ihm eng auf den Fersen und konnte sich einen guten zweiten Platz sichern. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich der griechische Wrap.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelett: +
Preiselbeeren: +
Bratkartoffeln: ++
Blumenkohl: ++

1/2 Grillhendl mit Pommes Frites [16.02.2017]

Wie üblich drohte der Donnerstag mal wieder sehr kalorienreich zu werden. Ich hätte zwar beim Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Vitality zugreifen können, aber das hiesige Rührei sieht mir zu sehr nach aus Trockenei hergestellt aus. Oder beim Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Reis bei Globetrotter oder den Asia-Wok-Gerichten wie Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce oder Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsoße. Aber das 1/2 Grillhendl mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region war eindeutig das verlockenste der heutigen Angebote. Alternativ hätte man, als unangekündigtes Zusatzangebot, die Pommes Frites auch mit einem Cordon Bleu vom Schwein haben können, aber mir lag der Geschmack mehr nach Geflügel – auch wenn es bereits das dritte Mal in Folge diese Woche war. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen des selben Mischgemüses, das ich bereits gestern genossen hatte.

1/2 chicken with french fries / 1/2 Hähnchen mit Pommes Frites

Das halbe Hähnchen erwies sich als wirklich riesig und auch die Fleischausbeute war sehr gut. Dabei war das magere Fleisch größtenteils recht saftig, aber leider hatte ich ein Tier erwischt das recht verwachsen und dadurch gestaltete sich das Ablösen des Fleischs von den Knochen etwas schwerer als nötig gestaltete. Aber das lasse ich mal nicht in die Endnote einfließen, denn das hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern ist einfach Pech. Und auch an den knusprigen, frischen und heißen Pommes Frites, die ich mir natürlich mit Ketchup garniert hatte, gab es nichts auszusetzen. Dem Mischgemüse aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl und grünen Bohnen schließlich merkte man zwar ein klein wenig an, dass sie vielleicht bereits gestern in der Wärmetheke gestanden hatte, aber es kam knapp an einem Punktabzug vorbei.
Bei den anderen Gästen lag das Gericht mit Pommes Frites natürlich wie üblich am höchsten in der Gunst, jedoch schienen Cordon bleu und Hähnchen etwa gleich verteilt zu sein, so dass ich beiden Gerichten gemeinsam den ersten Platz zubillige. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, gefolgte vom Rührei mit Spinat, das für ein vegetarisches Gericht wie häufig zuvor auch schon ungewöhnlich gern genommen worden war. Aber der Abstand zum Zigeunerschnitzel mit Reis auf dem vierten Platz war nicht sonderlich groß.

Mein Abschlußurteil:
1/2 Hähnchen: ++
Pommes Frites: ++
Mischgemüse: ++