Pangasiusfilet & Gemüsemix [27.08.2010]

Auch am heutigen Freitag bot die reguläre Küche mal wieder die übliche Kombination aus Geflügel, Süßspeise und Fischgericht. Die Asia-Ecke, welche heute “Moo Pad Brik Bai Krapao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce” und “Gebackene Banane und Ananas” anbot ließ ich mal links liegen – ich hatte ja gestern bereits Asiatisch gegessen. Die Süßspeise bei Tradition der Region in Form eines “Topfpalatschinkens mit Vanillesauce” interessierte mich aber weniger. Viel mehr kamen heute sowohl die “Hähnchenbrust mit Basilikumpesto auf Tagiatelle al Tomato” bei Vitality und das “Gebratenes Pangasiusfilet auf Gemüsemix, dazu Kräuterreis” bei Globetrotter in die engere Auswahl. Ausschlaggebend dafür dass ich mich für den Fisch entschied war wohl dann auch die Tatsache gewesen, dass ich die ganzen letzten Wochen auf das Geflügel zurückgegriffen hatte. Und Fisch finde ich immer lecker – vorrausgesetzt er ist grätenfrei.

Pangasiusfilet & Gemüsemix / shark catfish filet & vegetables mix

Und grätenfrei war dieses extrem zarte und leckere Stückchen Pangasius tatsächlich. Aus der hier gezeigten Perspektive sieht es nicht besonders groß aus, aber gerade der Mittelteil erwies sich als recht dick und die Menge reicht mehr als aus um satt zu werden. Dazu gab es neben dem mit einigen Kräutern gewürzten Reis eine Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten, darunter grüne Bohnen, Blumenkohl, Karotten und Erbsen, das ganze mit einer würzigen Sauce angerichtet. Ich vermute dass es sich hier um eine fertige TK-Mischung handelte, denn wie ich zu meinem bedauern feststellen musste waren vor allem die Karotten ziemlich matschig geraten und daher nicht ganz in der Qualität wie ich sie üblicherweise von unserem Betriebsrestaurant gewohnt bin.
In der Beliebtheit bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lagen heute das Pangasiusfilet und die Hähnchenbrust eng auf, ich würde basierend auf meinen Beobachtungen aber der Hähnchenbrust einen leichten Vorsprung und somit den ersten Platz zubilligen. Nach dem Fisch kamen dann die Asia-Gerichte und schließlich die Süßspeise. Ich auf jeden Fall war mit meiner Wahl sehr zufrieden – das kleine Missgeschick mit den Karottenstücken sehe ich da nicht ganz so eng. Und was die Nährwerte angeht geben sich glaube ich das Fischgericht und die Hähnchenbrust nicht allzu viel. Ich denke sogar dass ich mit dem Fisch etwas günstiger lag. Aber genaues kann ich leider nicht sagen, da hier wie immer nur die Nährwerte für das Vitality-Gericht von der Kantine angegeben wurden.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Gemüsemix: +
Kräuterreis: ++

Krabben & Frühlingsrollen [26.08.2010]

Die “Farfalle al peperoni” im Bereich Vitality sahen heute durchaus verlockend aus und ich nahm sie tatsächlich einen Moment in betracht und auch die “Schinkennudeln mit Tomtanesauce” als heutiges traditionell-regionales Gericht sahen nicht allzu schlecht und nicht zu kalorienreich aus. Schlecht sah zwar der “Burgunderbraten mit Kartoffelknödeln in Rotweinsauce” bei Globetrotter auch nicht aus, aber so ohne Gemüse und bei dem zu erwartenden Kalorienwert war dies nicht für mich. Außerdem gab es noch als Zusatzangebot einen “Hähnchenschenkel mit buntem Salatteller” – was wie ich fand auch nicht schlecht klang. Als ich aber bei den Asia-Gerichten neben “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” auch die “Gebratenen Krabben mit frischem Gemüse” entdeckte, nahm ich mir dann doch eine Portion davon. Außerdem griff ich auch noch bei den vegetarischen “Poh Piard Thort – Knusprige Frühlingsröllchen” zu. Dazu gab es natürlich eine Schüssel mit Sambal Olek garnierten Reis.

Krabben & Frühlingsrollen

Die Krabben waren zwar leider mal wieder mit Schwänzen dem Gericht beigefügt, so dass ich hier mal wieder die Finger zu Hilfe nehmen musste, aber das bin ich ja bei den Asia-Krabbengerichten hier schon gewöhnt und nehme es billigend in Kauf. Da überwiegt eindeutig meine Vorliebe für Krabben. Und die Auswahl an beigefügten Gemüse war heute mal wieder sehr umfangreich. Ich entdeckte Paprika, Broccoli, Blumenkohl, Salat, Karotten, Mungobohnenkeimlinge, Schoten, Würfel von Auberginen (zumindest glaube ich dass es welche waren) und vieles mehr. Wenn man gesundes Gemüse mag, ist man bei den hiesigen Asia-Gerichten auf jeden Fall immer aufgehoben. Die Frühlingsrollen erwiesen sich aber heute eindeutig als ziemlich Teiglastig, von der Füllung konnte man wirklich nicht allzu viel entdecken. Ich meine aber dass wohl Spuren von Karotten und Keimlingen in den Teig…äh…Frühlingsrollen enthalten waren.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag aber heute eindeutig der Burgunderbraten vorne. Auf Platz zwei kamen wohl die Asia-Gerichte. Beim dritten Platz ergab sich heute eine recht gleiche Verteilung der beiden Nudelgerichte und dem Hähnchenschenkel. Wenn überhaupt lagen vielleicht die Farfalle wohl leicht vorne – aber meine Hand würde ich dafür nicht ins Feuer legen.

Mein Abschlußurteil:
Krabben mit Gemüse: ++
Reis: ++
Frühlingsröllchen: +

Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce [30.07.2010]

Irgendwie erinnerte mich die heutige Auswahl an die des letzten Freitags. Während im Bereich Vitality ein “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln” aus der Karte stand, lockte als traditionell-regionales Angebot wie übliches etwas Süßes in Form eines “Apfelstrudel mit Vanillesauce” und schließlich bei Globetrotter ein “Gebackenes Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip“. Die Bezeichnungen mögen sich leicht unterscheiden, aber die Gerichte waren sie sehr ähnlich. Am ehsten hätte mich hier vielleicht noch die Hähnchenbrust gereizt, doch ich sollte noch etwas besseres entdecken. Im Bereich der Thai-Asia-Gerichte stand nämlich neben “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauch, Sprossen und Erdnüssen” und “Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry” dort auch “Gebackener Lachs mit Gemüse in Chili-Basilikum-Sauce” auf den Plan. Zwar hatte ich am Mittwoch schon Fisch in Form des Pochierten Lachses gehabt, aber irgendwie war mir am heutigen Freitag auch irgendwie schon wieder nach Fisch. Also war meine Entscheidung gefallen. Dazu nahm ich mir wie üblich eine Schale Klebereis, die ich mir wie üblich mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte.
Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce
Die wirklich riesigen Brocken von zarten und glücklicherweise vollkommen grätenfreiem Lachsfleisch waren wirklich ein Genuss. Wie bei den hier servierten Asia-Gerichten üblich fanden sich außerdem eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten – ich entdeckte Zucchini, Paprika in rot und gelb, Blumenkohl, Mungobohnenkeimlinge, Schoten, Frühlingszwiebelringe und auch kleine, rote Chilischoten, die offensichtlich in getrockneter Form in das Gericht getan und mitgebraten worden waren und ihm eine angenehme Schärfe gaben. Auch wenn ich diese Woche mit gleich drei Asia-Gerichten mit Sicherheit etwas mehr als sonst in diesem Bereich unterwegs war, bereute ich auch heute meine Entscheidung nicht. So viel verschiedene Gemüse bekommt man außerdem mit kaum einem anderen Typ von Gerichten geliefert – die Angebote der regulären Küche sind ja leider häufig ohne Gemüse und müssen bei Bedarf kostenpflichtig ergänzt werden.
Auf der Beliebtheitsskala unter den anderen Kantinengästen lag heute eindeutig das Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat, gefolgt von den Asia-Gerichten, dann der Hähnchenbrust und schließlich dem Apfelstrudel. Wie üblich wurde dieser aber auch gerne als zusätzlicher Nachtisch genommen.
Was die Kalorien angeht mag meine heutige Menuwahl sich eher im mittleren bis leicht gehobenen Bereich bewegen – eine nährwerttechnische Bewertung solcher Speisen ist leider immer aufgrund fehlender Angaben der Kantine auch schwer und lässt sich natürlich nur ungefähr durchführen. Aber ich denke und hoffe, dass es meine aktuellen Bemühungen nicht gleich zur Nichte macht. Ich werde es ja morgen auf der Waage auf jeden Fall sehen. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce: ++
Reis: ++

Ente in Kokosmilchsauce [27.07.2010]

Heute bot die westliche Küche mit “1/2 Grillhähnchen mit Pommes Frites und Ketchup” im traditionell-regionalen Bereich zwar etwas sehr verlockendes, aber für mich war dies eindeutig zu kalorienreich. Besser wären hier sowohl die “Tortellini in Schinken-Erbsensahnesauce” als heutige Globetrotter-Speise gewesen, auch wenn die Sahne in der Sauce etwas verdächtig klang. Das beste wären aber mit ziemlicher Sicherheit die “Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis” bei Vitality gewesen und ich war kurz davor diese Speise zu wählen. Doch es sollte anders kommen, denn ich entdeckte an der Asia-Theke neben “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” (das ich hier übrigens schon mal versucht hatte) auch “Ente mit gebratenem Gemüse in Kokosmilchsauce“, was mich sowohl von der Beschreibung als auch visuell sehr ansprach. Also entschied ich mich dafür, natürlich zusammen mit einer Schale Reis, die ich wie üblich mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte.
Ente in Kokosmilchsauce
Leider ist das Bild heute etwas unscharf geworden, dies bitte ich zu entschuldigen, aber man kann so denke ich dennoch erkennen um was es sich handelt. Neben zarten, großen Entenfleischstücken fand sich in der Kokosmilchsauce auch wieder eine sehr bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Unter anderem entdeckte ich Zucchini, Karotten, Blumenkohl, rote und gelbe Paprika und in kleine Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln. Die Zubereitung selber war dabei eher mild und harmonierte meiner Meinung nach gut mit dem Sambal Olek, welches ich unter den Reis gemischt hatte.
Der große Renner unter den anderen Gästen des Betriebsrestaurants war heute wie nicht anders zu erwarten natürlich mit deutlichem Vorsprung das halbe Hähnchen. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Speisen, danach sehr knapp die Tortellini auf Platz drei und schließlich die Chili-Linsen. Die Salatschüsseln und Sushi-Platten die sich ebenfalls auf dem einen oder anderen Tablett sah lasse ich wie üblich aus dieser Wertung heraus.
Mit Sicherheit war die Ente wie bereits oben erwähnt was die Kalorien angeht nicht die günstigste Wahl, aber ich bereute meine Wahl dennoch nicht. Und die Sättigung hätte bei den Chili-Linsen definitiv nicht so lange angehalten wie bei diesem Asia-Gericht.

Mein Abschlußurteil:
Ente in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++

Lammbraten & Bratkartoffeln [22.07.2010]

Heute entdeckte ich als Angebot im Globetrotter-Bereich “Lammbraten Griechische Art mit Bratkartoffeln” und da ich ja ein großer Fan von Lammfleisch aller Art bin vergaß ich alle kalorientechnische Vorsicht heute mal. Obwohl ich zugeben muss dass auch die “Schweinefiletmedaillons auf Knöpfle mit Pilzrahmsauce” aus der traditionell-regionalen Küche sehr verlockend klangen und die “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl” bei Vitality kalorientechnisch eindeutig die kalorienbewußtere Entscheidung gewesen wäre – zumindest wenn man den dazu angebotenen Parmesan weg ließ. Und auch die Asia-Ecke stand mit “Praw Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in süss-saurer Sauce” oder “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln, Paprika in Chili-Zitronengrass-Sauce” dem in nichts nach. Zu meinem Lammbraten wollte ich noch etwas Gemüse haben und was hätte besser zu Lammbraten gepasst als eine Portion Bohnen, vielleicht sogar mit Speck. Aber da hatte unsere Kantine nicht mitgedacht, denn das heutige Gemüseangebot bestand aus einer Paprikazubereitung, einer aus Karotten und schließlich Mischgemüse. Das Mischgemüse erschien mir unter den verfügbaren Sorten am besten geeignet.
Lammbraten & Bratkartoffeln
Das Stück Lammfleisch erwies sich zwar als wirklich groß geraten, aber leider war sowohl an den Rändern als auch in einem etwa 5 Mark großen Stück mittendrin einiges an Fett daran, welches ich natürlich entfernte und nicht mit verzehrte. Das Fleisch selber war soweit ok, aber auch nicht überragend gut. Dazu hatte man sich für eine dunkle Zwiebelsauce entschieden, die geschmacklich aber wie ich fand sehr gut passte. Die Bratkartoffeln mit ein wenig Speck als Sättigungsbeilage waren ebenfalls in Ordnung – auch wenn ich selber wahrscheinlich noch Zwiebeln und ein Ei hinzugefügt hätte. Aber Bratkartoffeln macht ja jeder etwas anders. Beim Mischgemüse schließlich aus Brokkoli, Karotten, Blumenkohl und Bohnen war ich dieses Mal nicht zufrieden, denn es war bereits deutlich abgekühlt leicht matschig. Zwar konnte man es noch genießen, aber das habe ich hier auch schon besser erlebt.
Meiner Ansicht nach was das heute am häufigsten gewählte Gericht unter den Kantinengästen das Schweinefiletmedaillons, aber recht knapp auf dem zweiten Platz folgte wieder erwarten der Lammbraten und dann erst die Asia-Gerichte. Scheinbar bin ich nicht der einzige, der gerne Lamm verspeist. Last but not least kamen schließlich die vegetarischen Gnocchi, die aber auch ihre Fangemeinde zu haben schienen.
Auch wenn ich nicht die volle Punktzahl geben kann, war ich doch ganz zufrieden mit meiner heutigen Wahl. Was genau jetzt daran griechisch war erschloß sich mir zwar nicht – Zwiebelsauce ist ja nicht unbedingt ein typisches Attribut der griechischen Küche – aber die Kombination erwies sich ja doch als ganz gelungen. Allein an der Fleischwahl sollte man noch arbeiten, wobei ich natürlich nicht ganz ausschließen kann dass ich auch nur ein schlechtes Stück erwischt hatte. Aber da steckt man halt nicht drin….

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten: +
Zwiebelsauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Mischgemüse: +

Fischfilet in Chilisauce [07.07.2010]

Mein erster Gedanke war heute, das Vitality-Gericht “Gedünstetes Seelachsfilet nach Art Espanol mit Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln” zu entscheiden. Aber so kurz vor dem schicksalhaften Spiel der deutschen gegen die spanische Fußballmannschaft etwas mit Espanol im Namen zu essen erschien mir und auch einigen meiner Kollegen kein gutes Omen – daher sah mich erst bei den anderen Gerichten um. Die “Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt auf buntem Rahmgemüse” als traditionell-regionales Gericht erschien mir da schon ganz verlockend. Das Globetrotter-Angebot, ein “Chili con Carne mit Baguette” klang ebenfalls sehr verlockend, gerade weil ich Chili ja sehr mag. Dann aber entdeckte ich neben “Bami Goreng – Gebratenen Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial-Sauce” und “San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und Spezialsauce” das “Gebratenes Fischfilet mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce“. Irgendwie war mir heute nach Fisch und ich entschied mich schließlich für das asiatische Fischgericht, das natürlich mit Reis serviert wurde.
Fischfilet in Chilisauce
Zwischen zarten Fischfiletstücken, bei denen ich nur bei einem einzigen ein paar Gräten entdeckte, fand sich wie üblich eine reichliche Auswahl an Gemüsesorten. Darunter waren Blumenkohl, Karotten, Zucchini, Paprika in rot, grün und gelb, Salat und schließlich auch einige rote Chilischoten. Und diese Chilischoten hatten es in sich und entwickelten eine Schärfe, die sogar noch jene des auf dem Reis befindlichen Sambal Olek übertraf – zumindest wenn man auf sie drauf biss was mir mehr als ein mal passierte. Sehr schön muss ich sagen – denn ich liebe scharfes ja sehr.
In der allgemeinen Beliebtheit lagen die Asia-Speisen heute auch deutlich vorne, gefolgt vom Chili con Carne, den Kartoffeltaschen und schließlich dem gedünsteten Seelachs. Ob der letzte Platz des durchaus verlockend aussehenden Seelachses mit dem Espanol im Namen zusammenhängt lässt sich allerdings nichts sagen. Ich jedenfalls war mit meiner Wahl mal wieder sehr zufrieden – über die drei Gräten sehe ich da mal großzügig hinweg, denn wer Fisch isst muss nun mal mit so etwas rechnen.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Chilisauce: ++
Reis: ++

Blumenkohl-Tomaten-Curry [06.07.2010]

Trotz des heute eher milden Wetters war mir doch irgendwie nach etwas leichtem. Das Sonderangebot in Form eines Tellers “Pikanten Reisfleischs“, welches ich hier und hier ja schon mal probiert hatte, sah zwar lecker aus, erfüllte aber nicht ganz meine Anforderungen. Ebenso erschien mir die traditionell-regionalen “Schinkennudeln mit Tomatensauce” nicht ganz das richtige. Viel eher kam da schon das heutige Globetrotter-Gericht, “Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce auf Spätzle” in Frage. Auf Thai-Asia hatte ich heute keinen Appetit, und das obwohl “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” oder “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” (welches ich übrigens hier schon mal versucht hatte) durchaus lecker klangen. Letztlich erschien mir aber dann doch das heutige Vitality-Angebot “Blumenkohl-Tomaten-Curry” am idealsten – vegetarisch, kalorienarm und leicht. Bei der Entscheidung spielte natürlich auch meine Vorliebe für Currys aller Art eine gewissen Rolle.
Blumenkohl-Tomaten-Curry
Die pikante Curryzubereitung aus mehrern großen, gut gekochten Stücken Blumenkohl, Tomaten, Zwiebeln, Pepperoni, ein paar roten Linsen und so meine ich auch etwas Kürbis – hier mag ich mich aber auch irren – wurde mit einer Kugel Basmatireis serviert. Von der Machart her ähnelte es etwas dem Kichererbsencurry wie ich fand. Ich fand es lecker und genau passend für den heutigen Sommertag.
In der allgemeinen Publikumsbeliebtheit lag aber heute eindeutig die Putenoberkeule vorne. Bei den anderen Angeboten war er schwierig einen Favoriten auszumachen, aber ich würde den Asia-Gerichten den zweiten Platz zuerkennen. Bei den hinteren Plätzen kann ich mich heute nicht eindeutig festlegen, möchte aber Anmerken das entgegen meiner Vermutung auch das Blumenkohl-Tomaten-Curry einer sehr großen Beliebtheit erfreute. Mit 415kcal oder 11 WW ProPoints war ich mit meiner Auswahl auf jeden Fall sehr zufrieden – auch wenn die Sättigung wie so häufig bei vegetarischen Gerichten – nicht ganz bis zum Abend anhielt. Aber damit konnte ich leben….

Mein Abschlußurteil:
Blumenkohl-Tomaten-Curry: ++
Basmatireis: ++

Nua Pad Bai Krapao [02.06.2010]

Zuerst war ich dazu geneigt, heute das “Barschfilet auf karibische Art aus em Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis” aus dem Bereich Vitality zu wählen – ein Gericht welches ich ja hier und hier schon mal probiert und für gute befunden hatte. Das traditionell-regionale “Fleischpflanzerl in Rahmsauce auf Sahnepüree” erschien mir etwas zu kalorienreich. Eine Alternative wären noch die “Ravioli mit Käsefüllung in Ruccola-Kräutersauce” gewesen, auch wenn eine Käsefüllung mit Sicherheit auch kalorientechnisch nicht zu verachten ist. Aber ich hatte diese Woche ja noch kein Asia-Food probiert – daher sah mich mir mal gleich das dortige Angebot an. “Chop Suey – gemischtes Gemüse in Kokosmilch-Sauce” klang zwar gut, sprach mich aber visuell nicht so an. Außerdem gab es noch “Gebratene Ente mit verschiedenen Gemüse in Chilisauce“, die ich hier schon mal versucht hatte. Meine Entschiedung fiel aber schließlich auf das “Nua Pad Bai Krapao – Gebratene Rindfleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum“, was mich sowohl von der Beschreibung als auch vom Aussehen her ansprach. Außerdem hatte ich so etwas meines Wissens noch nicht probiert. Dazu gab es natürlich eine Portion Reis, die ich üblich mit etwas Sambal Olek garnierte.

Nua Pad Bai Krapao

Das Foto ist heute leider etwas unscharf geworden und da mein iPhone-Akku nach dem ersten Foto den Geist aufgab, hatte ich leider keine Gelegenheit ein zweites Foto zu machen. Aber man kann dennoch erkennen was es ist finde ich.
Der Umfang an verwendeten Gemüse war mal wieder ziemlich reichlich – ich Zucchini, Blumenkohl, Thai-Basilikum, Kohl, gelbe und grüne Paprika, Karotten und – ungewöhnlicherweise – auch Kapern. Ich wußte gar nicht dass man die auch in der asiatischen Küche verwendet. Schließlich waren da natürlich auch noch die Rindfleischstreifen im Gericht. Ich fand sie zwar etwas bissfest – Eventuell eine Folge der Zubereitung im Wok – aber sie waren dennoch recht lecker. Insgesamt aber ein gute und mehr als sättigendes Gericht.
In der allgemeinen Publikumsbeliebtheit lag meines Eindrucks nach aber – wie nicht anders zu erwarten – das Fleischpflanzerl vorne, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Auf dem dritten Platz kamen meiner Meinung nach die Ravioli, gefolgt schließlich vom Barschfilet. Was die Sättigung angeht war das Asia-Gericht vom jetzigen Zeitpunkt her gesehen auf jeden Fall die beste Wahl – ob es auch kalorientechnisch die beste war werde ich morgen früh dann wohl sehen. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad Bai Krapao: ++
Reis: ++

Orangenpochiertes Seelachs [28.04.2010]

Während heute im Asia-Bereich “Nasi Goreng – gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten” oder “Pla Pad Ped – gebratenes Fischfilet mit Chili-Brategemüse” angeboten wurde – wobei mich vor allem das Pla Pad Ped reizte, welches ich ja hier und hier schon mal probiert hatte, gab es auch im Bereich der regulären Küche einige interessante Angebote. Am verlockendsten klang da natürlich das heutige Globetrotter-Gericht in Form von “Griechischem Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki“, ich sah aber davon ab, da das Kalorientechnisch natürlich eine absolute Katastrophe gewesen wäre. Da klangen die “2 Stück gebackene Camembert mit Preiselbeeren und Salatgemüse” schon besser, welche als traditionell-regionales Gericht auf der Karte standen. Aber das wurde noch überboten von dem “Orangenpochierten Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti“, das heutige Angebot in der Sektion Vitality, welches ich hier und hier schon mal probiert und für gut befunden hatte. Das ganze wertete ich noch mit einem Schälchen mit Mischgemüse auf.

Orangenpochierter Seelachs / orange poached coalfisch

Wie man schnell sieht bestand das “Gemüsekonfetti” hier nur aus einigen kleinsten Gemüsestücken, darunter Zucchiniwürfelchen und Karotten, die zusätzlich zu den Linsen dem Reis – ich denke es handelte sich hierbei um Vollkornreis – untergemischt waren, welcher in der Summe aber sehr schmackhaft und vor allem reichlich vorhanden war. Dazu gab es ein ebenfalls angenehm groß geratenes, pochiertes Stück grätenfreien Seelachsfilets, das mit einer fruchtig nach orange schmeckender Sauce garniert war. Wirklich ein weiteres mal ein sehr gelungenes Gericht, welches mir sehr gut mundete. Und auch am zusätzlich gewählten Gemüse, bestehend aus Erbsen, Karotten, Blumenkohl und Bohnen, gab es nichts auszusetzen.
Wie eigentlich vorauszusehen war, erwies sich das Gyros mit Pommes heute als die mit Abstand beliebteste Speise unter den anderen Gästen des Betriebsrestaurants. Mit einigen Abstand folgten die Asia-Speisen und schließlich der Camembert und der Seelachs, wobei ich bei diesen beiden keinen deutlichen Favoriten ausmachen konnte. Für mich war der Seelachs aber heute eindeutig eine sehr gute Wahl gewesen – ein leichtes und sehr leckeres Gericht, dass ich jederzeit wieder wählen würde.

Mein Abschlußurteil:
Orangenpochierter Seelachs: ++
Linsenreis: ++
Mischgemüse: ++

Kartoffeltaschen mit Frischkäse [13.01.2010]

Neben einem “Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce dazu Bouillonkartoffeln” im Bereich Vitality fanden sich auf der heutigen Karte bei den traditionell-regionalen Gerichten “Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt auf buntem Rahmgemüse” und bei den Globetrotter Speisen schließlich “Schweineschnitzel Wiener Art mit Pommes frites und Zitronenecke” sowie bei den Asia-Wok-Gerichten u.a. “Feng Shi Tzau Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai Art” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosnussmilchsauce“. Der größte Andrang fand sich natürlich an der Theke, an der das wirklich riesige Schnitzel mit Pommes Frites ausgegeben wurde, aber ich wählte nicht wegen des großen Andrangs die Kartoffeltaschen, sondern weil ich diese wirklich sehr schätze und aus Erfahrung weiß, dass die hier im Betriebsrestaurant angebotene Version wirklich sehr gut ist. Zu diesem vegetarischen Mahl nahm ich mir noch ein Dessert, der an der Theke nicht näher bezeichnet war, aber annehmbar aussah.

Kartoffeltaschen

Und meine Erfahrung wiederholte sich, denn auch dieses Mal waren die drei auf einem Kräuterrahmgemüse mit Karotten, Brokkoli und Blumenkohl ruhenden Kartoffeltaschen wirklich ein Genuss. Im Inneren der heißen, kross frittierten Taschen fand sich eine wirklich sehr gelungene Mischung aus Frischkräutern und etwas mehr Gemüse. Mal wieder wirklich sehr lecker, trotz des fehlenden Fleisches. Ich bin mir übrigens bewusst dass es sich hier höchstwahrscheinlich auch um fertige TK-Ware handelt, aber schmeckt wirklich vorzüglich.
Das Dessert stellte sich nach dem Probieren schließlich als Joghurt mit Johannisbeeren heraus. Ich fand ihn etwas dünn geraten – man hätte ihn fast trinken können und der Geschmack aus meiner Sicht ein klein wenig zu säuerlich. War ok, aber bei weitem nicht perfekt.
Der große Renner war heute natürlich das Schnitzel gewesen, das mit weitem Abstand auf den meisten Tischen zu sehen war. Erst weit dahinter kamen dann die Asia-Gerichte, der Barsch und die Kartoffeltaschen. Bereue dennoch nicht dass ich die Taschen genommen habe. Einziger Nachteil – zumindest geht mir es häufig so – ist es, dass die Sättigung bei vegetarischen Gerichten nicht ganz so lange vorzuhalten scheint wie bei solchen mit Fleisch. Aber vielleicht ist das auch nur so ein Psycho-Ding – wer weiß <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">

Mein Abschlußurteil:
Kartoffeltaschen: ++
Rahmgemüse: ++
Johannisbeerjoghurt: +