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Blumenkohl-Bacon-Bombe – das Rezept

Saturday, June 13th, 2015

Der Name der Gerichts das ich heute hier vorstellen möchte, klingt im ersten Moment etwas ungewöhnlich, doch hinter der Blumenkohl-Bacon-Bombe versteckt sich ein einfaches Rezept, das Aspekte eines Hackbraten mit leckerem Blumenkohl zu einem sehr leckeren Gericht kombiniert. Ich habe zwar bei meiner Zubereitung etwas mit der Menge des Hackfleischs übertrieben, indem ich ein ganzes Kilo verwendet habe, die Menge im hier vorgestellten Rezept wurde aber entsprechend angepasst. Die Wahl einer Sättigungsbeilage ist natürlich jedem freigestellt, ich entschied mich aber dazu die Blumenkohl-Bombe mit ein paar Salzkartoffeln und etwas Sauce Hollandaise verbinden, was meiner Meinung nach wunderbar zusammen passte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Ganze hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

1 Blumenkohl (ca. 800-900g)
01 - Zutat Blumenkohl / Ingredient cauliflower

800g Hackfleisch gemischt
02 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

1 größere Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

50g Magerquark
04 - Zutat Magerquark / Ingredient lowfat curd

3 Eier
05 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1 Teelöffel mittelscharfer Senf
06 - Zutat Senf / Ingredient mustard

2-3 EL Semmelbrösel
07 - Zutat Semmelbrösel / Ingredient breadcrumbs

100g Bacon in Streifen
08 - Zutat Bacon / Ingredient bacon

Majoran, edelsüßes Paprikapulver & Kümmel
09 - Zutat Gewürze / Ingredient seasonings

600g Kartoffeln
10 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

300ml Sauce Hollandaise
11 - Zutat Sauce Hollandaise / Ingredient sauce hollandaise

einige Stiele frische Petersilie
12 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, einen Topf mit Wasser für den Blumenkohl zum kochen aufzusetzen.
13 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water to a boil

Anschließend putzen wir den Blumenkohl, trennen die Blätter ab und schneiden den Strunk kreuzförmig ein.
14 - Blumenkohl putzen / Clean cauliflower

Außerdem schälen wir die Zwiebel und würfeln sie fein,
15 - Zwiebel würfeln / Dice onion

dann geben wir das Hackfleisch in eine Schüssel, schlagen die drei Eier hinzu,
16 - Hackfleisch & Eier in Schüssel geben / Put ground meat & eggs in bowl

addieren den Magerquark
17 - Magerquark addieren / Add lowfat curd

sowie die gewürfelten Zwiebel
18 - Zwiebel dazu geben / Add onion

fügen den Teelöffel Senf hinzu
19 - Senf in Schüssel geben / Put mustard in bowl

und vermischen alles gründlich miteinander.
20 - Gründlich vermengen / Mix well

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir einen bis eineinhalb Teelöffel Salz hinzufügen
21 - Wasser salzen / Salt water

und den Blumenkohl darin für 10-12 Minuten kochen können. Größere Blumenkohl-Köpfe brauchen natürlich etwas länger.
22 - Blumenkohl kochen / Cook cauliflower

Wenden wir uns nun wieder dem Hackfleisch zu, das wahrscheinlich durch die Eier noch relativ feucht ist. Dem können wir Abhilfe schaffen, indem wir zwei, ggf. auch drei Esslöffel Semmelbrösel unterheben.
23 - Semmelbrösel zum Hack geben / Add breadcrumbs

Außerdem würzen wir unser Hackfleisch großzügig mit Salz und Pfeffer,
24 - Hackfleisch mit Pfeffer & Salz würzen / Season ground meat with pepper & salt

sowie viel Paprika, einigem Majoran und ein wenig Kümmel, wobei wir alle Gewürze wirklich gründlich mit der Hackfleischmasse verrühren. Sollten wir frisches Hack vom Metzger verwendte haben, können wir auch gerne mal ein Stück probieren um zu prüfen ob der Geschmack stimmt. Bei abgepackter Ware wäre ich da aber eher vorsichtig.
25 - Hackfleisch mit Majoran, Paprika & Kümmel abschmecken / Taste ground meat with majoram, paprika, & caraway

Schließlich müsste auch der Blumenkohl durch sein, so dass wir ihn aus dem Wasser entnehmen und kurz abschrecken können
26 - Blumenkohl abschrecken / Refresh cauliflower

bevor wir ihn dann ein wenig trocken tupfen und in eine ofenfeste Form legen. Außerdem beginnen wir damit, unseren Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorzuheizen.
27 - Gekochten Blumenkohl in ofenfeste Form geben / Put cauliflower in casserole

Nun beginnen wir die Hackfleischmasse gleichmässig um den Blumenkohl zu verteilen
28 - Blumenkohl mit Hackfleisch ummanteln / Coat cauliflower with ground meat

bis er von allen frei liegenden Seiten damit ummantelt ist. Die Oberfläche streichen wir dann schön glatt
29 - Blumenkohl fertig ummantelt / Cauliflower completly covered

und umschließen alles mit den Bacon-Streifen. Das hat übrigens neben dem leckeren Geschmack auch den Vorteil, dass das Hackfleisch beim Backen nicht so trocken wird.
30 - Mit Bacon umschließen / Coat with bacon

Sobald der Ofen dann Betriebstemperatur, also 180 Grad erreicht hat, schieben wir unseren ummantelten Blumenkohl auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen ihn etwa eine Stunde backen.
31 - Blumenkohl im Ofen backen / Bake cauliflower in oven

Nach etwa einer halben Stunde können wir dann erneut einen Topf mit Wasser, dieses mal für die Kartoffeln, zum kochen aufsetzen,
32 - Topf mit Wasser für Kartoffeln aufsetzen / Bring water for potatoes to a boil

sowie die Kartoffeln schälen
33 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und anschließend je nach Größe vierteln oder achteln – so werden sie schneller gar.
34 - Kartoffeln zerschneiden / Cut potatoes

Sobald das Wasser dann kocht, geben wir wie zuvor wieder einen Teelöffel Salz hinein
35 - Wasser salzen / Salt water

und geben die Kartoffeln hinein, um sie für 15-20 Minuten zu kochen. Dabei sollten wir sie mit einer Kelle ins Wasser legen und nicht hinein werfen, weil ansonsten Gefahr besteht dass kochendes Wasser durch die Küche spritzt.
36 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

Jetzt ist außerdem ach ein guter Zeitpunkt die Petersilie zu waschen, trocken zu schütteln, ihre Blätter von den Stielen zu zupfen und diese zu zerkleinern.
37 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Des weiteren erhitzen wir die Sauce Hollandaise in einem kleinen Topf. Wer mag kann dazu natürlich auch gern die Mikrowelle nehmen.
38 - Sauce Hollandaise erhitzen / Heat up sauce hollandaise

Sobald die Kartoffeln dann fertig sind (was wir einfach prüfen können, indem wir sie mit der Gabel anstechen – geht sie ohne Widerstand bis zur Mitte durch ist die Kartoffel gar), gießen wir sie ab und lassen sie kurz abtropfen.
39 - Kartoffeln abgießen / Drain potatoes

Jetzt müsste dann auch unsere Blumenkohl-Bacon-Bombe fertig sein, so dass wir sie aus dem Ofen entnehmen,
40 - Cauliflower bacon bomb - Finished baking / Blumenkohl Bacon Bombe - fertig gebacken

zerteilen
41 - Cauliflower bacon bomb - Lateral cut / Blumenkohl Bacon Bombe - Querschnitt

und schließlich gemeinsam mit der Sauce Hollandaise und den Salzkartoffeln servieren und genießen können.
42 - Cauliflower bacon bomb - Served / Blumenkohl Bacon Bombe - Serviert

Das war natürlich ein ziemlich großes Stück aus Bacon, Hackfleisch und Blumenkohl, was da auf meinem Teller gelandet war. Aber ein großer Teil davon bestand ja aus lockerem Blumenkohl, der nicht so schwer in Magen lastet. Das von knusprigen Baconstreifen bedeckte, lockere, saftige und sehr lecker gewürzte Hackfleisch war außerdem so gut gelungen, dass ich kein Problem hatte das ganze Stück zu verzehren. Dazu passte auch sehr gut die cremige Sauce Hollandaise und die Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage. Ich könnte mir aber auch sehr gut vorstellen, den ummantelten Blumenkohl mit einem Salat als Low-Carb-Gericht zu servieren.

43 - Cauliflower bacon bomb - Side view / Blumenkohl Bacon Bombe - Seitenansicht

44 - Cauliflower bacon bomb - Side view 2 / Blumenkohl Bacon Bombe - Seitenansicht 2

Das Gericht klingt zwar nach einer ziemlichen Kalorienbombe, erwies sich meiner Berechnung nach als durchaus akzeptabel, denn Blumenkohl, Hackfleisch und Bacon kommen zusammen auf gerade mal 2100kcal, also 533kcal pro Portion. Gut, für die 150g Salzkartoffeln pro Portion kommen dadurch noch einmal etwa 100kcal pro Portion dazu und die Sauce Hollandaise schlägt auch noch mal mit 175kcal pro Portion zu Buche, womit wir auf eine Summe von 808kcal pro Portion landen, aber ich hatte da mit deutlich mehr gerechnet.

Guten Appetit

Gefüllter Putenrollbraten in Champignonrahmsauce mit Kroketten [11.06.2015]

Thursday, June 11th, 2015

Hätte ich heute nicht mal wieder Lust auf Fleisch verspürt, wäre bestimmt das Tellerrösti mit Ratatouille gratiniert und Sauce Hollandaise bei Vitality auf meinem Tablett gelandet. Daher kam auch das Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce von der Asia-Thai-Theke natürlich nicht in die nähere Wahl, während das Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce durchaus verlockend aussah. Und auch die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region besaß ihren gewissen Reiz, war mir aber dann doch zu kalorienreich. Letztlich erschien mir aber dann doch der Gefüllte Putenrollbraten in Champignonrahmsauce mit Kroketten aus der Sektion Globetrotter als die beste Wahl für heute. Dabei spielte wohl auch die Tatsache eine Rolle, dass das Stück Braten heute angenehm groß geraten war. Dazu gesellte sich noch ein Schale gemischtes Gemüse von der Gemüsetheke und ein kleiner Becher Waldbeerenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Stuffed rolled turkey roast with mushroom cream sauce & croquettes / Gefüllter Putenrollbraten mit Champignonrahmsauce & Kroketten

Die Scheibe Putenrollbraten, in deren Mitte sich eine Mischung aus würzigen Putenhack, Broccoli- und Möhrenstückchen befand, war nicht nur mindestens so dick wie ein Männerdaumen, das Putenfleisch war auch angenehm zart und weitgehend saftig. Gemeinsam mit der mild gewürzten, cremigen und mit zahlreichen Champignonstücken versetzte Sauce und den knusprigen Kroketten ein sehr leckeres Hauptgericht, an dem es aus meiner Sicht nichts auszusetzen gab. Beim Gemüse, das ich aus verschiedenen Schalen der Gemüsetheke aus Blumenkohl, Broccoli sowie einer Mischung aus grünen Bohnen und Möhren, musste ich aber einige Abstriche hinnehmen, denn die einzelnen Komponenten waren teilweise schon sehr stark abgekühlt. Zwar war es immerhin noch knackig und nicht zerkocht, aber volle Punktzahl kann ich da leider geben. Am fruchtig-cremigen Waldbeerenquark samt seiner Garnitur aus Stücken von Wassermelone und Pflaume, einem Klecks Sahne, etwas Erdbeersauce und schließlich noch Schokostreuseln gab es aber schließlich nichts zu meckern.
Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass es heute natürlich wieder die Currywurst mit Pommes Frites war, die sich mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala des Tages sichern konnte. Der Putenrollbraten folgte auf Platz zwei, die Asia-Gerichte ergatterten den dritten Platz und das Ratatouille folgte schließlich auf Platz vier. Das war aber bei einer solchen Angebotszusammenstellung auch kaum anders zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: ++
Champignonrahmsauce: ++
Kroketten: ++
Gemüse-Mix: +
Waldbeerenquark: ++

Gebackene Scholle mit Remoulade & Kartoffelsalat [29.05.2015]

Friday, May 29th, 2015

Die Hähnchenbrust aus dem Ofen mit Schmorgemüse und Kartoffeln nach “Provencealische Art” in der Sektion Vitality sah schon mal nicht schlecht aus und auch das Zusatzangebot in Form vom Rahmschwammerl mit Semmelnödel – wohl Reste vom Mittwoch – hatte etwas für sich, aber meine Wahl fiel heute dennoch recht schnell auf die Gebackene Scholle mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat bei Globetrotter. Nach dem etwas enttäuschenden Fischgericht am Mittwoch war mir einfach danach. Der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region sowie die Angebote von der Asia-Thai-Theke wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Zur panierten Scholle gesellte sich noch zwei Zitronenecken, ein Schälchen mit Blumenkohl und Möhren von der Gemüsetheke sowie ein Becherchen Maracuja-Mousse mit Schokocreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked plaice with remoulade & potato salad / Gebackene Scholle mit Remoulade & Kartoffelsalat

Das große, paniert gebackene Stück Schollenfilet hätte zwar noch ein klein wenig heißer sein können, aber da es sich ansonsten als schön zart, saftig und frei von jeglichen Gräten erwies, sehe ich keinen Grund etwas in der Wertung abzuziehen. Und auch der süddeutsch mit Gemüsebrühe und Essig angemachte Kartoffelsalat war, obwohl die in der Beschreibung erwähnten Gurken darin fehlten, absolut in Ordnung. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade ergab sich so ein sehr gelungenes Hauptgericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab. Und auch am Gemüsemix aus grob zerteilten Blumenkohl und den mit Kräutern und Knoblauch versehenen Möhrenscheibchen kann ich heute kein Haar lassen, denn das Gemüse war noch ausreichend heiß, gut gewürzt und nicht zerkocht. Die Kombination von Schoko- und Maracuja-Mousse mit samt seiner Garnitur aus Schokstreuseln, Weintraube und Pflaumenstück schloss das heute Mittagsmahl schließlich überaus schmackhaft ab.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch das Beobachten der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lag das Schollenfilet ganz hoch in der Gunst und konnte sich so mit uneinholbarem Vorsprung den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz würde ich heute die Asia-Gerichte sehen, die ein klein wenig häufiger noch zu sehen war als die somit drittplatzierte Hähnchenbrust. Apfelstrudel und Semmelknödel mit Rahmschwammerl teilten sich schließlich den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Scholle: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Blumenkohl & Möhren: ++
Schoko-Maracuja-Mousse: ++

Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei & Gemüse in Sojasauce [12.05.2015]

Tuesday, May 12th, 2015

Wäre die Warteschlange nicht so lang gewesen, hätte ich heute wahrscheinlich bei den Spaghetti Bolognese mit Parmesan zugegriffen, die man in der Sektion Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Da mich die Farfalle mit Zucchiniragout bei Vitality nicht interessierten, war ich also drauf und dran mich beim Putenrollbraten mit Kräuterrahmsauce und Spätzle aus dem Bereich Tradition der Region zu bedienen. Dann warf ich aber einen kurzen Blick auf die Wok-Theke mit ihren Asia-Thai-Gerichten und entdeckte dort neben dem für Dienstag üblichen Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse heute auch Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce, das mit seinem Rosenkohl, Spargel und Blumenkohl zwar nicht typisch asiatisch, aber doch irgendwie verlockend aussah. Also änderte ich meine Entscheidung, griff bei diesem Gericht zu und garnierte es mir noch mit etwas Sambal Olek und frischem Koriander. Neben dem üblichen Glückskeks gesellte sich auf dem Weg zur Kasse außerdem noch ein Becherchen Stracitella-Mousse auf mein Tablett.

Kao Pad - Fried rice with egg & vegetables / Gebratener Reis mit Ei & Gemüse

Zwar erwies sich die verwendete Sojasauce als recht mild und hätte alleine nur bedingt gereicht, um dem Gericht die nötige Würze zu verleihen, aber glücklicherweise hatte ich ja noch Sambal Olek und Koriander dazu getan, die dieses Problem elegant behoben. Und die Gemüsezusammenstellung aus Spargel, Rosenkohl, Paprika, Blumenkohl, Möhren, Zucchini und Frühlingszwiebeln taten gemeinsam mit dem reichlich vorhandenen Ei ihr übriges, um dieses vegetarische Reisgericht zu einer durchaus guten Wahl zu machen. Außerdem war es überaus gut sättigend. Dennoch schadete der kleine Becher schaumigen Stracciatelle-Mousses nicht und rundete das heutige Mittagsmahl überaus schmackhaft ab.
Dass es heute natürlich die Spaghetti Bolognese waren, die mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich eroberten brauche ich wohl kaum zu erwähnen, nachdem ich bereits im ersten Satz dieses Beitrags bereits die lange Schlange angesprochen hatte. Auf Platz zwei folgte mit einigen Abstand der Putenrollbraten, der sich allerdings nur knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte – wobei hier der Renner aber wohl eher das Fisch- als das vegetarische Gericht war. Auf Platz vier folgten schließlich die Farfalle mit Zucchiniragout.

Mein Abschlußurteil:
Kao Pad: ++
Straciatella-Mousse: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel [26.02.2015]

Thursday, February 26th, 2015

Kurz überlegte ich heute zwar, bei den Asia-Gerichten zuzugreifen, wo u.a. Ko Lo Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce auf der Speisekarte stand. Denn weder die Gnocchi mit Blattspinat, Egerlingen und Austernpilzen bei Vitality, die mit Käse überbacken in der selben Mini-Auflaufform wie das gestrige Chili con Carne serviert wurde, noch die Spaghetti Carbonare mit Parmesan bei Globetrotter reizten mich sonderlich. Die einzige Alternative erschien mit der Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel bei Tradition der Region und nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf dieses Gericht. Das wie meistens üblich keine Gemüse dazu serviert wurde, ergänzte ich es noch durch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke. Außerdem landete noch ein Becherchen Ananas-Kokos-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot auf meinem Tablett.

Pork roast in dark beer sauce / Schweinebraten in Dunkelbiersauce

Die Gemüsezusammenstellung aus Blumenkohl, Broccoli, Möhren sowie grünen und roten Paprikastreifen war zwar etwas ungewöhnlich, erwies sich aber dennoch als gute Wahl, denn es passte geschmacklich erstaunlich gut zusammen und irgendwie auch zum eigentlichen Hauptgericht. Hauptbestandteil dessen war ein angenehm großes Stück mageren Schweinebratens, welches sich aus verschiedenen, visuell unterteilten Fleischsektionen zusammensetzte, die sich nicht nur in der Farbe sondern auch in der Konsistenz deutlich unterschieden. Während der im Bild vordere, der Kamera zugewandte Bereich extrem zart war, war der mittlere Teil bereits etwas fester im Biss und das hinterste Teil sogar recht fest. Aber alles war schön saftig und es gab wenig fettige Stellen zwischen den Fleischsektionen. Und auch der riesige, mit gerösteten Brotwürfeln gefüllte Kartoffelkloß erwies sich als sehr gelungen. Einzig an der Sauce muss ich heute etwas Kritik anbringen, denn sie war zwar geschmacklich in Ordnung, aber viel zu dünn für eine anständige Bratensauce. Deswegen ziehe ich hier etwas in der Endnote ab. Das fruchtige, heute sehr luftig-schaumige Mousse mit Ananas-Kokos-Aroma mit seiner Garnitur aus Cappucino-Mousse, Knusperstreuseln und Schokolade gab aber wieder keinen Grund zur Kritik und schloss das heutige Mittagsmahl sehr schmackhaft ab.
Wie es nicht anders zu erwarten gewesen war, lag der Schweinebraten heute auch bei den anderen Gäste am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte meiner Meinung nach die Spaghetti Carbonara und Platz drei teilten sich schließlich die Asia-Gerichte mit den heute ungewöhnlich beliebten vegetarischen Gnocchi mit Blattspinat und Pilzen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Kartoffelknödel: ++
Mischgemüse: ++
Ananas-Kokos-Mousse: ++