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Seelachs mit Remoulade & Lauchkartoffeln [08.11.2019]

Freitag, November 8th, 2019

Nach einem größeren Frühstück in Form einer Fleischpflanzerlsemmel – ich komme leider derzeit noch nicht ganz los davon –

Meatball & Coffee / Fleischpflanzerl & Kaffee

hatte ich heute Mittag eigentlich geplant beim Dönerfleisch von der Pute mit Fladenbrot, Rohkostsalat und Tzaziki aus dem Abschnitt Vital zuzugreifen. Doch da ein Kollege noch eine Telefonkonferenz hatte, warteten wir noch etwas und gingen erst gegen 12:30 Uhr ins Betriebsrestaurant. Auf dem Bildschirm neben dem Eingang wurde das Putendöner auch noch angezeigt, sogar mit Pommes Frites anstatt des ursprünglich angekündigten Fladenbrots. Doch an der Theke fehlte die Beschriftung auf der Tafel über der Theke, daher konnte ich ahnen dass ich zu spät war: Das Gericht war bereits ausverkauft. Und auf Apfelstrudel mit Vanillesauce aus dem Abschnitt Veggie, der ebenfalls an dieser Theke ausgegeben wurde, hatte ich keinen Appetit. Kurz überlegte ich noch, ob ich vielleicht beim Gebratenen Eierreis mit frischem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce zugreifen sollte, der gemeinsam mit San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, dann aber entschied ich mich doch dazu in den sauren Apfel zu beißen und die 6,30 Euro für das Gebackene Seelachsfilet mit Remoulade + 3 Komponenten nach Wahl bei Daily zu investieren. Komponente eins waren die Lauchkartoffeln, die wohl vom Kartoffelgeröstl von gestern übrig geblieben waren. Als zweite Komponente gesellte ich eine Kartoffel-Kürbis-Suppe hinzu und den dritten Komponentenplatz füllte ich mit einem Becherchen Blutorangencreme aus der Dessert-Theke. Ich hatte zwar auch die Salat- und Gemüsetheke geprüft, aber an beiden leider nichts passendes gefunden.

Pollack with remoulade & leek potatoes / Seelachs mit Remoulade & Lauchkartoffeln

Die Vorsuppe, in der auch noch einige Kartoffelwürfel schwammen, war leider für meinen Geschmack etwas lasch geraten. Der Ansatz war zwar gut gewesen, auch wenn ich das Kürbisaroma noch etwas kräftiger gemacht hätte, aber beim würzen war man leider offensichtlich etwas zu vorsichtig vorgegangen. Mit etwas Salz und Pfeffer aus den Streuern am Tisch konnte man zwar noch etwas den Geschmack intensivieren, aber volle Punktzahl kann ich da natürlich nicht geben.
Das Hauptgericht in Form des Seelachs mit Remoulade und Lauchkartoffeln war wiederum insgesamt ganz gut geraten. Den Kartoffeln merkte man nicht an, dass sie von gestern aufgewärmt worden waren, evtl. waren sie auch frisch aus übrig gebliebenen Kartoffeln zubereitet, zumindest waren sie nicht matschig wie ich es zuvor schon einige Male erlebt habe. Und der Lauch passte auch erstaunlich gut in die Gesamtkomposition, das kann man gerne auch in Zukunft beibehalten. Die Remoulade gab ja sowieso noch nie Grund zur Kritik, nur beim ansonsten saftigen und zarten Seelachsfilet war die Panade an einigen Stellen am schmalen Rand etwas hart gebacken, aber ich verzichte hier mal auf einen Punktabzug, da es minimal war.
Den Abschluß bildete schließlich der wirklich kleine Becher mit der schaumigen Blutorangen-Creme. Bis auf eine dünne Schicht ganz oben, die durch den Luftkontakt etwas ausgetrocknet war, erwies sich diese als ebenfalls sehr schmackhaft, wobei sie angenehm fruchtig und nicht zu süß schmeckte. Damit war ich dann aber auch wirklich mehr als nur satt. Zum Abend gibt es nur noch eine Kleinigkeit. 😉
Wie Freitags üblich war recht wenig im Betriebsrestaurant los und die späte Zeit an der wir dort gegessen hatten, hatte das noch verstärkt. Hinzu kommt dass eines der Gerichte bereits ausverkauft war. Daher ist die Aussage, dass der Seelachs zu meiner Besuchszeit eindeutig am beliebtesten war nicht sehr aussagekräftig und ich verzichte heute mal auf die sonst übliche Beliebtheitsskala.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Kürbis-Suppe: +
Seelachsfilet: ++
Remoulade: ++
Lauchkartoffeln: ++
Blutorangencreme: ++

Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln [13.11.2014]

Donnerstag, November 13th, 2014

Nachdem ich auf die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce nach Peking Art oder Moo Pad Takai Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce keine Lust verspürte und die Schlange an der Ausgabetheke für die Spaghetti Bolognese mit Parmesan aus dem Bereich Globetrotter deutlich zu lang war, verblieben noch die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln aus der Sektion Tradition der Region und die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln bei Vitality, welche beide an der selben, kaum frequentierten Theke ausgegeben wurden. Und ich war bis zum letzten Moment unentschlossen, entschied mich schließlich für die Käsespätzle. Dazu gesellte sich noch ein Mousse Blutorange aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Cheese spaetzle with fried onions / Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Die Garnitur aus einer Portion Röstzwiebeln war zwar ausreichend groß, allerdings nicht komplett geröstet – da sie sich aber als gut angebraten erwiesen, lasse ich das einfach mal durchgehen. Und die Käsespätzle selbst erwiesen sich zwar als nicht mehr ganz heiß, aber dafür als schön cremig und mit einem mild-würzigen, leicht nussigen und überaus schmackhaften Käse versetzt. Auch ohne Fleisch ein Genuss, auch wenn ich persönlich wahrscheinlich einen kräftigeren Käse verwendet hätte. Das Mousse mit Blutorangenaroma hätte zwar etwas schaumiger sein können, aber geschmacklich gab es auch hier nichts auszusetzen.
Wie man sich bereits aufgrund der Erwähnung der langen Warteschlange am Anfang denken konnte, belegten heute die Spaghetti Bolognese mit großem Vorsprung vor den anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten Käsespätzle, die aber nur einen knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz vorweisen konnten. Auf Platz vier folgte in wieder nur knappen Abstand schließlich die provenzialische Hähnchenbrust aus dem Ofen.

Mein Abschlußurteil:
Käsespätzle: ++
Röstzwiebeln: ++
Mousse Blutorange: ++

Gebackener Seehecht in Sesam-Curry-Kruste mit Reis & Currysauce [30.07.2014]

Mittwoch, Juli 30th, 2014

Am heutigen Mittwoch, inzwischen ja mein traditioneller Fischgerichte-Tag, fand sich mit einem Gebackenen Seehecht in der Sesamcurry-Kruste mit Reis und Currysauce im Bereich Vitality endlich mal wieder ein Gericht auf der Speisekarte, das zumindest meines Wissens bisher so noch nicht serviert worden war. Und ich liebe es ja immer mal wieder was neues auszuprobieren, daher brauchte ich nicht lange zu überlegen wo ich heute zuschlagen würde. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich daher, dass außerdem noch Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region, 1/2 Grillhendel mit Pommes Frites bei Globetrotter sowie Asiagemüse mit Erdnußsauce nach Peking-Art und Gaeng Pad Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai- bzw. Woktheke zur Auswahl standen. Zum Fischgericht, das übrigens heute zusätzlich sehr schön mit einigen getrockneten Blüten garniert wurde, nahm ich mir noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem zusätlichen Gemüseangebot und ein Becherchen eines Desserts, das mit Orangencreme bezeichnet wurde.

Seehecht in Sesam-Curry-Kruste mit Reis & Currysauce / Hake in sesame curry crust with rice & curry sauce

Trotz der zwei Stückchen Aprikose, die mit der Currysauce serviert wurden, erwies sich sie Sauce als etwas herber und nicht so fruchtig wie ich sie erwartet hatte und ich meinte sogar eine leicht bittere Note darin zu schmecken. War nicht ganz mein Geschmack, daher muss ich hier leider ein wenig in der Wertung abziehen. Der locker-körnige Reis war natürlich vollkommen in Ordnung, da kann man ja nicht allzu viel falsch machen und auch der gebackene Seehecht gab eigentlich keinen signifikanten Grund zu irgendwelcher Kritik, auch wenn ich eine wirklich „Kruste“ und auch den Curry etwas vermisste, denn die mit Sesam garnierte Seite war zwar etwas fester als die anderen Flächen, aber krustig war sie nicht. Geschmeckt hat das sehr feine, weiße Fleisch aber natürlich dennoch sehr gut. Und das Gemüse aus orangen und gelben Möhren, Zuckerschoten, Erbsen und Spargelspitzen erwies sich heute endlich mal wieder als einwandfrei und nicht abgestanden oder zerkocht. Das als Orangencreme bezeichnete Dessert erwies sich schließlich als angenehm schaumiges Blutorangen-Mousse und gab auch keinerlei Grund zu Beschwerden. Abgesehen von der Sauce also mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, sah man sofort dass es heute das 1/2 Grillhendel mit Pommes war, das den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf Platz zwei sah ich heute die Asia-Gerichte, die noch etwas häufiger gewählt worden waren als die somit drittplatzierten Ramschwammerl mit Semmelknödel. Der Seehecht mit Sesamcurrykruste belegte schließlich den vierten Plat aber wirklich nur sehr knapp hinter dem Pilz-Semmelknödel.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht: ++
Currysauce: +
Reis: ++
Gemüsemix: ++
Blutorangen-Mousse

Salbeigeschmortes vom Kalb mit Tomaten-Basilikumsugo [04.04.2014]

Freitag, April 4th, 2014

Nachdem ich auf Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce heute keine große Lust verspürte, blieben noch der Seelachs in Senfsauce mit Salzkartoffeln bei Globetrotter, das Salbeigeschmorte vom Kalb mit Butternudeln und Tomaten-Basilikumsugo bei Vitality und heute auch die Hausgemachten Reiberdatschi mit Apfelmus in der näheren Auswahl. Es gab zwar noch eine Lasagne als Zusatzangebot, diese war meiner Meinung nach aber viel zu mächtig für den heutigen Freitag. Nach kurzem Abwägen, fiel meine Wahl schließlich auf das Kalbsgericht, das mit gerade mal 400kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und mir außerdem auch noch den kleinen Becher Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot gestattet, ohne dass ich mit meinen Kalorienwerten allzu sehr über die Strenge schlug.

Salbeigeschmortes vom Kalb mit Tomaten-Basilikumsugo & Butternudeln / Sage roasted veal wit tomato basil sugo & butter noodles

Die Butternudeln in Form von Rigatoni sahen zwar etwas zerrupft aus, aber geschmacklich gab es glücklicherweise nichts an ihnen auszusetzen. Dennoch muss ich hier etwas in der Wertung abziehen. Das fruchtig-würzige Tomatensugo mit deutlicher Basilikum-Note gab wiederum keinerlei Grund zur Kritik. Nur: Wo war das Kalbsfleisch? Nach einigem suchen stieß ich schließlich unter der dicken Schicht Sugo auf die etwa fingerdicke, saftige und magere Stück Kalbsbratens.

Salbeigeschmortes vom Kalb / Sage roasted veal

Vom Salbei war zwar – zumindest meiner Meinung nach – nichts zu schmecken, aber sowohl an Menge als auch an Qualität musste ich beim Kalbsfleisch keinerlei Abstriche machen. Ich war sehr zufrieden. Das Blutorangen-Mousse wirkte zwar leicht abgestanden, aber erfüllte die Qualitätskriterien so weit, dass ich hier keinen Punktabzug zu geben brauche.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute sehr durchwachsen, so dass ich Schwierigkeiten hatte eine genaue Platzierung zu erstellen. Ich würde aber sagen, dass die Asia-Gerichte den ersten Platz belegten, gefolgt von der Lasagne auf Platz zwei und dem Seelachs in Senfsauce auf Platz drei. Mit nur knappen Abstand dahinter folgte schließlich das Kalbsgeschmorte mit Butternudeln.

Mein Abschlußurteil:
Kalbsgeschmortes: ++
Tomaten-Basilikumsugo: ++
Butternudeln: +
Blutorangen-Mousse: ++

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat [20.03.2014]

Donnerstag, MĂ€rz 20th, 2014

Als ich die heutige Speisekarte las, waren im ersten Moment die Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar und Pommes Frites aus der Sektion Globetrotter mein Favorit. Der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Tradition der Region konnte mich heute ebenso wenig überzeugen wie die Asia-Gerichte in Form von Ko Lo Zai – gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce nach Peking-Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce. Doch mit den Pommes waren die Cevapcici natürlich nicht gerade leicht, daher entschied ich mich schließlich doch bei den vegetarischen Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat in feinem Walnussöl zuzuschlagen, die mit Parmesan garniert heute in der Sektion Vitality angeboten wurden – auch wenn ich befürchtete dass sie etwas trocken geraten sein könnten. Aber bei gerade mal 539kcal konnte ich mir zumindest noch einen Becher Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot leisten.

Gnocchi mit Spinat & Egerlingen

Gemeinsam mit der reichlich bemessenen Mischung aus Spinat und Pilzen hielt sich trotz des Parmesans die Trockenheit der Gnocchi zwar glücklicherweise etwas in Grenzen, aber leider waren sie wohl etwas zu lange gebraten und daher etwas zäh geraten. Daher kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Dafür erwies sich das Gericht durch die große Menge an Gnocchi als weitaus sättigender als ich vermutet hatte, so dass ich das Dessert eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Geschadet hat das cremige und fruchtige Mousse mit Blutorangen-Aroma aber auch nicht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, lag wie – nicht anders zu erwartet – natürlich die Cevapcici mit Pommes Frites ganz oben auf der heutigen Beliebtheitsskala und konnte ohne jeden Zweifel den ersten Platz für sich ergattern. Aber schon beim zweiten Platz tat ich mich heute sehr schwer, denn zuerst sah es danach aus als würden die Gnocchi diesen Platz heute erreichen, doch bei genauerem hinsehen wurden sie doch noch vom Szegediner Gulasch überholt. Dennoch teilten sich das vegetarische Gericht schließlich den dritten Platz mit den Asia-Gerichten – was für ein vegetarisches Gericht eher ungewöhnlich ist. Aber wenn ich mich an frühere Varianten dieses Gerichtes z.B. hier, hier oder hier waren die Gnocchi mit Pilzen, Spinat und Walnussöl erinnere, waren diese in der Regel immer sehr lecker geraten gewesen – das wird denke ich mal im Gedächtnis der Gäste etwas hängen geblieben sein.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat: +
Blutorangen-Mousse: ++

Lachs aus der Folie mit Kartoffeln & Fencheltomaten [22.01.2014]

Mittwoch, Januar 22nd, 2014

Mittwoch ist bei mir nun mal Fischtag, daher brauchte ich nicht lange zu überlegen bevor ich schließlich beim Lachs aus der Folie mit frischen Kräutern, Kartoffelwürfeln, Fencheltomaten und Gemüse aus dem Bereich Vitality zuschlug. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich noch, dass man bei Tradition der Region eine Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut, bei Globetrotter Putengeschnetzeltes in fruchtiger Currysauce und Mandelreis sowie an der Asia-Thai Theke Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce anbot. Da es entgegen der Beschreibung mit Gemüse aber eher Dünne auf dem Teller aussah, nahm ich mir noch ein Schälchen Speckbohnen und Möhren von der Gemüsetheke und schließlich noch ein Becherchen Blutorangen-Mousse aus dem Dessertangebot mit auf mein Tablett.

Lachs aus der Folie

Im Gegensatz zu den letzten Malen dass man dieses Gericht angeboten hatte wie z.B. hier oder hier hatte man heute sehr am Gemüse, das mit dem Fisch in der Folie gegart worden war sehr gespart – ich entdeckte nur zwei Hälften einer kleinen Kirschtomate und nicht mal eine halbe Hand voll Fenchel-Stückchen. Außerdem befanden sich ein Zweig Rosmarin und zwei Zweige Thymian mit in der Folie. Da war es wirklich gut, dass ich mir noch zusätzliches Gemüse dazu genommen hatte. Dafür war die Menge an mit Haut gedämpften, zarten, saftigen und natürlich grätenfreien Lachsfilets überaus großzügig bemessen. Aber statt der Kartoffelwürfel, die man auf der Speisekarte angekündigt hatte, hatte man eine größere Portion kleiner Salzkartoffeln mit auf den Teller getan. Diese waren zwar geschmacklich in Ordnung, aber hier fehlte mir noch eine Sauce oder irgend etwas – so ganz ohne alles waren sie doch etwas trocken. Auch hier erwies sich das zusätzliche Gemüse erneut als Vorteilhaft – auch wenn die Möhren deutlich besser zum Fisch passten als die Speckbohnen. Und als ob das Hauptgericht nicht schon genügend Kritikpunkte mit sich gebracht hätte, gab es heute auch am Dessert etwas auszusetzen, denn es war von seiner Konsistenz her recht fest und wirkte, als wäre es bereits etwas abgestanden. Insgesamt also nur ein bedingt zufriedenstellendes Mittagsmahl, aber es kann eben nicht immer alles perfekt sein.
Da es kein wirkliches Highlight gab, waren die Vorlieben der anderen Gäste recht breit gestreut. Dennoch würde ich der Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen, aber mit nur knappen Abstand zu dem Putengeschnetzelten und den Asia-Gerichten, die sich den zweiten Platz heute mal wieder teilen mussten. Und auch nur knapp danach folgte schließlich der Lachs aus der Folie auf Platz drei.

Mein Abschlußurteil:
Lachs: ++
Kartoffeln: ++
Fencheltomaten: / (keine Wertung möglich, da es zu wenig war)
Gemüsemix: +
Blutorangen-Mousse: +

Forelle auf Balkan-Art mit Rosmarin-Kartoffeln [11.12.2013]

Mittwoch, Dezember 11th, 2013

Auch wenn Angebote wie das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke sowie das Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region und vor allem das Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Pommes Frites bei Globetrotter überaus verlockend klangen, wollte ich auch am heutigen Mittwoch nicht auf das gewohnte Fischgericht verzichten. Daher schlug ich bei Vitality zu, wo mit Gebackener Forelle auf Balkan Art mit Rotmarinkartoffeln auch ein recht verlockend klingendes Angebot auf der Speisekarte zu finden war. Und obwohl das Gericht mit 546kcal einen relativ hohen Kalorienwert verzeichnete, gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot mit auf mein Tablett.

Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln / Baked trout balkan style with rosemary potatoes

Das Balkan-Gemüse aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln war angenehm würzig und fruchtig und auch die kleinen, angebratenen Salzkartoffeln mit Rosmarin-Note gab keinerlei Grund zur Kritik. Aber an der kleinen, ganzen Forelle muss ich heute leider etwas meckern. Zwar hatte man bei dem gut durchgebratenen Tier das Rückgrat entfernt, aber leider fanden sich dennoch extrem viele kleine und größere Gräten darin, die den Genuss des ansonsten sehr schmackhaften Fleisches doch etwas trübten. Bis zu einem gewissen Grad kann man Gräten in Fischgerichten zwar tolerieren, aber heute war es doch etwas zu viel, so dass ich einen kleinen Punktabzug vornehmen muss. Und auch das Blutorangen-Mousse, das mit drei Schoko-Kaffebohnen und einigen Kokosstreuseln garniert war, erwies sich als etwas abgestanden und zäher als ich es sonst von Mousses in unserem Betriebsrestaurant gewöhnt bin. Auch hier muss ich ein wenig in der Bewertung abziehen. Insgesamt ein nicht perfektes, aber trotzdem zufrieden stellendes Mittagsgericht.
Bei der Allgemeinheit des heutigen Kantinenpublikums lag heute, ganz wie erwartet, das Cevapcici mit Pommes Frites am höchsten in der Gunst und belegte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich meiner Meinung nach mit knappen Vorsprung gegen die ebenfalls recht beliebten Rahmschwammerl durchsetzen konnte. Auf Platz vier folgte schließlich die Gebackene Forelle nach Balkan-Art.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: +
Balkan-Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Blutorangen-Mousse: +

Tagliatelle mit Geflügelragout [02.08.2013]

Freitag, August 2nd, 2013

Eigentlich wären ja heute mal die Asia-Gerichte dran gewesen, doch weder die Gebackene Ananas und Banane noch das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce reizten mich besonders. Und auch das Panierte Seelachsfilet mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffel-Gurkensalat, das bei Globetrotter auf der Speisekarte stand, erschien mir für den heutigen Tag mit Temperaturen deutlich über 30 Grad etwas zu schwer. Aber hingegen meiner sonstigen Gepflogenheiten überlegte ich tatsächlich einen längeren Moment, ob ich nicht bei den 4 Stück Reiberdatschi mit Apfelmus zuschlagen sollte, die es in der Abteilung Tradition der Region heute gab. Letztlich fiel meine Wahl aber dann doch auf die Tagliatelle mit buntem Geflügelragout, die in der Sektion Vitality angeboten wurden. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Blutorangen-Mousse auf meinen Teller, den ich mir bei 489kcal pro Portion für das Hauptgericht meinte durchaus noch leisten zu können.

Tagliatelle mit Geflügelragout / Tagliatelle with poultry ragout

In einer eher milden gewürzten, aber angenehm cremigen und mit Kräutern versehenen Sauce fanden sich zahlreiche zarte und saftige Stücke gebratenen Geflügelfleisches, die geschmacklich sehr gut mit den al dente gekochten schmalen Bandnudeln, auch Tagliatelle genannt, harmonierte. Ich selber hätte die Sauce vielleicht etwas würziger gestaltet, aber so viel Gestaltungsfreiraum muss ich unserem Betriebsrestaurant schon zugestehen. Außerdem stehen an jedem Tisch für den Fall der Fälle ja auch Pfeffer und Salz bereit. Als bunt würde ich das Ganze aber nicht bezeichnen. Ein einfaches, aber doch sehr gelungenes Gericht, das gut zum heutigen Wetter passte. Einzig mit dem Mousse war ich heute nicht so ganz zufrieden. Die Garnitur aus Weintraube und Pflaume waren zwar frisch, aber das Blutorangen-Mousse selber erwies sich von der Konsistenz her fast etwas gummiartig. Das stand wohl schon einige Zeit – hier muss ich leider einen kleinen Abzug in der Bewertung geben.
Auf dem Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute – ganz wie erwartet – das panierte Seelachsfilet knapp gegen die Tagliatelle mit Geflügelragout durchsetzen. Auf Platz drei folgten heute die Reiberdatschi mit Apfelmus, die ich meinte noch etwas häufiger zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit auf Platz vier landeten.

Mein Abschlußurteil:
Tagliatelle mit Geflügelragout: ++
Blutorangen-Mousse: +