Posts Tagged ‘bohnen’

Rindergulasch & Bohnengemüse [07.09.2009]

Monday, September 7th, 2009

Heute standen “Ungarisches Rindergulasch mit Bohnengemüse und würzigen Kartoffelspalten” und “Hähnchenbruststreifen mit Castellane (Pasta), Erbsen, Möhrchen, Tomaten und Basilikum, dazu eine Tomaten-Senf-Rahmsoße” auf unserer Mittagskarte – und die Entscheidung fiel mir recht schwer weil beides mal wieder wirklich gut klang. Aber letztlich entschied ich mich dann doch für den Gulasch – wohl auch weil ich nicht sicher war ob ich die Tomaten-Senf-Rahmsoße beim anderen Gericht mögen würde.

Rindergulasch mit Bohnengemüse

Die meisten anderen Kollegen hatten wie ich zur Mittagszeit beobachten konnten sich für die Hähnchenbruststreifen entschieden – aber auch ich war mit meinem Gericht letztlich sehr zufrieden. Der kräftige Rindergulasch mit seinen großen, zarten Rindfleischstücken war unserem Koch wirklich vorzüglich gelungen. Für “Ungarisch” hätte ich aber noch Paprika und etwas mehr Zwiebeln darin erwartet – aber dennoch lecker. Dazu gab es Gemüse aus grünen Bohnenstauden und einzelnen Bohnen, die mit etwas Speck angerichtet waren und schließlich noch die außen knusprigen, innen weichen und sogar noch eingermaßen heißen, aber nicht wirklich wie in der menubeschreibung würzigen Kartoffelspalten, die sich u.a. wunderbar dazu eigneten, die Soßenreste vom Teller zu klauben. Einziger Kritikpunkt den ich anführen möchte sind die reichlichen ganzen Pfefferkörner, die ich zwischen den Bohnen auch fand. Ich habe ja nichts gegen Pfeffer, aber auf ein Pfefferkorn zu beißen gehört beim Essen nicht unbedingt zu den angenehmsten Erfahrungen. Insgesamt aber mal wieder ein wirklich gelungenes Gericht.

Mein Abschlußurteil:
Ungerischer Rindergulasch: ++
Bohnengemüse: ++
Kartoffelspalten: ++

Schweinerückenbraten & Speckbohnen [31.08.2009]

Monday, August 31st, 2009

Gleich zu Wochenanfang wurde ich wieder vor eine schwere Wahl gestellt, denn neben “Schweinerückenbraten mit grünem Pfeffer und roten Zwiebeln, dazu Speck-Böhnchen und Kartoffelbällchen” wurde heute auch noch “Chili con Carn im Weizenmehl-Wrap, dazu würzige Salza und Salatbeilage” angeboten. Aber obwohl ich ja Chili con Carne sehr mag, entschied ich mich letztlich dann doch für den Schweinerückenbraten.

Schweinerückenbraten

Etwas neidisch schaute ich schließlich schon auf die Kollegen spähend, die ihre eingewickelten Chili con Carne Wraps in den Händen hielten und herzhaft hinein bissen – aber letztlich sollte auch ich nicht enttäuscht werden. Die beiden angenehm dick geschnittenen Schweinerücken-Bratenstücke waren zwar wie es Schweinerücken so an so an sich hat nicht gerade zart wie Filet, dafür aber recht mager und ohne faserige Teile. Die Sauce mit grünen Pfefferkörnern und roten, grob geschnittenen Zwiebeln passte geschmacklich wirklich gut dazu (auch wenn man natürlich aufpassen musste nicht auf die Pfefferkörner zu beißen), ebenso wie die mit kleinen Speckwürfeln garnierten Brechbohnen. Hier gab es nur den kleinen Kritikpunkt, dass sich an einigen der Bohnen noch die Stile fanden, was dem Genuß natürlich minimal abträglich ist. Die Kartoffelbällchen schließlich hätten zwar etwas heißer sein können, erwiesen sich aber letztlich dennoch als außen knusprig und innen weich wie ich es ja mag. In der Summe ein wieder einmal sehr schmackhaftes und leckeres Mittagsgericht, das man zwar unter der Kategorie “gute deutsche Hausmannskost” einzuordnen vermag, aber als sehr gelungen zu bezeichnen ist.

Mein Abschlußurteil:
Schnweinerückebraten: ++
Pfeffer-Zwiebel-Sauce: ++

Rinderschmorbraten [13.08.2009]

Thursday, August 13th, 2009

Heute traf ich meine Wahl recht schnell, denn das Alternativangebot “Hähnchenbruststreifen auf sommerlichem Blattsalat, dazu Baguette und eine Balsamico-Honigreduktion” sagte mir nicht so sehr zu – daher fiel meine Wahl auf den “Rinderschmorbraten mit Kaiserlichem Gemüse, Serviettenknödeln und Rotweinsoße“.

Rinderschmorbraten / braised beef

Prinzipiell war er wirklich gut. Am Fleisch fanden sich zwar leider einige ziemlich fettige Stellen, die ich nicht mit verzehren wollte, aber die nicht davon betroffenen Teile des Fleisches waren zwar faserig, aber wohlschmeckend – denn wie der versierte Hobbykoch weiß, ist gerade bei langfaserigem Fleisch ist das Schmoren als Zubereitungsmethode ja üblich und empfohlen. Dazu passte die Rotweinsauce geradezu perfekt. Außerdem gehörten zu dem Fleisch auch noch mit geschmorte Karottenscheiben, Lauchsellerie und Zwiebeln.
Das “kaiserliche Gemüse” schließlich bestand aus Erbsen, Möhrenscheiben, Mais und Brechbohnen – war in Ordnung, aber Rotkraut hätte sich hier mit Sicherheit auch nicht schlecht getan. Schließlich gehörten noch zwei Serviettenknödel, dem Semmelknödel ähnliche Kloßscheiben, zum Gericht. Waren vom Geschmack her kräftig und passten meiner Meinung nach perfekt zum Gericht – obwohl es natürlich auch normale Kartoffelklöße getan hätten. 😉
Insgesamt ein nicht gerade kalorienarmes, aber reichhaltiges und sehr schmackhaftes Mittagsgericht, das Qualitativ deutlich über dem einer “normalen” Kantine lag. Auch hier mal wieder einen Lob an unseren Koch. Morgen sollte ich aber dann mal wieder etwas kürzer treten…

Mein Abschlußurteil:
Rinderschmorbraten: ++
Rotweinsauce: ++
Kaisergemüse: ++
Serviettenknödel: ++

Hackbraten im Speckmantel [06.08.2009]

Thursday, August 6th, 2009

Heute war mir mal nach etwas deftigerem – da kam mir der “Hackbraten im Speckmantel mit Paprika-Möhrchen-Bohnen-Gemüse und Bratkartoffeln” gerade recht. Obwohl die Alternative, “Jambalya, exotischer Reistopf mit Bacon, Shrimps, Paprika, Erbsen und Möhrchen, dazu ein kleiner Salat” auch nicht übel klang. Aber ich entschied mich dann doch für den Hackbraten.

Hackbraten im Speckmantel

Hackbraten im Speckmantel

Und der speckumantelte Hackbraten selbst erwies sich als wirklich sehr deftig. Nicht nur dass er mit massig grob gewürfelten Zwiebeln versehen war und offensichtlich zu großen Teilen aus Rinderhack bestand, auch die Würzung war nicht von schlechten Eltern. Hier muss ich allerdings den Kritikpunkt anbringen dass ich ihn etwas versalzen fand. Darüber war noch eine Tomatensauce gegeben, die aber geschmacklich kaum ins Gewicht fiel. Das Gemüse, bestehend aus grob geschnittener Paprika verschiedener Coleur, Möhrenscheiben und Brechbohnen, war wie ich fand nicht so berauschend – vor allem die Paprika war für meinen Geschmack etwas zu grob geschnitten. Die Bratkartoffeln schließlich waren ganz in Ordnung – mit etwas Speck und ein wenig Zwiebeln versehen vermisste ich nur noch das Ei, dass ich persönlich gerne an die Bratkartoffeln noch schlage. Aber das macht jeder nach eigenem Gutdünken – da kann ich dem Koch kaum einen Vorwurf machen. In der Summe gutes Mittelmaß, aber hätte noch etwas besser sein können. Vielleicht wäre ich mit dem Jambalya doch nicht so schlecht bedient gewesen – aber gewählt ist nun einmal gewählt – und satt bin ich letztlich ja auch geworden.

Mein Abschlußurteil:
Hackbraten im Speckmantel: +
Gemüse: +
Bratkartoffeln: ++

Hühnereintopf [03.08.2009]

Monday, August 3rd, 2009

Für den heutigen Montag bestand die Auswahl in unserer Kantine aus “Marinierten Schweinesteak mit Sommergemüse und Röstkartoffeln” sowie einem “Hühnereintopf“. Da mir nach etwas leichetrem zu Mittag war, wählte ich den Hühnereintopf – auch wenn das Steak auch sehr lecker klang.

Hühnereintopf

Das ganze bestand zwei Komponenten: zum einen wurden bunte Spirelli-Nudeln in die Schüssel getan und dann das ganze dem Hühnerfleisch-Gemüse-Mix aufgefüllt. Was heraus kam war ein riesiger Berg an Nahrungsmitteln, die ein einzelner kaum bewältigen konnte. Soviel zu “leichtem Essen”….
Aber was unser Koch da gezaubert hatte, war wirklich lecker. Zwischen einem bunten Gemüsemix aus Karotten (in Scheiben und Streifen), Schwarzwurzeln, gelben Rübenscheiben, Bohnen, Erbsen und Broccoli tummelten sich reichlich gekochtes Hühnerfleisch und natürlich die entsprechende Brühe. Hat wirklich gut geschmeckt – einziger Kritikpunkt waren die teilweise etwas zu groß´geratenen Broccolirosen, die man kaum in einem Stück verzehren konnte. Aber darüber kann man natürlich hinwegsehen. Auch wenn ich einen Rest aus Brühe und Gemüse übrig lassen musste, war das ganze ein wirklich sehr leckerer Eintopf – nur bei den Portionsgrößen sollte man doch mal ein wenig reduzieren.

Mein Abschlußurteil:
Hühnereintopf: ++