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Hausgemachtes Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [11.02.2019]

Monday, February 11th, 2019

Hätte ich nicht bereits letzte Woche zwei Mal Gerichte mit Reis gehabt – hier und hier – hätte ich heute vielleicht beim Putengeschnetzeltes “Riz Casimir” mit Langkornreis aus dem Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugegriffen. Am Zusatzangebot in Form von Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamelsauce, Reste von letzter Woche, hatte ich ebenfalls keine Lust und die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality kamen wegen meiner Abneigung für Meerrettich in Frage. Blieben also noch die Asia-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse in Kokosmilch und gelbem Thaicurry und das Hausgemachte Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region. Und obwohl die Fleischpflanzerl etwas dunkel aussah, fiel meine Wahl doch auf die Frikadelle. Leider entdeckte ich weder an der Salat- noch an der Gemüsetheke etwas passendes dazu, daher musste ich auf Grünzeug heute verzichten.

Homemade meatball with gravy & roast potatoes / Hausgemachtes Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln

Unter einer sehr kross gebratenen und dünnen Kruste mit vielen Röstaromen fand sich beim Fleischpflanzerl angenehm lockeres und gut gewürztes Hack, das sich sowohl pur als auch mit der würzigen Bratensauce garniert als wahrer Genuss herausstellte.

Homemade meatball - Lateral cut / Hausgemachtes Fleischpflanzerl - Querschnitt

Und auch an den vermutlich zuerst als Salzkartoffeln gekochten und anschließend gerösteten kleinen Kartoffeln gab es nichts auszusetzen, sie erwiesen sich als überaus passende Sättigungsbeilage mit Biss und einer zusätzlichen Röstaroma-Note. Genau das richtige für die aktuelle kalte Jahreszeit – ich bereute meine Entscheidung nicht.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Fleischpflanzel großer Beliebtheit und konnte sich somit mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die das Riz Casimir, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und den ebenfalls gern genommenen vegetarische Safranbandnudeln auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++

Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelstampf [28.01.2019]

Monday, January 28th, 2019

Zugegebenermaßen sah die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln im Abschnitt Vitality heute durchaus verlockend aus und ich überlegte auch kurz, ob ich hier zugreifen sollte. Doch es war wieder einer dieser Tage an denen ich Appetit auf Fleisch hatte, daher wandte ich meine Aufmerksamkeit auf die anderen Gerichte. Sowohl die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtigem Curry-Mangochutney, dazu Country Potatos bei Globetrotter als auch die 3 Stück Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelstampf klangen nicht schlecht, obwohl ich auch mit Gebackenen Frühlingsröllchen oder Gebratenem Schweinefleisch mit Thaigemüse in Austernsauce hätte lebenkönnen. Mein geheimer Favorit war jedoch die Hähnchenbrust in Knusperpanade. Doch leider musste ich feststellen dass, obwohl es noch nicht allzu spät war als ich essen ging, die Country Potatoes aus waren und man sie durch recht blasse und labbrig aussehende Pommes Frites ersetzt hatte. Da hatte ich keine große Lust drauf, also änderte ich kurzentschlossen meine Meinung und griff doch zu den Schweinswürsteln mit Sauerkraut.

Pork sausages with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelstampf

Die Präsentation war jetzt nicht so der Hit – von früheren Versionen weiß ich dass es auch besser geht – aber was Qualität und Geschmack anging ließ das Gericht meiner Meinung nach nichts zu wünschen übrig. Zu einem mit zahlreichen größeren Stückchen versetzten Kartoffelpüree – deswegen auch Kartoffelstampf – mit einem kräftigen Kartoffelaroma gesellten sich eine ausreichende Portion leicht säuerliches, aber angenehm knackiges Weißkraut und schließlich gleich drei dünne, aber lange Schweins-Bratwürste mit nicht allzu groben, aber sehr schmackhaft mit Gewürzen und Kräutern versetzten Brät. Im ersten Moment erschien es fast schon zu viel Fleisch für das Gemüse und die Sättigungsbeilage, aber wie sich herausstellte war es letztlich doch gut aufeinander abgewogen. Die recht dünne, aber gehaltvolle Sauce wäre dabei nicht unbedingt nötig gewesen, schadete aber letztlich auch nicht. Im nachhinein gesehen hätten ein paar Röstzwiebeln, vielleicht auf dem Kartoffelpüree, das Gericht noch sehr gelungen abgerundet, aber ich fand es auch ohne sehr gelungen und war mit meiner Wahl zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag die Hähnchenbrust aber doch etwas höher in der Gunst und konnte sich mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Dabei hatten die meisten aber noch Country Potatoes bekommen hatten, ich kann also nicht sagen ob nur ich den Wechsel zu Fritten als Nachteil sahen oder ob sich dieser Wechsel nicht auswirkte. Während meines Besuches auf jeden Fall konnten die Schweinswürstel nur einen guten zweiten Platz erreichen, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und der vegetarischen Pilzpfanne auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinswürstl: ++
Bratensauce: +
Sauerkraut: ++
Kartoffelstampf: ++

Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [22.01.2019]

Tuesday, January 22nd, 2019

Heute wurden wir von unserem Betriebsrestaurant mal wieder verwöhnt, denn es stand eine Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte. Und die Entenkeule sah wirklich nicht übel aus, nicht zu klein und scheinbar mit viel verwertbaren Fleisch daran. Aber auch die anderen Angebote waren nicht übel. Das Würziges Kichererbsencurry mit Jasminreis bei Vitality sah ebenfalls verlockend aus und wäre eine deutlich leichtere Alternative gewesen. Und obwohl ich mit Geröstln aller Art in der Vergangenheit hier im Restaurant auch einige schlechte Erfahrungen gemacht hatte, zog ich heute auch kurz das Tiroler Geröst´l mit Bratensauce und Spiegelei bei Globetrotter in Betracht, ebenso wie den Gebackenen Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben Gebratenen Thaigemüse in Erdnußsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Aber letztlich blieb ich dann doch bei der Entenkeule – einem Gericht dass ich eigentlich eher mit Feiertagen oder Festivitäten assoziiere. Sie war einfach zu verlockend undmitetwa fünf Euro auch nicht übermässig teuer.

Duck leg with red cabbage & potato dumpling / Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Die Haut der Entenkeule hätte gerne noch einen kleinen Deut knuspriger sein können – so wie beim letzten Mal, davon aber mal abgesehen erwiesen sich meine vorher getroffenen Vermutungen aber als korrekt, denn die Ausbeute an Fleisch war sehr ergiebig und das Fleisch selbst war dabei angenehm mager und schön zart. Die Sauce, mit der man dieses Mal leider etwas sparsam umgegangen war, schien heute etwas dickflüssiger zu sein als sonst und eignete sich mit ihrer milden Würze vor allem zum garnieren des Fleisches sehr gut. Und auch am Blaukraut gab es nichts auszusetzen, obwohl ich eine leichte Apfelnote zusätzlich noch begrüßt hätte. Einzig der Kartoffelknödel mit seiner Füllung aus angerösteten Brotwürfeln fiel heute bei mir etwas durch, denn was seine Konsistenz anging zeigte er ganz leichte Tendenzen in Richtung Gummi. Das habe ich schon deutlich besser erlebt – zumal es sich ja um die selbe Machart wie bei früheren Klößen handelte. Aber insgesamt war ich mit meiner Wahl dennoch äußerst zufrieden.
Dass sich die Entenkeule auch bei den anderen Gästen heute großer Beliebtheit erfreute und sich letztlich auch den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte ist denke ich verständlich. Dennoch war ihm das Tiroler Geröst’l ungewöhnlich eng auf den Fersen und konnte sich einen guten Platz zwei sichern – es sah aber auch für ein Geröstl, eigentlich ein Restegericht, sehr gut aus. Der Abstand zwischen Platz drei und Platz vier war ebenfalls wiederum sehr gering und es fiel mir schwer, hier genaue Positionen festzulegen. Letztlich entschied ich mich aber dazu den Asiagerichten mit sehr knappen Vorsprung den dritten und dem Kichererbsencurry den vierten Platz zu geben.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Sauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: +

Krautwickerl mit Bratensauce & Kartoffelpüree [21.01.2018]

Monday, January 21st, 2019

Heute kam ich mal wieder leider erst sehr spät zum Mittagessen. Die meisten der Ausgabetheken im Betriebsrestaurant waren bereits geschlossen und für Nachzügler wie mich hatte man alle verbliebenen Gerichte an einer Theke zuammen geräumt. Es gab eine Spätzle-Gemüsepfanne mit Kräutersauce bei Vitality, einen Krautwickerl mit Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region, Schweinegeschnetzeltes “Zigeuner Art” mit Rösti bei den Gloebtrotter-Gerichten und außerdem an der weiterhin geöffneten Asia-Wok-Theke Gebackene Frühlingsrollen sowie Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Austernsauce. Kurz überlegte ich zwar beim Schweinegeschnetzelten zuzugreifen, denn die Röstis sahen hausgemacht aus, aber das was an Röstsi noch da war erschien mir dann doch etwas zu knusprig, außerdem war das Fleisch im Geschnetzelten mal wieder sehr kleinteilig. Daher griff ich dann doch zum Krautwickerl, auch wenn man dieses Mal keine Röstzwiebeln dazu servierte wie beim letzten Mal. Aber notfalls geht es glücklicherweise auch ohne. 😉

Stuffed cabbage roll with gravy & mashed potatoes / Krautwickerl mit Bratensauce & Kartoffelpüree

Was die Konsistenz anging war das Kartoffelpüree dieses Mal wieder angenehm fest und man hatte sogar einige kleine Stücke Gemüse darunter gemischt – auch wenn das letztlich nicht darüber hinweg täuschen konnte dass es sich hier um Instant-Ware handelte. Aber warum auch nicht, eignet sich ebenfalls sehr gut als Sättigungsbeilage. Der Krautwickerl selbst erschien mit dieses Mal ein wenig kleiner als sonst.

Stuffed Cabbage Roll - Lateral cut / Krautwickerl - Querschnitt

Aber ein direkter vergleich mit dem letzten und vorletzten Krautwickerl hier zeigte dann doch, dass es sich hier wohl eher um einen Irrtum handelte. Am Krautwickerl selbst gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie an seiner lockeren, mild gewürzten Hackfleischfüllung, die natürlich auch viel vom Kohlgeschmack angenommen hatte. Gemeinsam mit der einigermaßen dickflüssigen, dunklen und würzigen Bratensauce ein einfaches, aber schmackhaftes Gericht. Unter den gegebenen Umständen war es aus meiner Sicht die beste Wahl gewesen, die ich hätte treffen können.
Viele Gäste waren ja nicht mehr da, aber die meisten der noch Anwesenden labten sich ebenfalls am Krautwickerl, womit ich diesem Gericht auch Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gericht, knapp vor dem Schweinegeschnetzelten. Die vegetarische Spätzle-Gemüsepfanne landete somit nur auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Krautwickerl: ++
Bratensauce: ++
Kartoffelpüree: ++

Krautwickerl mit Bratensauce an Kartoffelpüree & Röstzwiebeln [17.12.2018]

Monday, December 17th, 2018

Zwar gab es heute als Zusatzangebot ein Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes frites, aber mir ist aktuell nicht so nach Fritten, daher hatte ich eigentlich geplant die Woche mal vegetarisch zu beginnen und die Mittagspause zum Kartoffelgeröst´l mit Lauch und Hirtenkäse aus dem Abschnitt Vitality zu beginnen. Die Spinat-Ricottatortellini mit Carbonarasauce, Grana Padano und Ruccola bei Globetrotter reizten mich ebenso wenig wie die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Austernsauce. Den Krautwickerl mit Bratensauce an Kartoffelpüree und Röstzwiebeln bei Tradition der Region hatte ich dabei ganz außer acht gelassen. Als ich jedoch den Speiseraum betrat, fleuchte mir sofort der Geruch von gekochtem Kohl in die Nase und – im Gegensatz zu vielen anderen – liebe ich diesen Geruch sogar etwas. Daher änderte ich meine Entscheidung kurzfristig noch und griff doch beim Krautwickerl zu, der außerdem viel besser zur aktuellen kalten Jahreszeit passte – immerhin hatte es die letzten Tage sogar ein wenig geschneit. Da kam ein Seelenwärmer mit Kohl genau richtig.

Stuffed cabbage roll with gravy, mashed potatoes & fried onions / Krautwickerl mit Bratensauce an Kartoffelpüree & Röstzwiebeln

Die erste Überraschung erwartete mich, als ich das Kartoffelpüree probierte. Erwartet hatte ich das übliche, meist aus Pulver angerührte und oftmals dünne Püree, doch was sich hier auf dem Teller befand wartete mit vielen Kartoffelstückchen auf und schien tatsächlich aus frischen Kartoffeln gemacht. Oder die Lebensmittelindustrie hat inzwischen eine Möglichkeit gefunden, ihr Pulver mit Kartoffestückchen zu versehen, aber nach gefriergetrocknet und wieder eingeweicht schmeckten die hier nicht. In Kombination mit der würzigen und einigermaßen dickflüssigen Sauce sowie den großzügig aufgetragenen Röstzwiebeln schon mal sehr lecker. Aber auch am Krautwickerl selbst gab es wenig auszusetzen. Einziger kleiner Kritikpunkt war die Tatsache, dass er an einer Seite – auf dem Bild rechts zu sehen – ein wenig angekokelt erschien, aber das wirkte sich geschmacklich glücklicherweise nicht aus, der angenehme Kohlgeschmack blieb vollends erhalten und harmonierte dabei wunderbar mit der mild gewürzten, lockeren Füllung aus Hackfleisch.

Stuffed cabbage roll - Lateral cut / Krautwickerl - Querschnitt

Und auch das Verhältnis von Kohl zur Füllung war absolut akzeptabel wie ich fand. Ich hatte auch schon Krautwickerl auf dem Teller, die fast aus Kohl bestanden und nur einen Zeigefinger dick mit Hackfleisch gefüllt waren. Nicht hier, aber in anderen Lokalitäten kam das schon mal vor – immerhin ist Kohl deutlich günstiger als Hackfleisch. Alles in allem also ein sehr gelungener Krautwickerl, an dem es – sieht man von der angekokelten Stelle ab – nichts auszusetzen gab. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Bei den anderen Gästen lag natürlich das Schnitzel heute am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber der Krautwickerl lag knapp dahinter auf Platz zwei und auch der Abstand zum dritten Platz, auf dem ich die Spinat-Ricotta-Tortellini sah, war nur gering. Auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und auch das Kartoffelgeröstl mit Lauch und Hirtenkäse lag auf Platz fünf nicht ageschlagen.

Mein Abschlussurteil:
Krautwickerl: ++
Sauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Kartoffelpüree: ++