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Bratkartoffeln mit Speck & Spiegelei – das Kurzrezept

Sunday, January 31st, 2021

Ich hatte mich bei der Menge der Kartoffeln für mein Schlemmerfilet mit Blattspinat etwas verschätzt und etwas zu viel davon gekocht, daher entschied ich mich heute dazu daraus eine Portion Bratkartoffeln zuzubereiten, die ich mit Speck, Zwiebel bzw. Schalotte und Knoblauch sowie einem Spiegelei verfeinerte. Nichts besonderes, aber trotzdem lecker. Für mehr als eine Portion reicht es aber nicht daher heute mal ein kurzes Rezept für nur eine einzige Portion. Da ich keine Zwiebel dafür anschneiden wollte, verwendete ich einfach eine kleine Schalotte und das funktionierte auch wunderbar. Einfach und lecker – so mag ich es eben.

Was benötigen wir also für 1 Portion?

  • 180-200g Salz- oder Pellkartoffeln
  • 80g gewürfelten Speck
  • 1/4 Zwiebel oder eine Schalotte
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Hühnerei
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss & Paprika zum würzen
  • etwas Öl oder Butterschmalz zum braten
  • Nachdem wir die Zwiebel oder Schalotte gewürfelt sowie die Knoblauchzehe zerkleinert haben, erhitzen wir also etwas Öl oder Buttrschmalz in einer kleinen Pfanne und geben die Speckwürfel hinein,
    01 - Put diced bacon in pan / Gewürfelten Speck in Pfanne geben

    braten sie rundherum goldbraun an, wobei gerne ein paar Röstaromen entstehen dürfen,
    02 - Fry bacon golden brown / Speck goldbraun anbraten

    und entnehmen sie dann erst mal wieder, um sie vorerst bei Seite zu stellen.
    03 - Put bacon aside / Speck bei Seite stellen

    In die nun leere Pfanne geben wir – evtl. unter Zugabe von etwas mehr Butterschmalz oder Öl – nun die Kartoffelwürfel
    04 - Put diced potatoes in pan / Kartoffelwürfel in Pfanne geben

    und bräunen sie unter nur seltenem Wenden an
    05 - Brown potatoes / Kartoffeln bräunen

    um dann die Zwiebel bzw. Schalotte und den Knoblauch zu addieren
    06 - Add onion & garlic / Zwiebel & Knoblauch addieren

    und sie auf nun leicht reduzierter Stufe mit anzudünsten.
    07 - Braise onion & garlic / Zwiebel & Knoblauch andünsten

    Parallel dazu braten wir in einer zusätzlichen ein Ei als Spiegelei in etwas Öl oder Fett an.
    08 - Fry egg / Ei als Spiegelei braten

    Während das Ei brät, geben wir auch den angebratenen Speck zurück zu den Kartoffeln um ihn wieder heiß werden zu lassen
    09 - Put bacon back in pan / Speck zurück in Pfanne geben

    und schmecken alles mit je einer Prise Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Paprika ab.
    10 - Taste fried potatoes with seasonings / Bratkartoffeln mit Gewürzen abschmecken

    Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
    11 - Fried potatoes with bacon & fried egg - Served / Bratkartoffeln mit Speck & Spiegelei - Serviert

    Sowohl Speck als auch Kartoffeln waren schön knusprig geworden, so wie ich es mag, erschien aber auf den ersten Blick natürlich etwas trocken – doch glücklicherweise hatte ich das Spiegelei so gebraten, dass das Eigelb noch schön flüssig war und als eine Art Saucenersatz dienen konnte. Ein zugegebenermaßen simples Gericht, aber dennoch sehr schmackhaft und sättigend. Alternativ hätte man das Ei auch einfach zu den Kartoffeln geben können und als Rührei in einer einzelnen Pfanne anbraten können – aber mir war heute einfach mal nach Spiegelei gewesen. 🙂

    12 - Fried potatoes with bacon & fried egg - Side view / Bratkartoffeln mit Speck & Spiegelei - Seitenansicht

    Wiener Zwiebelrostbraten mit Röstzwiebeln & Bratkartoffeln [23.01.2020]

    Thursday, January 23rd, 2020

    Zuerst hatte ich überlegt mal wieder bei der Hähnchenbrust “Riz Casimir” mit fruchtiger Currysauce und Langkornreis aus dem Abschnitt Vital zuzugreifen, denn auf Mexikanische Chililinsen mit Jalapenos und Reis aus der Sektion Veggie oder den Paprikagulasch vom Schwein + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, der mit Nudeln serviert wurde, hatte ich keine große Lust. Eventuell wäre auch noch die Geschmorte Hähnchenkeule mit frischem Gemüse in Masamansauce, die neben Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, eine Möglichkeit gewesen. Doch es sollte alles anders kommen, denn der Wiener Zwiebelrostbraten mit Röstzwiebeln, Bratkartoffeln mit Speck und Bratensauce aus dem heutigen Tagesangebot sah auf dem Monitor am Eingang wirklich wunderbar aus. Saftiges Fleisch, in Scheiben geschnittene, gebräunte Bratkartoffeln und knusprige Röstzwiebeln schienen eine gute Wahl zu sein, da schreckte mich auch der recht hohe Preis von 6,30 Euro nicht ab. Hätte einer der Gäste vor mir an der Theke ebenfalls zum Zwiebelrostbraten gegriffen, hätte ich vielleicht meine Wahl noch revidiert, denn als ich der Reihe war und das Gericht ausgehändigt bekam, entsprach dies gar nicht dem Photo auf dem Monitor am Eingang. Aber zurückgehen lassen wollte ich es dann auch nicht. Zum Glück entdeckte ich noch angenehm frisch aussehenden Rosenkohl an der Gemüsetheke, die mir eine passende Ergänzung zum Braten erschienen. Also landete auch da noch ein Schälchen auf meinem Tablett.

    Beef roast with fried onions & roast potatoes with bacon / Zwiebelrostbraten mit Röstzwiebeln & Bratkartoffeln mit Speck

    Die Bratkartoffeln erwiesen sich als eher lustlos angeröstete, bleiche Salzkartoffeln, vielleicht Reste vom Lachsgericht von gestern. Serviert wurden sie mit Speckwürfeln, die auch noch etwas mehr Röstaromen hätten vertragen können. Das Fleisch wiederum sah auf den ersten Blick ganz gut aus, aber als ich es anschnitt musste ich feststellen dass es ein wenig zäh geraten war, was den Genuss etwas minderte. Aufgrund dieser Tatsache sowie der Form des Fleischstücks kam mir dabei kurzzeitig der Begriff “Schuhsohle” in den Sinn. Die Röstzwiebeln wiederum waren wohl die beste Komponente am ganzen Hauptgericht, denn sie waren tatsächlich schön knusprig – na ja, zumindest dort wo sie nicht von der etwas wässrigen Sauce durchweicht waren. Zumindest beim Rosenkohl hatte ich mich nicht geirrt, denn dieser erwies sich tatsächlich als angenehm frisch und knackig. Aber in Zukunft sollte ich nicht mehr so sehr auf die Bilder auf dem Monitor vertrauen. Ich hätte mich aber auch einfach beim Eintreten in den Speisesaal umsehen können, dann hätte ich dies vielleicht früher erkannt. Na ja, er war ja nicht vollkommen schlecht, nur nicht in der erwarteten Qualität. Gut satt geworden bin ich aber trotzdem.
    Bei den anderen Gästen gab es keine klaren Vorlieben, aber es schien mit knappen Vorsprung die Hähnchenbrust Casimir heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu belegen. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, was wohl primär an den Hähnchenkeulen lag, Platz drei belegte der Paprikagulasch und auf dem vierten Platz folgte der Zwiebelrostbraten, der aber wiederum nur sehr knapp vor den vegetarischen Chililinsen lag.

    Mein Abschlußurteil:
    Zwiebelrostbraten: +
    Röstzwiebeln: ++
    Bratensauce: +/-
    Bratkartoffeln mit Speck: +/-

    Putenschnitzel mit Waldpilzen & Mozzarella gratiniert [18.12.2018]

    Tuesday, December 18th, 2018

    Heute war eigentlich nichts auf der Karte, was mich unmittelbar gereizt hätte. Der Curryreis mit Zucchini und Karotten bei Vitality klang eher langweilig und dsah auch so aus, der Paprikagulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Tradition zu Region war mir zu “kantinig” und das Gebratenes Putenschnitzel mit Waldpilzen und Mozzarella gratiniert, dazu Sauce Bernaise und Bratkartoffeln bei Globetrotter lehnte ich wegen der Bratkartoffeln ab, die mich mit ihrer matschigkeit schon so häufig enttäuscht hatten. Ich war drauf und dran beim Seelachs mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce zuzugreifen, der neben Gebratenem Gemüse in Massamansauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, doch dann hörte ich das Schaben der Kartoffelscheiben der Bratkartoffeln aneinander, als sie auf einen Teller serviert wurden. Das machte Hoffnung dass sie heute doch mal knusprig sein könnten, daher schwenkte ich noch ganz kurzentschlossen um und griff beim Putenschnitzel zu. Und obwohl ja schon Pilze dabei waren, ergänzte ich das Gericht noch zusätzlich mit etwas Rosenkohl von der Gemüsetheke, der heute mal außergewöhnlich frisch und knackig aussah.

    Turkey escalope gratinated with wild mushrooms & mozzarella / Putenschnitzel mit Waldpilzen & Mozzarella gratiniert

    Und tatsächlich waren die Bratkartoffeln heute mal nicht so matschig wie hier oder hier, sondern ein wenig knusprig gebraten, aber man merkte ihnen dennoch deutlich an dass es sich um aufgetaute TK-Ware handelte. Fast schon akzeptabel, aber bei weitem nicht perfekt. Ein größerer Lichtblick war da schon der Rosenkohl, der heute Mal wirklich frisch und knackig von der Gemüstheke gekommen war – leider eher eine Seltenheit. Am mit einer dicken Schicht Pilze und etwas Käse überbackenen Putenschnitzel gab es ebenfalls nichts auszusetzen, es war angenehm mager, saftig und das Fleisch harmonierte Geschmacklich wunderbar mit den Pilzen. Die milde, cremige Sauce Bernaise war daher mehr für die Kartoffelscheiben, sprich Bratkartoffeln, wichtig, denn sie waren dieses mal zwar etwas knuspriger, dafür natürlich auch etwas trocken. Aber mit der Sauce genießbar. Ich denke es war in Anbetracht des Angebotes wohl die beste Wahl heute gewesen.
    Beim Kampf um Platz eins würde das Putenschnitzel fast von dem Paprikagulasch überholte, konnte sich auf der Zielgerade aber dann doch noch auf den ersten Platz retten. Nach dem somit zweitplatzierten Paprika-Schweinegulasch mit Butternudeln folgten die Asia-Gerichte auf einem guten dritten Platz und der Curryreis schließlich auf Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Putenschnitzel: ++
    Waldpilze: ++
    Sauce Bernaise: ++
    Bratkartoffeln: +
    Rosenkohl: ++

    Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [04.12.2018]

    Tuesday, December 4th, 2018

    Leider hatte ich am Anfang den Gulaschsuppeneintopf mit Semmel bei Globetrotter irgendwie übersehen, sonst hätte ich vielleicht bei diesem Gericht zugegriffen. Ich war zu sehr auf das als Spaghetti mit Balsamicolinsen und Ruccola angebotene Gericht bei Vitality fokussiert gewesen, doch als ich entdeckte dass man es mit Makkaroni und ohne Ruccola servierte, kam ich doch davon ab. Von dem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region sowie dem Zusatzangebot Cordon bleu mit Bratkartoffeln (die übrigens beide mit den selben Kartoffelscheiben serviert wurden, die wir schon von der Finkenwerder Scholle oder dem Zwiebelrostbraten her kennen) wollte ich eigentlich aufgrund der schlechten Erfahrung mit der Sättigungsbeilage die Finger lassen. Das Gebratene Thaigemüse in Masamansauce oder das Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce von der Asia-Wok-Theke schienen mit aber auch nicht das richtige. Also griff ich in der Annahme dass die Kartoffelscheiben heute endlich mal etwas knusprig wären beim Fleischpflanzerl zu. Passendes Salat oder Gemüse suchte ich aber vergebens.

    Meatball with gravy & roast potatoes / Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln

    Die Bratkartoffeln sahen zwar heute wirklich verlockend aus, aber sie enttäuschten leider auch dieses Mal wieder auf ganzer Linie. Bei mir erhärtet sich wiederum die Vermutung, das man diese Bratkartoffeln vorgebraten und tiefgefroren im Großhandel kauft und anschließend nur noch auftaut und warm macht. Anders kann ich es mir kaum erklären dass sie zum dritten Mal in Folge weich, labberig und konsistenzlos daher kamen. Und das Fleischpflanzerl erfüllte heute nicht ganz die Erwartungen, denn es war heute deutlich trockener und leicht bröselig. Das hatte ich schon deutlich besser erlebt. Die würzige und dickflüssige Bratensauce kompensierte das leider nur zum Teil. Leider ein eher enttäuschendes Gericht – ich wäre mit dem Gulascheintopf eindeutig besser bedient gewesen.
    Dennoch lagen Fleischpflanzerl und Cordon bleu heute bei den anderen Gästen ganz vorne in der Gunst, wobei ich meine das Fleischpflanzerl etwas häufiger gesehen zu haben. Somit landet dieses auf Platz eins und das Cordon bleu auf dem zweiten Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz drei folgte der Gulascheintopf, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz und den Spaghetti bzw. Makkaroni mit Balsamico-Linsen und ohne Ruccola auf Platz fünf.

    Mein Abschlußurteil:
    Fleischpflanzerl: +
    Bratensauce: ++
    Bratkartoffeln: +/-

    Gebratene Scholle “Finkenwerder Art” mit Sauce Hollandaise, Broccoli & Bratkartoffeln [23.11.2018]

    Friday, November 23rd, 2018

    Einen kurzen Moment liebäugelte ich heute mit den Reiberdatschi mit Apfelmus die im Bereich Tradition der Region angeboten wurden, denn die Pizza Hawaii mit Schinken, Ananas und Mozzarella bei Vitality mit ihren im Zentrum konzentrtierten Zutaten und dem bereiten Rand sah nicht sehr verlockend aus. Pizza ist nun mal nicht das Kerngeschäft dieses Betriebsrestaurants. Und bei der Gebratene Scholle “Finkenwerder Art” mit Sauce Hollandaise, Broccoli und Bratkartoffeln Aus dem Abschnitt Globetrotter hatte ich leichte vorbehalte da ich damit zum vierten Mal in Folge Kartoffeln als Sättigungsbeilage haben würde und die Bratkartoffeln ausßerdem verdächtig denen ähnelte, die ich gestern bereits zum Zwiebelrostbraten gehabt hatte. Und auf Gebratenes Asiagemüse in grüner Kokossauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und rotem Thaicurry in Kokosmilchsauce – der typischen Freitags-Resteverwertung an der Asia-Wok-Theke – hatte ich auch keine große Lust. Letztlich erschien mir die Scholle dann aber doch am verlockensten, daher überwand ich meine Vorbehalte und griff bei diesem Angebot zu.

    Baked plaice with sauce hollandaise, broccoli & fried potatoes /Gebratene Scholle "Finkenwerder Art" mit Sauce Hollandaise, Broccoli & Bratkartoffeln

    Was die Bratkartoffeln anging schien sich meine Vermutung zu bewahrheiten, denn frisch waren diese Kartoffelscheiben keinesfalls, eher etwas labberig und außerdem nur noch maximal lauwarm. Genießbar waren sie noch, so ist es nicht, aber frisch zubereitet wären sie natürlich um einiges schmackhafter gewesen. Ein wenig entschädigte mich dafür aber die überaus gut gelungene, gebackene Scholle mit ihrem Topping nach Finkenwerder Art aus Speck und Krabben. Sie war anagenehm zart, saftig und vollkommen grätenfrei. Nur etwas größer hätte sie gern seien können. Und auch beim mit Mandeln zubereiteten, noch leicht knackigen Broccoli hätte man gerne noch etwas großzügiger sein können. Die Menge der leider nicht sonderlich geschmacksintensiven Sauce Hollandaise war aber genau richtig abgemessen. Abgesehen von der Sättigungsbeilage also eine durchaus gute Wahl.
    Scholle und Pizza lieferten sich heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen beim Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und ich war bei genauerem Hinsehen der Meinung, dass die Pizza dabei mit einer Nasenlänge Vorsprung den Sieg davon trug. Aber nur knapp nach dem somit zweitplatzierten Fischgericht folgten auch schon die Reiberdatschi auf einem ebenfalls guten dritten Platz. Asia-Gerichte wurden natürlich ebenfalls verzehrt, aber für mehr als Platz vier reichte es dort heute nicht.

    Mein Abschlußurteil:
    Scholle “Finkenwerder Art”: ++
    Broccoli: ++
    Sauce Hollandaise: +
    Bratkartoffeln: +/-

    Zwiebelrostbraten mit Bratensauce & Röstkartoffeln [22.11.2018]

    Thursday, November 22nd, 2018

    Heute ging es mir wieder etwas besser und ich konnte es wagen, wieder in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Dort war ich etwas hin und her gerissen zwischen zwei Gerichten, die größeres Interesse bei mir erregten: Zum einen den Wiener Zwiebelrostbraten mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region, zum anderen die Mac & Cheese – Maccaroni mit Speck und Röstzwiebeln in würziger Cheddarsauce. Gut, auch die Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Apfelwürfeln bei Vitality sah heute nicht allzu schlecht und vor allem nicht zu trocken aus, aber mir lag der Appetit nach Fleisch. Dabei wäre das Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hähnchenfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman-Curry, das neben Gebackener Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, diese Voraussetzung zwar auch noch erfüllt, doch ich entschied mich letztlich dann doch für den Zwiebelrostbraten, der diese Anforderung auf die aus meiner Sicht am kulinarisch hochwertigsten erfüllte. Passenderweise hatte man sogar die scharfen Steakmesser für den Braten bereitgestellt, was eher eine Seltenheit ist. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

    Vienna onion beef roast with gravy & roast potatoes / Wiener Zwiebelrostbraten mit Bratensauce & Röstkartoffeln

    Wir waren heute nicht besonders spät essen gegangen, so dass es wirklich etwas ärgerlich war, dass sowohl der Rostbraten als auch die Röstkartoffeln (die man dieses mal erfreulicherweise mal in Scheiben geschnitten hatte und nicht im Ganzen geröstet hatte) leider nicht mehr richtig heiß waren. Dadurch waren die Kartoffelscheiben natürlich nicht mehr ganz so knusprig wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. Hinzu kam, dass die komplette breite Seite des Rostbratens – jene die im Foto den Kartoffeln zugewandt ist – mit Knorpeln durchsetzt war, was den Genuss und die Fleischausbeute des ansonsten sehr guten und zartrosa gebratenen Rindfleisches zusätzlich minderte.

    Vienna beef rost - gristle / Wiener Zwiebelrostbraten - Knorpel

    Und um das ganze noch zu die Krone aufzusetzen, hatte man zum garnieren nur getrocknete Industriezwiebeln verwendet, während die Mac & Cheese scheinbar frisch geröstete Zwiebeln zierten. Als ob es so schwierig wäre, einfach noch ein paar mehr frische Zwiebeln zu rösten. Die Sauce schließlich war zwar wie üblich recht dünn, aber geschmacklich in Ordnung und mit schönem zusätzlichen Zwiebelaroma. Im Ansatz ein vielversprechendes Hauptgericht, aber leider mit deutlichen Mängeln, die aber teilweise wohl einfach auch nur Pech gewesen sind. Das Gemüse aus Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und Kohlrabi war natürlich auch nicht mehr frisch und knackig gewesen, aber das hatte ich hier auch nicht erwartet. Im Nachhinein gesehen wäre ich mit den Käsemakkaroni vielleicht doch besser bedient gewesen, aber das konnte ich ja nicht ahnen.
    Bei den anderen Gästen schienen die Mac & Cheese Nudeln dann auch einen winzigen Deut beliebter gewesen zu sein als der Zwiebelrostbraten, womit diesem us-amerikanischen Gericht eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Nach dem somit zweitplatzierten Zwiebelrostbraten folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die Schupfnudelpfanne auf einem guten Platz vier.

    Mein Abschlußurteil:
    Rostbraten: +
    Zwiebeln: +
    Röstkartoffeln: +
    Sauce: ++
    Mischgemüse: +

    Gebratene Scholle “Finkenwerder Art” mit Sauce Bernaise, Broccoli & Bratkartoffeln [20.07.2018]

    Friday, July 20th, 2018

    Obwohl ich auch mit den Reiberdatschi mit Apfelmus, welche am Abschnitt Tradition der Region auf der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden, hätte leben könne, waren meine Favoriten doch andere Gerichte. Zum einen die Gebratene Scholle “Finkenwerder Art” mit Sauce Bernaise, Broccoli und Bratkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter und das Gebratenes Putenschnitzel in Pfeffer-Honigsoße Pariser Karotten und Herzoginkartoffel bei Vitality. Die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Bandnudeln mit Gemüse und Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce zog ich wiederum nicht näher in Betracht. Und obwohl ich erst letzten Freitag ja Scholle verzehrt hatte – als Ersatz für den ausverkauften Bonito, wir erinnern uns vielleicht – fiel meine Wahl doch auf das Fischgericht. Einmal in der Woche sollte man ja Fisch essen, so von wegen Eiweiß und so… Außerdem hatte ich mit der “Finkenwerder Art” in Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht.

    Baked plaice with sauce bernaise, broccoli & fried potatoes / Gebratene Scholle "Finkenwerder Art" mit Sauce Bernaise, Broccoli und Bratkartoffel

    Eigentlich gehört es ja zur “Finkenwerder Art”, dass man Speck, Zwiebeln und Garnelenfleisch über die Scholle gibt, allerdings war ich hier nicht so ganz sicher ob in dieser Mischung, in der ich meinte Speck und Zwiebeln deutlich erkennen zu können, auch wirklich Garnelen dabei waren. Aber auch so passte die das Topping wunderbar zu der zarten und saftigen Scholle, die man dieses Mal fast ohne Panade gebacken hatte. Und auch an der milden und cremigen Sauce Bernaise sowie den heißen und knackig gedünsteten Broccoli-Stücken gab es nichts auszusetzen – außer dass man beim Broccoli vielleicht etwas großzügiger hätte sein können. Nur die gebratenene Kartoffeln ließen teileweise leider etwas zu wünschen übrig, denn sie waren zum Teil bereits matschig geworden, was den Genuss natürlich etwas minderte. Dennoch insgesamt ein sehr leckeres Gericht und glücklicherweise auch nicht zu schwer – also genau das richtige für einen sommerlichen Freitag wie diesen.
    Als wir heute etwas verspätet gegen 12:30 Uhr den Speiseraum des Betriebsrestaurants betraten, waren nur ein Bruchteil der verfügbaren Tische besetzt. Es war Freitag, also waren einige Wochenendpendler schon abgereist, außerdem Sommerferien hier in Bayern und mit 28 Grad auch ziemlich warm. Daher fiel es mir aml wieder etwas schwer eine klare Allgemeine Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich würde aus den wenigen Beobachtungen aber sagen, dass die Scholle ganz knapp vor dem Putenschnitzel lag und sich den ersten Platz sichern konnte. Die Asia-Gerichte sah ich auf dem dritten Platz und wiederum sehr knap dhinter folgten die Reiberdatschi.

    Mein Abschlußurteil:
    Scholle “Finkenwerder Art”: ++
    Sauce Bernaise: ++
    Broccoli: ++
    Bratkartoffeln: +

    Gebratenes Kabeljaufilet mit Spinat in Weißweinsauce & Bratkartoffeln [02.03.2018]

    Friday, March 2nd, 2018

    Am heutigen Freitag entschied ich mich recht schnell für das Gebratenes Kabeljaufilet mit Spinat in Weißweinsauce und Bratkartoffeln, das im Bereich Globetrotter angeboten auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Das einzige andere Gericht dass mich noch zumindest etwas reizte wäre das Serbische Reisfleisch bei Vitality gewesen, die Dampfnudel mit Vanillesauce, Zimt und Zucker oder die Asia-Thai-Gerichte wie Frisch gebratenes Gemüse in Austernsauce oder Moo Pad Praw Wang – Knusprig gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Kokosmilchsauce und rotem Curry reizten mich nicht sonderlich. Und auch das zusätzlich angebotene Schäufele mit Kartoffelknödel, wohl Reste Mittwoche, kam für mich nicht in Frage – zwei Mal in der Woche wollte ich so etwas nicht essen. Letztlich blieb ich also beim Fisch, er erschien mir einfach das verlockendste aller Angebote.

    Fried codfish filet with spinach in white wine sauce & fried potatoes / Gebratenes Kabeljaufilet mit Spinat in Weißweinsauce & Bratkartoffeln

    Das in sehr dünner Panade gebratene Filet vom Kabeljau war leider recht klein geraten, aber was die Qualität anging wirklich überaus hochwertig. Wunderbar zart, saftig und kräftig im Geschmack. Da war es verständlich, dass bei den Preisen hier keine riesigen Filets serviert werden. Dazu passte aber auch gut die mild-würzige, mit Kräutern versehene Sauce mit ihrem leichten Weißwein-Aroma. Und auch an dem mit Zwiebeln versetzten Blattspinat gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Nur die leider bereits deutlich abgekühlten und etwas labberigen Bratkartoffeln ließen etwas zu wünschen übrig, sie hätte ich mir etwas heißer und vor allem krosser gewünscht. In der Summe aber ein absolut akzeptables Gericht.
    Beim Blick auf die Tabletts der anderen Gäste, von denen allerdings wie Freitags üblich deutlich weniger als sonst anwesend waren, zeigte sich schnell dass das Kabeljaufilet mit Spinat sich dem größten Zuspruch erfreute und den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich in Anspruch nehmen konnte. Auf Platz zwei sah ich das Schäufele, das aber nur knapp vor dem Serbischen Reisfleisch lag, das somit den dritten Platz einnahm. Den vierten Platz teilten sich schließlich Dampfnudel und Asia-Gerichte – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

    Mein Abschlußurteil:
    Kabeljaufilet: ++
    Weißweinsauce: ++
    Blattspinat: ++
    Bratkartoffeln: +/-