Schweinswürstl auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree [21.03.2019]

Mein erster Blick galt heute den Kartoffel-Zucchinipuffern mit Broccoli und Tomatensugo as dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die trotz des Absenz von Fleisch wirklich sehr verlockend aussahen. Aber auch die 3 Stück Schweinswürstl auf Sauerkraut mit Kartoffelpürree bei Tradition der Region sahen nicht allzu schlecht aus. Auf Mac& Cheese – Maccaroni mit gebratenem Speck in würziger Cheddarsauce und Röstzwiebeln aus der Sektion Globetrotter verspürte ich, obwohl ebenfalls sehr verlockend, hatte ich weniger Lust. Von der Asia-Thai-Theke kamen weniger die Gebackene Ananas und Banane in Frage, aber der Gebratene Tintenfisch mit frischem Gemüse und Kokosmilch wäre notfalls auch gegangen. Bis zur letzten Sekunde schwankte ich, als ich an der Ausgabetheke für Zucchinipuffer und Schweinswürstl anstand, zwischen diesen beiden Gerichten hin und her. Als der Kollege vor mir in der Schlange die Würstl nahm und mir ihr Duft in die Nase stieg, entschied ich schließlich doch für dieser typisch deutschen Hausmannskost.

Fried pork sausages with sourcrout & mashed potatoes / Schweinsbratwürstel mit Sauerkraut & Kartoffelpürree

Nun ja… Die 3 fingerdicken Würstchen sahen im ersten Moment etwas verschrumpelt aus, waren aber dennoch angenehm saftig und zart. Nur was die Würze der Füllung anging hätte man noch etwas mehr daraus machen können – ich persönlich fand sie etwas fade. Dafür war das mit reichlich Kümmelsamen versetzte Sauerkraut heute deutlich sauerer als normal. War ungewöhnlich im Geschmack, aber nicht unbedingt negativ. Es entsprach halt nur nicht meiner Erwartungshaltung. Am Kartoffelpüree, in dem sich auch einige größere Kartoffelstückchen fanden, gab es nichts auszusetzen, es handelte sich um eine überaus passende Sättigungsbeilage und auch die mild-würzige, aber leider etwas dünne Bratensauce, die es meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht hätte, passte dennoch gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war trotz kleinerer Mängel letztlich zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Obwohl die Mac & Cheese heute an der großen Einzeltheke ausgegeben worden waren, reichte es bei ihnen nicht für den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages, denn diesen Platz konnte sich – wenn auch nur mit knappen Vorsprung – die Schweinswürstl sichern. Erst auf dem zweiten Platz reihten sich die Mac & Cheese, die mit einem riesigen Berg Röstzwiebeln serviert wurden, ein. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz kamen schließlich die Kartoffel-Zucchinipuffer.

Mein Abschlußurteil:
Schweinswürstl: +
Bratensauce: +
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++

Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelstampf [28.01.2019]

Zugegebenermaßen sah die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln im Abschnitt Vitality heute durchaus verlockend aus und ich überlegte auch kurz, ob ich hier zugreifen sollte. Doch es war wieder einer dieser Tage an denen ich Appetit auf Fleisch hatte, daher wandte ich meine Aufmerksamkeit auf die anderen Gerichte. Sowohl die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtigem Curry-Mangochutney, dazu Country Potatos bei Globetrotter als auch die 3 Stück Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelstampf klangen nicht schlecht, obwohl ich auch mit Gebackenen Frühlingsröllchen oder Gebratenem Schweinefleisch mit Thaigemüse in Austernsauce hätte lebenkönnen. Mein geheimer Favorit war jedoch die Hähnchenbrust in Knusperpanade. Doch leider musste ich feststellen dass, obwohl es noch nicht allzu spät war als ich essen ging, die Country Potatoes aus waren und man sie durch recht blasse und labbrig aussehende Pommes Frites ersetzt hatte. Da hatte ich keine große Lust drauf, also änderte ich kurzentschlossen meine Meinung und griff doch zu den Schweinswürsteln mit Sauerkraut.

Pork sausages with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelstampf

Die Präsentation war jetzt nicht so der Hit – von früheren Versionen weiß ich dass es auch besser geht – aber was Qualität und Geschmack anging ließ das Gericht meiner Meinung nach nichts zu wünschen übrig. Zu einem mit zahlreichen größeren Stückchen versetzten Kartoffelpüree – deswegen auch Kartoffelstampf – mit einem kräftigen Kartoffelaroma gesellten sich eine ausreichende Portion leicht säuerliches, aber angenehm knackiges Weißkraut und schließlich gleich drei dünne, aber lange Schweins-Bratwürste mit nicht allzu groben, aber sehr schmackhaft mit Gewürzen und Kräutern versetzten Brät. Im ersten Moment erschien es fast schon zu viel Fleisch für das Gemüse und die Sättigungsbeilage, aber wie sich herausstellte war es letztlich doch gut aufeinander abgewogen. Die recht dünne, aber gehaltvolle Sauce wäre dabei nicht unbedingt nötig gewesen, schadete aber letztlich auch nicht. Im nachhinein gesehen hätten ein paar Röstzwiebeln, vielleicht auf dem Kartoffelpüree, das Gericht noch sehr gelungen abgerundet, aber ich fand es auch ohne sehr gelungen und war mit meiner Wahl zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag die Hähnchenbrust aber doch etwas höher in der Gunst und konnte sich mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Dabei hatten die meisten aber noch Country Potatoes bekommen hatten, ich kann also nicht sagen ob nur ich den Wechsel zu Fritten als Nachteil sahen oder ob sich dieser Wechsel nicht auswirkte. Während meines Besuches auf jeden Fall konnten die Schweinswürstel nur einen guten zweiten Platz erreichen, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und der vegetarischen Pilzpfanne auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinswürstl: ++
Bratensauce: +
Sauerkraut: ++
Kartoffelstampf: ++

Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree [05.11.2018]

Endlich hatte man sich beim Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants im Vergleich zu den letzten Malen wieder dazu durchgerungen, die mundgerecht Kartoffeln zu würfeln und nicht mehr als ganze Salzkartoffeln ins Gericht zu tun, daher war ich wirklich drauf und dran bei diesem Angebot heute zuzugreifen. Doch aller guter Vorsätze zum Trotz verspürte ich, als ich im Speisesaal ankam, einen größeren Appetit und die Lust auf ein Gericht mit Fleisch, daher sah ich mich zuerst einmal anderweitig um. Das Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Austernsauce, das zusätzlich zu den für Montag üblichen Gebackenen Frühlingsrollen heute an der Asia-Thai-Wok-Theke angeboten wurde, wäre zum Beispiel etwas gewesen – vor allem bei der großen Menge an verschiedenen Gemüsesorten die immer in Gerichten zu finden ist. Das Zeug soll ja gesund sein. 😉 War auf jeden Fall verlockender als die Spinat- Ricottatortellini mit Carbonarasauce und Grana Padano bei Globetrotter, die mich noch nie so recht begeistern konnte – sie sehen zu sehr nach Fertiggericht aus. Aber am meisten sprachen mich dann doch die Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree, die in der Sektion Tradition der Region zu finden waren. Also griff ich letztlich zu diesem typisch süddeutschen Hausmannskost-Gericht, das man hier ja regelmäßig auf der Speisekarte findet.

Nuremberger bratwurst with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürstchen mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

Beim Kartoffelpüree merkte man bereits bei den ersten Bissen, dass es sich hier um aus Pulver angerührtes Instant-Püree handelte, es fehlte der leichte Biss und die kleinen Kartoffelstückchen, die bei handgemachtem Püree trotz allen Stampfens ja immer noch zurück bleiben. Außerdem ist das Aroma einfach etwas anders. Aber zumindest war es nicht zu dünn geraten, wie es früher oft der Fall gewesen war – daher will nicht allzu sehr meckern – als Sättigungsbeilage geht auch mal so etwas. Am mit Kümmelsamen versetzten Sauerkraut gab es aber nichts auszusetzen und auch die genau abgezählten sechs kleinen Rostbratwürstchen waren angenehm knackig, gut durchgebraten und geschmacklich einwandfrei. Die würzige und einigermaßen dickflüssige Bratensauce wäre da nicht unbedingt noch zusätzlich notwendig gewesen, schadete aber auch nichts. Und was die Portionsgröße anging konnte man da wirklich nichts sagen, denn um satt zu werden war das mehr als ausreichend. Ich war zufrieden mit meiner Entscheidung.
Und auch ein großer Teil der anderen Gäste hatte sich heute für die Rostbratwürstchen entschieden und bescherten diesen mit deutlichem Vorsprung einen klaren Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages. Auf Platz zwei sah ich die Spinat-Ricotta-Tortellini, die zu keinem Zeitpunkt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz gefährdet schienen. Auf einem guten, aber dennoch vierten Platz folgte schließlich das Kartoffelgröstl mit Lauch und Schafskäse.

Mein Abschlußurteil:
Röstbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +

Currywurst mit Pommes Frites [24.10.2018]

Am heutige Mittwoch durfte ich, trotz leichten JetLags, endlich wieder arbeiten und somit auch in unserem Betriebsrestaurant speisen. Und mit einer Geschmorten Lammhaxe mit Speckbohnen und Spätzle im Abschnitt Globetrotter fand sich auf der Speisekarte auch gleich ein Gericht, das ganz meinem Geschmack entsprach. Und es war nicht sonderlich spät als ich im Speisesaal ankam und zielgerichtet auf die entsprechende Ausgabetheke zusteuerte. Doch leider bekam ich dort nur die lapidare Auskunft, die Lammhaxe sei leider bereits aus. 🙁 Also musste ich mich nach Alternativen umsehen. Das Angebot bei Vitality, Gedünsteter Rotbarsch im Pfirsich-Ingwersud mit Basmatireis sagte mir aber nicht so sehr zu – ich hatte im Urlaub bereits so viel Fisch gegessen – und auch auf die Asia-Thai-Angebote an der Wok-Theke wie Gebratenes Gemüse mit Kokosnuß und Sojasauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit verschiedenen Gemüse in Spezialsauce hatte ich nicht keinen besonders großen Appetit. Also blieb mir nichts anderes als bei der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites aus der Sektion Tradition der Region zuzugreifen. Dabei wählte ich die weiße Variante der Wurst und garnierte mir die Pommes natürlich noch mit einer großzügigen Portion Ketchup und versah die heiße Currysauce noch mit zusätzlichem Currypulver.

Curried bratwurst with french fries / Currwurst mit Pommes Frites

Was die frittierten Kartoffelstäbchen anging hatte man in meiner Abwesenheit leider nicht viel dazu gelernt, denn sie ließen auch dieses Mal wieder etwas an knusprigkeit zu wünschen übrig. Sie waren zwar in Ordnung, aber ein bis zwei Minuten länger in der Friteuse hätten ihnen mir Sicherheit gut getan. An der Wurst, einer Bratwurst, gab es aber nichts auszusetzen und auch die mit Zwiebelstückchen versehene, heiße und würzige Currysauce ließ nichts zu wünschen übrig. Ich war zufrieden, auch wenn mir die Lammhaxe deutlich lieber gewesen wäre.
Aber auch als ich mich zwecks Beliebtheitsskala im Restaurant umsah, konnte ich nichts mehr von der Lammkeule entdecken, nur in den Rückgabewagen sah ich noch Teller, die darauf hinwiesen. Also kann ich den Zuspruch der anderen Gäste für dieses Gericht heute schlecht beurteilen, zumindest in Bezug auf die Currywurst, die nun natürlich ganz vorne lag und sich den ersten Platz sichern konnte. Ich vermute aber dass sie mindestens auf Platz zwei gelegen haben muss, denn ansonsten wäre sie nicht so schnell aus gewesen. Diesen Platz nahmen aber jetzt die Asia-Gerichte ein, gefolgt vom Fischgericht auf Platz drei.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +

Bratwurst mit Bretzel & Krautsalat [19.07.2018]

Fried sausage with pretzel & cole slaw / Bratwurst mit Bretzel & Krautsalat

Heute Abend fand nach der Arbeit noch – ohne speziellen Anlass – ein kleines Abteilungsgrillfest auf dem firmeneigenen Grillplatz statt. Es gab verschiedene Salata, Brot, Brötchen, Bretzeln und natürlich Würstchen und Steaks von Schwein und Pute. Hätte ich dran denken sollen, als ich heute Mittag in die Kantine ging, denn nach dem Cheeseburger war mein Hunger dann doch nicht mehr ganz so riesig – vor allem bei der aktuell vorherrschenden Hitze. Ein Würstchen und ein kleines Steak gingen aber natürlich dennoch… 😉