Bratwursttoast – Reloaded

Spontan entschied ich mich heute Abend dazu, mir mal wieder einen Bratwursttoast zuzubereiten, ein Rezept das ich in diesem Beitrag ja schon einmal ausführlicher vorgestellt hatte. Einzige kleine Änderung zu damals war, dass ich dieses Mal mit zusätzlichen Komponenten zwischen Toast und Bratwurst-Brät experimentierte.

01 - Bratwursttoast - Fertig gebacken / Finished baking

Während ich auf den ersten Toast nur das Brät auftrug, kamen auf den zweiten Margarine, den dritten Kräuterfrischkäse und auf den vierten Ziegenfrischkäse, bevor ich ebenfalls das Brät darauf tat. Oben auf kamen jeweils ein paar Zwiebelringe, die ich dann mit Käse abdeckte, welchen ich wiederum mit etwas Paprikapulver würzte. Dann schob ich es bei 180 Grad für ca. 15 Minuten in den Ofen.

02 - Bratwursttoast - Serviert / Served

Die Margarine führte nur dazu, dass das Brät nicht mehr so gut haftetet, brachte aber geschmacklich keinen Zuwachs, während sowohl der Kräuterfrischkäse als auch der Ziegenfrischkäse eine sehr leckere Aufwertung des Rezepts.

03 - Bratwursttoast - Seitenansicht / Side view

Kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber immer wieder lecker.

Currywurst mit Pommes Frites [08.06.2017]

Einen kurzen Moment überlegte ich, ob ich bei den Spaghetti mit Balsmicolinsen aus der Abteilung Vitality auf der Speisekarte unsers Betriebsrestaurants zuzugreifen, die heute mit einer neuen, deutlich saftigeren Saucenvariante aufwarteten. Es sah danach aus als hätte man im Gegensatz zu früheren Varianten wie hier oder hier jetzt noch Tomatensauce mit verwendet. Zumal mich weder die Hähnchenkeule mit Thymiansauce und Reis bei Globetrotter noch die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsoße sonderlich reizten. Aber da war ja im Abschnitt Tradition der Region leider noch die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites, die mich irgendwie anlachte. So kam es dazu, dass ich letztlich bei diesem Gericht zugriff und es noch mit etwas zusätzlichem Currypulver auf der Wurst, etwas Ketchup auf den Pommes und einem kleinen Rote Beete-Apfel-Salat aus der Gemüsetheke ergänzte.

Curried fried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Der Unterschied zwischen weißer und roter Wurst zeichnet sich dadurch aus, dass es sich bei der weißen Variante um eine Bratwurst der (aus meiner sicht) herkömmlichen Art, ähnlich der Thüringer Rostbratwurst handelt, während die rote Variante mehr einer Debrecziner ähnelt. Ich hatte mich für die rote Variante entschieden, weil ich mir mehr Würze davon versprach. Doch dank der heißen, mit Zwiebeln versetzte Currysauce wäre das eigentlich gar nicht notwendig gewesen, denn die Sauce war geschmacklich eindeutig dominanter. Und auch an den frittierten Kartoffelstäbchen, im Volksmund auch gerne als Fritten bezeichnet, ließen nichts zu wünschen übrig. Sie waren heiß, knusprig und ausreichend gesalzen. Aber da kann man natürlich auch wenig falsch machen. Dazu passte auch wunderbar der kleine Salat, der sehr gelungen Streifen von roter Beete mit kleinen Apfelstückchen kombinierte. Definitiv kein leichter Genuss, aber immer wieder lecker. Ich war zumindest zufrieden.
Das schien bei den anderen Gästen ähnlich gewesen zu sein, denn wie nicht anders erwartet lagdie Currywurst bei ihnen ebenfalls sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit einem klaren Vorpsrung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Den zweiten Platz belegte,zugegeben etwas unerwartet, die vegetarischen Spaghetti mit Balsamacilinsen, aber nur knapp gefolgt von den Asia-Gerichten. Und, ebenfalls in kurzem Abstand, belegte die Hähnchenkeule in Thymiansauce letztlich den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Wurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++
Rote Beete-Apfel-Salat: ++

Bratwurstbällchen auf Sauerkraut – das Rezept

Auch wenn ich ja gestern bereits gekocht hatte, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, am heutigen Sonntag ein weiteres Rezept auszuprobieren. Die Bratwurstbällchen auf Sauerkraut erschienen zwar als recht simples Rezept, aber es war gerade diese eigentlich naheliegende Kombination, die mich daran reizte. Und mein Eindruck sollte mich nicht täuschen, denn das Ergebnis war mal wieder ein ausgenommen leckeres Auflaufgericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

800g Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 große Zwiebel (ca. 250g)
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

650g Sauerkraut
03 - Zutat Sauerkraut / Ingredient sauerkraut

500 – 550g rohe Bratwürste
04 - Zutat Bratwurst / Ingredient frying sausages

250ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 gestrichener Teelöffel Kümmelsamen
05 - Zutat Kümmelsamen / Ingredient caraway seeds

1 Becher Schmand
06 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

4 Hühnereier
07 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1 Bund Petersilie
09 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie etwas Butterschmalz zum braten
außerdem Salz, Pfeffer und Paprika zum würzen

Beginnen wir damit, die Zwiebel zu schälen und in Spalten zu schneiden.
10 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion in rings

Außerdem schälen wir die Kartoffeln
11 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneien sie in dünne Scheiben.
12 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Anschließend erhitzen wir etwas Butterschmalz in einer hohen Pfanne,
13 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat ghee in pan

geben die Zwiebelringe hinein
14 - Zwiebelringe hinzufügen / Add onion rings

und dünsten sie für ein bis zwei Minuten an
15 - Zwiebelringe andünsten / Braise onion rings

um anschließend das Sauerkraut ebenfalls in die Pfanne zu geben,
16 - Sauerkraut hinzufügen / Add sauerkraut

es mit den Zwiebeln zu vermischen und für weitere 5 Minuten mit anzudünsten.
17 - Sauerkraut mit andünsten / Braise sauerkraut

Als nächstes geben wir die Kartoffelscheiben ebenfalls in die Pfanne,
18 - Kartoffelscheiben addieren / Add potato slices

gießen alles mit der Gemüsebrühe auf
19 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

verrühren alles, lassen es kurz aufkochen
20 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to a boil

und dann geschlossen für etwa 20 bis 25 Minuten geschlossen köcheln, bis die Kartoffelscheiben gar sind.
21 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

In der Zwischenzeit entfernen wir das Bratwurst-Brät aus den der Pelle
22 - Brät aus Pelle entnehmen / Take sausage meat from sausages

und formen etwa gleich große Bällchen aus dem Brät.
23 - Bällchen aus Brät formen / Form balls from sausage meat

Die Petersilie waschen wir, zupfen die Blättchen von den Stielen und zerkleinern diese sehr fein.

Des weiteren beginnen wir den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.

Außerdem streuen wir den Kümmelsamen in die Mischung aus Sauerkraut, Zwiebeln und Kartoffeln ein
24 - Kümmelsamen einstreuen / Intersperse caraway seeds

und schmecken alles mit etwas Salz und Pfeffer ab.
25 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Sobald die Kartoffelscheiben gar sind, füllen wir die Mischung in eine Auflaufform ein, streichen alles einigermaßen glatt
26 - In Auflaufform füllen / Fill in casserole

und legen die Bratwurstbällchen oben auf.
27 - Bratwurstbällchen auflegen / Put on meatballs

Sobald der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für ca. 30 Minuten.
28 - Im Ofen backen / Bake in oven

Während alles im Ofen vor sich hin bruzzelt, geben wir den Schmand und die vier Eier in einen Meßbecher,
29 - Schmand & Eier in Messbecher geben / Put sour cream & eggs in bowl

verrühren alles gründlich miteinander,
30 - Gründliche verrühren / Mix well

schmecken es mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver ab
31 - Mit Salz, Pfeffer & Papika würzen / Season with salt, pepper & paprika

und streuen etwa die Hälfte der zerkleinerten Petersilie ein.
32 - Hälfte Petersilie einrühren / Stir in half of parsley

Nach der halben Stunde entnehmen wir die Auflaufform temporär aus dem Ofen,
33 - Auflaufform aus Ofen entnehmen / Take casserole from oven

gießen die Schmand-Eier-Mischung darüber
34 - Mit Schmand-Ei-Masse übergießen / Drain with sour cream egg mix

und lassen dann alles für weiter 15 bis 20 Minuten im Ofen stocken.
35 - Im Ofen stocken lassen / Curle in oven

Sobald die Masse fest geworden ist, holen wir die Auflaufform wieder aus dem Ofen, lassen sie für vielleicht fünf Minuten ruhen
36 - Meatballs on sauerkraut - Finished baking / Bratwurstbällchen auf Sauerkraut - Fertig gebacken

und können das Gericht anschließend auch schon, garniert mit der restlichen Petersilie, servieren und genießen.
37 - Meatballs on sauerkraut - Served / Bratwurstbällchen auf Sauerkraut - Serviert

Die Kombination von Sauerkraut mit Kartoffeln erwies sich schon mal als sehr lecker und auch die leichte Kümmelnote passte gut ins geschmackliche Gesamtkonzept. Dazu passten gut die schön dunkel gebackenen, aber dennoch angenehm saftigen und würzigen Bratwurstbällchen und die schön lockere und gut gewürzte Masse aus Ei und Schmand, mit der alles überbacken worden war. Zugegebenermaßen ein einfaches aber sehr leckeres Rezept – so wie ich es mag. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden.

38 - Meatballs on sauerkraut - Side view / Bratwurstbällchen auf Sauerkraut - Seitenansicht

Guten Appetit

Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree [27.04.2017]

Einen Moment überlegte ich heute, ob ich nicht bei der Ofenfrischen Schweinshaxe mit Bratensaft und hausgemachten Kartoffelsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen sollte, denn die Spinat-Ricottalasagne mit Bechamelsauce bei Vitality oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce reizten mich nicht besonders. Aber irgendwie sah sie mir dann doch etwas zu knusprig aus und ich wählte lieber die Bratwurstschnecke frisch vom Metzger mit Weinsacerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree, die im Abschnitt Globetrotter zu finden war.

Fried sausage with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

Natürlich handelte es sich auch heute bei dem Kartoffelpüree wieder um eine aus Pulver angrührte Version, davon aber mal abgesehen erwies sich die Bratwurstschnecke als wirklich gute Wahl. Die angenehm große Bratwurstschnecke war nicht nur gut gewürzt, sondern wirkte tatsächlich angenehm frisch, was die Behauptung dass sie frisch vom Metzger stammte etwas unterstützte. Und auch am Weinsauerkraut mit seiner leichten, aber doch merklichen Weinnote gab es nichts auszusetzen. Die Bratensauce hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, zumal sie wie üblich recht dünn war, aber geschadet hat sie auch nicht. Insgesamt also eine gute Wahl.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute aber die Schweinshaxe eindeutig am höchsten in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Die Bratwurstschnecke auf Platz zwei war ihr aber dicht auf den Fersen. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte, die sich aber nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählte, viertplatzierte Spinat-Ricottalasagne durchsetzen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Weinsauerkraut: ++
Bratensauce: +
Kartoffelpüree: +

Currywurst mit Pommes Frites [23.03.2017]

Auch wenn die Gebackenen Polentataschen mit Ratatouille und Kräuterdip bei Vitality und vor allem der Französische Zwiebelkuchen mit Speck und gemischten Salat im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants durchaus eine akzeptable Alternative gewesen wären und ich wohl auch mit den Asia-Thai-Angeboten wie Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce und vor allem Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce hätte leben können, griff ich letztlich doch wieder zur altbewährten, aber leider auch etwas kalorienreichen Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites aus dem Bereich Tradition der Region, wobei ich mich für die rote Variante entschied, also eine Art Dbereziner, nicht die klassische Rostbratwurst, die man hier als weiß bezeichnet. Passendes Gemüse fand ich aber keins und auch an der Salattheke entdeckte ich leider nichts passendes. Aber etwas Ketchup auf den Pommes Frites durfte natürlich nicht fehlen.

Curried fried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

An den Pommes Frites fehlte zwar mal wieder etwas Salz, aber davon abgesehen gab es nichts weiter zu kritisieren. Die Wurst war heiß, würzig und saftig, die heiße Currysauce, die mit Zwiebelstückchen versetzt war und die ich mir noch zusätzlich mit Currypulver garniert hatte, war fruchtig und würzig und die Pommes Frites knusprig und frisch. Ein sehr leckeres, aber leider eben auch nicht gerade leichtes Mittagsgericht. Ich war aber dennoch zufrieden.
Natürlich lag die Currywurst auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala weit vorne und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber der Zwiebelkuchen war ihr doch enger auf den Fersen als ich gedachte hatte und konnte sich einen guten Platz zwei sichern, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den Polentataschen schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rote Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++