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Pflaumenmus, Scheibenkäse, Mischbrot & Brötchen [13.04.2019]

Saturday, April 13th, 2019
Pflaumenmus, Scheibenkäse, Mischbrot & Brötchen - Poliklinik Biedersteiner Straße

Heute war es nun endlich soweit dass ich wieder nach Hause konnte. Das hieß dass ich hier in der Poliklinik in der Biedersteiner Straße nur noch das Frühstück mitnehmen konnte. Und das war dieses mal wirklich sehr seltsam gemischt, denn man hatte zwei Scheiben Käse mit Pflaumenmus kombiniert – zwei Zutaten die ich normalerweise nicht unbedingt zusammen verzehren würde. Dazu gab es zwei Scheiben Mischbrot und eine Kaisersemmel. Außerdem ein Tütchen Kakao, den Kaffee musste ich mir wie üblich selbst holen. Das Mischbrot war leider bereits etwas abgestanden, aber es reicht mit Butter bestrichen dazu, als Sättigungsunterlage für die beiden Scheiben Käse zu dienen. Das Brötchen war dem Pflaumenmus vorbehalten, das sich zwar als leider sehr süß erwies, aber in Kombination war alles mehr als ausreichend um den morgendlichen Hunger, der jetzt um 7:20 Uhr noch nicht ganz so groß war, zu stillen. ­čśë

Konfitüre mit Brötchen, Pangasius in Dillsauce & Schwarzbrot mit Wurst [12.04.2019]

Friday, April 12th, 2019

Um kurz nach 7:00 Uhr am Morgen servierte man uns hier im Poliklinikum in der Biedersteiner Straße bereits das Frühstück. Leider war mit meiner Bestellung von gestern etwas schief gegangen, denn ich hatte eigentlich Ansbacher Schinkenwurst bestellt, man servierte mir jedoch Himbeer-Konfitüre gemeinsam mit Exquisa Frischkäse. Dazu zwei Scheiben Mischbrot und ein Brötchen.

Jam, bun & brown bread / Konfitüre, Brötchen & Mischbrot - Poliklinik Biedersteiner Straße

Auch wenn ich nicht der allergrößte Fan von süßem Frühstück bin, lehne ich es auch nicht kategorisch ab. Und Frischkäse lässt sie ähnlich wie Quark wunderbar mit Konfitüre kombinieren. Das Brötchen war zwar schon knusprig, das Innere schob sich aber beim Aufschneiden zusammen, was ein Hinweis dass es sich hier um ein Industriebrötchen und keine echtes Bäckerbrötchen handelte. Aber damit konnte ich gut leben. Dazu gab es Kaffee, der übrigens den ganzen Tag über im Vorraum bereit steht.
Das Mittagessen kam um etwa viertel nach zwölf. Und hier hatte man dieses Mal alles richtig aus meiner Bestellung übernommen. Man hatte an die Vorsuppe, eine Spargelcremesuppe (unten rechts) gedacht, als Hauptgericht gab es Pangasius mit Reis und Broccoli, dazu Dillsauce (oben rechts im extra Behälter), zum Nachtisch gab Quark mit karamellisierten Apfel und für den Hunger am Nachmittag einen Krapfen.

Pangasius in dill sauce with rice & broccoli / Pangasius in Dillsauce mit Reis & Broccoli

Das wohl gedämpfte Pangasiusfilet war sehr zart geworden und dabei angenehm saftig, wobei es sein Aroma wunderbar behalten hatte. Die Sauce in einem Extra Behältnis zu servieren war dabei gar nicht mal so dumm gewesen, denn so konnte sich der Esser seine gewünschte Menge nach eigenem gutdünken portionieren und der Fisch wurde nicht von Anfang an in mild-würzigen und cremigen Dill-Sauce ertränkt. Ich zum Beispiel verwendete auch einen Teil der Sauce, um den locker körnigen Reis etwas zu binden. Da gab es nichts zu meckern, ebensowenig wie am wohl ebenfalls gedünsteten Broccoli, das trotz seines Aussehens noch angenehm Biss besaß. Die Spargelcremesuppe bestand schließlich zwar ausschließlich aus Flüssigkeit, es fanden sich keine Spargelstückchen oder ähnliches in ihr, aber geschmacklich gab es nichts daran zu kritisieren. Der feste, nur mäßig gesüßte Quark bekam schließlich einen Großteil seines Fruchtaromas durch seine karamellisierten Apfelstückchen und bildete einen gelungenen Abschluß des Mittagsmahls. Und den kleinen Krapfen oder Berliner mit seiner Marmeladefüllung hob ich mir für den kleinen Hunger am Nachmittag auf.
Das Abendessen kam schließlich heute etwas später als gestern, erst um etwa 17:30 Uhr, doch das war nicht weiter schlimm, denn des Hungers stirbt man hier mit Sicherheit nicht – auch wenn ich so etwas wie einen Shop oder eine kleine Cafteria, in dem sich die Patienten zusätzlich etwas kaufen können, umsonst gesucht habe. Auch hier stimmte das servierte mit meiner Bestellung vom Vortag überein: Putenjagdwurst mit Salat und Senfgurke, Schwarzbrot, Sellerie-Salat mit Walnuss und eine zusätzliche Scheibe Pilz-Mortadella. Außerdem hatte man mir noch einen kleinen Baby-Belle Käse mit aufs Tablett getan. Insgesamt als mehr als genug um satt zu werden.

Sausage, black bread & cole slaw / Wurst, Schwarzbrot & Krautsalat - Poliklinik Biedersteiner Straße

Das winzige Stück Senfgurke, das beim Salatblatt lag, hätte zwar gerne etwas größer sein können, aber davon abgesehen gab es nichts was an diesem überaus gelungenen Abendessen zu kritisieren sei. Nur vielleicht das fünf Scheiben Wurst für vier Scheiben Brot nicht ganz aufgehen. ­čśë Qualitativ gab es aus meiner Sicht hier nichts auszusetzen.
Mal sehen, wenn alles gut geht brauche ich morgen nur noch über das Frühstück zu berichten, dann kann ich vielleicht auch schon wieder nach Hause. Würde mich freuen, ich werden natürlich darüber schreiben sobald ich mehr dazu weiss…

Gemüseauflauf & Käse-Abendbrot [11.04.2019]

Thursday, April 11th, 2019

Leider musste ich wegen einer kleineren Sache für ein paar Tage – wie bereits seit längerem geplant – ins Krankenhaus, genauer gesagt in die Außenstelle des Klinikums rechts der Isar in der Biedersteiner Straße nordwestlich des Englischen Gartens. Zum Einchecken sollte ich bereits um 7:30 Uhr dort vorstellig werden, das hieß für mich um kurz nach 6:00 Uhr aufstehen, damit ich noch in Ruhe duschen und mir ein Taxi dort hin bestellen konnte. Frühstücken oder ein Kaffee war nicht mehr möglich, denn ich sollte “nüchtern” dort einchecken.
Glücklicherweise kam das Taxi, das ich schon am Vorabend via Internet bestellt hatte, pünktlich um 7:00 Uhr. Es waren zwar etwa 7 km über den mittleren Ring bis dorthin, aber dank morgendlicher Rush-Hour und parallel stattfindender Bauma wollte ich lieber etwas mehr Zeit einplanen. Doch obwohl der Verkehr auf dem mittleren Rin sich mehr als nur zähfließend erwies, schaffte mein Taxi die Strecke in weniger als 20 Minuten, so dass ich eigentlich viel zu früh am Klinkgebäude eintraf.

Poliklinik Biedersteiner Straße

Der Pförtner empfiehl mir eine Nummer zu ziehen, obwohl ich ihm sagte ich seie zur Stationären Aufnahme hier. Als ich als als zweiter, eine Person war noch früher als ich dort gewesen, aufgerufen wurde, stellte sich aber heraus dass man hier nur für die ambulante Behandlung vorsprechen müsste, die stationäre Aufnahme war zwei Türen weiter in einem Seitengang. Nach kurzer Wartezeit kam ich dort schließlich an die Reihe, musste meine Krankenkasse vorzeigen und einige persönliche Fragen beantworten, anschließend erhielt ich meine Unterlagen und wurde auch Station geschickt. Dort musste ich wiederum warten, bis man mir schließlich mein Bett in einem Vierbettzimmer zuwies.
Dann hieß es wieder warten – ich durfte mir derzeit bereits mein Mittagsmenu für morgen aussuchen – bis eine junge Ärztin zu mir kam und mir einige weitere Fragen stellte (Allergien, ob ich in letzter Zeit einen Herzinfarkt hatte und ähnliches – was ich aber alles verneinen konnte). Außerdem brachte man mir ein Hemdchen für den OP-Saal. Ich zog mich um und wartete weiter, bis man mich schließlich abholte und ins Erdgeschoss brachte wo ich vor dem OP auf einer eher ungemütlichen Holzbank wieder warten musste. Schließlich ging es aber recht schnell, indem man mich in den OP brachte, mir ein Beruhigungsmittel und wenig später die Narkose versetzte.
Ich weiß nicht wie lange ich weg gewesen war, als ich dann wieder im selben Raum erwachte, betreut vom Anästhesisten und einer Schwester. Man wartet noch kurz bis sichergestellt war dass ich kreislauftechnisch stabil war, dann brachte man mich zurück auf Station, wo ich mich weiter erholen konnte. Jetzt machte sich auch der Hunger bemerkbar, immerhin hatte ich seit dem Abendbrot gestern nichts mehr zu mir genommen. Zum Glück brachte man kurz darauf auch schon das Mittagessen. Natürlich bekam ich das, was über war, da ich ja nicht vorbestellen hatte: einen Gemüseauflauf, dazu eine Schüssel Kurkumasauce, einen Salat mit Joghurtdressing, einen Schokopudding, ein kleines Stück Kuchen und eine Orange.

Vegetable casserole / Gemüseauflauf - Poliklinik Biedersteiner Straße

Ich hielt die Kurkumasauce für eine Suppe und verzehrte sie entsprechend, im Nachhinein gesehen denke ich aber eher, dass sie als Garnitur für den vegetarischen Auflauf aus Kartoffeln, Möhren, Blumenkohl gedacht gewesen ist. Der Auflauf war aber auch so ganz ok, nicht zu trocken und nicht zu lasch gewürzt. Und auch am knackigen Blattsalat gab es nichts auszusetzen. Den Pudding fand ich etwas dünn geraten und auch etwas zu süß, zumal mit dem Stück nicht allzu trockenen Streuselkuchen ja noch mehr süßes Bestandteil der Mahlzeit war. Ganz zu schweigen von der Orange, die ich mir allerdings für später aufhob.
Den Nachmittag über erholte ich mich weiter von der Narkose, konnte mir später sogar noch eine Patienten-Servicekarte am Automaten im Erdgeschoss besorgen, die mich zur Nutzung des Fernseher und des Patienten-WLAN berechtigte.

Patienten-Servicekarte Klinikum rechts der Isar TU München

Der Preis lag bei 20 Euro, 10 Euro Pfand für die Karte und 10 Euro Guthaben. Internet ist nach Kauf der Karte frei, für Fernsehen gehen 6 Euro zusätzlich vom Guthaben ab, um das Paket fürs Fernsehen mit 2 Sky Sport-Kanälen ab. Mal schauen wie lange das ausreicht.
Bereits um kurz nach 17:00 Uhr wurde schließlich das Abendessen serviert. Da ich, wie schon erwähnt, nicht vorbestellt hatte, erhielt ich vier Scheiben Brot, je zwei Weißbrot und Mischbrot, mit vier Scheiben Käse ­čžÇ und Butter. Außerdem Fenchel-Ananas-Salat und einen Apfel. Nicht unbedingt mein Wunschabendbrot und ich äußerte mein Bedauern gegenüber der Servicekraft, die das Essen servierte, worauf hin sie versprach zu sehen was sie noch für mich tun kann.

Cheese-Dinner / Käse-Abendessen - Poliklinik Biedersteiner Straße München

Der Fenchel-Salat war nicht so mein Ding, aber über Käse und Brot kann ich nicht meckern. Und siehe da, als ich bereits mit dem Essen fertig war kam die Servicefachkraft noch einmal zurück und bot mir einen kleinen Nachschlag an. Da ich wirklich noch ein wenig Kohldampf hatte, nahm ich die beiden Scheiben Schwarzbrot sowie den Schinken samt Salami gerne an.

Schwarzbrot, Schinken & Salami - Poliklinik Biedersteiner Straße München

Später gab es noch einmal eine kurze Visite und einen Verbandwechsel, dann wurde es ruhig auf der Station. Einige meiner Zimmergenossen gingen bereits früh zu Bett und da ich trotz längeren Zappens auch nichts im Fernsehen entdeckte, was mich dazu bewegen konnte wach zu bleiben begab auch ich mich früh zur Ruhe. Nach dem frühen Aufstehen und der OP sollte das verständlich erscheinen. Mal sehen was der morgige Tag so bringt und wie lange ich hier bleiben muss. Ich hoffe nicht allzu lange, denn zu Hause ist es eindeutig am schönsten… ­čśë

Erbseneintopf mit Würstchen & Bauernbrot [18.02.2019]

Monday, February 18th, 2019

Zwar sah die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit würziger BBQ Sauce und Countrypotatoes aus dem Abschnitt Globetrotter der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants heute wirklich verlockend aus, aber mir lag der Appetit nach etwas leichterer Kost. Allerdings sollte schon etwas Fleisch dabei sein, weswegen ich mich auch mit dem Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Vitality nicht so recht anfreunden konnte. Blieben also noch der Erbseneintopf mit Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region bzw. die Gebackene Frühlingsrollen und/oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse und gelben Thaicurry von der Asia-Wok-Theke. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf den Erbseneintopf.

Pea stew with vienna sausages & farmhouse bread / Erbseneintopf mit Würstchen & Bauernbrot

Scheinbar hatte man, abgesehen von einigen Kartoffelwürfeln, alles durch den Mixer gejagt oder mit dem Pürierstab bearbeitet, denn von den Erbsen waren fast nur noch Bruchstücke im Eintopf zu finden. Das schmälerte den ansonsten sehr gelungenen Geschmack zwar nicht, aber ich habe in einem Eintopf, gerade mit Hülsenfrüchten wie Erbsen, doch gerne noch etwas mehr Biss. Neben Erbsen und Kartoffeln konnte ich noch Lauch und Zwiebeln im Eintopf identifizieren, aber die dominante Geschmackskomponente bildeten eindeutig die Erbsen, so wie es sein sollte. Gemeinsam mit dem Paar leicht wässeriger Wiener Würstchen, die ich mir vor dem Verzehr natürlich in mundgerechte Stücke schnitt, sowie der angenehm großen Scheibe frischen und an der Kruste sogar noch einigermaßen knusprigen Bauernbrotes ein recht gelungenes Mittagsgericht. Ich bereute meine Entscheidung nicht, ich hatte ja aufgrund des Bildes auf dem Monitor am Eingang gewusst auf was ich mich einließ.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala war der Erbseneintopf auch ganz vorne mit dabei, konnte sich aber letztlich nicht ganz gegen die Hähnchenbrust in Knusperpanade durchsetzen, womit er auf einem guten zweiten Platz landete. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich das vegetarische Zucchini-Karottenragout auf Curryreis.

Mein Abschlußurteil:
Erbseneintopf: ++
Würstchen: +
Bauernbrot: ++

Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [30.01.2019]

Wednesday, January 30th, 2019

Mein erster Blick galt heute natürlich der Pulled Duck – Gezupftes Entenfleisch im Briochesemmel mit Rotkrautsalat und Pommes Frites, die man am Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Etwas ähnliches hatte man hier oder hier schon mal angeboten und meine Bewertungen waren immer recht gut gewesen – aber ich habe aktuell einfach keinen Appetit auf Fritten. Habe mich wahrscheinlich daran überfressen. Gut, ich hätte den Burger auch einzeln ohne Pommes nehmen können, aber ich bin eher ein Freund kompletter Gerichte und die Alternativen schienen mir gar nicht mal so übel. Gut, auf die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Mie- Nudeln mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich nicht so großen Appetit, aber sowohl der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region als auch das Gebackener Hoki auf KartoffelBohnenpfanne bei Vitality erschienen mir durchaus Alternativen zu sein. Da beide Gerichte an der selben Theke ausgegeben wurde, überlegte ich bis zur letzten Sekunde bevor ich an der Reihe war, bei welchem der Gerichte ich zugreifen sollte. Letztlich fiel meine Wahl auf den Kartoffeleintopf, der schien mir besser zum aktuellen Winterwetter zu passen.

Potato stew with vienna sausages / Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen

Dieses Mal hatte ich sogar an Messer und Gabel gedacht, die notwendig waren um die beiden leider leicht wässrig wirkenden, aber dennoch schmackhaften Wiener Würstchen in mundgerechte Stücke zu zerteilen. Mit dem Löffel läuft man dabei zu sehr Gefahr, sich einzusauen – darauf kann ich verständlicherweise gut verzichten. ­čśë Der Eintopf selbst war sehr gelungen mit zahlreichen Kräutern schmackhaft gewürzt und bestand neben den offensichtlichen Kartoffeln auch aus Möhren, Zwiebeln und etwas Lauch. Positiv fiel mir dabei auf, dass man nicht einfach den kompletten Eintopf püriert hatte, sondern einen Teil der Kartoffelwürfel entfernt und nach dem pürieren wieder hinzugefügt hatte – oder separat gekocht, ich habe dem Koch ja nicht über die Schulter schauen können. Sie gaben dem Eintopf auf jeden Fall zusätzlich Biss, was ich überaus positiv bewertete. Dazu gab es schließlich noch, als zusätzliche Sättigungsbeilage, eine Scheibe einigermaßen frischen Bauernbrots. Man merkte ihm an, dass es einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte, weswegen die Schnittfläche auf der Oberfläche leicht trocken wirkte, aber die Kruste war noch recht knusprig und man merkte ihm an, dass es sich hier nicht um allzu altes Brot handelte. Wäre aus meiner Sicht für die Sättigung nicht unbedingt nötig gewesen, aber schadete auch nicht. Vor allem konnte man es nutzen, um auch die letzten Reste des wirklich leckeren Eintopfs aus dem Teller zu wischen. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden, auch wenn ich damit bereits zum dritten Mal zu Hausmannskost gegriffen hatte. Mal schauen war es morgen gibt, ich sollte mir da vielleicht mal etwas Abwechslung verschaffen.
Beim Gros der anderen Gäste sah ich, und das war auch nicht anders zu erwarten gewesen, natürlich den Pulled Duck Burger mit Fritten auf den Tabletts, was diesem Gericht unangefochten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Kartoffelsuppeneintopf, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern genommenen Asia-Gerichten. Somit verbleibt nur ein vierter Platz, wenn auch ein äußerst guter, für den Hoki mit Kartoffel-Bohnenpfanne. Ich persönlich finde Hoki ja inzwischen nicht mehr ganz so gut, da es deutlich geschmacksintensivere Fischsorten gibt, aber wenn er gut zubereitet ist, würde ich natürlich jederzeit wieder zugreifen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++