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Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse [24.01.2012]

Tuesday, January 24th, 2012

Einen Moment liebäugelte ich heute zwar mit der Asia-Thai-Theke, wo mich neben dem Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry vor allem das Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen reizte. Aber auch das traditionell-regionale Pikante Reisfleisch, eine mit Rindfleisch und Paprika versehene Reiszubereitung sah ganz lecker aus und wäre auch noch kalorientechnisch noch akzeptabler gewesen als das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites bei Globetrotter. Aber das Vitality-Gericht war mit 461kcal mal wieder das heutige Vitality-Gericht in Form eines Griechischen Gemüstopfs mit Schafskäse und Oliven. An der Ausgabetheke kam man jedoch meiner Bitte nach möglichst wenig Oliven mit aufzutischen, da ich diese nicht so mag. Zum Gemüsetopf gab es noch ein Stück mit Sesam gespicktes Fladenbrot und ich ergänzte alles noch mit einem Becherchen Quark mit Fruchtsalat von der Dessert-Theke.

Griechischer Gemüsetopf / Greek vegetable stew

Das Ganze erwies sich als äußerst reichhaltige Zusammenstellung verschiedenster Gemüsesorten. Ich entdeckte Broccoli, Blumenkohl, Zucchini, Erbsen, Möhren, Kohlstreifen, geschälte Tomaten in einer würzigen Flüssigkeit bei der besonders das Rosmarin geschmacklich hervortrat. Das Stück Fladenbrot erwies sich schließlich zwar nicht ganz frisch, dafür aber knusprig aufgetoastet und noch warm als ich es nutzte die restliche Flüssigkeit aufzusaugen. Garniert war alles schließlich mit reichlich gewürfeltem, saftigem Schafskäse was mit den (von mir abgewählten) schwarzen Oliven wohl das griechische an diesem Gemüsetopf ausmachte. Die zwar recht dünne, aber dafür mich reichlich verschiedensten Obstsorten versehenen Quarkzubereitung ergab schließlich einen guten Abschluss heutigen Mittagsmahls, das wohl auch meine Kalorienbilanz nicht allzu sehr ins negative verkehrte.
Der Gros der anderen Kantinenbesucher sprach heute natürlich ganz wie erwartet dem Cordon bleu zu, das mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf dem zweiten Platz folgte mit knappen Vorsprung vor dem Reisfleisch die Asia-Gerichte und auch recht beliebt folgte der Griechische Gemüsetopf auf Platz vier. Mal wieder eine typische Platzierung für eine solche Angebotskombination – die Platzierung entsprach genau dem was ich auch erwartet hatte.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse: ++
Fladenbrot: ++
Quark mit Fruchtsalat: ++

Gaeng Panang Gai [09.01.2012]

Monday, January 9th, 2012

Heute konnte mich weder für den Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality, das traditionell-regionale Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Kartoffelpüree noch für die Tortellini in Schinkensahnesauce bei Globetrotter so recht begeistern. Also wandte ich meine Aufmerksamkeit der Asia-Thai-Theke zu, wo neben Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce auch Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry angeboten wurde. Das erschien mit einem Schälchen Reis kombiniert ein leckeres Hauptgericht, welches ich noch mit einem Becherchen Vanillemousse vervollständigte.

Gaeng Panang Gai

Mit den zahlreichen unpaniert gebratenen, saftigen und zarten Geflügelfleischstückchen fand sich wie üblich eine bunt zusammengestellte Mischung aus verschiedensten Gemüsesorten. Ich entdeckte Broccoli, Blumenkohl, Kohl, Zucchini, Paprika, Salat, Staudensellerie, Tomaten und Curryblätter welche in mundgerechte Stücke geschnitten und gut im Wok gebraten in einer leicht scharfen hellen Sauce angemacht waren, der wie ich meinte auch etwas Kokosmilch beigemengt war. Gemeinsam mit dem Reis ein mal wieder sehr gelungenes Mittagsgericht das das locker-luftige Vanillemousse eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Aber bis meiner heutigen Kalorienbilanz schadete es auch nicht.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala die ich unter den anderen Kantinengäste aufstellte lag heute aber das Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce ganz klar auf Platz eins. Aber auch die asiatischen Gerichte erfreuten sich mal wieder großer Beliebtheit und gelangten erreichten somit Platz zwei. Auf dem dritten Platz landeten schließlich die Tortellini die heute nur aus grünen Nudeln bestand und Platz vier belegte schließlich wie erwartet das Zucchini-Möhrenragout. Vegetarische Gerichte landen ja erfahrungsgemäß immer nur auf den hinteren Plätzen. Somit entsprach die heutige Platzierung mal wieder den Erwartungswerten.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Panang Gai: ++
Reis: ++
Vanillemousse: ++

Pad Pla Muek [04.01.2012]

Wednesday, January 4th, 2012

Natürlich wollte ich auch heute am ersten Mittwoch des neuen Jahres 2012 nicht mit der Tradition brechen an diesem Wochentag zu Fisch und Meeresfrüchten zu greifen. Also kamen die traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln sowie das Picata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter ebenso wenig in Frage wie das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke. Besser klangen da schon die ebenfalls asiatischen Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit verschiedenen Gemüse und Pilzen in Fischsauce und das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillionkartoffeln bei Vitality. Nicht nur weil ich schon seit längerem den Asia-Gerichten nicht so zugesprochen war, sondern auch weil mit heute irgendwie nach Tintenfisch war entschied ich mich schließlich für das Pad Pla Muek, welches ich mit der üblichen Schüssel Reis, einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce und einem Glückskeks komplettierte.

Pad Pla Muek

Das erste war mit bei diesem Gericht auffiel war der starke Geruch nach Fisch welchen es verströmte – kein unangenehmer Geruch, sondern einfach nur Fischig. Ursache war wohl die verwendete Fischsauce. Und Tintenfische gehören ja nicht zu den Fischen, welche Wirbeltiere sind, sondern zu den schalenlosen Kopffüsslern. Und von diesen Kopffüsslern fanden sich reichhaltig feste Fleischstücke in dieser Speise, welche die Köchin außerdem mit der für Asia-Gerichte typischen, bunten Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten kombiniert hatte. So fand ich Auberginen, Paprika, Tomaten, Salat, Chinakohl, Möhrenscheiben, Blumenkohl, Broccoli und Zucchini darin, allerdings hatte ich wohl keinen der in der Beschreibung angekündigten Pilze erwischt. Gemeinsam mit der würzigen Fischsauce ergab alles zusammen ein wirklich gelungenes und schmackhaftes Mittagsgericht bei dem ich mir wohl auch wegen der Kalorien nicht allzu viele Sorgen zu machen brauchte.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer aus Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lieferten sich heute jedoch die Käsespätzle und das Piccata Milanese ein enges Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz welches mit knappen Vorsprung das Piccata für sich entscheiden konnte. Auf Platz drei und nur knapp hinter den Käsespätzle folgten aber auch schon die Asia-Gerichte und auch der Barsch erfreute sich trotz seinem vierten Platz noch einer relativ breiten Beliebtheit.

Mein Abschlußurteil:
Pad Pla Muek: ++
Reis: ++

Lachs-Brokkoli-Nudelauflauf – das Rezept

Sunday, March 6th, 2011

Auch am heutigen Sonntag wollte ich natürlich eine Kleinigkeit essen und was lag da Näher als mal wieder etwas leckeres zu kochen. In meiner Rezeptsammlung stieß ich bei der Suche nach etwas passendem auf einen interessant klingenden Auflauf aus Lachs, Nudeln und Brokkoli der es mir wert schien heute mal von mir zubereitet zu werden.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

250g Lachsfilet – ich hatte hier zu einfachem TK-Lachs gegriffen
01 - Zutat Lachsfilet

250g Nudeln – ich wählte Farfalle, es geht aber natürlich auch mit allen anderen Nudelsorten
02 - Zutat Nudeln

200g Brokkoli – ich verwendete auch hier TK-Ware, aber es geht selbstverständlich ebenfalls mit frischem Gemüse (wenn verfügbar)
03 - Zutat Brokkoli

150g Créme legere – man kann natürlich auch Créme fraiche verwenden, aber ich hatte diese noch im Kühlschrank
04 - Creme legere

2 EL Milch
05 - Zutat Milch

100ml Sahne
06 - Zutat Sahne

150g Käse – hier entschied ich mich für Gouda, aber Emmentaler wäre natürlich auch gegangen
07 - Zutat Gouda

zum Würzen schwarzen Pfeffer, Salz und Cayennepfeffer
08 - Gewürze

sowie den Saft einer Zitrone
09 - Zutat Zitrone

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst kochen wir die Nudeln gemäß Packungsanleitung
10 - Nudeln kochen

und blanchieren den Brokkoli für 2-3 Minuten.
11 - Brokkoli blanchieren

Sahne, Creme legere und der Milch vermischen wir in einem geeigneten Gefäß
12 - Sahne und legere mischen

und würzen es mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer.
13 - Würzen

Außerdem geben wir noch einen Schuß Zitronensaft in die Masse.
14 - Schuß Zitronensaft zugeben

Das Lachsfilet schneiden wir dann in mundgerechte Stücke. Ich hatte das tiefgefrorenen Fischfilet in der Mikrowelle auf der entsprechenden Stufe (Auftaustufe) vorher aufgetaut und somit in schneidefähige Konsistenz gebracht. Gefrorenen Fisch kann man ja leider schlecht schneiden, höchstens zerhacken…
15 - Lachs schneiden

Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorzuheizen.

Nachdem wir die Nudeln abgegossen und abgeschreckt haben, vermischen wir sie mit den Lachsfilet-Stücken, etwas des Käse und den Brokkoli, den ich etwas kleiner geschnitten und gebrochen hatte, in eine ausgefettete Auflaufform
15 - Alles in Auflaufform geben

und übergießen alles gleichmäßig mit der gewürzten Mischung aus Creme legere und Sahne. Ich hatte ja befürchtet dass es zu wenig Nudeln wären und war drauf und dran gewesen noch ein paar mehr zu kochen – aber alle Zutaten Gemeinsam ergaben eine gute Füllung der Auflaufform.
16 - Mit Sauce übergiessen

Die Sahne lassen wir etwas in die übrige Masse eindringen und schwenken die Form ggf. etwas um eine optimale Verteilung zu erreichen.
17 - übergossen

Nun können wir den Rest des Käses auf die Masse aus Nudeln, Fisch und Brokkoli streuen.
18 - Mit Käse bestreuen

Ist der Ofen vorgeheizt geben wir die so gefüllte Auflaufform auf der mittleren Schiene in die Backröhre.
19 - Im Ofen backen

Nach ca. 45 Minuten, der Käse sollte goldgelb und knusprig aussehen, können wir das Gericht dann wieder entnehmen.
20 - Lachs-Brokkoli-Nudelauflauf - Fertig überbacken

Mit einem Pfannenwender oder einem anderen passenden Werkzeug können wir einen Teil aus der Auflaufform lösen und servieren.
21 - Lachs-Brokkoli-Nudelauflauf - Auf-Teller

Ich übergoss es vor dem Verzehr noch mit etwas Zitronensaft als Garnitur. Insgesamt fand ich es wirklich sehr gelungen und lecker, einziger kleiner Kritikpunkt war dass ich das ganze noch etwas kräftiger hätte Würzen können. Zwar gaben der Fisch und das Brokkoli zusammen mit dem Käse diesem Gericht ganzen ein angenehmes Aroma und auch die Sahne mit seinem Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer taten ihren Dienst, aber ich hätte wohl noch irgend ein weiteres Gewürz verwenden sollen. Würzmittel habe ich ja mehr als genug, allerdings war ich unsicher was zu Fisch und Brokkoli passen würde – also ließ ich unnötige Experimente. Es war zwar nicht wirklich lasch, aber als Hunderprozentig perfekt würde ich es auch nicht bezeichnen. Ich werde mich mal schlau machen was man da noch beigeben könnte. Über Hinweise würde ich mich natürlich freuen. Eine weitere Alternative wäre die Verwendung von Saurer Sahne statt der Creme légere gewesen, das hätte dem ganzen bestimmt auch eine besondere Note gegeben. Werde ich mir auf jeden Fall für das nächste Mal merken.
22 - Lachs-Brokkoli-Nudelauflauf - CloseUp

Insgesamt würde ich das heutige Kochexperiment aber doch als gelungen bezeichnen. Die Menge reicht auf jeden Fall auch noch für morgen, ich denke dass das Gericht sich abgekühlt und mit etwas Frischhaltefolie überzogen ein bis zwei Tage im Kühlschrank halten wird. Über die Eignung für die Mikrowelle berichte ich hier, sobald ich mehr weiß.

Update vom 08.03.2011:
Nachdem ich am Montag Abend mehr Lust auf Brot gehabt hatte, habe ich den Rest des Auflaufes am Dienstag Abend verzehrt. Und auch aufgewärmt aus der Mikrowelle muss ich sagen war es sehr lecker und wird von mir somit auch als vollkommen mikrowellentauglich eingeordnet. Selbst zwei Tage nach Zubereitung und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt immer noch ein absoluter Genuß. 🙂

Gong Pao Gai [05.11.2010]

Friday, November 5th, 2010

Heute wurde in der regulären Küche mal wieder wie jeden Freitag die übliche Dreiergruppe einem Geflügelgericht bei Vitality in Form von Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix, einer Süßspeise bei den traditionell-regionalen Gerichten, nämlich Marillenknödel in Vanillesauce und Zimt-Zucker und einem Fischgericht bei Globetrotter – Gebackenes Schollenfilet mit Kartoffelsalat und Remouladensauce angeboten. Ich war zwar zuerst geneigt, bei der Hähnchenbrust mit Mangold, die ich in gleicher Form übrigens hier schon einmal verzehrt hatte, zuzuschlagen, aber dann wandte ich auch noch einmal meinen Blick den asiatischen Angeboten zu. Dort entdeckte ich neben Praw Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in süß-saurer Sauce heute auf Gong Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce, was mir sowohl vom klang als auch vom Aussehen sehr zusagte. Also wählte ich dieses Gericht, das natürlich mit einer Schale Reis komplettiert wurde welche ich mit mit dieser süß-scharfen Sauce garnierte, die ich hier als Ersatz für das sonst verwendete Sambal Olek für mich entdeckt hatte. Außerdem gönnte ich mir heute auch mal einen der kostenlosen Glückskekse.

Gong Pao Gai

Die Portion die des Gong Pao Gai die ich mir da aufgeladen hatte, erwies sich als ziemlich fleischlastig – und das ohne dass ich dies beabsichtigt hatte. Es lag wohl eher an der Zubereitung, die dieses Mal mehr auf das zarte, wenn auch von der Stückung her wieder recht groß geratene Putenfleischstreifen gesetzt hatte. Dennoch entdeckte ich natürlich auch wieder einiges an Gemüse, darunter Zucchini, Karotten, Broccoli, Salat, Kohl, Bambussprossen und einiges mehr. Und auch die Sauce sagte mir heute sehr zu, denn sie erwies sich als äußerst schmackhaft, wenn auch die Schärfe der Chilis eher als mild zu bezeichnen war. Insgesamt war ich auf jeden Fall sehr zufrieden mit meiner Entscheidung für dieses Gericht.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste belegte heute aber recht eindeutig das Schollenfilet den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten wohl die Asia-Speisen, aber eng gefolgt von der Hähnchenbrust. Die Süßspeise kam schließlich auf Platz vier.
Ich denke auf jeden Fall, dass ich mit meiner Wahl zwar nicht die Optimalste was die Kalorien angeht, aber mit Pute lag ich auch nicht allzu schlecht. Ich bin auf jeden Fall gut satt geworden – und das ist natürlich mit einer der Hauptgründe warum man zu mittag isst. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gong Pao Gai: ++
Reis: ++