Pichelsteiner Eintopf mit Bauernbrot [10.12.2012]
10.12.2012 19:04 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Zwar überlegte ich heute einen Moment lang, bei den Asia-Thai-Gerichten zuzuschlagen wo neben Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Thai-Gemüse nach Namainh-Art auch Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit fischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry und – was mich am meisten reizte – Gebackenes Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in Erdnuss-Sauce aus der Karte stand. Die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen in der Sektion Vitality sprach mich visuell nicht an und das heutige Zusatzangebot in Form einer Dampfnudel mit Vanillesauce – wohl Reste vom Freitag – kam wegen seines Charakters als Süßspeise für mich nicht in Frage. Blieben also noch 3 Stück Bifteki mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Kräuterreis bei Globetrotter und der Pichelsteiner Eintopf mit Bauernbrot in der Abteilung Tradition der Region. Kurzentschlossen fiel meine Wahl schließlich auf den Pichelsteiner Eintopf, denn dieses Gericht erschien mir für einen so kalten Wintertag wie heute, an dem Bayern tief eingeschneit lag, genau das richtige. Dazu gesellte sich dann noch ein Becherchen Zitronen-Mousse auf mein Tablett.
Neben einer leider nicht mehr ganz knusprig-frischen Scheibe Grau- bzw. Bauernbrots hatte man hier ein Gericht serviert, der wie ich meine tatsächlich die drei traditionell in einem solchen Gericht gehörenden Fleischsorten von Schwein, Rind und Hammel zu enthalten schien, wobei Schwein und Rind überwogen und ich leider nur ein etwas größeres Stück entdeckte, das meiner Meinung nach vom Hammel stammte. Dazu waren Möhren, Kartoffeln, Wirsing, Zwiebeln und wohl auch etwas Lauch mit hinein gegeben worden. Ein angenehm deftiges und überaus schmackhaftes Gericht, dass meine Erwartungen an ein solches Gericht vollends erfüllte. Einzig beim Bauernbrot muss ich einen kleinen Abzug in der Wertung geben. Aber am luftig-lockeren Zitronenmousse mit einer Garnitur aus Schokostreuseln und einer dünnen Scheibe Zitrone gab es glücklicherweise nichts auszusetzen – die Süße war mit dem Sauren der Zitrone meiner Meinung nach sehr gut abgewogen worden, was dieses Dessert zu einem überaus gelungenen Abschluss des heutigen Mittagsmahls machte.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, stellte sich schnell heraus dass es heute wohl keinen klaren Sieger beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gab. Sowohl der Pichelsteiner Eintopf als auch die Bifteki schienen gleich beliebt zu sein, weswegen ich wohl beiden Gerichten zu gleichen Teilen diesen Platz zubilligen muss. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gericht, gefolgt von der vegetarischen Gemüsepfanne auf Weiweizen auf Platz vier und schließlich der Dampfnudel auf Platz fünf.
Bei dem Pichelsteiner Eintopf scheint es sich des weiteren um eine erneute Premiere zu handeln, denn ich konnte seit ich in dieser Location esse noch keinen Tag entdecken an dem dieses Gericht ebenfalls angeboten wurde. Aufgrund der guten Resonanz bei den Gästen bleibt also zu hoffen, dass dieses Gericht in der kalten Jahreszeit nun häufiger mal auf der Speisekarte zu finden ist – ich würde es auf jeden Fall sehr begrüßen wenn es sich dabei nicht nur um ein einmaliges Angebot gehandelt haben sollte. Allerdings kann man in Zukunft die Menge an Hammelfleisch gerne noch etwas erhöhen…
Mein Abschlußurteil:
Pichelsteiner Eintopf: ++
Bauernbrot: +
Zitronenmousse: ++
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Mini-Kirschtasche & Salatplatte mit Schinken & Frischkäse [06.03.2012]
6.03.2012 18:08 dinner, kulinarischesUnkommentiert
Nachdem der Nachmittag mit einer Mini-Kirschtasche und einer Tasse Kaffee überbrückt worden war,
gönnte ich mir am Abend schließlich je eine Scheibe Weiß- und Vollkornbrot zu denen es einen gemischten Salatteller mit Essigdressing, etwas Ei sowie einer Portion Frischkäse und vier Scheiben gekochten Schinken serviert wurden.
Wenn ich gewusst hätte, dass sie Brotscheiben so klein sind, hätte ich mir doch glatt eine mehr bestellt. Zur Auswahl stehen hier übrigens Graubrot, Vollkornbrot, Weißbrot und Knäckebrot. So ergaben sich zwei sehr umfangreich belegte Brote, die ich durch den Salat aus geraspelten Möhren und Radieschen, einigen Paprikastreifen, Tomate und Ei ergänzte. Ich gebe zu dass ich, hätte ich die Wahl gehabt, auch auf den Salat verzichtet hätte, aber wo man ihn mir schon mal serviert hatte, wollte ich ihn natürlich nicht zurück gehen lassen. ![]()
Nichts besonderes, aber für den Abend reichte es absolut aus den Hunger zu stillen.
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dinner layers
10.11.2011 22:59 dinner, kulinarisches12 Kommentare
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Bergbauern-Auflauf – das Rezept
2.07.2011 22:18 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auf der Suche nach einem interessanten Kochexperiment für den Samstag stieß ich auf die Zubereitungsanleitung für den sogenannten Bergbauern-Auflauf – im Grunde genommen ein Brotauflauf mit Käse. Auch wenn ich schon viele verschiedene Aufläufe in meinem Leben gemacht habe, ein Brotauflauf war noch nicht dabei gewesen. Und lecker klang es auch noch. Somit stand meine Wahl fest und ich entschloss mich dazu, mich heute mal an diesem Brotauflauf zu versuchen. Da ich nicht sicher war ob es gelingen würde, wählte ich erst einmal eine kleinere Zubereitungsform.
Was benötigen wir also für 2 Portionen?
180g Bergkäse (Das Originalrezept sprach hier von Gouda, aber ein Bergbauer hat bestimmt eher diese Käsesorte verfügbar, also disponierte ich hier spontan um)

180g Schinken / Salami (Wer es würzig mag nimmt beides, etwas milder wirds nur mit Schinken)

1 kleine Stange Porree (Optional – war nicht Bestandteil des Rezepts, die hatte ich aber noch im Kühlschrank und musste verbraucht werden)

etwas Streukäse (ich verwendete Gouda den ich noch im Kühlschrank hatte)

Außerdem benötigen wir noch:
1-2 TL Petersilie
3/4 EL Mehl
Pfeffer, Salz und Muskatnuss zum würzen
etwas Butter zum andünsten des Porree und zum ausfetten der Form
Zuerst waschen wir den Porree, schneiden ihn in Ringe und dünsten ihn mit etwas Butter an. Ihn stellen wir dann zum Abkühlen zur Seite.

Außerdem können wir den Backofen bereits auf 200 Grad vorheizen. Dann würfeln wir sowohl das Brot

als auch Wurst, Schinken und den Bergkäse

und vermengen alles mit dem angedünsteten Lauch in einem passenden Behältnis.

Alles geben wir dann in eine ausgefettete Auflaufform.

Die Milch, das Mehl und die beiden Eiern verrühren wir und schmecken es mit Petersilie, Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab

um es dann gleichmässig über den Inhalt der Auflaufform zu verteilen.

Abschließend bestreuen wir alles noch mit dem Streukäse.

Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir die Auflaufform hinein und überbacken es alles für ca. 40 Minuten.

Ist der Käse sowohl oben als auch zwischen den Brotwürfeln zerlaufen, können wir die Form schließlich entnehmen

Das Gericht erwies sich durchaus leckere Kreation. Ich hätte zwar etwas darauf achten sollen dass die Brotwürfel nicht zu sehr hoch standen, denn einige Spitzen waren etwas dunkel und sehr kross geworden, davon aber abgesehen kann ich dieses Kochexperiment als wirklich gelungen bezeichnen. Die Eier waren in der Milch gestockt und hatten zusammen mit dem zerlaufenen Bergkäse eine relativ feste Masse mit dem Brot gebildet. Der zusätzliche Porree hatte nicht geschadet, ich fand aber dass er den Geschmack des Käses etwas übertünchte – wir werde ihn das nächste Mal wohl besser weglassen. Schinken und vor allem die Salami gaben dem ganzen aber einen angenehm würzigen Geschmack, der sehr gut mit dem Rest harmonierte. Das Ganze erwies sich als schmackhaft und vor allem sehr sättigend.
Was die Nährwerte angeht braucht sich dieses Gericht natürlich auch nicht zu verstecken. Vor allem der recht fetthaltige Bergkäse zwischen den Brotwürfeln dürfte hier die Summe nach oben getrieben haben, aber auch Schinken und Salami haben ihren Teil dazu beigetragen. Aber ein Bergbauer brauchte wohl diese Kalorien für seine Arbeit – also passt der Name eindeutig sehr gut zu diesem Brotauflauf. Mir hat er auf jeden Fall gut geschmeckt und er ist auch – sieht man mal von der Backzeit ab – schnell und unkompliziert zubereitet. Alternativ kann man das Ganze wie ich erfuhr auch mit anderen Brotsorten zubereiten, so macht Graubrot das ganze noch etwas deftiger und Zwiebelbrot gibt dem Gericht eine zusätzliche Würze. Eventuell könnte man das Ganze auch noch mit zusätzlichen, geschmacklich weniger dominanten Gemüsesorten kombinieren. Für experimentierfreudige Köche besteht hier also durchaus Potential. Ich war mit meiner heutigen Kreation aber erst mal soweit zufrieden und hoffe dem einen oder anderen Koch mit diesem Beitrag eine kleine Anregung geben zu können.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Räucherlachs-Kräuterfrischkäse-Sandwich
14.06.2011 22:00 dinner, kulinarischesUnkommentiert
Zwei Scheiben Vollkorn-Toast, bestrichen mit Olivenöl-Margarine, etwas Kräuter-Frischkäse und belegt mit etwas frischem Räucherlachs. Das ganze denn noch überbacken im Sandwich-Toaster ein wirklich leckerer Abendsnack. Hatte noch überlegt eine Scheibe Gouda- oder Toast-Käse drauf zu legen, war aber nicht sicher ob das so gut passen würde. War eine gute Entscheidung – so wie ich es zusammengestellt hatte war es meiner Meinung nach genau richtig. ![]()
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