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Gulaschsuppeneintopf mit Bauernbrot [13.01.2020]

Monday, January 13th, 2020

Am heutigen Montag fand sich mal wieder nichts wirklich interessantes auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Der Abgebräunter Leberkäse + 3 Komponenten nach Wahl bei Daily wurde soweit ich das sehen konnte mit Röstkartoffeln aber ohne Spiegelei serviert. Und so großen Hunger hatte ich nicht dass ich für so etwas mehr als sechs Euro ausgebe. Daher liebäugelte ich zuerst mit der Schupfnudelpfanne mit Kohl und Karotten dazu Apfelwürfel bei Veggie, um meine Woche nach all dem Heißluftfrittierten vom vergangenen Wochenende etwas leichter zu beginnen. Doch ich fand dass sie nicht ganz so ansprechend aussah, daher blieben nur noch die Asia-Wok-Theke mit Gebackenen Frühlingsrollen und Gebratenes Rindfleisch mit Thaigemüse und Erdnusssoße oder der Gulaschsuppeneintopf mit Bauernbrot bei Daily. Ich machte meine Entscheidung letztlich vom Zustand des Bauernbrots abhängig, denn damit hatte ich in Vergangenheit schlechte Erfahrung gemacht, doch als der Test positiv ausfiel wählte ich das Eintopfgericht.

Goulash stew with farmers bread / Gulaschsuppeneintopf mit Bauernbrot

Das Brot war wunderbar frisch mit knuspriger Kruste und weichem, saftigen Krumen – so wie es eben bei einem Bauernbrot sein sollte. Aber der Eintopf selbst war recht gut gelungen. Neben ziemlich viel kleinteiligem Rindfleisch fanden sich vor allem Paprikastreifen und Kartoffelwürfel darin und er war merklich mit Paprika gewürzt. Hätte noch ein wenige pikanter sein können und ein paar mehr Röstaromen hätten nicht geschadet, denn das ist es ja was man mit Gulasch, einem Schmorgericht, verbindet. Aber das hängt natürlich auch mit persönlichen Vorlieben zusammen und soll nur bedingt in die Endnote einfließen. Insgesamt war der Eintopf nämlich eine gute Wahl, die ich nicht bereute.
Bei den anderen Gästen lag zwar, wie nicht anders zu erwarten und trotz des fehlenden Spiegeleis, der Leberkäse das beliebteste Gericht und konnte sich somit den ersten Platz sichern, aber der Gulaschsuppeneintopf war als zweithäufigst gewähltes und somit zweitplatzierte Gericht eng auf den Fersen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgte schließlich die vegetarische Schupfnudelpfanne.

Mein Abschlußurteil:
Gulaschsuppeneintopf: ++
Bauernbrot: ++

Linsensuppeneintopf mit Puten-Wiener & Bauernbrot [17.12.2019]

Tuesday, December 17th, 2019

Heute stand mal wieder die berühmt-berüchtigte Currywurst mit Curryketchup + 3 Beilagen im Abschnitt Daily auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants und ich war auch zuerst geneigt hier zuzugreifen, auch wenn ich den Preis von 6,30 Euro weiterhin für übertrieben halte. Doch als ich mir die anderen Speisen am großen Bildschirm am Eingang ansah, fiel mir auch sofort der Linsensuppeneintopf mit Puten-Wiener und Bauernbrot bei Daily ins Auge, den ich schon als günstigere Alternative auserkoren hatte und der wirklich nicht schlecht aussah. Die Penne mit Blattspinat und Meerrettich bei Veggie wären auf jeden Fall nichts für mich gewesen, da ich ja keinen Merrettich mag. Die Gebratenen Mie-Nudeln mit Thaigemüse oder der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce von der Asia-Wok-Theke wären vielleicht auch noch gegangen. Kurz stand ich in der Schlange für die Currywurst, doch dann besann ich mich doch eines besseren und wählte den deutlich kalorienärmeren Linseneintopf.

Lentil stew with turkey sausages & farmers bread / Linsensuppeneintopf mit Putenwienern & Bauernbrot

Das Bauernbrot erwies sich heute leider als eine kleine Katastrophe, denn es war an der frischen Luft trocken und hart geworden, so dass fast nur noch mit viel Eintopf garniert genießen konnte, wenn überhaupt. Der Linseneintopf selbst erwies sich aber als sehr gut gelungen und war mit reichliche Suppengrün in Form von Lauch, Möhren und Sellerie sowie einigen Kartoffelstückchen verfeinert. Persönlich hätte ich ihn vielleicht noch einen winzigen Deut säuerlicher gemacht, vielleicht mit einem Schuss Essig, aber das ist natürlich Geschmackssache. Und auch an den Putenwienern gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen, sie eigneten sich wunderbar als Fleischeinlage für den Eintopf. Für die kalte Jahreszeit genau das richtige – schade dass das Bauernbrot den Genuss etwas gemindert hat.
Wie nicht anders erwartet lag die Currywurst heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala natürlich ganz vorne und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Danach kam lange nichts bevor sich schließlich der Linsensuppeneintopf auf Platz zwei einfand. Die Asia-Gerichte sah ich auf dem dritten Platz und die vegetarischen Penne mit Blattspinat und Kren schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Linsensuppeneintopf: ++
Puten-Wiener: ++
Bauernbrot: –

Rindergulaschsuppeneintopf mit Bauernbrot [08.10.2019]

Tuesday, October 8th, 2019

Ich hätte zwar noch etwas von meinen Wirsing-Käsespätzle gehabt, aber aufgrund der gestern genannten Schwierigkeiten bezüglich Lagerung und Co hatte ich mich heute entschlossen normal in unserem Betriebsrestaurant zu Mittag zu essen – auch wenn es kein wirkliches Highlight auf der Tageskarte gab. Am besten gefiel mir noch der Rindergulaschsuppeneintopf mit Kartoffelwürfel, Paprikastreifen und Bauernbrot bei Daily, denn die Gebratene Hähnchenbrust Tikka Masala + 3 Beilagen bei Daily, die natürlich mit Reis serviert wurde, war mir etwas zu kostspielig und die Gnocchi mit Pesto in Tomatensauce und Grand Padano bei Veggie interessierten mich genauso wenig wie die Asia-Wok-Angebote wie Gebratenes Gemüse in roter Currysauce oder Gebackener Seelachs mit Gemüse in Austernsauce. Also überlegte ich nicht lange und griff beim Eintopf zu.

Beef goulash stew with farmers bread / Rindergulaschsuppeneintopf mit Bauernbrot

Und der war gar nicht mal so schlecht muss ich zugeben. Die zahlreichen Rindfleischsstücke im Eintopf waren saftig und mager und der Eintopf selbst erwies sich als gut und vor allem schmackhaft gewürzt und besaß ein leichtes Röstaroma, so dass ein wahres Gulasch-Feeling aufkommen konnte. Und dazu passten natürlich perfekt die Paprikastreifen, wobei aber auch die zahlreichen Kartoffelwürfel meiner Meinung nach nicht fehl am Platz waren. Sie hätten dann eigentlich auch als Sättigungsbeilage gereicht wie ich fand, das angenehm frische Bauernbrot mit seiner knusprigen Kruste eignete sich aber dennoch gut dazu, auch noch die letzten Reste des schmackhaften Gulascheintopfs vom Teller zu wischen. Mir hat es auf jeden Fall geschmeckt.
Bei den anderen Gästen erfreute sich der Gulaschsuppeneintopf heute auch sehr großer Beliebtheit, konnte sich letztlich doch nicht ganz gegen die Tikka Massla Hähnchenbrust durchsetzen und belegte knapp hinter ihr nur den zweiten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Die Asia-Gerichte sah ich auf Platz drei und die Pesto-Gnocchi belegten den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gulaschsuppeneintopf: ++
Bauernbrot: ++

Salami-(Schmelz)Käse-Toast aus der Mikrowelle [08.08.2019]

Thursday, August 8th, 2019
Microwave Salami Toast

Nachdem ich zum Mittag mit meinem Obst ja wirklich sehr gesund gelebt hatte, entschied ich mich am Abend dazu noch einmal – als Resteverbrauch – in die Vollen zu schlagen und mir eines meiner ganz besonderen Leckerbissen zuzubereiten: einen Salami-Käse-Toast aus der Mikrowelle.
Man nehme also zwei Scheiben Sandwich-Toast, bestreiche sie mit etwas Butter oder Margarine und belege sie mit jeweils zwei halbierten Salamischeiben und einer Scheibe Schmelzkäse. Hätte ich richtigen Käse im Haus gehabt, hätte ich natürlich lieber den verwendet, aber dem war leider nicht so. Und Schmelzkäse enthält viele schädliche Phosphate, daher war das eigentlich wirklich nur eine Notlösung.
Dann viertelt man jede Scheibe, zentriert den Schmelzkäse damit nichts herunterlaufen kann und schiebt das Ganze für etwas mehr als 1 Minute auf höchster Stufe in die Mikrowelle, damit der Käse anfängt zu schmelzen, sich mit der Salami verbindet und beginnt etwas zu verlaufen. Zum Schluss entnimmt man alles wieder, garniert jedes der Stückchen noch mit einem Klecks Ketchup, Chipotle-Sauce oder was man eben gerade so im Kühlschrank hat und dann heißt es: Guten Appetit. Schmeckt übrigens besonders gut in Kombination mit Gewürzgurken wie Cornichons.
Ich finde warme bzw. heiße Salami – egal ob gebraten, gebacken oder in der Mikrowelle erhitzt- entwickelt so einen besonderen Geschmack, den ich sehr mag. Leider entstehen beim erhitzen von gepökelten Fleisch wie Salami aber auch Nitrosamine, die als krebserregend gelten. Also bitte nicht nachmachen. 😉 Aber mir war einfach mal nach so einem sündigen Abendessen. Das nächste Mal werde ich versuchen gesünder zu sündigen.

Hähnchenbrust-Filetinos mit BBQ-Dip [03.07.2019]

Wednesday, July 3rd, 2019

Als ich heute Abend auf dem Heimweg von der Arbeit in einer lokalen Netto-Filiale eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten für den täglichen Bedarf einkaufen wollte, wurde ich Opfer eines Spontankaufs, denn es ware Hähnchenbrust-Filetinos mit BBQ-Dip der Firma Gutsmühle im Angebot. Bei 1,49 Euro für 150g Hähnchenbrustfilets und eine großzügigen Schale BBQ-Sauce sagte ich nicht Nein. Natürlich war mir klar, dass Hähchebrustfilets aus glutenfrei und vegan selbst aufgezogenen Bio-Küken gesünder und natürlich besser gewesen wären, vor allem wenn man sie bei mit Ökostrom abgespielter Tantra-Musik in der chemiefrei desinfizierten Spüle schmerzfrei selbst filetiert hätte, aber ich hatte einfach spontane Lust auf ein schnelles Abendbrot – daher bitte ich dies zu verzeihen, ich hatte keine Zeit heute noch schnell eine Co-2-neutrale Hühnerzucht bei mir in der Küche hochzuziehen. 😉
Also zu Hause die vorgebratenen Filets auf einen kleinen Teller gelegt, sie für 90 Sekunden abgedeckt in der Mikrowelle erwärmt und dazu noch ein Scheibe Butter-Weizenbrot. Fertig war mein heutiges Abendessen.

Chicken Fillets with BBQ-Sauce / Hähnchenbrust-Filetinos mit BBQ-Dip

Zugegebenermaßen sind 150g wirklich nicht viel, aber bedenkt man die Menge von normal dünn geschnittener Wurst, die man sich auf ein solches Brot machen würde, ist das eher weniger als mehr. Und die Filets erwiesen sich wirklich als äußerst zart und saftig, sie zerfielen regelrecht beim reinbeißen auf der Zunge zerfielen. Dabei waren sie auch so schon gut gewürzt, was aber durch die angenehm rauchige BBQ-Sauce nur noch sehr gelungen ergänzt wurde. Nur etwas fettig schienen sie mir, hatten aber laut Hersteller nur 218kcal für die ganze Portion, exklusive des Brots natürlich. Für eine 6er Portion Chicken McNuggets, hätte ich 3,99 Euro bezahlt, also bin ich bei 4 Stücken (plus einem kleinen Bröckchen) bei 1,49 Euro preislich wirklich gut weggekommen. Und es handelte sich hier um echtes Hähnchenbrustfilet und nicht um Formfleisch wie bei den McNuggets. Ich bereute meinen kleinen Spontankauf nicht.

Gemüseauflauf & Käse-Abendbrot [11.04.2019]

Thursday, April 11th, 2019

Leider musste ich wegen einer kleineren Sache für ein paar Tage – wie bereits seit längerem geplant – ins Krankenhaus, genauer gesagt in die Außenstelle des Klinikums rechts der Isar in der Biedersteiner Straße nordwestlich des Englischen Gartens. Zum Einchecken sollte ich bereits um 7:30 Uhr dort vorstellig werden, das hieß für mich um kurz nach 6:00 Uhr aufstehen, damit ich noch in Ruhe duschen und mir ein Taxi dort hin bestellen konnte. Frühstücken oder ein Kaffee war nicht mehr möglich, denn ich sollte “nüchtern” dort einchecken.
Glücklicherweise kam das Taxi, das ich schon am Vorabend via Internet bestellt hatte, pünktlich um 7:00 Uhr. Es waren zwar etwa 7 km über den mittleren Ring bis dorthin, aber dank morgendlicher Rush-Hour und parallel stattfindender Bauma wollte ich lieber etwas mehr Zeit einplanen. Doch obwohl der Verkehr auf dem mittleren Rin sich mehr als nur zähfließend erwies, schaffte mein Taxi die Strecke in weniger als 20 Minuten, so dass ich eigentlich viel zu früh am Klinkgebäude eintraf.

Poliklinik Biedersteiner Straße

Der Pförtner empfiehl mir eine Nummer zu ziehen, obwohl ich ihm sagte ich seie zur Stationären Aufnahme hier. Als ich als als zweiter, eine Person war noch früher als ich dort gewesen, aufgerufen wurde, stellte sich aber heraus dass man hier nur für die ambulante Behandlung vorsprechen müsste, die stationäre Aufnahme war zwei Türen weiter in einem Seitengang. Nach kurzer Wartezeit kam ich dort schließlich an die Reihe, musste meine Krankenkasse vorzeigen und einige persönliche Fragen beantworten, anschließend erhielt ich meine Unterlagen und wurde auch Station geschickt. Dort musste ich wiederum warten, bis man mir schließlich mein Bett in einem Vierbettzimmer zuwies.
Dann hieß es wieder warten – ich durfte mir derzeit bereits mein Mittagsmenu für morgen aussuchen – bis eine junge Ärztin zu mir kam und mir einige weitere Fragen stellte (Allergien, ob ich in letzter Zeit einen Herzinfarkt hatte und ähnliches – was ich aber alles verneinen konnte). Außerdem brachte man mir ein Hemdchen für den OP-Saal. Ich zog mich um und wartete weiter, bis man mich schließlich abholte und ins Erdgeschoss brachte wo ich vor dem OP auf einer eher ungemütlichen Holzbank wieder warten musste. Schließlich ging es aber recht schnell, indem man mich in den OP brachte, mir ein Beruhigungsmittel und wenig später die Narkose versetzte.
Ich weiß nicht wie lange ich weg gewesen war, als ich dann wieder im selben Raum erwachte, betreut vom Anästhesisten und einer Schwester. Man wartet noch kurz bis sichergestellt war dass ich kreislauftechnisch stabil war, dann brachte man mich zurück auf Station, wo ich mich weiter erholen konnte. Jetzt machte sich auch der Hunger bemerkbar, immerhin hatte ich seit dem Abendbrot gestern nichts mehr zu mir genommen. Zum Glück brachte man kurz darauf auch schon das Mittagessen. Natürlich bekam ich das, was über war, da ich ja nicht vorbestellen hatte: einen Gemüseauflauf, dazu eine Schüssel Kurkumasauce, einen Salat mit Joghurtdressing, einen Schokopudding, ein kleines Stück Kuchen und eine Orange.

Vegetable casserole / Gemüseauflauf - Poliklinik Biedersteiner Straße

Ich hielt die Kurkumasauce für eine Suppe und verzehrte sie entsprechend, im Nachhinein gesehen denke ich aber eher, dass sie als Garnitur für den vegetarischen Auflauf aus Kartoffeln, Möhren, Blumenkohl gedacht gewesen ist. Der Auflauf war aber auch so ganz ok, nicht zu trocken und nicht zu lasch gewürzt. Und auch am knackigen Blattsalat gab es nichts auszusetzen. Den Pudding fand ich etwas dünn geraten und auch etwas zu süß, zumal mit dem Stück nicht allzu trockenen Streuselkuchen ja noch mehr süßes Bestandteil der Mahlzeit war. Ganz zu schweigen von der Orange, die ich mir allerdings für später aufhob.
Den Nachmittag über erholte ich mich weiter von der Narkose, konnte mir später sogar noch eine Patienten-Servicekarte am Automaten im Erdgeschoss besorgen, die mich zur Nutzung des Fernseher und des Patienten-WLAN berechtigte.

Patienten-Servicekarte Klinikum rechts der Isar TU München

Der Preis lag bei 20 Euro, 10 Euro Pfand für die Karte und 10 Euro Guthaben. Internet ist nach Kauf der Karte frei, für Fernsehen gehen 6 Euro zusätzlich vom Guthaben ab, um das Paket fürs Fernsehen mit 2 Sky Sport-Kanälen ab. Mal schauen wie lange das ausreicht.
Bereits um kurz nach 17:00 Uhr wurde schließlich das Abendessen serviert. Da ich, wie schon erwähnt, nicht vorbestellt hatte, erhielt ich vier Scheiben Brot, je zwei Weißbrot und Mischbrot, mit vier Scheiben Käse 🧀 und Butter. Außerdem Fenchel-Ananas-Salat und einen Apfel. Nicht unbedingt mein Wunschabendbrot und ich äußerte mein Bedauern gegenüber der Servicekraft, die das Essen servierte, worauf hin sie versprach zu sehen was sie noch für mich tun kann.

Cheese-Dinner / Käse-Abendessen - Poliklinik Biedersteiner Straße München

Der Fenchel-Salat war nicht so mein Ding, aber über Käse und Brot kann ich nicht meckern. Und siehe da, als ich bereits mit dem Essen fertig war kam die Servicefachkraft noch einmal zurück und bot mir einen kleinen Nachschlag an. Da ich wirklich noch ein wenig Kohldampf hatte, nahm ich die beiden Scheiben Schwarzbrot sowie den Schinken samt Salami gerne an.

Schwarzbrot, Schinken & Salami - Poliklinik Biedersteiner Straße München

Später gab es noch einmal eine kurze Visite und einen Verbandwechsel, dann wurde es ruhig auf der Station. Einige meiner Zimmergenossen gingen bereits früh zu Bett und da ich trotz längeren Zappens auch nichts im Fernsehen entdeckte, was mich dazu bewegen konnte wach zu bleiben begab auch ich mich früh zur Ruhe. Nach dem frühen Aufstehen und der OP sollte das verständlich erscheinen. Mal sehen was der morgige Tag so bringt und wie lange ich hier bleiben muss. Ich hoffe nicht allzu lange, denn zu Hause ist es eindeutig am schönsten… 😉

Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [30.01.2019]

Wednesday, January 30th, 2019

Mein erster Blick galt heute natürlich der Pulled Duck – Gezupftes Entenfleisch im Briochesemmel mit Rotkrautsalat und Pommes Frites, die man am Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Etwas ähnliches hatte man hier oder hier schon mal angeboten und meine Bewertungen waren immer recht gut gewesen – aber ich habe aktuell einfach keinen Appetit auf Fritten. Habe mich wahrscheinlich daran überfressen. Gut, ich hätte den Burger auch einzeln ohne Pommes nehmen können, aber ich bin eher ein Freund kompletter Gerichte und die Alternativen schienen mir gar nicht mal so übel. Gut, auf die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Mie- Nudeln mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich nicht so großen Appetit, aber sowohl der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region als auch das Gebackener Hoki auf KartoffelBohnenpfanne bei Vitality erschienen mir durchaus Alternativen zu sein. Da beide Gerichte an der selben Theke ausgegeben wurde, überlegte ich bis zur letzten Sekunde bevor ich an der Reihe war, bei welchem der Gerichte ich zugreifen sollte. Letztlich fiel meine Wahl auf den Kartoffeleintopf, der schien mir besser zum aktuellen Winterwetter zu passen.

Potato stew with vienna sausages / Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen

Dieses Mal hatte ich sogar an Messer und Gabel gedacht, die notwendig waren um die beiden leider leicht wässrig wirkenden, aber dennoch schmackhaften Wiener Würstchen in mundgerechte Stücke zu zerteilen. Mit dem Löffel läuft man dabei zu sehr Gefahr, sich einzusauen – darauf kann ich verständlicherweise gut verzichten. 😉 Der Eintopf selbst war sehr gelungen mit zahlreichen Kräutern schmackhaft gewürzt und bestand neben den offensichtlichen Kartoffeln auch aus Möhren, Zwiebeln und etwas Lauch. Positiv fiel mir dabei auf, dass man nicht einfach den kompletten Eintopf püriert hatte, sondern einen Teil der Kartoffelwürfel entfernt und nach dem pürieren wieder hinzugefügt hatte – oder separat gekocht, ich habe dem Koch ja nicht über die Schulter schauen können. Sie gaben dem Eintopf auf jeden Fall zusätzlich Biss, was ich überaus positiv bewertete. Dazu gab es schließlich noch, als zusätzliche Sättigungsbeilage, eine Scheibe einigermaßen frischen Bauernbrots. Man merkte ihm an, dass es einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte, weswegen die Schnittfläche auf der Oberfläche leicht trocken wirkte, aber die Kruste war noch recht knusprig und man merkte ihm an, dass es sich hier nicht um allzu altes Brot handelte. Wäre aus meiner Sicht für die Sättigung nicht unbedingt nötig gewesen, aber schadete auch nicht. Vor allem konnte man es nutzen, um auch die letzten Reste des wirklich leckeren Eintopfs aus dem Teller zu wischen. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden, auch wenn ich damit bereits zum dritten Mal zu Hausmannskost gegriffen hatte. Mal schauen war es morgen gibt, ich sollte mir da vielleicht mal etwas Abwechslung verschaffen.
Beim Gros der anderen Gäste sah ich, und das war auch nicht anders zu erwarten gewesen, natürlich den Pulled Duck Burger mit Fritten auf den Tabletts, was diesem Gericht unangefochten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Kartoffelsuppeneintopf, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern genommenen Asia-Gerichten. Somit verbleibt nur ein vierter Platz, wenn auch ein äußerst guter, für den Hoki mit Kartoffel-Bohnenpfanne. Ich persönlich finde Hoki ja inzwischen nicht mehr ganz so gut, da es deutlich geschmacksintensivere Fischsorten gibt, aber wenn er gut zubereitet ist, würde ich natürlich jederzeit wieder zugreifen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++

Erbseneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot [30.10.2018]

Tuesday, October 30th, 2018

Das Pikantes Kichererbsencurry mit Basmatireis aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants sah heute recht dünn aus, sonst hätte ich vielleicht dort zugegriffen. Da halfen auch die Cherrytomaten nichts, die das Gericht optisch noch etwas auflockerten und ihm mit Sicherheit eine zusätzliche fruchtige Note gaben. Denn das Ofenfrisches Schäufele mit Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel und Krautsalat bei Tradition der Region war mir eindeutig zu mächtig und kalorienreich – obwohl es durchaus lecker aussah. Blieben also noch der Erbseneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Globetrotter oder eines der Asia-Gerichte von der Wok-Theke wie Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse in Unagi Sauce. Der Tintenfisch erschien mir zwar auf jeden Fall eine akzeptable Option, aber meine Wahl fiel dann doch auf die Hausmannskost in Form des Erbseneintopfs.

Pea stew with wiener & famer bread / Erbseneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot

Für einen Eintopf war das Gericht zwar auch recht dünnflüssig, aber er ging gerade noch als solcher und nicht als Suppe durch. Darin fanden sich neben grünen Schälerbsen auch Möhren, Kartoffelwürfel, Zwiebelstückchen und ein paar Kräuter. Kein besonders ausgefeilter Erbseneintopf, aber mit den beiden heißen und knackigen Wiener Würstchen, die sich als Qualitativ recht gut und nicht zu verwässert erwiesen sowie den beiden Scheiben frischen und knusprigen Bauernbrotes ergab sich dann doch ein durchaus gelungenes Mittagsmahl. Ich musste mir vor dem Verzehr allerdings noch ein Messer holen, um die Würstchen noch in mundgerechte Stücke zu schneiden, denn für ein zerteilen mit dem Löffel waren sie etwas zu knackig und ich riskierte dabei den Eintopf über dem Tisch zu verteilen wenn ich unglücklich abrutschte. 😉 Danach stand einem sättigenden und recht schmackhaften Mittagsmahl aber nichts mehr im Wege. Mein zweiter Eintopf mit Brot nach dem Chili gestern – mal sehen was der Rest der Woche bringt.
Bei den anderen Gästen war trotz der recht ansehnlichen Portionsgröße doch das Schäufele in Dunkelbiersauce das mit Abstand am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte. Der Abstand zwischen dem Erbseneintopf auf Platz drei und dem Kichererbsencurry auf dem vierten Platz war wiederum nur sehr gering, beide waren etwa gleich häufig auf den Tabletts zu sehen. Aber ein Blick in übervollen Rückgabewagen ließ letztlich die Entscheidung für einen kleinen Vorsprung des Erbseneintopfes fallen.

Mein Abschlußurteil:
Erbseneintopf: ++
Wiener Würstchen: ++
Bauernbrot: ++