Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [30.01.2019]

Mein erster Blick galt heute natürlich der Pulled Duck – Gezupftes Entenfleisch im Briochesemmel mit Rotkrautsalat und Pommes Frites, die man am Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Etwas ähnliches hatte man hier oder hier schon mal angeboten und meine Bewertungen waren immer recht gut gewesen – aber ich habe aktuell einfach keinen Appetit auf Fritten. Habe mich wahrscheinlich daran überfressen. Gut, ich hätte den Burger auch einzeln ohne Pommes nehmen können, aber ich bin eher ein Freund kompletter Gerichte und die Alternativen schienen mir gar nicht mal so übel. Gut, auf die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Mie- Nudeln mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich nicht so großen Appetit, aber sowohl der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region als auch das Gebackener Hoki auf KartoffelBohnenpfanne bei Vitality erschienen mir durchaus Alternativen zu sein. Da beide Gerichte an der selben Theke ausgegeben wurde, überlegte ich bis zur letzten Sekunde bevor ich an der Reihe war, bei welchem der Gerichte ich zugreifen sollte. Letztlich fiel meine Wahl auf den Kartoffeleintopf, der schien mir besser zum aktuellen Winterwetter zu passen.

Potato stew with vienna sausages / Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen

Dieses Mal hatte ich sogar an Messer und Gabel gedacht, die notwendig waren um die beiden leider leicht wässrig wirkenden, aber dennoch schmackhaften Wiener Würstchen in mundgerechte Stücke zu zerteilen. Mit dem Löffel läuft man dabei zu sehr Gefahr, sich einzusauen – darauf kann ich verständlicherweise gut verzichten. 😉 Der Eintopf selbst war sehr gelungen mit zahlreichen Kräutern schmackhaft gewürzt und bestand neben den offensichtlichen Kartoffeln auch aus Möhren, Zwiebeln und etwas Lauch. Positiv fiel mir dabei auf, dass man nicht einfach den kompletten Eintopf püriert hatte, sondern einen Teil der Kartoffelwürfel entfernt und nach dem pürieren wieder hinzugefügt hatte – oder separat gekocht, ich habe dem Koch ja nicht über die Schulter schauen können. Sie gaben dem Eintopf auf jeden Fall zusätzlich Biss, was ich überaus positiv bewertete. Dazu gab es schließlich noch, als zusätzliche Sättigungsbeilage, eine Scheibe einigermaßen frischen Bauernbrots. Man merkte ihm an, dass es einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte, weswegen die Schnittfläche auf der Oberfläche leicht trocken wirkte, aber die Kruste war noch recht knusprig und man merkte ihm an, dass es sich hier nicht um allzu altes Brot handelte. Wäre aus meiner Sicht für die Sättigung nicht unbedingt nötig gewesen, aber schadete auch nicht. Vor allem konnte man es nutzen, um auch die letzten Reste des wirklich leckeren Eintopfs aus dem Teller zu wischen. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden, auch wenn ich damit bereits zum dritten Mal zu Hausmannskost gegriffen hatte. Mal schauen war es morgen gibt, ich sollte mir da vielleicht mal etwas Abwechslung verschaffen.
Beim Gros der anderen Gäste sah ich, und das war auch nicht anders zu erwarten gewesen, natürlich den Pulled Duck Burger mit Fritten auf den Tabletts, was diesem Gericht unangefochten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Kartoffelsuppeneintopf, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern genommenen Asia-Gerichten. Somit verbleibt nur ein vierter Platz, wenn auch ein äußerst guter, für den Hoki mit Kartoffel-Bohnenpfanne. Ich persönlich finde Hoki ja inzwischen nicht mehr ganz so gut, da es deutlich geschmacksintensivere Fischsorten gibt, aber wenn er gut zubereitet ist, würde ich natürlich jederzeit wieder zugreifen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++

Erbseneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot [30.10.2018]

Das Pikantes Kichererbsencurry mit Basmatireis aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants sah heute recht dünn aus, sonst hätte ich vielleicht dort zugegriffen. Da halfen auch die Cherrytomaten nichts, die das Gericht optisch noch etwas auflockerten und ihm mit Sicherheit eine zusätzliche fruchtige Note gaben. Denn das Ofenfrisches Schäufele mit Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel und Krautsalat bei Tradition der Region war mir eindeutig zu mächtig und kalorienreich – obwohl es durchaus lecker aussah. Blieben also noch der Erbseneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Globetrotter oder eines der Asia-Gerichte von der Wok-Theke wie Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse in Unagi Sauce. Der Tintenfisch erschien mir zwar auf jeden Fall eine akzeptable Option, aber meine Wahl fiel dann doch auf die Hausmannskost in Form des Erbseneintopfs.

Pea stew with wiener & famer bread / Erbseneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot

Für einen Eintopf war das Gericht zwar auch recht dünnflüssig, aber er ging gerade noch als solcher und nicht als Suppe durch. Darin fanden sich neben grünen Schälerbsen auch Möhren, Kartoffelwürfel, Zwiebelstückchen und ein paar Kräuter. Kein besonders ausgefeilter Erbseneintopf, aber mit den beiden heißen und knackigen Wiener Würstchen, die sich als Qualitativ recht gut und nicht zu verwässert erwiesen sowie den beiden Scheiben frischen und knusprigen Bauernbrotes ergab sich dann doch ein durchaus gelungenes Mittagsmahl. Ich musste mir vor dem Verzehr allerdings noch ein Messer holen, um die Würstchen noch in mundgerechte Stücke zu schneiden, denn für ein zerteilen mit dem Löffel waren sie etwas zu knackig und ich riskierte dabei den Eintopf über dem Tisch zu verteilen wenn ich unglücklich abrutschte. 😉 Danach stand einem sättigenden und recht schmackhaften Mittagsmahl aber nichts mehr im Wege. Mein zweiter Eintopf mit Brot nach dem Chili gestern – mal sehen was der Rest der Woche bringt.
Bei den anderen Gästen war trotz der recht ansehnlichen Portionsgröße doch das Schäufele in Dunkelbiersauce das mit Abstand am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte. Der Abstand zwischen dem Erbseneintopf auf Platz drei und dem Kichererbsencurry auf dem vierten Platz war wiederum nur sehr gering, beide waren etwa gleich häufig auf den Tabletts zu sehen. Aber ein Blick in übervollen Rückgabewagen ließ letztlich die Entscheidung für einen kleinen Vorsprung des Erbseneintopfes fallen.

Mein Abschlußurteil:
Erbseneintopf: ++
Wiener Würstchen: ++
Bauernbrot: ++

Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [22.03.2018]

Nachdem ich ja bereits die letzten Tage mit Holzfällersteak oder Currywurst recht üppig gespeist hatte, wollte ich heute nicht gleich wieder beim Schweinesteak “Tessin” mit Tomaten und Speck gratiniert, dazu Bratensauce und Kroketten zugreifen, das im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Die Gefüllte Aubergine mit Ebly und Käse, dazu Quarkdip bei Vitality war aber auch nicht ganz das richtige, vor allem da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin. Blieben also noch die Asia-Thai-Gerichte, wobei hier mehr das Gebratene Schweinefleisch mit Gemüse in Massaman Sauce als die Gebackene Ananas und Banane mit Honig in Frage kam oder aber der Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region. Und wie man dem Titel dieses Beitrags entnehmen kann, fiel meine Wahl letztlich auf den Erbsensuppeneintopf.

Pea stew with vienna sausages & farmhouse bread / Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot

Fast hätte ich vergessen, mir an der Kasse auch ein Messer mit aufs Tablett zu legen. Normalerweise ist ein solches bei Eintöpfen zwar nicht notwendig, aber wenn ich versucht hätte mit Gabel oder Löffel die leider leicht wässerigen Wiener Würstchen zu zerteilen, wäre die Gefahr dass ich abrutsche und eine Sauerei verursache zu groß gewesen. Ich habe auch andere Gäste gesehen, welche die Würstchen einfach mit der Gabel aufspießen und im Ganzen zum Mund führen um abzubeißen, aber ein wenig Stil wollte ich dann doch noch beibehalten. 😉 Der Eintopf selber war was den Geschmack anging sehr gut gelungen und kombinierte seinen kräftigen Erbsengeschmack wunderbar mit anderen Gemüsezutaten wie Sellerie, Möhren, Zwiebel oder Kräutern. Ein wenig schade fand ich nur, dass man den ganzen Eintopf scheinbar püriert hatte und nicht ein paar Erbsen darin ganz belassen hatte, so dass der Eintopf noch etwas mehr Biss bekam. Aber das ist wohl eher ein ästhetisches Merkmal und sehr individuell. Zum Glück gab es da ja noch das einigermaßen frische, wenn auch nicht mehr ganz knusprige Bauernbrot, dass für diesen fehlenden Biss sorgte. Ein einfaches, aber sehr gelungenes Gericht, dass auch gut in die aktuell noch kühle Jahreszeit passt. Ich war mit meiner Entscheidung zufrieden.
Zwar schien das Schweinesteak, ganz wie erwartet, heute das am häufigsten gewählte Gericht gewesen zu sein, womit ihm der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt, aber der Erbsensuppeneintopf war dem Steak sehr eng auf den Fersen und belegte eine sehr guten zweiten Platz. Es hatte nur wenig gefehlt, um es zumindest zu einem Patt kommen zu lassen. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich die vegetarische gefüllte Aubergine.

Mein Abschlußurteil:
Erbsensuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++

Geröstete Grießsuppe + Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Kartoffel-Gurkensalat – Klinikum Bogenhausen – Day 9 [31.01.2018]

Frühstück

Brötchen, Salami, Querk & Konfitüre

Heute hatte man es mal wirklich gut mit mir gemeint, als man mein Frühstückstablett bestückt hatte. Neben den üblichen zwei Brötchen, eines mit Körnern und eines in Weiß, fanden sich Quark, Erdbeermarmelade und sage und schreibe vier Scheibe Salami. Außerdem ein Light-Erdbeerjoghurt und eine einzelne Tasse Kaffee. Das war mehr als genug als gesättigt durch den Morgen zu kommen.

Mittagessen

Roasted semolina soup + pork escalope "vienne style" with potato gherkin salad / Geröstete Grießsuppe + Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Kartoffel-Gurkensalat

Im ersten Moment erinnerte mich das heutige Mittagessen an unser Betriebsrestaurant an der Arbeit, in dem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Kartoffel-Gurkensalat ja zum Standard-Repertoire gehört. Allerdings serviert man es nicht mit Broccoligemüse (das leider etwas zerkocht war) und vor allem nicht mit lauwarmen Kartoffel-Gurkensalat. Das Schnitzel selbst war zwar leicht trocken, aber zum Glück lag ihm eine Zitronenecke bei, mit deren Saft man das Schnitzel etwas garnieren konnte. Als Vorsuppe fand sich außerdem eine Geröstete Grießsuppe auf dem Tablett, die überaus gut gewürzt und aufgrund des reichlichen Grieß darin auch überaus gehaltvoll war. Da hätte es die kleine Schüssel Blattsalat mit ihrem Kräuter-Dressing eigentlich gar nicht mehr gebraucht. Aber der kleine leichte Pudding mit Vanillegeschmack ging alle mal noch rein.

Abendessen

Kohlrabi cream soup, bread, cheese & cold cuts / Kohlrabicremesuppe, Aufschnitt, Käse & Brot

Beim Abendessen hatte man die Menge von Brot und Belag dieses Mal etwas angepasst, obwohl es auch dieses Mal wieder etwas zu viel Putenfleischkäse und Käse für die beiden Scheiben Vollkorn- und Weißbrot war. Hinzu kam noch eine kleine Schale Kohlrabicremesuppe als optionaler Bestandteil, etwas klein geschnippelte Tomaten und eingelegte Gurken sowie schließlich noch ein Becherchen fruchtjoghurt in Geschmacksrichtung Pfirsich-Maracuja. Auf jeden Fall auch dieses Mal mehr als genug um satt zu werden.

Kohlrabicremesuppe + Poulardenbrust mit Zucchinigemüse & CousCous – Klinikum Bogenhausen – Day 8 [30.01.2018]

Frühstück

Bun, curd, jam & ham / Brötchen, Quark, Konfitüre & Kochschinken

Auch heute bestand mein Frühstück wieder aus je einem, frischen und knusprigen Körner- und Weißbrotbrötchen, daszu gab es Quark und Sauerkirschkonfitüre für das Körnerbrötchen sowie zwei Scheiben Kochschinken für das andere Brötchen. Außerdem einen leichten Erbeerjoghurt und zwei kleine Tässchen Kaffee. Langsam gewöhne ich mich dran, wird nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus bestimmt wieder etwas dauern, mich an mein altes, normalerweise frühstückloses Leben zu gewöhnen.

Mittagessen

Kohlrabi cream soup + Poulard breast with zucchini vegetables & couscous / Kohlrabisuppe + Poulardenbrust mit Zucchinigemüse & CousCous

Das heutige Mittagessen wurde durch eine dünne, aber geschmacklich dennoch sehr gelungene Kohlrabicremesuppe eingeleitet und schließlich durch wunderbar zarte und saftige Poulardenbrust gekrönt, die man im Hauptgang mit Zucchinigemüse und Couscous in einer würzigen und diesmal sogar schön dickflüssigen Sauce serviert wurde. Ich persönlich hätte die Kohlrabi vielleicht noch mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt und ein bis zwei Minuten weniger gedünstet, damit sie mehr biss haben, aber prinzipiell ein sehr gelungenes Mittagsmahl, das mit einer frischen Orange als Dessert abgerundet wurde.

Abendessen

Tomato cream soup, bread, cold cuts & cheese / Tomatencremesuppe, Brot, Aufschnitt & Käse

Wie üblich bestand das Abendbrot auch heute mal wieder aus viel Aufschnitt (in Form von sechs Scheiben Salami, zwei großen Scheiben Leberkäse sowie zwei Scheiben Käse) und wenig Brot (in Form von je einer Scheibe Vollkornbrot und Weißbrot). Dazu gab es noch eine mit etwas Reis versetzte, fruchtige Tomatencremesuppe, etwas Knabbergemüse wie rohe Tomatenstücke und Möhrenstückchen sowie schließlich noch einen Naturjoghurt. Rohe Tomaten sind dabei ja nicht so mein Ding, aber an Möhren könnte ich mich durchaus gewöhnen. War zawr letztlich eigentlich viel zu viel für ein gesundes Abendessen, aber geschmeckt hat es natürlich (leider 😉 ) trotzdem.