Cordon bleu, Pommes Frites & Bulgursalat [06.06.2018]

Kurz liebäugelte ich zwar mit dem Tomaten- Fischstew mit frischen Kräutern, fritierten Muscheln und Kräuterbaguette, das heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde, dann griff ich aber doch zum Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region – ich stehe leider zu sehr auf frittierte Kartoffelstäbchen. An der Spinat-Ricottalasagne mit Tomatensauce bei Globetrotter oder den Asia-Wok-Gerichten wie Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich heute kein größeres Interesse. Beim Blick in die Salattheke entdeckte ich aber mal wieder den Bulgur-Salat mit Gemüse, mit dem ich bereits gute Erfahrung gemacht hatte. Passte zwar nicht unbedingt zum Cordon bleu, aber dennoch landete ein kleines Schälchen davon auf meinem Tablett. Außerdem durfte der Ketchup auf den Pommes Frites natürlich nicht fehlen.

Cordon bleu & Pommes Frites

Das Gericht erwies sich als soweit in Ordnung. Die Pommes Frites waren noch heiß und knusprig sowie gut gesalzen, allerdings zum Teil etwas zu lang geraten, um als mundgerecht bezeichnet zu werden. Aber das lasse ich natürlich nicht in die Wertung einfließen. Hinter dem Cordon bleu wiederum versteckte sich ein mit Kochschinken und einem geschmacklich eher unauffälligen Käse gefülltes, mageres Schweineschnitzel, dass man paniert und dann wohl gebraten, frittiert oder gebacken hatte. Die untere, schmale Ecke war zwar etwas knuspriger als man es sich wünschen würde, aber die Größe war so gering dass man es vernachlässigen kann. Dazu der Salat aus mit Tomatenaroma zubereiteten mild gewürzten Bulgur, in dem sich kleine, rohe Stücke von Tomate, Paprika und wenn ich mich nicht irre auch Zucchini fanden. Einfach, aber lecker. Ich war zufrieden, auch wenn die Portion bei den hohen aktuellen Temperaturen eigentlich fast schon wieder zu groß war.
Natürlich erfreute sich das Cordon bleu heute auch bei den anderen Gästen großer Beliebtheit und konnte sich mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz folgte der Fish-Stew, Platz drei belegten wohl die Asia-Gerichte und sehr knapp dahinter folgten die Spinat-Ricotta-Tortellini auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: ++
Bulgursalat: ++

Gyros mit Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [21.09.2017]

Auch heute ging die Oktoberfest-/Bayern-Woche in unserem Betriebsrestaurant weiter. Dieses Mal stand ein ein Knusprige Schäufele mit Dunkelbiersoße, hausgemachter Krautsalat und Kartoffelknödel im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte. Doch nach der Schweinshaxe vorgestern lag mir nach etwas anderem – und das obwohl das Schäufele, eine Schweineschulter mit Schulterblatt, wirklich gut aussah. Und da ich auch auf Safran – Bandnudeln mir Meerrettichspinat bei Vitality oder Gai Prad Pirk Kind – Gebratene Hähnchenfiletstreifen im Gemüse in rotem Thaicurry bzw. Gebackene Ananas und Banane von der Asia-Thai-Theke keine Lust verspürte. entschied ich mich für einen altbekannten Klassiker des Restaurants, das Gyros vom Schwein mit Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter. Gerne hätte ich dazu Krautsalat verzehrt, doch leider gab es diesen heute nicht im Angebot der Salattheke, daher griff ich zu einem vegetarischen Bulgur-Salat.

Pork gyros with onion, tzatziki & tomato rice / Gyros vom Schwein mit Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis

Das Gyros war mal wieder sehr kleinteilig, aber das Fleisch war gut gewürzt und einigermaßen saftig, so dass ich nichts daran aussetzen kann. Kombiniert mit dem mit Salatgurken-Streifen versetzten Tzatziki sowie den frischen, knackigen Zwiebeln überaus lecker muss ich sagen. Und auch der mit Paprikastreifen, Erbsen und Tomaten versehene Djuvecreis gab keinerlei Grund zu irgendwelcher Kritik. Der Bulgursalat schließlich erwies sich als mit etwas Tomatenmark, Tomaten- und Zucchinistücken sowie einigen Gewürzen angemacht und hätte für meinen Geschmack noch etwas würziger sein können, war aber auch so schon soweit in Ordnung, dass ein Punkteabzug nicht vertretbar ist. Ich glaube bei diesen Gyrosgerichten kann man sowieso immer wenig falsch machen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala war es ebenfalls das Gyros, das sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz sichern konnte. Auf Platz zwei folgte das Schäufele, das aber nur knapp vor den ebenfalls gern gewählten und somit drittplatzierten Asia-Gerichten. Platz vier belegten schließlich die Safran-Bandnudeln mit Meerrettichspinat, die ich eher selten auf den Tabletts sah.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++
Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Djuvecreis: ++
Bulgursalat: ++

Gebratener Seelachs mit Senfsauce & Petersilienkartoffeln [19.08.2016]

Einen kurzen Moment überlegte ich heute, ob ich beim Tortilla-Wrap mitChili con Carne F+üllung und Sommersalat bei Vitality zugreifen soll, dann aber entschied ich mich doch für das heutige Angebot im Bereich Globetrotter, Gebratenen Seelachs mit Schnittlauch-Senfsauce und Petersilienkartoffeln, auch wenn von dem angekündigten Schnittlauch nichts in der Sauce zu erkennen war. Der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Pad Piew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln weckten weniger Interesse bei mir. Zum Seelachs gesellte sich aber noch ein kleines Schälchen Bulgursalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Coalfish in mustard sauce with parsley potatoes / Seelachs in Senfsauce mit Petersilienkartoffeln

Während das Stück gebackenes, dünn paniertes Seelachsfilet, das man zusätzlich mit einigen essbaren getrockneten Blüten garniert hatte, recht klein erschien, war man bei den Petersilien-Salzkartoffeln äußerst großzügig vorgegangen. So zumindest der erste Eindruck, doch das übrigens vollkommen grätenfreie Fischfilet erwies sich glücklicherweise als dicker als es zuerst ausgesehen hatte, so dass es letztlich einigermaßen aufging. Gemeinsam mit der milden Sauce, der nur eine leichte Note eines Senfgeschmacks anhaftete ergab sich so ein einfaches und akzeptables Fischgericht – auch wenn man die Sauce noch würziger hätte machen können. Der Bulgursalat, der mit einigen Tomatenstücken und gehacktem Koriander versetzt war, erwies sich als geschmacklich ebenfalls in Ordnung, war aber dieses Mal nicht ganz so kreativ zusammegestellt wie die Variante die es im Juni gegeben hatte – dazu siehe man auch hier oder hier. Ein bisschen mehr Gemüse, Rosinen und etwas Tomatenmark hätten hier meiner Meinung nach gut getan. Insgesamt ein sättigendes und schmackhaftes Mittagessen, man hätte aber noch mehr daraus machen können. Die Blüten auf dem Fisch waren ja schon ganz nett, aber etwas Schnittlauch in der Sauce wie angekündigt hätte mir besser gefallen.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass das Fischgericht auch heute wieder mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte. Platz zwei belegte der Tortille-Wrap mit Salat, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Apfelstrudel sehr knapp dahinter auf Platz vier. Hier also heute also auch keinerlei Besonderheiten oder Überraschungen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Senfsauce: +
Petersilienkartoffeln: ++
Bulgursalat: +

Schinkennudeln mit Ei & Tomatensauce [29.10.2015]

Nachdem ich ja bereits zum Frühstück Weißwürste verzehrt hatte, wollte ich nicht zum Mittag mit einer Currywurst mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nicht noch einmal Wurst verzehren. Zwar stand mit einem Bayrischen Ochsenkotelett mit glasierten Möhren und Steak House Pommes als unangekündigtes Zusatzangebot eine kulinarisch überaus interessante Alternative auf der Speisekarte, aber die übermäßige Portionsgröße und der (bereits reduzierte) Preis von 7,50 Euro hielten mich davon ab, hier zuzugreifen. Und da ich keine Lust auf die Mediterrane Gemüsepfanne mit Risotto vom Weichweizen bei Vitality oder die Asia-Gerichte wie Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce oder Gebackenen Seelachs mit Gemüse in Massaman-Sauce verspürte, griff ich schließlich zu den Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce, die im Bereich Globetrotter zu finden waren. Außerdem nahm ich mir etwas von einem Bulgursalat aus dem heutigen Salatangebot, da ich ja bereits am Dienstag gute Erfahrungen mit einer ähnlichen Zubereitung gemacht hatte.

Ham noodles with egg & tomato sauce / Schinkennudeln mit Ei & Tomatensauce

Die sozusagen mit Rührei vermischten Nudeln zogen ihren Geschmack leider größtenteils aus der leicht fruchtigen Tomatensauce, mit denen man sie garniert hatte. Ansonsten fehlte ihnen meiner Meinung nach irgendwie der “Pep”, da hätte man mit ein paar mehr Gewürzen und/oder ein paar Kräutern deutlich mehr draus machen können. Mit dem an jedem Tisch bereit stehenden Salz- und Pfefferstreuern konnte man sie zwar noch nachwürzen, aber eine volle Punktzahl kann ich hier leider nicht geben. Und auch beim Salat musste ich gleich noch einmal zu Salz und Pfeffer greifen, denn trotz der zahlreichen Gemüsestückchen von Tomate, verschiedenfarbiger Paprika und Frühlingszwiebeln fehlte auch hier ein wenig die Würze. Da war die Zubereitung vom Dienstag deutlich aromatischer gewesen. Auch hier also ein kleiner Punktabzug. Ich bin zwar satt geworden, aber habe auch schon besser in unserem Betriebsrestaurant gegessen. Hoffen wir dass es morgen besser wird.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Angebote die Currywurst auf Platz eins. Dabei sei auch gleich erwähnt dass ich das Ochsenkotelett heute nicht in der Wertung führe, da es scheinbar bereits kurz nachdem ich – heute verspätet – eintraf, bereits aus war. Daher nehme ich es aus dieser Rangliste heraus. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, den dritten Platz belegten die Schinkennudeln und auf Platz vier folgte schließlich die mediterrane Gemüsepfanne.

Mein Abschlußurteil:
Schinkennudeln mit Tomatensauce: +
Bulgursalat: +

Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatoes [27.10.2015]

Zuerst überlegte ich heute, ob ich nicht bei den Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen. Doch ich verspürte nach dem gestrigen vegetarischen Gericht heute etwas Lust auf Fleisch, daher änderte ich mich kurzfristig noch einmal meine Entscheidung und wählte dann doch das altbewährte Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa und Country Potatoes, das mal ohne den Zusatz “Mexiko” im Bereich Tradition der Region angeboten wurde. Die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse sowie das Globetrotter-Gericht Spaghetti mit Paprikasugo und Thunfisch konnten mich heute nicht begeistern. Neben einem kleinen Becher Nougatcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte ich das ganze noch mit einer kleinen Schüssel eines überaus verlockend aussehenden Bulgursalats von unserer Salat-Theke, den ich zuvor hier noch nie gesehen hatte. Den musste ich unbedingt mal probieren.

Salisbury steak with vegetable salsa & country potatoes / Hacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatoes

Das Rinderhacksteak war zwar wie üblich sehr gleichmässig geformt, was auf eine industrielle Vorfertigung schließen ließ, aber sowohl von seiner saftigen Konsistenz als auch vom Geschmack gab es aus meiner Sicht hier nichts auszusetzen. Dazu passte auch sehr gut die Gemüsesalsa aus einer süßlich-scharfen Chilisauce, wohl die Sorte die auch zu den Asia-Gerichten angeboten wird und verschiedenen Gemüsesorten wie Möhren, Paprika und Mais – nur etwas mehr hätte es gerne sein können. Und auch an den heißen und außen angenehm knusprigen Kartoffelspalten mit ihrem weichen Inneren gab es nichts auszusetzen. Nichts wirklich besonderes, aber dennoch ein gutes Mittagsgericht. Das Highlight war aber eher der mit Tomaten versetzte, würzige Bulgur, in dem sich einige Paprikastückchen und etwas frischer Koriander befanden. Dieser kalt servierte Salat übertraf meine Erwartungen bei Weitem und ich ärgerte mich hinterher, dass ich mir nicht mehr genommen hatte. Und auch an dem kleinen Becher nicht zu süßer, aber angenehm aromatischer umd sahniger Nugatcreme gab keinen Grund zu irgend welcher Kritik.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag das Rinderhacksteak heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten weit vorne und konnte sich unangefochten den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgten heute die Asia-Gerichte, gefolgt von den Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten auf dem dritten Platz und schließlich knapp dahinter den Spaghetti mit Papriksugo und Thunfisch auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Gemüsesalsa: ++
Country Potatoes: ++
Bulgursalat: ++
Nougatcreme: ++