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Cordon bleu vom Schwein, Pommes Frites & Bulgur-Salat [28.06.2016]

Tuesday, June 28th, 2016

Das Fruchtige Putencurry mit Basmatireis das heute im Abschnitt Globetrotter wurde klang eigentlich ganz gut und hätte es gelb wie hier ausgesehen, wäre es auch meine erste Wahl gewesen. Doch die Curryzubereitung besaß heute eine eher bräunliche Farbe und sah meiner Meinung nach nicht so appetitlich aus, daher sah ich mich nach etwas anderem um. Kurz überlegte ich, ob ich beim Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce zugreifen sollte, das heute neben Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Denn die Gemüsepaella bei Vitality schien mir nicht so das richtige, obwohl sie deutlich besser aussah als das Putencurry. Doch dann schloss ich mich doch dem Gros der anderen Gäste an und wählte schließlich das Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte. Gemüse gab es heute nichts was mir zusagte, doch an der Salattheke entdeckte ich Bulgursalat mit Krabben und Rosinen, der mein Interesse weckte. Zugegeben nicht unbedingt eine passende Salatbeilage zu einem Cordon bleu, doch das kümmerte mich wenig und ein kleines Schälchen davon landete schließlich auch noch auf meinem Tablett.

Pork cordon bleu, french fries & bulgur salad / Cordon bleu vom Schwein, Pommes Frites & Bulgur-Salat

Das Cordon bleu, einem panierten Schweineschnitzel, das in der Mitte mit je einer Scheibe Kochschinken und hellen, milden Käses gefüllt war,

Pork cordon bleu - lateral cut / Cordon bleu vom Schwein - Querschnitt

war zwar mit ziemlicher Sicherheit industriell hergestellt, aber das Fleisch erwies sich als angenehm zart und saftig und die Panade als dünn und knusprig. Garniert mit dem Saft der beiligenden Zitronenecke eine durchaus akzeptable Variante eines Cordon bleu – auch wenn ich wahrscheinlich einen würzigeren Käse gewählt hätte. Gemeinsam mit den außen schön knusprigen und innen weichen Pommes Frites, die ich wiederum mit einer großzügigen Portion Ketchup versehen hatte, ein schmackhaftes Mittagsgericht für ein Betriebsrestaurant wie dieses. Ich war zufrieden. Das Highlight war aber der Bulgursalat, der mit zwei großen Krabben, vielen Rosinen sowie mit vielen Gemüsesorten wie Möhren, Paprika und Zucchini angemacht und angenehm süßlich-pikant gewürzt war. Sehr lecker, ich war wirklich begeistert und werde mit Sicherheit nicht das letzte Mal zu diesem Salat gegriffen haben.
Natürlich war es heute das Cordon bleu, das mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern. Der zweite Platz überraschte mich wiederum, denn diesen schien heute das vegetarische Gericht in Form der Gemüsepaella inne zu haben, das ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste gesehen zu haben als die drittplatzierten Asia-Gerichte. Erst auf dem vierten Platz kam schließlich das Putencurry mit Basmati – und das ganz zurecht, denn das Auge isst mit und das hatte man bei diesem Gericht heute nicht berücksichtigt.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu vom Schwein: ++
Pommes Frites: ++
Bulgur-Salat mit Krabben & Rosinen: ++

Arabisches Hähnchen [03.09.2009]

Thursday, September 3rd, 2009

Heute bestand die Auswahl zwischen etwas exotischem, nämlich “Arabische Hähnchen (Brust und Keule) mit ‘Tabouleh’ (Bulgur-Salat) und Libanesische Auberginencreme” und guter, alter deutscher Hausmannskost, nämlich “Bratwurst vom Schwein mit Sauerkraut und Kartoffelpüree“. Als Freund des besonderen und experimentierfreudigem Mittagesser fiel meine Wahl da natürlich auf das Arabische Hähnchen – auch wenn eine einfache Bratwurst mit Sauerkraut mit Sicherheit auch ihre Vorzüge gehabt hätte.

Arabisches Hähnchen

Das Hähnchen selbst, bestehend aus einer halben Hühnerbrust und einem Schenkel, war auf jeden Fall schon einmal sehr gut gelungen – pikant gewürzt und mit einem dennoch leicht süßlichen Beigeschmack. Auch das Tabouleh, bestehend aus Bulgur, Erbsen und Möhrenwürfeln, war in Ordnung – auch wenn es etwas mehr Eigengeschmack hätte haben können. Außerdem fanden sich noch Salat und diese kalt servierte libanesische Auberginenpaste auf dem Teller. Letztere traf nun überhaupt nicht meinen Geschmack – nicht das sie schlecht gewesen wäre, aber mir persönlich sagte es einfach nicht zu. Auch ein Untermischen unter den Bulgur brachte da eher wenig – ich ließ etwa die Hälfte davon auf dem Teller zurück. Prinzipiell also ein interessantes und leckeres Gericht, aber die Auberginencreme war eben einfach nicht mein Ding.

Mein Abschlußurteil:
Arabisches Hähnchen: ++
Tabouleh: +
Salat: ++
Auberginencreme: +/-