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Cheeseburger mit Pommes Frites [03.09.2020] (und die Rückkehr ins Betriebsrestaurant)

Thursday, September 3rd, 2020

Ich hatte mich zwar nicht für unser Betriebsrestaurant angemeldet, was bis Donnerstag letzter Woche hätte geschehen müssen. So dachte ich zumindest. Doch als ein Kollege heute in mein Büro kam und mich fragte, ob ich mit ihn ins Betriebsrestaurant kommen wolle, merkte ich genau dies an und er meinte, man könne auch ohne Anmeldung hingehen, es gäbe wohl Überkapazitäten und man brauche nur seinen Namen am Eingang angeben. Und als ich sah, dass es heute neben Blumenkohlmedallions auf Gemüse-CousCous und einem Bunten Salatteller “Cesar” mit gebratener Hühnerbrust und Parmesandressing auch ein Cheesburger mit Pommes Frites auf der deutlich geschrumpften Speisekarte zu finden ist, schloss ich mich meinem Kollegen an und begab mich auf den Weg zum Betriebsrestaurant – das erste Mal seit Beginn der Coronakrise. Mein letzter Besuch dort war am 13.03. dieses Jahres und liegt somit fast ein halbes Jahr zurück. Der eigentliche Haupteingang war jedoch geschlossen, um Laufkundschaft die dort sonst ebenfalls zu Mittag ist keinen Zugang zu gewähren. Viel mehr musste man durch den Haupteingang am Empfang vorbei über einen Umweg ins Betriebsrestaurant gehen, wo am Eingang ein Mitarbeiter des Restaurantbetreibers saß. Dieser fragte uns nach unserer Reservierung, doch wie mein Kollege gesagt hatte konnten wir hier auch einfach nur unsere Namen sagen, die der Mitarbeiter in eine Liste eintrug. Dann konnten wir ins Restaurant und uns unser Essen holen. Es war natürlich nur wenig los und wir gingen beide zur Ausgabe-Theke, an der die Cheeseburger verteilt wurde. Diese wurden von einem maskenbewehrten Mitarbeiter serviert, der auch gleich Ketchup und/oder Mayo in kleinen Päckchen mit aufs Tablett legte. Die großen Spender, die es früher gab, waren wegen Corona erst mal nicht mehr im Einsatz. Anschließend ging es zur mit Spuckschutzwand aus durchsichtigen Plastik geschützten Kasse zum bezahlen und danach in den eigentlichen Speisesaal, wo an jedem Tisch nur ein einzelner Stuhl stand – mein Kollege und ich mussten uns also zwei benachbarte Tische suchen, um uns ein wenig über die Distanz unterhalten zu können. Auf jedem Tisch lag außerdem eine Tafel, die aussagte dass der Tisch frisch gereinigt und desinfiziert worden war. Dann endlich konnten wir essen.

Cheeseburger & Pommes Frites

Der Burger bestand aus einer Broiche-Semmel, deren untere Hälfte mit Cocktailsauce, Salatstreifen, einer Tomatenscheibe und einigen Essiggürkchen-Scheiben belegt war. Darauf lagen zwei Patties aus Rinderhack, von denen das oberste mit angeschmolzenen Käse belegt war. Getoppt wurde alles von der oberen Hälfte der Broiche-Semmel. War soweit ganz ok, hat recht gut geschmeckt, allerdings war der Burger nicht mehr wirklich heiß und die Sauce hatte die untere Hälfte größtenteils durchgeweicht. Bei den Fritten hatten wir jedoch Glück gehabt, denn sie waren gerade frisch aus der Küche gekommen als wir sie serviert bekamen, daher waren sie noch schön heiß und außerdem auch wunderbar knusprig, so wie ich es mag. Ein netter Neueinstieg in meinen Besuchen im Betriebsrestaurant, die aber nicht gleich wieder regelmäßig erfolgen werden. Ich werde die Speisekarte prüfen und von Fall zu Fall entscheiden, ob ich gehe oder nicht. Zumal die Regelung von einer Person pro Tisch größere Gruppen so wie es früher üblich war auch sehr erschwert. Wahrscheinlich werde ich einen Mischbetrieb aus selbst gekochtem, Betriebsrestaurant und Bäcker versuchen, mal schauen.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: +
Pommes Frites: ++

Hähnchen Burger mit Pommes Frites [11.03.2020]

Wednesday, March 11th, 2020

Ich hätte zwar noch Reste meiner Dan Dan Nudeln gehabt, aber die Menge war nur noch gering gewesen und ich habe sie einfach gestern zum Abend verzehrt, so dass heute der Weg für meinen ersten Besuch im Betriebsrestaurant diese Woche frei war. Dort sah ich dann auch das erste Mal, dass man aufgrund der derzeitigen Corona-Epedemie einige Maßnahmen getroffen hatte, um die Infektionsgefahr zu reduzieren: Zum ersten gab es keine Selbstbedienungstheken mehr, man bekam Salat, Gemüse oder auch Dessert von einem Mitarbeiter gereicht bzw. zusammengestellt. Außerdem hatte man die Besteckkästen an den Kassen abgeschafft und reichte das Besteck nun direkt an der Essensausgabe und die Saucencontainer für Ketchup oder Mayonaise wurden auch nun direkt an den Theken bedient. Last but not least stand an jedem Eingang ein Desinfektionsgel-Spender für die Gäste. Aber kommen wir nun zum heutigen Angebot. Die Tageskarte bot, aus meiner Sicht, gleich zwei Gerichte die mein Interesse weckten. Zum einen war dies der Hähnchen Burger mit Eisbergsalat, Zwiebeln und Hamburgersauce + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, der mit Pommes Frites serviert wurde, zum anderen der Viktoriabarsch in Parmesan- Eihülle, dazu Tomatensugo und Pasta bei Vital. Da kamen das Hausgemachtes vegetarisches Moussaka bei Veggie leider nicht ganz heran und auch die auf Asia-Gerichte konnten mich nicht wirklich überzeugen, zumal sie zwar noch angeboten aber nicht mehr auf der Speisekarte namentlich aufgeführt werden. Im Asia-Veggie-Bereich gab es wohl etwas mit Mie-Nudeln, außerdem irgend etwas mit viel Gemüse und irgend welchem dunklen Fleisch, vermutlich Rind. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich nach zwei Tagen Abstinenz heute mal auf dem vollen zu schöpfen und wählte den teureren Hähnchen-Burger, den ich noch mit einem Schälchen Mischgemüse sowie einem Joghurt ergänzte. Damit waren dann auch alle drei Komponenten ausgereizt. War aber schon komisch als ich mir das Gemüse nicht selbst portionieren konnte, sondern es die Thekenkraft für mich erledigte. Und sogar den Joghurt konnte ich mir nicht selbst nehmen, sondern bekam ihn samt einem Löffel gereicht. Was für ein Mehraufwand – aber wenn es der Eindämmung dient, soll es eben so sein.

Chicken burger with french fries / Hähnchen Burger mit Pommes Frites

Die Fritten erwiesen sich, bezogen auf diese Location, als qualitativ leicht überdurchschnittlich, denn sie waren knusprig, ausreichend gewürzt und sogar noch einigermaßen frisch – obwohl ich die Reste bekommen hatte, kurz bevor eine neue Lieferung aus der Küche gekommen war. Und auch der Burger erwies sich als einfach, aber doch wirklich gut gelungen. Das lag wohl auch daran, dass das gebratene Hähnchenfilet in seiner Mitte wunderbar zart und saftig geblieben war. Und es war eirklich ein Filet-Stück, keine Patty aus Hackfleisch, was das ganze meiner Meinung nach zusätzlich aufwertete. In Kombination mit der Mischung aus Eisbergsalat-Streifen, rohen Zwiebeln und Hamburgersauce auf der unteren Brötchenhälfte, die dem Ganzen noch etwas mehr “Schmatz” gaben, gar nicht mal übel, vor allem wenn man es zusätzlich noch in den reichlich vorhandenen Ketchup tunkte.

Chicken burger - Lateral cut / Hähnchenburger - Querschnitt

Die Mischung aus Erbsen, Pariser Möhren, grünen Bohnen und einigen Spargelspitzen passte erstaunlich gut dazu, zumal es auch noch angenehm frisch erschien und mit einer leichten und leckeren Knoblauchnote aufwartete. Als Dessert gab es schließlich einen Becher Joghurt mit Mango-Litschi-Geschmack der Firma Bauer – hier hatte man von den sonst offenen Bechern auf hygienisch verschlossene Industrieware gewechselt, wahrscheinlich um auch hier die Infektionsgefahrt möglichst gering zu halten. Und der Joghurt war auch so durchaus lecker – auch wenn ich ohne die Beschriftung nicht hätte sagen können ob es sich um Mango-Litschi oder Pfirsich-Maracuja gehandelt hätte – fruchtig war es aber alle mal und außerdem auch nicht zu süß. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, die 6,39 Euro waren gut investiert.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Hähnchen Burger heute extrem großer Beliebtheit, so dass ihm unangefochten der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Viktoriabarsch, der sich auch relativ großer Beliebtheit erfreute. Somit konnte ich zwischen Asia-Gerichten und Moussaka keine klare Platzierung erkennen, weswegen Beide sich den dritten Platz teilen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen Burger: ++
Pommes Frites: ++
Mischgemüse: ++
Joghurt: ++

Time4Taste Big Double Burger – der Kurztest

Thursday, February 27th, 2020

Auch wenn ich schon länger nichts mehr getestet hatte, habe ich die Suche nach dem perfekten Mikrowellen-Burger noch nicht ganz aufgegeben. Mit dem Abbelen Weltmeister Burger oder dem Knorr Express Burger Classic hatte ich ihn aber definitiv noch nicht gefunden. Doch jetzt habe ich im Kühlregal einer lokalen Filiale der Supermarktkette Rewe mit dem Time4Taste Big Double Burger ein weiteren Kandidaten entdeckt, der es mir wert schien getestet zu werden. Der Preis von 2,49 Euro für einen 178g Doppeldecker-Burger schien mir dabei noch gerade so akzeptabel.
Time4Taste ist dabei scheinbar auch nur eine Untermarke der Firma Abbelen, die zu den Marktführern und den eindeutig Kreativsten auf dem hiesigen Markt Mikrowellen-Fertiggerichte zählen dürften, den von dieser Firma sehe ich immer wieder mal solche Gerichte – ich erinnere mich da zum Beispiel an den Abbelen Schweden Dog oder den Abbelen Umgedrehter Döner, die beide aber inzwischen wieder aus dem Handel verschwunden zu sein scheinen. Mal schauen wie sich der Big Double Burger so macht.

01 - Time4Taste Big Double Burger - Verpackung Oberseite / Package top

02 - Time4Taste Big Double Burger - Verpackung Rückseite / Packaging back

03 - Time4Taste Big Double Burger - Verpackung Vorderseite / Packaging front

04 - Time4Taste Big Double Burger - Verpackung Rückseite / Package back

Was da zu lesen war klang wirklich recht gut: 100% fein gewürztes Rindfleisch, 100% deutsches Fleisch und dann auch noch 100% 5 Sterne Qualität. Außerdem sollten neben zwei Rindfleisch-Bratlinge und Schmelzkäse auch Gewürzgurken, eine Würzsauce und Zwiebeln zwischen den Sesambrötchen-Hälften finden. Gut, Schmelzkäse wäre jetzt nicht unbedingt meine erste Wahl gewesen, aber sei es darum.
Das besondere bei der Zubereitung bei 600 Watt für 100 Sekunden in der Mikrowelle ist dabei, dass die Box dabei verschlossen bleibt und sich mit einem Plopp selber öffnen sollte. Nachteil ist, dass ich auf eine vorherige Analyse der unfertigen Burgers bei diesem eher spontan zustande gekommenen Test verzichten musste.
Also stellte ich die beschichtete Papp-Umverpackung ungeöffnet in meine gute alte Mikrowelle

05 - Time4Taste Big Double Burger - In der Mikrowelle / In the microwave

und ließ den Inhalt für 100 Sekunden, also 1 Minute und 40 Sekunden, darin heiß werden.

Zeit Mikrowelle

Und tatsächlich, nach etwas einer Minute war ein leises, aber deutlich vernehmbares “Plopp” aus dem Inneren der Mikrowelle zu hören. Die Verpackung hatte sich an der Frontseite vorgewölbt und dabei leicht geöffnet.

06 - Time4Taste Big Double Burger - Packung aufgeplatzt / Package bursted

Nach Ablauf der 100 Sekunden entnahm ich die Verpackung wieder und ließ sie kurz ruhen

07 - Time4Taste Big Double Burger - Fertig erhitzt / Finished heating

bevor es dann zum großen Moment des Öffnen der Verpackung kommen sollte. Die beiden Hälften ließen sich relativ leicht voneinander lösen, da ja bereits ein kleines Stück aufgeploppt war und man dadurch einen guten Ansatz hatte. Was ich dann allerdings zu sehen bekam, entsprach dann jedoch weniger der Abbildung auf der Verpackung – auch nicht wenn ich das nicht wirklich erwartet hätte. 😉

08 - Time4Taste Big Double Burger - Packung geöffnet /Package opened

Ja, es handelte sich eindeutig um einen Burger und auch beim Käse hatte man nicht gespart, aber leider hatte sich ein großer Teil des Käses in der Verpackung verteilt und außer von den Pattys war sonst nicht viel von den anderen Zutaten zu sehen. Auch nachdem ich den Burger herausgenommen und auf einem Teller platziert hatte, bot sich kein wirklich sehenswertes Bild.

09 - Time4Taste Big Double Burger - Serviert / Served

10 - Time4Taste Big Double Burger - Seitenansicht / Side view

Die beiden Rindfleisch-Patties hatten offensichtlich direkt aufeinander gelegen, nur durch eine Scheibe Käse getrennt. Als der Käse dann geschmolzen war, hatten war das oberste Patty offensichtlich seitlich weggerutscht. Hier wäre noch eine trennende Brotscheibe hilfreich gewesen, wie man sie z.B. im Big Mac einsetzt, die hätte den Burger noch etwas stabilisiert. Ob sie den Burger visuell gerettet hätte, sei mal so dahin gestellt.
Geschmacklich war er dann aber doch recht akzeptabel. Das Rindfleisch war angenehm saftig und gut gewürzt und scheinbar wirklich kein Billigfleisch. Allerdings trat bei der unteren Brötchenhälfte ein unter Mikrowellen-Burgern weit verbreitetes Problem erneut auf: Die Mitte des Brötchens war irgendwie hart geworden. Vielleicht lag es daran, dass sich dort auch die weiteren Zutaten wie Zwiebeln und Gurke konzentrierten, obwohl ich den Effekt auch schon bei Burgern ohne solche Beigaben beobachtet hatte.
Insgesamt lässt sich sagen, dass auch dies offensichtlich nicht der perfekte Mikrowellen-Burger zu sein scheint. Der Ansatz einen Burger in einer verschlossenen Verpackung in seinem eigenen Dampf zu erhitzen gefiel mir ganz gut, aber dass der sich Käse dabei in dieser Verpackung verteilt war denke ich nicht im Sinne des Erfinders oder gar vom Endkunden gewünscht. Aber zumindest geschmacklich fand ich diesen Mikrowellen-Burger durchaus gelungen, auch wenn er äußerlich nicht das erfüllte was er versprach. Aber wenn man das echte Ergebnis außen auf die Verpackung drucken würde, würde es natürlich auch niemand kaufen. 😉
Mal schauen was ich in Zukunft in diesem Bereich noch so alles entdecken kann.

Meine Wertung: 1,5 von 3 Messer/Gabel-Punkten

Doppelter Cheeseburger mit Pommes Frites [19.02.2020]

Wednesday, February 19th, 2020

Nachdem ich mich die ersten beiden Wochentage von Resten ernährt hatte, kam ich heute das erste Mal dazu wieder unser Betriebsrestaurant zu besuchen. Und meine bereits gestern geäußerte Vermutung bestätigte sich tatsächlich, denn es stand im Abschnitt Daily ein Doppelter Cheeseburger mit Eisbergsalat und Gewürzgurke + drei Komponenten nach Wahl auf der Speisekarte. Ich bin zwar eigentlich aus dem Cheeseburger-Alter langsam raus und die Cheeseburger die hier angeboten werden gehören auch nicht unbedingt zu den Top-Cheeseburgern von München, aber da es sonst leider nichts interessantes auf der Karte zu finden gab, war ich dazu geneigt hier zuzugreifen. Beim Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” mit Reis hätte ich in der wasserdünnen Sauce die winzigen Fleischstücke mit der Lupe suchen müssen und auf die Asia-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Tomatensauce oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Erdnußsauce hatte ich nach vier Tagen Teryika Chicken auch keine Lust. Und hätte ich nicht so großen Appetit auf Fleisch verspürt, wäre das Pikante Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Veggie wäre noch eine Alternative gewesen. So aber blieb ich beim doppelten Cheeseburger. Dazu kam noch Ketchup auf die Pommes und ein kleiner Becher Heidelbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot gesellte sich ebenfalls mit aufs Tablett.

Double Cheeseburger with french fries / Doppelter Cheeseburger mit Pommes Frites

Eigentlich wären in den 6,30 Euro die dieses Gericht kostete noch eine weitere Komponente drin gewesen, aber weder an Gemüse- noch Salattheke gab es etwas interessantes bzw. passendes und auf Suppe hatte ich heute keine Lust, dazu war mein Appetit doch nicht groß genug.
Die Fritten waren zwar nicht mehr ganz frisch, aber noch einigermaßen knusprig und dieses Mal auch gut gewürzt – nicht nur mit Salz sondern wohl auch mit etwas Paprika.Gemeinsam mit entsprechend viel Ketchup bildeten sie schon mal eine gute Sättigungsbeilage. Doch wie war der Burger? Das Double am Burger manifestierte sich dadurch dass man zwei anstatt nur einem Fleischpatty zwischen die Brötchen gesteckt hatte, eines davon mit Käse überbacken, was wiederum das Cheese am Cheeseburger ausmachte.

Double Cheeseburger with french fries - Lateral cut / Doppelter Cheeseburger mit Pommes Frites - Querschnitt

Die untere Brötchenhälfte hatte man außerdem mit Cocktailsauce bestrichen und mit einer Mischung aus gewürfelter Zwiebel, in Streifen geschnittenen Gewürzgurken und ebenfalls in Streifen geschnittenen Eisbergsalat belegt. Dass man alle Bestandteile zerkleinert hatte, hatte den Vorteil dass man beim abbeißen am Burger nicht Gefahr lief die ganze Salat- bzw. Gurkenscheibe vom Burger zu ziehen. Da die Burger aber nicht frisch an der Theke zubereitet werden, sondern fertig belegt aus der Küche kommen hatte die Cocktailsauce die untere Brötchenhälfte inzwischen auch etwas durchgeweicht und matschig gemacht. Das Gesamteindruck war letztlich aber dennoch, dass ich den Burger insgesamt etwas trocken fand. Hier hätte noch etwas Ketchup oder Mayo auf den Fleischpatties vielleicht etwas Abhilfe geschaffen. Das Sesam-Brötchen selbst war auch nicht mehr das allerfrischeste, aber dass man Burger mit frisch zubereiteten Brötchen serviert habe ich selbst in den besten Burger-Restaurants noch nicht erlebt. Aufgebacken, ja, aber frische Burgerbrötchen sind wirklich sehr selten. Daher nehme ich das mal so hin. Ingesamt also ein gut-durchschnittliches Burger-Mahl für die Verhältnisse der Lokation. Die fruchtige und nicht zu süße Creme mit Heidelbeer-Aroma samt kleiner Fruchtstücke derselben bildete einen gelungenen Abschluß dieses kalorienreichen Mittagsmahls.
Wie nicht anders erwartet war der Burger heute natürlich auch bei den anderen Gäste der Renner und konnte sich mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten der ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich das vegetarische Kichererbsencurry, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und der Rindergeschnetzelten Stroganoff knapp dahinter auf Platz vier. Aber da der Burger so beliebt war, lagen die anderen Gerichte sehr eng beieinander – wer zwanzig Minuten früher oder später essen ging, könnte in diesem Bereich also ein abweichendes Ergebnis erhalten haben. 😉

Mein Abschlußurteil:
Burger: ++
Pommes Frites: ++
Heidelbeercreme: ++

Lachs-Burger & Bacon-Chicken-Burger [27.01.2020]

Monday, January 27th, 2020

Vom Wochenende hatte ich nach dem ersten Arbeitstag der Woche immer noch eine Lachsfrikadelle vom Samstag sowie mehr als genug süß-scharfe Hähnchen-Bits im Schinkenmantel vom Sonntag. Normalerweise nehm ich mir sowas ja immer ganz gerne als Mittagessen mit in die Firma, doch da ich keine Sättigungsbeilagen mehr gehabt hatte, war meine Entscheidung dahingehend gefallen sie anderweitig zu verwerten.

Lachs-Burger

Salmon Burger / Lachs-Burger

Die erste “Kreation” war ein Lachs-Burger. Dazu gab ich etwas Salat und Remoulade auf ein Mehrkornbrötchen, gab die im Air Fryer erhitzte Lachsfrikadelle darauf und toppte alles mit Gurkenscheiben, roten Zwiebeln und etwas mehr Remoulade. Eine sehr leckere Kombination wie sich herausstellte, auch wenn das Patty doch etwas brüchiger war als z.B. sein Cousin aus Hackfleisch. Hinzu kam mein Patty auch für einen klassischen Burger-Bratling etwas zu hoch geraten war, so dass ich für den Verzehr etwas zusammendrücken musste, was sich ebenfalls negativ auf die Stabilität auswies. Deswegen fielen kleinere Stücke beim Verzehr auf den darunter liegenden Teller, aber das tat dem leckeren Geschmack glücklicherweise keinen Abbruch. 🙂

Bacon-Chicken-Burger

Bacon Chicken Burger / Speck Hähnchen Burger

Auch für den zweiten Reste-Burger des Abends hatte ich wieder ein Vollkorn-/Mehrkorn-Brötchen gewählt, dieses Mal allerdings in leicht rechteckiger Form so dass ich vier bis sechs der speckummantelten Hähnchenstücke (natürlich auch im Air Fryer erhitzt) darauf platzieren konnte. Letztlich wurden es fünf, wovon der letzte halbiert worden war. Diese ruhten auf einem Salatblatt und etwas Mayonaise und wurden von Gurkenscheiben, roten Zwieblringen und einer pikanten Chilisauce gekrönt bevor die obere Brötchenhälfte den Abschluss bildete.

Alles in allem zwar kein leichter Genuss, aber meine Reste musste ja verbraucht werden. 😉 Und dies war eine wirklich überaus leckere Art dies zu tun.

Cheeseburger aus der Mikrowelle [16.08.2019]

Friday, August 16th, 2019
Cheeseburger

Hatte heute ein paar andere Sachen zu erledigen und keine Lust zum kochen. Daher hatte ich mir mal ein paar Mikrowellen-Cheeseburger mit Rinderbuletten besorgt und in der Mikrowelle warm gemacht. Danach habe ich die untere Brötchenhälfte noch mit Chipotle-Sauce bestrichen und die mit Käse “überbackene” Bulette noch mit Ketchup und Röstzwiebeln garniert. War aber leider nicht ganz so toll wie ich es mir vorgestellt habe, denn die Bratlinge waren nur von mittelmäßiger Qualität, hatten teilweise kleine Knorpel in der Fleischmasse und besaßen einen seltsamen Beigeschmack. Aber der Hunger trieb es rein und ich habe es überlebt. Für 1,69 Euro kann man aber natürlich auch keine Gourmet-Kost erwarten. 😉

Chicken Cheeseburger [30.06.2019]

Sunday, June 30th, 2019
Chicken Cheeseburger

Auch am weiterhin heißen Sonntag setzte ich mein kochfaules Wochenende fort und gönnte mir mal was ganz “besonderes”: Zwei Chicken-Cheeseburger für die Mikrowelle aus jeweils einem Sesambrötchen, einer Hühnerfleisch-Bulette und einer Scheibe Gouda, die ich mir zusätzlich mit etwas Chipotle-Sandwichsauce, Ketchup und Röstzwiebeln verfeinerte. In etwas mehr als einer Minute in der Mikrowelle schnell warmgemacht und gourmettechnisch mit Sicherheit keine Höchstleistung, aber ich finde die Dinger immer wieder lecker. Zumal sie im Gegensatz zu ihren Rindfleisch-Gegenstücken über wirklich große Patties verfügen, die mindestens so groß sind wie das Brötchen selbst. Und für 1,89 Euro für das Zweierpack auch einigermaßen günstig. Ich weiß, selbst gemachte Cheeseburger in selbst gebackenen Brötchen mit dem Fleisch selbst aufgezogener und selbst geschlachteter Öko-Hühner wären besser, vor allem wenn man sie mit selbst hergestellten Bio-Öko-Käse garniert, aber das Leben ist nun mal leider kein Ponyhof…. 😉

Hamburger mit Speck & Cheddarkäse [04.04.2019]

Thursday, April 4th, 2019

Heute überlegte ich einen kurzen Moment ob ich zu Mittag essen gehen sollte, denn gleich zwei Kollegen gaben heute Kuchen aus und da hatte ich natürlich nicht Nein sagen können – das wäre unhöflich gewesen. 😉 Dennoch begaben wir uns schließlich – etwas später als sonst – ins Betriebsrestaurant, denn wir wussten dass der Kuchen nicht den ganzen Nachmittag vorhalten würde. Ob ich aber wirklich beim Hauptangebot, einem Hamburger mit Speck und Cheddarkäse, dazu Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region der heutigen Tageskarte zugreifen sollte? Ziemlich schwer, vor allem nach einem Stück Marmorkuchen und einem Stück Obsttorte. Die Spaghetti mit Balsamicolinsen aus dem Abschnitt Vitality wären da mit Sicherheit eine gute Alternative gewesen, auch wenn sie dank der Nudeln eine ziemliche Kohlehydrate-Bombe darstellten. Der Rindergulasch mit Spätzle bei Globetrotter mit seinen sehr grob gewürfelten Fleischstücken schien mir da hingegen weniger verlockend. Und Gebackene Ananas und Banane oder Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Süß-Sauer Sauce von der Asia-Wok-Theke waren meiner Meinung nach auch nicht so das richtige. Aber trotz der Tatsache dass ich gestern morgen zum Frühstück erst mit meiner Fleischpflanzerlsemmel einen Light-Burger verzehrt hatte, blieb ich letztlich doch beim Hamburger mit Speck und Cheddarkäse. Warum sie ihn nicht gleich Bacon-Cheeseburger genannt hatte, erschloss sich mir allerdings nicht.

Hamburger with bacon & cheddar cheese / Hamburger mit Speck & Cheddarkäse Cheeseburger

Obwohl die Pommes Frites gerade frisch aus der Küche gekommen waren, erwiesen sie sich als mehr als nur leicht misslungen, denn sie waren nicht nur absolut nicht knusprig, so als wären sie zu kurz in der Fritteuse gewesen, sie waren auch noch etwas übersalzen. Dabei war der Andrang gar nicht so groß, dass Grund zur Eile gewesen wäre. Der Ketchup, mit dem ich sie garniert hatte, kompensierte das erwartungsgemäß natürlich nicht. Der Burger selbst war aber, für hiesige Verhältnisse, in Ordnung wie ich fand. Zwischen den beiden Brötchenhälften stapelten sich (von unten nach oben gesehen) Cocktailsauce, Salat, Tomatenscheibe, Gewürzgurkenscheibe, das saftige und lockere Fleischpfanzerl, eine Scheibe geschmolzener Cheddar und ein knusprig angebratener Streifen Bacon. Dem Brötchen merkte man zwar an, dass es bereits einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte, aber alles in allem ein akzeptabler Burger für die Verhältnisse unseres Betriebsrestaurants. Ich war nach dieser Portion auf jeden Fall Pappsatt. Nur an den Fritten muss man mal wieder arbeiten, das war die letzten Male zuvor deutlich besser gewesen.
Doch trotz seiner Mankos bei den Fritten konnte sich der Burger heute beim Rennen um die Allgemeine Beliebtheitsskala durchsetzen und belegte mit deutlichem Vorsprung vor alle anderen Angeboten den ersten Platz. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die wiederum aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem Rindergulasch mit seinen fast billiardkugelgroßen Fleischbrocken besaßen, welcher somit auf dem dritten Platz landete. Auf einem guten vierten Platz landeten schließlich die vegetarischen Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger mit Speck & Cheddar: ++
Pommes Frites: +/-