Cheeseburger mit Pommes Frites [07.06.2018]

Auf dem Weg in unser Betriebsrestaurant hatte ich mir eigentlich vorgenommen, heute beim Pikanten Kichererbsencurry mit Basamtireis aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen. Denn der Cheeseburger in der Sesamsemmel mit Cheddarkäse und Bacon, dazu Pommes Frites bei Globetrotter wäre eigentlich nichts für mich gewesen da ich ja gestern schon ein Gericht mit Fritten verzehrt hatte. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region und die Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hähnchenfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Masaman Curry schienen mir eh nicht das richtige. Aber als ich die Burger sah mit ihrem großen, saftig wirkenden Patty, dem leuchtend gelben Käse und dem knusprig wirkenden Baconstreifen wurde ich dann doch schwach und reihte mich in die Schlange vor der Theke ein, an der die Cheeseburger im Schnellverfahren ausgegeben wurde. Anschließend durfte natürlich auch heute der Ketchup auf den Pommes Frites nicht fehlen. Auf zusätzlichen Salat oder Gemüse verzichtete ich aber dieses mal.

Cheeseburger & Pommes Frites

Der Burger war wieder wie gewohnt aufgebaut: Eine dünne untere Brötchenscheibe, bestrichen mit Cocktailsauce, darauf eine Scheibe Tomate und zwei Scheiben Gewürzgurke, gefolgte von der fast fingerdicken, saftigen und einigermaßen lockeren Rindfleischbulette, die mit Cheddarkäse überbacken war und schließlich von einem knusprig gebratenen Bacon-Streifen getoppt wurde. Oben auf folgte die zweite, mit Sesam bestreute Brötchenhälfte.

Cheesburger - Lateral cut / Querschnitt

Kein Chefkoch-Meisterburger, aber auch keine allzu schlechte Zusammenstellung – Das hatte ich hier auch schon deutlich schlechter erlebt, man hat inzwischen auf jeden Fall dazu gelernt. Zum Burger gab es eine riesige Portion knuspriger und gut gesalzener Pommes Frites, die wohl aus der selben Charge stammten wie die von gestern. Einen minimalen Deut knuspriger hätten sie sein können, also eine bis eineinhalb Minuten länger frittiert, aber ich will da nicht meckern, sie waren auch so OK, vor allem in Kombination mit dem Ketchup. Insgesamt leider keine leichte Kost, aber doch gelungen.
Dass man auch bei den anderen Gästen heute verstärkt beim Burger zugegriffen hatten, konnte man sich wahrscheinlich bereits denken als ich die Warteschlange erwähnte. Der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala war überdeutlich und unangefochten. Auf dem zweiten Platz sah ich die Schinkennudeln, aber nur knapp vor den Asia-Gerichten. Das Kichererbsen-Curry folgte schließlich auf einem ebenfalls guten, vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: ++
Pommes Frites: ++

Doppelter Cheesburger mit Bacon, Salsasauce & Pommes Frites [14.03.2018]

Als ich mich auf den Weg ins Betriebsrestaurant machte, hatte ich eigentlich geplant bei der Gebratenen Scholle Finkenwerde Art mit Krabben-Safransauce und Bratkartoffeln zuzugreifen, die heute im Bereich Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war und die ich, wie in diesem Beitrag beschrieben, schon einmal probiert und für gut befunden hatte. Doch die Konkurrenz war groß, denn bei Tradition der Region wurden Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln und bei Globetrotter ein Doppelter Cheeseburger mit Bacon und Salsasauce, dazu Pommes Frites angeboten. Nur den Gebratenen Tofu mit Gemüse in Koriandersauce und das Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute bei mir nicht in die nähere Auswahl. Solche Gerichte wie heute in den Abschnitten der regulär-westlichen Küche sollte man über die Woche verteilen und nicht alle an einem Tag servieren. Als alle meine Kollegen dann beim Cheeseburger zugriffen, konnte ich es nicht unterdrücken mich dem Herdentrieb anzuschließen und ebenfalls dieses Gericht zu wählen. Dazu durfte natürlich der Ketchup auf dem Pommes Frites nicht fehlen.

Double cheeseburger with bacon, salsa sauce & french fries / Doppelter Cheesburger mit Bacon, Salsasauce & Pommes Frites

Eine ziemlich mächtige Portion, auch wenn der größte Teil davon Pommes Frites waren, mit denen die Thekenkraft überaus großzügig umgegangen war. An ihnen fehlte etwas mehr Salz, aber ansonsten erwiesen sie sich als schön knusprig und frisch. Zwischen den beiden aufgetoasteten Brötchenhälften des Burgers fanden sich – von unten nach oben gesehen – Cocktailsauce, Eisbergsalat, eine Tomatenscheibe, Gewürzgurkenscheibchen, zwei dünne, recht dunkel gebratene Burger-Patties aus Rindfleisch, milde Salsa-Sauce, eine geschmolzene Scheibe Käse und ganz oben schließlich zwei kurze Streifen gebratenen Bacons.

Cheeseburger - Lateral cut / Querschnitt

Kein Meisterstück dieser Burger, vor allem den recht dünnen Patties merkte man meiner Meinung nach an, dass sie wohl TK-Fertigware waren, aber ich habe auch schon schlechtere Burger hier gegessen – z.B. hier oder hier – aber inzwischen scheint man das Burge zubereiten hier einigermaßen im Griff zu haben, auch wenn natürlich noch Luft nach oben, sprich Verbesserungsbedarf, vorhanden ist. Schön wären zum Beispiel handgefertigte, etwas dickere Burger-Patties. Aber das ist wahrscheinlich bei solchen Gästemengen nur schwer machbar. Ich war mir dem heutigen Burger letztlich auf jeden Fall zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Burger heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte die Finkenwerder Scholle, die zwar recht blass aussah, aber mit ihrer Krabben-Speck-Sauce und den Zwiebel dennoch irgendwie verlockend aussah und mit Sicherheit kulinarisch hochwertiger war als der Burger. Ihr eng auf den Fersen waren die Käsespätzle, die somit Platz drei belegten. Die Asia-Gerichte erreichten somit heute nur einen vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: ++ (Für Kantinenverhältnisse)
Pommes frites: ++

Cheeseburger & Pommes Frites [08.02.2017]

Nachdem ich die Farfalle al Pepperoni bei Vitality und die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane mit Honig sowie Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Massaman-Curry für mich als Mittagessen ausgeschlossen hatte, wollte ich eigentlich bei der Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Kartoffelpüree zugreifen, die im Abschnitt Tradition der Region heute auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Doch dann sah ich den Cheeseburger Bacon, Cheddarkäse, Eisbergsalat, Tomate und Gurke, dazu Pommes Frites aus der Sektion Globetrotter, den ich eigentlich ausgeschlossen hatte, da er mir etwas zu schwer erschienen war. Doch jetzt fand ich, dass er für einen Kantinen-Burger einfach zu gut aussah, um einfach ignoriert zu werden. Also wurde ich schwach und wählte doch den Burger, den ich schließlich noch mit einem Schälchen des viel zu selten dort zu findenden Krautsalats aus dem heutigen Angebot der Salattheke zu ergänzen. Und natürlich durfte auch der Ketchup auf dem Pommes Frites nicht fehlen.

Cheeseburger with french fries / Cheeseburger mit Pommes Frites

Im Vergleich zu früheren Burger-Varianten hatte man inzwischen einiges in unserem Betriebsrestaurant hinzu gelernt. Fehler wie zu kleines Fleisch-Patty in zu großem Brötchen (hier), zu großes Patty in zu kleine Brötchen (hier) oder auch zu viel Sauce auf dem unteren Brötchen so dass es durchweicht oder nicht optimale Schichtung der einzelnen Komponenten kamen in letzter Zeit nicht mehr vor. Und auch die Präsentation hatte sich inzwischen deutlich verbessert wie ich finde. Der heutige Burger mit dem dunkelgelben, geschmolzenen Käse sowie den deutlich sichtbaren Bacon, Salat und der Tomatenscheibe machten schon etwas her, was mich mit Sicherheit auch unterbewusst in meiner Entscheidung für das Gericht beflügelt hatte. Aber auch geschmacklich fand ich es heute überaus gut gelungen, denn das Brötchen war leicht angetoastet, warm und außen leicht knusprig, das Patty war fast fingerdick, saftig, würzig und nur minimal kleiner als das Brötchen, man hatte nicht mit der Cocktailsauce auf der unteren Brötchenhälfte übertrieben, so dass diese noch schön fest war und man den Burger mit der Hand essen konnte und auch der Käse besaß ein gewisses Aroma, das gut zum Burger passte. Kein Meisterstück, aber doch ein gut gelungenes Gesellenstück würde ich so sagen wollen. Und auch an den schön knusprigen und ausreichend gewürzten Pommes Frites gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Dazu noch der knackige und leicht süß-säuerliche Krautsalat und fertig war ein leckeres aber leider nicht gerade kalorienarmes Mittagessen. Ich war aber sehr zufrieden und hinterher auch sehr satt. 😉
Dass der Burger auch bei der Allgemeinheit großen Zuspruch fand und somit auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebheitsskala landete, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf dem zweiten Platz folgte, mit etwas Abstand, die Bratwurstschnecke, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz kam schließlich die vegetarischen Farfalle al Pepperoni.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Cheeseburger, Pommes Frites & Krautsalat [29.11.2017]

Eigentlich wollte ich heute ja beim Steckrüben-Rosenkohleintopf mit Maronen und Wiener Würstchen zugreifen, der im Rahmen der Eintopfwoche gemeinsam mit einem Marokkanischen Kichererbseneintopf mit Rindfleisch angeboten wurde. Ein zweites Mal Kichererbsen kam für mich nicht in Frage, auch wenn sich der heutige Eintopf mit diesem Schalengemüse deutlich vom gestrigen unterschied. Aber ich bin leider schwach geworden und entschied mich kurzfristig dazu, heute Mal von der Eintopfwoche auszusetzen und griff beim Cheeseburger mit gebratenen Bacon, Tomate, Essiggurke und Eisbergsalat, dazu Pommes Frites zu, der bei Tradition der Region angeboten wurde. Er sah einfach zu verlockend aus. Die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asigemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernauce kamen heute aber nicht in die nähere Auswahl. Zum Cheeseburger nahm ich mir noch etwas Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke, außerdem garnierte ich mir die Pommes Frites natürlich mit Ketchup.
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Cheeseburger & Pommes Frites

Die Pommes Frites waren heute leider mal wieder nicht so gut gelungen, denn sie waren zwar gut gesalzen, aber ihnen hätte ein bis zwei Minuten länger in der Fritteuse gut getan, denn sie waren noch etwas labbrig, als man sie uns servierte. Aber beim Cheeseburger hatte mich der Eindruck heute nicht getäuscht, denn er sah nicht nur äußerlich gut aus, sondern war auch insgesamt für Kantinenverhältnisse wirklich gut gelungen. Seit früheren Versionen von Cheese- / Hamburgern wie hier oder hier hatte man sich wirklich stark verbessert und schien inzwischen in der Lage recht gute Burger zu fabrizieren. Die Schichtung war zwar die selbe geblieben: Eine Brötchenhälfte wurde mit Cocktailsauce bestrichen, mit Salat, Essiggurke und Tomate belegt, darauf kamen das Burger-Patty und oben auf dann noch – in diesem Fall – Käse und eine angebratene Scheibe Frühstücksspeck sow etwas Ketchup und/oder Mayo nach eigenem Bedarf. Abschluß bildete die obere Brötchenhälfte – eine klassische Burger-Variante eben.

Cheeseburger - Querschnitt / Lateral cut

Die Zutaten waren in ausreichendem Maße vorhanden und der Durchmesser des Patties war nur minimal kleiner als die des Brötchens. Dabei war der Burger einigermaßen saftig, ohne dabei labbrig zu wirken. Darüber dass das Brötchen “nur” aufgetoastet war, sieht man dabei gerne hinweg. Die kleine Portion knackigen Krautsalats rundete das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Ich bereute es nicht, heute mal keinen Eintopf gewählt zu haben. Obwohl ich zugeben muss, dass der Steckrüben-Rosenkohl-Eintopf wirklich gut ausgesehen hatte.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag natürlich der Cheeseburger mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam lange nichts, bevor schließlich die Allgäuer Käsespätzle den zweiten Platz belegten. Auf dem dritten Platz sah ich die Eintöpfe, wobei der Steckrüben-Rosenkohl-Eintopf eindeutig der Beliebtere schien, und auf Platz vier folgte schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Gezupfte Ente in Briochsemmel mit Süßkartoffelpommes [20.09.2017]

Das heutige Gericht im Rahmen der Oktoberfest-Woche in unserem Betriebsrestaurant schien aus Gezupfter Ente in Briochsemmel mit Rotkraut, BBQ Sauce geschmolzenem Käse und Süßkartoffelchips zu bestehen, denn die anderen Gerichte der regulären Küche wie die Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffel bei Vitality oder das Schweinesteak Tessin mit Schinken und Käse gratiniert dazu Röstkartoffel bei Globetrotter klangen eher nach Standard-Gerichten. Außerdem wurden noch an der Asia-Thai-Theke Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Kokosmilchsauce und San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Spezialsauce angeboten. Und obwohl der Verdacht eingeworfen wurde, hier seien einfach die Reste der Entenkeulen von letzter Woche verarbeitet worden, fiel meine Wahl doch auf die gezupfte Ente – wohl auch weil es mich reizte die Süßkartoffelchips / -pommes mal zu probieren. Leider war aber heute nirgendwo Ketchup zu finden, der meiner Meinung nach gut dazu gepasste hätte.

Plucked duck in brioche bread roll with sweet potato fries / Gezupfte Ente in Briochsemmel mit Süßkartoffelpommes

Ich weiß nicht so recht was ich über die Süßkartoffelpommes denken soll. Zum einen waren sie außen angenehm knusprig und knackig, im Inneren wirkten sie von der Konsistenz her aber leicht matschig. Nicht dass das sonderlich schlimm gewesen wäre – vielleicht muss es bei Süßkartoffeln ja so sein – aber meine Erwartungshaltung war eben anders gewesen. Geschmacklich erwies sie sich, wie nicht anders zu erwarten, als leicht süßlich und passte auch gut zum Burger – allerdings hätte ich mir noch einen Dip dazu gewünscht. Hier hätte mit Sicherheit auch Sauerrahm oder vielleicht eine Salsa gut gepasst. Sollte ich so etwas je selbst zubereiten, werde ich das mal im Hinterkopf behalten. Der Burger selbst war mit einer BBQ-Sauce bestrichen, darauf befanden sich eine Tomatenscheibe, Rotkraut-Salat und schließlich die gezupfte Ente, die wiederum mit einer Scheibe eines mild-würzigen Käses überbacken war. Dabei erfüllte der Käse nicht nur eine geschmackliche Funktion, sondern verhinderte auch dass die gezupfte Ente beim beißen in den Burger einfach auf der anderen Seite heraus fiel. Wäre die Broiche-Semmel noch etwas frischer gewesen, wäre er fast perfekt gewesen, aber leider erwies sie sich schon als etwas abgestanden. Dennoch ein guter Burger, ich war sowohl mit ihm als auch mit den Süßkartoffel-Pommes überaus zufrieden.
Obwohl mit dem Schweiensteak Tessin ihm ein beliebter Gegner entgegen stand, schien es der gezupften Ente dennoch zu gelingen mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala für sich zu ergattern. Auch wenn meinen Beobachtungen der anderen Gäste nach der Sieg sehr knapp war. Nach dem somit zweitplatzierten Schweinesteak teilten sich schließlich Asia-Gerichte und Forelle den dritten Platz – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Gezupfte Ente in Broichesemmel: ++
Süßkartoffelpommes: ++