Seelachsfilet Picatta Milanese mit Tomatensugo & Butternudeln [10.03.2017]

Die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants am heutigen Freitag bot mal wieder die für diesen Tag üblichen Gerichte an. Während mich die Gefülten Pfannkuchen mit Vanillesauce & Waldbeerkompott sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce weniger interessierten, kamen sowohl das Seelachsfilet Picatta Milanese mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter als auch das Japanische Ingwersteak mit Honigkarotten und Kartoffelplätzchen bei Vitality in die nähere Auswahl. Und nach kurzem Abwägen entschied ich schließlich für das Fischgericht und ergänzte es noch mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke.

Coalfish filet picatta milanese with tomato sauce & butter noodles / Seelachsfilet Piccata Milanese mit Tomatensugo & Butternudeln

Das angenehm große Stück Seelachsfilet, das wie bei Piccata alla Milanese üblich mit einer Panade aus Ei, Mehl und Semmelbröseln umgeben war, erwies sich als angenehm zart und saftig, so wie es sein sollte. Doch irgendwie fehlte im Würztechnisch der gewisse Pep, ich hätte es wohl deutlich kräftiger mit Pfeffer und Salz gewürzt. War Ok, aber hätte man noch mehr draus machen können. Dazu gab es eine große Portion mit Butter versetzter Spiralnudeln und eine kleine, aber ausreichende Portion einer fruchtigen Tomatensauce mit zahlreichen Tomaten-Fruchtstücken. Ein schmackhaftes und akzeptables Mittagsgericht, an dem es nichts auszusetzen gab, das aber auch keine großen Begeisterungsstürme hervorrief. Das Mischgemüse aus Möhren, Blumenkohl und Broccoli bildete dazu eine gut passende Sättigungsbeilage, an der es ebenfalls keinen Grund zu Kritik gab.
Wie Freitag üblich war das Betriebsrestaurant auch heute deutlich dünner besucht als an den anderen Wochentagen. Dennoch konnte ich natürlich klar feststellen, dass sich das sich das Seelachsfilet auch bei den anderen Gästen großer Beliebtheit erfreute und ihm somit der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages gebührt. Auf einem guten Platz zwei folgte das Japanische Ingwersteak, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgten schließlich die Pfannkuchen mit Waldbeerkompott.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet Picatta Milanese: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: ++
Michgemüse: ++

Gebratenes Tilapiafilet mit Salbei & Schinken umwickelt, dazu Tomatensugo & Butternudeln [24.02.2016]

Heute fiel mir die Auswahl eines Mittagsmahls wirklich schwer, denn fast alle Angebote im Abschnitt der westlichen Gerichte auf der Speisekarte waren auf ihre Art verlockend. Da war zum einen das Gebratenes Tilapiafilet mit Salbei und Schinken umwickelt, dazu Tomatensugo und Butternudeln bei Vitality, dann ein Sauerbraten mit Blaukraut und Spätzle bei Tradition der Region und schließlich noch das von mir sehr geschätzte Chicken Tikka Masalla mit Basamatireis in der Sektion Globetrotter. Einzig das Schweineschnitzel mit Champignonrahmsauce, dazu Butternudeln, welches als Zusatzangebot auf die Karte gesetzt worden war, konnte mich hier nicht überzeugen, denn es handelte sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den Resteverbrauch vom Vortag. Und auch die Asia-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce konnten da nicht ganz mithalten. Letztlich war es meine Vorliebe für Fisch und ein kleiner Funke Kalorienbewußtsein, die mich zum Tilapiafilet greifen ließ, das mit 539kcal einen einigermaßen leichten Genuss versprach. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse und ein Becherchen Birnenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Gebratenes Tilapiafilet mit Salbei & Schinken umwickelt, dazu Tomatensugo & Butternudeln

Das Fischfilet vom Tilapia – der übrigens aus der Familie der Buntbarsche stammt und vor allem in Afrika vorkommt – war zwar leider bereits etwas abgekühlt, aber das festfleischige Filet besaß ein angenehmes Aroma und wurde durch seine Würze sowie natürlich die Umwicklung mit Schinken und Salbei wunderbar geschmacklich abgerundet. Dazu die in Butter geschwenkten Tagliatelle, die zwar nicht gerade al dente waren, aber gemeinsam der fruchtigen, mit Kräutern versetzten Tomatensauce eine gelungene Sättigungsbeilage bildeten. Der Gemüse-Mix, den man etwas unkonventionell aus Erbsen, Champignons sowie Streifen von roter und grüner ungeschälter Paprika zusammengestellt hatte, war prinzipiell zwar ok, aber da einige der eine Haut besaßen, die fast die Konsistenz von Plastik besaß, kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Und auch am Dessert muss ich ein klein wenig Kritik anbringen, denn für eine Quarkzubereitung war es viel zu dünn geraten, aber zumindest geschmacklich erwies sich es sich dank der vielen eingerührten Fruchtstückchen als überaus akzeptabel. Insgesamt also ein leicht überdurchschnittliches Mittagsmahl.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute das Chicken Tikka Masalla mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, aber das Schweineschnitzel mit Champignonrahm war ihm dicht auf den Fersen und konnte sich den zweiten Platz sichern. Nur eine Haaresbreite dahinter, auf Platz drei, folgte schließlich der Sauerbraten, dem Knödel bestimmt noch besser gestanden hätten als Spätzle, und den vierten Platz teilten sich Tilapia und Asia-Gerichte – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Tilapiafilet: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: +
Mischgemüse: +
Birnenquark: +

Lachswürfel mit Spinat-Sahnesauce [21.11.2014]

Einen kurzen Moment überlegte ich, ob ich bei dem heutigen Sonderangebot, den Resten des Schweineschnitzel “Piccata Milanese” mit Tomatensugo auf Butternudeln vom Mittwoch, zuzugreifen. Aber auch die 4 Stück Reiberdatsche mit Apfelmus bei Tradition der Region übten einen gewissen Reiz aus, während die Hähnchenstreifen auf Thai-Art mit Bambus, Nüssen und Ananas, dazu Jasmin-Klebereis bei Vitality eher langweilig aussah. Und auch die Gebackene Ananas und Banane oder das Gong Po Au – Rindfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chili-Ingwersauce an der Asia-Thai-Theke reizten mich nicht sonderlich. Letztlich war es wohl die Tatsache dass ich diese Woche noch nichts mit Fisch gehabt hatte, die mich bewog letztlich bei Globetrotter zuzugreifen, wo laut Speisekarte eigentlich Lachswürfel in Spinat-Sahnesauce, dazu schwarze Tagliatelle und Parmesan angeboten wurde. Dass man die schwarzen Tagliatelle durch die selben Butternudeln aus Penne ersetzt hatte, die man auch mit dem Piccata Milanese anbot nahm ich dabei bedauernd in Kauf. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Latte Macchiato Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Salmon dices in spinach cream sauce / Lachswürfel in Spinat-Sahnesauce

Die nur mild gewürzte Sauce war zwar sehr sparsam mit Blattspinat aber glücklicherweise ausreichend mit zarten Lachswürfeln versehen und auch die Menge reichte auf die großzügig bemessene Menge an Nudeln vollkommen aus. Ohne das würzige Parmesan wäre mit das Gericht geschmacklich etwas zu lasch gewesen. Da halfen auch die paar roten Pfefferkörner, die man in die Sauce getan hatte, wenig. Ein akzeptables, aber nicht wirklich perfektes Gericht – ein wenig muss ich da leider in der Wertung abziehen. Da hätte man eindeutig mehr draus machen können. Am schaumigen Mousse mit Latte-Macchiato-Aroma samt seiner Garnitur aus Pflaume, Cocktailkirsche und dunkler Schokolade gab es aber glücklicherweise nichts auszusetzen. Dennoch wären das Piccata Milanese oder die Reiberdatschi vielleicht doch eine minimal bessere Wahl gewesen.
Dennoch lagen die Nudeln mit Lachswürfeln in Spinat-Sahnesauce heute mit einem kleinen Vorsprung vor Picatta Milanese auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages. Nach dem Piccata auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und den vierten Platz teilten sich schließlich die Hähnchenstreifen auf Thai-Art mit den Reiberdatschi mit Apfelmus.

Mein Abschlußurteil:
Lachswürfel mit Spinat-Sahnesauce: +
Penne (Butternudeln): ++
Latte Macchiato Mousse: ++

Salbeigeschmortes vom Kalb mit Tomaten-Basilikumsugo [04.04.2014]

Nachdem ich auf Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce heute keine große Lust verspürte, blieben noch der Seelachs in Senfsauce mit Salzkartoffeln bei Globetrotter, das Salbeigeschmorte vom Kalb mit Butternudeln und Tomaten-Basilikumsugo bei Vitality und heute auch die Hausgemachten Reiberdatschi mit Apfelmus in der näheren Auswahl. Es gab zwar noch eine Lasagne als Zusatzangebot, diese war meiner Meinung nach aber viel zu mächtig für den heutigen Freitag. Nach kurzem Abwägen, fiel meine Wahl schließlich auf das Kalbsgericht, das mit gerade mal 400kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und mir außerdem auch noch den kleinen Becher Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot gestattet, ohne dass ich mit meinen Kalorienwerten allzu sehr über die Strenge schlug.

Salbeigeschmortes vom Kalb mit Tomaten-Basilikumsugo & Butternudeln / Sage roasted veal wit tomato basil sugo & butter noodles

Die Butternudeln in Form von Rigatoni sahen zwar etwas zerrupft aus, aber geschmacklich gab es glücklicherweise nichts an ihnen auszusetzen. Dennoch muss ich hier etwas in der Wertung abziehen. Das fruchtig-würzige Tomatensugo mit deutlicher Basilikum-Note gab wiederum keinerlei Grund zur Kritik. Nur: Wo war das Kalbsfleisch? Nach einigem suchen stieß ich schließlich unter der dicken Schicht Sugo auf die etwa fingerdicke, saftige und magere Stück Kalbsbratens.

Salbeigeschmortes vom Kalb / Sage roasted veal

Vom Salbei war zwar – zumindest meiner Meinung nach – nichts zu schmecken, aber sowohl an Menge als auch an Qualität musste ich beim Kalbsfleisch keinerlei Abstriche machen. Ich war sehr zufrieden. Das Blutorangen-Mousse wirkte zwar leicht abgestanden, aber erfüllte die Qualitätskriterien so weit, dass ich hier keinen Punktabzug zu geben brauche.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute sehr durchwachsen, so dass ich Schwierigkeiten hatte eine genaue Platzierung zu erstellen. Ich würde aber sagen, dass die Asia-Gerichte den ersten Platz belegten, gefolgt von der Lasagne auf Platz zwei und dem Seelachs in Senfsauce auf Platz drei. Mit nur knappen Abstand dahinter folgte schließlich das Kalbsgeschmorte mit Butternudeln.

Mein Abschlußurteil:
Kalbsgeschmortes: ++
Tomaten-Basilikumsugo: ++
Butternudeln: +
Blutorangen-Mousse: ++

Rinderbraten in Rotweinsauce [24.10.2013]

Kurz überlegte ich heute noch einmal an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo neben dem vegetarischen Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai Curry in Kokosmilchsauce vor allem das das Gaen Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce sehr ansprechend aussah. Denn obwohl die Farmerkatzoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse bei Vitality heute ebenfalls sehr verlockend aussah, war mir doch nach Fleisch und das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites erschien mir etwas zu gewöhnlich. Aber zum Glück gab es ja noch den Rinderbraten mit Rotweinsauce und Butternudeln im Bereich Tradition der Region. Dieser wurde zwar ohne Gemüse serviert, aber dem ließ sich glücklicherweise durch eine Kombination aus Erbsen, Möhren und Schwarzwurzeln aus dem heutigen Angebot an der Gemüsetheke behoben werden. Und wenn ich schon so umfangreich speisen sollte, durfte natürlich auch ein kleines Dessert nicht fehlen. Hier entschied ich mich nach kurzem Abwägen für einen Apfelquark.

Rinderbraten in Rotweinsauce mit Butternudeln / Beef roast with red wine sauce and butter noodles

Das Highlight des Gerichtes waren ohne Frage die beiden etwas fingerdicken Scheiben zarten und angenehm fettarmen Rinderbratens in ihrer dunklen, leicht dickflüssigen und herb-würzigen Rotweinsauce. Für ein Betriebsrestaurant wie dieses ein wirklich sehr hochwertiges Stück Fleisch. Dazu passten die Butternudeln aus angenehm al dente gekochten Penne unerwartet gut, auch wenn ich persönlich Knödel bevorzugt hätte. Und obwohl man ihm anmerkte, dass es einige Zeit warm gehalten worden war, gab es auch an der Gemüsemischung aus Erbsen, Möhrenwürfeln und Schwarzwurzel-Streifen nichts nennenswertes auszusetzen. Insgesamt eine wirklich sehr leckere Zusammenstellung. Der mit gewürfelten Apfelstückchen garnierte Quark, der auch über ein eigenes Apfelaroma verfügte, schloss das Mittagsmahl schließlich erfolgreich ab.
Dennoch lag das Cordon bleu mit Pommes Frites heute mit uneinholbar großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgte zwar der Rinderbraten, dieser konnte sich aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte auf Platz drei durchsetzen. Platz vier belegte schließlich die vegetarische Farmerkartoffel mit Blattspinat. Wirklich schade, dass die anderen Gäste ein schnödes Cordon bleu einem so leckeren, zarten Rinderbraten vorgezogen hatten – aber wenn irgendwo Pommes als Sättigungsbeilage beigelegt sind, ist in den meisten Fällen eigentlich klar, dass dieses Gericht auf Platz eins landet. 😉

Mein Abschlußurteil:
Rinderbraten: ++
Rotweinsauce: ++
Butternudeln: ++
Gemüse-Mix: ++
Apfelquark: ++