Calamari mit Zitrone, Remoulade & Country Potatoes [20.07.2012]

Obwohl heute mit Saltimbocca vom Hühnchen auf Weizensockel mit Tomate und Zucchini bei Vitality ein leichtes Gericht zur Verfügung stand die traditionell-regionalen Reiberdatschi mit Apfelmus mit Sicherheit einen unbeschwerteren Genuss versprachen, so entschied ich mich heute doch für Gebackenen Calamari mit Zitrone, Remoulade & Country Potatoes., die in der Sektion Globetrotter auf dem Speiseplan standen. Die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rinfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry konnten mich da auch nicht mehr umstimmen – einmal in der Woche ist “sündigen” durchaus mal drin. Der kleine Obstsalat, den ich mir von der Dessert-Theke nahm, konnte da dann auch nicht mehr viel verderben.

Calamari mit Kartoffel-Wedges & Remoulade / Fried squid rings with potato wedges & remoulade

Gemeinsam mit einer angenehm groß geratenen Portion in dicker Panade gebackener, mit für Calamari angenehm zarter Tintenfischringe darin fanden sich ebenso zahlreiche frittierter Country Potatoes mit knusprigen Äußeren und weichen Inneren sowie eine große, aber dennoch – aufgrund der Menge der anderen Komponenten – gerade so ausreichende Portion würziger Remoulade sowie eine Zitronenspalte auf dem Teller. Nachdem ich mir die Calamari mit dem Saft des Zitronenstückes garniert hatte, konnte es auch direkt an den Verzehr gehen. Und ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden, einzig etwas zusätzliches Gemüse hätte vielleicht nicht geschadet – doch leider hatte ich daran zu spät gedacht. Der kleine Obstsalat aus Stücken von Melone, Apfel, Birne, Mango und Ananas sowie Weintrauben war zwar in Ordnung, heute aber aus mir nicht ersichtlichen Gründen ganz leicht bitter, daher muss ich hier heute einen leichten Abzug geben.
Wie ich aufgrund der langen Schlange in der ich mich vor dem Erhalt des heutigen Mittagsgerichtes stellen musste schon denken konnte, waren heute die Calamaris mit Country Potatoes heute mit deutlichem Abstand das beliebteste das beliebteste Gericht bei den Gästen, womit dieses ohne jeden Zweifel auf Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala landete. Danach kam erst mal lange nichts bevor schließlich die Asiagerichte auf Platz zwei folgten, die Saltimbocca knapp dahinter auf Platz drei und die Reiberdatschi auf Platz vier.
Nur wenn ich Rückblickend auf die heute verzehrten Kalorien denke, kommt mir leicht das Grausen: In Fett frittierte, panierte Calamari mit ebenfalls in Fett frittierten Kartoffelecken und schließlich noch mit Mayonaise, also u.a. aus Öl (Fett) und Eigelb hergestellte Remoulade, wird eine ziemliche Kalorienbombe gewesen sein. Aber ein Mal die Woche geht das schon, man sollte so etwas eben nur nicht täglich zu sich nehmen wenn man (wie ich) etwas auf sein Gewicht achten möchte. ­čśë

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Country Potatoes: ++
Remoulade: ++
Obstsalat: +

Calamaries & Country Potatoes [27.04.2012]

Für einen Freitag fanden sich heute mal ungewöhnlich viele interessante Angebote auf der Speisekarte des Betriebsrestaurants. Zuerst fielen mir natürlich die Gebackenen Calamaries mit Country Potatoes und Remouladen Sauce aus dem Bereich Globetrotter ins Auge, aber auch das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren in der Sektion Vitality und das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry von der Asia-Thai Theke klangen nicht uninteressant. Ganz anders da die ebenfalls asiatischen Gebackene Ananas und Banane sowie die traditionell-regionalen Erdbeer-Fruchtknödel mit Vanillesauce, die mir eher als Nachtisch denn als Hauptspeise geeignet erschienen. Aber meine Entscheidung für die Tintenfischringe stand schnell fest und ich nahm es auch in Kauf einige Minuten auf die Country Potatoes warten zu müssen, denn die waren gerade als ich kurz davor war ebenfalls bedient zu werden aus und es dauerte ein wenig bis frische aus der Küche kamen. Dafür waren diese aber zumindest frisch. Außerdem gesellte sich noch ein Becherchen Tiramisu-Creme von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

Calamari & Country potatoes

Und die Country-Potatoes, also frittierte Kartoffelspalten, erwiesen sich wirklich als mehr als nur angenehm frisch. Außen knusprig und heiß, innen angenehm weich, musste ich aufpassen mir beim Verzehr nicht den Gaumen zu verbrennen. Und auch die in Panade frittierten Tintenfischringe erwiesen sich als angenehm knusprig und noch angenehm heiß. Die sich darin verbergenden Ringe, die ja aus den in Ringe geschnittenen Tuben (Körper) der Tintenfische hergestellt werden, waren natürlich ein wenig zäh – immerhin handelte es sich hier um Muskelmasse – aber dafür nicht weniger schmackhaft. Neben den Zitronensaft, den ich mir über die Tintenfischringe träufelte, garnierte ich sowohl die Kartoffeln als auch die Ringe natürlich mit der sehr großzügig beigefügten, lecker würzigen Remoulade. Natürlich ist mir klar, dass es sich bei einem Gericht aus frittierten Kartoffeln, frittierten Tintenfischringen und Remoulade, also gewürzter Mayonaise, um kein leichtes Mittagsmahl handelte, aber ich nahm das heute mal billigend in Kauf – eine Entscheidung die ich zumindest geschmacklich absolut nicht bereute. Und auch der kleine Becher mit einer einzelnen Himbeere garnierter Tiramisu-Creme enttäuschte meine Erwartungen nicht – er erwies sich als locker-luftig und nicht zu süß mit einem kräftigen Tiramisu-Aroma. Ich konnte also vollends zufrieden sein.
Da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Calamaries heute mit einem riesigen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den klaren ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala belegten, die ich wie üblich durch Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste erstellte. Auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom Putensteak in Honig-Pfeffersauce auf Platz drei. Die Erdbeer-Fruchtknödel landeten schließlich auf Platz vier. Ein anderes Ergebnis war bei einem solchen Angebot ja auch kaum zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Calamaries: ++
Country-Potatoes: ++
Remouladensauce: ++
Tiramisu-Creme: ++

Pad Pla Muek [04.01.2012]

Natürlich wollte ich auch heute am ersten Mittwoch des neuen Jahres 2012 nicht mit der Tradition brechen an diesem Wochentag zu Fisch und Meeresfrüchten zu greifen. Also kamen die traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln sowie das Picata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter ebenso wenig in Frage wie das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke. Besser klangen da schon die ebenfalls asiatischen Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit verschiedenen Gemüse und Pilzen in Fischsauce und das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillionkartoffeln bei Vitality. Nicht nur weil ich schon seit längerem den Asia-Gerichten nicht so zugesprochen war, sondern auch weil mit heute irgendwie nach Tintenfisch war entschied ich mich schließlich für das Pad Pla Muek, welches ich mit der üblichen Schüssel Reis, einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce und einem Glückskeks komplettierte.

Pad Pla Muek

Das erste war mit bei diesem Gericht auffiel war der starke Geruch nach Fisch welchen es verströmte – kein unangenehmer Geruch, sondern einfach nur Fischig. Ursache war wohl die verwendete Fischsauce. Und Tintenfische gehören ja nicht zu den Fischen, welche Wirbeltiere sind, sondern zu den schalenlosen Kopffüsslern. Und von diesen Kopffüsslern fanden sich reichhaltig feste Fleischstücke in dieser Speise, welche die Köchin außerdem mit der für Asia-Gerichte typischen, bunten Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten kombiniert hatte. So fand ich Auberginen, Paprika, Tomaten, Salat, Chinakohl, Möhrenscheiben, Blumenkohl, Broccoli und Zucchini darin, allerdings hatte ich wohl keinen der in der Beschreibung angekündigten Pilze erwischt. Gemeinsam mit der würzigen Fischsauce ergab alles zusammen ein wirklich gelungenes und schmackhaftes Mittagsgericht bei dem ich mir wohl auch wegen der Kalorien nicht allzu viele Sorgen zu machen brauchte.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer aus Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lieferten sich heute jedoch die Käsespätzle und das Piccata Milanese ein enges Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz welches mit knappen Vorsprung das Piccata für sich entscheiden konnte. Auf Platz drei und nur knapp hinter den Käsespätzle folgten aber auch schon die Asia-Gerichte und auch der Barsch erfreute sich trotz seinem vierten Platz noch einer relativ breiten Beliebtheit.

Mein Abschlußurteil:
Pad Pla Muek: ++
Reis: ++

Gung Po Yau You [03.09.2010]

Heute kam ich endlich mal dazu, auch dem asiatischen Angebot meine Aufmerksamkeit zu widmen. Obwohl die reguläre Küche heute durchaus auch Angebote hatte, die mich gereizt hätten. Gut, der traditionell-regionale “Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt-Zucker” war natürlich wieder nichts für mich – wie man ja allgemein weiß bin ich kein Freund von Süßspeisen zu Mittag, von einigen wenigen Ausnahmen natürlich abgesehen. Der “Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” sah aber gar nicht mal so schlecht aus, auch wenn er kalorientechnisch bestimmt nicht die beste Wahl gewesen wäre. Am meisten reizte mich hier jedoch die “Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreis“, ein Gericht dass ich hier ja schon mal probiert und für gut befunden hatte. Aber zumindest einen Tag in dieser Woche wollte ich auch mal etwas Asiatisches probieren – und da kam mir natürlich das “Gung Po Yau You – Tintenfisch gebraten mit verschiedenen Gemüse, Chili und Knoblauch” natürlich gerade recht. Die ebenfalls in diesem Bereich angebotene “Gebackene Ananas und Banane” wären vielleicht noch was für den Nachtisch gewesen, aber ich verzichtete darauf. Ich hatte zwar etwas Pech mit dem Zeitpunkt an dem ich an dem Wok meine Schale beladen wollte, denn er war so gut wie leer und die besten Stücke, nämlich das Tintenfischfleisch, schienen zu großen Teilen bereits aus dem Gemüse herausgelesen aber mit etwas Suche gelang es mir dennoch, eine stattliche Portion zu ergattern. Dazu gab es natürlich wie immer eine Schale Reis, die ich mir mit etwas Sambal Olek garnierte.

Gung Po Yau You

Das Calamari-Stücke waren auch dieses mal – ich hatte eine ähnliche Präsentation ja hier beim Pad Pla Muek bereits schon einmal erleben dürfen – eher groß und auf einer Seite wie angeritzt. Eine solche Präsentation erscheint mir zwar auch weiterhin ungewöhnlich, aber das mindert ja nicht die Qualität der zarten und festen Fleisches. Dazu gab es wie immer eine reichliche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, darunter Schoten, Salat, Paprika und Mungobohnenkeimlinge. Da wie ich oben bereits erwähnt zu einem Zeitpunkt am Wok ankam, waren wohl nicht mehr alle normalerweise zu dem Gericht gehörenden Zutaten verfügbar. Geschmeckt hat es aber dennoch – so viel Gemüseauswahl bekommt man wirklich in der regulären Küche eher selten. Geschmacklich fand ich es auch sehr gelungen, auch wenn eindeutig das Sambal Olek den Chili-Geschmack und auch das Knoblauch übertünchte. Ich sollte mich in Zukunft damit wohl doch lieber etwas in Zaum halten, um die eigentlichen Gerichte mehr genießen zu können.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste schien mir heute der Seelachs mit Kartoffelsalat recht eindeutig den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala zu belegen. Ihm folgte die Hühnchenbrust mit Mangold, dann die Asia-Gericht und schließlich der Kaiserschmarrn, der wie üblich natürlich auch bei einigen (gierigen oder ausgehungerten) Gästen noch als zusätzlicher Nachtisch diente. Ich glaube wenn ich mich mittags so voll schlagen würde, käme ich wohl innerhalb der nächsten ein bis zwei Stunden in ein Mittagstief. Ich halte es da lieber etwas leichter – damit bin ich in letzter Zeit auch immer ganz gut gefahren.

Mein Abschlußurteil:
Gung Po Yau You: ++
Reis mit Sambal Olek: ++

Pad Pla Muek [11.08.2010]

Aus der regulären Küche hätte mich heute am ehesten die “Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art” aus dem Bereich Vitality gereizt. Dieses Gericht gab hatte ich hier, hier und hier schon mal probiert und für gut befunden. Die traditionell-regionale “Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites“, die ich hier in weiß und hier in rot sowie hier schon mal versucht hatte, erschien mir eindeutig zu kalorienreich. Letztlich wurde noch “Broccoli-Nußecken an Blattsalaten mit Basilikumdip” als Globetrotter-Speise angeboten, das fand ich aber weder von der Bezeichnung als vom Aussehen her verlockend. Als ich jedoch entdeckte, dass in der Asia-Ecke heute neben “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Currysauce” heute auch “Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce” angeboten wurde, stand meine Entscheidung schnell fest. Tintenfisch hatte ich lange nicht mehr. Mit einer Schüssel Reis, die ich wie meistens mit einem Esslöffel Sambal Olek würzte, wurde daraus mein heutiges Mittagsmahl.

Pad Pla Muek

Der Tintenfisch war hier nicht in der sonst üblichen Form von Ringen oder Ärmchen mit Saugnäpfen (was ich persönlich ja nicht so mag) serviert, sondern in Röhrenform, welche noch mit kleinen Auswüchsen oder Laschen versehen schienen. Hierbei handelte es sich meiner Vermutung nach wohl um die oberen Röhrenkörper von Jungtintenfischen. In dieser Dareichungsform kannte ich es noch nicht, aber von sowohl vom Geschmack als auch der Fleischstruktur her war es einem Tintenfischring sehr ähnlich. Dazu gab es wie bei allen Asia-Gerichten eine breite Auswahl an verschiedenen gebratenen Gemüsesorten, unter anderem Zucchini, Brokkoli, Karotten, rote und grüne Paprika sowie Mungobohnenkeimlinge. Außerdem fanden sich reichlich asiatische Mu Err Pilze darin, die ich aufgrund ihres leicht schleimigen zwar nicht ganz so gern mag, die aber in einigen Asia-Gerichten einfach dazu gehören. Zubereitet war das ganze in einer Fischsauce, die – wie nicht anders zu erwarten – deutlich fischig schmeckte. ­čśë Da ich heute ziemlich den Rest des Reises kurz vor dem Nachfüllen aus dem Behälter kratzen musste, kann ich dem Reis heute leider nicht die volle Punktzahl geben. In der Summe fand ich das Gericht aber auf jeden Fall mal wieder gelungen und erwies sich als gute Entscheidung.
Bei den anderen Kantinenbesuchern war natürlich die Currywurst heute der ungeschlagene Renner. Auf dem zweiten Platz kamen dann die Asia-Gerichte. Bei Broccoli-Nussecken und Fischpfanne konnte ich keinen eindeutigen Favoriten ausmachen, daher belegen sie in meiner subjektiven Wertung heute gemeinsam den dritten Platz.

Meine Abschlußwertung:
Pad Pla Muek: ++
Reis: +