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Ente mit Calvadossauce, Bayrisch Kraut & hausgemachten Semmelknödel [28.09.2017]

Thursday, September 28th, 2017

Das Oktoberfest-Special unseres Betriebsrestaurants ging heute mit einer 1/4 Ente kross gebraten mit Calvadossauce, Bayrisch Kraut und hausgemachten Semmelknödel in seine vierte und wohl auch letzte Runde. Der Preis war mit bereits reduzierten 8,10 Euro zwar wieder mal ziemlich happig und mit einem traditionellen Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Pommes Frites gab es im Abschnitt Globetrotter eine duchaus verlockende und deutlich günstigere Alternative – zumal ich ja bereits die letzten Woche und die Woche davor Ente gehabt hatte. Und die Kartoffel- Frischkäüsetasche auf Ratatouille und Quarkdip bei Vitality stellten natürlich auch eine Alternative dar und ich hätte sogar mit dem Gai Prad Pirk Kind – Gebratene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in Curry-Ingwersauce, das neben den Gebackenen Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, leben können, aber ich konnte mich einfach nicht zurückhalten. In weiser Vorraussicht hatte man dieses Mal sogar die großen Teller hervorgeholt, damit man die Ente darauf besser zerpflücken konnte.

Duck with calvados sauce, bavarian cabbage & bread dumpling / Ente mit Calvadossauce, Bayrisch Kraut & hausgemachten Semmelknödel

Mit dem Attribut “kross gebacken” hatte man auch dieses Mal nicht übertrieben, denn die Haut war wirklich angenehm knusprig und gut gewürzt. Und die Ausbeute an verwertbarem Fleisch war ebenfalls recht gut, wobei sich dieses auch ohne großen Aufwand vom Knochen lösen ließ. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass das Entenviertel nicht mehr ganz heiß war, aber darüber kann ich hinweg sehen. Die Calvados-Sauce war, wie bei den Saucen hier ja leider üblich, mal wieder sehr dünnflüssig und hätte geschmacklich noch etwas intensiver sein können, aber sie war soweit in Ordnung. Ebenso das grob geschnittene und offensichtlich angebratene Weißkraut, das man gut mit Gewürzen wie Kümmel abgeschmeckt hatte. Nur der Semmelknödel entsprach leider nicht ganz meinen Erwartungen, denn er war nicht nur bereits etwas abgekühlt, womit ich hätte leben können, aber er war auch viel zu fest geraten und ihm fehlte merklich eine ausreichnde Würze mit Salz. Als Sättigungsbeilage durchaus noch geeignet, aber volle Punktzahl kann ich da nicht geben. Insgesamt aber ein doch gut gelungenes Gericht mit kleinen Schwächen.
Es war natürlich nicht verwunderlich, dass es die Ente bei dem Preis und bei den Alternativen heute nicht auf den ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala schaffte. Hier landete, wie nicht anders zu erwarten, das Schweineschnitzel mit Pommes. Und auch der zweite Platz war ihr nicht gegönnt, denn hier landeten heute vollkommen unerwartet die Asia-Gerichte. Erst auf Platz drei fand sich schließlich die Ente mit Calvadossauce und lag somit nur knapp vor dem viertplatzierten Kartoffel-Frischkäsetaschen.

Mein Abschlußurteil:
Ente: ++
Calvadossauce: +
Bayrisch Kraut: ++
Semmelknödel: +

1/4 Ente mit Calvadossauce, Apfelblaukraut & Semmelknödel [21.09.2016]

Wednesday, September 21st, 2016

Mit dem heutigen Mittwoch war nun der dritte Tag des Wies’n-Specials in unserem Betriebsrestaurant gekommen und mit einer 1/4 Ente kross gebraten mit Calvadossauce, Apfelblaukraut und hausgemachtem Semmelknödel fand sich im Abschnitt Globetrotter auch wieder etwas, dass sowohl überaus verlockend klang als auch aussah. Obwohl ich zugeben muss, dass auch der Schwabenteller – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce und Käsespätzle bei Tradition der Region als auch der Pochierte Seelachs auf Blattspinat und Estragonsauce, dazu Salzkartoffeln bei Vitality nicht schlecht daher kamen. Aber sie waren halt etwas, das sich regelmäßig hier im Betriebsrestaurant auf der Speisekarte fand. Ebenso wie die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüs ein Hoi-Sin-Sauce und das Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke. Daher griff ich schließlich zur Ente – und das trotz ihres deftigen Preises von 8,50 Euro.

Quarter duck with calvados sauce, red cabbage & bread dumpling / 1/4 Ente mit Calvadossauce, Blaukraut & Semmelknödel

Das Viertel der Ente erschien auf den ersten Blick wirklich riesig und die Haut war tatsächlich wie angekündigt wunderbar kross gebraten. Doch leider ließ die Ausbeute an verwertbarem Fleisch etwas zu wünschen übrig und es erwies sich als etwas umständlich, das Fleisch von den Knochen zu lösen. Hinzu kam, dass der Flügel, der so verlockend nach oben heraus ragte, sich als vollkommen frei von Fleisch erwies. Da kann ich trotz der guten Qualität des zarten und saftigen Fleisches keine volle Punktzahl geben. Zum Glück glich der fast männerfaust-große, recht massive Semmelknödel das fehlende Fleisch gut aus und auch beim Blaukraut mit seiner Apfelnote war man großzügig vorgegangen. Die etwas dünn geratene, aber würzige Calvadossauce rundete das Gericht sehr gelungen ab. Nicht perfekt, aber für diesen Preis gerade noch akzeptabel.
Es war wohl wieder dieser Preis gewesen, der viele Gäste davon abgehalten hatte bei der Ente zuzugreifen. Viel mehr war es der Schwabenteller, der es heute auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Und auf dem zweiten Platz folgte noch der Seelachs mit Blattspinat und Estragonsauce, bevor erst auf Platz drei schließlich die Ente mit Blaukraut und Semmelknödel kam. Nur die Asia-Gerichte waren noch seltener gewählt worden und erreichten somit heute nur den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
1/4 Ente: +
Calvadossauce: +
Blaukraut: ++
Semmelknödel: ++