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Ungarischer Gulasch, Blumenkohl und Kartoffeln [21.06.2008]

Samstag, Juni 21st, 2008

Übers Wochenende war ich nach Jena zurückgekehrt, um hier einmal wieder nach dem Rechten zu sehen. Zum Mittag begab ich mich in heute einmal mit hiesigen Kollegen in die Abbe-Mensa – wo heute „Mexikanisches Hacksteak mit Letscho und Reis„, „Pellkartoffeln mit Sour Cream“ als vegetarisches Gericht und schließlich „Ungarischer Gulasch mit Blumenkohl und Kartoffeln„. Ich entschied mich wie man aus dem Titel ja bereits erkennen konnte für den Gulasch, der mit 4,80 €uronen zu Buche schlug.

Meine Befürchtungen daß man zu wenig Fleisch auf den Teller getan hatte, erwiesen sich glücklicherweise als verfrüht. Zwar hätten es etwas weniger Kartoffeln auf dem Teller sein können, aber es passte schon irgendwie. Das Fleisch war auch qualitätmäßig in Ordnung – der Blumenkohl hätte aber etwas feiner geschnitten sein können und die Kartoffeln waren etwas zu weich gekocht – aber in einer Mensa stellt man auch keine allzu hohen Ansprüche. Es war sättigend und entband mich gleichzeitig davon, mir hier noch in größerem Umfang Lebensmittel einkaufen zu müssen.

Spagehetti Bolognese [13.05.2008]

Dienstag, Mai 13th, 2008

Heute ergab es sich nach dem verlängertem Pfingstwochenende (von dem ich jedoch nicht viel hatte, aber daß ist eine andere Geschichte), daß ich mal wieder in der Mensa landate, um dort meinen mittaglichen Hunger zu stillen. Leider war das heutige Angebot nichts, was mich irgendwie begeistern konnte – es gab einen vegetarischen „feuriger“ Bohnentopf mit Kartoffelpüree, gebratenen Tofu, ebenfalls mit Kartoffelpüree, „deftiges Zwiebelfleisch“ und schließlich Spaghetti Bolognese. Ich schloß mich mal wieder der Majorität an und wählte die Spaghetti Bolognese, die mit einem Krautsalat serviert wurden und für gerade einmal 2,80 €uronen zu haben waren.

Ich muß ganz ehrlich zugeben, ich bereute die Wahl etwas – denn die Soße erwies sich als im wahrsten Sinne des Wortes als etwas Geschmacklos. Es sättigte zwar, aber mehr auch nicht. Der Krautsalat erwies sich als ebenfalls eher geschmacksarm. Na ja, dafür habe ich einiges an Geld gespart verglichen zu dem, was ich in einer der „regulären“ Lokationen gezahlt hätte. Das ist der einzige Lichtblick im Rückblick auf dieses Mittagessen.

Hirschgulasch, Rotkraut & Klöße [07.05.2008]

Mittwoch, Mai 7th, 2008

Nachdem alle anderslautenden vorherigen Planungen heute irgendwie im Sande verliefen, wandte ich mich heute wieder einmal in die Abbe-Mensa am hiesigen Campus. Das dortige Angebot umfasste „Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpüree“, „Burgunder Braten mit Blumenkohl und Kartoffeln“, Gemüseschnitzel und schließlich „Hirschgulasch mit Rotkohl und Klößen“. Mit 4,30 €uronen war letzteres zwar wohl das teuerste Gericht heute, dementsprechend wenig Andrang war auch an dieser Ausgabetheke, aber ich konnte einfach nicht wiederstehen.

Ich bereute die Wahl nicht, auch wenn man es mit dem Fleisch mal wieder nicht allzu großzügig vorgegangen war und einige größere Stücke Pfeffer, die sich im Rotkraut fanden, sorgten beim darauf beißen für einige unangenehme Geschmackserlebnisse während des Verzehrs. Davon aber abgesehen war es für ein Mensagericht recht gut gelungen. Hoffentlich klappt es aber morgen wieder einmal, den mittaglichen Hunger an einer anderen Lokation zu stillen.

Hackbraten Florentiner Art & Pariser Kartoffeln [05.05.2008]

Montag, Mai 5th, 2008

Aufgrund von Meetings um die Mittagszeit und anderen Unwegbarkeiten wandte ich mich heute zwecks Einnahme des Mittagsmahles wieder einmal in die Mensa am Ernst-Abbe-Platz. Das heutige Angebot umfasste dort „Pfefferragout mit Curcumareis„, „Zucchinischnitzel mit Tzatziki, Pommes frites und schließlich „Hackbraten Florentiner Art mit Pariser Karotten und Salzkartoffeln„. Gemäß Online-Speiseplan sollte es noch Hähnchenbrustfilet mit Buttererbsen und Herzoginkartoffeln geben – doch als wir um kurz nach 13.00 Uhr eintrafen, war die entsprechende Ausgabetheke leider bereits geschlossen. Entgegen meiner Erwartung daß der Hackbraten der Renner wäre, erwies sich doch das Pfefferragout als jene Speise, vor der sich die größte Schlange gebildet hatte. Ich konnte mir meine Wahl, den Hackbraten, einfach ohne Warten von der Theke greifen und zur Kasse gehen. Und ich zahlte gerade mal 2,80 €uronen.

Wenn auch Kantinenessen, handelte es sich doch um gute Hausmannskost, daß kann man denke durchaus ich sagen – einziger Kritikpunkt wäre die Tatsache, daß das Stück Hackbraten durchaus etwas größer hätte sein können. Aber ich will mich nicht beschweren – für den Preis kann man wirklich nichts sagen.

Hackfleischbulette, Letscho & Kartoffelchips [30.04.2008]

Mittwoch, April 30th, 2008

Heute zog es mich mal wieder in die altbekannte Abbe-Mensa am Campus / Ernst-Abbe-Platz. Das Angebot dort am heutigen Mittwoch war eher durchwachsen: „Spanferkelrollbraten mit Wirsing und Kartoffeln“, Schweinskopfsülze, das übliche vegetarische Gericht und schließlich eine Bulette / Frikadelle mit Letscho und (zumindest gem. Tafel im Erdgeschoß) Pommes. Jene Pommes sollte sich jedoch später eher als Kartoffelchips herausstellen. Unglücklicherweise hatte sich gerade vor dem Ausgabeschalter für dieses Gericht die längste Schlange gebildet. Doch was blieb uns anderes übrig als uns einzureihen und zu warten. Und auch vor den Kassen, die fast alle geöffnet waren, war noch einmal Schlangestehen angesagt. Wahrscheinlich hatten wir einfach nur einen ungünstigen Zeitpunkt erwischt. Glücklicherweise erwischten wir noch einen Tisch mit genügend freien Plätzen.

Für Mensaverhältnisse erwies sich das Gericht als wirklich gute Wahl – vor allem wenn man den guten Preis von gerade einmal 3,80 €uronen bedenkt. Zum üblichen Gericht gab es heute noch eine Quarkspeise mit Schokosoße. Alles in allem eine gute Zusammenstellung – auch wenn die Wartezeiten in den Schlangen wohl letztlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als der Verzehr selbst. Aber wir sind mal wieder satt geworden – und damit war das Hauptziel erreicht.

Wildschweingulasch mit Klößen [25.04.2008]

Freitag, April 25th, 2008

Zum abschluß der Woche verschlug es mich nach längerer Abstinenz mal wieder in die Mensa am Ernst-Abbe-Platz hier in Jena – wie man an der Farbe des Tabletts unten auf dem Foto unschwer erkennen kann. Das dortige Angebot heut umfasste neben „Würstchengulasch an Pommes“, „Hackbraten mit Brokkoligemüse und Kartoffeln“ auch ein Gericht, das mir die beste Wahl des heutigen Tages erschien: „Wildschweingulasch mit Rotkohl und Klößen“. In aur Mensa gewohnter Manier holten wir uns also oben Tabletts und Besteck und begaben uns zu den Ausgabeschaltern unserer Wahl. Obwohl des Semester meines Wissens ja wieder angefangen hat, hielt sich der Andrang an allen Essensschaltern heute glücklicherweise in Grenzen. Mit dem mit der Speise bestückten Tablett ging es dann zur nächstbesten Kasse, wo ich 3,90 €uronen löhnen durfte. Schließlich suchten wir uns noch einen Sitzplatz und dann konnte es endlich an den Verzehr gehen.

Fangen wir gleich mit den Kritikpunkten an:

  • die Klöße waren aus meiner Sicht für die Menge des Gulaschs viel zu klein
  • die Pilze, es mögen Pfifferline gewesen sein, im Gulasch erschienen mit etwas zu lange gekocht und daher ziemlich weich und matschig

Von diesen beiden Punkten aber mal abgesehen, war es in Ordnung für ein Mensaessen. Wenn man keinen Wert auf Ambiente oder besondere Hochwertigkeit der Speisen legt, ist die Mensa vor allem was die Preise angeht durchaus empfehlenswert.
In einem Gespräch vor kurzem wurde mir herangetragen, daß die FH-Mensa an der Carl-Zeiss-Promenda angeblich die beste hier in Jena sein soll. Liegt aber leider etwas zu weit vom JenTurm entfernt, als das man sie als Ziel für ein Mittagessen in Betracht ziehen könnte. Über Meinungen hierzu würde ich mich jedoch sehr freuen.

Richard M. Stallman in Jena

Mittwoch, Februar 20th, 2008

Habe gerade etwa zweieinhalb Stunden Richard M. Stallman hinter mir, der heute (und morgen) im schönen Jena weilt. Der „Godfather of Free Software“ sprach heute ab 18.00 Uhr im Hörsaal 3 am Campus hier in Jena. Ursprünglich war als Veranstaltungsort ja der Jen-/Intershop Tower geplant gewesen, doch aufgrund der großen Nachfrage hatte man kurzfristigt umdisponiert und war an die Uni umgezogen – zu Recht, denn auch hier waren fast alle Sitzplätze belegt, als Richard M. Stallman, mit seinen langen Haaren, dem Vollbart und dem kleinen Bäuchlein sowie seinem typischen roten Shirt den Saal betrat. Nach ein paar einleitenden Worten durch die Veranstalter begann schließlich der eigentliche Vortrag, der in englisch gehalten wurde.

Richard M. Stallman in Jena Richard M. Stallman in Jena

Stallman sprach über sein Verständnis von freier Software, unter der er weniger etwas wie Freibier, sondern eher Prinzipien wie die Redefreiheit versteht. Gleich zu Beginn definierte er die vier Grundfreiheiten die Software aus seiner Sicht haben sollte:

  • The freedom to run programs, for any purpose. (Freedom 0)
  • The freedom to study how the program works, and adapt it to your needs (freedom 1). Access to the source code is a precondition for this.
  • The freedom to redistribute copies so you can help your neighbor and your community (freedom 2).
  • The freedom to improve the program, and release your improvements to the public, so that the whole community benefits (freedom 3). Access to the source code is a precondition for this.

Properitäre Software, komme sie nun von Microsoft, Apple oder irgend einem anderen kommerziellen Hersteller, beschneide diese Freiheiten aus seiner Sicht über die Maßen und nehme dem Benutzer die Entscheidungsfreiheit, was er wann auf seinem Computer ausführe. Der Benutzer sei „at Microsofts mercy“ und die Firmen hätten inzwischen neben verschiedener Backdoors genügend andere Möglichkeiten eingebaut, um sowohl Daten vom Benutzer des Rechners zu sammeln als auch die Ausführung von Inhalten bis zum extrem der Zugriffsverweigerung einzuschränken. Dem Benutzer könnten angepasste Updates ohne dessen Zustimmung untergeschoben werden, die die Möglichkeiten auf seinem Rechner beschränken oder ihn auf Gedeih und Verderb diesen Firmen ausliefern. Passenderweise nannte er dies „Malicious Features„.

Richard M. Stallman in Jena Richard M. Stallman in Jena

Wasser auf die Mühlen eines jeden kritischen oder auch leicht paranoiden EDVlers – mich selbst eingeschlossen. 😉
Durch den Einsatz von properitären Systemen und Software schränke der Benutzer über die Maßen seine eigene Entscheidungsfreiheit ein und gäbe einen Teil seiner demokratischen Grundrechte an die großen Softwarekonzerne ab. Besonders schön fand ich auch jenen Part, in dem er Windows Vista als das darlegte, was es ist: ein DRM Betriebssystem. Dabei bezeichnete er die Abkürzung DRM passenderweise als „Digital Restriction Management“ – was es ja im Grunde genommen auch ist. Mit „Rechten“ im Sinne der Definition hat es aus Benutzersicht wirklich nichts zu tun. Mehr Infos dazu gibts auch auch badvista.org – einer Seite von der Free Software Foundation über die Gefahren dieses Betriebssystems.

Die ganze Fülle des Vortrages kann und will ich hier nicht wiedergeben – dazu ist das ganze zu vielschichtig und wen so etwas interessiert, dem sei der morgige Vortrag um 11.00 Uhr im Tower oder aber die vielen Texte, Audios und Videos von Richard M. Stallman empfohlen, die man überall im Netz findet.
Mir kamen während des Vortrages natürlich Gedanken, daß das worüber er hier sprach in eine Art IT-Kommunismus oder -Sozialismus münden könnte. Gerade so Aussagen wie „Building a new world of freedom…“ ließen da gewisse parallelen vor dem geistigen Auge auftauchen – doch solche Gedanken entkräftete Stallman noch während seines Vortrages, indem er sich klar zum kapitalistischen System bekannte und solche Vorwürfe, die ihm und der FSF auch von Seiten der großen Softwarehersteller regelmässig entgegengebracht würden, deutlich von sich wies.
Des weiteren wies er darauf hin, daß Open Source Software nur bedingt etwas mit seiner Idee von freier Software zu tun hätte. Das Linux und ähnliche Open Source Projekte würde zwar unter der GNU Lizenz veröffentlichte Software nutzen, und die Lorbeeren für das GNU/Linux einzig Linus Torvald zuzuschustern wäre ungerecht gegenüber dem, was seine Organisation bereits im Vorfeld für ein freies Unix geleistet hätte.
Leider zögen, so führte er aus, viele die Bequemlichkeit (Convenience) der Freiheit (Freedom) vor, wenn es um Software ginge – daher gab es um das Jahr 2000 auch keine Linux-Distribution mehr, die noch ohne kommerzielle/properitäre Bestandteile aus käme. Inzwischen haben sich zwar wieder einige (eher unbekannte) Distributionen etabliert, die dem GNU Prinzip in vollen Umfang folgten (z.B. Blag oder ututuo), aber das wäre eher die Ausnahme.
Interessant war auch noch der Part, in dem er die Verteilung von vergünstigten oder kostenlosen Versionen kommerzieller Betriebssysteme mit der hypothetischen Situation verglich, dass man Schüler mit der kostenlosen Abgabe einer Droge bereits in frühen Jahren abhängig machen würde, um sie später in dieser Abhängigkeit besser auf Linie zu diesem Betriebssystem halten zu können. Ein etwas extremer Vergleich, der jedoch einer gewissen Wahrheit nicht entbehrt.
Bevor es dann in die Diskussion ging, führte uns Stallman noch seine zweite Funktion als Saint IGNUcius der Church of Emacs vor – eine Einlage mit eindeutig komödiantischen Anleihen, zu der er sich einen schwarzen Talar anlegte und die Scheibe einer alten Festplatte als Heiligenschein auf den Kopf setzte.

Richard M. Stallman as Saint IGNUcius Richard M. Stallman as Saint IGNUcius
Richard M. Stallman as Saint IGNUcius

Das ganze sorgte für einige Lacher und Schmunzler im Publikum – vor allem mit Aussagen wie „There is no system but Gnu and Linux is one of his Kernels“ oder „Vi Vi Vi is the editor of the beast„. Nicht nur ich habe mich königlich amüsiert.

Zum Abschluß ging es dann in eine Fragerunde, in der es der Audience ermöglicht wurde, Fragen an Richard M. Stallmann zu stellen – was von einem Teil der Zuschauer auch rege genutzt wurde, während ein anderer Teil nun nach und nach den Hörsaal verließ.

Richard M. Stallman in Jena Richard M. Stallman in Jena

Abschließend möchte ich sagen, daß ich die Entscheidung zu dieser Veranstaltung zu gehen zu keinem Zeitpunkt bereut habe – und ich kämpfte wirklich mit mit, ob ich noch mit zu der Anschlußveranstaltung ins Hotel Zur Noll in der Oberlauengasse gehe oder nicht – entschied mich dann aber dagegen. Richard M. Stallman würde ich, nachdem ich ihn nun live erlebt habe, zwar immer noch etwas in die Kategorie „Alt-Hippie, der seine Ideale nicht verraten hat“ stecken – man möge mir diesen Gedanken verzeichen – aber die Aussagen die er während getroffen treffen durchaus in vielen Teilen auch meine Ansichten. Auf der anderen Seite muß natürlich gesagt sein, dass eine heile Softwarewelt durch ausschließlichen Einsatz von freier Software mir dennoch etwas illusorisch erscheint. Auch wenn ich der Idee der freien Software durchaus offen entgegen stehe, halte ich es für eher utopisch, dass eine Abschaffung kommerzieller Softwareanbieter und der Einsatz von unter Communitygedanken entwickelten freien Software eine bessere IT-Welt schaffen würde. Viele seiner Ideen haben wirklich Hand und Fuß, aber ich bin dann doch zu sehr ein Realist, als dass ich seine Thesen vorbehaltlos adaptieren könnte. Die Idee die Weiterentwicklung von Software dadurch zu finanzieren, daß jeder Interessent daran seinen Obulus an den Gesamtkosten trägt, mag einen gewissen Charme haben – aber eine Realisierung unter den gegebenen Umständen halte ich dennoch für nicht ohne weiteres durchsetzbar. Es ist eine Tatsache, dass der aktuell vorherrschende Kapitalismus stark von der Art der Kapitalismus unterscheidet, der noch in den 60er und frühen 70er Jahren – zur Zeit des Kalten Krieges – vorherrschte. Nennt mich Ismaeal desillusioniert – aber die Soziale Komponente tritt meiner Ansicht nach durch die steigende Globalisierung immer mehr in den Hintergrund – Entscheidungen auf Regierungsebene werden nicht mehr zum Wohl des Volkes, sondern eher zum Wohl des Kapitals getroffen. Das Deckmäntelchen der sozialen Marktwirtschaft ist nun einmal nicht mehr relevant, nachdem das System dem man etwas entgegen stellen wollte – nämlich der sozialistisch/kommunistische Ostblock – zusammengebrochen ist.
Die Zeiten sind vorbei, in denen man sich noch auf die Absicherung durch seinen Staat verlassen konnte. Zwar entwickeln sich die Industriestaaten – sowohl in Europa als auch in Nordamerika zu sogenannten Nanny States – die sich eher durch die übermässige Bevormundung ihrer aus Sicht der „Politiker-Elite“ nicht mehr wirklich mündigen Bürger auszeichnet. Ich denke da nur an den (hoffentlich bekannten) Frosch im Wasser. Aber das ist eine andere Sache, die ich jetzt nicht weiter diskutieren möchte.
Wer die Möglichkeit hat, dem kann ich morgen nur raten, die Veranstaltung um 11.00 Uhr im JenTower zu besuchen – Richard M. Stallman sollte man auf jeden Fall einmal live erlebt haben…

Schlemmerfilet á la Bordelaise [05.02.2008]

Dienstag, Februar 5th, 2008

Das heutige Ziel unseres Mittagsausfluges war die gute alte Mensa am Ernst-Abbe-Platz. Neben Spaghetti Carbonara und Zwiebelsteak bot man heute dort auch ein Schlemmerfilet Bordelaise mit Kartoffelpuree und Erbsen an – ich entschied mich ohne langes überlegen (wie man ja auch bereits dem Titel des Posts entnehmen kann) für das Bordelaise Filet, wobei das was ich da erhielt wohl kaum an die wahre Bordelaise-Zubereitung heran kam.

Gemäß Larousse Gastronomique handelt es sich bei dem Bordelaise (also nach Bordauxer Art) um ein Fischgericht mit einer Sauce auf der Basis von Schalotten, manchmal auch Rindermark, vor allem aber von Wein. Das habe ich hier natürlich nicht erwarten können – aber für etwas mehr als 3 €uronen war das ganze recht in Ordnung – und vor allem entgegen meiner ersten Befürchtungen glücklicherweise ohne Gräten – zumindest bemerkte ich keine. Für ein Mensagericht alles in allem ganz in Ordnung muß ich sagen.