Mexikanische Chili-Linsen mit Reis [10.10.2011]

Nachdem ich ja am Wochenende, vor allem am Samstag, etwas mehr geschlemmt hatte als vielleicht gut für mich ist wollte ich am heutigen Montag mal wieder etwas kürzer treten. Von der Asia-Thai-Theke kam da auf jeden Fall schon mal das Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Naimainh-Art in Frage und auch das Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry wäre noch in die nähere Auswahl gekommen. Aber da ich ja am Freitag erst Asiatisch gegessen hatte, wandte ich meinen Hauptaugenmerk eher der regulären Küche zu. Hier klang das Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken dazu Pommes Frites in der Sektion Globetrotter sehr verlockend, war aber eindeutig zu kalorienreich. Besser klangen da schon die traditionell-regionalen Schinkennudeln mit Tomatensauce, wurden aber noch von den Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis im Bereich Vitality getoppt. Zwar hatte ich sowohl die Schinkennudeln als auch Chili-Linsen bisher noch nicht versucht, aber bei gerade mal 463kcal für die Chili-Linsen konnte ich mir auch noch ohne Probleme den kleinen Becher Caramelmousse als Dessert leisten.

Mexikanische Chili-Linsen / Mexican chili lentils

Bisher hatte ich mich ja nie für die Chili-Linsen begeistern können, doch was mir dadurch entgangen war erkannte ich erst heute. Die Mischung aus braunen Linsen, Paprika in rot, grün und gelb sowie Tomaten, Lauch und Zwiebeln erwies sich als angenehm kräftig und vor allem scharf gewürzt. In Kombination mit der großen Portion Reis ein nicht nur sehr leckeres, sondern auch angenehm sättigendes Mittagsgericht, das gerade danach verlangte zum Verzehr vermengt zu werden. Ich war positiv überrascht, denn ich diese Kombination übertraf meine Erwartungen bei weitem und würde ohne Bedenken jederzeit wieder bei einem solchen Gericht zuschlagen. Wie üblich gab es natürlich am am Dessert, dem ein leichtes Kaffeearoma anhaftete, nichts auszusetzen.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala landete heute aber natürlich ganz wie es zu erwarten war das Schweinesteak “Tessin” auf Platz eins. Auf Platz zwei würde ich die Asia-Gericht einordnen, auf Platz drei folgten die Schinkennudeln und schließlich die Mexikanischen Chili-Linsen auf Platz vier. Vegetarische Gerichte, auch wenn sie unerwartet schmackhaft sind, haben es nun mal immer etwas schwer.

Mein Abschlußurteil:
Mexikanische Chililinsen: ++
Reis: ++
Caramelmousse: ++

Pizza Schinken & Salami [06.10.2011]

Zwar stand heute mit meinem geliebten Pikantem Kichsererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis bei Vitality auf der Speisekarte, ein Gericht dem ich hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier schon den Vorzug gegeben hatte, und auch das Rinderhacksteak “Mexiko” mit Mais, Bohnen und Paprika, dazu Kartoffel-Wedges bei Tradition der Region und die Asia-Thai-Theke hatte mit Gebratenen Curry-Gemüse nach Thai-Art oder Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry einige verlockend klingende Angebote, doch heute stand in der Sektion Globetrotter ausnahmsweise mal eine Pizza Schinken & Salami auf der Karte, die auch noch frisch im lokalen Ofen für die Gäste gebacken wurde. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und schlug bei der Pizza zu – die etwas längere Wartezeit wegen des Backens billigend in Kauf nehmend. Dazu kam noch ein Becherchen Caramelmousse von der Nachtischtheke.

Schinken Salami Pizza / Pizza ham salami

Zwar war der Boden und vor allem der Rand für meinen Geschmack etwas dick geraten, aber das war dann auch der einzige Kritikpunkt den ich anbringen kann. Man hatte sich – Massengeschmacks-kompatibel – für einen Belag aus Kochschinken, Salami, milder grüner Peperoni, schwarzen Oliven, Käse und Tomatensauce entschieden, der nicht nur bei mir Zuspruch fand. Dass alles noch angenehm heiß und frisch gebacken war brauche ich dazu wohl nicht noch erwähnen, denn immerhin war die Pizza frisch aus dem Ofen auf meinem Teller gelandet. War sehr zufrieden, sehr lecker für eine Kantinen-Pizza. Und auch an dem luftigen Mousse mit Caramelaroma gab es nichts auszusetzen.
Natürlich erlange die Pizza auch bei auf der allgemeinen Beliebtheitsskala des Kantinenpublikums mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz. Danach würde die Platzierung etwas schwieriger zu erkennen, ich würde das Rinderhacksteak Mexiko aber noch mit knappen Vorsprung auf Platz zwei sehen, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten und dem Kichererbsencurry auf dem vierten Platz. Natürlich wäre für mich das Kichererbsencurry was die Nährwerte angeht eindeutig die klügere Wahl gewesen, aber wenn es schon mal Pizza gibt mache ich da gerne mal eine Ausnahme. 😉

Mein Abschlußurteil:
Pizza Schinken & Salami: ++
Caramelmousse: ++

Ente in Kokosmilchsauce [27.09.2011]

Heute lockte die Küche mit einem Halben Wiesnhend’l mit Pommes Frites in der Sektion der Oktoberfestgerichte und ich muss zugeben dass ich einen längeren Moment überlegte ob nicht nicht hier zuschlagen sollte. Doch dann meldete sich doch mein Kalorien-Gewissen und ich sah mich auch noch in den anderen Bereichen um. Die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen in der Sektion Vitality war aber nichts für mich, da ich kein allzu großer Freund des Gemüses Aubergine bin. Besser klangen da schon die Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce aus dem Bereich Globetrotter. Aber auch die Asia-Thai-Theke hatte einige verlockende Angebote wobei noch vor dem Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thai-Curry und Kokosmilchsauce und dem San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce eindeutig die größte Lust auf die Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in Kokossauce verspürte. Also entschied ich mich dazu heute mal wieder asiatisch zu speisen und nahm mir eine Portion des Entengerichtes, dass ich noch mit einer Portion, einem Glückskeks und einem Becher Mousse Caramel mit Kaffeearoma.

Ente in Kokosmilchsauce

Zwar war auch dieses Mal das Gemüse für meinen Geschmack etwas zu grob geschnitten – vor allem die Zucchini und die Möhren hätten etwas kleiner sein können, aber an dem übrigen vegetarischen Komponenten zu denen Paprika, Salat, Frühlingszwiebeln und Brokkoli gehörten gab es soweit nichts auszusetzen. Über das einzelne Stück Möhre dass etwas weicher hätte sein können sehe ich da mal hinweg. Viel mehr als das Gemüse interessierte mich aber natürlich das in dünner Panade gebackene Entenfleisch, das glücklicherweise reichlich vorhanden war und sich als angenehm zart erwies. Gemeinsam mit der milden Kokosmilchsauce eine durchaus gute Wahl und in Kombination mit der Portion Reis auch angenehm sättigend. Da hätte ich auf den schaumigen, lockeren Becher Caramelmousse mit leichtem Kaffeegeschmack auch gut verzichten können, aber hier hatte mich die Macht der Gewohnheit überlistet.
Dass bei den anderen Kantinengästen lag aber natürlich wie es abzusehen war das halbe Hähnchen deutlich vorne auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam länger nichts, bevor die Asia-Speisen mit sehr knappen Vorsprung vor den Cannelloni den zweiten Platz belegten. Platz vier belegte schließlich die gefüllte Aubergine. Obwohl der halbe Hahn durchaus verlockend war, konnte ich mich heute auch über das asiatische Entengericht nicht wirklich beschweren – und was die Nährwerte angeht war es eindeutig eine klügere Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Ente in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++
Caramelmousse: ++

Coq au Vin [11.01.2010]

Zum neuen Jahr hin war das Angebot mal wieder eher durchwachsen. Zum einen gab es “Buntes Ofen-Kräutergemüse” im Bereich Vitality, bei den traditionell-regionalen Gerichten bot man einen großen Teller “Würstlgulasch mit Paprika dazu Baguette” an und bei den Globetrotter-Gerichten gab es heute “Coq au Vin – Geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagliatelle“. Zwar reizte mich der Würstchengulasch auch, ich entschied mich dann aber doch für das Hähnchen. Gemüse gab es leider kein passendes, aber ich gönnte mir zum Wochenbeginn einen kleinen Becher mit Musso Caramel als Dessert.

Coq au Vin

Die Hähnchenkeule erwies sich als sehr schmackhaft und mit annehmbar viel Fleisch, welches sich ohne große Probleme vom Knochen lösen ließ und es mir ermöglichte, auch ohne Zuhilfenahme der Hände alles gut “abzuernten”. Darüber hatte man eine Rotweinsauce gegeben, die dem ganzen zusätzlich ein angenehm würziges Aroma gab. Über die Bandnudeln brauche ich glaube ich nicht viel zu sagen – eine einfach gut zum Coq au Vin passende Sättigungsbeilage eben. Nur etwas mehr hätten es gerne sein können.
Das Dessert schließlich, das man mit zwei kleinen Gebäckstangen und ein paar Pistazien garniert hatte, war letztlich wieder mal wieder eher etwas für den hohlen Zahn, aber dafür sehr gelungen und cremig im Geschmack.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenschenkel: ++
Rotweinsauce: ++
Bandnudeln: +
Carameldessert: ++