Putenbraten in Champignonsauce [25.11.2011]

Da ich auf eines der Angebot von der Asia-Thai-Theke, wo Gebackene Ananas und Banane sowie Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce auf dem Speiseplan standen, keine große Lust hatte und mich mit dem Seelachsfilet paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade bei Globetrotter oder dem Milchreis mit Waldbeerensoße ebenso wenig anfreunden konnte, blieb mir nicht viel anderes übrig als bei Vitality zuzugreifen wo mal wieder ein Feiner Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis angeboten wurde. Dazu nahm ich mir von der Gemüsetheke noch eine kleine Schale Möhrenscheiben sowie ein Becherchen Vanillepudding mit Preiselbeergarnitur aus dem Dessert-Angebot.

Putenbraten in Champignonsauce / Turkey roast in mushroom sauce

Unter einer würzigen Sauce mit Champignons sowie kleine Würfelchen von Möhren und Weißwurzeln fanden sich zwei magere und entgegen meiner ersten Befürchtungen doch recht saftige Stücke gebratener Putenbrust. Gemeinsam mit der großen Portion Vollkornreis ein sehr sättigendes Gericht. Die Möhrenscheiben boten zwar eine passende Beilage, aber da sie nicht mehr ganz heiß waren muss ich hier leider Abzüge in der Bewertung geben. Am cremigen Vanillepudding mit der Garnitur aus Preiselbeeren und einigen Pistaziensplittern gab es aber keinen Grund zur Kritik und bot somit einen guten Abschluss dieses Mittagsmahls.
Beim Gros der anderen Kantinengäste sah ich am heutigen Freitag das Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat auf den Tabletts, womit ich diesem Gericht ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte einordnen, aber sehr knapp gefolgt vom Putenbraten. Auf Platz vier folgte schließlich der Milchreis, der aber wie bei den freitäglichen Süßspeisen üblich auch hier und dort als zusätzlicher Nachtisch genutzt wurde. Mit wäre das zu viel gewesen, aber mit den 514kcal für den Putenbraten plus die paar Kalorien für das Gemüse und den Nachtisch bin ich denke ich recht gut weggekommen. Das Wochenende kann also kommen 😉

Mein Abschlußurteil:
Putenbraten: ++
Champignonsauce: ++
Vollkornreis: ++
Möhrenscheiben: +
Vanillepudding mit Preiselbeeren: ++

Barschfilet in Weißweinsauce [19.10.2011]

Heute entschied ich mich natürlich wieder für eines der Fischgerichte die wie jeden Mittwoch in unserem Betriebsrestaurant angeboten wurde. Zwar waren sowohl die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln im Bereich Tradition der Region als auch das Piccate Milanese von der Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter und das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Thai-Theke recht verlockend, doch in alter Tradition zog ich nur das Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce und das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce dazu Bouillionkartoffeln bei Vitality. Und unter Berücksichtigung der Tatsache dass ich letzten Mittwoch ja schon Asiatisch gespeist hatte, entschied ich mich heute mal für das Vitality-Gericht in Form des gedünsteten Barsches. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Rhabarberquark von der Dessert-Theke.

Barschfilet mit Bouillionkartoffeln

Erfreulicherweise hatte man heute zu den wohl in Gemüsebouillon gekochten Salzkartoffeln noch einige Pariser Möhren mit auf den Teller serviert – somit konnte ich auf ein zusätzliches Zugreifen an der Gemüsetheke verzichten. Zu Sättigungsbeilage und Gemüse gab es ein zartes und absolut grätenfreies gedünstetes Barschfilet welches in einer hellen Sauce mit ganz leichtem Weißweinaroma, dafür aber weitaus mehr Dill angemacht war. Fisch und Dill ist ja wie ich finde immer wieder eine gelungene Kombination – was sich heute erneut bewahrheitete. Und bei 417kcal für das Barschgericht konnte ich mir auch der mit einer Aprikose garnierten und mit reichlich weichen, nicht allzu faserigen Rhabarberstücken versehenen Quark noch leisten ohne meine heutige Kalorienbilanz zu sehr ins negative zu verreißen.
Beim Rest des Kantinenpublikum lag heute aber eher das Piccata Milanese am Höchsten in der Gunst und erreichte somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten wie so häufig die Asia-Gerichte und Platz drei belegten die Käsespätzle mit sehr knappen Vorsprung vor dem Barschfilet auf Platz vier. Hätte dem Fischgericht ja eine etwas höhere Platzierung gegönnt, aber die Geschmäcker der übrigen Gäste hatten hier heute mal wieder anders entschieden.

Mein Abschlußurteil:
Gedünstetes Barschfilet: ++
Weißweinsauce mit Dill: ++
Bouillionkartoffeln: ++
Pariser Möhren: ++
Rhabarberquark: ++

Hirse-Eintopf mit Pastinaken & Möhren – das Rezept

Heute wollte ich mich mal an einem vegetarischen Gericht versuchen und meine Wahl fiel dabei auf ein Rezept eines Hirse-Eintopfs mit Pastinaken und Möhren den ich noch mit ein wenig Frühlingszwiebeln ergänzte. Und für ein Gericht ohne Fleisch war das Ergebnis wirklich sehr gelungen so dass ich nicht versäumen möchte das ganze hier kurz vorzustellen. Dabei handelt es sich übrigens um eine doppelte Premiere, denn dies ist sowohl des erste Mal dass ich Hirse als auch Pastinaken verwende.

Was benötigen wir für drei Portionen?

140g Hirse
01 - Zutat Hirse

250g Pastinaken
02 - Zutat Pastinaken

250g Möhren
04 - Zutat Möhren

4 Frühlingszwiebeln
03 - Zutat Frühlingszwiebeln

1 mittelgroße Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

2 Eier
06 - Zutat Eier

3-4 TL 8-Kräuter Mischung (TK) oder ein Bund frische Kräuter
07 - Zutat Kräuter

500ml Wasser
08 - Zutat Wasser

Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

1 EL Olivenöl

Zuerst waschen wir einmal die Hirse, gießen alles was oben schwimmt mit dem Wasser ab
09 - Hirse waschen

und kochen sie laut Packungsanweisung.
10 - Hirse kochen

Anschließend wenden wir uns der Vorbereitung des Gemüses zu. Dazu schälen wir die Pastinaken
11 - Pastinaken schälen

und raspeln sie mit einer Reibe oder Küchenmaschine.
12 - Pastinaken raspeln

Ebenso schälen wir die Möhren
13 - Möhren schälen

und raspeln sie ebenfalls. Ich hatte mich bei den Pastinaken übrigens auch mit der Handreibe versucht, es aber für zu mühselig empfunden und bin daher auf die Küchenmaschine gewechselt.
14 - Möhren raspeln

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel fein
15 - Zwiebel würfeln

und waschen die Frühlingszwiebeln um sie dann in Ringe zu schneiden.
16 - Frühlingszwiebeln schneiden

Nach dem kochen lassen wir die Hirse noch ausquellen und schütten sie dann auf ein Sieb damit sie dort abtropften kann.
17 - Hirse abtropfen

In einem Topf erhitzen wir nun etwas Olivenöl und dünsten darin unsere Zwiebelwürfel glasig an,
18 - Zwiebeln anschwitzen

dann geben wir die Frühlingszwiebeln hinzu und lassen sie ebenfalls kurz mit andünsten
19 - Frühlingszwiebeln mit anbraten

bevor wir die geraspelten Möhren
20 - Möhren mit anbraten

und die Pastinaken hinzufügen
21 - Pastinaken hinzu

und alles für zwei bis drei Minuten im Topf schmoren lassen.
22 - anbraten

Anschließend gießen wir alles mit dem Wasser auf
23 - Mit Wasser aufgießen

und würzen es kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
24 - würzen

Dann geben wir noch die vorgekochte Hirse hinein
25 - Hirse addieren

und versehen alles mit der 8-Kräuter-Mischung aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch und Pimpinelle
26 - Mit Kräutern versehen

um es dann kurz aufkochen und auf mittlerer Stufe für 25-30 Minuten bei regelmäßigen umrühren vor sich hin köcheln zu lassen.
27 - köcheln lassen

Ungefähr fünf Minuten vor Ende der Kochzeit verquirlen wir schließlich noch die Eier
28 - Ei verquirlen

und rühren sie in die Eintopfmasse unter.
29 - Ei einrühren

Dann probieren wir unser Gericht, würzen es ggf. noch etwas nach
30 - probieren

und können es einige Minuten später auch schon servieren und dabei mit einigen Frühlingszwiebelringen garnieren.
31 - Hirse-Eintopf / Millet stew - serviert

Für ein fleischloses Gericht erwies sich das Ganze als wirklich sehr lecker. Die Würze aus Kräutern, Pfeffer und Muskatnuss ließ es nicht zu lasch schmecken – eine Befürchtung die ich zu Beginn etwas gehegt hatte, die sich aber als vollkommen unbegründet erwies. Dabei ist wirklich unglaublich wie viel Wasser so eine kleine Menge Hirse absorbieren kann. Vielleicht ist das Gericht auch genau deswegen so sättigend. Aber auch die Kombination aus Pastinaken und Möhren gaben diesem Eintopf ein unvergleichlich leckeres Aroma – eine wirklich gelungene Kombination kann ich da nur noch einmal sagen.

32 - Hirse-Eintopf / Millet stew - CloseUp

Im Nachhinein gesehen hätte man anstatt pures Wasser vielleicht noch Gemüsebrühe verwenden können – aber auch die Idee bin ich leider erst hinterher beim Schreiben dieses Beitrags gekommen. Ansonsten wären noch die Beigabe von weiteren Gemüsesorten wir Erbsen oder vielleicht sogar gewürfelten Zucchini denkbar. Und wer auf Fleisch nicht verzichten will, kann ja vor den Zwiebeln noch etwas Speck anrösten. Aber gerade letzteres würde die Nährwertbilanz natürlich ziemlich nach unten ziehen – und die ist in dieser Zubereitung wirklich sehr gut ausgefallen:

Zutat kcal
140g Hirse: 495,60
250g Pastinaken: 57,50
250g Möhren: 52,50
100g Frühlingszwiebeln: 31,00
90g Gemüsezwiebel: 25,20
2 Hühnereier: 154,00
15g 8-Kräuter-Mischung: 5,55
5g Olivenöl: 44,95
Summe: 866,30

Das sind bei 3 Portionen dann gerade mal 288,77kcal pro Portion – wirklich ein leichtes und doch sehr leckere Gericht, das einige Möglichkeiten zur Variation bietet. Hirse stellte sich für mich dabei als eine Sättigungsbeilage heraus, die es durchaus mit den hier verbreiteteren Alternativen wie Reis oder Nudeln aufnehmen kann. Mal schauen was es noch so an Gerichten mit Hirse gibt, das heutige Kochexperiment hat mit Lust auf mehr gemacht.

Guten Appetit

Hühnchen süß-sauer – das Rezept

Am Sonntag sollte mal wieder die Küche nicht kalt bleiben. Daher entscheid ich mich dazu, dieses Mal ein süß-saures Hühnchen zuzubereiten. Bei der Suche nach einem passendem Rezept fand ich viele verschiedene Arten so ein Gericht zuzubereiten – doch das sollte mich nicht abschrecken, denn wie immer kombinierte ich einfach verschiedene Varianten und das Ergebnis konnte sich absolut sehen lassen und erwies sich auch geschmacklich als sehr gelungen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

350 – 380g Hähnchenbrust
01 - Zutat Hähnchenbrust

2-3 Tomaten
02 - Zutat Tomaten

2 kleine oder 1 große Paprika (Farbe nach Wahl)
03 - Zutat Paprika

1 Bund Frühlingszwiebeln
04 - Zutat Frühlingszwiebeln

1 kleine oder 1/2 große Zucchini
05 - Zutat Zucchini

1 mittlere Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel

1 große Möhre
07 - Zutat Möhre

1 kl. Dose Ananas (240g)
08 - Zutat Ananas

2 EL Mungo- oder Sojabohnenkeimlinge
10 - Zutat Keimlinge

2-3 Zehen Knoblauch
13 - Zutat Knoblauch

4 – 5 EL Weißweinessig – hier geht auch normaler Essig oder Reisessig
09 - Zutat Weißweinessig

5 EL Zucker
06 - Zutat Zucker

3 EL Tomatenmark
12 - Zutat Tomatenmark

etwas Öl – ich nahm hier Thai-Chiliöl, es geht aber auch normales Olivenöl
09 - Zutat Chili-Öl

Außerdem benötigen wir etwas Pfeffer, einen 100 – 120ml Wasser sowie ggf. etwas Mehl oder Speisestärke.

Dazu passt Reis – Sorte nach Wahl – als Sättigungsbeilage.

Kommen wir nun zur Zubereitung. Zuerst waschen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie trocken und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.
14 - Hähnchenbrust schneiden

Anschließend stellen wir aus heller Sojasauce und etwas Pfeffer eine Marinade her
15 - Marinade herstellen

und übergießen damit die Hähnchenbrustwürfel, die wir dann in einem geschlossenen Gefäß für ca. 1 Stunde im Kühlschrank einziehen lassen.
16 - Hähnchenbrust marinieren

Während die Hähnchenbrustwürfel marinieren, kümmern wir uns um die restlichen Zutaten. Dazu entkernen wir die Paprika und schneiden sie in kleine Stücke,
14 - Paprika schneiden

würfel die Zwiebel fein,
15 - Zwiebel würfeln

schneiden die Lauch-/Frühlingszwiebeln in Ringe,
16 - Lauchzwiebeln schneiden

zerkleinern die Zucchini
17 - Zucchini schneiden

und schälen die Möhre um sie anschließend in kleine Würfel zu schneiden.
18 - Möhre würfeln

Außerdem schälen, entkernen und zerteilen wir die Tomaten,
17 - Tomaten würfeln

lassen die Ananas abtropfen, wobei wir den Saft auffangen (den wir später noch brauchen)
19 - Ananas abgießen

und schneiden wenig später auch die Ananasringe in kleine Stücke.
20 - Ananas schneiden

Sobald die Marinierzeit rum ist, dünsten wir die gewürfelte Zwiebel in etwas Chiliöl oder Olivenöl an –
21 - Zwiebeln andünsten

und geben dann die Hähnchenbrustwürfel samt Marinade in die Pfanne und braten sie rundherum an. Gleichzeitig pressen wir die Knoblauchzehen mit in die Pfanne.
22 - Mariniertes Fleisch anbraten und Knoblauch pressen

Sobald das Fleisch gut durchgebraten ist, geben wir Möhren und Paprikawürfel
23 - Paprika und Möhren hinzu

und zwei bis drei Minuten später die Frühlingszwiebeln und Zucchiniwürfel mit in die Pfanne.
24 - Frühnlingszwiebeln und Zucchini mit anbraten

Einige Minuten lassen wir alles nun unter regelmäßigen rühren etwas anbraten, dann geben die das Tomatenmark hinzu und lassen es kurz mit anrösten
25 - Tomatenmark addieren

bevor wir alles mit ca. 100ml Wasser – ggf mehr, die Gemüse sollte eingefasst ein – aufgießen und etwas köcheln lassen.
26 - Mit Wasser aufgießen

Nun folgen die Tomatenwürfel
27 - Tomatenwürfel hinzu

und die Ananasstücke.
28 - Ananas beigeben

Nach zwei bis drei Minuten heben wir die dann auch die Keimlinge unter.
29 - Keimlinge untermengen

Nachdem wir alles wieder etwas haben köcheln lassen gießen wir etwa 2/3 des Ananassaft ein
30 - Ananassaft eingießen

und gießen erst einmal 4 EL Weißweinessig hinzu.
31 - Weißweinessig einrühren

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Reis nach Packungsanleitung zu kochen.
34 - Reis kochen

Schließlich geben wir noch etwa 4 EL Zucker hinzu
32 - Zuckern

und probieren dann unsere Kreation. Ggf. können wir jetzt mit etwas mehr Essig oder Zucker noch etwas “Feintuning” betreiben. 😉
32 - Probieren

Zuletzt lassen wir alles kurz aufkochen und einige Minuten weiter köcheln.
33 - Köcheln

Sollte die Sauce noch etwas zu dünn sein, können wir sie ggf. mit einem EL Mehl oder Speisestärke eindicken. Sobald diese gut verrührt ist, lassen wir es noch mal aufkochen und können dann die Platte auf niedrigste Stufe runter schalten bis der Reis gar ist.
35 - Hühnchen süß-sauer / Chicken sweet-sour - Sauce eindicken

Sobald der Reis fertig ist, können wir das Gericht mit ihm zusammen servieren.
36 - Hühnchen süß-sauer / Chicken sweet-sour - Fertiges-Gericht

Und ich war wirklich sehr zufrieden mit meiner Variante eines Hühnchen süß-sauer. Der Geschmack entsprach genau dem was ich unter diesem Begriff verstehe: Zarte Hähnchenbruststücke mit viel knackigem Gemüse in einer süßlich-säuerlichen Sauce. Dabei fand ich die Kombination aus Paprika, Frühlingszwiebeln, Möhren und Keimlingen mit den in der Sauce aufgegangenen Tomatenstücken extrem gut zu einem süß-sauren, asiatischen Gericht passend.

37 - Hühnchen süß-sauer / Chicken sweet-sour - CloseUp

Natürlich kann man die Gemüsesorten auch nach eigenem Gutdünken etwas variieren. Ich könnte mir zum Beispiel auch Chinakohl, Bambusstreifen oder auch Erbsen oder grüne Bohnen vorstellen. Für meinen ersten Versuch ein solches Gericht zu kochen konnte ich aber dieses Mal absolut zufrieden sein. Daher möchte ich dieses Rezept heute hier präsentieren und weiter empfehlen.

Also: Guten Appetit

Gai Pad Praw Wan [26.08.2011]

Oh Mann – heute erreichten die Temperaturen mit offiziell 35,8 Grad hier in München den wohl höchsten Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. So hörte ich es zumindest als ich vorhin mit dem Auto nach Hause fuhr im Radio. Nicht gerade ein Tag an dem man sonderlich viel Essen möchte. Dennoch hatte ich zur Mittagszeit natürlich Hunger. In der regulären Küche wurden da heute bei Vitality, Marillenknödel in Vanillesauce und Zimt-Zucker bei Tradition der Region und schließlich Calamari mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat in der Sektion Globetrotter sowie schließlich noch als Tagesangebot ein Salatteller “Nizza” mit Ei auf der Karte. Am ehesten hätte mich hier noch das Hähnchenfilet gereizt, doch da ich diese Woche noch gar nicht im Asia-Thai-Bereich zugegriffen hatte, schaute ich mich heute dort mal verstärkt um. Die Gebackene Ananas und Banane waren zwar weniger für mich, aber sowohl das Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce aber auch das Gebackene Fischfilet mit verschiedenem Gemüse in Panang-Sauce. Klang beides lecker – aber irgendwie war mir heute nach etwas süß-saurem, daher erhielt das Asiatische Hähnchenfilet heute den Zuschlag. Etwas ähnliches hatte ich hier und hier schon mal probiert. Dazu gab es wie üblich eine Schale Reis, die ich mir mit einem Esslöffel Chilisauce garnierte. Auf zusätzlichen Nachtisch verzichtete ich heute aber mal.

Im Gegensatz zu den beiden früheren Malen dass ich bei diesem Angebot zugegriffen hatte, waren heute zusätzlich noch grüne Bohnen mit im Gericht verarbeitet. Außerdem fanden sich neben den zarten, ganz dünn mit einer würzigen Panade umgebenen Hähnchenfiletstücken auch noch Paprika in gelb und grün, Chinakohl, Blumenkohl, Möhren, Zitronengras, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Sprossen in der süß-sauren Sauce. Neben der Tatsache, dass auch weiterhin Glasteller anstatt der früheren langen Schüssel verwendet wurden – was den Verzehr weitaus bequemer macht – fiel mir auch noch auf, dass man das Gemüse sehr viel feiner geschnitten hatte als ich es von früher gewöhnt war – beides durchaus positive Entwicklungen die ich wohlwollend zur Kenntnis nahm. Es gab auch heute mal wieder absolut nichts zu meckern – ich war mit meiner Wahl absolut zufrieden.
Bei den anderen Kantinengästen lagen meinem Eindruck nach heute aber die Calamari am höchsten in der Gunst, gefolgt von dem Hähnchenfilet im Tomatenbett und den Asia-Gerichten denen ich beiden Platz zwei zubilligen würde. Auf Platz drei folgten die Marillenknödel, auf Platz vier schließlich der Salatteller. Hätte bei dem Salatteller bei dem heutigen Wetter eine etwas höhere Platzierung gerechnet – doch die Gunst des Kantinenpublikums hatte mal wieder anders entschieden.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Praw Wan: ++
Reis: ++