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Chicken Biryani [06.09.2017]

Wednesday, September 6th, 2017

Am heutigen Mittwoch war das Angebot, zumindest der regulär-westlichen Küche, in unserem Betriebsrestaurant mal durchgehend überaus interessant gestaltet. Nur die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in ErdnußSauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce waren wieder eher Standard. Mein erster Blick galt dem Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Hollandaise, gebratenen Champignons und Kroketten aus dem Abschnitt Tradition der Region, doch auch der Kabeljau auf sizilianische Art mit Tomaten- Ciabattabrot bei Vitality klang nicht nur lecker, ich hatte ihn auch gut in Erinnerung. Aber meine Entscheidung fiel dann letztlich doch auf das Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit gebackenem Hähnchen, Cashewkerne und Kokosraspeln bei Globetrotter, das ja inwzischen zu einem meiner Lieblingsgerichte hier im Betriebsrestaurant zählt.

Chicken Biryani

Was mir zuerst positiv auffiel, war die Tatsache dass die Hähnchenteile im Vergleich zu früheren Varianten wie hier oder hier dieses Mal nicht wieder so kleinteilig geraten waren, sondern ausschließlich aus größeren Stücken bestanden. Aber auch die Sauce hatte man wohl leicht im Rezept geändert, denn zum einen war sie dieses Mal eher orange als grünlich, zum anderen erwies sie sich als überaus pikant, was meiner Vorliebe für scharfe Speisen natürlich sehr entgegen kam. Einzig beim Reis schien man sich heute nicht sonderlich Mühe gegeben zu haben, denn er war zwar mit etwas Gemüse und Cashewkernen versehen, aber würztechnisch nicht sonderlich aufregend. Der frische Koriander aus der Garnitur rundete das Gericht schließlich geschmacklich sehr gelungen ab. In der Summe dennoch ein durchaus gelungenes Biryani, mit dem ich sehr zufrieden war.
Bei den anderen Gästen stand heute natürlich, wie nicht anders zu erwarten gewesen war, das Schweinerückensteak am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber bereits auf dem zweiten Platz folgte das Biryani, Platz drei belegte der sizilianische Kabeljau und knapp dahinter auf dem vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: ++
Biryani-Reis: +

Hähnchen Biryani [10.07.2017]

Monday, July 10th, 2017

Auf dei Spaghetti all Arrabaita bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce aus dem heutigen Angebot unseres Betriebsrestaurants hatte ich zwar keinen Appetit, aber sowohl der Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce und Käsespätzle bei Tradition der Region als auch das Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit gebackenem Hähnchen, dazu Mandeln, Cashewkerne und Kokosraspeln bei Globetrotter erschienen mir recht verlockend. Und aufgrund der aktuellen Sommerhitze entschied ich mich letztlich für das Biryani, mit dem ich u.a. hier oder hier ja bereits gute Erfahrungen gemacht hatte. Beim Servieren wurde das Gericht abschließend noch mit frischem Koriander garniert.

Chicken Biryani - Fried basmati rice with baked chicken, almonds, cashew & coconut flakes / Gebratener Basmatireis mit gebackenem Hähnchen, Mandeln, Cashew & Kokosraspeln

Am mild gewürzten, angebratenen Basamti-Reis, der mit Mandeln, Cashewkernen und Kokosraspeln durchsetzt war, gab es schon mal nichts auszusetzen und auch die leicht pikante, grünlich wirkende Sauce war auch heute wieder sehr gut gelungen. Einzig die paniert gebackenen Hähnchenteile ließen wieder etwas zu Wünschen übrig, denn neben einigen großen Stücken waren auch dieses Mal wieder viele kleine Teile dabei, die fast nur aus Panade bestanden – was den Genuss verständlicherweise etwas minderten. Zumal Kollegen, die mit mir speisten und ebenfalls das Biryani gewählt hatten deutlich weniger Kleinteile auf dem Teller hatten. Erwische ich denn immer die Reste? Mir persönlich wäre es eh lieber, wenn man hier einfach gewürfelte Hähnchenbrust anstatt dieser offensichtlich industriell panierten Hähnchenstückchen dazu servieren würde. Aber in der Summe fand ich das Biryani auch heute wieder gut gelungen.
Ein Blick auf die Tabletts der anderen Gäste zeigte, dass sich heute der Schwabenteller als das Beliebteste aller Gerichte etablieren konnte und ihm somit der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Aber das zweitplatzierte Biryani war ihm eng auf den Fersen. Auf Platz drei sah ich die Spaghetti all Arrabiate, die aber nur sehr knapp vor den viertplatzierten Asai-Gerichten lagen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Hähnchen: +
Sauce: ++
Biryani: ++

Chicken Makhani – Indisches Butterhuhn – das Rezept

Monday, May 29th, 2017

Zwar habe ich mit meinem Murgh Makhani vor drei Jahren bereits ein Rezept für indisches Butterhuhn vorgestellt, aber als ich dieses deutlich abweichende Rezept entdeckte, erschien es mir Wert ausprobiert zu werden. Aufgrund der Verwendung von Tomatenmark, Gemüsebrühe un vor allem Sahne ist es wahrscheinlich kein original indisches Rezept, sondern eher britisch-indische Fusionsküche, aber mich reizte vor allem das marinieren des Hähnchenfilets, das versprach dem Fleisch ein besonderes Aroma zu geben. Und mein Eindruck hatte mich mal wieder nicht getäuscht, denn das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, auch dieses Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für die Marinade

150g ungesalzene Cashewkerne
01 - Zutat Cashewkerne / Ingredient cashew

50g frischen Ingwer
02 - Zutat frischer Ingwer / Ingredient fresh ginger

2 Esslöffel Currypulver (mittelscharf)
03 - Zutat Curry / Ingredient curry

100g Tomatenmark
04 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

3-4 Knoblauchzehen
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Esslöffel Weißweinessig
06 - Zutat Weißweinessig / Ingredient white wine vinegar

200g Joghurt
07 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

Außerdem benötigen wir

750g Hähnchenbrustfilet
08 - Zutat Hähnchenbrustfilet / Ingredient chicken breasts

1 mittelgroße Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

150ml Gemüsebrühe
10 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 Dose stückige Tomaten (400g)
11 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

50g Butter
06 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Stange Zimt
11 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

1/2 Teelöffel gemahlenen Kardamom
12 - Zutat Kardamom / Ingredient cardamom

100-150ml Sahne
13 - Zutat Sahne / Ingredient cream

zum Würzen Garam Masala, Bockshornkleesamen, Chiliflocken und Kreuzkümmel
14 - Zutat Gewürze / Ingredient seasonings

180g Basamtireis
15 - Zutat Basmatireis / Ingredient basmati rice

Da das Fleisch über Nacht, besser 24 Stunden, im Kühlschrank marinieren sollte, beginnen wir mit der Zubereitung schon am Vortag. Dazu rösten wir die Cashewkerne ohne Öl in einer Pfanne an
16 - Cashew anrösten / Brown cashew

streuen die beiden Esslöffel Curry ein
17 - Curry einstreuen / Add curry

und rösten es ebenfalls einige Minuten mit an, bis sich sein Geruch beginnt im Raum zu verbreiten. Das Ganze lassen wir dann etwas abkühlen.
18 - Curry anrösten / Brown curry

In der Zwischenzeit waschen wir unsere Hähnchebrustfilets, tupfen sie trocken
19 - Hähnchenbrüste waschen / Wash chicken breasts

und schneiden sie in mundgerechte Stücke, wobei wir überflüssiges Fett und Knochenreste entfernen.
20 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breasts

Außerdem schälen wir den Ingwer, zerkleinern ihn grob
21 - Ingwer schälen & grob zerteilen / Peel & hackle ginger

und schälen auch die Knoblauchzehen
22 - Knoblauch schälen / Peel garlic

um sie ebenfalls grob zu zerkleinern.
23 - Knoblauch grob zerteilen / Hackle garlic

Nun geben wir die angerösteten Cashewkerne samt Curry in einen Mixer,
24 - Cashewnüsse & Curry in Mixer geben / Put cashew & curry in blender

addieren Ingwer und Knoblauch
25 - Ingwer & Knoblauch addieren / Add ginger & garlic

und zerkleinern alles gründlich.
26 - Alles zerkleinern / Blend everything

Die Masse geben wir dann in eine Schüssel,
27 - Masse in Schüssel geben / Put in bowl

fügen das Tomatenmark,
28 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

die beiden Esslöffel Weißweinessig
29 - Weißweinessig addieren / Add white wine vinegar

sowie den Joghurt hinzu
30 - Joghurt dazu geben / Add yoghurt

und verrühren alles gut miteinander.
31 - Gründlich verrühren / Mix well

Bei Bedarf können wir natürlich auch noch einmal mit dem Pürierstab durch gehen, damit alles schön fein zerkleinert ist.
32 - Mit Pürierestab zerkleinern / Mince with immersion blender

Dann geben wir die zerkleinerte Hähnchenbrust in eine verschließbare Dose,
33 - Hähnchenbrustwürfel in Schüssel geben / Put chicken dices in bowl

geben die Joghurtmarinade hinzu
34 - Joghurtmischung hinzufügen / Add yoghurt mix

und vermischen alles gründlich miteinander. Die verschlossene Dose stellen wir anschließend in den Kühlschrank und lassen die Marinade einziehen. Dabei ist es hilfreich, alles hin und wieder erneut durchzumischen.
35 - Gründlich vermengen / Mix well

Am nächsten Tag:

Nachdem wir die Zwiebel gewürfelt haben,
36 - Zwiebel würfeln / Dice onion

zerlassen wir die Butter in einer höheren Pfanne,
37 - Butter erhitzen / Heat up butter

geben die zerkleinerte Zwiebel hinzu,
38 - Gewürfelte Zwiebel in Pfanne geben / Put diced onion in pan

addieren die Zimtstange
39 - Zimtstange hinzufügen / Add cinnamon stick

und streuen den halben Teelöffel Kardamom ein
40 - Kardamom einstreuen / Intersperse cardamom

um dann alles so lange anzudünsten, bis die Zwiebel weich und leicht glasig wird.
41 - Andünsten / Braise

Als nächstes geben wir das Hähnchen samt Marinade in die Pfanne,
42 - Hähnchen samt Marinade in Pfanne geben / Put chicken and marinade in pan

gießen die Gemüsebrühe hinzu, um die Paste etwas zu verflüssigen,
43 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable stock

lassen sie kurz aufkochen und dann für ca. 10 Minuten auf normaler Stufe weiter köcheln, wobei wir alles regelmäßig umrühren
44 - Aufkochen & köcheln lassen / Bring to a boil & let simmer

und mit einer kräftigen Portion Chiliflocken würzen sollten.
45 - Mit Chiliflocken würzen / Season with chili flakes

Anschließend geben wir die stückigen Tomaten mit in die Pfanne,
46 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

verrühren sie mit dem restlichen Pfanneninhalt, wobei wir es wiederum kurz zum aufkochen bringen,
47 - Verrühren & Aufkochen lassen / Mix & bring to boil

schmecken alles mit einer kräftigen Prise Garam Masala, Kreuzkümmel sowie etwas Bockshornkleesamen ab
48 - Mit Garam Masala & Bockshornkleesamen würzen / Season with garam masala & finugreek seeds

und lassen schließlich alles bei gelegentlichen rühren für 40 Minuten auf verminderter Stufe vor sich hin köcheln.
49 - Köcheln lassen / Let simmer

Nach etwas mehr als der Hälfte dieser 40 Minuten ist es an der Zeit, sich um den Reis zu kümmern. Dazu geben wir 800ml Wasser in einen Topf, verschließen diesen mit einem Deckel und bringen das Wasser zum kochen.
50 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

Außerdem ist es jetzt auch an er Zeit, die Sahne mit in die Pfanne zu geben,
51 - Sahne addieren / Add cream

sie wiederum gut zu verrühren, wobei wir noch einmal kurz die Stufe unserer Kochplatte erhöhen und alles wiederum aufkochen lassen,
52 - Verühren & kurz aufkochen / Mix & bring to a boil

und schließlich das Gericht noch einmal final mit den Gewürzen wie Garam Masala, Chiliflocken, Bockshornkleesamen und Kreuzkümmel abzuschmecken.
53 - Mit Kreuzkümmel abschmecken / Taste with cumin

Sobald das Wasser dann kocht, geben wir einen gehäuften Teelöffel Salz hinein,
54 - Wasser salzen / Salt water

schütten den Reis ins kochende Wasser
55 - Reis hinzufügen / Add rice

und lassen ihn bei geschlossenem Deckel auf niedrigster Stufe für 10-12 Minuten gar ziehen.
56 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Schließlich entfernen wir noch die Zimtstange aus unserem Curry,
57 - Zimtstange entfernen / Remove cinnamon stick

gießen den Reis ab, lockern ihn im noch heißen Topf etwas auf, verfeinern ihn bei Bedarf mit einem zusätzlichen Stück Butter
58 - Reis mit Buttern verfeinern / Refine rice with butter

und können das Gericht schließlich sofort servieren und genießen. Wer mag, kann alles noch mit frischem Koriander garnieren.
59 - Chicken Makhani - Served / Serviert

Es war zwar etwas mehr Sauce geworden als ich geplant hatte – daher habe ich die Mengenangaben hier im Rezept etwas angepasst – aber das änderte nichts daran dass mir mit diesem Gericht mal wieder ein sehr schmackhaftes Curry gelungen war. Die Sauce kombinierte sehr gelungen die Fruchtigkeit vom Tomaten und Tomatenmark mit der unterschwelligen und doch klaren Schärfe von Chili und Ingwer, den Gewürzen sowie dem nussigen Aroma der Cashewkerne. Und das Hähnchenfleisch hatte dank des Marinierens viel von diesem Geschmack angenommen und verschmolz nahtlos mit der Sauce. Dazu der lockere, mit Butter verfeinerte Basmatireis als Sättigungsbeilage und fertig war ein sehr gelungenes und leckeres Gericht, das ich wie bereits anfangs erwähnt der britsch-indischen Fusionsküche zuordnen würde. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden.

60 - Chicken Makhani - Side view / Seitenansicht

Guten Appetit

Chicken Biryani [17.05.2017]

Wednesday, May 17th, 2017

Zwar ging das Spargel-Special in unserem Betriesbrestaurant auch heute mit einem Frischem Spargel mit gebackenem Kalbsschnitze, Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln weiter, doch aufgrund des hohen Preises von 7,10 Euro und der Tatsache dass mir der Spargel langsam schon zu den Ohren heraus zu kommen drohte, entschloss ich mich heute mal eine Spargel-Pause einzulegen und griff daher zum Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit gebackenem Hähnchen, Mandeln Cashewkernen und Kokosraspeln, das im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde. Außerdem gab es bei Tradition der Region Schinkennudeln mit Ei und Tomate und an der Asia-Thai-Theke Gebratene Mienudeln verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce sowie Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce.

Chicken Biryani

Die mit Nüssen und Kokos versetzte Reisportion in der Mitte des Tellers war ursprünglich mal zu einer formschönen Halbkugel geformt gewesen, doch bereits nachdem die Thekenkraft mir das Gericht über die Theke gereicht hatte, begann das kleine “Kunstwerk” auseinander zu fallen. Das änderte aber glücklicherweise nichts am leckeren Geschmack dieser Sättigungsbeilage. Und auch die grünliche, würzig-pikante Sauce, mit der das Gericht serviert worde war erwies sich mal wieder als sehr lecker. Nur bei den panierten Hähnchenteilen, die darauf verteilt worden waren, muss ich ein klein wenig Kritik anbringen, denn sie waren alle recht klein geraten und dadurch beim Backen oder frittieren sehr knusprig geworden. Dennoch fand ich das Gericht in der Summe sehr gelungen.
Im Gegensatz zu gestern ließen sich die anderen Gäste heute nicht vom hohen Preis abschrecken und griffen verstärkt zum Kalbsschnitzel, womit diesem Gericht – wenn auch nur knapp – auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Aber das zweitplatzierte Chicken Biryani war ihm eng auf den Fersen. Den dritten Platz belegten schließlich die Schinkennudeln und auf Platz vier folgten die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: +
Sauce: ++
Reis mit Mandeln, Cashew & Kokos: ++

Chicken Biryani [14.03.2017]

Tuesday, March 14th, 2017

Die Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Apfelwürfeln aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants klang zwar ganz gut, sah für meinen Geschmack aber etwas trocken aus. Besser war da schon das Hausgemachte Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus der Sektion Tradition der Region. Und auch mit dem Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Masamensauce, der neben Gebratenen Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, hätte ich leben können. Doch es gab mal wieder das von mir so geschätzte Chicken Biryani – Gebratener Jasminreis mit gebackenen Hähnchen, Mandeln, Chashewkernen und Kokosraspeln bei Globetrotter, da ließ ich auch das Zusatzangebot Putengeschnetzelte mit Champignons, dazu Reis links liegen und griff natürlich zum Biryani, das ich ja da, dort und hier schon einmal sehr genossen hatte – auch wenn es heute nicht etwas schlichter als sonst aussah.

Chicken Biryani

Die panierten Hähnchenteile waren angenehm frisch und knusprig, auch wenn sie teilweise mal wieder etwas kleinteilig erschienen. Doch die Panande war angenehm dünn und enthielt viel zartes und saftiges Geflügelfleisch, dass ich mit der exotisch angehauchten, würzig-pikanten Currysauce genoss. Das eigentliche Biryani, also die Reiszubereitung war heute aber nur in Ordnung, nicht ganz so gut wie ich es von früheren Zubereitungen in Erinnerung hatte. Ein paar angebratene Nüsse und ein paar nur sehr vorsichtig hinzugefügte Gewürze sowie Kokosflocken machen leider noch kein gutes Biryani. Was akzeptabel, vor allem in Verbindung mit der Sauce, ist aber eindeutig noch Verbesserungswürdig. Insgesamt war ich aber zufrieden mit meiner Entscheidung.
Das Fleischpflanzerl lieferte sich heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Hähnchen-Biryani um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und konnte sich letztlich auch mit einem knappen Vorsprung durchsetzen und das Reis-Hähnchengericht auf einen guten zweiten Platz verweisen. Es folgten das Putengeschnetzelte mit Reis auf Platz drei, die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz und die Schupfnudelpfanne schließlich auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Currysauce: ++
Biryani: +