Pizza mit Schinken, Salami & Peperoni [17.11.2011]

Da ich ja gestern bereits Asistisch gegessen hatte, ließ ich die Angebote von der Asia-Thai-Theke in Form von Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art und Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem rotem Curry mal außen vor und konzentrierte mich auf die reguläre Küche. Sowohl die traditionell-regionale Kohlroulade mit Specksauce und Kartoffelpüree als auch das Putensteak Hawaii mit Curryreis bei Globetrotter klangen hier recht verlockend und das Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis aus der Sektion Vitality erschien mit was die Nährwerte am günstigsten und ich hätte mich mit Sicherheit für dieses Gericht entschieden – wäre nicht unangekündigt als Zusatzangebot eine Pizza mit Schinken, Salami und Peperoni auf die Karte aufgenommen worden. Vorbereitet, aber frisch im lokalen Pizzaofen gebacken erschien mir dieses Angebot doch zu verlockend als dass ich dieses Angebot hätte ablehnen können. Optional standen noch getrocknetes Basilikum und eine scharfe rote Sauce zum optionalen bestreuen durch die Gäste zur Verfügung – ich griff hier beim Basilikum zu. Zusätzlich nahm ich mir noch ein Becherchen Mousse Noisette von der Dessert-Theke.

Salami-Schinken-Peperoni-Pizza

Die schätzungsweise zwischen 24 bis 26cm große Pizza besaß zwar einen für meinen Geschmack etwas zu breit geratenen Rand, aber der Rest war dafür aber reichhaltig belegt. Auf einer Schicht aus würzig-fruchtiger Tomatensauce hatte man dünne Salamischeiben, Kochschinken, zwei eingelegte leicht scharfe und große grüne Peperoni und einigen geschnittenen Champignons sowie natürlich den üblichen Käse. So frisch aus dem Ofen gab es nichts maßgebliches daran auszusetzen. Ich fand sie – vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache dass es sich hier um einen Kantinenpizza handelte – wirklich sehr gelungen. Über den etwas breiten Rand sehe ich mal großzügig hinweg. Und auch an dem lockeren, sahnigen Mousse Noisette mit seinem Schokogeschmack gab es keinen Grund zur Kritik.
Und auch die anderen Kantinengäste griffen unübersehbar häufig bei der Pizza zu, so dass sie mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei folgte schließlich die Kohlroulade und auf Platz drei die Asia-Gerichte. Platz vier würde ich mit knappen Vorsprung schließlich dem Kichererbsencurry geben, das ich meinte noch häufiger gesehen zu haben als die Putensteak Hawaii – aber bei den letzten beiden Plätzen war die Häufigkeit so eng gestreut dass ich hier absolut nicht sicher sein kann.

Mein Abschlußurteil:
Pizza: ++
Mousse Noisette: ++

Feldsalat mit Champignons & Kartoffeldressing, Rotwein-Rouladen und Apple Crumble – das Kochevent

Gestern fand endlich ein größeres, schon länger geplante Koch-Event statt und ich bin doch tatsächlich mal “Fremd-Kochen” gegangen. Durch die Aufgabenteilung auf mehrere Personen kann ich natürlich nicht die übliche Detailfülle an Fotos bieten wie es sonst hier üblich ist, ich versuche aber mal mit dem vorhandenen Bildmaterial einen Gesamteindruck zu vermitteln.

Auf dem Speiseplan standen:

  • Vorspeise: Feldsalat mit Champignons & Kartoffeldressing
  • Hauptgang: Rotwein-Rouladen mit Rotkraut und selbstgemachten Spätzle
  • Nachspeise: Apple-Crumble mit in Rum eingelegten Rosinen
  • Werfen wir erst einmal einen Blick auf die benötigten Zutaten – für jeweils 3-4 Portionen

    Für den Salat samt Dressing benötigen wir:
    150g Feldsalat
    300g mehlig kochende Kartoffeln
    2 Knoblauchzehen
    60g Schalotten (oder Zwiebeln)
    300ml Geflügelfond
    2 EL Weißweinessig
    100ml Schlagsahne
    100g Champignons
    2EL Olivenöl
    Salz & Pfeffer zum würzen

    Für die Rinder-Rouladen werden benötigt:
    4 große Roulade vom Rind
    200g gewürfelter Speck
    2-3 Zwiebeln
    etwa Senf – wir wählten eine Sorte mit Knoblauch & Petersilie
    2 Zweige Rosmarin
    40g Butter oder Butterschmalz
    2 Petersilienwurzeln
    2 mittlere Stangen Lauch
    2 kleine Gelbrüben
    3 Karotten
    ein Stück Knollensellerie
    3-4 EL Tomatenmark
    500ml trockenen Rotwein
    250ml Portwein

    Für die Spätzle:
    2 Eier
    ½ TL Salz
    250g Mehl
    125ml Wasser

    Für das Rotkraut:
    400-500g Rotkraut (Dose oder Glas)
    2 Lorbeerblätter
    4 Nelken
    n.B. Preiselbeeren
    einen kräftigen Schuss Rotwein
    etwas Wasser

    Für den Apple Crumble:
    40g Rosinen
    einen Schuss Rum
    450-500g Apfel – am besten Golden Delicious
    1 EL Zucker
    1/2 TL Zimt
    1 Prise gemahlene Nelken
    1 Glas trockener Weißwein
    1/2 Zitrone – den Saft davon
    40g Mehl
    10g gemahlene Mandeln oder Nüsse
    40g geschmolzene Butter
    25g Zucker
    1 Messerspitze Salz
    150-200g Creme fraiche (als Garnitur)

    Am besten beginnen wir bei der Zubereitung mit den Rinder-Rouladen, da diese am längsten benötigen. Dazu bereiten wir erst einmal die verschiedenen Gemüsesorten vor. Die Zwiebel wird fein gewürfelt, die Petersilienwurzel geschält und klein geschnitten, die Gelbrüben werden ebenfalls geschält und zerkleinert, der Lauch wird geputzt und in Ringe geschnitten und die Knollensellerie gereinigt und in kleine Stücke zerteilt. Sollten wir Speck am Stück gekauft haben, wäre dieser ebenfalls noch zu würfeln. Von den Karotten schneiden wir die eine Hälfte in Scheiben und die andere Hälfte, die wir für die Füllung verwenden wollen, in dünne Streifen.
    Anschließend waschen wir das Rouladenfleisch, trocknen es und klopfen es mit einem Fleischhammer etwas flach bevor wir sie von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und von einer Seite mit Senf bestreichen.

    01 - Rouladen würzen und mit Senf bestreichen

    Dann belegen wir sie mit Zwiebelwürfeln, Speckwürfeln und Karottenstreifen, klappen sie an der Seite um damit nichts herausfallen kann
    02 - Rouladen belegen
    und rollen sie schließlich zusammen, um sie dort mit einer Rouladennadel oder (wenn diese nicht im Haus) mit einem Zahnstocher zu sichern.
    03 - Rouladen aufrollen

    In einer großen Pfanne oder einem Bräter erhitzen wir dann reichlich Pflanzenöl und braten die Rinderrouladen rundherum scharf an. Das ist wichtig damit sich reichlich Röststoffe bilden die ja einen Teil des Geschmackes von Rouladen ausmachen.
    04 - Rouladen scharf anbraten

    Anschließend entnehmen wir sie und legen sie bei Seite. Wir haben sie anschließen in einem leicht warmen Backofen gestellt damit sie nicht ganz auskühlen.
    05 - Bei Seite legen

    Nachdem wir die Temperatur herunter gedreht haben, braten wir Lauch, Möhren, Sellerie, Petersilien- und Gelbwurz in der Pfanne kräftig an
    06 - Gemüse anbraten

    und geben dann Rosmarin und Tomatenmark hinzu, welches wir kurz mit anrösten
    07 - Tomatenmark und Rosmarin dazu

    bevor wir es mit ein wenig vom Rotwein und Portwein aufgießen
    08 - Mit Wein aufgießen

    einkochen lassen
    09 - einkochen lassen

    und wieder Wein nachgießen. Diesen Prozess wiederholen wir so lange bis der Wein bis auf einen kleine Rest eingekocht ist.
    10 - nachgießen

    Jetzt legen wir die Rouladen zurück in die Pfanne
    11 - Rouladen hinein

    übergießen sie mit dem Rest des Weins,
    12 - Mit Rest Wein übergießen

    würzen sie noch mit etwas Instant-Gemüsebrühe und lassen sie abgedeckt für eineinhalb bis zwei Stunden vor sich hin schmoren.
    13 - schmoren lassen

    Während die Rouladen vor sich hin schmoren, können wir uns den anderen Komponenten zuwenden. Fangen wir mit den Spätzle an. Dazu geben wir Eier, Mehl, Salz und Wasser in eine große Schüssel und kneten sie so lange durch bis eine blasige Teigmasse entsteht. In einem großen Topf erhitzen wir dann reichlich Salzwasser zum kochen und hobeln die Teigmasse mit einem Spätzlehobel hinein.
    14 - Spätzle hobeln
    Sobald sie oben schwimmen, schöpfen wir die Spätzle mit einem Schöpflöffel ab und lassen sie gut abtropfen.
    15 - Spätzle schwimmen oben

    Zwischendurch dürfen wir natürlich nicht vergessen die Rouladen auch mal in ihrer Sauce zu wenden.
    16 - Rouladen wenden

    Haben wir die gesamte Teigmasse zu Spätzle verarbeitet, können wir uns schließlich dem Salatdressing zuwenden. Dazu kochen wir einige Kartoffeln als Pellkartoffeln und während die Kartoffeln kochen würfeln wir die Schalotten in kleine Stücke
    17 - Schalotten würfeln
    und hacken das Knoblauch fein.
    18 - Knoblauch fein hacken
    Beides dünsten wir in etwas Olivenöl glasig an
    19 - Zwiebeln und Knoblauch andünsten
    und gießen es dann mit 300ml Geflügelfond
    20 - Mit Geflügelfond aufgießen
    und 100-120ml Sahne auf
    21 - Sahne dazu
    und lassen es im Topf aufkochen.
    22 - aufkochen lassen
    Anschließend gießen wir alles in ein hohes Behältnis. Sobald die Kartoffeln gekocht sind, schälen wir diese und pressen sie mit in die Sauce aus Sahne, Zwiebeln und Knoblauch.
    23 - gepresste Kartoffeln addieren
    Dann vermengen wir alles mit dem Zauberstab und schmecken es noch nach Geschmack mit Salz und Pfeffer ab.
    24 - verquirlen

    Außerdem können wir jetzt auch den Apple Crumble vorbereiten. Zuerst legen wir die Rosinen in etwas Rum ein. Dann Schälen wir die Äpfeln, vierteln sie und geben sie in einen Topf wo wir sie mit Zucker, Zimt und Nelkenpulver würzen und dann mit dem Zitronensaft und dem Weißwein übergießen. So gefüllt stellen wir den Topf auf den Herd und erhitzen alles bis die Apfel gut durchgekocht aber nicht zu weich ist.
    25 - Äpfel kochen

    Parallel fügen wir 40g Mehl, 10-15g gemahlene Mandeln oder Nüsse, 40g geschmolzene Butter, 25-30g Zucker und eine Messerspitze Salz in eine Schüssel
    26 - Streuselzutaten in Schüssel geben

    und verrühren alles so lange bis eine Streuselmasse entsteht.
    27 - Zutaten vermengen (Streusel herstellen)

    Sind die Äpfelstücke fertig gekocht, verteilen wir sie in einer passenden Form – wir verwendeten eine Gratinform – gießen etwas der Weißweins auf den Topf hinzu und verteilen dann die Rosinen ohne den Rum darüber und bestreuen zum Abschluss alles mit den Streuseln.
    28 - Bestreuen

    Das Ganze muss dann bei 180 Grad für ca. 20 Minuten im Backofen fertig gebacken werden.

    Außerdem dürfen wir natürlich nicht den Rotkohl vergessen. Dazu geben wir das leicht vorgekochte Gemüse auf der Dose oder dem Glas in einen Topf, gießen es mit einem kräftigen Schuss Rotwein und etwas Wasser auf und würzen es mit zwei Lorbeerblättern und vier Nelken, wo wir alles erhitzen und kochen bis es fertig gekocht ist. Während des Kochens rühren wir noch einen großzügigen Teelöffeln Preiselbeeren unter.
    29 - Rotkraut kochen

    Haben wir unsere Rouladen gut durchgeschmort, entnehmen wir sie temporär aus der Sauce, stellen sie im Ofen warm
    30 - Rouladen bei Seite legen

    und geben die Masse aus Sauce und Gemüse in ein Sieb.
    31 - Gemüse in Sieb geben

    Dort passieren wir alles durch ein Sieb mit Hilfe eines passenden Werkzeuges
    32 - Gemüse durch Sieb passieren

    bis eine dickliche, würzige Masse entsteht. Das hat auch den Vorteil dass die Rosmarinnadeln im Sieb zurückbleiben.
    33 - passierte Sauce

    Diese geben wir dann zurück in die Pfanne, verrühren, strecken sie dort etwas mit Sahne und Wasser
    34 - Mit Sahne und Wasser strecken

    und verrühren sie zu einer sämigen Sauce
    35 - zu sämiger Sauce verrühren

    in die wie dann die Rouladen dann zurück legen und dort wieder erhitzen.
    26 - Rouladen zurück legen

    Abschließend schneiden wir noch die Champignons in Scheiben und braten sie in etwas Butter an.
    27 - Champignons andünsten

    Nachdem wir den Feldsalat mit unserem Kartoffeldressing angerichtet haben, geben wir die frisch gebackenen Champignons darauf und servieren dann alles als Entrée.
    28 - Feldsalat mit Kartoffeldressing und Champignons - serviert

    Es folgen die Rouladen, die wir mit unserem selbstgemachten Spätzle und dem Rotkraut kombinieren.
    29 - Rouladen mit Spätzle und Rotkraut - serviert

    Die gut geschmorten, weichen und leicht mürben Rouladen mit ihrer Füllung aus Zwiebeln, Speckwürfeln und Karottenstreifen waren mal wieder perfekt gelungen. Gemeinsam mit der unglaublich würzigen Sauce ein kulinarischer Hochgenuss. Aber natürlich waren auch das Rotkraut und die Spätzle – zumal selbst hergestellt – nicht zu verachten.
    30 - Rouladen -  CloseUp

    Als Dessert kam schließlich der Apple Crumble ins Spiel, der inzwischen ja fertig gebacken war.
    31 - AppleCrumble - fertig gebacken

    Dieser wird, am besten noch warm, mit einer kräftigen Portion Creme fraiche serviert. Die durch das Backen endgültig weich gewordenen Apfelstücke in Kombination mit den in Rum eingelegte Rosinen und dem knusprigen Streuseln ein mehr als gelungener Abschluss des gestrigen Abendmahls.
    32 - AppleCrumble mit Creme fraiche - serviert

    Auch wenn der Aufwand etwas höher war, hat er sich mal wieder absolut gelohnt. Auf die Idee ein Salatdressing aus Sahne UND gepressten Kartoffeln herzustellen war ich vorher noch nie gekommen. Kombiniert mit frisch angedünsteten Champignons an einem Feldsalat eine wahrlich großartige Vorspeise. Der Hauptgang war aber natürlich der große Hit, mit seinen gut durchgeschmorten Rouladen in der würzigen Sauce, dem fruchtigen Rotkraut mit Rotweinnote und schließlich den weichen, selbst gemachten Spätzle oder besser Knöpfle ein unglaublich leckeres Gericht. Und natürlich gab es auch am Dessert in Form eines gebackenen Apple Crumbles absolut nichts auszusetzen. Ich war sehr zufrieden und gemeinsam mit anderen macht das Kochen umso mehr Spaß. 😉

    Guten Appetit

    Putengyros-Nudelauflauf mit Schafskäse – das Rezept

    Auf der Suche nach einem passenden Rezept für ein leckere Mittagsgericht stieß ich heute auf eine verlockend klingende Zubereitungsanleitung für einen Gyros-Nudelauflauf, die ich aber noch nach eigenem Gutdünken modifizierte und erweiterte, wobei die Verwendung von selbst mariniertem Putenfilet und das Addieren von Schafskäse eindeutig zu den größten Änderungen gehörten. Und das Ergebnis war wirklich mal wieder sehr gelungen wie ich feststellen durfte. Daher möchte ich es nicht versäumen meine Variation dieses Gerichtes hier in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für drei bis vier Portionen?

    450-500g Putenfilet
    01 - Zutat Putenfleisch

    Für die Marinade: (von oben links beginnend)
    1 TL Oregano
    1/2 TL Basilikum
    1/4 TL weißer Pfeffer
    1/4 TL Paprika rosenscharf
    1/2 TL Thymina
    1/4 TL Kreuzkümmel
    1/4 TL Salz
    1 Prise Zimt
    2-3 Knoblauchzehen
    ca. 30ml Olivenöl
    1 Schuß Zitronensaft
    02 - Zutaten Marinade

    Außerdem benötigen wir:

    350g Nudeln nach Wahl (Ich nahm Fusili, es gehen aber auch Penne oder Farfalle)
    03 - Zutat Nudeln

    180-200g Champignons (frisch oder Dose – ich nahm frische)
    03 - Zutat Champignons

    1 mittlere rote Paprika
    04 - Zutat Paprika

    1 Chilischote
    05 - Zutat Chilischote

    1 Zwiebel
    06 - Zutat Zwiebel

    500g stückige Tomaten
    07 - Zutat stückige Tomaten

    1,5 EL Tomatenmark
    09 - Zutat Tomatenmark

    200ml Sahne
    08 - Zutat Sahne

    1 EL Thymian
    10 - Zutat Thymian

    2 EL Oregano
    11 - Zutat Oregano

    3 EL Basilikum
    12 - Zutat Basilikum

    200g Schafskäse
    13 - Zutat Schafskäse

    100g + 50g Emmentaler
    14 - Zutat Emmentaler

    1 Zehe Knoblauch
    16 - Zutat Knoblauchzehe

    1 Schuß Tabasco
    15 - Zutat Tabasco

    sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen und etwas zusätzliches Olivenöl zum anbraten.

    Kommen wir nun zur Zubereitung: Zuerst waschen wir das Putenfilet, tupfen es trocken und schneiden es dann in schmale Streifen.
    17 - Pute in Streifen schneiden

    Dann vermengen wir die Gewürze, das Olivenöl, die gepressten Knoblauchzehen und den Zitronensaft zu einer Marinade
    18 - Marinade herstellen

    und legen unsere Putenfiletstreifen darin ein. In einem verschließbaren Behältnis kommt das Ganze dann für 2 Stunden in den Kühlschrank.
    19 - Putenstreifen marinieren

    Kurz vor Ende der Marinierzeit können wir dann damit beginnen den Rest vorzubereiten. Wir kochen also die Nudeln in Salzwasser nach Packungsanleitung,
    23 - Nudeln kochen

    brausen die Champignons ab, trocknen sie und schneiden sie in schmale Scheiben,
    20 - Champignons schneiden

    entkernen und schneiden die Paprikaschote in kleine Stücke,
    21 - Paprika würfeln

    schälen die Zwiebel und schneiden sie in schmale Ringe
    22 - Zwiebel in Ringe schneiden

    und entkernen und schneiden die Chilischote in kleine Stücke.
    24 - Chili schneiden

    Sobald die Nudeln fertig sind – ich probiere dazu einfach eine – schütten wir sie in ein Sieb, schrecken sie kurz mit kalten Wasser ab und lassen sie abtropfen.
    25 - Nudeln abgießen

    Dann braten wir die Paprikawürfel in etwas Olivenöl an
    26 - Paprika anbraten

    und fügen nach ein bis zwei Minuten die Champignons dazu, die wir ebenfalls mit anbraten.
    27 - Pilze mit anbraten

    Ist alles gut durchgebraten legen wir es erst einmal beiseite,
    28 - Gemüse beiseite legen

    braten das marinierte Fleisch scharf von allen Seiten an nachdem wir es aus der Marinade genommen, kurz abgespült und getrocknet haben – wir wollen ja nicht die Gewürze mit Braten und dabei verbrennen,
    29 - Fleisch scharf anbraten

    schalten die Platte etwas herunter, dünsten die Zwiebel und die gepresste Knoblauchzehe mit an
    30 - Zwiebeln mit anbraten

    und geben noch die Chilistücke mit hinzu. Alles lassen wir für einige Minuten braten.
    31 - Chili mit anbraten

    Anschließend addieren wir die stückigen Tomaten,
    32 - Tomaten aufgießen

    rühren das Tomatenmark unter
    33 - Tomatenmark einrühren

    und würzen den Pfanneninhalt mit Basilikum, Oregano und Thymian
    34 - Würzen

    bevor wir schließlich die Sahne aufgießen.
    35 - Mit Sahne aufgießen

    Den Pfanneninhalt lassen wir kurz aufkochen und rühren dann 50g Emmentaler – ungefähr eine Handvoll – in die Masse ein, wo wir ihn schmelzen lassen
    36 - Käse einrühren

    und heben dann die Paprika und Pilze wieder unter.
    36 - Paprika und Pilze unterrühren

    Abschließend schmecken wir alles noch mit Salz und Pfeffer
    38 - abschmecken

    sowie einem kräftigen Schuss Tabasco ab.
    39 - Mit Tabasco schärfen

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

    In eine gefettete Auflaufform schichten wir dann einige der Nudeln
    40 - Mit Nudeln auslegen

    geben etwa die Hälfte der Fleisch-Gemüsemischung auf die Nudeln
    41 - Sauce aufschichten

    und bröseln die Hälfte des Schafskäses darauf.
    42 - Mit Schafskäse bebröseln

    Es folgt eine weitere Schicht Nudeln
    43  -Nudeln auflegen

    der Rest der Sauce
    44 - Rest Sauce addieren

    und schließlich noch der Rest des Schafskäses.
    45 - Verbleibenden Schafskäse aufbringen

    Abschließend bestreuen wir alles noch einmal mit einer Schicht geraspelten Emmentaler.
    46 - Mit Emmentaler bestreuen

    Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir die Auflaufform schließlich hinein und lassen alles für ca. 20-25 Minuten überbacken.
    47 - Überbacken

    Sobald der Käse schön zerlaufen ist und beginnt braun zu werden, können wir die Auflaufform schließlich wieder entnehmen
    48 - Putengyros-Nudelauflauf / Turkey gyros noodle casserole - Fertiges Gericht

    und das Gericht am besten gleich heiß servieren.
    49 - Putengyros-Nudelauflauf / Turkey gyros noodle casserole - Serviert

    Die Entscheidung Emmentaler und Schafskäse kombiniert zu verwenden mag im ersten Moment ungewöhnlich klingen, aber sie erwies sich als geschmacklich sehr gelungene Entscheidung. Gemeinsam mit dem pikant marinierten Fleisch, der kräftig gewürzten Tomaten-Sahne-Sauce und den Paprika- und Champignonstücken, die durch das anbraten ein kräftiges Aroma entwickelt hatten, erwies sich dieses Gericht als würziges und vor allem leckeres Kochkreation die mich mit ihrer pikanten Kräuternote und dem salzigen Schafskäse geschmacklich sehr ansprach.

    50 - Putengyros-Nudelauflauf / Turkey gyros noodle casserole - CloseUp

    Im Originalrezept war noch von der Beigabe von 2cl Metaxa (griechischer Weinbrand) die Rede gewesen, da ich so ein Zeug aber nicht trinke und auch nicht bereit war wegen eines Rezeptes eine Flasche zu kaufen, verzichtete ich darauf. Ansonsten sei abschließend noch angemerkt, dass es sich hier nicht gerade um ein leichtes Gericht handelt. Meiner Berechnung nach hat die ganze Auflaufform ca. 3500kcal, also bei vier Portionen wären das 875kcal pro Portion – aber das war bei dem vielen Käse und der Sahne ja zu erwarten gewesen. Wer nicht auf Kalorien achten muss dem sei dieses Rezept aber wärmstens ans Herz gelegt – ein wirklich leckeres Gericht das sich nicht nur durch seine pikante Kräuternote von anderen Auflaufen deutlich abhebt.

    Guten Appetit

    Farfalle al peperoni [20.09.2011]

    Nachdem ich gestern mit der Entenkeule ja etwas gesündigt hatte, wollte ich es heute mal etwas leichter angehen lassen. Daher schloss ich das heutige Wies’n Angebot in Form eines Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitrone von vorne herein aus und auch die Gebratene Hähnchenbrust auf Currygemüse und Reis bei Globetrotter sowie die Angebote der Asia-Thai-Theke, wo heute Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce auf der Karte stand, ließ ich außen vor. Viel mehr fiel meine Wahl auf die vegetarischen Farfalle al peperoni aus der Abteilung Vitality, das ich noch mit einem Becherchen Walnuss-Mousse ergänzte.

    Farfalle al peperoni

    Auch wenn man mal wieder sehr milde, grüne Peperoni verwendet hatte, von denen sich auch reichlich im Gericht fanden, die aber leider nur eine ganz leichte Schärfe gaben, erwies sich das Gericht doch als recht leckere Wahl. Neben den Farfalle (Schmetterlingsnudeln) und den bereits erwähnten Peperoni fanden sich hier außerdem noch Tomaten, Zucchiniwürfelchen und Champignons, wobei vor allem die Tomaten dem Gericht meiner Meinung nach einen fruchtigen Anstrich gaben. Für gerade mal 543kcal kann man da gerne mal auf Fleisch verzichten. Und auch am luftig-lockere Walnuss-Mousse, das mit einem Stück Walnuss-Kern sowie einem Schoko-Keks-Stange dekoriert war, gab es keinerlei Kritikpunkte.
    Bei den anderen Kantinengästen lag natürlich das Wiener Schnitzel mit deutlichem Abstand ganz vorne auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Die Asia-Gerichte auf Platz zwei kratzen nicht mal Ansatzweise an diesem ersten Platz. Auf Platz drei folgte die Hähnchenbrust und auf Platz vier schließlich die Farfalle – ganz wie es abzusehen gewesen war.

    Mein Abschlußurteil:
    Farfalle al peperoni: ++
    Walnuss-Mousse: ++

    Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce [01.08.2011]

    Nachdem ich ja am Freitag bereits Asiatisch gegessen hatte und auch am Sonntag asiatisch angehaucht gekocht hatte, ließ ich die Angebote der Asia-Thai-Theke wie Pud Pak Raum Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce oder Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry heute mal außen vor. Am kalorienoptimalsten schien aus dem Angebot der regulären Küche heute wiederum der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout, den ich hier schon mal versucht hatte. Aber auch die Tortellini in Schinkensahnesauce bei Globetrotter, welche ich in ähnlicher Form hier schon mal auf dem Tablett gehabt hatte, klangen ganz lecker. Zusätzlich standen auch noch Gebratene Forelle mit Curryreis als Sonderangebot auf der Karte – wohl Reste vom Freitag. Klang gut, sah aber nicht mehr ganz frisch zu sein. Dennoch entschied ich mich heute für das traditionell-regionale Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Kartoffelpüree, irgendwie war mir heute danach. Dazu kam noch ein Becher Bayrische Creme von der Desserttheke.

    Fleischplanzerl mit Pilzrahmsauce / Meat ball with mushroom cream sauce

    Das Kartoffelpüree erwies sich zwar wie üblich als etwas dünner als ich es bevorzuge, dafür erwies es sich aber als angenehm würzig und mit einigen winzigen Gemüsestücken versehen – ich vermute dass man das Püreepulver mit Gemüsebrühe angemacht hatte. Dazu gab es eine angenehm große, mit Zwiebeln gebratene Frikadelle, zu bayrisch Fleischpflanzerl, die in einer cremigen Sauce mit einigen Champignons angemacht war. Die Pilze stammten zwar eindeutig aus der Dose, dafür hatte man aber auch hier eine angenehme Würze erreicht, welche dieses kleine Manko meiner Meinung wieder wett machte. In einem Betriebsrestaurant wäre es außerdem auch ein wenig übertrieben, frische Pilze zu verlangen, oder? Den Abschluss bildete schließlich die lockere Bayrische Creme, eine Art Cremepudding mit Vanillegeschmack, den man mit einigen Schokostreuseln garniert hatte.
    Bei den anderen Kantinengästen war der Geschmack heute sehr durchwachsen. Ich meine dass die Asia-Gerichte und das Fleischpflanzerl sich ein enges Rennen um den ersten Platz lieferten, das die asiatischen Gerichte für sich gewinnen konnte. Nach dem Fleischpflanzerl folgten schließlich die Tortellini auf Platz drei, dahinter die Forelle und schließlich das Zucchini-Möhrenragout auf Platz fünf.

    Mein Abschlußurteil:
    Fleischpflanzerl: ++
    Pilzrahmsauce: ++
    Kartoffelpüree: ++
    Bayrische Creme: ++