Kurztest Frosta Hähnchen Geschnetzeltes

Bei Rewe entdeckte ich während meines Wochenendeinkaufs ein weiteres Fertiggericht der Firma Frosta, das es mir wert erschien einem genaueren Test zu unterziehen. Das Frosta Hähnchen Geschnetzeltes (wobei ich finde dass es als ein Wort, nämlich Hähnchengeschnetzeltes, besser geklungen hätte) zum Preis von 2,69 Euro für den 500g Beutel, ein Gericht das mit “zartem Hähnchenbrust-Filet” für sich wirbt und natürlich wie alle Gerichte dieser Firma frei von Farb- und Aromastoffen ist. Das wäre dann das elfte Pfannegericht in meiner Frosta-Testreihe.

01 - Verpackung Vorderseite
Packung Vorderseite

02 - Verpackung Rückseite
Packung Rückseite

Hauptbestandteil des Gerichtes sind die Bandnudeln, die laut Herstellerangeben 35% ausmachen. Hinzu kommen mariniertes Hähnchenbrust-Filet (13%), Pilze in Form von Champignons und Stockschwämmchen (11%), Zuckererbsenschoten Sahne, Frühlingszwiebeln, Milch, Butter, Knoblauch, Vollmilch, Speisesalz Tomatenmark, Rinder-Fond, Schnittlauch, Kartoffelstärke, Paprika und Pfeffer.
Wie üblich gibt es zwei Wege das Gericht zuzubereiten. Die Verwendung der Mikrowelle kam für mich wie üblich nicht in Frage, ich bevorzuge hier die Verwendung einer Pfanne. Zuerst geben wir also 5 Esslöffel Wasser in eine beschichtete Pfanne

03 - Wasser in Pfanne
Wasser in Pfanne geben

und fügen dann den tiefgefrorene Beutelinhalt hinzu.

04 - in Pfanne geben

05 - Gefrorenes Produkt in Pfanne

Das ganze wird nun auf höchster Stufe erhitzt. Dabei vermischt sich das zugefügte Wasser mit jenem, das mit dem Gericht gefroren wurde und nun abschmilzt. Aus diesem Wasser und der vor allem an den Nudeln haftenden Gewürze entsteht eine Mischung, in der das Gericht nun vor sich hin köcheln kann.

06 - erhitzen
Pfanneninhalt erhitzen

Das Wasser verdampft nun größtenteils und übrig bleiben nur die festen Bestandteile. Ist alles erhitzt, schalten wir die Platte auf mittlere Stufe herunter und lassen alles weitere fünf bis sechs Minuten weiter garen. Dabei sollte man natürlich nicht vergessen alles wiederholt umzurühren.

07 - garen
Gericht garen

Ich verließ mich beim Garen wie immer mehr auf mein Gefühl als auf die Uhr und erwischte wie ich denke einen guten Zeitpunkt, die Platte auszustellen und das Gericht zu servieren.

08 - Frosta Hähnchen Geschnetzeltes - fertiges Gericht

Geschmacklich fand ich das ganze mal wieder sehr gelungen. Aus Wasser und Würzmischung war eine leichte, aber auch recht pikant gewürzte Rahmsauce entstanden, die sehr gut zu den Nudeln, dem tatsächlich sehr zarten Geflügelfleisch und dem knackigen und frischen Gemüse sowie den ebenfalls frisch erscheinenden Pilzen passte. Hat mir sehr gut gemundet, ich würde jederzeit wieder zu diesem Gericht greifen.

09 - Frosta Hähnchen Geschnetzeltes - CloseUp

Zum Schluß werfen wir natürlich wie immer auch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 503 kj
120 kcal
2515 kj
598 kcal
Eiweiß: 8,2g 41,1g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
3,9g
2,1g
19,5g
10,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,9g
0,5g
64,5g
2,5g
Ballaststoffe: 1,1g 5,5g
Natrium: 0,4g 2,2g
BE: 1,1 5,0

Das entsprich 16 WW ProPoints, also einem absolut durchschnittlichen Wert für ein Fertiggericht wie dieses.
Es soll ja Leute geben denen ein halber Beutel für eine Portion reicht, schaut man sich aber die Menge auf dem Teller mal an kann ich mir nicht vorstellen dass ich davon satt werden würde. 😉
Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass ich auch dieses Fertiggericht vorbehaltlos weiterempfehlen kann – eine weitere sehr gelungene Kreation der Firma Frosta.

Meine Wertung: 3 MG

Pikanter Kartoffelgulasch [13.12.2010]

Obwohl die asiatische Theke heute mit Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten mit Currysauce oder Gaeng Peht Mus – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce durchaus interessante Angebote hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit doch mehr der regulär-westlichen Küche zu. Dort stand heute neben Schweinswürstel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree bei den traditionell-regionalen Gerichten und bei Globetrotter Griechischem Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis heute auch im Bereich der Vitality-Speisen Kartoffelgulasch, pikant auf der Karte. Letzteres erschien mir recht verlockend – etwas ähnliches hatte ich hier schon einmal probiert. Also stand meine Entscheidung fest und ich holte mir heute mal wieder ein vegetarisches Gericht auf mein Tablett.

Pikanter Kartoffelgulasch / Zesty potato goulash

Mit dem Attribut “pikant” hatte man hier nicht unbedingt übertrieben. Der Gemüsegulasch aus Kartoffeln, Paprika, Champignons und pürierten Tomaten erwies sich von der Würzung her doch tatsächlich als angenehm würzig und schmackhaft. Zwar hätte es von der Menge her etwas mehr sein können, aber die Portion reichte dennoch aus, um mich bis zum Abend zu sättigen. Es muß halt nicht immer Fleisch sein, man kann hin und wieder auch ohne satt werden. 🙂
Bei den anderen Kantinengästen lagen die Präferenzen aber etwas anders. Auf den ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala würde ich heute eher die asiatischen Gerichte heben, aber knapp gefolgt von den Bifteki auf Platz zwei und den Schweinswürstel auf Platz drei. Der Kartoffelgulasch kam erst auf dem vierten Platz – aber bei solch interessanten Alternativangeboten hat es so ein vegetarisches Gericht es eben schwer. Mit gerade mal 350kcal oder 9 WW ProPoints war dies Gericht aber kalorientechnisch eindeutig die optimalste Entscheidung.

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Kartoffelgulasch: ++

Gai Pad Prik Wan [28.10.2010]

Nachdem ich den Rest der Woche mich auf die westlich angehauchten Gerichte beschränkt hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit heute endlich mal der asiatischen Küche zu. Mit ein Grund dafür war wohl, dass ich heute aus meiner Sicht nichts wirklich interessantes dort angeboten wurde. Am ehesten wäre noch das Zusatzangebot in Form eines “Putengeschnetzelten mit Knöpfle” in Frage gekommen. Das “Holzefällersteak Westmoreland (Mixed Pickles, Zwiebeln), dazu Bratkartoffeln” bei Globetrotter klang zwar gut, war mir aber eindeutig zu kalorienreich. Außerdem wurden noch eine “Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen” bei Vitality und “Burgunderbraten mit Kartoffelknödel und Rotweinsauce” bei den traditionell-regionalen Gerichten angeboten – aber beides sprach mich irgendwie nicht an. Bei den Asia-Gerichten fand ich schließlich neben “Thaoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” auch “Gai Pad Prik Wan – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce“. Süße Chilisauce klang sehr lecker wie ich fand – also entschied ich mich schließlich für dieses Angebot. Dazu nahm ich mir wie üblich eine Schälchen Reis, dass ich heute nicht mit Sambal Olek, sondern mit einer rötlichen, ebenfalls süß-scharfen Sauce ganierte sowie außerdem noch – ausnahmsweise – ein Becherchen Cappucinocreme als Nachtisch.

Gai Pad Prik Wan

Die Sauce erwies sich trotz des Chili nicht als sonderlich scharf, aber in Kombination mit dem zarten Hähnchenfleisch und dem zahlreichen Gemüsesorten als wirklich sehr lecker. Ich entdeckte Frühlingszwiebeln, Karottenscheiben, Zucchini, Champignons, Keimlingen, Salat und einiges mehr – wie immer eine reichhaltige und sehr gelungene Kombination. Dazu passte der Reis und die süßlich-scharfe Sauce perfekt. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall sehr zufrieden und bin auch gut satt geworden. Die angenehm luftig-lockere Caramelcreme wäre zwar nicht mehr unbedingt notwendig, aber trotzdem sehr schmackhaft.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute eindeutig das Steak am höchsten im Kurs, gefolgt von dem Putengeschnetzelten und den Asia-Speisen. Aber auch der Burgunderbraten erwies sich als recht beliebt. Einzig die gefüllte Aubergine sah ich eher selten, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Prik Wan: ++
Reis: ++
Caramelcreme: ++

Pute süß-sauer [30.09.2010]

Am meisten hätte mich heute aus der regulären Küche wohl die “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse” aus dem Bereich Vitality interessiert, ein Gericht dass ich hier und hier schon mal erfolgreich versucht hatte. Die “Bunten Tortellini in Gorgonzolagemüse und Parmesan” bei Globetrotter oder der “Schweinebraten mit Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel” bei Tradition der Region reizten mich beiden nicht. Dann aber entdeckte ich in der Asia-Ecke neben “Asiatischem Gemüse, herzahft gebraten mit Currysauce” und “Moo Pad Bai Krapao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum” auch noch “Pute gebraten mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce“. Irgendwie war mir heute nach etwas süß-saurem, also schlug ich hier zu – kombiniert mit der üblichen Schale Reis und einem Esslöffel Sambal Olek.

Pute süß-sauer / Turkey sweet-sour

Und ich hatte mich wirklich gut entschieden – und das nicht nur, weil gerade kurz vor mir der Wok aus dem sich die Gäste ihre Portion selbst entnehmen können frisch aufgefüllt worden war. Zwar waren die Putenfleischstücke mal wieder recht groß geraten, doch hier hatte ich vorgesorgt und mir sicherheitshalber ein Messer mit aufs Tablett gelegt. Dafür erwiesen sich die paniert gebratenen Fleischstücke als angenehm zart und saftig. Hinzu kam eine wirklich extrem breit gefächerte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, ich entdeckte Karotten, Champignons, Frühlingszwiebeln, Paprika, Blumenkohl, Bambussprossen und einiges mehr. Gekrönt wurde das ganze schließlich durch die wirklich leckere süß-saure Sauce – wobei ich natürlich zugeben muss dass man hier wohl nicht viel falsch machen kann. Vor allem die Kombination aus der Schärfe des mit dem Reis vermengten Sambal Olek und dieser Sauce gab dem ganzen das besondere etwas. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste bevorzugte heute aber recht eindeutig den Schweinebraten, dem ich auf der allgemeinen Beliebtheitsskala heute den ersten Platz zubilligen würde. Danach wurde es dann schon schwieriger – ich denke aber dass die Asia-Gerichte auf Platz zwei kamen, gefolgt von den Tortellini und schließlich der Farmkartoffel. Auch wenn die süß-saure Pute mit Sicherheit kalorientechnisch nicht die optimalste Wahl war, so bereute ich meine Entscheidung letztlich absolut nicht.

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++

Gnocchi mit Austernpilzen & Egerlingen [22.09.2010]

Zwar war ich heute kurz am Überlegen, ob ich nun an der Asia Theke bei den “Poh Piard Tod – Knusprige Frühlingsrollen” oder dem “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsen in Erdnußsauce” zuschlagen soll, ich entschied mich dann aber dagegen. Gut, die “Canneloni mit Fleischfüllung” bei Globetrotter, die ich hier und hier im übrigen schon mal probier hatte, reizten mich nicht so. Und auch das traditionell-regionale “Tellerfleisch mit Wirsinggemüse, Boullionkartoffeln und Meerrettich” konnte mich nicht so recht begeistern. Also entschloß ich mich letztlich, den “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl” aus der Sektion Vitality heute mal eine Chance zu geben.

Gnocchi mit Austernpilzen,Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl / Gnocchi with mushrooms, spinach and fine walnut oil

Ich muss zugeben dass ich bereute, dieses Gericht nicht schon vorher mal probiert zu haben. Das Gericht mit seinen Gnocchi, den Austernpilzen, einigen Egerlingen (Champignons) und etwas Blattspinat erwies sich als angenehm würzig, was wohl auch dem Walnussöl zu verdanken war, dass ihm eine zusätzliche angenehme Geschmacksnote gab. Ich hatte ja befürchtet dass es etwas lasch sein würde, doch damit hatte ich weit gefehlt. Obwohl vegetarisch erwies es sich sogar als angenehm langanhaltend sättigend und sehr wohlschmeckend. Und mit 539kcal oder 14 WW ProPoints war es auch angenehm leicht.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher lieferten sich heute die Canneloni und Tellerfleisch ein Kopf an Kopf-Rennen um den ersten Platz, der meiner Meinung nach knapp von den Canneloni gewonnen wurde. Auf Platz drei folgten schließlich ebenfalls knapp auf die Asia-Gerichte und dann die Gnocchi, die sich obwohl eindeutig auf Platz vier doch als recht beliebt erwiesen. Ich werde das nächste Mal, sollte sich keine signifikant verlockendere Alternative bieten, auf jeden Fall gerne wieder zu diesem Gericht greifen.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Blattspinat & Walnußöl: ++