Maultaschen-Gemüse-Pfanne mit Speck – das Rezept
8.01.2012 17:22 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Die Idee etwas mit Maultaschen zu machen geisterte mir schon länger im Kopf herum, aber es gab immer so viele andere Rezepte dass ich nie dazu gekommen bin. Doch heute wollte ich das endlich mal nachholen. Zur Einschränkung muss ich aber sagen dass ich die hier verwendeten Maultaschen nicht selber gemacht, sondern im Kühlregal des Supermarkts meines Vertrauens fertig gekauft habe – aber so etwas selber zu machen sei jedem freigestellt, ich werde mich bestimmt auch irgendwann mal dran versuchen. Ansonsten sei noch anzumerken dass ich bei der Wahl der Pfannengröße die Menge der Zutaten etwas unterschätzt habe, aber zum Glück ist ja alles noch einmal gut gegangen und ich habe alles hinein bekommen.
Außerdem war das Ergebnis wirklich sehr lecker wie ich feststellen durfte. Daher möchte ich das Rezept hier mal kurz in gewohnter Form vorstellen.
Was benötigen wir also für 2 Portionen?
6 Maultaschen (fertig gekauft oder selbst gemacht) – ich wählte eine vorgefertigte Sorte mit Gemüsefüllung

Salz und weißer Pfeffer zum würzen

sowie etwa 100-150ml Gemüsebrühe. Da ich meine gekauften Maultaschen in Gemüsebrühe kochen musste verwendete ich etwas von dieser.
und etwas Olivenöl zum braten
Zuerst kochen wir unsere Maultaschen nach Packungsbeschreibung – bei mir war das wie bereits erwähnt in Gemüsebrühe.

Während die Maultauschen kochen, brausen wir unsere Champignons ab,

Dann schneiden wir die Champignons in Scheiben oder Vierteln bzw. Achteln sie,

zerteilen die Lauchstange in Ringe,

schälen die Möhre und schneiden sie in Stifte

und entkernen die Paprika und schneiden sie ein Streifen oder Würfel.

Sind die Maultaschen fertig, entnehmen wir sie dem Topf, lassen sie kurz etwas abkühlen und halbieren oder vierteln sie dann.

Nun erhitzen wir etwas Öl in einer Pfanne und braten die Maultaschen rundherum darin an. Dann entnehmen wir sie und stellen sie bei Seite.

In dem noch heißen Fett können wir nun den Speck auslassen und etwas anbraten,

und wenig später auch die Paprika hinzu zu geben. Beides lassen wir für einige Minuten mitbruzzeln und Farbe annehmen.

und die Champignons, die wir beides einige Minuten ebenfalls anbraten lassen

und dann mit 100 – 150ml Gemüsbrühe aufgießen.

Das Ganze lassen wir kurz aufkochen und würzen es dabei gleich mit Salz und weißem Pfeffer um es dann für sieben bis acht Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen und dabei gelegentlich umrühren.

Nun fügen wir unsere Maultaschen wieder hinzu und lassen es für weitere sieben bis acht Minuten köcheln.

In der Zwischenzeit können wir ja unser Schnittlauch waschen, trocken schütteln und zerschneiden.

Zum Abschluss stellen wir die Platte aus, fügen die Creme fraiche

und verrühren es gut mit dem restlichen Pfanneninhalt.

Und fertig ist unsere Maultaschen-Gemüse-Pfanne, die wir sogleich servieren und genießen können.

Ein wirklich sehr leckeres und gelungenes Gericht wie ich schnell feststellen durfte. Durch die kräftige Eigenwürze der Maultaschen und der Gemüsebrühe war die Zugabe von Salz und Pfeffer nur in geringen Mengen notwendig gewesen. Gemeinsam mit der Creme fraiche und dem Schnittlauch eine überaus schmackhafte und sehr sättigende Kreation. Einzig die Maultaschen hätten wohl besser geviertelt statt nur halbiert werden sollen, aber es ging natürlich auch so und dies hatte keinerlei Einfluss auf den Geschmack.
Mit 1700kcal für die ganze Pfanne, also 850kcal pro Portion, erreichte der Rezept einen guten Mittelwert was die Nährwerte angeht. Ein großer Teil der Kalorien ist dabei auf die Maultaschen mit 600kcal zurückzuführen. Lässt man den Speck weg kann man hier übrigens noch mal insgesamt 380kcal sparen, ich hatte diesen aber noch im Kühlschrank gehabt und musste ihn dringend verbrauchen, daher hatte ich ihn hier mit verarbeitet. Das “Originalrezept” war fleischlos gewesen. Aber ich bereute die Entscheidung nicht – aber das muss jeder selbst entscheiden.
Guten Appetit

Tags: abendessen, bacon, carrots, champignons, chives, cooking, creme fraiche, dinner, essen, food, gemüse, karotten, küche, kitchen, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lunch, maultaschen, mittagessen, mushrooms, nahrung, nahrungsmittel, paprika, Pilze, recipe, rezept, schnitlauch, speck
Blätterteig-Quiche mit Gemüse, Feta & Camembert – das Rezept
11.12.2011 20:24 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Als ich bei einer Überprüfung meines Gefrierfaches dort noch Brokkoli und Blumenkohl entdeckte, entschied ich mich dazu diese heute mal zu verbrauchen. Dabei kam mir die Idee einen Quiche daraus zu machen. Normalerweise werden solche Quiche oder Tarte ja mit Mürbeteig zubereitet, doch da ich noch etwas Blätterteig im Kühlschrank hatte verwendete ich diesen. Noch ein paar angebratene Champignons, ein paar Scheiben Camembert und etwas Feta dazu und fertig war die Gemüsetorte. Optional hätte man natürlich noch etwas Kochschinken oder Speck mit hinein schneiden können, aber ich verzichtete darauf denn ich wollte nach der Schlemmerei gestern heute mal etwas kürzer treten.
Was benötigen wir also für 4 Portionen?
175g Creme legere mit Kräutern

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und etwas Butter oder Butterschmalz zum andünsten der Champignons und zum ausfetten der Form
Zuerst bereiten wir unser Gemüse vor. Dazu schälen wir die Möhren und schneiden sie in dünne Scheiben.

Außerdem waschen wir unsere Champignons und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.

Brokkoli, Blumenkohl und Möhren setzen wir dann in einem Topf mit Salzwasser auf und lassen sie für ca. 10 bis 15 Minuten leise kochen damit sie weich, aber noch bissfest sind.

In einer Pfanne zerlassen wir dann etwas Butterschmalz oder Butter

und dünsten darin unsere Champignons von beiden Seiten gut an.

Außerdem können wir den Backofen bereits jetzt auf 200 Grad vorheizen.
Nachdem wir unsere Quiche-Form ausgefettet haben, kleiden wir sie mit dem Blätterteig aus

stechen mit Hilfe einer Gabel einige Löcher in den Boden

und backen den Teig dann ohne Füllung für fünf bis sieben Minuten im Ofen vor. Damit verhindern wir dass der Teig nach der Befüllung zu matschig wird.

Sobald das Gemüse gar ist, gießen wir es in ein Sieb ab und lassen es gut abtropfen.

Während das Gemüse abtropft, geben wir Sahne, die aufgeschlagenen Eier und die Creme legere in ein passendes Behältnis

und würzen es dabei kräftig mit Salz, Pfeffer sowie einer guten Prise Muskatnuss.

Außerdem schneiden wir noch den Camembert in Scheiben.

Dann verteilen wir das vorgekochte Gemüse in die Quiche-Form mit dem angebackenen Blätterteig

übergießen alles mit der Sahne-Frischkäse-Mischung

und belegen es dann mit den Camembert-Scheiben

sowie dem zerbröselten Feta-Käse.

Alles kommt dann für 30 bis 35 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.

Sobald de Camembert einigermaßen geschmolzen ist und der Feta an den Spitzen beginnt braun zu werden, können wir die Form entnehmen

und wenig später servieren. Wenn man den Quiche einige Minuten stehen lässt, lässt er sich übrigens besser schneiden. ![]()

Das Ergebnis war ein lockerer Gemüsekuchen aus Brokkoli, Blumenkohl und Möhren in einer luftigen Sahne-Frischkäse-Eier-Masse, die im Backofen ein Stück aufgegangen war, aber dennoch gut für den Zusammenhalt des Ganzen sorgte. Dank der guten Würzung durch Salz, Pfeffer, Muskatnuss sowie die Kräuter aus der Creme legere erwies sich das Gericht als geschmacklich sehr gehaltvoll und lecker. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden.
Und auch was die Kalorien angeht erwies sich das Gericht als angenehm leicht. Meiner Kalkulation nach hat die gesamte Quiche-Form samt Inhalt ca. 2100kcal, das entspricht gerade mal 525kcal pro Portion wenn man davon ausgeht dass hier vier Personen von Essen können. Uns selbst wenn man noch 200g Kochschinken mit hinein schneiden würde, würde der Wert auf gerade mal 2400kcal steigen. Ein leichtes und trotzdem leckeres Gericht, dessen Rezept ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann.
Guten Appetit

Nachtrag: Das Ganze schmeckt zwar auch kalt, eignet sich aber dennoch Problemlos zum Aufwärmen in der Mikrowelle.
Tags: abendessen, backen, baking, blätterteig, Blumenkohl, brokkoli, camembert, champignons, cooking, dinner, eggs, Eier, essen, feta, food, frischkäse, Käse, küche, kitchen, kochen, kochexperiment, kochexperimente, kräuterfrischkäse, lunch, möhren, mittagessen, mushrooms, nahrung, nahrungsmittel, puff pastry, quiche, recipe, rezept, sahne
Weichweizen-Paella mit Shrimps, Muscheln & Rotbarsch – das Rezept
4.12.2011 21:02 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Am heutigen Sonntag war mir der Appetit nach etwas mit Fisch und Meeresfrüchten und daher entschloss ich mich dazu mal eine Paella zu machen. Jedoch keine gewöhnliche Paella mit Reis sondern eine Variation mit Weichweizen, auch Ebly genannt. Neben reichlich Gemüse fügte ich außerdem Rotbarschfilet, Muscheln und Shrimps mit hinzu. Zwar war ich nicht sicher ob das Ganze gelingen würde, da ich hier einfach verschiedene Rezepte die in diese Richtung gingen nach eigenem Gutdünken kombinierte, doch das Ergebnis konnte ich einfach nur als sehr gelungen bezeichnen – daher möchte ich es nicht versäumen das so entstandene Rezept Rezept hier kurz vorzustellen.
Was benötigen wir also für 2 Portionen?
125-150g Weichweizen (Ich hatte noch welchen im Kochbeutel vorrätig)

1 kleine Dose Muscheln in Knoblauchsauce (115g)

1 kleine Dose Champignons (200g)

1 kleine Dose Brechbohnen (200g)

zum Würzen Salz, Curry, Pfeffer und Zitronensaft

sowie etwas Olivenöl zum anbraten
Zuerst kochen wir nun den Weichweizen gemäß Packungsbeschreibung in etwas Salzwasser.

Während dieser kocht, wenden wir uns dem Gemüse zu und bereiten es vor. Dazu schälen wir die Möhren

und raspeln sie mit Hilfe einer Küchenreibe (oder Maschine) sehr fein.

Die Zucchini waschen wir und raspeln sie etwas grober.

Außerdem entkernen wir die Paprika und schneiden sie klein,

und vierteln oder halbieren, je nach Größe, die Champignons.

Sobald der Weichweizen fertig gekocht ist, befreien wir ihn aus dem Kochbeutel und stellen ihn erst einmal bei Seite.

Außerdem zerteilen wir das Rotbarschfilet in mundgerechte Stücke und bestreuen es mit etwas Salz sowie einem Spritzer Zitronensaft.

In einer großen Pfanne schwitzen wir nun die Zwiebelstücke mit etwas Olivenöl an

und geben dann die Paprikastücke hinzu, die wir einige Minuten mit anbraten.

Anschließend geben wir die grob gerieben Zucchini

und die fein geriebenen Möhren mit in die Pfanne.

Wenig später folgen die Champignons

Alles lassen wir nun einige Minuten gut durchbraten und würzen es dabei mit Pfeffer, Salz und Curry.

Schließlich geben wir noch den Weichweizen hinzu

und vermengen diesen gut mit dem Gemüse. Dann drehen wir die Platte auf eine niedrige Stufe herunter.

In einer weiteren, kleineren Pfanne braten wir nun die Muscheln in etwas Öl an und gießen dabei etwas der Knoblauchmarinade aus der Dose mit hinzu.

Dann geben wir das Rotbarschfilet

und wenig später auch die Shrimps mit hinzu.

Beim braten entsteht etwas Flüssigkeit in der Pfanne und wir braten unter gelegentlichem Umrühren nun alles

bis diese Flüssigkeit vollständig eingekocht ist.

Dann geben wir Fisch und Meeresfrüchte zu der Weichweizen-Gemüse-Mischung

und heben es unter, wobei wir die Pfanne wieder auf eine mittlere Stufe hochschalten.

Anschließend probieren wir alles

und schmecken es noch einmal mit Salz, Pfeffer, Curry und einem Spritzer Zitronensaft ab.

Dann bleibt nichts mehr zu tun als das Gericht zu servieren.

Eine wirklich sehr gelungene Paella wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Die Mischung aus Fisch und Meeresfrüchten harmonierte Geschmacklich wie ich fand wunderbar mit den verwendeten Gemüsesorten und natürlich dem Zartweizen als Sättigungsbeilage. Abgerundet wurde alles schließlich durch Salz, Pfeffer und natürlich vor allem dem Curry und dem Spritzer Zitronensaft.
Ein wirklich leckeres und auch recht schnell zubereitetes Gericht, das mit ca. 1200kcal für alles, also 600kcal pro Portion auch absolut im Rahmen für einen leichten Mittags- oder Abendgenuss ist.
In diesem Sinne: Guten Appetit

Tags: abendessen, beans, bohnen, champignons, cooking, curry, dinner, Ebly, essen, food, garnelen, küche, kitchen, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lunch, möhren, mittagessen, muscheln, mushrooms, mussels, nahrung, nahrungsmittel, paella, paprika, recipe, rezept, shrimps, soft wheat, weichweizen, zucchini
Pizza Calzone – das Rezept
19.11.2011 22:01 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Schon seit längerem hatte ich nicht mehr die Gelegenheit gehabt mal eine Pizza Calzone zu verzehren. Daher nutzte ich heute mal die Gelegenheit, mir eine solche selbst zu fertigen und dabei gleich eine neue Pizzateig-Variation zu testen die ich vor einiger Zeit entdeckt hatte. Und das Ergebnis erwies sich als wirklich mehr als gelungen so dass ich es nicht versäumen will Rezept hier in der üblichen Form kurz einmal vorzustellen.
Was benötigen wir also für 2 Portionen?
Für den Teig
350g Weizenmehl – Type 405

1 TL Salz
1 EL Zucker
1 TL Knoblauchgranulat (die neue, “geheime” Zutat)

Für die Sauce (Pizzaiola)
2 kleine oder 1 große Zehe Knoblauch

2 – 3 kleine Chilischoten (Optional – wenn man es scharf mag)

1 – 1,5 TL italienische Kräuter

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen und einen Schuss Olivenöl zum anbraten
Für die Füllung
100 – 120g frische Champignons

sowie etwas Olivenöl oder Butterschmalz zum andünsten der Pilze
80 – 90g Pizzakäse (Mozzarella)

Beginnen wir damit, den Teig zuzubereiten da dieser am längsten braucht. Dazu bröseln wir die Hefe in das lauwarme Wasser und lösen sie darin auf,

dann drücken wir eine Mulde ins Mehl, geben den Zucker hinein, gießen dann die aufgelöste Hefe hinzu

und kneten alles kurz durch damit sich der Zucker mit der Hefe verbindet. Zucker ist die Nahrung für den Hefepilz und sorgt für eine gutes Aufgehen des Teiges.

Es folgen Salz, Knoblauchgranulat und die zwei Esslöffel Olivenöl,

dann kneten wir alles wieder so lange mit dem Knethaken und auch mit den Händen durch bis eine kleine Teigkugel entstanden ist die sich leicht von den Gefäßwänden lösen lässt.

Diese stellen wir nun abgedeckt für ca. 60 Minuten an einen warmen Ort damit der Teig gut aufgehen kann. Ich ließ dazu den Backofen kurz auf 50 Grad aufheizen, schaltet ihn aus und stellte das Behältnis dann hinein wobei ich einen Kochlöffel in die Backofentür klemmte damit es nicht zu heiß wird.

In der Zwischenzeit können wir uns um die Pizzasauce oder Pizzaiola kümmern. Dazu schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in kleine Würfel.

Außerdem entkernen wir die Chilis und zerteilen sie in kleine Stücke,

spülen die Champignons gründlich unter dem laufenden Wasserhahn ab – so können sie sich nicht so sehr mit Feuchtigkeit vollsaugen –

und schneiden sie dann in dünne Scheiben.

Außerdem zerteilen wir Salami und Schinken in kurze Streifen.
Sobald diese Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen sind, können wir die gewürfelte Zwiebel in einem kleinen Topf mit etwas Olivenöl glasig andünsten

pressen die Knoblauchzehen hinzu

und lassen wenig später auch die Chilis kurz mit andünsten.

Nun geben wir das Tomatenmark hinzu, rösten es kurz mit an

und die Tomatenstücke mit in den Topf.

Während alles kurz aufkocht, würzen wir es mit Pfeffer und Salz

sowie den italienischen Kräutern

und lassen es dann auf niedriger Stufe reduzieren so dass eine dickliche Masse entsteht. Sollte es zu wenig erscheinen können wir es ggf. noch mit etwas Tomatenketchup strecken.

Außerdem dünsten wir unsere Champignonscheiben in einer weiteren Pfanne rundherum an. Ich wählte dazu Butterschmalz weil ich der Meinung war dass dies den Geschmack intensiviert, es geht aber natürlich auch mit Olivenöl.

Nach etwa einer Stunde ist unser Teig gut aufgegangen.

Nachdem wir den Backofen auf 225 Grad eingestellt haben so dass er vorheizt können wir den Teig in zwei gleich große Portionen zerteilen

und auf einer bemehlten Fläche mit dem Nudelholz dünn ausrollen

so dass am Ende zwei ungefähr runde Teigfladen entstehen.

Die Hälfte dieser Teigrohlinge bestreichen wir nun mit der Pizzasauce wobei wir einen kleinen Rand frei lassen

belegen die Sauce dann mit dem Salami und Kochschinken

sowie unseren angebratenen Champignons

und bestreuen alles dann mit einer guten Handvoll des geraspelten Mozzarella.

Anschließend klappen wir die unbelegte Seite über die belegte

und drücken ggf. die Ränder mit einer Gabel fest zusammen.

Die so entstandenen Roh-Calzones geben wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech

wo wir die Oberseite mit einer dünnen Schicht der Pizzasauce bestreichen

und dann noch einmal mit etwas von unserem Pizzakäse bestreuen.

Sobald der Backofen aufgeheizt ist, schieben wir unser Backbleck auf die zweitunterste Schiene hinein und lassen die Calzones für 20 – 25 Minuten backen.

Dabei spielt das Auge natürlich wieder eine größere Rolle als die reine Dauer – sobald die oben aufgetragene Pizzasauce mit dem Käse eine verschmolzen ist und beginnt richtig dunkel zu werden können wir unsere Calzones entnehmen

und sofort – mit etwas getrockneten Basilikum bestreut – servieren.

Zwar war der Teig trotz des dünnen Ausrollens etwas dicker geraten als ich ursprünglich beabsichtigt hatte, aber dass tat dem Genuss keinerlei Abbruch.

Die Pizzasauce war durch die Chilis angenehm scharf geworden und ergab in Kombination mit dem Kochschinken und den Salami sowie den angebratenen Champignons eine nahezu perfekte Füllung für eine gute Calzone. Gemeinsam mit dem Käse, der wie erwartet geschmolzen war und sich so mit den restlichen Bestandteile der Füllung eine Einheit eingegangen war, erwies sich diese Calzone-Zubereitung als leckere und sehr sättigender Genuss.
Wie ich – leider erst im Nachhinein bei der Recherche für diesen Beitrag – erfuhr, wird die “Original” Calzone ja noch mit Ricotta und Schinken, aber ohne Salami gefertigt. Aber was die Nährwerte angeht war ich mit Sicherheit auch mit dieser Zubereitung mehr als gut bedient gewesen. Unabhängig davon kann ich diese Zubereitung vorbehaltlos weiterempfehlen – für meine erste selbst gemachte Calzone war dieses Rezept (das ich wie üblich aus der Kombination mehrerer Rezepte selbst zusammengestellt hatte) sehr gelungen und lecker. Natürlich hoffe ich auch dem versierten Hobbykoch damit eine kleine Anregung geben zu können. So verbleibt mir nur noch zu sagen:
Guten Appetit

Tags: abendessen, ölteig, backen, baking, calzone, champignons, cheese, chili, cooking, dinner, essen, food, garlic, ham, hefe, Käse, küche, kitchen, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lunch, mittagessen, mozzarella, mushrooms, nahrung, nahrungsmittel, onion, Pilze, pizza, red wine, rotwein, Salami, schinken, teig, tomaten, zwiebel
Pizza mit Schinken, Salami & Peperoni [17.11.2011]
17.11.2011 21:25 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Da ich ja gestern bereits Asistisch gegessen hatte, ließ ich die Angebote von der Asia-Thai-Theke in Form von Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art und Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem rotem Curry mal außen vor und konzentrierte mich auf die reguläre Küche. Sowohl die traditionell-regionale Kohlroulade mit Specksauce und Kartoffelpüree als auch das Putensteak Hawaii mit Curryreis bei Globetrotter klangen hier recht verlockend und das Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis aus der Sektion Vitality erschien mit was die Nährwerte am günstigsten und ich hätte mich mit Sicherheit für dieses Gericht entschieden – wäre nicht unangekündigt als Zusatzangebot eine Pizza mit Schinken, Salami und Peperoni auf die Karte aufgenommen worden. Vorbereitet, aber frisch im lokalen Pizzaofen gebacken erschien mir dieses Angebot doch zu verlockend als dass ich dieses Angebot hätte ablehnen können. Optional standen noch getrocknetes Basilikum und eine scharfe rote Sauce zum optionalen bestreuen durch die Gäste zur Verfügung – ich griff hier beim Basilikum zu. Zusätzlich nahm ich mir noch ein Becherchen Mousse Noisette von der Dessert-Theke.
Die schätzungsweise zwischen 24 bis 26cm große Pizza besaß zwar einen für meinen Geschmack etwas zu breit geratenen Rand, aber der Rest war dafür aber reichhaltig belegt. Auf einer Schicht aus würzig-fruchtiger Tomatensauce hatte man dünne Salamischeiben, Kochschinken, zwei eingelegte leicht scharfe und große grüne Peperoni und einigen geschnittenen Champignons sowie natürlich den üblichen Käse. So frisch aus dem Ofen gab es nichts maßgebliches daran auszusetzen. Ich fand sie – vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache dass es sich hier um einen Kantinenpizza handelte – wirklich sehr gelungen. Über den etwas breiten Rand sehe ich mal großzügig hinweg. Und auch an dem lockeren, sahnigen Mousse Noisette mit seinem Schokogeschmack gab es keinen Grund zur Kritik.
Und auch die anderen Kantinengäste griffen unübersehbar häufig bei der Pizza zu, so dass sie mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei folgte schließlich die Kohlroulade und auf Platz drei die Asia-Gerichte. Platz vier würde ich mit knappen Vorsprung schließlich dem Kichererbsencurry geben, das ich meinte noch häufiger gesehen zu haben als die Putensteak Hawaii – aber bei den letzten beiden Plätzen war die Häufigkeit so eng gestreut dass ich hier absolut nicht sicher sein kann.
Mein Abschlußurteil:
Pizza: ++
Mousse Noisette: ++
Tags: betriebsrestaurant, champignons, dessert, essen, food, ham, kantine, Käse, kochschinken, lunch, mittagessen, mousse, mushrooms, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, noisette, peperoni, Pilze, pizza, Salami, schinken, tomatensauce, tomato sauce











































