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Schwabenteller [12.03.2020]

Donnerstag, März 12th, 2020

Zwar hatten sich einige Kollgen heute dazu entschlossen, anstatt in die Kantine zu einem nahen Bäcker zu gehen um dort Leberkässsemmeln und ähnliches zu essen, aber ich schloss mich dann doch lieber den Kantinengängern an, denn mit einem „Schwabenteller“ Minutensteak vom Schwein in Schwammerlsauce, Käsespätzle und Röstzwiebeln + 3 Komponenten nach Wahl stand im Abschnitt Daily ein durchaus verlockendes Gericht auf der heutigen Tageskarte. Obwohl auch der Ceasar Salate mit Parmesandressing und Hähnchenbrust aus der Sektion Vital gar nicht mal so übel aussah. Nur für die Spinat- Ricottacanneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Veggie konnte ich mich nicht so recht begeistern. Außerdem gab es wohl noch ein Asia-Gericht, aber ich konnte nicht erkennen was es war – leider sind diese auf der Speisekarte ja nicht mehr aufgeführt. Kurz überlegte ich zwar, ob ich zum Salat wechseln sollte, da ich aber größeren Hunger verspürte blieb ich dann doch beim Schwabenteller. Dazu gesellten sich noch etwas Rosenkohl, die man mir an Gemüsetheke aushändigte sowie ein Becherchen Rote Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Swabian dish / Schwabenteller

Die zwei kleinen Schweine-Minutensteaks lieferten schon mal eine nicht zu verachtende Menge an mageren, zarten und sogar saftigen Fleisch, zu dem gut die cremige Sauce mit ihren Champignons passte – auch wenn letztere offensichtlich aus der Dose bzw. dem Glas stammten und nicht frisch waren. Und auch an den Käsespätzle gab es geschmacklich nichts auszusetzen, sogar der Käse besaß dieses Mal ein durchaus merkbares Aroma. Einzig die Röstzwiebeln gaben etwas Anlaß zur Kritik, denn sie waren nicht wirklich knusprig und hätten gerne noch 1-2 Minuten länger geröstet sein können – oder sie waren nicht mehr frisch. Auf jeden Fall muss ich hier einen Punktabzug verteilen. Das gleiche gilt für den Rosenkohl, der etwa zur Hälfte zwar einigermaßen knackig, zur anderen Hälfte aber leider total matschig war. An der roten Grütze mit ihrer Garnitur aus Sahne gab es aber nichts auszusetzen.
Wie nicht anders erwartet erfreute sich der Schwabenteller heute auch bei den anderen Gästen großer Beliebtheit und konnte sich unagefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Tortelline, die aber nur knapp vor dem Ceasar Salat lagen der somit auf Platz drei landete. Knapp danach folgte das Asia-Gericht auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteaks: ++
Pilzrahmsauce: ++
Käsespätzle: ++
Röstzwiebeln: +
Rosenkohl: +
Rote Grütze: ++

Schwabenteller & Karottencremesuppe [11.12.2019]

Mittwoch, Dezember 11th, 2019

Nachdem ich mal wieder zwei Tage von meinen Resten vom Wochenende gelebt hatte, wollte ich heute endlich unserem Betriebsrestaurant den ersten Besuch diese Woche abstatten. Das Angabot dort war nicht uninteressant, denn man hatte mal wieder den Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein + 3 Komponenten nach Wahl im Abschnitt Daily auf die Tageskarte gesetzt, der traditionell mit Pilzrahmsauce, Käsespätzle und Röstzwiebeln serviert wurde. Aber auch mit den Spaghetti Vongole mit würziger Tomatensauce, gebackenen Muscheln und Grana Padano bin ich der Vergangeheit recht gut gefahren, auch wenn man natürlich wie üblich keine echten Venusmuscheln (Vongole) sondern Miesmuscheln in der Sauce verwendet hatte. Allerdings hatte man die Spaghetti durch Penne Rigata ersetzt, was mir nicht ganz so zusagte. Den Vegetarischer Makkaroniauflauf mit gebratenen Champignons, getrockneten Tomaten und Mozzarella bei Veggie hatte ich beim lesen der Speisekarte im Intranet eigentlich ausgeschlossen, doch als ich ihn auf den Bildschirm am Eingang sah, so als riesigen, von Käse und vielleicht Eiern zusammengehalteten und mit Gemüse versetzten Nudel-Quader auf einem Bett aus Tomatensauce mit Kräutern revidierte ich meine Ablehnung doch wieder und zog ihn zumindest in Betracht. Außerdem gab es noch Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Tomatensauce und Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Currysauce an der Asia-Wok-Theke, doch danach lag mit heute weniger der Geschmack. Letztlich fiel meine Wahl dann aber doch auf den Schwabenteller. In der Annahme dass die Sauce und die Röstzwiebeln nicht als extra Komponenten galten gesellten sich noch eine Suppe und ein Dessert in Form von Bananenschaumcreme dazu. Bei den Suppen gab es eine Asia-Curry-Suppe, eine Karottencremesuppe und eine Brühe mit Rindfleischeinlage. Die Asia-Suppe passte gar nicht wie ich fand und etwas „gemüsiges“ wie die Karottencremesuppe schien mit besser zu passen als eine Rinderbrühe. Daher griff ich zur Karottencreme als Vorsuppe.

Swabian dish & carrot soup / Schwabenteller & Karottensuppe

Die Suppe erwies sich als – für meinen Geschmack – recht süß geraten, aber sie passte relativ gut zum Hauptgericht – auch wenn ich mir ein paar mehr Gemüsestücke gewünscht hätte, doch diese Suppe war komplett püriert. Beim Hauptgericht gab es leider auch einige Kritikpunkte. Zum einen waren sowohl die Käsespätzle als auch das Minutensteak nur noch lauwarm, außerdem war die Sauce wieder recht dünn und die Pilzen (Dosenchampignons) darin sehr kleinteilig und was die Menge anging schon fast homöopathisch. Hinzu kam dass das Minutensteak zwar angenehm groß und mager geraten war, das Fleisch selbst sich aber stellenweise als recht trocken herausstellte, was man auch nur bedingt mit der Sauce kompensieren konnte, da davon nicht allzu viel auf dem Teller war und man sie ja auch benötigte um die nur mäßig saftigen Käsespätzle zu binden. Einzig an den schön knusprigen und genau auf den Punkt gerösteten Zwiebeln gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Und der Nachtisch mit seiner schaumig-fruchtigen, nicht zu süßen Bananenschaumcreme entzog sich glücklicherweise auch jeglicher weiterer Kritik. War insgesamt zwar in Ordnung, aber ich habe auch schon bessere Schwabenteller hier gegessen.
Dennoch war eben dieser Schwabenteller heute mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung das am häufigsten gewählte Gericht unter den anderen Gästen und konnte sich somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich, ganz unerwartet, den vegetarischen Makaroniauflauf, der wohl auch aufgrund seiner massiv wirkenden Quaderform ungewöhnlich großer Beliebtheit erfreute. Ihm folgten die Penne Rigata Vongole auf dem dritten Platz und knapp dahinter die Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Karottencremesuppe: ++
Minutensteak: +
Röstzwiebeln: ++
Pilzrahmsauce: +
Käsespätzle: ++
Bananenschaumcreme: ++

Käsespätzle-Kuchen – Resteverbrauch [02.09.2019]

Montag, September 2nd, 2019
Cheese spaetzle cake - Leftovers / Käsespätzle-Kuchen - Resteverbrauch

Wie üblich wenn ich am Wochenende größere Mengen gekocht habe, nutzte ich auch am heutigen Montag die Gelegenheit die Reste meines Käsespätzle-Kuchens mit Chipskruste aufzubrauchen. Gerade Nudelaufläufe eignen sich ja ganz besonders gut, um in der Mikrowelle aufgewärmt zu werden und das war bei diesem Gericht nicht anders. Weiterhin sehr lecker, wenn die Kruste auch nicht mehr ganz so knusprig war wie als er frisch aus dem Ofen kam.
Im Betriebsrestaurant verpasste ich dabei auch nichts außergewöhnliches. Vielleicht hätte ich mich ja für den Mexikanischer Wrap mit Kräuterquark und Salat bei Vital entschieden, der bestimmt mit Chili con Carne gefüllt war. Obwohl auch das Bulgur-Quinoa Gemüse mit Hirtenkäse bei Veggie nicht schlecht klang. Das Holzfällersteak + 3 Komponenten nach Wahl bei Daily, das bestimmt mit Röstkartoffeln und Sauce serviert wurde, hätte ich wiederum wegen des Preises eher boykottiert. Eventuell hätte ich aber auch bei den Gebackene Frühlingsröllchen oder dem Gebratenen Hühnerfleisch mit Gemüse in Austern-Sauce zugegriffen, obwohl ich am ehesten wohl zum Wrap geneigt hätte. Aber das sind alles natürlich nur theoretische Überlegungen, denn ich hatte ja den Inhalt meiner Restebox. 😉

Käsespätzle-Kuchen mit Kartoffelchips-Kruste – das Rezept

Sonntag, September 1st, 2019

Am heutigen Samstag hatte ich bei fast noch einmal sommerlichen Temperaturen wenig Lust auf langwierige Kochexperimente in der warmen Küche. Daher entschloss ich mich ein schnell zuzubereitendes Rezept auszuprobieren, das ich vor einiger Zeit im Internet entdeckt hatte: einen Käsespätzle-Kuchen mit Kartoffelchips-Kruste. Wie der Name schon vermuten lässt kein leichter Genuss, aber ich fand die Idee einfach nur genial. Es lief bei mir dann aber doch nicht ganz so reibungslos wie in dem Video, das man auf der Seite der Quelle dieses Rezeptes sehen kann, aber lecker war es trotzdem. Leider hatte ich keine Backform für einen Frankfurter Kranz, weswegen ich einfach auf eine Kastenform zurückgriff, aber das sollte eigentlich kein Problem sein. Nur die Mengenangaben auf der Quellenseite erschienen mir, abgesehen davon dass sie wohl eher Schupfnudeln als Spätzle verwenden, etwas wenig, weswegen ich zusätzlich die Zutaten-Menge ein wenig erhöhte. Und damit fuhr ich ganz gut, denn die Mengen aus der Quelle waren offensichtlich kaum genug um die Form zu füllen – man kann mir nicht erzählen dass 400g Spätzle (oder Schupfnudeln) ausreichen, um eine schätzungsweise 23cm durchmessende Kranzform bis an den Rand zu füllen. Da hat man im Video eindeutig getrickst gehabt. 😉 Aber wie dem auch sei: Hier nun also meine Interpretation eines Käsespätzle-Kuchen mit Kartoffelchips-Kruste.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 500g Spätzle
  • 200g Speck in Streifen
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 3 Eier – Größe M
  • 200ml Schlagsahne
  • 200g geriebenen Emmentaler
  • 4 Handvoll echte Kartoffelchips (keine Pringles oder ähnliches)
  • etwas Butter zum ausfetten der Form
  • etwas Salz und Pfeffer zum würzen
  • Nachdem wir die Zwiebel geschält und gewürfelt haben
    01 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    dünsten wir sie gemeinsam mit den Speckstreifen an – zusätzliches Öl ist da nicht nötig, da der Speck genug eigenes Fett mitbringt –
    02 - Speck & Zwiebel andünsten / Braise bacon & onion

    und geben dann die Spätzle dazu,
    03 - Spätzle addieren / Add spaetzle

    die wir gemeinsam mit Speck und Zwiebel goldbraun anbraten. Anschließend nehmen wir die Pfanne von der Platte, schalten diese aus und lassen alles etwas abkühlen.
    04 - Spätzle anbraten / Fry spaetzle

    In der Zwischenzeit schlagen wir unsere Eier in eine große Schüssel,
    05 - Eier in Schüssel aufschlagen / Open eggs in bowl

    geben die Schlagsahne dazu
    06 - Schlagsahne hinzufügen / Add heavy cream

    und verquirlen alles gründlich miteinander
    07 - Gründlich verquirlen / Whisk well

    wobei wir es auch gleich mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    08 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

    Dann geben wir die hoffentlich inzwischen nur noch lauwarme Mischung aus Speck, Zwiebeln und Spätzle ebenfalls in die Schüssel,
    09 - Spätzle-Mischung in Schüssel geben / Add spaetzle mix to bowl

    addieren den geriebenen Emmentaler
    10 - Geriebenen Emmentaler hinzufügen / Add grated emmentaler cheese

    und vermischen alles gründlich miteinander.
    11 - Gründlich vermischen / Mix well

    Außerdem geben wir die vier Handvoll Kartoffelchips, gerne auch etwas mehr, in einen Plastikbeutel
    12 - Kartoffelchips in Tüte geben / Put potato chips in bag

    und zerkleinern sie z.B. mit einem Nudelholz gründlich.
    13 - Kartoffelchips zerkleinern / Mince potato chips

    Während der Ofen dann auf 180 Grad vorheizt, fetten wir eine Kuchenform unserer Wahl, ich verwendete wie einleitend bereits erwähnt eine Kastenform, großzügig mit Butter aus
    14 - Kastenform mit Butter ausfetten / Grease cake tin with butter

    und streuen dann Boden und Wände mit den Krümeln der Kartoffelchips aus. Am Anfang fällt das meiste noch auf den Boden, aber wenn man die Form dann etwas schwenkt, bleibt auch genug an den Wänden kleben – obwohl das auch tatsächlich von der Menge der verwendeten Butter abhängt.
    15 - Boden & Wände mit Kartoffelchipskrümeln bestreuen / Dredge floor & walls with potato chip crumbles

    Nun füllen wir Spätzle-Mischung in die Form,
    16 - Spätzlemischung einfüllen / Fill in spaetzle mix

    bestreuen alles mit den restlichen Kartoffelchips-Krümeln
    17 - Mit Kartoffelchips-Krümeln bestreuen / Dredge with potato chips crumbles

    und backen dann alles für mindestens 30-35 Minuten im Ofen. Auf der Quell-Webseite steht zwar was von 20, aber das reichte hier definitiv nicht damit alles bis zum Kern durchgebacken wird – aber das hängt natürlich auch wieder mit von der verwendeten Backform ab.
    18 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Schließlich entnehmen wir die Form wieder, lassen sie vier bis fünf Minuten ruhen
    19 - Kuchen in Form - fertig gebacken / Cake in tin - finished baking

    und entfernen den fertigen Kuchen dann aus der Form. Trotz der Unmengen an Butter, mit der ich die Form ausgefettet hatte, erwies sich dies dann doch als etwas schwieriger als gedacht, aber letztlich konnte ich ihn im einigermaßen unversehrten Zustand aus der Form bekommen.
    20 - Cheese spaetzle cake - Finished baking / Käsespätzle-Kuchen - Fertig gebacken

    Jetzt brauchen wir ihn nur noch in Scheiben schneiden und können unseren Käsespätzle-Kuchen unmittelbar servieren und genießen.
    21 - Cheese spaetzle cake - Served / Käsespätzle-Kuchen - Serviert

    Alleine schon die Käsespätzle mit den Zwiebelwürfeln und den zahlreichen Speckstreifen waren schon ein wahrer Genuss, aber die zerkrümelten Kartoffelchips – ich hatte übrigens die etwas schärfere Sorte Peperoni verwendet – gaben dem Gericht sozusagen den letzten Schliff und bildeten mit ihrem typischen Kartoffelchips-Aroma sozusagen das Sahnehäubchen. Vielleicht hätte ich da sogar noch etwas mehr Chips verwenden können. Aber an die Kalorien die das Gericht hatte will ich dabei aber lieber nicht denken. Speck, Käse und dann noch Chips – da dürfte einiges zusammenkommen. Aber das Geschmackserlebnis hat sich auf jeden Fall gelohnt und es ist nicht auszuschließen, dass ich so etwas – vielleicht dann in einer richtigen Kranz-Form, bei Gelegenheit noch einmal mache. Vielleicht kann man das Ganze dabei dann noch mit etwas mehr Gemüse auf. Eine Stange Lauch würde bestimmt gut zu den Spätzle mit Speck passen. Oder vielleicht ein paar Erbsen. Mal schauen was mir da noch so alles einfällt – sollte es dazu kommen werde ich natürlich hier darüber berichten. 😉

    22 - Cheese spaetzle cake - Side view / Käsespätzle-Kuchen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Schwäbischer Grillteller mit Käsespätzle [08.04.2019]

    Montag, April 8th, 2019

    Zuerst sah es so aus als würde die neue Woche in unserem Betriebsrestaurant wieder mit einer kulinarischen Durststrecke beginnen, denn mit der Gemüsepaella bei Vitality oder den Wollwürsten mit Kartoffelstampf, Bratensauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region konnte ich nicht allzu viel anfangen und auch die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in roter Thai-Currysauce waren nicht dazu angetan, Begeisterungsstürme bei mir hervorzurufen. Zum Glück hatte man außerdem noch eine Schwäbische Grillpfanne mit
    Schweinelende, Käsespätzle, frischen Röstzwiebeln und Schwammerlsauce
    im Abschnitt Globetrotter auf die Speisekarte gesetzt, eine Gerichte das man früher in ähnlicher Konfiguration auch unter der Bezeichnung Schwabenteller angeboten hatte. Da ich in der Vergangenheit damit durchgehend gute Erfahrungen gemacht hatte und natürlich aufgrund des Fehlens wirklicher Alternativen griff ich bei diesem Gericht zu.

    Swabian BBQ dish with pork tenderloin, cheese spaetzle, roast onions & mushroom sauce / Schwäbische Grillpfanne mit Schweinelende, Käsespätzle, frischen Röstzwiebeln & Schwammerlsauce

    Also Schweinelende war das Fleisch, was man dort auf dem Teller serviert hatte eindeutig nicht. Viel mehr sah es mir nach einem Schmetterlingssteak aus. Aber das war bei einem Preis von 4,20 Euro auch nicht zu erwarten gewesen, zumindest nicht in dieser Größe. Das Fleisch erwies sich dann leider auch als ein wenig trocken, was sich aber glücklicherweise mit der riesigen Portion der cremigen, mit Dosenchampignons versetzter Sauce ein wenig kompensieren ließ. Dazu passten natürlich wunderbar die geschmackliche Gesamtkomposition, auch wenn ich feststellen muss dass ich nach dem Zwiebelrostbraten in Kehlheim am Samstag dann wohl erst mal genug Röstzwiebeln gehabt haben dürfte. Die Käsespätzle schien man schließlich mit einem leicht körnigen Käse versetzt zu haben, vielleicht ein Hüttenkäse oder etwas ähnliches. Leider war dieser nicht sehr aussagekräftig was den Geschmack anging, aber sie waren so weit in Ordnung – auch wenn ich mir etwas mehr geschmacklichen Charakter gewünscht hätte. Definitiv kein sehr gut geratenes Gericht, aber noch gut und akzeptabel – vor allem für den Preis. Ich konnte also durchaus zufrieden sein.
    Und auch die anderen Gäste hatten bevorzugt bei der schwäbischen Grillpfanne zugegriffen, was dem Gericht heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf Platz zwei sah ich die Wollwürste, die sich mit knappen Vorsprung gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnten, die somit den dritten Platz belegten. Wiederum mit geringem Abstand folgte die Gemüsepaella auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Schweinesteak: +
    Schwammerlsauce: ++
    Röstzwiebeln: ++
    Käsespätzle: +

    Schwabenteller [01.03.2018]

    Donnerstag, März 1st, 2018

    Zum Beginn des neuen Monats hatte das Betriebsrestaurant mal wieder einen altbekannten und beliebten Klassiker aus seinem Repertoire auf die Speisekarte gesetzt: Im Abschnitt Tradition der Region wurde mal wieder der Schwabenteller – Steak vom Schwein mit Schwammerlsoße, Röstzwiebeln und Käsespätzle angeboten. Alternativ gab es Pikantes Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Vitality, Rindergeschnetzeltes mit grünem Pfeffer und Kroketten bei Globetrotter und Gebackene Banane und Ananas mit Honig sowie Gaeng Massamann Gai – Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massamann Curry an der Asia-Thai-Theke. Davon ließ mich allerdings nur das Kichererbsencurry, mit dem ich in der Vergangenheit ja gute Erfahrungen gemacht hatte, kurz überlegen ob ich meine Entscheidung ändern sollte, doch letztlich blieb ich bei meiner Wahl des Schwabentellers.

    Swabish dish - Pork steak with mushroom sauce, fried onions & cheese spaetzle / Schwabenteller - Steak vom Schwein mit Schwammerlsoße, Röstzwiebeln & Käsespätzle

    Unter einer angenehm großen Portion frischer und scheinbar hausgenmachter Röstzwiebeln fand sich ein mageres und nicht zu trocken ge(b)ratenes, fingerdickes und nicht ganz handflächengroßes Schweinesteak , welches man außerdem mit einem großzügigen Schüpflöffel einer mild gewürzten und mit kleinen Doseknchampignons versetzten Sahnesauce garniert hatte. Hätten zwar gerne etwas mehr Champignons sein können, aber die Menge war noch akzeptabel, so dass ich hier auf Punktabzug verzichten kann. Aus früheren Zubereitungen kenne ich den Schwabenteller mit zwei deutlich kleineren Schweinesteaks, das machte aber effektiv wenig Unterschied. Ganz unten in diesem Nahrungsmittel-Stapel fanden sich schließlich die mit einem mild-würzigen Käse versetzten Spätzle oder besser gesagt Knöpfle in mehr als ausreichend großer Portion als Sättigungsbeilage. Das Stapeln der einzelnen Komponenten macht visuell zwar deutlich mehr her als das nebeneinander legen wie zum Beispiel hier oder hier, erschwert aber auch das Schneiden, da die Spätzle keinen festen Untergrund bilden. Will man also kleine „Unfälle“ vermeiden, schiebt man die Spätzle etwas auf einer Seite zusammen, bugsiert das Steak auf den Tellerboden und kann dann mit dem Verzehr beginnen. Aber da das Auge ja auch mitisst, denke ich dennoch dass man das Stapeln beibehalten sollte. In der Summe erwies sich der Schwabenteller auch dieses mal wieder als ein sehr gelungenes Hauptgericht. Keine leichte Kost, aber immer wieder lecker. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
    Und auch ein großer Anteil der anderen Gäste hatte bevorzugt zum Schwabenteller gegriffen, so dass dieses Gericht ohne Zweifel den erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich, wenn auch nur mit knappen Vorsprung, das vegetarische Kichererbsencurry, welches sich durch seine kurkuma-gelbe Farbe deutlich von den anderen Speisen abhob. Um den dritten Platz lagen schließlich das Geschnetzelte mit Kroketten und die Asia-Gerichte fast Ranggleich, letztlich schien ich aber doch etwas mehr der gläsernen Asia-Thai-Teller gesehen zu haben, so dass ich ihnen den dritten und dem Rindergeschnetzleten einen guten vierten Platz zubilligen würde.

    Mein Abschlußurteil:
    Schweinesteak: ++
    Schwammerlsauce: ++
    Röstzwiebeln: ++
    Käsespätzle: ++

    Schwabenteller [29.03.2017]

    Mittwoch, März 29th, 2017

    Hätte die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nicht mal wieder etwas trocken ausgesehen, hätte ich wahrscheinlich bei diesem Gericht zugegriffen, denn die Spinat-Ricotta-Cannelloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce schienen mir nicht so das richtige. So aber griff ich dann doch zum Schwabenteller – Minutensteaks vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce und Käsespätzle, der im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

    Swabian dish - Pork minute steaks with mushroom sauce, fried onions, & cheese spaetzle / Schwabenteller - Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce, Rötszwiebeln & Käsespätzle

    Wie eigentlich fast immer, wenn ich zu diesem Klassiker unseres Betriebsrestaurants greife bereute ich meine Entscheidung auch heute nicht. Die beiden kleinen Minutensteaks waren schön saftig und mundeten wunderbar gemeinsam mit der dickflüssigen Schwammerlsauce mit zahlreichen Pilzstücken von Champignons sowie den knusprigen Röstzwiebeln. Und auch den mit einem leicht würzigen Käse durchsetzten Spätzle gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Ein sehr leckeres Hauptgericht, das meiner Meinung nach auch wunderbar durch den knackigen Krautsalat ergänzt. Ich war sehr zufrieden.
    mit meiner heutigen Entscheidung.
    Natürlich lag der Schwabenteller auch auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne und konnte sich mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen ANgeboten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich Die Spinat-Ricotta-Cannelloni, gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und der französichen Fisch-Kartoffel-Gemüsepfanne schließlich auf dem vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Minutensteak: ++
    Schwammerlsauce: ++
    Röstzwiebeln: ++
    Käsespätzle: ++
    Krautsalat: ++

    Käsespätzle mit Röstzwiebeln [09.11.2016]

    Mittwoch, November 9th, 2016

    Obwohl heute mit einem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Salzkartoffeln im Bereich Vitality ein durchaus interessantes Fischgericht auf der Karte stand, wollte ich nach vier Tagen mit Hackfleisch-Gerichten (2 x Hackfleisch-Kartoffel-Kuchen am Wochenende, Chili con Carne am Montag und Chili-Cheeseburger am gestrigen Dienstag) heute mal vegetarisch zu Mittag speisen und griff daher zu den Käsespätzle mit Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region. Auf das Wiener Backhendl mit Kartoffelsalat bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte hatte ich heute keine Lust. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

    Cheese spaetzle with fried onions / Käsespätzle mit Röstzwiebeln

    Die mit mild-würzigem Käse und etwas gewürfelten Zwiebeln versetzten Spätzle waren leider nicht mehr ganz heiß, aber geschmacklich erwiesen sie sich als absolut in Ordnung – auch wenn ich persönlich einen geschmacklich dominanteren Käse gegriffen hätte. Dazu gab es eine großzügige Portion von knusprigen und einigermaßen frischen Röstzwiebeln, die geschmacklich wie erwartet sehr gut mit den Käsespätzle harmonierten. Und auch am Krautsalat, der heute mal ganz simpel ohne Speck und ohne Kümmelsamen angeboten worden war, gab es keinen Grund zur Kritik. Insgesamt konnte ich somit also zufrieden mit einer heutigen Wahl sein.
    Und obwohl die Leitung unseres Betriebsrestaurants heute eigentlich das Backhendl als Favoriten gesehen hatte, denn dieses Gericht wurde an einer separaten Theke angeboten, schienen die Käsespätzle zumindest in der Zeit als ich mich dort aufhielt ein klein wenig beliebter, womit ihnen der heute erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte und das Backhendl auf einen guten zweiten Platz verdrängte. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich die das Seelchsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud.

    Mein Abschlußurteil:
    Käsespätzle: ++
    Röstzwiebeln: ++