Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme – das Rezept

Bereits vor längerem hatte ich ein Rezept für eine Torte aus Makkaroni entdeckt, dass ich gerne mal ausprobieren wollte, aber bisher war es immer daran gescheitert dass ich keine Springform besaß. Das habe ich nun gestern während eines Besuches in einem Einrichtungshaus mit Küchenabteilung endlich mal geändert und mir eine Springform mit 24cm Durchmesser besorgt – somit stand diesem kleinen Kochexperiment nichts mehr im Wege. Der Aufwand ist für dieses Rezept zwar etwas größer, das sei gleich zu Anfang erwähnt, aber es lohnt sich durchaus wie ich finde.

Was brauchen für für eine Springform? (ca. 6 Portionen)

400g lange Makkaroni (Röhrennudeln)
01 - Zutat Makkaroni / Ingredient macaroni

3 mittelgroße Möhren
02 - Zutat Möhren / Inredient carotts

3 Tomaten
03 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

100g Erbsen (TK)
04 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

2 Zwiebeln
05 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2-3 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

250g gekochter Schinken am Stück (Ich entschied mich für eine Variante mit Kräuterkruste)
07 - Zutat gekochter Schinken / Ingredient ham

100g Gorgonzola
08 - Zutat Gorgonzola / Ingredient gorgonzola

200ml Sojacreme (Alternativ geht natürlich auch Sahne, aber Sojacreme ist eine leichtere Alternative)
09 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

4 Hühnereier – Größe M
10 - Zutat Eier / Ingredient eggs

50g Käse nach Wahl – ich entschied mich hier für Emmentaler, Gouda wäre aber auch denkbar
11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

2-3 Zweige Thymian
12 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

sowie etwas Olivenöl zum braten und ausfetten
und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Beginnen wir dann damit, etwas Wasser in einem größeren Topf zum kochen zu bringen
13 - Wasser erhitzen / Heat up water

es dann zu salzen
14 - Wasser salzen / Salt water

und unsere Makkaroni darin gemäß Packungsbeschreibung zu kochen.
15 - Makkaroni kochen / Cook macaroni

Während das Wasser zum kochen gebracht wird und während die Makkaroni kochen, können wir uns um die anderen Zutaten kümmern. Zum Beispiel können wir die Möhren schälen,
16 - Möhren schälen / Peel carrots

in Scheiben schneiden
17 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carotts in slices

und dann noch einmal halbieren bzw. vierteln.
18 - Möhren zerkleinern / Grind carotts

Außerdem waschen wir die Tomaten
19 - Tomaten waschen / Wash tomatoes

entfernen die Stielansätze
20 - Stielansatz entfernen / Remove stalk

vierteln und entkernen sie
21 - Vierteln und entkernen / Quarter & remove core

und schneiden sie schließlich in kleine Stücke.
22 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Des weiteren schälen wir unsere Zwiebeln
23 - Zwiebeln schälen / Peel onions

und zerkleinern sie fein – entweder mit dem Messer oder, wenn vorhanden, mit der Küchenmaschine.
24 - Zwiebeln zerkleinern / Grind onions

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden sie ebenfalls in sehr kleine Stücke
25 - Knoblauch fein hacken / Mince garlic

und würfeln den Schinken.
26 - Schinken würfeln / Dice ham

Die Thyminablättchen zupfen wir dann noch von den Zweigen ab. Meiner Erfahrung nach geht dies am besten wenn man sie oben anfasst und die Blättchen nach unten abstreift, dann lösen sie sich fast von selbst.
28 - Thymianblättchen abzupfen / Pick thyme leaves

Inzwischen dürften auch unsere Makkaroni gut sein, so dass wir sie abgießen können.
27 - Makkaroni abgießen / Drain macaroni

In einer Pfanne erhitzen wir dann etwas Olivenöl und dünsten zuerst die Zwiebeln und wenig später auch mit den Knoblauch darin an.
29 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions and garlic lightly

Dann geben wir die Möhren hinzu und lassen sie mindestens fünf Minuten bei Gelegentlichem umrühren mit braten.
29 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions and garlic lightly

In der Zwischenzeit können wir schon einmal unsere Springform ausfetten
31 - Springform ausfetten / Grease spring form

und den Boden mit den abgetropften Makkaroni auslegen.
32 - Boden mit Nudeln auslegen / Cover floor with noodles

Wenig später können wir auch die Erbsen mit in die Pfanne geben und einige Minuten anbraten
33 - Erbsen mit anbraten / Braise peas

und schließlich auch die Tomatenstücke hinzufügen.
34 - Tomaten addieren / Add tomatoes

Während wir alles für weitere fünf bis sechs Minuten braten, würzen wir es auch gleich kräftig mit Salz und Pfeffer. Ist alles gut durchgebraten stellen wir es dann bei Seite und lassen es etwas abkühlen.
35 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Nun zerkleinern wir den Gorgonzola etwas,
36 - Gorgonzola zerkleinern / Grind gorgonzola

dann geben wir die Sojacreme in eine Schüssel,
37 - Sojacreme in Schüssel geben / Put soy cream in bowl

fügen den Gorgonzola hinzu,
38 - Gorgonzola beigeben / Add gorgonzola

schlagen die vier Eier hinein
39 - Eier aufschlagen / Add eggs

fügen die abgezupften Thymianblättchen hinzu
40 - Thymian hinzufügen / Add thyme

und vermengen dann alles mit dem Pürierstab zu einer glatten Creme
41 - Mit Pürierstab vermengen / Mix with blender

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
42 - Würzen / Taste

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 175 Grad vorzuheizen.

Nun dürfte auch das Gemüse so weit abgekühlt sein, dass wir etwa die Hälfte davon in die Mitte unserer Springform geben können, wobei wir jedoch einen Rand vorn eineinhalb bis zwei Zentimetern lassen, den wir dann mit weiteren Makkaroni auffüllen.
43 - Gemüse einfüllen / Add vegetables

Das Ganze bedecken wir dann mit einer weiteren Schicht Makkaroni,
44 - Mit Nudeln bedecken / Cover with macaroni

tragen eine Schicht mit dem Schinken auf
45 - Schinken einfüllen / Add ham

und fügen schließlich den Rest des Gemüses hinzu. Dabei lassen wir jeweils wieder einen Rand, den wir mit Makkaroni auffüllen.
46 - Rest Gemüse hinzufügen / Add remaining vegetables

Nun schließen wir alles mit dem Rest der Makkaroni als letzte Schicht ab
47 - Mit Nudeln abschließen / Add final noodle layer

und übergießen dann alles, nach und nach, mit der Gorgonzolacreme. Am besten ist es an dieser Stelle, ein wenig der Creme aufzugießen, diese etwas einsickern zu lassen und dann wieder etwas nachzugießen – alles auf einmal kriegt man ansonsten nicht rein und die Makkaroni-Torte wäre wohl auch extrem instabil.
48 - Mit Gorgonzolacreme übergießen / Drain with gorgonzola sauce

Zum Schluss bestreuen wir alles noch mit dem geriebenen Käse.
49 - Mit Käse bestreuen / Cover with cheese

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unsere so vorbereitete Springform auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen sie für mindestens eine Stunde, besser 75 Minuten backen.
50 - Backen / Bake

Nach dieser Zeit können wir unsere Form dann entnehmen. Wir sollten aber nicht sofort den Ring öffnen, sondern erst einmal für weitere 10 Minuten warten bis sich die Torte etwas gesetzt hat – ansonsten laufen wir Gefahr dass sie etwas auseinander fallen könnte.
51 - Fertig gebacken / Finished baking

Mit einem Messer lösen wir nach dieser Wartezeit vorsichtig eventuell etwas angebackene Nudeln vom Tortenring
52 - Rand lösen / Cut border

Danach lässt sich der Ring ohne Problem lösen und unsere Torte ist endlich fertig.
53 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme - Fertige Torte / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - finished tarte

Nun brauchen wir sie nur noch in Tortenstücke schneiden
54 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme - angeschnitten / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - truncated

und können sie sogleich servieren und genießen.
55 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - Serviert

Für meinen persönlichen Geschmack hätte die Makkaronitorte zwar etwas kräftiger gewürzt sein können, aber hier liegt die Schuld wohl bei mir selbst, da ich beim würzen der Gorgonzolacreme etwas zu sparsam mit den Gewürzen umgegangen bin. Zum Glück retteten der Gorgonzola und der Thymian das ganze aber noch, so dass ich das heutige Kochexperiment durchaus als Erfolg verbuchen kann. Das Gericht erwies sich somit zwar als recht nudel-lastig, aber in Kombination mit dem in Zwiebeln und Knoblauch angebratenen Gemüsemix aus Möhren, Erbsen und Tomaten und dem gewürfelten Schinken ergab sich eine nicht nur sättigende, sondern auch überaus schmackhafte herzhafte Torte. Als kleine Verbesserung bei der Zubreitung wäre noch zu überlegen, die Hälfte der Gorgonzola-Creme bereits auf die mittlere Schicht der Nudeln zu geben um eine bessere Durchdringung der gesamten Torte zu erreichen, aber es ging ja letztlich auch so ganz gut.

56 - Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme / Macaroni tarte with ham, vegetables & gorgonzola cream - CloseUp

Mit knapp 3100kcal für die gesamte Springform erscheint das Gericht auch im ersten Moment recht heftig, was bei der Menge der verwendeten Nudeln auch nicht gerade verwunderlich ist, aber ich gebe hier zu bedenken dass man hier mindestens fünf bis sechs Portionen heraus bekommen kann – womit wir bei fünf Portionen bei einem Wert von 620kcal pro Portion und bei sechs Portionen bei 517kcal pro Portion wären. Somit bewegt sich auch die Makkaroni-Torte noch in hohen, aber noch akzeptablen Bereichen für ein Hauptgericht. Eine Currywurst mit Pommes liegt immerhin Durchschnittlich bei über 800kcal und selbst ein Schnitzel mit Pommes bei knapp 700kcal. Wen diese Werte nicht schrecken, dem sei dieses Gericht also durchaus ans Herz gelegt, ich empfehle nur etwas großzügiger beim Würzen vorzugehen, dann sollte dem Genuss einer leckeren Makkaroni-Torte mir Schinken und Gemüse in Gorgonzolacreme nichts mehr im Wege zu stehen. 😉

Guten Appetit

dinner creations VII

dinner creations VII

Auch heute gab es wieder ein gepimptes Abendbrot, ich hatte ja noch Eier und Kresse übrig die verbraucht werden mussten, da blieb mir wohl kaum etwas anderes übrig. 😉

Heute – jeweils auf Roggenvollkornbrot:

Variante 1: (links)
Eine dünne Schicht leichtem Kräuterfrischkäse und eine Scheibe Tollsteiner Käse mit hauchdünn geschnittener Kräuterjagdwurst

Variante 2: (rechts)
Eine dünne Schicht Ziegenfrischkäse und eine Scheibe mediterranem Kräuterkäses mit ungarischer Kolbász (Paprikasalami)

Beides garniert mit Scheiben von gekochtem Ei, die jeweils gewürzt waren mit etwas Salz & Pfeffer und schließlich finalisiert mit je einem Scheibchen Cornichon und etwas frischer Kresse

Die Kombination aus Frischkäse, Käse und Wurst macht dabei den geschmacklichen Anreiz aus – auch wenn es wenn ich zugeben muss nicht gerade ein leichtes Abendessen ist. Aber das ist es mir allemal wert…

Weitere kreative Abendbrotkreationen gibt es übrigens hier in der Übersicht.

Zucchini-Möhren-Puffer aus dem Ofen mit Sour Cream & Räucherlachs – das Rezept

Heute war mir mal nach ein paar Puffern, je nach Region auch als Reibekuchen, Datschi, Pfannkuchen oder Detscher bezeichnet, allerdings nicht nach gewöhnlichen aus Kartoffeln, sondern aus einer Kombination von Möhren und Zucchini. Reine Kartoffelpuffer hatte ich ja hier schon mal gemacht, hier hatte ich sie mit Schinken und Bärlauch und Schinken variiert und außerdem hier schon einmal etwas ähnliches aus Pastinaken angefertigt. Doch allen bisherigen Pfannkuchen-Rezepten war das Backen in der Pfanne gleich, einer Zubereitungsmethode die ziemlich viel Öl verbraucht und daher nicht gerade kalorienarm ist. Das musste doch auch anders gehen und so entschloss ich mich das heutige Rezept mal im Backofen zuzubereiten. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept hier in üblicher Weise einmal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

450g Zucchini
01 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

450g Möhren
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

3 Hühnereier
03 - Zutat Eier / Ingredient eggs

2-3 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

6-7 EL Weizenvollkornmehl
05 - Zutat Vollkornweizenmehl / Ingredient whole wheat flour

3 EL Haferflocken
06 - Zutat Haferflocken / Ingredient oat flakes

80g Emmentaler (oder ein anderer Käse nach Wahl)
07 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmental cheese

1 Bund glatte Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

etwas Olivenöl zum bepinseln
Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Oregano zum würzen

sowie optional zum belegen

etwas Sour Cream
09 - Zutat Sour Cream / Ingredient sour cream

und etwas Räucherlachs
10 - Zutat Räucherlachs / Ingredient smoked salmon

Kommen wir nun zur Zubereitung: Wir beginnen damit, die Zucchini gründlich zu waschen
11 - Zucchini waschen / Clean zucchini

und die Möhren zu schälen.
12 - Möhren schälen / Peel carrots

Dann nehmen wir eine Kastenreibe zur Hand und reiben die Möhren
13 - Möhren raspeln / Grate carrots

und die Zucchini jeweils auf der groben Seite.
14 - Zucchini raspeln / Grate zucchini

Dann geben wir das geriebene Gemüse in ein Sieb, fügen etwas Salz hinzu
15 - Salzen / Add salt

und lassen es, mit einem Küchentuch abgedeckt, etwa 30 Minuten ziehen.
16 - Abgedeckt ruhen lassen / Cover and leave

In der Zwischenzeit können wir ja schon mal die Petersilie waschen, trocken schütteln,
17 - Petersilie waschen / Clean parsley

die Blättchen von den Stielen abzupfen
18 - Blättchen abzupfen / Pluck leaflets

und diese schließlich fein zerkleinern.
19 - Zerkleinern / Grind

Nach der halben Stunde können wir unseren Backofen schon einmal auf 180 Grad einschalten und vorheizen lassen, anschließend drücken wir mit der Hand noch einmal die letzte Flüssigkeit aus dem geriebenen Gemüse, gießen die Flüssigkeit in den Abfluss
20 - Flüssigkeit ausdrücken / Squeeze fluid

und geben das Gemüse dann in die Schüssel. Jetzt schlagen wir die Eier auf und geben sie hinzu,
21 - Eier hinzufügen / Add eggs

streuen das Vollkornweizenmehl ein,
22 - Mehl einstreuen / Intersperse flour

geben die Haferflocken dabei,
23 - Haferflocken addieren / Add oat flakes

pressen die Knoblauchzehen hinein,
24 - Knoblauch pressen / Squeeze garlic

addieren die zuvor zerkleinerte Petersilie
25 - Petersilie beigeben / Add parsley

und fügen schließlich noch den geriebenen Käse hinzu.
26 - Käse hinzufügen / Add cheese

Alles vermengen wir dann gründlich miteinander
27 - Gut vermengen / Mix well

und würzen dabei alles kräftig mit Salz, Pfeffer, Oregano und Muskatnuss – wobei natürlich jedem die Variation der verwendeten Gewürze freigestellt ist. Ggf. können wir auch noch einen weiteren Esslöffel Mehl dazu geben wenn die Masse zu flüssig sein sollte.
28 - Würzen / Taste

Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech formen wir dann aus jeweils etwa einem Esslöffel unsere Reibekuchen und drücken sie dabei gleichmäßig flach.
29 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

Das Backblech schieben wir anschließend auf der mittleren Schiene für 30 bis 40 Minuten in den Ofen.
30 - Backen / Bake

Nach etwa fünfzehn Minuten entnehmen wir es dann noch einmal kurz, um die inzwischen etwas fester gewordenen Pfannkuchen dünn mit etwas Olivenöl zu bepinseln – dadurch werden sie schön kross wie man es auch von der Pfannenversion her kennt. Ein Pinseln gleich zu beginn war leider nicht möglich, da die Pfannkuchen da noch zu feucht sind.
31 - Mit Olivenöl bepinseln / Brush with olive oil

Anschließend kommen sie wieder zurück in den Ofen, wo sie die verbleibende Zeit fertig backen können.
32 - Weiter backen / Continue baking

Haben sie schließlich den gewünschten Bräunungsgrad erreicht, können wir das Blech wieder entnehmen und die Puffer komplett mit dem Backpapier vom Blech ziehen. Ich mag sie ja etwas krosser, aber das kann jeder natürlich so halten wie er selbst mag. 😉
33 - Fertig gebacken / Finished baking

Auf einem frischen Stück Backpapier verarbeiten wir dann den Rest unserer Reibekuchen-Masse – ich entschied mich dazu alles in einen einzelnen, großen Pfannkuchen zu verwenden, was auch wunderbar funktionierte.
34 - Blech neu bestücken / Prepare second load

Die fertigen Reibekuchen garnieren wir mit einem Klecks Sour Cream und etwas Räucherlachs und können sie dann anschließend sofort servieren.
35 - Zucchini-Möhren-Puffer aus dem Ofen mit Sour Cream & Räucherlachs / Oven baked zucchini carrot pancakes with sour cream and smoked salmon - Serviert

Auch aus dem Ofen erwiesen sich die Reibekuchen angenehm knusprig und äußerst schmackhaft. Die Kombination aus Zucchini und Möhren gaben den Puffern einen kräftigen, aber auch gleichzeitig ganz leicht süßlichen Geschmack. Dazu das ganz leichte Knoblaucharoma, der Emmentaler und die frische Petersilie rundeten die Reibekuchen schließlich gemeinsam mit den Gewürzen geschmacklich wunderbar ab. Mit hat es mit der Sour Cream und dem Räucherlachs am besten geschmeckt, aber es steht dabei jedem natürlich frei die Puffer nach eigenem Geschmack zu garnieren oder aber auch pur zu genießen.

36 - Zucchini-Möhren-Puffer aus dem Ofen mit Sour Cream & Räucherlachs / Oven baked zucchini carrot pancakes with sour cream and smoked salmon - CloseUp

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Kalorienwerte. Die gesamte Teigmasse plus etwa drei Esslöffeln Olivenöl zum bepinseln bringen fast genau 1000kcal zusammen, das heißt aufgeteilt auf vier Portionen liegen wir bei gerade mal 250kcal pro Portion, und selbst wenn der Appetit größer ist und man alles mit nur drei Personen verzehrt sind ca. 334kcal pro Portion noch mehr als akzeptabel. Dazu kommt natürlich noch der Belag nach Wahl, den man dazu rechnen muss – aber da dies variabel ist lasse ich ihn mal nicht in die hiesige Berechnung mit einfließen. Insgesamt also eine wirklich angenehm leichte Variante zu den Pfannen-Puffern, die man ja in weitaus größeren Mengen Öl brät, was die Kalorien logischerweise nach oben treibt. Somit sei nun bewiesen, dass man auch im Ofen leckere Puffer wohl jeder Art zubereiten kann – man sollte eben nur nicht vergessen sie zwischendurch mit etwas Öl zu bepinseln, dann ist der Erfolg und die Knusprigkeit auf jeden Fall garantiert. 😉

Guten Appetit

Kürbis-Möhren-Suppe mit Cheddar, Bratapfel & Kürbiskernen – das Rezept

Neben dem Hokkaido-Kürbis, den ich ja schon in Rezepten wie dem Chili con Kürbis oder den Kürbis-Cannelloni, existieren auch noch zahlreiche weitere essbare Kürbissorten, die teilweise auch aktuell in der laufenden Kürbis-Saison in den hiesigen Supermärkten erhältlich ist. Eine der bekannteren davon ist wohl der Butternut- oder Butternuss-Kürbis, der durch seine leichte Flaschenform auffällt und mit dem ich mich heute mal kochtechnisch beschäftigen wollte. Bei der Suche nach einem passenden Gericht stieß ich dabei auf ein interessantes Rezept für eine Kürbis-Möhren-Suppe, die ich noch mit Cheddar, Bratapfel und gerösteten Kürbiskernen verfeinerte. Das Ergebnis war ein wunderbares und schmackhaftes Herbstgericht, welches ich nun hier in diesem Beitrag in der üblichen Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

1 Butternuss-Kürbis (ca. 700 – 900g)
01 - Zutat Butternusskürbis / Ingredient butternut pumpkin

2 bis 3 Möhren (insgesamt ca. 200g)
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

2 bis 3 Zwiebeln (insgesamt ca. 150g)
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

50-60g Cheddar-Käse
04 - Zutat Cheddarkäse / Ingredient cheddar cheese

1200ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

2 kleine Äpfel – säuerliche Sorte (insgesamt 250g)
06 - Zutat Äpfel / Ingredient apples

2 EL Rapsöl
07 - Zutat Rapsöl / Ingredient rapeseed oil

4 Zweige frischer Thymian
08 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

60 bis 70g Kürbiskerne
09 - Zutat Kürbiskerne / Ingredient pumpkin seeds

150ml Sojacreme (Alternativ: Sahne)
10 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

2 EL Apfeldicksaft (Alternativ: Algavensaft und ein Schuss naturtrüber Apfelsaft)
11 - Zutat Apfeldicksaft / Ingredient apple juice concentrate

sowie Salz und Pfeffer zum würzen
und optional eine bis zwei Scheiben Vollkornbrot pro Portion

Kommen wir nun zur Zubereitung, die wie immer mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten beginnt. Wir halbieren also unseren Butternuss-Kürbis und entfernen mit einem Esslöffel die Kerne
12 - Kürbis entkernen / Remove pumpkin core

schälen ihn dann – das geht meiner Erfahrung nach am besten mit einem Sägemesser –
13 - Kürbis schälen / Peel pumpkin

und schneiden ihn dann in 1 bis 2 cm große Würfel.
14 - Kürbis würfeln / Dice pumpkin

Außerdem schälen wir die Möhren und schneiden sie ebenfalls in kleinere Stücke
15 - Möhren schälen & zerkleinern / Peel & shred carrots

und zerkleinern (würfeln) schließlich noch unsere Zwiebeln – wahlweise mit dem Messer oder einer Küchemaschine.
16 - Zwiebeln hacken / Mince onions

Nun geben wir einen Esslöffel Rapsöl in einen größeren Topf, bringen es auf Temperatur
17 - Öl in Topf erhitzen / Heat up oil in pot

und dünsten unsere zerkleinerten Zwiebeln darin für ein bis eineinhalb Minuten an.
18 - Zwiebeln andünsten / Roast onions gently

Es folgen nun die Möhren
19 - Möhren hinzufügen / Add carrots

und der Kürbis,
20 - Kürbis addieren / Add pumpkin

die wir für weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichem rühren im Topf anbraten
21 - anbraten / stir-fry

und schließlich mit der Gemüsebrühe aufgießen.
23 - Gemüsebrühe aufgießen / Pour vegetable stock

Der Topfinhalt muss nun für 35 bis 40 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln. Das gibt uns die Gelegenheit unsere Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl zu rösten und dabei immer mal zu wenden.
22 - Kürbiskerne rösten / Toast pumpkin seeds

Außerdem können wir den Thymian waschen, trocken schütteln
24 - Thymian waschen / Wash thyme

und die Blättchen dann vom Stil abzupfen
25 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

sowie den Cheddar-Käse auf der groben Seiten einer Kastenreibe zerkleinern.
26 - Cheddarkäse reiben / Shred cheddar cheese

Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, den Topfinhalt auch hin und wieder mal umzurühren.
27 - Zwischendurch umrühren / stir now and then

Nun sollten wir noch unsere Äpfel waschen,
28 - Äpfel waschen / Clean apples

sie vierteln und entkernen
29 - Äpfel entkernen / Remove core

und dann in Würfel von etwa ein bis eineinhalb cm Kantenlänge schneiden.
30 - Äpfel würfeln / Dice apples

Derweil müssten auch unsere Kürbiskerne fertig geröstet sein und wir können sie auf einem kleinen Teller ausbreiten und etwas abkühlen lassen.
31 - Kürbiskerne abkühlen lassen / Cool down pumpkin seeds

Nach etwas zwanzig Minuten Kochzeit können wir dann auch die abgezupften Thymianblätter einstreuen.
32 - Thymian einstreuen / Add thyme

In einer kleinen Pfanne bringen wir nun den zweiten Esslöffel Rapsöl auf Arbeitstemperatur,
33 - Öl erhitzen / Heat up oil

braten darin dann unsere Apfelwürfel rundherum kräftig an
34 - Äpfel anbraten / Roast apples

und würzen sie dabei gut mit Salz und Pfeffer.
35 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Nach Ende der Garzeit nehmen wir dann unseren Stabmixer zur Hand und pürieren den Topfinhalt gründlich.
36 - pürieren / blend

Anschließend gießen wir die Sojacreme auf
37 - Sojacreme aufgießen / Infuse soy cream

verrühren sie gut
38 - Gut verrühren / Stir well

und würzen dann alles mit den beiden Esslöffeln Apfeldicksaft
39 - Apfeldicksaft addieren / Add apple juice concentrate

sowie einer großzügigen Portion Salz und Pfeffer.
40 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Zum Schluß rühren wir noch die Hälfte unseres gerieben Cheddar-Käses ein und lassen ihn etwa eine bis zwei Minute lang etwas schmelzen.
41 - Käse einstreuen / Intersperse cheese

Nun brauchen wir nur noch eine Portion unserer Kürbis-Möhren-Suppe in einen tiefen Teller zu geben, sie mit ein paar Bratäpfeln zu spicken und dann noch mit einer kleinen Handvoll Käse sowie einigen gerösteten Kürbiskernen garnieren. Dazu reiche ich vorzugsweise Vollkornbrot.
42 - Kürbis-Möhren-Suppe mit Cheddar, Bratapfel & Kürbiskernen / Pumpkin carrot soup with cheddar, fried apples & pumpkin seeds - Serviert

Die Suppe aus pürierten Butternuss-Kürbis und Möhren alleine war schon sehr gelungen, aber meiner Meinung nach machte erst das hinzufügen der Bratapfelstücke, der gerösteten Kürbiskerne und des geriebenen Käses die Fusion von kräftigem, würzigen Geschmack und einer leichten Süße perfekt. Gemeinsam mit dem Vollkornbrot ergab das Ganze eine sättigende und vollwertige Hauptmahlzeit, in der man gar nicht bemerkte dass es sich hier ja um ein vegetarisches, also fleischloses Gericht handelte.

43 - Kürbis-Möhren-Suppe mit Cheddar, Bratapfel & Kürbiskernen / Pumpkin carrot soup with cheddar, fried apples & pumpkin seeds - CloseUp

Obwohl der Begriff “Butter” im seinem Namen vorkommt, handelt es sich beim Butternuss-Kürbis um eine angenehm leichtes Gemüse, das mit gerade mal 45kcal pro 100g daher kommt. Und trotz Kürbiskerne und Käse kommen laut meiner Kalkulation wir bei diesem Gericht pro Portion auf gerade mal 275kcal, das entspricht 1100kcal für die gesamt Zubereitung. Zählen wir noch eine Scheibe Vollkornbrot mit ca. 90kcal dazu, liegen wir mit 365 kcal immer noch bei einem wirklich guten Wert. Dabei könnte ich mir aber auch gut vorstellen, eine solche Suppe als Vorspeise zu einem Hauptgericht zu servieren, zumal die Zubereitung recht unkompliziert ist und man sie auch länger warm halten kann. Kürbis ist schon ein wirklich schmackhaftes Gemüse kann ich da nur sagen, ich werde mich mal weiter nach Gerichten damit umsehen. Sollte ich etwas entdecken und es für gut befinden, wird man hier natürlich dann darüber lesen können. 😉

Guten Appetit

Sellerie-Apfel-Pizza mit Schinken – das Rezept

Bei der Suche nach Rezepten, in denen ich mein restliches eingefrorenes Stangensellerie verbrauchen könnte stieß ich auf ein Rezept, das mich alleine wegen seiner Kombination von Zutaten schon reizte: eine Sellerie-Apfel-Pizza mit Kochschinken. Auf die Idee Stangensellerie mit Äpfeln zu kombinieren war ich noch nie gekommen, das Ganze klang aber deswegen nicht weniger schmackhaft, daher entschied ich mich schließlich dazu mich an diesem Rezept mal zu versuchen. Zwar sollte hier auch eine nicht unerhebliche Menge Senf mit im Spiel sein und ich bin normalerweise ja kein großer Freund davon, doch meine Neugier überwog schließlich dieser kleinen Abneigung – und ich bin froh das Gericht ausprobiert zu haben, denn das Ergebnis war wirklich sehr gelungen und extrem schmackhaft. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept hier mal in üblicher Form kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 4 kleine Pizzen?

300g Vollkorn-Weizenmehl
01 - Zutat Vollkornmehl / Ingredient whole grain flour

350g Magerquark
02 - Zutat Magerquark / Ingredient curd

100ml Milch
03 - Zutat Milch / Ingredient milk

5 EL Olivenöl
04 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1/2 TL Salz
05 - Zutat Salz / Ingredient salt

3 TL Backpulver
06 - Zutat Backpulver / Ingredient baking powder

2 kleine Äpfel (insgesamt ca. 250g)
07 - Zutat Äpfel / Ingredient apples

180g Stangensellerie (das entspricht etwa zwei bis drei Stielen)
08 - Zutat Sellerie / Ingredient celery

120g Kochschinken (4 Scheiben)
09 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

5 EL grobkörniger Senf
10 - Zutat grobkörniger Senf / Ingredient coarse-grained mustard

100g geriebenen Emmentaler Käse
11 - Zutat Emmentaler / Emmenthal cheese

1 Bund Schnittlauch
12 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

Beginnen wir nun mit der Zubereitung und geben das Mehl, 180g vom Quark, die Milch, den halben TL Salz, das Backpulver sowie 4 der 5 EL Öl in eine große Schüssel
13 - In Schüssel geben / Put into bowl

und verarbeiten alles mit den Knethaken unseres Mixers zu einem glatten Teig, den wir abgedeckt bei Seite stellen.
14 - Teig kneten / Knead dough

Anschließend waschen wir unsere Äpfel, vierteln sie und entfernen die Kerne
15 - Äpfel vierteln und entkernen / Quarter and remove core

um sie dann in dünne Scheiben zu schneiden.
16 - Äpfel in Scheiben schneiden / Cut apples in slices

Außerdem schneiden wir unseren Stangensellerie in kurze, etwa 1 cm große Stücke. Sollten wir frisches Sellerie verwenden, müssen wir dieses natürlich vorher noch waschen.
17 - Sellerie zerkleinern / Cut celery

Den verbliebenen Esslöffel Olivenöl geben wir nun in eine Pfanne
18 - Öl in Pfanne geben / Put oil in pan

und braten unser Sellerie darin für etwa zwei bis drei Minuten an.
19 - Sellerie anbraten / Roast celery

Nach etwa der Hälfte der Zeit können wir auch unsere Apfelscheiben mit in die Pfanne geben und etwas mit braten. Anschließend nehmen wir es von der Platte uns lassen es etwas abkühlen.
20 - Äpfelscheiben mit braten / Roast apple slices

Die restlichen 170g Quark vermengen wir dann gründlich mit den 5 Esslöffel unseres grobkörnigen Senf und salzen es dabei etwas,
21 - Quark & Senf verrühren / Mix curd & mustard

außerdem halbieren wir noch unsere Schinkenscheiben.
24 - Schinken halbieren / Cut ham

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt unseren Backofen auf 225 Grad vorzuheizen.

Dann ist es an der Zeit, unseren Teig in vier gleich große Portionen zu teilen
22 - Teig aufteilen / Divide dough

und ihn dann erst einmal zwei der Portionen auf einer bemehlten Arbeitsfläche auszurollen. Leider passen immer nur zwei Pizzen gleichzeitig auf ein normales Backblech, daher müssen wir die anderen beiden Teigstücke erst einmal zwischenlagern.
23 - Teig ausrollen / Roll out dough

Die Teigfladen geben wir dann mit etwas Backpapier auf ein Backblech und bestreichen sie großzügig mit unserer Senf-Quark-Mischung
2 5 -Mit Senf-Quark-Mischung bestreichen / Cover with mustard curd mix

auf die wir dann die angebratenen Apfelscheiben und Selleriestückchen verteilen
26 - Mit Sellerie und Apfel belegen / Seize with celery & apple slices

und sie mit jeweils zwei halben Schinkenscheiben belegen
27 - Schinken addieren / Add ham

um die dann abschließend noch mit dem geriebenen Emmentaler zu bestreuen.
28 - Mit Käse aufstreuen / Add cheese

Ist unser Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unser Blech auf der untersten Schiene hinein und lassen die Pizzen dort für 15 bis 20 Minuten backen.
29 - Auf unterster Schiene backen / Bake

In der Zwischenzeit können wir die anderen beiden Teigstücke ausrollen, auf ein weiteres Stück Backpapier geben und wie zuvor gezeigt belegen.
30 - Weitere Pizzen belegen

Außerdem können wir auch noch das Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden.
31 - Schnittlauch schneiden / Cut chives

Sind unsere ersten beiden Pizzen dann fertig gebacken, ziehen wir sie samt des Backpapiers vom Backblech und geben die nächsten beiden Pizzen darauf um sie ebenfalls zu backen.
32 - Fertig gebacken / Finished baking

Die fertigen Pizzastücke brauchen wir nun nur noch großzügig mit dem Schnittlauch zu garnieren
33 - Mit Schnittlauch garnieren / Garnish with chives

und können sie dann sofort servieren und genießen.
34 - Sellerie-Apfel-Pizza mit Kochschinken / Celery apple pizza with ham - Serviert

Ich hatte natürlich befürchtet dass der Geschmack zu sehr durch den Senf dominiert wird, aber diese Befürchtung erwies sich glücklicherweise als grundlos. Es waren eher die schmackhafte Kombination aus Sellerie, Äpfeln und Schinken die das Gericht geschmacklich bestimmten, der Aufstrich aus Quark und Senf gab diesen Komponenten nur noch die richtige Würze. Und auch den dünnen und knusprigen Quark-Öl-Vollkornteig fand ich sehr gelungen – er passte mit seinem leicht kräftigen Gusto wie ich fand wunderbar zu der mit Käse überbackenen Komposition aus Schinken, Apfelscheiben und Sellerie.

35 - Sellerie-Apfel-Pizza mit Kochschinken / Celery apple pizza with ham - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Rezeptes: Meiner Berechnung nach liegen alle Komponenten zusammen bei ca. 2400kcal, aufgeteilt auf vier Pizzen kommen wir also genau auf 600kcal pro Pizza und Portion. Bei einem Quark-Öl-Teig hätte ich auch nichts niedrigeres erwartet, auch wenn er mit Magerquark und Vollkornmehl gemacht wurde. Für ein Hauptgericht aber ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde. Insgesamt fand ich das Rezept sehr wohlschmeckend und kann wirklich meine Empfehlung für diese Zubereitung aussprechen – die Kombination von Apfel und Sellerie mag zwar im ersten Moment ungewöhnlich klingen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, das Ganze mal auszuprobieren.

Guten Appetit