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Mexikanische Tortilla-Lasagne – das Rezept

Saturday, December 3rd, 2011

Heute war mir wieder einmal nach einem mexikanisch angehauchtem Gericht. Bei der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich dabei in meiner Sammlung auf eine mexikanische Lasagne mit Weizentortillas – ein Gericht dass alleine vom Namen her schon sehr interessant klang. Also entschied ich mich dazu, heute diese Zubereitung zu versuchen. Dabei ließ ich natürlich auch noch einige eigene Ideen mit einfließen und optimierte das Ganze so noch einmal. Das Ergebnis konnte sich schließlich wirklich sehen und vor allem schmecken lassen – da möchte ich es natürlich nicht versäumen dieses Rezept hier in üblicher Form einmal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

1 Päcken Weizentortillas
01 - Zutat Tortillas

350g Hackfleisch – halb & halb
02 - Zutat Hackfleisch

1 mittlere rote Zwiebel
03 - Zutat Rote Zwiebel

1 rote Paprikaschote
04 - Zutat Paprika

2 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch

1 Jalapeno (wenn man es scharf mag)
06 - Zutat Jalapeno

1 Dose Kidneybohnen (400g)
07 - Zutat Kidneybohnen

1 Dose Mais (330g)
08 - Zutat Mais

1 Dose Tomatenstücke (400g)
09 - Zutat Tomatenstücke

300g Joghurt natur
10 - Zutat Naturjoghurt

175g Frischkäse mit Paprika
11 - Zutat Frischkäse mit Paprika

2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark

150-180g Käse nach Wahl zum bestreuen (Ich verbrauchte meine Reste von Pizzakäse und Gouda)
12 - Zutat Raspelkäse

zum Würzen: Pfeffer, Salz, Chilipulver, Paprika rosenscharf, Paprika edelsüß
13 - Zutat Gewürze

sowie einige Spritzer Tabasco
13 - Zutat Tabasco

etwas Öl zum braten
etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

Kommen wir nun zur Zubereitung und beginnen damit, die verschiedenen Gemüsesorten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in feine Würfel,
15 - Zwiebel würfeln

schälen die Knoblauchzehen, entkernen die Paprika und zerteilen sie ebenfalls in kleine Stücke
16 - Paprika schneiden

und befreien auch unsere Jalapeno von ihren Kernen und schneiden sie in kleine Plättchen.
17 - Jalapeno zerkleinern

In einer großen Pfanne erhitzen wir dann etwas Öl und geben unsere Zwiebelwürfel hinein
18 - Zwiebeln andünsten

um sie dann unter Zugabe der Knoblauchzehen, die wir dazu pressen, glasig andünsten.
19 - Knoblauch dazu pressen

Außerdem geben wir auch unsere Japalpeno-Stückchen hinzu, um sie ebenfalls mit anzubraten.
20 - Jalapeno mit anbraten

Nachdem die Zwiebeln gut angeschwitzt sind, bröseln wir unser Hackfleisch mit in die Pfanne
21 - Hackfleisch dazu bröseln

und braten es dort krümelig an, wobei wir es gleich etwas mit Salz und Pfeffer würzen.
22 - Hack würzen

Ist das Hackfleisch einigermaßen durchgebraten, addieren wir schließlich die Paprikawürfel um sie für drei bis vier Minuten ebenfalls mit anzubraten.
23 - Paprika addieren

Anschließend folgen die Kidneybohnen
24 - Kidneybohnen hinein

und der Mais
25 - Mais dazu

welche wir für mindestens weitere fünf Minuten bei gelegentlichem Umrühren in der Pfanne bruzzeln lassen.
26 - braten lassen

Dann ist es an der Zeit die Tomatenstücke unterzuheben
27 - Tomatenstücke unterheben

und dann auch den Joghurt und den Paprika-Frischkäse beizugeben.
28 - Joghurt und Paprikafrischkäse rein

Alles verrühren wir nun gut miteinander
29 - Gut verrühren

und lassen es dann aufkochen. Während es aufkocht rühren wir 2 – 3 EL Tomatenmark mit ein
30 - Tomatenmark unterheben

und würzen alles mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Tabasco und Chiliflocken.
31 - Aufkochen und würzen

Trifft das Ganze dann unsere Geschmack – was wir leicht feststellen können indem wir es probieren – lassen wir es nun für ca. 20 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln und vergessen dabei nicht die Masse hin und wieder umzurühren. Dabei sollte sie von der Konsistenz her etwas dicklicher werden.
32 - probieren

Ist die Masse nach den zwanzig Minuten dann fertig beginnen wir den Backofen auf 175 Grad vorzuheizen, fetten eine Auflaufform mit etwas Butter aus und legen zwei Tortillas hinein.
33 - Tortillas in Auflaufform

Auf die Tortillas bringen wir dann eine erste, dünne Schicht unserer Füllmasse auf,
34 - Mit Masse beschichten

fügen zwei weitere Tortillas hinzu
35 - Weitere Schicht Tortillas

schichten wieder etwas Hack-Bohnen-Mais-Mischung darauf,
36 - Weitere Schicht Masse

geben erneut eine Schicht Tortillas darauf
37 - Letzte Schicht Tortillas

und schließen dann mit dem Rest der Masse ab. Erfreulicherweise hat die gekochte Menge ganz genau gereicht.
38 - Mit Masse abschließen

Das Ganze bestreuen wir dann abschließend noch mit geriebenen Käse unserer Wahl. Ich hatte noch Reste von Gouda und Pizzakäse (Mozzarella) im Kühlschrank welche ich hier aufbrauchte und kombinierte.
39 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir unsere Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 20 bis 25 Minuten.
40 - Im Ofen überbacken

Sobald der Käse den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir schließlich die Auflaufform entnehmen
41 - Tortilla-Lasagne - Fertig-gebacken

und das Gericht schließlich servieren.
42 - Tortilla-Lasagne - Serviert

Die Füllmasse aus Hackfleisch, Kidneybohnen, Mais, Tomaten, Joghurt und Paprika-Frischkäse erwies sich wirklich als überaus gelungen, wobei die Gewürze, Tabasco und vor allem die mit angebratene Jalapeno dem Ganzen eine wirklich nicht zu verachtende, kräftige Schärfe gab. Auf die Idee so etwas mit Naturjoghurt zuzubereiten war ich bisher noch gar nicht gekommen und ich muss zugeben dass ich Anfangs etwas skeptisch war, doch das Ergebnis räumte jegliche Zweifel bei Seite dass sich auch Joghurt und mit gebratener Paprika versehener Frischkäse perfekt dazu eignen in einer Füllmasse für ein mexikanisches Gericht verarbeitet zu werden. Trotzdem hatte sich der fruchtige Geschmack der Tomaten und des Tomatenmarks gut darin gehalten. Insgesamt ein wirklich gelungenes Kochexperiment kann ich da nur sagen.

43 - Tortilla-Lasagne - CloseUp

Was die Kalorien angeht ist das Ganze natürlich nicht gerade eine Diätzubereitung. Ich habe die Zutaten mal zusammengerechnet und komme für alles zusammen auf ca. 3200kcal, das wären bei vier Portionen 800kcal pro Portion, bei drei Portionen sogar 1067kcal pro Portion. Ziemlich heftig, aber das war es mir wert – immerhin handelte es sich hierbei auch um meine einzige Mahlzeit am heutigen Tag.
Wie immer hoffe ich dem einen oder anderen Hobbykoch damit eine kleine Anregung gegeben zu haben – ich kann das Rezept auf jeden Fall mal wieder wärmstens weiter empfehlen.

Guten Appetit

Rote Beete-Kartoffel-Gratin mit Hackfleisch – das Rezept

Saturday, November 26th, 2011

Bereits seit längerem geisterte mir der Gedanke im Kopf herum dass ich eigentlich mal etwas mit Roter Beete zuzubereiten. Seit vielen Jahren habe ich diese außer als minimaler Bestandteil von Beilagensalaten nicht mehr verzehrt und dabei zählt diese Rübenart ja aufgrund seines hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure-Gehalts zu den sehr gesunden Nahrungsmitteln. Leider waren die meisten Rezepte die ich fand für Salate oder Suppen, doch ein paar wenige klangen recht vielsprechend. Aus diesen kombinierte ich mir die mir am besten erscheinenden Komponenten schließlich zu diesem Rezept zusammen. Trotz einiger Bedenken, auf die ich noch weiter unten kurz eingehen werde, war das Ergebnis ein unglaublich leckeres Gratin aus Rote Beete und Kartoffeln das meine Erwartungen sogar noch übertraf. Daher möchte ich nicht darauf verzichten dieses Rezept hier in üblicher Form kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

600g Kartoffeln – festkochende Sorte
01 - Zutat Kartoffeln

400-450g Rote Beete – ich wählte die vorgekochte, vakkumverpackte Sorte. Wer frische Rote Beete nimmt muss diese natürlich noch vorgaren
02 - Zutat Rote Beete

300-330g Gehacktes vom Schwein oder Halb & Halb
03 - Zutat Hackfleisch

1 altbackene Semmel (z.B. vom Vortag)
04 - Zutat Semmel altbacken

1 Becher Schmand (200g)
05 - Zutat Schmand

150ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe

1 kleine Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel

2 EL Weizenmehl (Sorte 405)
08 - Zutat Mehl

ca. 80g Käse nach Wahl zum bestreuen – ich wählte Gouda
09 - Zutat Käse

sowie Salz, Pfeffer und Kümmel zum würzen
und etwas Butter zum ausfetten der Form

Kommen wir nun zur Zubereitung: Zuerst kochen wir einmal die Kartoffeln in leicht gesalzenen Wasser bis sie gut durch, aber nicht zu weich sind.
10 - Kartoffel kochen

Außerdem können wir schon die Semmel in etwas Wasser oder wahlweise Milch einweichen.
11 - Brötchen einweichen

Während die Kartoffeln vor sich hin kochen schneiden wir die Rote Beete in schmale Streifen
12 - Rote Beete schneiden

und schälen die Zwiebel, um sie dann sehr fein zu würfeln.
13 - Zwiebel fein würfeln

Nachdem wir die eingeweichte Semmel von uns gut ausgedrückt wurde, geben wir sie gemeinsam mit dem Gehackten in eine passendes Behältnis und vermengen beides.
14 - Gehacktes und ausgedrückte Semmel

Dabei heben wir auch die Zwiebelwürfel unter
15 - Zwiebel dazu

und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und etwas Kümmel.
16 - Würzen

Sind die Kartoffeln fertig gekocht – ich teste dies indem ich sie mit einer Gabel ansteche und prüfe ob die Zinken gleichmässig bis zur Mitte durchdringen – gießen wir sie ab und lassen sie kurz abkühlen.
17 - Kartoffeln abgießen

Während die Kartoffeln abkühlen, verrühren wir den Schmand mit der Gemüsebrühe so, dass keine Klumpen übrig bleiben,
20 - Schmand und Gemüsebrühe verrühren

binden alles mit 2 Esslöffeln Mehl
21 - Mehl unterrühren

und schmecken es schließlich noch mit Salz und Pfeffer ab.
22 - Mit Gewürzen abschmecken

Sobald die Kartoffeln so weit abgekühlt sind dass wir sie problemlos mit der Hand halten können, schälen wir sie
18 - Kartoffeln schälen

und schneiden sie ebenfalls in schmale Scheiben. Dabei sollte die Dicke ungefähr gleich jener sein die wir bei der Roten Beete gewählt haben.
19 - Kartoffeln in Scheiben schneiden

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 180 Grad (Elektroherd) vorzuheizen.

In einer mit Fett ausgeriebenen Auflaufform schichten wir nun die Scheiben der Roten Beete und der Kartoffeln schuppenartig übereinander,
23 - Kartoffel und rote Beete in Form schichten

verteilen die gewürzte Hackfleischmischung darauf (Ich hatte nur 250g verwendet, daher habe ich die Menge oben bei den Zutaten angepasst)
24 - Mit Gehacktesmischung bedecken

und übergießen alles gleichmäßig mit unserer gewürzten Sauce aus Schmand und Gemüsebrühe.
25 - Mit Sauce übergießen

Es folgt nun eine weitere Schicht aus Roter Beete und Kartoffeln
26 - Weitere Schicht auflegen

die wir noch einmal kräftig mit Salz und Pfeffer würzen
27 - Mit Pfeffer und Salz würzen

und abschließend mit Käse bestreuen.
28 - Mit Käse bestreuen

Sobald der Backofen vorgeheizt ist, schieben wir unsere Form auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 50 Minuten.
29 - Im Ofen backen

Danach brauchen wir alles nur noch zu entnehmen
30 - Rote Beete-Kartoffel-Gratin / au gratin beetroot potatoes  - Fertig-gebacken

und am besten sofort servieren.
31 - Rote Beete-Kartoffel-Gratin / au gratin beetroot potatoes  - Serviert

Ich hatte ja Bedenken wegen der Verwendung von rohem Gehackten gehabt und befürchtet dass die Fleischmasse trotz der dünnen Ausbringung nicht richtig gar wird, doch diese Bedenken erwiesen sich als vollkommen unbegründet. Zwischen den beiden Schichten aus Kartoffel- und Rote Beete-Scheiben fand ich eine lockere, aber gut durchgebackene Fleischmasse. Gemeinsam mit dem würzigen Guss aus Schmand und Gemüsebrühe und dem Gemüse erwies sich dieses Gericht als extrem schmackhaft und gelungen. Die Kombination aus Roter Beete und Kartoffeln bot dabei eine fast perfekt zusammenpassende Kombination, die durch die Sauce und das Fleisch schließlich wunderbar abgerundet wurden.

32 - Rote Beete-Kartoffel-Gratin / au gratin beetroot potatoes  - CloseUp

Abgesehen von der etwas zu klein geratenen Menge an Hackfleisch – ich habe die Zutaten entsprechend angepasst – gibt es eigentlich nichts was ich hätte anders oder besser bei diesem Gericht machen können. Das Würzen des Hackfleischs mit Kümmel mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber ich fand dass dieses Gewürz in diesem Fall wunderbar mit den anderen Zutaten harmonierte und ich war froh nicht darauf verzichtet zu haben. Des weiteren habe ich die Erkenntnis gewonnen dass man aus rohes Hackfleisch ohne Bedenken im Backofen als Bestandteil eines Auflaufs oder Gratins verwenden kann. Zuerst hatte ich hier mit dem Gedanken gespielt es vorher anzubraten, doch das hätte dann natürlich nicht die feste Hackfleischschicht ergeben wie ich sie hier vorgefunden hatte.
Was die Kalorien angeht hat dieses Gericht insgesamt meiner Berechnung nach knapp 2000kcal, also bei drei Portionen 666,67kcal oder bei vier Portionen 500kcal pro Portion – das finde ich geht eigentlich und ist für ein gutes Mittagsgericht ein absolut akzeptabler Wert. In der Summe also ein einfaches und sehr, sehr leckeres Rezept dass ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Ham Cheese Omelett – das (Kurz-)Rezept

Friday, November 25th, 2011
Ham Cheese Omelette

Meine zweite Omelette-Kreation mit Kochschinken, Käse und Kräutern. Leider fühlte sich der Speck den ich noch im Kühlschrank hatte bereits etwas schmierig an und da ich kein Risiko eingehen wollte entsorgte ich diesen lieber und sah mich nach einer Alternative um. Dabei erschien mir etwas Kochschinken als genau das richtige zu sein und meine Vermutung erwies sich als vollkommen richtig. Das Ergebnis erschien es mir wert hier kurz vorgestellt zu werden

Wir brauchen also für eine große Portion:

  • 4 Eier
  • 2 Scheiben Kochschinken
  • 1 Handvoll Raspelkäse (ich wählte Pizzakäse)
  • 1 Schuss Milch
  • 1 – 1,5 TL italienische Kräuter
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Butterschmalz oder 1 EL Olivenöl zum braten
  • Kommen wir nun zur Zubereitung:

    Ham Cheese Omelette - CloseUp

    Zuerst schlagen wir die Eier auf, verquirlen sie mit einem Schuss Milch und Würzen sie kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Kräutern und rühren schließlich die Kräuter unter. Dann schneiden wir den Schinken in kleine Rechtecke, erhitzen das Butterschmalz oder Öl in einer kleinen Pfanne und braten die Schinkenstücke darin ein bis zwei Minuten darin an. Dann geben wir die gewürzte Eimasse hinein und lassen sie bei mittlerer Hitze langsam zu einer einigermaßen festen Masse stocken. Dabei ist es nicht schlimm wenn die Oberfläche noch leicht flüssig bleibt. Sobald die Masse fest ist, was drei bis vier Minuten dauert, lassen die Scheibe seitlich auf einen flachen Teller gleiten, stülpen die Pfanne mit der Öffnung nach unten darüber und drehen die so entstandene Konstruktion schnell um. So landete die noch nicht vollständig gestockte Seite auf der Bratfläche und kann so ebenfalls die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Dies dauert weitere zwei bis drei Minuten. Das war es dann auch schon gewesen – sobald beide Seiten gute durchgebraten sind können wir das Gericht servieren und genießen.

    Ham Cheese Omelette - lateral cut

    Ich fand das Ergebnis auf jeden Fall sehr gelungen – auch wenn natürlich hier viel von der Würzung abhängt. Die Kombination aus einer kräftigen Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffers, einer guten Prise Salz, einem gehäuften Teelöffel italienische Kräuter und einer kleinen Prise, am besten auch frisch geriebener Muskatnuss und etwas milden Käses hat sich für mich als schmackhaft und passend erwiesen. Die Beigabe von Milch macht das Ganze noch etwas saftiger und lockerer.
    Meiner groben Rechnung nach hat so ein Omelett ca. 550kcal, was für ein Abendmahl natürlich nicht gerade wenig ist – aber die Eier musste dringend verbraucht werden und da habe ich mich eben mal wieder aufgeopfert. Und für so etwas leckeres macht man so etwas natürlich gerne mal. 😉

    Guten Appetit

    Pizza Calzone – das Rezept

    Saturday, November 19th, 2011

    Schon seit längerem hatte ich nicht mehr die Gelegenheit gehabt mal eine Pizza Calzone zu verzehren. Daher nutzte ich heute mal die Gelegenheit, mir eine solche selbst zu fertigen und dabei gleich eine neue Pizzateig-Variation zu testen die ich vor einiger Zeit entdeckt hatte. Und das Ergebnis erwies sich als wirklich mehr als gelungen so dass ich es nicht versäumen will Rezept hier in der üblichen Form kurz einmal vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

    Für den Teig
    350g Weizenmehl – Type 405
    01 - Zutat Mehl

    1/2 Würfel Hefe
    02 - Zutat frische Hefe

    1 TL Salz
    1 EL Zucker
    1 TL Knoblauchgranulat (die neue, “geheime” Zutat)
    03 - Zutat Gewürze

    2 EL Olivenöl
    04 - Zutat Olivenöl

    125ml lauwarmes Wasser
    05 - Zutat lauwarmes Wasser

    Für die Sauce (Pizzaiola)

    200ml Tomaten in Stücken
    06 - Zutat kl. Dose Tomaten

    1 Schuss trockenen Rotwein
    07 - Zutat Rotwein

    1 kleine Zwiebel
    07 - Zutat Zwiebel

    1 EL Tomatenmark
    08 - Zutat Tomatenmark

    2 kleine oder 1 große Zehe Knoblauch
    09 - Zutat Knoblauch

    2 – 3 kleine Chilischoten (Optional – wenn man es scharf mag)
    10 - Zutat Chilis

    1 – 1,5 TL italienische Kräuter
    08 - Italienische Kräuter

    sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen und einen Schuss Olivenöl zum anbraten

    Für die Füllung

    100 – 120g frische Champignons
    11 - Zutat Champignons

    Gekochten Schinken & Salami
    12 - Zutat Schinken & Salami

    sowie etwas Olivenöl oder Butterschmalz zum andünsten der Pilze

    80 – 90g Pizzakäse (Mozzarella)
    13 - Zutat Mozzarella

    Beginnen wir damit, den Teig zuzubereiten da dieser am längsten braucht. Dazu bröseln wir die Hefe in das lauwarme Wasser und lösen sie darin auf,
    14 - Hefe in lauwarmen Wasser auflösen

    dann drücken wir eine Mulde ins Mehl, geben den Zucker hinein, gießen dann die aufgelöste Hefe hinzu
    15 - Mit Zucker in Mehl geben

    und kneten alles kurz durch damit sich der Zucker mit der Hefe verbindet. Zucker ist die Nahrung für den Hefepilz und sorgt für eine gutes Aufgehen des Teiges.
    16 - Kneten

    Es folgen Salz, Knoblauchgranulat und die zwei Esslöffel Olivenöl,
    17 - Restliche Gewürze und Öl dazu

    dann kneten wir alles wieder so lange mit dem Knethaken und auch mit den Händen durch bis eine kleine Teigkugel entstanden ist die sich leicht von den Gefäßwänden lösen lässt.
    18 - Fertig gekneteter Teig

    Diese stellen wir nun abgedeckt für ca. 60 Minuten an einen warmen Ort damit der Teig gut aufgehen kann. Ich ließ dazu den Backofen kurz auf 50 Grad aufheizen, schaltet ihn aus und stellte das Behältnis dann hinein wobei ich einen Kochlöffel in die Backofentür klemmte damit es nicht zu heiß wird.
    19 - An warmen Ort gehen lassen

    In der Zwischenzeit können wir uns um die Pizzasauce oder Pizzaiola kümmern. Dazu schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in kleine Würfel.
    20 - Zwiebel würfeln

    Außerdem entkernen wir die Chilis und zerteilen sie in kleine Stücke,
    21 - Chili entkernen und schneiden

    spülen die Champignons gründlich unter dem laufenden Wasserhahn ab – so können sie sich nicht so sehr mit Feuchtigkeit vollsaugen –
    22 - Champignons abbrausen

    und schneiden sie dann in dünne Scheiben.
    23 - Champignons schneiden

    Außerdem zerteilen wir Salami und Schinken in kurze Streifen.

    Sobald diese Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen sind, können wir die gewürfelte Zwiebel in einem kleinen Topf mit etwas Olivenöl glasig andünsten
    24 - Zwiebeln anschwitzen

    pressen die Knoblauchzehen hinzu
    25 - Knoblauch dazu pressen

    und lassen wenig später auch die Chilis kurz mit andünsten.
    26 - Chili mit anbraten

    Nun geben wir das Tomatenmark hinzu, rösten es kurz mit an
    27 - Tomatenmark rösten

    und gießen dann den Rotwein
    28 - Wein hinzu

    und die Tomatenstücke mit in den Topf.
    29 - Tomaten addieren

    Während alles kurz aufkocht, würzen wir es mit Pfeffer und Salz
    30 - Mit Pfeffer und Salz abschmecken

    sowie den italienischen Kräutern
    31 - Mit Kräutern würzen

    und lassen es dann auf niedriger Stufe reduzieren so dass eine dickliche Masse entsteht. Sollte es zu wenig erscheinen können wir es ggf. noch mit etwas Tomatenketchup strecken.
    32 - köcheln lassen

    Außerdem dünsten wir unsere Champignonscheiben in einer weiteren Pfanne rundherum an. Ich wählte dazu Butterschmalz weil ich der Meinung war dass dies den Geschmack intensiviert, es geht aber natürlich auch mit Olivenöl.
    33 - Champignons anbraten

    Nach etwa einer Stunde ist unser Teig gut aufgegangen.
    34 - Teig aufgegangen

    Nachdem wir den Backofen auf 225 Grad eingestellt haben so dass er vorheizt können wir den Teig in zwei gleich große Portionen zerteilen
    35 - Teig teilen

    und auf einer bemehlten Fläche mit dem Nudelholz dünn ausrollen
    36 - Teig ausrollen

    so dass am Ende zwei ungefähr runde Teigfladen entstehen.
    37 - Teig ausgrollt

    Die Hälfte dieser Teigrohlinge bestreichen wir nun mit der Pizzasauce wobei wir einen kleinen Rand frei lassen
    38 - Mit Pizzasauce bestreichen

    belegen die Sauce dann mit dem Salami und Kochschinken
    39 - Mit Salami und Schinken belegen

    sowie unseren angebratenen Champignons
    40 - Pilze auflegen

    und bestreuen alles dann mit einer guten Handvoll des geraspelten Mozzarella.
    41 - Mit Käse bestreuen

    Anschließend klappen wir die unbelegte Seite über die belegte
    42 - Zusammenklappen

    und drücken ggf. die Ränder mit einer Gabel fest zusammen.
    43 - Ränder festdrücken

    Die so entstandenen Roh-Calzones geben wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech
    44 - Auf Blech geben

    wo wir die Oberseite mit einer dünnen Schicht der Pizzasauce bestreichen
    45 - Oben mit Pizzasauce bestreichen

    und dann noch einmal mit etwas von unserem Pizzakäse bestreuen.
    46 - Außen mit Käse bestreuen

    Sobald der Backofen aufgeheizt ist, schieben wir unser Backbleck auf die zweitunterste Schiene hinein und lassen die Calzones für 20 – 25 Minuten backen.
    47 - Im Ofen

    Dabei spielt das Auge natürlich wieder eine größere Rolle als die reine Dauer – sobald die oben aufgetragene Pizzasauce mit dem Käse eine verschmolzen ist und beginnt richtig dunkel zu werden können wir unsere Calzones entnehmen
    48 - Fertig gebacken

    und sofort – mit etwas getrockneten Basilikum bestreut – servieren.
    49 - Pizza Calzone - Serviert

    Zwar war der Teig trotz des dünnen Ausrollens etwas dicker geraten als ich ursprünglich beabsichtigt hatte, aber dass tat dem Genuss keinerlei Abbruch.
    50 - Pizza Calzone - CloseUp

    Die Pizzasauce war durch die Chilis angenehm scharf geworden und ergab in Kombination mit dem Kochschinken und den Salami sowie den angebratenen Champignons eine nahezu perfekte Füllung für eine gute Calzone. Gemeinsam mit dem Käse, der wie erwartet geschmolzen war und sich so mit den restlichen Bestandteile der Füllung eine Einheit eingegangen war, erwies sich diese Calzone-Zubereitung als leckere und sehr sättigender Genuss.

    51 - Pizza Calzone - CloseUp2

    Wie ich – leider erst im Nachhinein bei der Recherche für diesen Beitrag – erfuhr, wird die “Original” Calzone ja noch mit Ricotta und Schinken, aber ohne Salami gefertigt. Aber was die Nährwerte angeht war ich mit Sicherheit auch mit dieser Zubereitung mehr als gut bedient gewesen. Unabhängig davon kann ich diese Zubereitung vorbehaltlos weiterempfehlen – für meine erste selbst gemachte Calzone war dieses Rezept (das ich wie üblich aus der Kombination mehrerer Rezepte selbst zusammengestellt hatte) sehr gelungen und lecker. Natürlich hoffe ich auch dem versierten Hobbykoch damit eine kleine Anregung geben zu können. So verbleibt mir nur noch zu sagen:

    Guten Appetit

    Cheese bacon omelette – das (Kurz-)Rezept

    Friday, November 18th, 2011

    Beim abendlichen Durchsehen meines Kühlschranks entdeckte ich doch tatsächlich noch ein Päckchen Eier das dringend verbraucht werden musste. Also entschloss ich mich spontan dazu mir heute Abend etwas mit Eiern zum Abendbrot zu machen und daraus entstand schließlich dieses Omelette mit Bacon (Räucherspeck) und Käse.

    Cheese bacon omelett

    Was benötigen wir also für eine Portion?

    4 – 5 Eier
    100 – 110g Speckwürfel
    1 bis 2 EL geriebenen Emmentaler
    1 TL Kräuter der Provence (TK)
    einen Schuss Milch
    sowie Salz und Pfeffer zum würzen
    und etwas Öl zum anbraten

    Eier aufschlagen und mit einer Gabel verquirlen, dabei mit Salz und Pfeffer sowie den Kräutern der Provence würzen und mit einem Schuss Milch strecken (das macht das Ganze schön saftig und locker). Abschließend noch den Käse einstreuen. In einer kleinen Pfanne die Speckwürfel dann für einige Minuten knusprig anbraten und schließlich die gewürzte Eimasse hinein gießen und auf mittlerer Stufe für mindestens vier bis fünf Minuten stocken lassen. Dabei gleich zu Beginn bevor die Masse zu fest wird kurz mit dem Kochlöffel durch rühren und ggf. die Speckwürfel etwas besser verteilen. Ist die Masse einigermaßen fest geworden lassen wir sie als ganzes auf einen flachen Teller gleiten, stülpen die Pfanne mit der Wölbung nach unten darüber und drehen alles dann mit einer schnellen Bewegung um damit nun auch die andere Seite noch einmal für einige Minuten anraten kann. Sobald auch die zweite Seite gut angebraten ist, können wir unser Omelett auch schon genießen.

    Cheese bacon omelett - CloseUp

    Das Ergebnis war ein würziger und luftig-lockerer Fladen gebratener Eimasse mit reichlich Speck einem ganz leichten Aroma von Käse. Bisher hatte ich immer nur Rührei gemacht, also die Masse auch nach dem Stocken weiter verrührt und so alles zerkleinert, aber so ein Omelette macht natürlich rein optisch schon viel mehr her und das Auge isst ja wie man weiß mit.

    Cheese bacon omelett - CloseUp II

    Das Ganze dauert insgesamt etwa nur zehn Minuten ist wie ich finde eine sehr schmackhafte Alternative zum sonst verzehrten belegten Brot. Wer mag kann auch gerne noch ein paar Zwiebeln oder einige Champignons mit anbraten – die Variationsmöglichkeiten sind sehr vielfältig wie ich finde. Und als Verwertung baldig ablaufender Eiervorräte eignet es sich natürlich auch vorzüglich. 😉

    In diesem Sinne: Guten Appetit