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Ham Cheese Omelett – das (Kurz-)Rezept

Friday, November 25th, 2011
Ham Cheese Omelette

Meine zweite Omelette-Kreation mit Kochschinken, Käse und Kräutern. Leider fühlte sich der Speck den ich noch im Kühlschrank hatte bereits etwas schmierig an und da ich kein Risiko eingehen wollte entsorgte ich diesen lieber und sah mich nach einer Alternative um. Dabei erschien mir etwas Kochschinken als genau das richtige zu sein und meine Vermutung erwies sich als vollkommen richtig. Das Ergebnis erschien es mir wert hier kurz vorgestellt zu werden

Wir brauchen also für eine große Portion:

  • 4 Eier
  • 2 Scheiben Kochschinken
  • 1 Handvoll Raspelkäse (ich wählte Pizzakäse)
  • 1 Schuss Milch
  • 1 – 1,5 TL italienische Kräuter
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Butterschmalz oder 1 EL Olivenöl zum braten
  • Kommen wir nun zur Zubereitung:

    Ham Cheese Omelette - CloseUp

    Zuerst schlagen wir die Eier auf, verquirlen sie mit einem Schuss Milch und Würzen sie kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Kräutern und rühren schließlich die Kräuter unter. Dann schneiden wir den Schinken in kleine Rechtecke, erhitzen das Butterschmalz oder Öl in einer kleinen Pfanne und braten die Schinkenstücke darin ein bis zwei Minuten darin an. Dann geben wir die gewürzte Eimasse hinein und lassen sie bei mittlerer Hitze langsam zu einer einigermaßen festen Masse stocken. Dabei ist es nicht schlimm wenn die Oberfläche noch leicht flüssig bleibt. Sobald die Masse fest ist, was drei bis vier Minuten dauert, lassen die Scheibe seitlich auf einen flachen Teller gleiten, stülpen die Pfanne mit der Öffnung nach unten darüber und drehen die so entstandene Konstruktion schnell um. So landete die noch nicht vollständig gestockte Seite auf der Bratfläche und kann so ebenfalls die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Dies dauert weitere zwei bis drei Minuten. Das war es dann auch schon gewesen – sobald beide Seiten gute durchgebraten sind können wir das Gericht servieren und genießen.

    Ham Cheese Omelette - lateral cut

    Ich fand das Ergebnis auf jeden Fall sehr gelungen – auch wenn natürlich hier viel von der Würzung abhängt. Die Kombination aus einer kräftigen Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffers, einer guten Prise Salz, einem gehäuften Teelöffel italienische Kräuter und einer kleinen Prise, am besten auch frisch geriebener Muskatnuss und etwas milden Käses hat sich für mich als schmackhaft und passend erwiesen. Die Beigabe von Milch macht das Ganze noch etwas saftiger und lockerer.
    Meiner groben Rechnung nach hat so ein Omelett ca. 550kcal, was für ein Abendmahl natürlich nicht gerade wenig ist – aber die Eier musste dringend verbraucht werden und da habe ich mich eben mal wieder aufgeopfert. Und für so etwas leckeres macht man so etwas natürlich gerne mal. 😉

    Guten Appetit

    Pizza Calzone – das Rezept

    Saturday, November 19th, 2011

    Schon seit längerem hatte ich nicht mehr die Gelegenheit gehabt mal eine Pizza Calzone zu verzehren. Daher nutzte ich heute mal die Gelegenheit, mir eine solche selbst zu fertigen und dabei gleich eine neue Pizzateig-Variation zu testen die ich vor einiger Zeit entdeckt hatte. Und das Ergebnis erwies sich als wirklich mehr als gelungen so dass ich es nicht versäumen will Rezept hier in der üblichen Form kurz einmal vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

    Für den Teig
    350g Weizenmehl – Type 405
    01 - Zutat Mehl

    1/2 Würfel Hefe
    02 - Zutat frische Hefe

    1 TL Salz
    1 EL Zucker
    1 TL Knoblauchgranulat (die neue, “geheime” Zutat)
    03 - Zutat Gewürze

    2 EL Olivenöl
    04 - Zutat Olivenöl

    125ml lauwarmes Wasser
    05 - Zutat lauwarmes Wasser

    Für die Sauce (Pizzaiola)

    200ml Tomaten in Stücken
    06 - Zutat kl. Dose Tomaten

    1 Schuss trockenen Rotwein
    07 - Zutat Rotwein

    1 kleine Zwiebel
    07 - Zutat Zwiebel

    1 EL Tomatenmark
    08 - Zutat Tomatenmark

    2 kleine oder 1 große Zehe Knoblauch
    09 - Zutat Knoblauch

    2 – 3 kleine Chilischoten (Optional – wenn man es scharf mag)
    10 - Zutat Chilis

    1 – 1,5 TL italienische Kräuter
    08 - Italienische Kräuter

    sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen und einen Schuss Olivenöl zum anbraten

    Für die Füllung

    100 – 120g frische Champignons
    11 - Zutat Champignons

    Gekochten Schinken & Salami
    12 - Zutat Schinken & Salami

    sowie etwas Olivenöl oder Butterschmalz zum andünsten der Pilze

    80 – 90g Pizzakäse (Mozzarella)
    13 - Zutat Mozzarella

    Beginnen wir damit, den Teig zuzubereiten da dieser am längsten braucht. Dazu bröseln wir die Hefe in das lauwarme Wasser und lösen sie darin auf,
    14 - Hefe in lauwarmen Wasser auflösen

    dann drücken wir eine Mulde ins Mehl, geben den Zucker hinein, gießen dann die aufgelöste Hefe hinzu
    15 - Mit Zucker in Mehl geben

    und kneten alles kurz durch damit sich der Zucker mit der Hefe verbindet. Zucker ist die Nahrung für den Hefepilz und sorgt für eine gutes Aufgehen des Teiges.
    16 - Kneten

    Es folgen Salz, Knoblauchgranulat und die zwei Esslöffel Olivenöl,
    17 - Restliche Gewürze und Öl dazu

    dann kneten wir alles wieder so lange mit dem Knethaken und auch mit den Händen durch bis eine kleine Teigkugel entstanden ist die sich leicht von den Gefäßwänden lösen lässt.
    18 - Fertig gekneteter Teig

    Diese stellen wir nun abgedeckt für ca. 60 Minuten an einen warmen Ort damit der Teig gut aufgehen kann. Ich ließ dazu den Backofen kurz auf 50 Grad aufheizen, schaltet ihn aus und stellte das Behältnis dann hinein wobei ich einen Kochlöffel in die Backofentür klemmte damit es nicht zu heiß wird.
    19 - An warmen Ort gehen lassen

    In der Zwischenzeit können wir uns um die Pizzasauce oder Pizzaiola kümmern. Dazu schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in kleine Würfel.
    20 - Zwiebel würfeln

    Außerdem entkernen wir die Chilis und zerteilen sie in kleine Stücke,
    21 - Chili entkernen und schneiden

    spülen die Champignons gründlich unter dem laufenden Wasserhahn ab – so können sie sich nicht so sehr mit Feuchtigkeit vollsaugen –
    22 - Champignons abbrausen

    und schneiden sie dann in dünne Scheiben.
    23 - Champignons schneiden

    Außerdem zerteilen wir Salami und Schinken in kurze Streifen.

    Sobald diese Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen sind, können wir die gewürfelte Zwiebel in einem kleinen Topf mit etwas Olivenöl glasig andünsten
    24 - Zwiebeln anschwitzen

    pressen die Knoblauchzehen hinzu
    25 - Knoblauch dazu pressen

    und lassen wenig später auch die Chilis kurz mit andünsten.
    26 - Chili mit anbraten

    Nun geben wir das Tomatenmark hinzu, rösten es kurz mit an
    27 - Tomatenmark rösten

    und gießen dann den Rotwein
    28 - Wein hinzu

    und die Tomatenstücke mit in den Topf.
    29 - Tomaten addieren

    Während alles kurz aufkocht, würzen wir es mit Pfeffer und Salz
    30 - Mit Pfeffer und Salz abschmecken

    sowie den italienischen Kräutern
    31 - Mit Kräutern würzen

    und lassen es dann auf niedriger Stufe reduzieren so dass eine dickliche Masse entsteht. Sollte es zu wenig erscheinen können wir es ggf. noch mit etwas Tomatenketchup strecken.
    32 - köcheln lassen

    Außerdem dünsten wir unsere Champignonscheiben in einer weiteren Pfanne rundherum an. Ich wählte dazu Butterschmalz weil ich der Meinung war dass dies den Geschmack intensiviert, es geht aber natürlich auch mit Olivenöl.
    33 - Champignons anbraten

    Nach etwa einer Stunde ist unser Teig gut aufgegangen.
    34 - Teig aufgegangen

    Nachdem wir den Backofen auf 225 Grad eingestellt haben so dass er vorheizt können wir den Teig in zwei gleich große Portionen zerteilen
    35 - Teig teilen

    und auf einer bemehlten Fläche mit dem Nudelholz dünn ausrollen
    36 - Teig ausrollen

    so dass am Ende zwei ungefähr runde Teigfladen entstehen.
    37 - Teig ausgrollt

    Die Hälfte dieser Teigrohlinge bestreichen wir nun mit der Pizzasauce wobei wir einen kleinen Rand frei lassen
    38 - Mit Pizzasauce bestreichen

    belegen die Sauce dann mit dem Salami und Kochschinken
    39 - Mit Salami und Schinken belegen

    sowie unseren angebratenen Champignons
    40 - Pilze auflegen

    und bestreuen alles dann mit einer guten Handvoll des geraspelten Mozzarella.
    41 - Mit Käse bestreuen

    Anschließend klappen wir die unbelegte Seite über die belegte
    42 - Zusammenklappen

    und drücken ggf. die Ränder mit einer Gabel fest zusammen.
    43 - Ränder festdrücken

    Die so entstandenen Roh-Calzones geben wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech
    44 - Auf Blech geben

    wo wir die Oberseite mit einer dünnen Schicht der Pizzasauce bestreichen
    45 - Oben mit Pizzasauce bestreichen

    und dann noch einmal mit etwas von unserem Pizzakäse bestreuen.
    46 - Außen mit Käse bestreuen

    Sobald der Backofen aufgeheizt ist, schieben wir unser Backbleck auf die zweitunterste Schiene hinein und lassen die Calzones für 20 – 25 Minuten backen.
    47 - Im Ofen

    Dabei spielt das Auge natürlich wieder eine größere Rolle als die reine Dauer – sobald die oben aufgetragene Pizzasauce mit dem Käse eine verschmolzen ist und beginnt richtig dunkel zu werden können wir unsere Calzones entnehmen
    48 - Fertig gebacken

    und sofort – mit etwas getrockneten Basilikum bestreut – servieren.
    49 - Pizza Calzone - Serviert

    Zwar war der Teig trotz des dünnen Ausrollens etwas dicker geraten als ich ursprünglich beabsichtigt hatte, aber dass tat dem Genuss keinerlei Abbruch.
    50 - Pizza Calzone - CloseUp

    Die Pizzasauce war durch die Chilis angenehm scharf geworden und ergab in Kombination mit dem Kochschinken und den Salami sowie den angebratenen Champignons eine nahezu perfekte Füllung für eine gute Calzone. Gemeinsam mit dem Käse, der wie erwartet geschmolzen war und sich so mit den restlichen Bestandteile der Füllung eine Einheit eingegangen war, erwies sich diese Calzone-Zubereitung als leckere und sehr sättigender Genuss.

    51 - Pizza Calzone - CloseUp2

    Wie ich – leider erst im Nachhinein bei der Recherche für diesen Beitrag – erfuhr, wird die “Original” Calzone ja noch mit Ricotta und Schinken, aber ohne Salami gefertigt. Aber was die Nährwerte angeht war ich mit Sicherheit auch mit dieser Zubereitung mehr als gut bedient gewesen. Unabhängig davon kann ich diese Zubereitung vorbehaltlos weiterempfehlen – für meine erste selbst gemachte Calzone war dieses Rezept (das ich wie üblich aus der Kombination mehrerer Rezepte selbst zusammengestellt hatte) sehr gelungen und lecker. Natürlich hoffe ich auch dem versierten Hobbykoch damit eine kleine Anregung geben zu können. So verbleibt mir nur noch zu sagen:

    Guten Appetit

    Cheese bacon omelette – das (Kurz-)Rezept

    Friday, November 18th, 2011

    Beim abendlichen Durchsehen meines Kühlschranks entdeckte ich doch tatsächlich noch ein Päckchen Eier das dringend verbraucht werden musste. Also entschloss ich mich spontan dazu mir heute Abend etwas mit Eiern zum Abendbrot zu machen und daraus entstand schließlich dieses Omelette mit Bacon (Räucherspeck) und Käse.

    Cheese bacon omelett

    Was benötigen wir also für eine Portion?

    4 – 5 Eier
    100 – 110g Speckwürfel
    1 bis 2 EL geriebenen Emmentaler
    1 TL Kräuter der Provence (TK)
    einen Schuss Milch
    sowie Salz und Pfeffer zum würzen
    und etwas Öl zum anbraten

    Eier aufschlagen und mit einer Gabel verquirlen, dabei mit Salz und Pfeffer sowie den Kräutern der Provence würzen und mit einem Schuss Milch strecken (das macht das Ganze schön saftig und locker). Abschließend noch den Käse einstreuen. In einer kleinen Pfanne die Speckwürfel dann für einige Minuten knusprig anbraten und schließlich die gewürzte Eimasse hinein gießen und auf mittlerer Stufe für mindestens vier bis fünf Minuten stocken lassen. Dabei gleich zu Beginn bevor die Masse zu fest wird kurz mit dem Kochlöffel durch rühren und ggf. die Speckwürfel etwas besser verteilen. Ist die Masse einigermaßen fest geworden lassen wir sie als ganzes auf einen flachen Teller gleiten, stülpen die Pfanne mit der Wölbung nach unten darüber und drehen alles dann mit einer schnellen Bewegung um damit nun auch die andere Seite noch einmal für einige Minuten anraten kann. Sobald auch die zweite Seite gut angebraten ist, können wir unser Omelett auch schon genießen.

    Cheese bacon omelett - CloseUp

    Das Ergebnis war ein würziger und luftig-lockerer Fladen gebratener Eimasse mit reichlich Speck einem ganz leichten Aroma von Käse. Bisher hatte ich immer nur Rührei gemacht, also die Masse auch nach dem Stocken weiter verrührt und so alles zerkleinert, aber so ein Omelette macht natürlich rein optisch schon viel mehr her und das Auge isst ja wie man weiß mit.

    Cheese bacon omelett - CloseUp II

    Das Ganze dauert insgesamt etwa nur zehn Minuten ist wie ich finde eine sehr schmackhafte Alternative zum sonst verzehrten belegten Brot. Wer mag kann auch gerne noch ein paar Zwiebeln oder einige Champignons mit anbraten – die Variationsmöglichkeiten sind sehr vielfältig wie ich finde. Und als Verwertung baldig ablaufender Eiervorräte eignet es sich natürlich auch vorzüglich. 😉

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    dinner layers

    Thursday, November 10th, 2011

    dinner layers

    Top to bottom:

  • ham & irish mild cheese on wholemeal bread
  • beef salami & herb cream cheese on sandwich bread
  • turkey salami & alpine herdsman cheese on wholemeal bread
  • ham & mountain cheese on sandwich bread
  • Mini-Vollkornbrot – reichhaltig belegt [08.11.2011]

    Tuesday, November 8th, 2011
    wholemeal bread dinner

    Zum Abendbrot aktuell mal wieder etwas mehr Ballasstoffe, daher bin ich von Sandwichbrot auf richtiges Vollkornbrot umgestiegen. Dabei wählte ich Mini-Vollkornbrote von denen zwei Scheiben etwa einer großen Brotscheibe entsprachen.
    Belegt mit (von oben nach unten):

  • Fettreduzierte Frikadellen mit leichtem Kräuterfrischkäse
  • Geflügelsalami & herzhafter Almkäse
  • Kochschinken & Irish mild Käse
  • Rindersalami & nussiger Älpler Käse
  • Die Kombination aus Käse mit leichten, fleischhaltigen Brotbelag in verschiedenen Variationen ist immer wieder ein Genuss. 😉

    Toast Hawaii – das Rezept

    Tuesday, October 25th, 2011

    Heute Abend hatte ich einmal Lust auf etwas, das sich seit den 1950er Jahren hier in Deutschland mit großer Popularität erfreut: der klassische Toast Hawaii. Die Erfindung dieses Gerichts schreibt man dem deutschen Fernsehkoch Clemens Wilmerod zu. Gudrun Rothaug schrieb darüber sehr treffend in Vom Toast Hawaii zum Döner. Essen in Deutschland (erschienen in In aller Munde. Ernährung heute – Suhrkamp 2004) darüber:

    1. (Wilmerod) bündelte auf wenigen Quadratzentimetern Weizenbrot die Sehnsüchte einer ganzen Epoche: Die verschwenderische Kombination aus Schinken und Käse demonstrierte den neu gewonnenen Wohlstand, Ananas […] drückt die Sehnsucht nach der weiten Welt aus.

    Das drückt wie ich finde sehr schön genau das aus, was ein solches Gericht ausmacht. Dabei ist es gar nicht schwer zuzubereiten – werfen wir jetzt einen Blick auf den Zubereitungsprozess.

    Was brauchen wir für 4 Toasts?

    4 Scheiben Kochschinken
    01 - Zutat Kochschinken

    4 Scheiben Ananas
    02 - Zutat Ananasscheiben

    4 Scheiben Schmelzkäse nach Wahl – ich griff zu Chester
    03 - Zutat Chester

    4 Scheiben Sandwichtbrot oder -toast
    04 - Zutat Sandwichtoast

    Preiselbeeren oder Cocktailkirschen zum garnieren
    05 - Zutat Preiselbeeren

    Zuerst Toasten wir die Scheiben ganz kurz im Toaster vor und heizen gleichzeitig den Backofen auf 180 Grad vor,
    06 - Toasten

    anschließend bestreichen wir die Brote mit etwas Butter,
    07 - Mit Butter bestreichen

    belegen sie mit dem Kochschinken,
    08 - Mit Schinken belegen

    geben die Ananasscheiben mittig darauf
    09 - Ananasscheiben drauf

    und belegen diese schließlich noch mit den Schmelzkäse-Scheiben.
    10 - Mit Chester belegen

    Anschließend geben wir die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegten Rost
    11 - auf Backpapier-Rost geben

    und sobald der Ofen aufgeheizt ist überbacken unsere Rohlinge dort für sechs bis acht Minuten bis der Käse über den Ananasscheiben geschmolzen sind.
    12 - Überbacken

    Dann brauchen wir nur noch die fertigen Toastscheiben mit Preiselbeeren oder (wenn vorhanden) Cocktailkirschen garnieren und das Ganze zu servieren.
    13 - Toast Hawaii - Fertiges Gericht

    Ein Klassiker kann ich da nur sagen. Die Kombination aus Schinken, Ananas und Schmelzkäse und dem Klecks Preiselbeeren kombinierten das deftige mit dem Süßen auf absolut leckere Weise. Dabei fand ich die Variante mit Vollkorntoast noch etwas besser als das reine Weißbrot da dieses beim Backen eine bessere “Knusprigkeit” erreicht. Aber das muss jeder natürlich selbst beurteilen.

    14 - Toast Hawaii - CloseUp

    Wer mag kann außerdem auch gerne noch Mayonaise über die Butter schmieren, da ich aber kein großer Freund dieser Sauce bin habe ich darauf verzichtet. Eine weitere Erweiterung die ich sogar kurz in Betracht gezogen hatte war das zusätzliche braten von Spiegeleiern und sie vor dem Verzehr auf die geschmolzenen Käsescheiben zu legen. Außerdem könnte man auch noch etwas edelsüßes Paprikapulver auf den geschmolzenen Käse aufbringen. Die Variationsmöglichkeiten sind wie man sieht sehr vielseitig – ein leckeres und extrem einfach zuzubereitendes Gericht dass ich mal wieder vorbehaltlos weiterempfehlen kann.

    Guten Appetit

    Schinken & drei Arten Käse

    Tuesday, October 18th, 2011

    Ham & three times cheese

    Todays dinner
    Sowohl die Scheibe Irish mild oben als auch der weiche Kräuterfrischkäse in der Mitte oder der würzige Emmentaler unten harmonierten alle wunderbar mit dem gekochtem Schinken. Kann alle drei Varianten vorbehaltlos weiter empfehlen. Schinken und Käse sind nun mal wie füreinander gemacht… 😉

    Spinat-Ricotta-Cannelloni mit Krabben – das Rezept

    Saturday, October 15th, 2011

    Heute hatte ich Lust auf irgend etwas italienisches und nach kurzer Such stieß ich auf ein Rezept für Cannelloni mit einer Füllung aus Blattspinat, Ricotta und Krabben, das ich aber noch ein wenig nach eigenem Gutdünken modifizierte. Und das Gericht das dabei entstanden ist erwies sich mal wieder als ausgesprochen lecker, daher möchte ich es nicht versäumen das Rezept hier kurz in üblicher Weise vorzustellen.

    Was brauchen wir also für drei bis vier Portionen?

    400-450g Blattspinat Ich hatte dieses Mal kleinere Pads bekommen, was aber nichts zur Sache tat da ich die ganze Packung verbrauchte)
    01 - Zutat Blattspinat

    150g Ricotta
    02 - Zutat Ricotta

    150g Krabben
    03 - Zutat Krabben

    14 Cannelloni (am besten die Variante ohne Vorkochen)
    04 - Zutat Cannelloni

    3 Zweige frischen Oregano
    05 - Zutat Oregano

    etwas frischen Basilikum
    06 - Zutat Basilikum

    800g stückige Tomaten
    07 - Zutat stückige Tomaten

    2-3 Zehen Knoblauch
    08 - Zutat Knoblauch

    1 große Zwiebel
    09 - Zutat Zwiebel

    50-70g Streukäse nach Wahl – ich wählte Mozzarella
    10 - Zutat Streukäse

    1 Becher Creme fraiche oder Creme legere
    11 - Zutat Creme fraiche

    2-3 EL Zitronensaft
    12 - Zutat Zitronensaft

    2-3 TL Balsamico
    13 - Zutat Balsamico

    Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

    1-2 EL Olivenöl zum braten

    Bei der Verwendung von noch tiefgefrorenem Blattspinat können wir diesen erst einmal in der Mikrowelle auf Auftaustufe etwas auftauen. Während der Spinat auftaut, schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in sehr feine Würfel.
    14 - Zwiebel fein schneiden

    In etwas Olivenöl dünsten wir dann die Zwiebelstücke glasig an
    15 - Zwiebel andünsten

    und pressen dann das Knoblauch dazu, das wir ebenfalls kurz mit dünsten.
    16 - Knoblauch pressen

    Ist alles gut angebraten geben wir den an- oder aufgetauten Blattspinat hinzu, gießen ggf. etwas Wasser hinzu
    17 - Blattspinat hinzugeben

    und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
    18 - Würzen

    Alles dünsten wir so für 2-3 Minuten und nutzen diese Zeit den Ricotta mit dem Zitronensaft zu verrühren.
    19 - Ricotta und Zitronensaft vermengen

    Anschließend geben wir den Ricotta zum Blattspinat
    20 - Ricotta addieren

    und rühren ihn unter.
    21 - Ricotta verrühren

    Es folgen nun dir Krabben
    22 - Krabben hinzu

    die wir ebenfalls gut mit dem restlichen Pfanneninhalt vermengen.
    23 - Krabben untermengen

    Das ist auch ein guter Zeitpunkt alles noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abzuschmecken –
    24 - Abschmecken

    anschließend lassen wir alles einige Minuten einköcheln.
    25 - einköcheln lassen

    Wenden wir uns nun der Sauce zu: Dazu hacken wir erst einmal das frische Oregano
    26 - Oregano hacken

    und das frische Basilikum sehr fein,
    27 - Basilikum hacken

    dann erhitzen wir die stückigen Tomaten in einem Topf,
    28 - Tomaten erhitzen

    streuen die gehackten Kräuter ein,
    29 - Kräuter einstreuen

    würzen alles mit Salz und Pfeffer
    30 - Mit Pfeffer und Salz würzen

    und schmecken es schließlich mit zwei bis drei TL Balsamico-Essig ab.
    31 - Balsamico einrühren

    Jetzt muss alles für mindestens acht bis zehn Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln damit es sich etwas reduziert. Diese Zeit können wir nutzen um die Cannelloni mit Hilfe eines Espressolöffels zu befüllen – eine recht Mühsame, die etwas Zeit in Anspruch nimmt.
    32 - Cannelloni befüllen

    Ist die Tomatensauce etwas reduziert und dickflüssiger geworden
    33 - Sauce reduziert

    schalten wir die Platte auf niedrige Stufe herunter, fügen die Creme fraiche hinzu
    34 - Creme fraiche addieren

    und verrühren alles wieder gut miteinander. Alles lassen wir für zwei bis drei Minuten noch leise köcheln, dann schalten wir die Platte aus.
    35 - unterheben

    Nun heizen wir den Ofen auf 200Grad vor und verteilen dann ein wenig der Sauce auf dem Boden der Auflaufform
    36 - Boden mit Sauce bestreichen

    und legen unsere gefüllten Cannelloni darauf.
    37 - Cannelloni einlegen

    Sollte noch etwas Füllung übrig sein, können wir diese auf den Cannelloni verteilen,
    38 - Rest Füllung verwenden

    gießen dann die Sauce auf
    39 - Sauce aufgießen

    und bestreuen alles schließlich mit dem geraspelten Käse.
    40 - Mit Käse bestreuen

    Ist der Ofen aufgeheizt, geben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für etwa 30 Minuten.
    41 - Backen

    Sobald der Käse geschmolzen ist und beginnt zu bräunen, können wir das Gericht entnehmen
    42 - Spinat-Ricotta-Cannelloni / Spinach ricotta cannelloni - Fertiges Gericht

    und am besten noch heiß servieren.
    43 - Spinat-Ricotta-Cannelloni / Spinach ricotta cannelloni - Serviert

    Die fruchtige Tomatensauce mit all ihren Kräutern harmonierte meiner Meinung nach geschmacklich wunderbar mit der mild-cremigen Spinat-Ricotta-Mischung, der die Krabben eine angenehme Fischnote und den gewissen zusätzlichen Biss gaben. Durch die Beigabe des Bechers Creme fraiche hatte die Sauce außerdem eine wunderbare Konsistenz und Cremigkeit erhalten – dabei habe ich den eigentlich nur – abweichend vom Originalrezept – noch hinzugefügt weil er kurz vorm Ablaufdatum war.

    44 - Spinat-Ricotta-Cannelloni / Spinach ricotta cannelloni - CloseUp

    Natürlich würde das Gericht auch ohne die Creme fraiche auf allgemeine Zustimmung stoßen, da bin ich mir Sicher. Aber natürlich interessierte mich auch, was das Gericht so an Kalorien zusammenbringt, denn beim ersten betrachten sieht es nicht gerade Kalorienarm erscheint.
    Werfen wir also einen Blick auf die einzelnen Komponenten:

    Zutat kcal
    450g Blattspinat: 112,50
    200g Ricotta (Vollfettstufe): 328,00
    200g Nordsee-Krabben: 154,00
    800g stückige Tomaten: 152,00
    150g Cannelloni: 525,00
    200g Creme fraiche: 604,00
    40g Mozzarella: 107,60
    90g Gemüsezwiebel: 25,40
    10g Knoblauchzehen: 14,20
    10g Olivenöl: 89,90
    15ml Zitronensaft: 5,40
    10g Alceto Balsamico: 7,70
    Summe: 2125.50

    Das ergibt bei vier Portionen 532,375kcal und bei drei Portionen 708,50kcal pro Portion – das geht eigentlich, denn ich hätte weitaus mehr erwartet. Dennoch mit Sicherheit auch nicht etwas dass man als Diätgericht bezeichnen kann. Aber am Wochenende geht das schon mal, gerade weil ich ja ansonsten bisher heute mit Nahrungsmittelaufnahme eher zurückgehalten hatte und somit die Gesamtbilanz nicht allzu negativ ausfallen sollte. Ist jedenfalls ein sehr leckeres Gericht und auch eine kleine Premiere, denn dies ist das erste Gericht dass ich mit Ricotta zubereitet habe. Wem das befüllen der Cannelloni übrigens zu viel Arbeit ist, dem sei noch angemerkt dass man aus den Bestandteilen auch gut eine Lasagne verwenden kann – man muss die Canneloni nur durch Lasagneplatten ersetzen. Leider ist mir die Idee beim Schreiben dieses Beitrags gekommmen – geschmacklich sollte es zumindest keinen Unterschied machen.

    In diesem Sinne: Guten Appetit