Crêpe Tatar – reheated

Crêpe Tatar - reheated

Auch einige Tage nach der Zubereitung eigneten sich die Reste meines selbst zubereiteten Crêpe Tatar in Tomatensauce noch einwandfrei zum Aufwärmen in der Mikrowelle. Kann das Gericht also ohne Einschränkung zum Aufwärmen freigeben. 😉

Gratinierte Crêpe Tatar mit Tomatensauce – das Rezept

Heute tat ich mir schwer ein passendes Rezept zu finden, doch nach einigem Suchen stieß ich auf eine Beschreibung von herzhaft gefüllten Pfannkuchen oder Crêpes in einer Tomatensauce, die schließlich mit Käse überbacken wurden. Das klang lecker, also entschied ich mich dazu dieses Rezept heute, mit leichten Abwandlungen, mal zuzubereiten. Und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen und vor allem schmecken lassen – also möchte ich es hier wie immer in üblicher Form mal kurz vorstellen. Leider habe ich kein Crêpe-Eisen besitze, wich ich auf das Anbraten in einer Pfanne aus, doch das tat dem Ganzen keinen Abbruch.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

Für den Teig:

250g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Mehl

3 Hühnereier
02 - Zutat Eier

50ml Mineralwasser mit Kohlensäure
03 - Zutat Mineralwasser

200ml Milch
04 - Zutat Milch

sowie eine Prise Salz
und ca 2/3 EL Butter zum braten

Für die Sauce:

1 große oder 2 kleine Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel

2-3 Zehen Knoblauch
08 - Zutat Knoblauch

1EL Oregano
10 - Zutat Oregano

1EL Majoran
11 - Zutat Majoran

1EL Basilikum
12 - Zutat Basilikum

2EL Tomatenmark
13 - Zutat Tomatenmark

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
etwas Olivenöl zum andünsten

Für die Füllung:

500g Rinderhackfleisch (Tartar)
05 - Zutat Rinderhack (Tartar)

1 rote Paprika
06 - Zutat Paprika

3EL Tomatenmark
13 - Zutat Tomatenmark

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
etwas Olivenöl zum braten

Außerdem benötigen wir:

80-90g Emmentaler
14 - Zutat Emmentaler

Beginnen wir damit, den Teig zuzubereiten. Dazu geben wir die Eier, das Mineralwasser und eine kräftige Prise Salz in die Milch
15 - Milch, Eier & Mineralwasser mischen

und verrühren alles gut miteinander.
16 - Gut verrühren

Anschließend geben wir die so entstandene Flüssigkeit in das Mehl
17 - Zum Mehl geben

und verrühren alles so lange miteinander bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diese lassen wir dann für mindestens 30 Minuten abgedeckt ruhen.
18 - Zum Teig verrühren

In der Zwischenzeit würfeln wir die Zwiebel fein
19 - Zwiebel würfeln

und zerteilen die Paprika in feine Würfel.
20 - Paprika schneiden

In einem Topf dünsten wir nun die Hälfte der Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl glasig an
21 - Zwiebeln andünsten

und pressen dann die Hälfte des Knoblauch hinzu.
22 - Knoblauch dazu pressen

Nachdem beides unter regelmässigen wenden gut angedünstet ist geben wir die Tomaten hinzu,
23 - Tomaten hinzu

würzen alles während es beginnt aufzukochen mit dem Oregano, Basilikum und Majoran
24 - Kräuter hinein

sowie einer jeweils kräftigen Prise Salz und Pfeffer
25 - Mit Salz und Pfeffer würzen

und rühren dann das Tomatenmark unter
#26 - Tomatenmark unterrühren

um alles dann kurz aufkochen und für 10 bis 15 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen. Dabei rühren wir es natürlich hin und wieder um.
27 - köcheln lassen

In einer Pfanne dünsten wir nun den Rest der Zwiebeln an und pressen den Rest des Knoblauch hinzu.
28 - Rest Zwiebeln anschwitzen und-Knoblauch hinzu

Anschließend bröseln wir das Rindergehackte zum anbraten hinzu
29 - Hackfleisch anbraten

würzen es kräftig mit Salz und Pfeffer
30 - Hackfleisch würzen

und addieren 3 Löffel Tomatenmark
31 - Tomatenmark addieren

um es dann gut unterzuheben.
32 - Gut verrühren

Nun können wir auch die Paprikawürfel hinzufügen
33 - Paprikawürfel mit anbraten

und für 8 bis 10 Minuten mit dem Hackfleisch anbraten.
34 - Braten lassen

In einer weiteren Pfanne zerlassen wir jetzt etwas Butter
35 - Butter zerlassen

und geben dann mit einer Kelle den Crêpe-Teig hinein
36 - Teig eingießen

und von beiden Seiten gut anbraten.
37 - Beidseitig anbraten

Langsam wird es eng auf unserem Herd. Wir können aber die Pfanne mit dem Rinderhack und den Topf mit nun auch bei Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
38 - Voller Herd

Haben wir den Teig komplett zu Crêpes verarbeitet – er sollte für etwa fünf Stück reichen – heizen wir den Backofen auf 200Grad vor, dann belegen wir die Teigfladen mit der Hack-Paprika-Mischung
39 - Mit Hackfleisch belegen

und rollen sie dann auf, wobei wir die Seiten einklappen so dass die Füllung später nicht herausfallen kann.
40 - Einrollen

Die gefüllten Crêpes legen wir in eine ausgefettete Auflaufform
41 - In ausgefettete Auflaufform geben

und übergießen sie mit der Tomatensauce. Sollte noch etwas von der Hackfleischfüllung übrig sein, können wir diese vorher noch auf die gefüllten Pfannkuchen geben.
42 - Mit Sauce übergießen

Zum Abschluss bestreuen wir unsere Kreation noch mit dem geriebenen Emmentaler.
43 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen dann aufgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten gratinieren.
44 - Gratinieren

Sobald der Käse dann anfängt braun zu werden, können wir die Auflaufform entnehmen
45 - Crêpe Tartar - Fertig überbacken

und am besten gleich servieren.
46 - Crêpe Tartar -  Serviert

Die Kombination aus würziger Tomatensauce, fluffigen Crêpes und schließlich deren Füllung aus gut gewürztem, mageren Rinderhack mit Paprikastückchen erwies sich wie ich fand als sehr gelungen. Zwar waren die Pfannkuchen etwas dicker geraten als ich ursprünglich geplant hatte, aber das tat dem geschmacklichen Gesamteindruck wie ich fand keinerlei Abbruch. Viel mehr fungierten sie als Sättigungsbeilage, die gut mit den anderen Zutaten harmonierte.

47 - Crêpe Tartar -  CloseUp

Natürlich ist das Ganze nicht gerade leichte Kost, das dürfte klar sein.Die ganze Auflaufform hat meiner Berechnung nach etwa 3000kcal, also bei 4 Portionen sind das 750kcal pro Portion, bei 3 Portionen ca. 1000kcal (was dem Durchschnittswert einer Currywurst mit Pommes Frites entspricht). Wen das nicht abschreckt dem sei dieses Rezept wärmstens ans Herz gelegt – mir hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt und ich kann die Zubereitung vorbehaltlos weiter empfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

dinner layers III

dinner layers III

Von oben nach unten (jeweils auf Vollkorn-Sandwichbrot):
– Kochschinken & Tollsteiner
– Ungarische Salami & Kräuterfrischkäse
– Kochschinken & Appenzeller
– Paprikasalami & Gouda

[Part I] [Part II]

Mexikanische Tortilla-Lasagne – das Rezept

Heute war mir wieder einmal nach einem mexikanisch angehauchtem Gericht. Bei der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich dabei in meiner Sammlung auf eine mexikanische Lasagne mit Weizentortillas – ein Gericht dass alleine vom Namen her schon sehr interessant klang. Also entschied ich mich dazu, heute diese Zubereitung zu versuchen. Dabei ließ ich natürlich auch noch einige eigene Ideen mit einfließen und optimierte das Ganze so noch einmal. Das Ergebnis konnte sich schließlich wirklich sehen und vor allem schmecken lassen – da möchte ich es natürlich nicht versäumen dieses Rezept hier in üblicher Form einmal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

1 Päcken Weizentortillas
01 - Zutat Tortillas

350g Hackfleisch – halb & halb
02 - Zutat Hackfleisch

1 mittlere rote Zwiebel
03 - Zutat Rote Zwiebel

1 rote Paprikaschote
04 - Zutat Paprika

2 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch

1 Jalapeno (wenn man es scharf mag)
06 - Zutat Jalapeno

1 Dose Kidneybohnen (400g)
07 - Zutat Kidneybohnen

1 Dose Mais (330g)
08 - Zutat Mais

1 Dose Tomatenstücke (400g)
09 - Zutat Tomatenstücke

300g Joghurt natur
10 - Zutat Naturjoghurt

175g Frischkäse mit Paprika
11 - Zutat Frischkäse mit Paprika

2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark

150-180g Käse nach Wahl zum bestreuen (Ich verbrauchte meine Reste von Pizzakäse und Gouda)
12 - Zutat Raspelkäse

zum Würzen: Pfeffer, Salz, Chilipulver, Paprika rosenscharf, Paprika edelsüß
13 - Zutat Gewürze

sowie einige Spritzer Tabasco
13 - Zutat Tabasco

etwas Öl zum braten
etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

Kommen wir nun zur Zubereitung und beginnen damit, die verschiedenen Gemüsesorten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in feine Würfel,
15 - Zwiebel würfeln

schälen die Knoblauchzehen, entkernen die Paprika und zerteilen sie ebenfalls in kleine Stücke
16 - Paprika schneiden

und befreien auch unsere Jalapeno von ihren Kernen und schneiden sie in kleine Plättchen.
17 - Jalapeno zerkleinern

In einer großen Pfanne erhitzen wir dann etwas Öl und geben unsere Zwiebelwürfel hinein
18 - Zwiebeln andünsten

um sie dann unter Zugabe der Knoblauchzehen, die wir dazu pressen, glasig andünsten.
19 - Knoblauch dazu pressen

Außerdem geben wir auch unsere Japalpeno-Stückchen hinzu, um sie ebenfalls mit anzubraten.
20 - Jalapeno mit anbraten

Nachdem die Zwiebeln gut angeschwitzt sind, bröseln wir unser Hackfleisch mit in die Pfanne
21 - Hackfleisch dazu bröseln

und braten es dort krümelig an, wobei wir es gleich etwas mit Salz und Pfeffer würzen.
22 - Hack würzen

Ist das Hackfleisch einigermaßen durchgebraten, addieren wir schließlich die Paprikawürfel um sie für drei bis vier Minuten ebenfalls mit anzubraten.
23 - Paprika addieren

Anschließend folgen die Kidneybohnen
24 - Kidneybohnen hinein

und der Mais
25 - Mais dazu

welche wir für mindestens weitere fünf Minuten bei gelegentlichem Umrühren in der Pfanne bruzzeln lassen.
26 - braten lassen

Dann ist es an der Zeit die Tomatenstücke unterzuheben
27 - Tomatenstücke unterheben

und dann auch den Joghurt und den Paprika-Frischkäse beizugeben.
28 - Joghurt und Paprikafrischkäse rein

Alles verrühren wir nun gut miteinander
29 - Gut verrühren

und lassen es dann aufkochen. Während es aufkocht rühren wir 2 – 3 EL Tomatenmark mit ein
30 - Tomatenmark unterheben

und würzen alles mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Tabasco und Chiliflocken.
31 - Aufkochen und würzen

Trifft das Ganze dann unsere Geschmack – was wir leicht feststellen können indem wir es probieren – lassen wir es nun für ca. 20 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln und vergessen dabei nicht die Masse hin und wieder umzurühren. Dabei sollte sie von der Konsistenz her etwas dicklicher werden.
32 - probieren

Ist die Masse nach den zwanzig Minuten dann fertig beginnen wir den Backofen auf 175 Grad vorzuheizen, fetten eine Auflaufform mit etwas Butter aus und legen zwei Tortillas hinein.
33 - Tortillas in Auflaufform

Auf die Tortillas bringen wir dann eine erste, dünne Schicht unserer Füllmasse auf,
34 - Mit Masse beschichten

fügen zwei weitere Tortillas hinzu
35 - Weitere Schicht Tortillas

schichten wieder etwas Hack-Bohnen-Mais-Mischung darauf,
36 - Weitere Schicht Masse

geben erneut eine Schicht Tortillas darauf
37 - Letzte Schicht Tortillas

und schließen dann mit dem Rest der Masse ab. Erfreulicherweise hat die gekochte Menge ganz genau gereicht.
38 - Mit Masse abschließen

Das Ganze bestreuen wir dann abschließend noch mit geriebenen Käse unserer Wahl. Ich hatte noch Reste von Gouda und Pizzakäse (Mozzarella) im Kühlschrank welche ich hier aufbrauchte und kombinierte.
39 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir unsere Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 20 bis 25 Minuten.
40 - Im Ofen überbacken

Sobald der Käse den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir schließlich die Auflaufform entnehmen
41 - Tortilla-Lasagne - Fertig-gebacken

und das Gericht schließlich servieren.
42 - Tortilla-Lasagne - Serviert

Die Füllmasse aus Hackfleisch, Kidneybohnen, Mais, Tomaten, Joghurt und Paprika-Frischkäse erwies sich wirklich als überaus gelungen, wobei die Gewürze, Tabasco und vor allem die mit angebratene Jalapeno dem Ganzen eine wirklich nicht zu verachtende, kräftige Schärfe gab. Auf die Idee so etwas mit Naturjoghurt zuzubereiten war ich bisher noch gar nicht gekommen und ich muss zugeben dass ich Anfangs etwas skeptisch war, doch das Ergebnis räumte jegliche Zweifel bei Seite dass sich auch Joghurt und mit gebratener Paprika versehener Frischkäse perfekt dazu eignen in einer Füllmasse für ein mexikanisches Gericht verarbeitet zu werden. Trotzdem hatte sich der fruchtige Geschmack der Tomaten und des Tomatenmarks gut darin gehalten. Insgesamt ein wirklich gelungenes Kochexperiment kann ich da nur sagen.

43 - Tortilla-Lasagne - CloseUp

Was die Kalorien angeht ist das Ganze natürlich nicht gerade eine Diätzubereitung. Ich habe die Zutaten mal zusammengerechnet und komme für alles zusammen auf ca. 3200kcal, das wären bei vier Portionen 800kcal pro Portion, bei drei Portionen sogar 1067kcal pro Portion. Ziemlich heftig, aber das war es mir wert – immerhin handelte es sich hierbei auch um meine einzige Mahlzeit am heutigen Tag.
Wie immer hoffe ich dem einen oder anderen Hobbykoch damit eine kleine Anregung gegeben zu haben – ich kann das Rezept auf jeden Fall mal wieder wärmstens weiter empfehlen.

Guten Appetit

Rote Beete-Kartoffel-Gratin mit Hackfleisch – das Rezept

Bereits seit längerem geisterte mir der Gedanke im Kopf herum dass ich eigentlich mal etwas mit Roter Beete zuzubereiten. Seit vielen Jahren habe ich diese außer als minimaler Bestandteil von Beilagensalaten nicht mehr verzehrt und dabei zählt diese Rübenart ja aufgrund seines hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure-Gehalts zu den sehr gesunden Nahrungsmitteln. Leider waren die meisten Rezepte die ich fand für Salate oder Suppen, doch ein paar wenige klangen recht vielsprechend. Aus diesen kombinierte ich mir die mir am besten erscheinenden Komponenten schließlich zu diesem Rezept zusammen. Trotz einiger Bedenken, auf die ich noch weiter unten kurz eingehen werde, war das Ergebnis ein unglaublich leckeres Gratin aus Rote Beete und Kartoffeln das meine Erwartungen sogar noch übertraf. Daher möchte ich nicht darauf verzichten dieses Rezept hier in üblicher Form kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

600g Kartoffeln – festkochende Sorte
01 - Zutat Kartoffeln

400-450g Rote Beete – ich wählte die vorgekochte, vakkumverpackte Sorte. Wer frische Rote Beete nimmt muss diese natürlich noch vorgaren
02 - Zutat Rote Beete

300-330g Gehacktes vom Schwein oder Halb & Halb
03 - Zutat Hackfleisch

1 altbackene Semmel (z.B. vom Vortag)
04 - Zutat Semmel altbacken

1 Becher Schmand (200g)
05 - Zutat Schmand

150ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe

1 kleine Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel

2 EL Weizenmehl (Sorte 405)
08 - Zutat Mehl

ca. 80g Käse nach Wahl zum bestreuen – ich wählte Gouda
09 - Zutat Käse

sowie Salz, Pfeffer und Kümmel zum würzen
und etwas Butter zum ausfetten der Form

Kommen wir nun zur Zubereitung: Zuerst kochen wir einmal die Kartoffeln in leicht gesalzenen Wasser bis sie gut durch, aber nicht zu weich sind.
10 - Kartoffel kochen

Außerdem können wir schon die Semmel in etwas Wasser oder wahlweise Milch einweichen.
11 - Brötchen einweichen

Während die Kartoffeln vor sich hin kochen schneiden wir die Rote Beete in schmale Streifen
12 - Rote Beete schneiden

und schälen die Zwiebel, um sie dann sehr fein zu würfeln.
13 - Zwiebel fein würfeln

Nachdem wir die eingeweichte Semmel von uns gut ausgedrückt wurde, geben wir sie gemeinsam mit dem Gehackten in eine passendes Behältnis und vermengen beides.
14 - Gehacktes und ausgedrückte Semmel

Dabei heben wir auch die Zwiebelwürfel unter
15 - Zwiebel dazu

und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und etwas Kümmel.
16 - Würzen

Sind die Kartoffeln fertig gekocht – ich teste dies indem ich sie mit einer Gabel ansteche und prüfe ob die Zinken gleichmässig bis zur Mitte durchdringen – gießen wir sie ab und lassen sie kurz abkühlen.
17 - Kartoffeln abgießen

Während die Kartoffeln abkühlen, verrühren wir den Schmand mit der Gemüsebrühe so, dass keine Klumpen übrig bleiben,
20 - Schmand und Gemüsebrühe verrühren

binden alles mit 2 Esslöffeln Mehl
21 - Mehl unterrühren

und schmecken es schließlich noch mit Salz und Pfeffer ab.
22 - Mit Gewürzen abschmecken

Sobald die Kartoffeln so weit abgekühlt sind dass wir sie problemlos mit der Hand halten können, schälen wir sie
18 - Kartoffeln schälen

und schneiden sie ebenfalls in schmale Scheiben. Dabei sollte die Dicke ungefähr gleich jener sein die wir bei der Roten Beete gewählt haben.
19 - Kartoffeln in Scheiben schneiden

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 180 Grad (Elektroherd) vorzuheizen.

In einer mit Fett ausgeriebenen Auflaufform schichten wir nun die Scheiben der Roten Beete und der Kartoffeln schuppenartig übereinander,
23 - Kartoffel und rote Beete in Form schichten

verteilen die gewürzte Hackfleischmischung darauf (Ich hatte nur 250g verwendet, daher habe ich die Menge oben bei den Zutaten angepasst)
24 - Mit Gehacktesmischung bedecken

und übergießen alles gleichmäßig mit unserer gewürzten Sauce aus Schmand und Gemüsebrühe.
25 - Mit Sauce übergießen

Es folgt nun eine weitere Schicht aus Roter Beete und Kartoffeln
26 - Weitere Schicht auflegen

die wir noch einmal kräftig mit Salz und Pfeffer würzen
27 - Mit Pfeffer und Salz würzen

und abschließend mit Käse bestreuen.
28 - Mit Käse bestreuen

Sobald der Backofen vorgeheizt ist, schieben wir unsere Form auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 50 Minuten.
29 - Im Ofen backen

Danach brauchen wir alles nur noch zu entnehmen
30 - Rote Beete-Kartoffel-Gratin / au gratin beetroot potatoes  - Fertig-gebacken

und am besten sofort servieren.
31 - Rote Beete-Kartoffel-Gratin / au gratin beetroot potatoes  - Serviert

Ich hatte ja Bedenken wegen der Verwendung von rohem Gehackten gehabt und befürchtet dass die Fleischmasse trotz der dünnen Ausbringung nicht richtig gar wird, doch diese Bedenken erwiesen sich als vollkommen unbegründet. Zwischen den beiden Schichten aus Kartoffel- und Rote Beete-Scheiben fand ich eine lockere, aber gut durchgebackene Fleischmasse. Gemeinsam mit dem würzigen Guss aus Schmand und Gemüsebrühe und dem Gemüse erwies sich dieses Gericht als extrem schmackhaft und gelungen. Die Kombination aus Roter Beete und Kartoffeln bot dabei eine fast perfekt zusammenpassende Kombination, die durch die Sauce und das Fleisch schließlich wunderbar abgerundet wurden.

32 - Rote Beete-Kartoffel-Gratin / au gratin beetroot potatoes  - CloseUp

Abgesehen von der etwas zu klein geratenen Menge an Hackfleisch – ich habe die Zutaten entsprechend angepasst – gibt es eigentlich nichts was ich hätte anders oder besser bei diesem Gericht machen können. Das Würzen des Hackfleischs mit Kümmel mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber ich fand dass dieses Gewürz in diesem Fall wunderbar mit den anderen Zutaten harmonierte und ich war froh nicht darauf verzichtet zu haben. Des weiteren habe ich die Erkenntnis gewonnen dass man aus rohes Hackfleisch ohne Bedenken im Backofen als Bestandteil eines Auflaufs oder Gratins verwenden kann. Zuerst hatte ich hier mit dem Gedanken gespielt es vorher anzubraten, doch das hätte dann natürlich nicht die feste Hackfleischschicht ergeben wie ich sie hier vorgefunden hatte.
Was die Kalorien angeht hat dieses Gericht insgesamt meiner Berechnung nach knapp 2000kcal, also bei drei Portionen 666,67kcal oder bei vier Portionen 500kcal pro Portion – das finde ich geht eigentlich und ist für ein gutes Mittagsgericht ein absolut akzeptabler Wert. In der Summe also ein einfaches und sehr, sehr leckeres Rezept dass ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann.

In diesem Sinne: Guten Appetit