Hähnchen Biryani [24.04.2018]

Leider sah die im Wortlaut recht gut klingende Schupfnudelpfanne mit Kohl, Kartoffeln und Apfelwürfel, die heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde, dann doch nicht ganz so gut aus – viel mehr schienen einige der Schupfnudeln regelrecht angebrannt. Das war also nichts für mich. Besser sah es da mit dem Frühlingssalat mit gebackenem Camembert, Preiselbeeren und Ciabattascheibe bei Tradition der Region aus, der aber wiederum vom Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit gebackenem Hähnchen, Mandeln, Cashewkerne und Kokosraspeln im Abschnitt Globetrotter getoppt wurde. Von den Asia-Thai-Gerichten hätte mich am ehsten das Pia Pad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce angesprochen, während das Gebratenes Thaigemüse in Massamansauce mich gar nicht reizte. Aber wenn es schon mal Biryani gibt, sehe ich keinen Grund irgendwo anders zuzugreifen.

Chicken Biryani

Leider hatte ich dabei vergessen, dass die Biryanis hier im Betriebsrestaurant leider immer auch ein wenig ein Glücksspiel sind: Mal sind sie überaus gut gelungen, manchmal eben nicht. Und heute schien leider wieder mal eher zweiteres zuzutreffen. Die dieses Mal angenehm groß geratenen Hähnchenteile ließen das auf den ersten Blick nicht vermuten und auch am mir Cashewkernen und Kokos versetzten Reis lag es nicht, aber die grüne Sauce war dieses Mal leider etwas versalzen. Zum Glück nicht so stark dass es ungenießbar wurde, aber doch merklich, was den Genuss deutlich minderte. Immerhin diente die Sauce in diesem Gericht als Bindeglied zwischen Fleisch und Sättigungsbeilage – zumindest bei der Biryani-Interpretation unseres Betriebsrestaurants. Beim richtigen Inder, dazu siehe man hier oder hier wird dieses Gericht normalerweise ganz ohne Sauce serviert. Wie dem auch sei, die heutige Sauce war zwar pikant und leicht fruchtig, aber eben auch etwas versalzen. War ok, aber bei Weitem nicht perfekt.
Dennoch erfreute sich das Biryani heute auch bei der Allgemeinheit der Gäste großer Beliebtheit und konnte sich mit einem klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Der Camembert auf Platz zwei war ihm aber eng auf den Fersen und auch der Abstand zu den drittplatzierten Asia-Gerichten war nur gering. Die Schupfnudelpfanne mit ihren wohl eher ungewollten Röstaromen landete schließlich verdient auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: +/-
Reis mit Cashew & Kokos: ++

Hähnchen Biryani [27.02.2018]

Hätte es nicht mal wieder das von mir so geschätzte Hähnchen Biryani – Basmatireis mit Cashewkernen, Mandeln und Kokosflocken, dazu gebackenes Hähnchenfleisch im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei den ebenfalls überaus verlockend aussehenden Kartoffel-Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomatensoße bei Vitality zugegriffen. Das Fleischpflanzerl mit Specksauce und Salzkartoffeln bei Tradition der Region war mir – trotz der großen Kälte heute – etwas zu mächtig und auf die Asia-Thai-Angebote wie Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Pla Pad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce hatte ich nur bedingt Lust – obwohl ich beim Fisch kurz überlegt hatte. Aber dazu sah das Biryani heute doch einfach wieder zu gut aus.

Chicken Biryani

Die Reiszubereitung, die nicht nur schmackhaft gewürzt sondern auch reichhaltig mit Cashew, Mandeln und Kokosflocken versehen war, erwies sich schon einmal als sehr gut gelungen. Und auch die dieses Mal wieder angenehm scharfe, grünliche Sauce ließ heut keine Wünsche offen, war aber leider mal wieder recht wenig davon auf dem Teller. Bei den Hähnchenteilen musste ich aber leider, wie üblich, ein paar kleine Abstriche hinnehmen, denn sie waren teilweise mal wieder recht kleinteilig und etwas zu knusprig gebacken. Aber das war auch schon mal schlimmer gewesen, also gab es keinen Grund meine Entscheidung zu bereuen. Das Biryani ist immer wieder eine gute Wahl – auch wenn bei der Form des Fleisches noch etwas Verbesserungsbedarf besteht.
Das Fleischpflanzerl war heute wohl als das wichtigste Gericht vorgesehen, denn es wurde einzeln an der großen Theke ausgegeben, während die anderen beiden Gerichte zusammen an der zweiten, kleineren Theke zur Verfügung gestellt wurden. Doch das bedeutete nicht, dass es sich hier automatisch um das beliebteste Gericht handeln musste. Viel mehr schienen sowohl Biryani als auch Fleischpflanzerl, Asia-Gerichte oder Kartoffel-Zucchinipuffer fast gleich häufig gewählt worden zu sein. Ich musst mehrfach hinsehen und auch den Inhalt der Tablett-Rückgabewagen konsultieren, um schließlich zu entscheiden dass das Biryani knapp auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete, aber knapp gefolgt vom Fleischpflanzerl auf Platz zwei. Zwischen dem drittplatzierten Asia-Gerichten und den Zucchinipuffern auf Platz vier lag auch nur ein minimaler Vorsprung. Wirklich ungewöhnlich dass alle Angebote so eng beisammen liegen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Hähnchen: +
Sauce: ++
Biryani-Reis: ++

Hähnchen Biryani [16.01.2018]

Zum Dienstag fand sich mal wieder eines meiner Lieblingsgerichte im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants: Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit Cashewkerneno und Kokosflocken, dazu gebackenes Hähnchen. Auch wenn dieses Gericht beim letzten Mal ja nicht so toll gelungen war, war ich dieses Mal zuversichtlich dass es an die alte Qualität heran kommen würde. Die anderen Angebote wie Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat bei Vitality, das Schweinegeschnetzelte “Zurcher Art” mit Rösti bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Tofu mit frischem Gemüse in Austernsauce oder Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Massamansauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Aber einen kleinen Bohnensalat nahm ich mir noch aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Chicken Biryani / Hähnchen Biryani

Und der Eindruck hatte mich beim Biryani nicht getäuscht, denn der Reis war mal wieder war die Würze angeht sehr gut gelungen und es fanden sich auch reichlich Cashewkerne darin. Und auch die Sauce hatte wieder die angenehme Kombination von Fruchtigkeit und Schärfe, so wie ich es mag. Die Hähnchenteile, mit denen man dieses Mal wirklich großzügig umgegangen war, erwiesen sich als angenehm knusprig und nicht zu trocken. Nur Schade dass man dieses Mal Petersilie anstatt Koriander zum garnieren verwendet hatte, denn ich fand dass der Koriander dem Gericht noch einen zusätzlichen exotischen Touch gab. Und auch der Salat aus weißen Riesenbohnen, gelben Stangenbohnen, Kindeybohnen und etwas Paprika in einem leicht säuerlichen Essigdressing gab keinerlei Grund zu Kritik.
Und auch die anderen Gäste scheinen inzwischen das Biryani für sich entdeckt zu haben, denn es konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich das Schweinegeschnetzelte, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die Gnocchi mit Pilzen und Spinat.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: ++
Reiszubereitung: ++

Chicken Biryani [06.09.2017]

Am heutigen Mittwoch war das Angebot, zumindest der regulär-westlichen Küche, in unserem Betriebsrestaurant mal durchgehend überaus interessant gestaltet. Nur die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in ErdnußSauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce waren wieder eher Standard. Mein erster Blick galt dem Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Hollandaise, gebratenen Champignons und Kroketten aus dem Abschnitt Tradition der Region, doch auch der Kabeljau auf sizilianische Art mit Tomaten- Ciabattabrot bei Vitality klang nicht nur lecker, ich hatte ihn auch gut in Erinnerung. Aber meine Entscheidung fiel dann letztlich doch auf das Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit gebackenem Hähnchen, Cashewkerne und Kokosraspeln bei Globetrotter, das ja inwzischen zu einem meiner Lieblingsgerichte hier im Betriebsrestaurant zählt.

Chicken Biryani

Was mir zuerst positiv auffiel, war die Tatsache dass die Hähnchenteile im Vergleich zu früheren Varianten wie hier oder hier dieses Mal nicht wieder so kleinteilig geraten waren, sondern ausschließlich aus größeren Stücken bestanden. Aber auch die Sauce hatte man wohl leicht im Rezept geändert, denn zum einen war sie dieses Mal eher orange als grünlich, zum anderen erwies sie sich als überaus pikant, was meiner Vorliebe für scharfe Speisen natürlich sehr entgegen kam. Einzig beim Reis schien man sich heute nicht sonderlich Mühe gegeben zu haben, denn er war zwar mit etwas Gemüse und Cashewkernen versehen, aber würztechnisch nicht sonderlich aufregend. Der frische Koriander aus der Garnitur rundete das Gericht schließlich geschmacklich sehr gelungen ab. In der Summe dennoch ein durchaus gelungenes Biryani, mit dem ich sehr zufrieden war.
Bei den anderen Gästen stand heute natürlich, wie nicht anders zu erwarten gewesen war, das Schweinerückensteak am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber bereits auf dem zweiten Platz folgte das Biryani, Platz drei belegte der sizilianische Kabeljau und knapp dahinter auf dem vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: ++
Biryani-Reis: +

Hähnchen Biryani [10.07.2017]

Auf dei Spaghetti all Arrabaita bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce aus dem heutigen Angebot unseres Betriebsrestaurants hatte ich zwar keinen Appetit, aber sowohl der Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce und Käsespätzle bei Tradition der Region als auch das Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit gebackenem Hähnchen, dazu Mandeln, Cashewkerne und Kokosraspeln bei Globetrotter erschienen mir recht verlockend. Und aufgrund der aktuellen Sommerhitze entschied ich mich letztlich für das Biryani, mit dem ich u.a. hier oder hier ja bereits gute Erfahrungen gemacht hatte. Beim Servieren wurde das Gericht abschließend noch mit frischem Koriander garniert.

Chicken Biryani - Fried basmati rice with baked chicken, almonds, cashew & coconut flakes / Gebratener Basmatireis mit gebackenem Hähnchen, Mandeln, Cashew & Kokosraspeln

Am mild gewürzten, angebratenen Basamti-Reis, der mit Mandeln, Cashewkernen und Kokosraspeln durchsetzt war, gab es schon mal nichts auszusetzen und auch die leicht pikante, grünlich wirkende Sauce war auch heute wieder sehr gut gelungen. Einzig die paniert gebackenen Hähnchenteile ließen wieder etwas zu Wünschen übrig, denn neben einigen großen Stücken waren auch dieses Mal wieder viele kleine Teile dabei, die fast nur aus Panade bestanden – was den Genuss verständlicherweise etwas minderten. Zumal Kollegen, die mit mir speisten und ebenfalls das Biryani gewählt hatten deutlich weniger Kleinteile auf dem Teller hatten. Erwische ich denn immer die Reste? Mir persönlich wäre es eh lieber, wenn man hier einfach gewürfelte Hähnchenbrust anstatt dieser offensichtlich industriell panierten Hähnchenstückchen dazu servieren würde. Aber in der Summe fand ich das Biryani auch heute wieder gut gelungen.
Ein Blick auf die Tabletts der anderen Gäste zeigte, dass sich heute der Schwabenteller als das Beliebteste aller Gerichte etablieren konnte und ihm somit der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Aber das zweitplatzierte Biryani war ihm eng auf den Fersen. Auf Platz drei sah ich die Spaghetti all Arrabiate, die aber nur sehr knapp vor den viertplatzierten Asai-Gerichten lagen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Hähnchen: +
Sauce: ++
Biryani: ++