Chili con Carne & Baguette [09.02.2010]

Auf der Speisekarte des heutigen Dienstages fanden sich in unserem Betriebsrestaurant “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl” bei den Vitality-Gerichten, bei den traditionelle-regionalen Speisen “Bratwurstschnecke auf Sauerkraut mit Püree” und schließlich “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” als Globetrotter-Angebot. Außerdem kontte man sich in der Asia-Ecke u.a. am offenen Wok an frischem “Taohoo Tod – Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce” oder “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” gütlich tun. Einen Moment lange liebäugelte ich mit den Gnocchi, entschied mich aber dann doch für das Chili con Carne. Als Dessert dazu wählte ich ein Erdbeer-Mousse.

Chili con Carne & Baguette

Der Teller war zwar riesig, aber auch nicht gerade tief, was eine erträglich, wenn auch nicht übermässig große Portion ergab. Das Chili con Carne selbst war dieses Mal aber gut gelungen muss ich sagen – nicht zu dünnflüssig, gut gewürzt und mit reichlich Gehacktem, dass meiner Einschätzung nach eine Mischung aus Rinder- und Schweinegehacktem war. Eindeutig eine der besseren Creationen muss ich unumwunden zugeben. Hat mir wirklich gut geschmeckt – allerdings musste ich Abstriche beim Baguette machen, das sich leider als labbrig und zäh erwies. Das Erdbeer-Moussee wiederum war durchaus schmackhaft, hat mir gut gemundet, auch wenn es wie immer schnell verputzt war.
Insgesamt war das Chili heute auch die beliebtestet Speise unter den Kantinenbesuchern, gefolgt von der Bratwurstschnecke und den Asiatischen Speisen und dann den Gnocchi. Hatte eigentlich damit gerechnet dass die Bratwurstschnecke das Rennen macht, aber dann hätten sie diese wohl nicht so sehr in Sauce ertränken sollen. <img src = " class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: +/-
Erdbeer-Mousse: ++

Chili con Carne [07.12.2009]

Heute war ich eigentlich zuerst geneigt das “Jägerschnitzel mit Spätzle und Waldpilzen” aus der Sektion Tradition der Region zu probieren, aber auch die “Kartoffelgemüsepfanne mit Curry und Dip” aus dem Bereich Vitality klang verlockend und sah auch noch ganz gut aus und die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlinsröllchen” oder das “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce” aus dem Asia-Bereich hätte bestimmt ebenfalls gemundet. Aber im Bereich Globetrotter gab es heute “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” und dieses mal sogar nicht in Eintopfform, sondern etwas “dickflüssiger” als beim letzten Mal (vor fast genau einem Monat übrigens). Da konnte ich unmöglich nein sagen – ich liebe Chili nun mal. (Als wollte mir der Koch unbekannterweise heute ein kleines Geburtstagsgeschenk machen.) Das wäre dann übrigens Chili Nr. 36 hier. Und ein kleiner Vanillaquark mit Schokostreuseln sollte das Menu zur Feier des Tages abschließen.
An der Kasse gab es dann heute sogar noch ein Nikolauspräsent: Jeder Besucher erhielt einen kleinen Werbepfannenwender aus Holz geschenkt. Habe zwar bereits einige Pfannenwender, aber man kann ja eigentlich nie genug haben – außerdem sehr nette Geste.

Chili con Carne

War wirklich ganz gut gelungen das Chili. Hätte zwar nach meinem persönlichen Geschmack etwas schärfer sein können, aber ansonsten war es ganz gut gewürzt und mit reichlich Rinderhack. Das man das in der Menubeschreibung versprochene Baguette durch ein Brötchen ersetzt hatte konnte man ebenfalls durchgehen lassen, denn auch wenn es sich eindeutig um ein Aufbackbrötchen zu handeln schien, war es zumindest frisch und knusprig.
Am Vanillequark schließlich gab es – bis auf die geringe Größe – ebenfalls nichts auszusetzen – es handelte ein sehr mild und vanillig schmeckende Dessertbecherchen.
Das Chili con Carne zwar mit Sicherheit wieder kein Top-Ten Chili für mich, aber doch weitaus besser als beim letzten Mal. Vor allem mehr Zutaten als nur Mais und Kidneybohnen würde mich freuen.
Am besten ging heute jedoch meinem Eindruck nach tatsächlich eher das (übrigens unpanierte) Jägerschnitzel mit Spätzle oder besser wieder Knöpfle, aber ganz dicht gefolgt vom Chili und danach asiatischen Speisen und letztlich der Kartoffelgemüsepfanne, die aber nach Aussage eines Kollegen der diese gewählt hatte ebenfalls sehr schmackhaft war. Na ja, nicht alle lieben Chili eben so wie ich… 😉

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Brötchen: ++
Vanillequark: ++

Chili con Carne – selbst gemacht

Heute hab ich mal wieder gekocht – auf die genaue bildliche Dokumentation habe ich jedoch verzichtet, da dies Gericht fast genau dem hier bereits vorgestellten Rezept entspricht. Nur auf die Kartoffeln habe ich verzichtet und mir die Knoblauchpaste mit Chilis gespart. Statt dessen habe das Knoblauch und drei trockene Chilis direkt in die Masse gegegeben, das gab auch eine gute Würze – ist auf jeden Fall wieder schön scharf und gleichzeitig etwas fruchtig im Geschmack geworden – so mag ich Chili con Carne. Das ist mal nicht so eine Suppe mit Hackfleisch, Mais und Kidneybohnen, wie sie sonst so häufig hier als Chili verkauft wird. 😉

Chili con Carne [05.11.2009]

Während heute an der “Vitality”-Theke ein “Orientalischer Reis- Linsen- Eintopf mit Fladenbrot” lockte, bot man bei den traditionell-regionalen Gerichten eher eine für Bayern eher untypisch “Thüringer Bratwurst auf Sauerkraut mit Katoffelpüree und Senf” an und in der Sektion Globetrotter gab es heute ein “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen dazu Baguette“. Ein Blick an die Asia-Wok-Theke offenbarte, dass dort heute “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse, Sojasauce“, “Gaeng Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” und “Putenstreifen im Teigmantel mit gebratenen Gemüse in Sesamsauce” gab. Thüringer Bratwurst wäre der alten Zeiten wegen natürlich ganz nett gewesen und auch einige der Asia-Gerichte kamen in die nähere Auswahl, aber letztlich fiel die Wahl dann doch auf das von mir so geschätzte Chili con Carne.
Das wäre dann das 35ste hier im Blog gepostete Chili, 28 davon aus Kantinen und Restaurants (zählt man das Feuerfleisch aus der Mensa in Jena mit), 3 selbst gekochte mit bebilderten Rezepten bzw. als Videorezept und 3 Fertiggerichte. Das wird von der Anzahl her glaube ich nur noch von den Schnitzeln in all ihren Variationen getoppt, die mit 63 Stück (davon 3 Putenschnitzel) die Hitliste anführen. Aber das nur am Rande erwähnt.

Chili con Carne

Wie man sieht handelte es sich diesmal wieder eher um die Eintopf-Variante, die man wie eine Suppe aus einer Schüssel löffeln musste. Persönlich bevorzuge ich ja eher das konsistenztechnisch etwas dickere Variante wie man sie zum Beispiel im Stilbruch in Jena serviert, aber notfalls geht es natürlich auch so. Was Zutaten anging hatte man sich auf das nötigste beschränkt, denn es fand sich hauptsächlich Gehacktes (Schweinemett), Bohnen, Mais und ein paar Zwiebeln darin. Der geschmackliche Gesamteindruck war fruchtig und leicht scharf. Das Baguettebrot schließlich erwies sich als leider bereits etwas labbrig und war eindeutig nicht mehr ganz frisch. Aber zum zerbröseln in das Chili und zum aufwischen der Reste aus der leeren Schüssel reichte es allemal.
In der Summe ein mittelmässig gutes Chili con Carne, habe schon bessere gehabt. Aber auch schon schlechtere.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: +
Baguettebrot: +/-

Chili con Carne [05.10.2009]

Auch heute war die Auswahl in der Kantine mal wieder riesig. Zur Auswahl standen “Farfalle al peperoni” als vegetarisches Gericht, im Bereich “Tradtionelles aus der Region” fanden sich “Schweinefiletmedaillons auf Pilzrahmsauce dazu Knöpfle“, im der Sektion “Globetrotter fand sich “Chilli con carne mit Mais und Kidneybohnen dazu Baguette” und schließlich bei den Asia-Thai Gerichten u.a. “Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry” und “Gang Gei Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce“. Ich brauchte aber nicht lange zu überlegen: Ich liebe ja Chili con Carne und hier hatte ich es noch nicht probiert – also wählte ich das Chili. Obwohl ich zugeben muss dass auch die Schweinefiletmedallions gereizt haben. Als Nachtisch wählte ich ein Becherchen Birnenquark.

Chili con Carne

Und ich muss zugeben: Nicht schlecht. Das hauptsächlich aus Mett, aber auch aus Kidneybohnen, Mais und Paprika bestehende Chili schmeckte angenehm fruchtig und war sogar einigermaßen scharf – eine Eigenschaft die man hier in Deutschland leider nicht allzu oft bei einem Chili erhält. Wir essen nun mal leider in der Regel nicht so scharf. Dazu ein einzelnes annehmbar großes Stück frisches, knuspriges Baguette. Nicht unbedingt das Top-Chili, aber es kann durchaus in der gehobenen Liga mitspielen. 😉
Das ganze rundete der wahrlich winzige, aber sehr schmackhafte Becher mit Birnenstücken und Quark ab.

Mein Abschlußurteil:
Chilic con Carne: ++
Birnenquark: ++