Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce [30.07.2010]

Irgendwie erinnerte mich die heutige Auswahl an die des letzten Freitags. Während im Bereich Vitality ein “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln” aus der Karte stand, lockte als traditionell-regionales Angebot wie übliches etwas Süßes in Form eines “Apfelstrudel mit Vanillesauce” und schließlich bei Globetrotter ein “Gebackenes Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip“. Die Bezeichnungen mögen sich leicht unterscheiden, aber die Gerichte waren sie sehr ähnlich. Am ehsten hätte mich hier vielleicht noch die Hähnchenbrust gereizt, doch ich sollte noch etwas besseres entdecken. Im Bereich der Thai-Asia-Gerichte stand nämlich neben “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauch, Sprossen und Erdnüssen” und “Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry” dort auch “Gebackener Lachs mit Gemüse in Chili-Basilikum-Sauce” auf den Plan. Zwar hatte ich am Mittwoch schon Fisch in Form des Pochierten Lachses gehabt, aber irgendwie war mir am heutigen Freitag auch irgendwie schon wieder nach Fisch. Also war meine Entscheidung gefallen. Dazu nahm ich mir wie üblich eine Schale Klebereis, die ich mir wie üblich mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte.
Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce
Die wirklich riesigen Brocken von zarten und glücklicherweise vollkommen grätenfreiem Lachsfleisch waren wirklich ein Genuss. Wie bei den hier servierten Asia-Gerichten üblich fanden sich außerdem eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten – ich entdeckte Zucchini, Paprika in rot und gelb, Blumenkohl, Mungobohnenkeimlinge, Schoten, Frühlingszwiebelringe und auch kleine, rote Chilischoten, die offensichtlich in getrockneter Form in das Gericht getan und mitgebraten worden waren und ihm eine angenehme Schärfe gaben. Auch wenn ich diese Woche mit gleich drei Asia-Gerichten mit Sicherheit etwas mehr als sonst in diesem Bereich unterwegs war, bereute ich auch heute meine Entscheidung nicht. So viel verschiedene Gemüse bekommt man außerdem mit kaum einem anderen Typ von Gerichten geliefert – die Angebote der regulären Küche sind ja leider häufig ohne Gemüse und müssen bei Bedarf kostenpflichtig ergänzt werden.
Auf der Beliebtheitsskala unter den anderen Kantinengästen lag heute eindeutig das Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat, gefolgt von den Asia-Gerichten, dann der Hähnchenbrust und schließlich dem Apfelstrudel. Wie üblich wurde dieser aber auch gerne als zusätzlicher Nachtisch genommen.
Was die Kalorien angeht mag meine heutige Menuwahl sich eher im mittleren bis leicht gehobenen Bereich bewegen – eine nährwerttechnische Bewertung solcher Speisen ist leider immer aufgrund fehlender Angaben der Kantine auch schwer und lässt sich natürlich nur ungefähr durchführen. Aber ich denke und hoffe, dass es meine aktuellen Bemühungen nicht gleich zur Nichte macht. Ich werde es ja morgen auf der Waage auf jeden Fall sehen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Lachs in Chili-Basilikum-Knoblauchsauce: ++
Reis: ++

Gung Pao Kai [15.07.2010]

Das heute als traditionell-regionales Angebot ausgezeichnete “Fleischpflanzerl in Rahmsauce an Sahnepüree” klang zwar schon mal ganz lecker, aber erschien mir zu kalorienreich, während der “Gratinierte Kürbis-Gemüse-Eintopf, mit dem ich hier ja schon meine Erfahrungen gesammelt hatte, passt ja wie man im Artikel von damals lesen kann geschmacklich einfach nicht in den Sommer, obwohl er was die Kalorien angeht mit Sicherheit optimal gewesen wäre. Bevor ich mich aber für das “Hähnchenfilet, gebraten, mit mediterranem Gemüse auf Tomatensauce und Kräuterreis” aus dem Bereich Globetrotter entschied, was mir durchaus zusagte, warf ich noch einen Blick in den Asia-Bereich. Dort stand heute neben “Nasi Goreng – Gebratenem Gorengreis mit verschiedenem Gemüse” und “Gebratener Ente mit verschiedenem Gemüse und Thai Basilikum” heute auch “Gung Pao Kai – Putenfleisch mit verschiednem Gemüse in Tomaten Chili Sauce” auf der Karte. Letzters klang, obwohl auch das Entengericht nicht übel zu sein schien, recht verlockend und so wählte ich letztlich die asiatische Putenfleischzusammenstellung. Dazu gab es wie üblich Reis und einen großzügigen Esslöffel Sambal Olek.
Gung Pao Kai
Dank einer dank der Tomaten-Chili-Sauce nicht zu unterschätzenden Eigenschärfe des Gerichtes wäre das Sambal Olek eigentlich gar nicht notwendig gewesen. Aber da ich ja bekanntlicherweise scharfe Speisen gerne mag, so störte es mich auch nicht dass zu der vordergründigen Schärfe der indonesischen Chilipaste (Sambal) und der eher hintergründigen, aber nach einiger Zeit ebenfalls deutlich hervortretenden Schärfe der eigenen Sauce sich kombiniert als ziemlich heftig erwies. So kam ich auch am heutigen, eher kühlen Tag noch einmal etwas in Schwitzen. 😉 Dazu gab es flaches und zartes, dafür aber wieder mal sehr großflächiges Putenfleisch mit der reichhaltigen Kombination aus verschiedenen Gemüse, darunter rote, grüne und gelbe Paprika, Mungobohnenkeimlinge, Salat, Tomaten sowie Karotten und einiges mehr. Auch ein paar schwarze Pfefferkörner konnte ich in der Sauce entdecken. Ein mehr als nur pikantes, aber wie immer sehr leckeres Asia-Gericht.
Unter den anderen Gästen des Betriebsrestaurants schien sich das Fleischpflanzerl heute der wohl größten Beliebtheit zu erfreuen, gefolgt von den Asia-Gerichten und dann dem Kürbis-Gemüse-Eintopf. Wie gestern waren aber auch wieder eine große Anzahl von Salatschüsseln zu beobachten. Ich war mit meiner Wahl, wenn es auch bestimmt was die Kalorien angeht nicht die idealste Entscheidung gewesen ist, sehr zufrieden gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Gung Pao Kai: ++
Reis: ++

Chili con Carne – in scharf [16.03.2010]

An der Asia-Theke lockten heute u.a. “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” und “Gung Pao Ngao – Gebratenes Rindfleisch mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse” – was schon mal nicht übel klang. Aber auch im regulären Bereich gab es einiges interessantes – zum Beispiel als Vitality-Speise “Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate“, was durchaus verlockend klang. Und auch das “Putengeschnetzelte ‘Zigeuner Art’ mit Reis” als traditionell-regionales Gericht sah nicht übel aus. Aber als ich sah dass man heute bei den Globetrotter-Mahlzeiten auch mal wieder “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” anbot, war meine Entscheidung eigentlich schon klar. Mein Frohlocken verstärkte sich noch mehr, als ich die Frage der Küchenkraft hörte, ob man scharfes oder normales Chili wolle. Ich bestellte mir natürlich die scharfe Variante und ergänzte es noch mit einem Aprikosenquark.

Chili con Carne & Baguette

Das beigelegte Baguette war leider nicht mehr das frischeste wie ich feststellen musste – und dass man mir ein Endstück gegeben hatte verbesserte das nicht gerade. Aber wie ich erfreulicherweise herausstellte war das Baguette wirklich das einzige leicht negative am heutigen Mittagsgericht. Das in einer großen Schüssel servierte Chili con Carne stellte sich als wirklich sehr gut gewürzte und scharfe Variante heraus. Alleine die Tatsache dass ich bemerkte wie mir nach den ersten paar Löffeln die Feuchtigkeit in die Nase stieg zeigte mir dass man an Chilis (oder was man hier auch verwendet hatte) nicht gespart hatte. War wirklich positiv überrascht und sehr zufrieden mit der heutigen Chili-Variante. Zur Sättigung wäre der Aprikosenquark nicht mehr unbedingt notwendig gewesen, aber schmackhaft war auch er. Außerdem binden Milchprodukte ja meines Wissens auch die Schärfe etwas – und das war heute auch durchaus notwendig gewesen.
Dennoch lag das Chili in der allgemeinen Kundenbeliebtheit heute meines Eindruckes nach nur knapp vor dem Putengeschnetzelten und den Asia-Gerichten und schließlich den Zucchinipuffern – und das trotz der alternativen, “entschärften” Variante. Aber es mögen eben nicht alle Chili con Carne so gerne wie ich. Das war dann übrigens das 38te Chili con Carne hier im Blog.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: +
Aprikosenquark: ++

Pla Pad Ped – Fisch mit Chili-Gemüse [03.02.2010]

Die heutige Auswahl bestand im “Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln” bei Vitality, “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie “Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Kartoffelpüree” in der Sektion Globetrotter. Außerdem bot man einen “Hühnereintopf mit viel frischem Gemüse” als Sonderangebot an. Der Asia-Bereich wartet u.a. mit “Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse, mittelscharf” auf. Zuerst hatte ich zwar geplant den Seelachs zu wählen, schwenkte dann aber doch auf das Asiatische Fischgericht Pla Pad Ped um. Wie ich nämlich gestern erfahren habe, zählt Bayern zu den sogenannten jodarmen Gegenden Deutschlands, d.h. dass hier weniger bis kein Jod den Speisen zugesetzt wird. Und Fisch ist ja bekanntlich ein wichtiger Jodlieferant, daher hatte ich mir fest vorgenommen wieder mal Fisch zu essen. Das ganze ergänzte ich dann noch mit einem Rhabarber-Erdbeer-Mousse.

Pla Pad Ped - Fisch mit Chiligemüse

Etwas mit gleichem Namen hatte ich ja schon einmal im September 2009 verzehrt, damals sah es aber etwas anders aus, auch wenn es prinzipiell natürlich um das selbe handelte. Die Fischstücke, es handelte sich um einen hellen Fisch, den ich geschmacklich leider keiner Art zuordnen konnte, waren dieses mal nicht in einem Teigmantel, aber sie erwiesen sich als angenehm zart und wieder mal vollkommen Grätenfrei. Von der mittleren Schärfe, die man angekündigt hatte, war nur ganz leicht etwas zu spüren, aber ich schmeckte auch noch etwas, was ich normalerweise nicht so mag: Zitronengras. Zum Glück war es nur ein Hauch, so dass es meinen Genuss nicht negativ beeinflussen konnte. An Gemüse hatte die Köchin, die die Asia-Speisen übrigens “Life” hinter der Theke zubereitet, wieder einmal alles hinein getan was ihr so in die Finger gekommen war. Ich fand neben Zucchini und Bambussprossen auch Kohl, Frühlingszwiebeln, Brokkoli, Paprika und vieles mehr. Wenn man viel Gemüse will, ist man bei den Asia-Speisen immer gut bedient – während es bei den regulären Gerichten ja eher spärlich verwendet wird und oft extra erworben werden muss. In der Summe habe ich meine heutige Wahl jedenfalls nicht bereut. Das Erdbeer-Mousse hinterher wäre nicht notwendig gewesen, von der Sättigung hatte auch das Fischgericht gereicht, aber wo ich ihn schon mal hatte, aß ich ihn natürlich auch. Von Rhabarber schmeckte ich bis auf das Stückchen, das man zur Verzierung oben auf getan hatte, wenig. War aber dennoch lecker.
Das Lieblingsgericht im Betriebsrestaurant war aber heute – entgegen meiner Erwartung – die Käsespätzle, gefolgt von den Asia-Gerichten und dem Fleischpflanzerl, die etwa gleich auf lagen und dann erst dem Seelachs und dem Eintopf. Ich hatte ja eher auf das Fleischpflanzerl als Favoriten getippt.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++
Mousse: ++

Chili con Carne – selbst gemacht

Heute hab ich mal wieder gekocht – auf die genaue bildliche Dokumentation habe ich jedoch verzichtet, da dies Gericht fast genau dem hier bereits vorgestellten Rezept entspricht. Nur auf die Kartoffeln habe ich verzichtet und mir die Knoblauchpaste mit Chilis gespart. Statt dessen habe das Knoblauch und drei trockene Chilis direkt in die Masse gegegeben, das gab auch eine gute Würze – ist auf jeden Fall wieder schön scharf und gleichzeitig etwas fruchtig im Geschmack geworden – so mag ich Chili con Carne. Das ist mal nicht so eine Suppe mit Hackfleisch, Mais und Kidneybohnen, wie sie sonst so häufig hier als Chili verkauft wird. 😉