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Mini-Frühlingsrollen aus der Heißluftfritteuse – der Kurztest

Tuesday, November 10th, 2020

Ich hatte zwar zuerst überlegt erneut frisch zu kochen, verschob das aber auf einen späteren Zeitpunkt und entschied mich kurzfristig dazu mir heute mal die Mini-Frühlingsrollen zuzubereiten, die noch in meinem Tiefkühlfach lagerten.

01 - Mini spring rolls - Packaging / Mini-Frühlingsrollen - Packung

Die 280g Packung mit 10 vorfrittierten veganen Mini-Frühlingsrollen á jeweils 25g sowie zwei Päckchen fruchtig-pikanten Asia-Dip á 15g hatte ich vor kurzem in einer der hiesigen Edeka-Filiale für gerade mal 1.46 Euro erworben und wurde auch als Produkt von Edeka vertrieben. Wunderte mich, da die Hausmarke von Edeka ja eigentlich Gut & Günstig ist, aber war halt so. In der Papp-Umverpackung finden sich ohne weitere Folienverpackung die 10 tiefgefrorenen Frühlingsrollen sowie der Asia-Dip in zwei kleinen Plastiktütchen.

02 - Mini spring rolls - Content frozen / Mini-Frühlingsrollen -  Packungsinhalt gefroren

Als Snack oder Vorspeise reicht die Menge wohl für 2 Personen, da ich es aber als Hauptgericht servieren wollte entschied ich mich die ganze Packung zu verwenden. Für die Zubereitung werden auf der Verpackung drei Wege vorgeschlagen: Im Ofen für 12-14 Minuten, über 9 Minuten in der Pfanne oder für 5 Minuten in der Fritteuse. Ich entschied mich für die Fritteuse, allerdings nicht für eine gewöhnliche Fett-Fritteuse, sondern für meine bewährte Heißluftfritteuse. Ich informierte mich aber vorher im Internet und fand heraus dass man TK-Frühlingsrollen bei der Heißluftfritteuse etwas länger garen muss. Also gab ich die gefrorenen Frühlingsrollen in den Frittierkorb, schob ihn in die Fritteuse

03 - Put frozen rolls in air fryer / Gefrorene Rollen in Heißluftfritteuse geben

und bereitete sie bei 200 Grad für neun Minuten zu.

04 - Nine minutes at 200 degrees / Neun Minuten bei 200 Grad

Nach der Hälfte der Zeit entnahm ich sie jedoch kurz und wendete sie vorsichtig, damit sie nicht an der Auflagefläche anbrennen können.

05 - Turn at halftime / Zwischendurch wenden

Danach konnte ich das fertige Gericht auch schon, gemeinsam mit dem süß-pikanten Asia-Dip, servieren und genießen.

06 - Mini spring rolls - Served / Mini-Frühlingsrollen - Serviert

Nach kurzem Abkühlen kann man die Mini-Frühlingsrollen übrigens problemlos auch mit den Fingern essen. Beim frittieren war leider recht viel Fett ausgetreten, ich vermute mal dass man sie vor dem einfrieren in einer normalen Heißfett-Fritteuse vorfrittiert hatte, daher war der Vorteil des fettarmen frittierens in der Heißluftfritteuse natürlich zunichte gemacht. Dafür erwiesen sie sich der dünne Teig als wunderbar knusprig und auch an der (angeblich) veganen Füllung aus Mungobohnenkeimlingen, Weißkohl, Möhren und roter Paprika und Porree, die übrigens 60% der Frühlingsrolle ausmachte, gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen.

07 - Mini spring rolls - Latral cut / Mini-Frühlingsrollen - Querschnitt

Ich hatte mir wegen der Menge des Asia-Dips ein wenig Sorge gemacht, denn 30g Dip ist wirklich nicht allzu viel, aber der Inhalt der beiden Tütchen, die ich wirklich bis zum letzten Tropfen ausgequetscht hatte, reichte letztlich für zwei mal Dippen pro Frühlingsröllchen. Und das passte gut, denn so eine Mini-Frühlingsrolle war auch mit zwei Happen verschlungen. 😉

08 - Mini spring rolls - Side view / Mini-Frühlingsrollen - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Fertiggerichts:

Nährwerte:
  100g 280g
(Packung)
Brennwert: 864 kj
206 kcal
2427,6 kj
577,8 kcal
Eiweiß: 3,1g 8,68g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
7,6g
0,6g
21,28g
1,68g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
30g
7,08g
84g
19,6g
Natrium (Salz): 1,1g 3,08g

Dass das Gericht ziemlich fettig war hatte ich ja bereits allein durch visuelle Bewertung feststellen können, aber wo sollten sich die fast 5 Stücke Würfelzucker verstecken? Ich tippe mal dass das meiste davon im Asia-Dip zu finden – die Herstellerangaben beziehen sich hier leider nur auf das gesamte Gericht und separiert nicht zwischen Frühlingsrolle und Dip. Gut, ich hatte natürlich auch kein leichtes und supergesundes Gericht erwartet, das kann man bei einem Fertiggericht für einen Euro und sechsundvierzig Cent glaube ich auch nicht verlangen. Zumindest war es auch ohne Fleisch angenehm sättigend und eignet sich, verzehrt man die gesamte Packung, auch wunderbar als schnell zubereitetes Hauptgericht.
Wären meine Wickelkünste besser entwickelt, würde ich ja auch mal überlegen selbst Frühlingsrollen herzustellen, aber ich brauche da noch etwas mehr Übung um eine solche Rolle so gut zu rollen wie ein erfahrener Koch oder eben die Maschine, die diese Frühlingsrollen hergestellt hat. Sollte es aber mal dazu kommen, werde ich wohl eher die Variante der normal großen Frühlingsrollen mit einer Füllung in der auch Fleisch vorkommt wählen. Soviel steht fest… 😉

Guten Appetit

Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüse, Schweinelende & Garnelen [01.08.2014]

Friday, August 1st, 2014

Neben der für Freitag üblichen Fisch-Kartoffelsalt-Kombination, heute mal Gebackene Scholle mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat, die heute in der Sektion Globetrotter angeboten wurde, bot unser Betriebsrestaurant noch Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüsen, Schweinelende und Garnelen im Bereich Vitality, 3 Stück American Pancake mit Ahornsyrup und Waldbeerenkompott im Abschnitt Tradition der Region und schließlich Gebackene Ananas und Banane sowie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce an der Asia-Thai-Theke. Da brauchte ich natürlich nicht lange zu überlegen bevor ich bei den Mie-Nudeln zuschlug, denn aus meiner Sicht war das einfach das verlockenste der heutigen Angebote und mit 509kcal pro Portion auch noch einigermaßen Leicht. Da konnte ich mir natürlich auch noch ein Becherchen Erdbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot leisten.

Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüse, Schweinelende & Garnelen / Fried mie noodles with vegetables, pork & shrimps

Laut meiner Recherche war ein ähnliches Gericht das letzte Mal Ende des 3. Qurtals 2009 hier im Restaurant angeboten (und von mir verspeist) worden, jedoch hatte die heutige Version außer dem Namen und vielleicht der Nudelsorte wenig damit gleich. Was mir als erstes auffiel, war natürlich dass es sich bei den beiden Fleischstücken, die man mir auf den Teller getan hatte keinesfalls um Lende, also Filet, handelte. Mit seiner Mischung aus fetteren und magereren Schichten war es vielleicht eine Art Bauchfleisch-Scheibe oder ähnliches. Schade eigentlich, aber geschmeckt hat auch dieses Fleisch, auch wenn es natürlich weniger hochwertig war. Und Garnelen fand ich gerade mal 2 Stück zwischen der Mischung aus gelb gefärbten Mie-Nudeln, Möhren und Zuckererbsen-Schoten. Garniert hatte man das Ganze mit einer süßen, ein klein wenig scharfen, warmen Chilisauce, welche mich stark an jene Sauce erinnerte, mit denen ich an der Asia-Theke meist meinen Reis garniere. Insgesamt eine zwar kreative, wenn auch nicht Ganz der eigentlichen Beschreibung entsprechende Zusammenstellung. Hat zwar ganz gut geschmeckt, aber volle Punktzahl kann ich da natürlich nicht geben. An der schaumigen Erdbeercreme, eigentlich eher ein Erdbeer-Mousse, gab es wiederum nichts auszusetzen. Insgesamt war ich aber zufrieden mit meiner Wahl, denn immerhin war es mal was anderes.
Heute war es natürlich wieder mal die Scholle mit Kartoffel-Gurkensalat, die sich mit klarem Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und mit nur kleinem Abstand konnte sich das Mie-Nudeln-Gericht dahinter den dritten Platz sichern. Die Pancakes landeten schließlich auf einem guten, aber dennoch vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Mie-Nudeln mit Gemüse, Fleisch & Garneken: +
Erdbeer-Mousse: ++

Pla Pad Ped – Fisch in Chili-Bratgemüse [26.11.2013]

Tuesday, November 26th, 2013

Das einzige was mich heute auf der Speisekarte der regulären Küche zumindest ein wenig ansprach war der Gefüllte Putenrollbraten mit Waldpilzsauce und Spätzle, der im Bereich Vitality angeboten wurde. Weder der Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette bei Vitality noch die Spaghetti Carbonara mit Parmsan lösten als Alternativen in diesem Bereich besonders große Begeisterung bei mir aus. Aber das erschien eine gute Gelegenheit, der Asia-Thai-Theke endlich mal wieder meine Gunst zu erweisen, wo mit Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasoße, dem altbekannten Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse und schließlich etwas Ente mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce gleich drei Gerichte angeboten wurden, mit denen ich durchaus leben konnte. Letztlich fiel meine Wahl nach kurzem Abwägen auf das Fischgericht, dessen zugehörigen Wok der Koch auch kurz bevor ich zugriff noch einmal frisch mit Gemüse und natürlich den gebackenen Fischfilet-Stücken auffüllte, so dass ich sozusagen aus dem vollen Schöpfen konnte. Dazu gab es natürlich, wie üblich, ein Schälchen Reis.

Fisch in Chilisauce

Und bei den paniert gebackenen Fischfilet-Stücken erwartete mich auch eine kleine Überraschung, denn neben den sonst üblichen Seelachsfilet mit dem weißen Fleisch fanden sich diesmal auch zahlreiche Stücke rosafarbene Lachsfilets – eine Kombination die mir sehr gut gefiel. Leider musste ich im Gegenzug bei dem Gemüse einige Abstriche machen, denn heute bestand dies größtenteils aus Weißkohl und Mangold, dazwischen fand sich ein wenig Lauch, Paprika und einige Stückchen Zucchini. Hier bin ich normalerweise eine etwas umfangreichere Auswahl gewöhnt – aber da könnte ich auch einfach nur ein schlechtes Händchen bei der selbsttätigen Bestückung des Tellers gehabt haben. Hinzu kam aber noch, dass die deutlich scharfe Chili-Sauce mit etwas zu viel Zitronengras zubereitet worden war – eine Geschmacksrichtung, die mir eigentlich nicht sonderlich liegt. Prinzipiell war das Gericht in Ordnung, aber aufgrund der zwei Kritikpunkte muss ich dennoch einen kleinen Abzug in der Gesamtwertung geben. Am klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, gab es aber nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich der Putenrollbraten in Waldpilzsauce am höchsten in der Gunst und erlangte somit Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte, entgegen den gestrigen Erfahrungen, die Asia-Gerichten, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen als die Spaghetti, die daher auf Platz drei landeten. Platz vier belegte mal wieder, wie gewohnt, das vegetarische Gericht in Form des Zucchini-Kartoffelgulaschs.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: +
Reis: ++

Gung Pao Ngao [15.01.2013]

Tuesday, January 15th, 2013

Auch wenn die Currywurst mit Pommes Frites bei Tradition der Region sehr verlockend klang und auch die Gnocchipfanne mit Kohl Karotten und Apfelwürfeln bei Vitality sowie die Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomate und Käse gratiniert, dazu Penne Rigate überaus verlockend klangen, entschied ich mich heute dazu der Asia-Thai-Theke mal wieder meine Aufwartung zu machen. Denn dort stand neben Ko Lo Han Zei – Herzhaftes Chinagemüse in Süß Saurer Sauce heute mit dem Gung Pao Ngao – Seelachs gebraten mit Chili Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse ein überaus verlockend klingendes Fischgericht auf der Karte. Zwar hatte ich das Pech, dass die Gäste vor mir den zugehörigen Wok mal wieder fast komplett von den Fischfilet-Stücken befreit und fast nur Gemüse zurückgelassen hatten, doch mit etwas Geschick gelang es mir dennoch, genügend Fischfilet zu “extrahieren” um gemeinsam mit der Schale Reis und dem Glückskeks ein ausreichendes Mittagsmahl zu erhalten.

Gung Pao Ngao

Auch wenn es sich bei den paniert gebackenen Seelachsfilet-Häppchen nur um die übrig gelassenen Reste handelte, schmälerte das ihren Geschmack glücklicherweise in keinem Maße. Sie hätten ein winzig klein wenig saftiger sein können, das hatte man schon mal besser hier hinbekommen, aber da sie sich wie üblich als absolut grätenfrei erwiesen, sehe ich keinen Grund hier irgendwelche Punkte abzuzuziehen. Gemeinsam mit einer reichhaltigen Gemüsemischung aus Morcheln, Lauch, Paprika, Bambusstreifen, Möhren, Blumenkohl und Broccoli in einer dunklen dickflüssigen, dank der beigefügten Chilischoten kräftig scharfen Sauce und der Schale mit leicht klebrigen Reis, die ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Sauce garniert hatte ergab sich wie gewohnt ein schmackhaftes und überaus schmackhaftes Mittagsgericht, das mal wieder alle meine Anforderungen erfüllte.
Dass der Gros der anderen Gäste auch heute mal wieder die Currywurst mit Pommes bevorzugten und dieses Gericht somit ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach die Hähnchenbrust “Milanese” mit Penne Rigate, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich der vegetarischen Gnocchipfanne auf Platz vier. Eine andere Platzierung hätte ich aufgrund der angebotenen Gerichte nicht erwartet, auch wenn die Hähnchenbrust etwas beliebter war als ich im ersten Moment geschätzt hatte. Aber gegen eine Currywurst kam sie dennoch nicht an.

Mein Abschlußurteil:
Gung Pao Ngao: ++
Reis: ++

Gung Pad Prik [11.12.2012]

Tuesday, December 11th, 2012

Heute konnte ich mich für keines der Angebote der regulär-westlichen Küche so recht begeistern. Die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen bei Vitality lag mir nicht, das Auberginen nicht gerade zu meinem Lieblingsgemüse zählen und der Abgebräunte Leberkäse mit Kartoffel-Gurkensalat und Spiegelei bei Tradition der Region sagt mir nicht so zu da ich keine Lust auf Kartoffelsalat hatte. Einzig der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln hätte mir notfalls ein wenig zugesagt, auch wenn mir hier das Gemüse etwas fehlte, das ich kostenpflichtig von der Gemüsetheke hätte ergänzen müssen. Aber das konnte ich mir letztlich glücklicherweise sparen, denn neben Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Gemüse gab es mit Gung Pad Prik – Gebratener Fisch mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce. Da ich ja ein großer Freund von Fischgerichten bin und auch meine Anforderung nach Gemüse mehr als erfüllt zu sein schien, griff ich hier zu und ergänzte es mit der übliche Schale Reis als Sättigungsbeilage.

Gung Pad Prik

Gemeinsam mit zahlreichen paniert gebackenen Fischfilet, den ich meinte als Seelachs zu identifizieren, fand sich wie übliche eine bunte Zusammenstellung verschiedener Gemüsesorten in der Zusammenstellung. Ich entdeckte Blumenkohl, Weißkohl, Zucchini, Auberginen, Paprika, Lauch und Sprossen – alles vermischt in einer dunklen, dicklichen, leicht scharfen Sauce mit deutlicher Chili-Note. Gemeinsam mit dem Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel einer anderen süß-scharfen Sauce garniert hatte, ein sehr schmackhaftes und gelungenes Gericht, an dem ich nicht absolut auszusetzen hatte und sehr zufrieden war.
Und auch auf den Tabletts der anderen Gäste sah man heute eindeutig mehr asiatische Gerichte als irgend ein anderes der heutigen Angebote, womit ich den Asia-Gerichten heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgte der abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei, auf Platz drei der Szegediner Gulasch und auf Platz vier schließlich die gefüllte Aubergine. Aufgrund der nur mittelmäßig interessanten Angebots der regulären Küche ist diese Platzierung, zumindest meiner Meinung nach, auch keine große Überraschung.

Mein Abschlußurteil:
Gung Pad Prik: ++
Reis: ++

Gebackener Seelachs in Chilisauce [15.11.2012]

Thursday, November 15th, 2012

Zwar bot die regulär-westliche Küche mit Gerichten wie Rindergeschnetzeltes mit grünem Pfeffer und Kroketten bei Tradition der Region, einem Putensteak “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis bei Globetrotter und vor allem einer Gebackenen Polentaschnitte mit einem Ratatouillegemüse bei Vitality durchaus interessante Gerichte an, doch zumindest ein Mal in der Woche wollte ich heute auch der Asia-Thai-Theke meinen Respekt zollen und dazu schien der Gebackene Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce (scharf), der dort neben Gebratenen Curry Gemüse nach Thai-Art und Gai Pad Prik King – Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse in rotem Curry angeboten wurde genau richtig. Leider war der Wok fast leer als ich dort ankam, doch das was ich noch rausfischen konnte reichte glücklicherweise für eine ausgewogene Portion. Dazu nahm ich mir die für asiatische Gerichte übliche Schale Reis und einen Glückskeks und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.

Gebackener Seelachs in Chilisauce / Baked coalfish in chili sauce

Das Gericht war zwar als scharf angekündigt gewesen, jedoch erwies sich die Schärfe trotz beigefügter Chilischoten als eher mild, was ich zwar ein wenig schade fand – da ich ja ein Freund scharfer Gerichte bin – aber es nicht rechtfertigt dass ich hier Abzüge in der Endnote gebe. Zumal die Kombination aus paniert gebratenen, grätenfreien und zarten Seelachsfilets und einer wie üblich reichen Gemüsemischung, in der ich Möhren, Zucchini, Weißkohl, Blumenkohl, Broccoli, Keimlinge und Auberginen entdecken konnte, sich wie üblich mal wieder als sehr lecker erwies und gemeinsam mit dem Reis als Sättigungsbeilage, zumindest aus meiner Sicht, keine Wünsche offen ließ.
Bei den anderen Gästen lag heute aber, so zumindest meine Beobachtung, lag heute das Putenschnitzel “Hawaii” mit deutlich erkennbaren Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz zwei lieferten sich das Rindergeschnetzelte mit grünem Pfeffer, das ich übrigens vor hier schon mal probiert hatte, und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches meiner Meinung nach das Geschnetzelte knapp für sich entscheiden konnte und somit die asiatischen Angebote auf Platz drei verdrängte. Die Polentaschnitte war für ein vegetarisches Bericht zwar auch ungewöhnlich häufig gewählt worden, aber für mehr als einen guten vierten Platz reichte es trotzdem leider nicht.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in Chilisauce: ++
Reis: ++

Gung Pad Prik [26.09.2012]

Wednesday, September 26th, 2012

Wie üblich sollte auch dieser Mittwoch natürlich wieder mit einem Fisch- oder Meeresfrüchte-Gericht zum Mittag versüßt werden. Daher kamen natürlich weder der Schweinebraten mit Krautsalat und Semmelknödel bei Tradition der Region noch die Spinat-Ricotta-Tortelloni in Gorgonzolasauce bei Globetrotter oder das Khao Pad Pak – Thailändischer Reis mit Ei und frischem Gemüse in einer leichten Soja Sauce an der Asia-Thai-Theke. Besser klang da schon das Gung Pad Prik – Gebratener Seelachs mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce und das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis. Und obwohl ich ja am Montag bereits Asiatisch gespeist hatte, fand ich das Gung Pad Prik nach kurzem Abwägen doch die reizvollere Alternative. Also ergänzte ich es mit einer Schale Reis und machte es zu meinem heutigen Mittagsgericht.

Gung Pad Prik

Und inzwischen schien sich der asiatische Koch wieder zu alter Stärke zurückgefunden, denn dieses Mal erwies sich das Gericht als weniger Saucenlastig und die Gemüsestücke von Paprika, Zucchini, Auberginen, Blumenkohl, Brokkoli, Kohl, Möhren, Frühlingszwiebeln und Sprossen waren bis auf wenige Ausnahmen mundgerecht geschnitten und durchgehend gut durchgebraten. Und die dunkle Sauce erwies sich dank der zahlreichen größeren Chili-Ringe als wirklich angenehm scharf so wie ich es mag. Highlight waren aber die in dünner, knuspriger Panade gebratene Seelachfilet-Stücke, die zahlreich im Gericht zu finden war, die sich wie üblich wieder absolut grätenfrei erwiesen. Sehr gelungen muss ich sagen, gemeinsam mit dem Reis eine sehr gelungene Zubereitung an der es absolut nichts auszusetzen gab. Ich war sehr zufrieden.
Bei der Allgemeinheit der Gäste waren die Vorlieben wieder sehr breit gefächert, dennoch würde ich sagen dass der Schweinebraten mit knappen Vorsprung heute Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten dann die Asia-Gerichte und den dritten Platz teilten sich schließlich die Tortelloni in Gorgonzolasauce und das Seelachfilet in Pfirsich-Ingwer-Sud. So zumindest meine Beobachtungen – wie immer sind diese Angaben aber natürlich ohne Gewähr…

Mein Abschlußurteil:
Gung Pad Prik: ++
Reis: ++

Gebackener Fisch in Chilisauce [19.07.2012]

Thursday, July 19th, 2012

Heute war wieder einmal einer der wenigen Tage, an denen ich mich für keines der Gerichte der regulären Küche so recht begeistern konnte. Der Salat “Nizza” mit Thunfisch, Oliven, Prinzessbohnen und Ei bei Vitality war mir zu “salatig” (obwohl ich tatsächlich einen kurzen Moment überlegte), das traditionell-regionale Schweinerüchensteak mit grünem Spargel gratiniert und Tagliatelle sah mit zu grebelig aus und die einzelne grüne Spargelstange die man mit etwas Käse darauf getan hatte machte dies auch nicht besser und der Schaschlikspieß mit Zigeunersauce und Reis konnte mich auch nicht so recht begeistern. Das war eine gute Gelegenheit, auch den asiatischen Gerichten mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zu zollen. Und neben dem Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse mit gelben Thai-Curry in Kokosmilchsauce und Geang Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce fand sich mit Gebackenem Fisch mit verschiedenem Gemüse in scharfer Chilisauce auch gleich das richtige in dieser Sektion. Dazu nahm ich mir noch eine Schale Reis, die ich wie üblich mit einem zusätzlichen Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte.

Gebackener Fisch in Chilisauce / Baked fish in chili sauce

Die dunkle Sauce, in der sich die übliche bunte Mischung aus Zucchini, Paprika, Auberginen, Brokkoli, Kohl, Möhren und weiteren Gemüsesorten fand, erwies sich dieses mal als wirklich scharf. Im ersten Moment begann sogar die Nase kurz zu laufen und die Augen zu tränen, was ein Zeichen von wirklicher Schärfe ist. Und ich bin da ja nun wirklich kein Weichei was so etwas angeht. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die in Panade gebackene, zarten und grätenfreien Fischfilet-Stücke, die ich meine als Seelachs identifiziert zu haben. Gemeinsam mit dem gut durchgekochten Reis als Sättigungsbeilge ein wirklich sehr leckeres Gericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums fand das Schweinenackensteak mit der einzelnen Stange grünem Spargels und Tagliatelle heute dann doch den größten Zuspruch und landeten mit klar Erkennbaren Vorsprung auf Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und der Schaschlikspieß in Zigeunersauce auf Platz drei und, knapp dahinter, schließlich die Salatschüssel “Nizza” mit Thunfisch.

Mein Abschlußurteil:
Fisch in Chilisauce: ++
Reis: ++