Pla Pad Ped – Fisch mit Chili-Bratgemüse [12.03.2013]

Das einzige Gericht, das mich heute aus dem Bereich der regulären Küche gereizt hätte wäre das Pikante Kirchererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis bei Vitality gewesen. Der traditionell-regionale Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln erschien mir etwas zu mächtig und auf Nudeln wie die Penne Bolognese mit Parmesan hatte ich heute irgendwie keinen Appetit. Aber es gab ja auch noch die Asia-Thai-Theke, der ich mal wieder viel zu Lange nur wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht hatte. Und da sich neben dem vegtarischen Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Knoblauch in Sojasace heute auch mit Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. Fisch und auch noch scharf erschien mir genau das richtige zu sein. Also wählte ich dieses Gericht und ergänzte noch mit einem Schälchen Reis als Sättigungsbeilage.

Pla Pad Ped (Fisch mit Chili-Bratgemüse / Fish in fried chili vegetables)

Neben einer mehr als ausreichend großer Anzahl von in Panade gebackener Fischfilet-Stücke, die ich meinte als Seelachs identifizieren zu können, fanden sich auch wieder viele unterschiedliche Gemüsesorten wie Chinakohl, Paprika, Lauch, Auberginen und Broccoli in der Zusammenstellung. Und dank der zusätzlichen Beigabe von zahlreichen kleinen roten Thai-Chilis erwies das Gericht auch als angenehm scharf, so wie ich es mag. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ein gelungenes und sehr schmackhaftes Mittagsgericht, an dem es nichts auszusetzen gab.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lagen heute aber unübersehbar die Penne Bolognese mit Parmesan am höchsten in der Gunst und belegte daher den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte der abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei, aber nur mit knappen Vorsprung vor den ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichten. Das vegetarische Kichererbsencurry mit Basmatireis folgte schließlich auf einem guten vierten Platz. Damit entsprach die heutige Platzierung auch meiner auf Erfahrung basierenden Erwartungshaltung und ich denke ich brauche dem nichts mehr hinzuzufügen.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++

Fischfilet in Chilisauce [07.07.2010]

Mein erster Gedanke war heute, das Vitality-Gericht “Gedünstetes Seelachsfilet nach Art Espanol mit Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln” zu entscheiden. Aber so kurz vor dem schicksalhaften Spiel der deutschen gegen die spanische Fußballmannschaft etwas mit Espanol im Namen zu essen erschien mir und auch einigen meiner Kollegen kein gutes Omen – daher sah mich erst bei den anderen Gerichten um. Die “Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt auf buntem Rahmgemüse” als traditionell-regionales Gericht erschien mir da schon ganz verlockend. Das Globetrotter-Angebot, ein “Chili con Carne mit Baguette” klang ebenfalls sehr verlockend, gerade weil ich Chili ja sehr mag. Dann aber entdeckte ich neben “Bami Goreng – Gebratenen Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial-Sauce” und “San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und Spezialsauce” das “Gebratenes Fischfilet mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce“. Irgendwie war mir heute nach Fisch und ich entschied mich schließlich für das asiatische Fischgericht, das natürlich mit Reis serviert wurde.
Fischfilet in Chilisauce
Zwischen zarten Fischfiletstücken, bei denen ich nur bei einem einzigen ein paar Gräten entdeckte, fand sich wie üblich eine reichliche Auswahl an Gemüsesorten. Darunter waren Blumenkohl, Karotten, Zucchini, Paprika in rot, grün und gelb, Salat und schließlich auch einige rote Chilischoten. Und diese Chilischoten hatten es in sich und entwickelten eine Schärfe, die sogar noch jene des auf dem Reis befindlichen Sambal Olek übertraf – zumindest wenn man auf sie drauf biss was mir mehr als ein mal passierte. Sehr schön muss ich sagen – denn ich liebe scharfes ja sehr.
In der allgemeinen Beliebtheit lagen die Asia-Speisen heute auch deutlich vorne, gefolgt vom Chili con Carne, den Kartoffeltaschen und schließlich dem gedünsteten Seelachs. Ob der letzte Platz des durchaus verlockend aussehenden Seelachses mit dem Espanol im Namen zusammenhängt lässt sich allerdings nichts sagen. Ich jedenfalls war mit meiner Wahl mal wieder sehr zufrieden – über die drei Gräten sehe ich da mal großzügig hinweg, denn wer Fisch isst muss nun mal mit so etwas rechnen.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Chilisauce: ++
Reis: ++

Gebratene Ente & Frühlingsrollen

Nachdem ich die ganze Woche noch nichts Asiatisches probiert hatte, wollte ich das heute endlich mal nachholen. Nicht dass die Angebote der regulären Küche aber heute besonders schlecht gewesen wäre. Absolut nicht. Der “Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven” aus dem Bereich Vitality war sowohl was die Kalorien als auch die Zusammenstellung angeht (sieht man von den Oliven mal ab) schon mal sehr verlockend. Und auch mir der traditionell-regionalen “Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis” wäre durchaus interessant gewesen. Nur was Curryreis mit regional und der hiesigen Region zu tun hat erschloß sich mir hierbei nicht ganz. 😉 Das heutige Globetrotter-Gericht, “Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites” wäre das einzige Gericht heute gewesen, dass ich wegen der zu hohen Fettwerte wohl aus der regulären Küche abgelehnt hätte – auch wenn es durchaus lecker klang. An der Asia-Theke bot man heute neben “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” auch “Gebratene Ente mit verschiedem Gemüse in Chilisauce” und “Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen” an. Ich entschloß mich die Ente heute mal mit ein paar Frühlingsrollen sowie dem üblichen mit Sambal Olek garnierten Reis zu kombinieren.

Gebratene Ente & Frühlingsrollen / Baked duck & egg roll

Die vegetarischen Frühlingsrollen erwiesen sich als wirklich sehr knusprig und mit einer Füllung aus Bohnenkeimlingen, Karottenstreifen und anderem Gemüse versehen. Waren schon mal sehr lecker als Vorspeise, auch wenn das Verhältnis von Teig zu Gemüse meiner Ansicht nach etwas zu stark zu mehr Teig als zur Füllung. Anders herum wäre es mir etwas lieber gewesen – aber das ist natürlich Geschmackssache. Das Entenfleisch hatte man ebenfalls mit einer reichhaltigen Garnitur von Gemüse versehen. Ich entdeckte dabei unter anderem Kohl, , Keimlingen, Karotten, Paprika, Zwiebeln und kleine Stücke von roten Chilischoten. Dabei war die Schärfe die sie dem Gericht gaben eher unterschwellig und das harmonierte gut mit der direkten Schärfe des Sambal Olek. Nicht gerade ein Diätgericht, das gebe ich zu. Ich will hoffen dass es mir meine Waage morgen früh nicht zu sehr abstraft.
Ganz meiner Erwartung entsprechend lag das Cordon Bleu mit Pommes Frites heute natürlich in der allgemeinen Publikumsbeliebtheit ganz vorne. Auf Platz zwei lag wohl die Hähnchenkeule, gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich dem vegetarischen griechischem Gemüsetopf. Auch wenn ich heute etwas mehr geschlemmt habe als ich eigentlich sollte, war ich mit meiner Wahl dennoch durchgehend zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Ente mit gebratenem Gemüse: ++
Reis: ++
Frühlingsrollen: ++