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Pikant-cremiges Linsen-Dal mit Kokosmilch – das Rezept

Friday, March 12th, 2021

Heute wollte ich mal wieder einen kleinen Ausflug in die indische Küche wagen und mir ein leckeres Dal mit roten Linsen und Kokosmilch zubereiten. Und weil ich Gerichte mit Fleisch bevorzuge, habe ich noch ein paar Putenstreifen hinzugefügt, das ist aber optional. 😉 Unter dem Oberbegriff Dal fasst man in der indischen und pakistanischen Küche Gerichte zusammen, die vorwiegend mit Hülsenfrüchten (also Linsen, Kichererbsen, Bohnen oder Erbsen) zubereitet werden und dort zu den Grundnahrungsmitteln zählen. Normalerweise zerfallen die Hülsenfrüchte dabei durch eine lange Kochzeit zu eine Art Brei, der wie in dieser Gegend der Welt üblich mit vielen Gewürzen abgeschmeckt wird. Da ich in diesem Rezept rote Linsen mit geringer Kochzeit verwendete, ging die Zubereitung aber angenehm schnell und erwies sich als überaus lecker. Dazu kochte ich mir dann noch etwas Basamati-Reis als Sättigungsbeilage, aber auch Naan oder einfach ein Fladenbrot hätte gut dazu gepasst. Natürlich möchte ich es nicht versäumen, dieses Rezept hier in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

  • 2-3 größere Schalotten oder eine mittlere Zwiebel
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 3 cm)
  • 1 Chilischote
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 250g rote Linsen
  • 200g passierte Tomaten
  • 400g Tomaten in Stücken
  • 400ml Kokosmilch
  • 350g Putenschnitzel (optional)
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • Ghee oder Kokosöl zum braten
  • Salz, Pfeffer und Chiliflocken zum abschmecken
  • 150g Basamati-Reis
  • evtl. etwas Joghurt und/oder eine Frühlingszwiebel zum garnieren
  • Vor der eigentlichen Zubereitung müssen wir wie üblich erst einmal ein paar Zutaten vorbereiten. Wir schälen also die Schalotten und würfeln sie,
    01 - Dice shallots / Schalotten würfeln

    schälen den Ingwer und reiben ihn,
    02 - Peel ginger / Ingwer schälen 03 - Grate ginger / Ingwer reiben

    entkernen und zerkleinern die Chilischote,
    04 - Cut chili / Chili zerkleinern

    schälen und zerkleinern die Knoblauchzehe(n)
    05 - Mince garlic / Knoblauch zerkleinern

    und schneiden schließlich noch die Putenschnitzel in Streifen um sie rundherum mit etwas Salz und Pfeffer zu würzen.
    06 - Cut turkey in stripes / Pute in Streifen schneiden 07 - Season turkey with salt & pepper /  Pute mit Salz & Pfeffer würzen

    Anchließend kann es endlich mit dem eigentlichen Kochen losgehen. Dazu erhitzen wir etwas Ghee oder Kokosöl in einer hohen Pfanne auf erhöhter Stufe
    08 - Melt ghee in pan / Butterschmalz in Pfanne erhitzen

    und geben die gewürzten Putenstreifen hinein um sie über 6-8 Minuten scharf von allen Seiten anzubraten, wobei gerne ein paar Röstaromen entstehen dürfen.
    09 - Put turkey stripes in pan / Putenstreifen in Pfanne geben 10 - Sear turkey stripes / Putenstreifen scharf anbraten

    Die fertig gebratenen Putenstreifen entnehmen wir dann erst mal wieder aus der Pfanne und stellen sie bei Seite. Wer das Gericht vegetarisch zubereiten möchte, kann diese Schritte natürlich getrost überspringen und mit dem folgenden Schritt beginnen. 😉
    12 - Put seared turkey stripes aside / Angebratene Putenstreifen bei Seite stellen

    Nun schalten wir die Platte auf mittlere Stufe, geben – ggf. unter Zugabe von etwas mehr Ghee – die gewürfelten Schalotten in die Pfanne, fügen den geriebenen Ingwer hinzu
    13 - Put diced shallot in pan / Gewürfelte Schalotten in Pfanne geben 14 - Add grated ginger / Geriebenen Ingwer dazu geben

    und addieren auch gleich die zerkleinerte Chilischote, um alles für 2-3 Minuten anzudünsten.
    15 - Add chili / Chili addieren 16 - Braise / Andünsten

    Als nächstes geben wie auch die zerkleinerten Knoblauchzehen dazu, dünsten alles weiter an
    17 - Put garlic in pan / Knoblauch in Pfanne geben 18 - Braise garlic / Knoblauch andünsten

    und streuen dann den Teelöffel Kurkuma ein, den wir ebenfalls kurz mit angehen lassen
    19 - Add turmeric / Kurkuma einstreuen 20 - Braise turmeric / Kurkuma andünsten

    bevor wie schließlich auch die ungekochten Linsen hinzufügen und für 1-2 Minuten unter gelegentlichem rühren auch mit andünsten.
    21 - Add red lentils / Rote Linsen dazu geben 22 - Braise lentils / Linsen andünsten

    Das Ganze löschen wir dann mit den passierten Tomaten ab, geben die stückigen Tomaten
    23 - Deglaze with sieved tomatoes / Mit passierten Tomaten ablöschen 24 - Add chunky tomatoes / Tomatenstücke dazu geben

    sowie die Kokosmilch hinzu und verrühren alles gründlich miteinander um es kurz aufkochen zu lassen.
    25 - Add coconut milk / Kokosmilch addieren 26 - Stir thoroughly & bring to a boil / Gründlich verrühren & aufkochen lassen

    Dabei würzen wir das Gericht mit einem gehäuften Teelöffel Kreuzkümmel, etwas Salz und Pfeffer
    27 - Season with cumin / Mit Kreuzkümmel würzen 28 - Taste with salt & pepper / Mit Salz & Pfeffer abschmecken

    sowie mehr oder weniger Chiliflocken – die Menge ist dabei abhängig wie scharf die zuvor hinzugefügte Chili war.
    29 - Spice with chili flaked / Mit Chiliflocken schärfen

    Während das Gericht dann auf reduzierter Stufe für 20-30 Minuten vor sich hin köchelt bis die Linsen gar sind, setzen wir einen kleinen Topf mit 400ml Wasser zum kochen des Basmati-Reis auf.
    30 - Bring water in pot to a boil / Wasser in Topf erhitzen

    Während unser Linsen-Dal vor sich hin köchelt, sollten wir es hin und wieder umrühren und geben bei Bedarf noch etwas mehr Wasser hinzu damit nichts anbrennen kann.
    31 - Gelegentlich umrühren / Stir occasionally 32 - Add water if necessary / Bei Bedarf Wasser dazu geben

    Außerdem können wir zwischendurch auch die zuvor angebratenen Putenstreifen zurück in die Pfanne geben, sie verrühren und wieder heiß werden lassen.
    33 - Put turkey back in pan / Putenstreifen zurück in Pfanne geben 34 - Stir in turkey & let get hot / Pute verrühren & heiß werden lassen

    Sobald das Wasser dann kocht, können wir es mit einem Teelöffel Salz (gern auch mehr) versehen und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen – 7-8 Minuten sollten in der Regel reichen.
    35 - Salt water / Wasser salzen 36 - Cook rice / Reis kochen

    Wenn die Linsen dann gar sind und das Gericht sich auf die richtige dickflüssige Konsistenz reduziert hat, schmecken wir es bei Bedarf noch einmal mit den Gewürzen ab. Ich fand dass vor allem viel Schärfe hier gut passte, aber das muss jeder natürlich für sich selbst entscheiden.
    37 - Taste with seasonings / Mit Gewürzen abschmecken

    Den fertig gekochten Reis gießen wir schließlich ab, stellen den Topf zurück auf die ausgeschaltet aber noch heiße Kochplatte und lockern den Reis etwas mit einer Gabel auf um ihn ausdampfen zu lassen. Außerdem können wir ihn noch mit eine Stück Butter verfeinern, die wir im heißen Reis unter rühren schmelzen lassen.
    38 - Loosen rice with fork / Reis mit Gabel auflockern 39 - Refine rice with butter / Reis mit Butter verfeinern

    Danach können wir das fertige Gericht auch schon servieren und genießen. Wer mag garniert es dabei noch mit einem kräftigen Klecks Joghurt und etwas Frühlingszwiebel-Röllchen – denn das Auge isst ja mit. 😉
    40 - Hot & creamy lentil dal with coconut cream - Served / Scharfes & cremiges Linsen Dal mit Kokosmilch - Serviert

    Ich war wirklich begeistert wie man mit so wenigen Zutaten ein so leckeres Gericht zaubern konnte. Die Schärfe der Chilis und des Ingwer harmonierte wunderbar mit der fruchtigen Note von Tomaten und Kokosmilch. Die al dente gekochten roten Linsen gaben dem dank der Kokosmilch schön cremigen Gericht dabei die notwendige Substanz und passten mit ihrem Geschmack ebenfalls wunderbar in die Gesamtkomposition. Und Mit Hilfe des Joghurt aus der Garnitur konnte man die Schärfe bei Bedarf etwas dämpfen – kann ich also sehr empfehlen. Die angebratenen und trotzdem wunderbar zarten Putenstreifen rundeten das Gericht schließlich noch sehr gelungen ab, aber ich kann es mir auch gut als rein vegetarische Speise vorstellen. Schon verständlich dass so etwas in Indien und Pakistan zu den Grundnahrungsmitteln zählt. 😉

    41 - Hot & creamy lentil dal with coconut cream - Side view  / Scharfes & cremiges Linsen Dal mit Kokosmilch - Seitenansicht

    Vielleicht hätte noch eine leichte Zitrussnote gut hierzu gepasst, leider hatte ich keine Zitronen oder Limonen im Haus, aber im Nachhinein gesehen hätte dies noch einen interessanten zusätzlichen Geschmacksaspekt hinzugefügt. Aber es gibt ja unzählige verschiedene Dal-Rezepte und das war bestimmt nicht das letzte Gericht dieser Art, die ich zubereitet habe. Vielleicht das nächste mal mit Bohnen, Erbsen, Kichererbsen oder einer anderen Art Linsen – ich werde einfach mal schauen was ich noch in dieser Richtung finde. Dieses Dal hat auf jeden Fall viel Potential und könnte sich schnell zu einem neuen Lieblingsgericht von mir entwickeln. 😁

    Guten Appetit

    Für Pinterest:
    Pikant-cremiges Linsen Dal mit Kokosmilch

    Ajvar-Kichererbsen-Pfanne – das Rezept

    Saturday, December 19th, 2020

    Bei der Durchsicht meiner Vorräte entdeckte ich doch tatsächlich gleich noch mehrere Gläser mit Ajvar, jenem beliebten Gemüsekaviar das aus Paprika und manchmal auch zusätzlich aus Auberginen hergestellt wird und vom Balkan bis in die Türkei sowohl als Brotaufstrich als auch als Würzpaste verbreitet ist. Ich hatte ja bereits in den Jahren 2012-2016 bereits mehrerer Gerichte wie eine Hirsepfanne, verschiedene Nudelgerichte, einen Quiche, Blätterteigschnecken, eine Spargel-Pizza sowie eine Kartoffelteig-Pizza damit zubereitet, aber seitdem habe ich es zwar mehrfach eingekauft, aber nicht erneut damit gekocht. Das wollte ich heute nun wieder ändern und eine Ajvar-Kichererbsen-Pfanne zubereiten. Das ursprüngliche Rezept war mal wieder vegetarisch, aber ich ergänzte es noch mit etwas Hähnchen – ich stehe nun mal auf Fleisch. Als Sättigungsbeilage rührte ich am Ende noch ein Päckchen 3-Minuten-Nudeln hinein, aber man könnte das Gericht auch Problemlos zu Reis oder einem Stück Fladenbrot servieren.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 1 kleinere Paprika (ca. 220g)
  • 2 Möhren (ca. 170-200g)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Dose Kichererbsen (400g – 265g Abtropfgewicht)
  • 350g Hähnchenbrustfilet
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 4-5 Esslöffel Ajvar
  • 1,5-2 Esslöffel Paprikapulver
  • 1 Dose Kokosnussmilch (400g)
  • 350ml Wasser oder Brühe
  • 3/4 Teelöffel Zucker
  • 1-1,5 Esslöffel getrocknete Petersilie
  • 1,5 – 2 Teelöffel Salz
  • 2 Esslöffel Öl
  • Pfeffer, Oregano, Thymian & Chiliflocken nach Geschmack zum würzen
  • Vor dem eigentlichen Kochen müssen wir natürlich, wie üblich, einige Zutaten vorbereiten. Wir schälen und würfeln also die Möhren,

    01 - Peel carrots / Möhren schälen 02 - Dice carrots / Möhren würfeln

    waschen die Paprika, entkernen sie und schneiden sie ebenfalls in Würfel,

    03 - Dice bell pepper / Paprika würfeln

    schälen und würfeln die Zwiebel,

    04 - Dice onion / Zwiebel würfeln

    lassen die Kichererbsen abtropfen

    05 - Drain chickpeas / Kichererbsen abtropfen lassen

    und schneiden die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke.

    06 - Dice chicken breast / Hähnchenbrust würfeln

    Dann können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu erhitzen wir etwas Öl in einer Pfanne auf leicht erhöhter Stufe

    07 - Heat oil in pan / Öl in Pfanne erhitzen

    geben die gewürfelte Hähnchenbrust hinein und würzen sie sogleich mit etwas Salz und Pfeffer (wer mag kann dies auch gern vorher tun)

    08 - Put chicken dices in pan / Hähnchenbrustwürfel in Pfanne geben 09 - Season chicken with salt & pepper / Hähnchen mit Salz & Pfeffer würzen

    um sie anschließend rundherum scharf anzubraten – dabei dürfen gerne ein paar Röstaromen entstehen.

    10 - Sear diced chicken / Hähnchenwürfel scharf anbraten

    Die fertig gebratenen Hähnchenwürfel entnehmen wir dann erst einmal wieder uns stellen sie bei Seite.

    11 - Put chicken aside / Hähnchen bei Seite stellen

    In die nun wieder leere Pfanne geben wir nun die gewürfelte Zwiebel, dünsten sie kurz an

    12 - Add onion / Zwiebel in Pfanne geben 13 - Braise onion / Zwiebel andünsten

    und geben dann zuerst die gewürfelten Möhren und wenig später die Paprikawürfel hinzu,

    14 - Put carrots in pan / Möhren in Pfanne geben 15 - Add bell pepper / Paprika addieren

    die wir für einige Minuten mit andünsten.

    16 - Braise vegetable / Gemüse andünsten

    Zuletzt pressen wir noch die Knoblauchzehen hinzu und dünsten sie ebenfalls kurz mit an.

    17 - Squeeze garlic / Knoblauch dazu pressen

    Schließlich addieren wir die beiden Esslöffel Tomatenmark sowie die vier Esslöffel Ajvar

    18 - Put tomato puree in pan / Tomatenmark in Pfanne geben 19 - Add ajvar / Ajvar addieren

    verrühren beides, braten es für 1-2 Minuten mit an

    20 - Braise tomato puree & ajvar / Tomatenmark & Ajvar andünsten

    und geben anschließend die abgetropften Kichererbsen in die Pfanne, die wir ebenfalls verrühren und andünsten.

    21 - Add chickpeas / Kichererbsen dazu geben 22 - Stir chickpeas / Kichererbsen verrühren

    Das Ganze bestreuen wir nun mit mit eineinhalb Esslöffeln Paprika, Thymian, Oregano, Zucker sowie reichlich Chiliflocken

    23 - Add paprika / Paprikapulver einstreuen 24 - Add thyme & oregano / Thymian & Oregano einstreuen
    25 - Add sugar / Zucker dazu geben 26 - Season with chili flakes / Mit Chiliflocken würzen

    dünsten die Gewürze wiederum kurz mit an

    27 - Braise seasonings / Gewürze andünsten

    und löschen dann alles mit der Kokosmilch sowie der Brühe ab.

    28 - Deglaze with coconut milk / Mit Kokosmilch ablöschen 29 - Add broth / Brühe dazu geben

    Nun verrühren wir alles, lassen es kurz aufkochen,

    31 - Stir & bring to a boil / Verrühren & aufkochen lassen

    streuen dabei noch ein bis eineinhalb Esslöffel getrocknete Petersilie ein

    30 - Add parsley / Petersilie einstreuen

    und geben dann die 3-Minuten-Nudeln hinzu

    32 - Put noodles in pan / Nudeln in Pfanne geben

    die wir verrühren und gar werden lassen.

    33 - Stir pasta with sauce / Nudeln mit Sauce verrühren

    Dabei geben wir auch gleich die zuvor gebratenen Hähnchenbrust-Würfel wieder in die Pfanne, lassen sie wieder heiß werden

    34 - Add chicken / Hähnchen addieren

    und schmecken das Gericht noch einmal final mit den Gewürzen ab.

    35 - Taste with seasonings / Mit Gewürzen abschmecken

    Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

    36 - Ajvar chickpea fry - Served / Ajvar-Kichererbsen-Pfanne - Serviert

    Geschmacklich entsprach das Gericht genau dem was erwartet hatte: ein deutliches, aber nicht zu dominantes fruchtiges Paprikaroma kombiniert mit einer leichten
    Schärfe durch die Chiliflocken. Ich hatte eine milde Variante des Ajvar verwendet, wer zu einer pikanten Sorte greift, kann hier wahrscheinlich auf die Chiliflocken verzichten. Dazu passte auch erstaunlich gut die Gemüsekombination aus Möhren, Paprika und Kichererbsen. Die gewürfelte Hähnchenbrust gab dem Gericht außerdem noch etwas zusätzlich Biss wie ich fand, aber wer mag kann natürlich auch darauf verzichten, sie sind eindeutig keine unbedingt notwendige Zutat. Ein weiteres schnell zubereitetes, aber dennoch überaus leckeres Gericht, das ich dauerhaft meiner Sammlung schneller Rezepte hinzufügen werde. Habe ich bestimmt nicht das letzte Mal gekocht, das nächste Mal dann vielleicht mit Kritharaki (Orzo) oder als Curry-Variante mit Reis. Vielleicht probier ich auch mal grüne oder gelbe Paprika zu verarbeiten, um das Gericht noch etwas bunter zu gestalten. Mal schauen, ich werden natürlich dann hier darüber berichten. 😉

    37 - Ajvar chickpea fry- Side view / Ajvar-Kichererbsen-Pfanne - Seitenansicht

    38 - Ajvar chickpea fry - CloseUp / Ajvar-Kichererbsen-Pfanne - CloseUp

    Guten Appetit

    Für PInterest:
    Pikante Kichererbsen-Ajvar-Pfanne mit Nudeln

    Pikantes Kichererbsencurry – Resteverbrauch [29.11. – 03.12.2020]

    Thursday, December 3rd, 2020

    Mein Pikantes Kichererbsencurry mit Pute hat doch etwas länger gehalten als ich gedacht hätte, denn ich konnte insgesamt doch tatsächlich 6 mal davon zehren. Neben dem Tag an dem ich es gekocht hatte konnte ich davon am Sonntag (29.11.2020),
    Chickpea Curry - Leftovers I / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch I
    am Montag (30.11.2020),
    Chickpea Curry - Leftovers II / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch II
    am Dienstag (01.12.2020),
    Chickpea Curry - Leftovers III / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch III
    am Mittwoch (02.12.2020)
    Chickpea Curry - Leftovers IV / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch IV
    sowie am heutigen Donnerstag (03.12.2020) davon essen – wobei ich zugeben muss dass die Portionen keine echten “Männerportionen” waren. 😉 Aber ich brauch im durch Corona verursachten Homeoffice irgendwie nicht mehr so viel Nahrung…
    Chickpea Curry - Leftovers V / Kichererbsen-Curry - Resteverbrauch V
    Nur beim Reis wurde es vor allem gegen Ende etwas knapp, aber es reichte glücklicherweise gerade so. Geschmacklich gab es aber auf jeden Fall keine Einbußen, das selbst gemachte Garam Masala erfüllte weiterhin seinen Zweck und gab dem Gericht ein wundervolles Aroma. Nur das Putenfleisch in der letzten Portion heute erschien mir etwas faseriger und trockner, aber gut war es allemal noch. Damit habe ich dann erst mal genug Kichererbsencurry für die nächste Zeit gegessen – so lecker es auch bis zum Schluss war. Morgen muss ich also dann wieder kochen – mal sehen was ich so an Rezepten finde…

    Pikantes Kichererbsencurry mit Pute – das Rezept

    Saturday, November 28th, 2020

    Zu den Zeiten in denen unser Betriebsrestaurant noch regulär geöffnet war, also vor Beginn der Covid-19-Krise die das aktuelle Jahr 2020 so maßgeblich beeinflusst hat, gehörte das Pikante Kichererbsencurry ja zu einem meiner Lieblingsgerichte, daher wollte ich mich heute mal daran wagen, dieses Gericht in leicht abgewandelter Form selbst nachzukochen. Zumal ich noch mehrere Dosen Kichererbsen vorrätig hatte, die dringend mal verbraucht werden mussten. Für dieses Rezept hatte ich bereits im Vorfeld selbst Garam Masala hergestellt, ich hatte mir heute vormittag noch schnell frische Möhren und Frühlingszwiebeln besorgt und mir dabei auch noch etwas Putenfleisch eingepackt, das ich in diesem Gericht verarbeiten wollte. Normalerweise ist dieses Gericht zwar vegetarisch, aber ich bin einfach ein zu großer Fleisch-Fan als dass ich ganz darauf verzichten wollte. 😉 Ansonsten müsste der Version aber dem gleichen, was auch so in unserem Betriebsrestaurant serviert worden ist. Dieses Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorstellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    Für das Kichererbsencurry

  • 150g Möhren (1 große oder 2 kleine Möhren)
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 450g Putenfleisch
  • 500g Tomaten in Stücken
  • 400ml Kokosmilch
  • 2 Dosen Kichererbsen (400g – 265g Abtropfgewicht)
  • 3 Teelöffel Garam Masala
  • 3-4 Teelöffel Curry
  • Chiliflocken, Salz & Pfeffer
  • Als Sättigungsbeilage

  • 240g (Basamti-)Reis
  • 700ml Wasser
  • 1 Esslöffel Butter
  • 3 Teelöffel Salz
  • Vor dem eigentlichen kochen steht natürlich, wie üblich, die Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Möhre(n) und würfeln sie,

    01 - Peel carrot / Möhre schälen 02 - Dice carrot / Möhre würfeln

    waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,

    03 - Cut scallions in rings / Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden

    schälen die Zwiebel und schneiden sie in halbe Spalten,

    04 - Cut onion in stripes / Zwiebel in Spalten schneiden

    schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,

    05 - Mince garlic / Knoblauch-zerkleinern

    schälen den Ingwer und reiben ihn fein

    06 - Peel ginger / Ingwer schälen 07 - Grate ginger / Ingwer reiben

    und lassen die Kichererbsen abtropfen.

    08 - Drain chickpeas / Kichererbsen abtropfen lassen

    Außerdem waschen wir das Putenfleisch, tupfen es trocken, schneiden es in Streifen und würzen sie von allen Seiten mit Salz und Pfeffer.

    09 - Cut turkey in stripes / Putenfleisch in Streifen schneiden 10 - Season turkey stripes with pepper & salt / Putenstreifen mit Salz & Pfeffer würzen

    Anschließend können wir mit der eigentlichen Zubereitung des Gerichts beginnen. Dazu erhitzen wir etwas Öl oder besser Butterschmalz in einer Pfanne,

    11 - Heat ghee in pan / Butterschmalz in Pfanne erhitzen

    geben die gewürzten Putenstreifen hinein

    12 - Put turkey stripes in pan / Putenstreifen in Pfanne geben

    und braten sie scharf über einige Minuten rundherum an, so dass etwas Röstaromen entstehen können.

    13 - Sear turkey stripes / Putenstreifen scharf anbraten

    Nachdem wir die Putenstreifen dann wieder entnommen und bei Seite gestellt haben

    14 - Put turkey stripes aside / Putenstreifen bei Seite stellen

    geben wir die Zwiebelspalten in die Pfanne, dünsten sie kurz an,

    15 - Add onion to pan / Zwiebelspalten in Pfanne geben 16 - Braise onion / Zwiebelspalten andünsten

    addieren dann die Möhrenwürfel, um sie ebenfalls für 1-2 Minuten anzudünsten.

    17 - Add diced carrots / Möhrenwürfel addieren 18 - Braise diced carrots / Möhrenwürfeln mit andünsten

    und tun das gleiche mit den Frühlingszwiebel-Ringen.

    19 - Add scallions / Frühlingszwiebeln dazu geben 20 - Braise scallions / Frühlingszwiebeln andünsten

    Schließlich geben wir auch den geriebenen Ingwer und das zerkleinere Knoblauch in die Pfanne,

    21 - Put grated ginger in pan /  Geriebenen Ingwer in Pfanne geben 22 - Add garlic / Knoblauch addieren

    dünsten auch dies wiederum für 1-2 Minuten mit an,

    23 - Braise ginger & garlic / Ingwer & Knoblauch andünsten

    löschen dann alles mit den Tomaten sowie der Kokosmilch ab.

    24 - Deglaze with tomatoes / Mit Tomaten ablöschen 25 - Add coconut milk / Kokosmilch addieren

    und verrühren alles gründlich miteinander um es kurz aufkochen zu lassen.

    26 - Scramble & bring to ab boil / Verrühren & aufkochen lassen

    Parallel geben wir 700ml Wasser in einen Topf und beginnen es zum kochen zu bringen.

    27 - Heat water in pot / Wasser in Topf erhitzen

    Nun geben wir die abgetropften Kichererbsen in die Pfanne,

    28 - Add chickpeas / Kichererbsen hinzu geben

    verrühren sie und lassen sie für ca. 10 Minuten auf reduzierter Stufe köcheln.

    29 - Scramble chickpeas & let simmer / Kichererbsen verrühren & köcheln lassen

    Danach geben wir das Garam Masala sowie den Curry hinzu,

    30 - Add Garam Masala / Garam Masala einstreuen 31 - Add curry / Curry dazu geben

    und verrühren alles um etwas weiter köcheln zu lassen.

    32 - Stir & let simmer / Verrühren & köcheln lassen

    Spätestens jetzt sollte auch das Wasser für den Reis kochen, so dass wir es mit drei Teelöffeln Salz versehen und den Reis darin auf reduzierter Stufe kochen können. Da ich Basmati mit Wildreis gewählt hatte sollte das bei mir 14-16 Minuten dauern.

    33 - Salt water / Wasser salzen 34 - Cook rice / Reis kochen

    Während der Reis kocht, geben wir nun die zuvor angebratenen Putenstreifen zurück in die Pfanne

    35 - Add turkey stripes / Putenstreifen dazu geben

    und schmecken dann alles mit einer großzügigen Portion Chiliflocken sowie etwas Salz und Pfeffer ab.

    36 - Season with chili flakes / Mit Chiliflocken würzen 37 - Taste with pepper & salt / Mit Pfeffer & Salz abschmecken

    Schließlich lassen wir alles weiter auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln und dabei ein wenig reduzieren – das intensiviert auch den Geschmack.

    38 - Let simmer / Köcheln lassen

    Sobald der Reis dann fertig gekocht ist, gießen wir ihn in ein Sieb, lassen ihn abtropfen,

    39 - Drain rice in sieve / Reis im Sieb  abtropfen lassen

    geben ihn dann zurück in den Topf auf der ausgeschalteten Kochplatte, wo wir ihn für 2-3 Minuten ausdampfen lassen

    40 - Put rice back in pot / Reis zurück in Topf geben

    und verfeinern ihn dabei noch mit einem Esslöffel Butter, den wir hinzu geben und unter rühren schmelzen lassen.

    41 - Refine rice with butter / Reis mit Butter verfeinern

    Anschließend können wir das fertige Gericht auch schon servieren und genießen. Vielleicht garnieren wir es dabei mit ein paar Frühlingszwiebel-Ringen.

    43 - Chickpea Curry with turkey - Served / Kichererbsen-Curry mit Pute - Serviert

    Was den Geschmack anging war ich dem “Original” aus unserem Betriebsrestaurant sehr nahe gekommen und hatte es für mein persönliches Gusto sogar noch übertroffen. Das ist natürlich kein allzu großes Kunststück, wenn man es selbst abschmeckt, aber ich denke auch die Verwendung des selbst hergestellten Garam Masala trug nicht unmaßgeblich zu dazu bei. Der Geschmack war wirklich angenehm intensiv und so wie ich es von einem indischen Curry-Gericht auch erwarten würde. Die angebratenen Putenstreifen erwiesen sich schließlich als nette Beigabe und sorgten vielleicht auch für einen etwas erhöhten Sättigungsfaktor, das Gericht wäre aber mit Sicherheit auch ohne sie zu einem Erfolg geworden. Ich war mit dieser ersten Variante des Kichererbsen-Curry auf jede Fall sehr zufrieden.

    44 - Chickpea Curry with turkey - Side view / Kichererbsen-Curry mit Pute - Seitenansicht

    Ich habe allerdings während meiner Recherchen auch Varianten mit Spinat und/oder Kartoffeln oder Süßkartoffeln entdeckt, was mir auch recht reizvoll erscheint. Sollte ich das Gericht also noch mal kochen, werde ich es wahrscheinlich dahingehend variieren. Vielleicht lasse ich dann sogar den Reis weg. Mal schauen. Sollte es dazu kommen, werde ich hier natürlich darüber berichten.

    Guten Appetit

    Pikantes Kichererbsencurry

    Tandoori Glasnudel-Curry mit Hähnchen – das Rezept

    Sunday, November 4th, 2018

    Nachdem ich gestern noch Reste von meiner Paprika-Möhrensuppe mit Hackfleischgeröstl hatte, war es am heutigen Sonntag mal wieder an der Zeit selbst zu kochen. Das gab mir die Gelegenheit mal das Glasnudel-Curry auszuprobieren, das ich vor kurzem bei kochkarusell.de entdeckt hatte. Aber einfach nur 1:1 nachkochen ist natürlich langweilig, daher entschied ich mich dazu das ursprünglich vegetarische Rezept durch ein paar Hähnchenbrustwürfel zu ergänzen und noch einen Bund Frühlingszwiebeln mit zu verarbeiten. Außerdem erhöhte ich die Menge von 2 auf 4 Portionen. Dabei fiel mir auf, dass sich vor allem die Menge der verwendeten Flüssigkeit hier nicht synchron erhöht – viel mehr kam ich bei doppelter Nudelmenge mit nur wenig mehr Kokosmilch vollkommen aus. Und auch beim Gemüse kam ich mit deutlich weniger als angegeben aus. Aber das nur am Rande erwähnt.
    Dabei ist es schon ewig her dass ich das letzte Mal ein Gericht mit Glasnudeln gekocht habe und mit Udon-Nudeln hatte ich noch nie etwas zubereitet – beides sind ja auch nicht gerade Zutaten die man ständig vorrätig hat. Aber im gut sortierten Supermarkt, im Asia-Laden oder aber über das Internet ist es auch kein allzu großes Problem an diese Dinge heranzukommen. So entstand also heute dieses wunderbar cremige und leckere, leicht exotische Currygericht, das ich nun mit diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorstellen möchte.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

    230g Möhren
    01 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    2 Paprika – rot und grün (insgesamt ca. 300g)
    02 - Zutat rote & grüne Paprika / Ingredient red & green bell pepper

    1 Bund Frühlingszwiebeln
    03 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions

    450g Hähnchenbrustfilet
    04 - Zutat Hähnchenbrustfilet / Ingredient chicken breast filet

    200g Glasnudeln
    05 - Zutat Glasnudeln / Ingredient glas noodles

    200g Udon-Nudeln
    06 - Zutat Udon-Nudeln / Ingredient udon noodles

    500ml Kokosnussmilche
    07 - Zutat Kokosnussmilch / Ingredient coconut milk

    400ml Gemüsebrühe
    08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

    4-5 Esslöffel Tandoori-Curry
    09 - Zutat Tandoori-Curry / Ingredient tandoori curry

    2-3 Esslöffel Sriracha-Sauce
    10 - Zutat Sriracha-Sauce / Ingredient sriracha sauce

    2 Esslöffel Paprika edelsüß
    11 - Zutat Paprikapulver / Ingredient paprika

    sowie etwas Sesam- oder Kokosöl zum braten
    und ggf. etwas Salz und Pfeffer zum würzen des Hähnchens

    Wie üblich beginnen wir auch hier natürlich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Möhren
    12 - Möhren schälen / Peel carrots

    und schneiden sie in Stifte,
    13 - Möhren in Stifte schneiden / Slit carrots

    waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe
    14 - Frühlingszwiebel in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

    und waschen, vierteln und entkernen schließlich noch die beiden Paprika
    15 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

    um sie anschließend in kleine Würfel zu schneiden.
    16 - Paprika in Würfel schneiden / Dice bell pepper

    Außerdem waschen wir die Hähnchenbrust, trocknen sie
    17 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breasts

    und schneiden sie mundgerechte Stücke
    18 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breast

    die wir – und das ist optional – rundherum mit etwas Pfeffer und Salz würzen.
    19 - Hähnchenbrustwürfel salzen &  pfeffern / Season diced chicken with salt & pepper

    Dann erhitzen wir einen Schuss Öl unserer Wahl – ich hatte mich für Sesamöl entschieden – auf leicht erhöhter Stufe in einer Pfanne oder einem Wok
    20 - Sesam-Öl in Wok erhitzen / Heat sesame oil in wok

    und geben die Hähnchenbrustwürfel hinein
    21 - Hähnchenbrustwürfel in Wok geben / Put chicken dices in wok

    die wir rundherum scharf anbraten
    22 - Hähnchenbrust rundherum anbraten / Fry chicken dices

    und dann erst mal wieder entnehmen und bei Seite stellen.
    23 - Hähnchenbrust entnehmen & bei Seite stellen / Remove & put aside diced chicken

    Nachdem wir die Wärmezufuhr auf mittlere Stufe reduziert haben, geben wir Möhren und Paprika in den Wok,
    24 - Möhren & Paprika in Wok geben / Put carrots & bell pepper in wok

    dünsten wir für vier bis fünf Minuten bei gelegentlichem rühren an
    25  -Gemüse andünsten / Braise vegetables

    und bestreuen dann alles mit dem Paprikapulver, dem Tandoori-Curry
    26 - Gemüse mit Paprika & Tandoori Curry bestäuben / Dredge vegetables with paprika & tandoori curry

    sowie der Sriracha-Sauce.
    27 - Sriracha-Sauce addieren / Add sriracha sauce

    Das Ganze vermengen wir gründlich mit dem Gemüse, dünsten es für ein bis zwei Minuten weiter mit an
    28 - Gewürze mit andünsten / Braise seasonings

    und löschen es dann sowohl mit der Kokosnussmilch
    29 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

    als auch der Gemüsebrühe ab.
    30 - Gemüsebrühe dazu geben / Add vegetable broth

    Dabei sollten wir aber auch nicht – so wie ich fast 😉 – die Frühlingszwiebeln vergessen und fügen sie noch eben hinzu.
    31 - Frühlingszwiebeln einstreuen / Add scallions

    Alles verrühren wir gut miteinander und lassen es kurz aufkochen,
    32 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    um anschließend die Glasnudeln
    33 - Glasnudeln in Wok geben / Put glas noodles in wok

    und die Udon-Nudeln dazu zugeben.
    34 - Udon-Nudeln addieren / Add Udon noodles

    Die Nudeln vermischen wir gründlich mit dem Gemüse und der Sauce, lassen sie auf leicht reduzierter Stufe drei bis vier Minuten bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln – das reicht bei diesen Nudelvarianten zum garen vollkommen aus –
    35 - Vermischen & köcheln lassen / Mix & simmer

    und geben zuletzt noch die angebratenen Hähnchenbrustwürfel zurück in den Wok,
    36 - Hähnchenbrustwürfel dazu geben / Add chicken dices

    die wir ebenfalls gründlich unter die Nudeln und das Gemüse unterheben und wieder heiß werden lassen.
    37 - Vermischen & Hähnchen heiß werden lassen / Mix & let chicken get hot again

    Das bietet uns die Gelegenheit, das Gericht noch einmal final mit Tandoori, Paprika und Sriracha abzuschmecken.
    38 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Anschließend können wir unser Glasnudel-Curry, eventuell garniert mit einigen frischen Frühlingszwieel-Ringen, auch schon servieren und genießen.
    39 - Tandoori glas noodles curry with chicken - Served / Tandoori Glasnudel-Curry mit Hähnchen - Serviert

    Es war wirklich faszinierend, wie viel Flüssigkeit diese Glasnudeln in sich aufnehmen können, denn von den 900ml Kokosmilch und Brühe war nichts mehr übrig, alles hatte sich offensichtlich in den Nudeln manifestiert, was dem Gericht wohl seine unglaubliche Cremigkeit verlieh. Und die Udon-Nudeln sorgten für zusätzlichen Biss. Aber was wäre eine Cremige Konsistenz und den richten Geschmack? Und hier kommen das Tandoori-Curry und die Sriracha-Sauce ins Spiel, welche für eine sehr leckere und deutlich pikante Würze sorgten. Das noch leicht knackige Gemüse und die zarten und saftigen Hähnchenbrustwürfel komplettierten das Gericht schließlich noch und machten dieses Glasnudel-Curry zu einem der leckersten Currys die ich seit längerer Zeit gekocht habe. Ein sehr empfehlenswertes Rezept, dass mit Sicherheit auch ohne Fleisch in seiner vegetarischen Variante ebenso schmackhaft ist. Kann ich vorbehaltlos weiter empfehlen und es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal bei mir auf dem Tisch gestanden haben – wobei ich natürlich jetzt bereits überlege ob ich es nicht noch durch eine größere Bandbreite an Gemüsesorten oder irgend welche andere Variationen zusätzlich optimieren kann. Sollte dem so sein, werde ich hier natürlich darüber berichten. 😉

    40 - Tandoori glas noodles curry with chicken - Side view / Tandoori Glasnudel-Curry mit Hähnchen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Pork Vindaloo – das Rezept

    Sunday, December 11th, 2016

    Nach all den Ofengerichten, die ich in letzter Zeit zubereitet hatte, stand heute mal wieder etwas exotisches aus dem Wok auf meinem Kochplan, denn ich wollte Pork Vindaloo. Das Rezept stammt ursprünglich aus der südindischen Region Goa, wo es während der 450jährigen portugischen Kolonialzeit entstanden sein soll. Der Begriff Vindaloo ist dabei (angeblich) aus dem portugiesischen Vinha de alhos entstanden, was soviel wie Knoblauch-Rebe bedeutet. Hauptbestandteil ist die Vindaloo-Paste, die ich natürlich nicht dazu kaufte, sondern selbst herstellte. Heute ist dieses Gericht, das besonders für seine kräftige Schärfe bekannt ist, vor allem in Großbritannien sehr beliebt, wo es auf keiner Speisekarte eines indischen Restaurants fehlen darf. Man kann es natürlich auch mit Rind oder Geflügel zubereiten, aber mir persönlich war heute nach Schweinefleisch. Außerdem entschloss ich mich dazu, noch ein paar Erbsen, Möhren und Kartoffeln mit im Curry zu verarbeiten. Durch die Kartoffeln sparte ich es mir außerdem, zusätzlich Reis oder Naan-Brot als Sättigungsbeilage zubreiten zu müssen. Das Ergebnis war ein überaus leckeres Curry, das ich nun mit diesem Beitrag einmal in der gewohnten Form vorstellen möchte.

    Was benötigen wir also für 3 Portionen?

    600g gewürfeltes Schweinefleisch
    01 - Zutat Schweinefleisch / Ingredient pork

    Für die Vindaloo-Paste

    1 gehäufter Teelöffel Koriander
    02 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

    1 gehäufter Teelöffel Kreuzkümmel
    03 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

    1 Teelöffel Senfkörner
    04 - Zutat Senfkörner / mustard seeds

    1 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
    05 - Zutat schwarze Pfefferkörner / Ingredient black pepper corns

    1 gestrichener Teelöffel Bockshornklee
    06 - Zutat Bockshornklee / Ingredient fenugreek

    4-5 getrockente Chilis (oder auch mehr – je nach gewünschtem Schärfegrad)
    11 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

    1/2 Teelöffel Salz
    07 - Zutat Salz / Ingredient salt

    1 Teelöffel Zucker
    08 - Zutat Zucker / Ingredient sugar

    1 Esslöffel Weißweinessig
    09 - Zutat Weißweinessig / Ingredient white wine vinegar

    1 Esslöffel Tomatenmark
    10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    Außerdem benötige wir

    1 große Gemüsezwiebel
    12 - Zutat Gemüsezwiebel / Ingredient onion

    1-2 Zehen Knoblauch
    13 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
    14 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

    1 große Möhre
    15 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

    1 Dose Kokosnussmilch (400ml)
    16 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

    1 Dose stückige Tomaten (400g)
    17 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

    1/2 Stange Zimt
    18 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

    1 gehäufter Teelöffel Kurkuma
    19 - Zutat Kurkuma / Ingredient curcuma

    1/2 Teelöffel Kardamom
    20 - Zutat Kardamom / Ingredient cardamom

    500g Kartoffeln
    21 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    150g Erbsen (TK)
    22 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    außerdem etwas Naturjoghurt zum garnieren
    sowie etwas Öl – vorzugsweise Erdnussöl – zum braten

    Beginnen wir damit, die Vindaloo Paste zuzubereiten. Dazu entkernen wir die Chilis
    23 - Chilis entkernen / Decore chilis

    und geben diese zusammen mit Senfkörnern, Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornklee
    24 - Koriander, Kreuzkümmel, Chilis, Senfkörner & Bockshornklee in Pfanne geben / Put coriander, cumin, chilis, mustard seeds & fenzgreek in pan

    sowie die Pfefferkörner in eine Pfanne
    25 - Pfefferkörner addieren / Add pepper corns

    und rösten sie ohne Fett für 5-6 Minuten an bis sich der Geruch der Gewürze deutlich in der Küche ausbreitet.
    26 - Gewürze ohne Fett anrösten / Roast spices without fat

    Die angerösteten Gewürze geben wir dann in einen Mörser,
    27 - Gewürze in Mörser geben / Put spices in mortar

    zerstoßen sie sehr gründlich
    28 - Gewürze im Mörser zerstoßen / Ground seasonings in mortar

    und schütten wie anschließend in eine Schüssel,
    29 - Zerstoßene Gewürze in Schüssel geben / Put ground seasons in bowl

    wo wir Zucker und Salz dazu geben,
    30 - Zucker & Salz hinzufügen / Add sugar & salt

    den Esslöffel Tomatenmark addieren
    32 - Tomatenmark dazu geben / Add tomato puree

    und alles zu unserer Vindaloo-Paste vermischen.
    33 - Zu Vindaloo-Paste verarbeiten / Create vindaloo mix

    Anschließend schälen und würfeln wir die Zwiebel,
    34 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    zerkleinern die Knoblauchzehen
    35 - Knoblauch zerkleinern & Mince garlic

    und schälen die Möhre
    36 - Möhre schälen / Peel carrot

    um sie zu würfeln.
    37 - Möhre würfeln / Dice carrot

    Außerdem schälen wir den Ingwer
    38 - Ingwer schälen / Peel ginger

    und reiben ihn.
    39 - Ingwer reiben / Grate ginger

    Jetzt erhitzen wir etwas Öl – ich empfehle Erdnussöl – in einem Wok oder einer Pfanne,
    40 - Erdnussöl in Wok erhitzen / Heat up peanut oil in wok

    geben das gewürfelte Schweinefleisch hinein
    41 - Schweinefleisch in Wok geben / Put pork in wok

    braten es rundherum scharf an
    42 - Schweinefleisch rundherum anbraten / Fry pork

    und entnehmen sie dann wieder, um sie erst einmal bei Seite zu stellen.
    43 - Schweinefleisch aus Wok entnehmen / Take pork from wok

    Im verbliebenen Bratfett, ggf. unter Zugabe von etwas mehr Öl, dünsten wir dann die gewürfelte Zwiebel an,
    44 - Zwiebeln andünsten / Braise onion

    geben wenig später den geriebenen Ingwer
    45 - Geriebenen Ingwer hinzufügen / Add grated ginger

    sowie die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu,
    46 - Knoblauch addieren / Add garlic

    bestreuen alles mit Kurkuma
    47 - Kurkuma einstreuen / Add curcuma

    und dünsten alles für ca. zwei Minuten gemeinsam an
    48 - Weiter andünsten / Braise more

    bevor wir schließlich auch die gewürfelte Möhre hinzu geben
    49 - Möhre  dazu geben / Add carrot

    die Zimtstange einlegen
    50 - Zimtstange einlegen / Add cinnamon stick

    und schließlich alles mit dem halben Teelöffel Kardamom bestäuben.
    51 - Kardamom einstreuen / Add cardamom

    Schließlich löschen wir alles mit der Kokosnussmilch ab,
    52 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconur milk

    geben die stückigen Tomaten dazu
    53 - Tomaten addieren / Add tomatoes

    und verrühren alles gründlich miteinander, wobei wir es kurz aufkochen lassen.
    54 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to a boil

    Nun geben wir die angebratenen Schweinefleischstücke in die Sauce,
    55 - Fleisch zurück in Wok geben / Put back meat

    fügen die Vindaloo-Paste hinzu,
    56 - Vindaloo-Paste hinzufügen / Add vindaloo mix

    verrühren alles gründlich miteinander, so dass die Paste sich komplett auflöst
    57 - Gründlich verrühren / Mix well

    und lassen dann unser Curry für 50-60 Minuten geschlossen köcheln,
    58 - Geschlossen köcheln lassen / Let simmer closed

    wobei wir es hin und wieder natürlich immer mal wieder umrühren, damit nichts anbrennen kann.
    59 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

    Während unser Gericht vor sich hin köchelt, wenden wir uns den Kartoffeln zu, schälen sie
    60 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und schneiden sie in Spalten oder wahlweise auch einfach mundgerechte Stücke.
    61 - Kartoffeln in Spalten schneiden / Cut potatoes in wedges

    Die Kartoffeln geben wir etwa eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit in unser Curry und heben sie unter – damit sollten sie am Ende gar, aber nicht zu matschig sein.
    62 - Kartoffelspalten dazu geben / Add potato wedges

    Außerdem geben wir die TK-Erbsen noch mit in den Wok
    63 - Erbsen dazu geben / Add peas

    verrühren sie gründlich und lassen alles weiter köcheln.
    64 - Weiter köcheln lassen / Continue simmering

    Am Ende der Garzeit entfernen wir schließlich noch die Zimtstange
    65 - Zimtstange entfernen / Remove cinnamon stick

    und können das Gericht anschließend – garniert mit einem kräftigen Klecks Naturjoghurts – servieren und genießen.
    66 - Pork Vindaloo - Served / Serviert

    Die Gewürzkombination erwies sich als wahre Offenbarung, denn sie traf wunderbar die kräftige, aber dennoch leicht unterschwellige Schärfe, wie man sie von traditionellen indischen Gerichten gewohnt ist. Dabei übertünchte sie auch nicht die weniger dominanten Gewürzte, sondern ließ sie alle auf die eine oder andere Art zur Geltung kommen. Ich war wirklich begeistert. In Kombination mit den saftigen Schweinefleichwürfeln, den Erbsen, Möhren und vor allem den Kartoffelstücken ergab sich eine Curry-Zubereitung, die durchaus Potential dazu besitzt zu einer meiner Lieblingscurrys zu werden.

    67 - Pork Vindaloo - Side view / Seitenansicht

    Eventuell werde ich aber bei der nächsten Zubereitung die Menge an Möhren und Erbsen noch etwas erhöhen, denn sie gingen ein klein wenig unter. Ich hatte auch kurz überlegt, ob ich nicht noch Bohnen mit verarbeiten sollte, denn ich hatte noch Dosen von weißen Bohnen und Kidneybohnen vorrätig, doch ich hatte mich wie man sieht dagegen entschieden, da Bohnen meiner Meinung nach nicht so gut in indische Gerichte passen – ich hatte mich ja schon mit den Kartoffeln ein gutes Stückchen von der traditionellen Zubereitung entfernt.
    Ein weiterer Gedanke war es, das Fleisch eventuell vor der Zubereitung noch so marinieren. Dabei hatte ich zuerst mit den Gedanken gespielt, die Vindaloo-Paste dazu zu verwenden, doch aufgrund ihrer festen Konsistenz war ich nicht sicher, ob sie das Fleisch wirklich durchsetzen würde. Eventuell werde ich aber das nächste Mal einfach Geflügel verwenden und werde dieses für einige Stunden oder besser noch über Nacht in einer Mischung aus Kokosmilch und Sojasauce einlegen, damit es schön zart wird.
    Wie man sieht sind der Variation bei diesem Gericht kaum Grenzen gesetzt – und ich bin mir auch sicher dass ich hier schon bald mal eine weitere Variation dieses Vindaloo-Gerichts hier vorstellen werde.

    Guten Appetit

    Tandoori-Pute in raffinierter Joghurt-Sauce – das Rezept

    Sunday, September 4th, 2016

    Dieses Mal stand mal wieder ein indisch angehauchtes Gericht auf meinem Speiseplan, das vor allem wegen der Art der Zubereitung mein Interesse erweckte. Der größte Teil der Zubereitung findet nämlich dabei schon am Vortag des eigentlichen Verzehrs statt und man brauch es dann nur noch in den Ofen zu schieben und eine Sättigungsbeilage – in meinem Fall Basamti-Reis – dazu kochen. Außerdem reizte mich die Tandoori-Joghurtsauce, von der ich mir geschmacklich viel erwartete und nicht enttäuscht werden sollte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

    500g Putenfilet
    01 - Zutat Putenfilet / Ingredient turkey filet

    1 große rote Paprika (mind. 280-300g)
    02 - Zutat rote Paprika / Ingredient red bell pepper

    1 größere Gemüsezwiebel
    03 - Zutat Gemüsezwiebel / Ingredient onion

    2 Zehen Knoblauch
    04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    200g Natur-Joghurt
    05 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

    200g Schmand
    06 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

    200g Kokosmilch
    07 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

    4-5 Teelöffel Tandoori-Gewürzmischung
    08 - Zutat Tandoori / Ingredient tandoori

    3 Esslöffel Erdnuss-Öl
    14 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

    2 Esslöffel Mehl
    06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    1 Brühwürfel
    09 - Zutat Brühwürfel / Ingredient stock cube

    einige Spritzer Zitronensaft
    10 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

    220g Basmati-Reis
    11 - Zutat Basamti-Reis / Ingredient basamati rice

    etwas Butter
    06 - Zutat Butter / Ingredient butter

    sowie einige Chiliflocken zum zusätzlichen Würzen

    Beginnen wir wie üblich mit den Vorbereiten der einzelnen Zutaten. Dazu ziehen wir die Zwiebel ab, halbieren sie und schneiden sie in Ringe.
    12 - Zwiebel in Ringe schneiden / Cut onion in rings

    Außerdem waschen wir die Paprika,
    13 - Paprika waschen / Wash bell pepper

    entkernen sie
    14 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

    und schneiden sie in mundgerechte Stücke.
    15 - Paprika zerkleinern / Mince bell pepper

    Schließlich waschen wir auch das Putenfilet, tupfen es trocken
    16 - Putenfilet waschen / Wash turkey filet

    und schneiden es in Streifen.
    17 - Putenfilet in Streifen schneiden / Cut turkey stripes in pan

    In einer Pfanne erhitzen wir dann 2 Esslöffel Erdnussöl
    18 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

    und dünsten zuerst die Zwiebelringe darin an, bis sie beginnen leicht glasig zu werden,
    19 - Zwiebelringe andünsten / Braise onion rings

    um anschließend die Paprikastücke hinzuzufügen
    20 - Paprika addieren / Add bell pepper

    Schließlich pressen wir die beiden Knoblauchzehen ebenfalls in die Pfanne, dünsten sie kurz mit an,
    22 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

    streuen dann die vier Teelöffel Tandoori darüber,
    23 - Tandoori einstreuen / Add tandoori

    geben den halben Brühwürfel hinzu
    24 - Brühwürfel addieren / Add stock cube

    und dünsten alles für einige Minuten mit an, bis der Tandoori sein Aroma freigibt.
    25 - Tandoori andünsten / Braise tandoori

    Nun geben wir ca. 100ml Wasser hinzu,
    26 - Wasser dazu gießen / Add water

    lassen alles kurz aufkochen und anschließend für fünf bis sieben Minuten vor sich hin köcheln, so dass sich der Sud etwas reduziert,
    27 - Köcheln lassen / Let simmer

    und entnehmen schließlich alles aus der Pfanne, um es bei Seite zu stellen.
    28 - Sud aus Pfanne entnehmen / Remove brew from pan

    Unter Zugabe des dritten Esslöffels Erdnussöl geben wir nun die Putenfilet-Streifen in die Pfanne
    29 - Putenstreifen in Pfanne geben / Put turkey stripes in pan

    und braten sie rundherum an. Anschließend stellen wir auch sie bei Seite.
    30 - Putenstreifen rundherum anbraten / Fry turkey stripes all around

    Wenden wir uns nun der zubereitung der Joghurt-Sauce zu. Dazu geben wir den Sud aus Zwiebeln, Paprika und Tandoori in ein größeres Behältnis, bröseln den anderen halben Brühwürfel hinein,
    31 - Brühwürfel hinzu bröseln / Add stock cube

    streuen die beiden Esslöffel Mehl hinein – diese sollen später verhindern dass der Joghurt flockt –
    32 - Mehl hinzufügen / Add flour

    verrühren alles gründlich miteinander
    33 - Gründlich verrühren / Mix well

    und würzen es dabei auch gleich mit einer großzügigen Portion Chiliflocken.
    34 - Mit Chiliflocken würzen / Taste with chili flakes

    Dann geben wir den Joghurt hinzu,
    35 - Joghurt hinzufügen / Add yoghurt

    addieren den Schmand,
    36 - Schmand addieren / Add sour cream

    gießen die Kokosnussmilch darüber
    37 - Kokosmilch dazu gießen / Add coconut milk

    und verrühren alles gründlich miteinander, wobei wir es ggf. noch einmal mit etwas Tandoori und Chiliflocken
    38 - Gründlich verrühren & abschmecken / Mix well & taste with seasonings

    sowie einigen Spritzern Zitronensaft abschmecken.
    39 - Zitronensaft addieren / Add lemon juice

    In eine Auflaufform – an besten eine mit Deckel – geben wir nun die angebratenen Putenstreifen
    40 - Fleisch in Auflaufform geben / Put turkey in casserole

    gießen die Joghurt-Sauce darüber
    41 - Joghurtsauce darüber gießen / Add yoghurt sauce

    und vermischen beides miteinander, bevor wir es abgdeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
    42 - Vermischen / Mix

    Am nächsten Tag heizen wir den Ofen auf 180 Grad vor und backen die Tandoori-Pute in Joghurtsauce, mit dem Deckel abgedeckt, darin für ca. 40 Minuten. Sollten wir eine offene Auflaufform verwendet haben, können wir diese auch mit Alufolie abdecken.
    43 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Nach etwa der Hälfte dieser Zeit geben wir etwa 600ml Wasser, bringen es zum kochen,
    44 - Wasser in Topf erhitzen / Bring water to boil

    versehen es mit einem gehäuften Esslöffel Salz
    45 - Wasser salzen / Salt water

    und geben schließlich den Basmati-Reis hinein, um ihn gemäß Packungsbeschreibung auf verminderter Stufe zu kochen. Bei mir sollte sie 8-9 Minuten dauern.
    46 - Reis kochen / Cook rice

    Ist der Reis schließlich fertig gekocht, gießen wir ggf. überschüssiges Wasser ab und rühren ein Stück Butter ein, um den Geschmack zu verfeinern.
    47 - Butter einrühren / Stir in butter

    Schließlich entnehmen wir die Auflaufform aus dem Ofen
    48-Fertig-gebacken

    49-Fertig-gebacken-2

    und können das fertige Gericht danach sofort servieren und genießen.
    50 - Tandoori turkey in youghurt sauce - Served / Tandoori-Pute in Jooghurtsauce - Serviert

    Nicht nur dass die Putenfilet-Stücke wunderbar zart geworden waren, auch die würzige Joghurt-Sauce mit ihrem typischen Tandoori-Aroma erwies sich als ein wahrer Genuss. Dazu passten sehr gut die Paprikawürfel und noch mehr die ebenfalls wunderbar zarten Zwiebelringe. Die Sauce selbst war für meinen persönlichen Geschmack zwar ein klein wenig zu dünnflüssig, aber da werde ich beim nächsten Mal einfach noch etwas mehr Mehl verwenden, denn dieses verhindert nicht nur das Flocken des Joghurts, sondern bindet auch die Sauce sehr gut. Gemeinsam mit dem Reis ein wunderbar exotisches Geflügelgericht mit großartigen Aroma. Ich war zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments und kann das Rezept vorbehaltlos weiter empfehlen.

    51 - Tandoori turkey in youghurt sauce - Side view / Tandoori-Pute in Jooghurtsauce - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Lachs-Quinoa-Pfanne mit Kokosmilch & Paprika – das Rezept

    Saturday, August 27th, 2016

    Seit über sechstausend Jahren wird die Getreideart Quinoa in ihrem Heimatkontinent Südamerika Verwendung hat vielerorts größere Bedeutung für die tägliche Ernährung als andere gängige Getreidearten. Doch lange Zeit bekam man diesen Samen der gleichnamigen Pflanze hierzulande nur in speziellen Bio- und Feinkostläden, bis vor nicht einmal einem Jahrzehnt auch hier entdeckt wurde, wie gesund diese an Aminosäuren und hoch konzentrierten Vitaminen reichhaltige Getreide eigentlich ist. Daher erfreut es sich steigender Beliebtheit und ist inzwischen auch in fast jedem gut sortiertem Supermarkt erhältlich.
    Bei der Durchsicht meiner Rezepte musste ich aber feststellen, dass ich es bisher versäumt hatte, ein Rezept mit Quinoa vorzustellen – eine Sache die ich nun mit diesem Beitrag beheben möchte. Dabei hatte ich mich für eine Lachs-Quinoa-Pfanne entschieden, die ich mit Paprika, Zuckerschoten und etwas Kokosmilch zubereitete.

    Was benötigen wir also für zwei Portionen?

    100g Quinoa
    01 - Zutat Quinoa / Ingredient quinoa

    250g Lachsfilet
    02 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

    2 Paprikaschoten (rot & gelb)
    03 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

    100g Zuckerschoten
    04 - Zutat Zuckerschoten / Ingredient sugar snaps

    2-3 getrocknete Chilishoten
    05 - Zutat Chilies / Ingredient chilies

    200ml Wasser
    06 - Zutat Wasser / Ingredient water

    1 Teelöffel Gemüsebrühe
    07 - Zutat Instant-Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable broth

    250ml Gemüsebrühe
    08 - Zutat Kokosmilche / Ingredient coconut milk

    2 Esslöffel Tomatenmark
    09 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    2 Esslöffel Currypaste
    10 - Zutat Chili-Paste / Ingredient chili paste

    1 gestrichener Esslöffel Thymian
    11 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

    sowie etwas Olivenöl zum braten
    und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir damit, die 200ml Wasser in einen kleinen Topf zu geben und dieses geschlossen zu erhitzen.
    12 - Wasser in Topf erhitzen / Heat up water in pot

    Während das Wasser erhitzt wird, wenden wir uns dem Gemüse zu und waschen die Paprikaschoten,
    13 - Paprika waschen / Wash bell pepper

    entkernen sie
    14 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

    und schneiden sie dann in Würfel.
    15 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

    Inzwischen müsste das Wasser kochen, so dass wir das Quinoa in einem dünnmaschigen Sieb abspülen können um die Saponine zu entfernen,
    16 - Quinoa abspülen / Swill quinoa

    dann salzen wir das Wasser mit einem halben Teelöffel Salz,
    17 - Wasser salzen / Salt water

    rühren die Gemüsebrühe ein
    18 - Gemüsebrühe einrühren / Stir in vegetable broth

    und geben schließlich das abgespülte Quinoa hinzu,
    19 - Quinoa hinzufügen / Add quinoa

    um es geschlossen köcheln zu lassen – wobei wir die Hinweise auf der Verpackung beachten sollten –
    20 - Geschlossen köcheln lassen / Let simmer closed

    und rühren es hin und wieder um, damit nichts anbrennt.
    21 - Gelegentlich umrühren / Stir from time to time

    Während das Quinoa vor sich hin köchelt und quillt, zerkleinern wir die getrockneten Chilis,
    22 - Chilis zerkleinern / Mince chilis

    dann waschen wir die Zuckerschoten, trocknen sie
    23 - Zuckerschoten waschen / Wash sugar snaps

    schneiden die Enden ab und halbieren sie gegebenenfalls.
    24 - Zuckerschoten zerschneiden / Cut sugar snaps

    Außerdem waschen wir das Lachsfilet, tupfen es ebenfalls trocken
    25 - Lachsfilet waschen / Wash salmon filet

    und schneiden es in mundgerechte Würfel.
    26 - Lachs würfeln / Dice salmon

    Das fertig gequollene Quinoa stellen wir schließlich bei Seite.
    27 - Quinoa bei Seite stellen / Put quinoa aside

    In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl,
    28 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    dünsten darin die Paprikawürfel an bis sie etwas Farbe bekommen,
    29 - Paprika andünsten / Fry bell pepper

    geben die zerkleinerten Chilis hinzu
    30 - Chili hinzufügen / Add chilis

    und geben dann die Lachswürfel hinzu
    31 - Lachswürfel addieren / Add salmon

    um sie rundherum anzubraten.
    32 - Lachswürfel anbraten / Fry salmon

    Anschließend addieren wir auch die Zuckerschoten
    33 - Zuckerschoten hinzufügen / Add sugar snaps

    und dünsten wir ebenfalls kurz mit an
    34 - Zuckerschoten andünsten / Braise sugar snaps

    bevor wir schließlich alles mit der Kokosmilch ablöschen.
    35 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

    Während wir die Kokosmilch erhitzen, geben wir die beiden Esslöffel Tomatenmark
    36 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

    sowie die beiden Esslöffel Currypaste hinein
    37 - Currypaste dazu geben / Add curry paste

    und verrühren beides gründlich
    38 - Gut verrühren / Mix well

    wobei wir alles auch gleich mit Salz, Pfeffer und dem gestrichenen Esslöffel Thymian abschmecken.
    39 - Mit Salz, Pfeffer & Thymian abschmecken / Taste with salt, pepper & thyme

    Anschließend geben wir noch das fertig gequollene Quinoa mit in die Pfanne,
    40 - Quinoa hinzufügen / Add quinoa

    verrühren dieses gründlich mit der gewürzten Kokosmilchsauce und lassen alles für einige Minuten weiter köcheln.
    41 - Köcheln lassen / Let simmer

    Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
    42 - Salmon quinoa fry with coconut milk & bell pepper - Served / Lachs Quinoa Pfanne mit Kokosmilch & Paparika - Serviert

    Der leicht nussige Geschmack des Quinoa harmonierte wie ich fand wunderbar mit dem Kokosmilcharoma und dem Geschmack der Currypaste, der das Tomatenmark eine zusätzliche fruchtige Note hinzufügte. Gemeinsam mit dem zarten Lachsfilet, den Paprikawürfeln und den noch immer leicht knackigen Zuckerschoten ergab sich eine überaus leckeres Gericht, das außerdem relativ einfach zuzubereiten war. Ich war auch heute sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines kleinen Kochexperiments und werde natürlich die Augen offen halten, was man noch so alles mit Quinoa machen kann.

    43 - Salmon quinoa fry with coconut milk & bell pepper - Side view / Lachs Quinoa Pfanne mit Kokosmilch & Paparika - Seitenansicht

    Guten Appetit