Schweinebraten mit Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel & Krautsalat [28.04.2015]

Eigentlich wollte ich heute zuerst bei den Spaghetti mit Balsmicolinsen zugreifen, die laut ursprünglicher Speisekarte im Bereich Vitality angeboten werden sollte. Doch man hatte dieses Gericht kurzfristig mit Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln ersetzt, die jedoch so typisch nach Kantine aussahen, dass ich mich nach Alternativen umsah. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter sahen aber auch nicht so gut aus und auf die Asia-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce oder Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse hatte ich auch nicht so viel Appetit. Also griff ich beim Schweinebraten mit Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel, dazu Krautsalat bei Tradition der Region zu. Auf weitere Komponenten auf meinem Tablett wie Gemüse oder Dessert verzichtete ich aber.

Pork roast with dark beer sauce, potato dumpling & cole slaw / Schweinebraten mit Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel & Krautsalat

Das mehr als ausreichend große Stück Schweinebraten erwies sich als angenehm mager und saftig, wobei die umgebende Kruste nur relativ ausgefallen war. Und auch die Sauce, die ja bei mir immer wieder ein Grund für Kritik ist, war heute sehr gut gelungen, denn sie war nicht zu dünnflüssig und besaß ein kräftiges Aroma, das gut zum Schweinebraten passte. Dazu der einigermaßen lockere, etwa männerfaustgroße Kartoffelknödel, der mit angebratenen Brotwürfeln gefüllt war sowie die einfache Krautsalat, welcher heute ohne Speck oder Kümmelsamen angerichtet worden war, ergaben in der Summe ein sehr gelungenes Stück bayrisch-deutscher Hausmannskost, die man nicht jeden Tag auf den Teller bekommt. Ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden.
Natürlich hatten auch viele andere Gäste beim Schweinebraten zugegriffen und als ich meine Blicke über die Tabletts auf den anderen Tischen schweifen ließ, bestand kein Zweifel dass dem Schweinebraten heute Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf dem zweiten Platz sah ich heute die Asia-Gerichte, die etwas häufiger gewählt worden waren als die somit drittplatzierten Schinkennudeln auf Platz vier. Der vierte Platz gebührte dem Rührei mit Spinat.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelnknödel: ++
Krautsalat: ++

Putensteak mit grünem Spargel & Sauce Hollandaise [26.04.2016]

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen, bei welchem Gericht ich zugreifen würde. Denn neben dem Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette bei Vitality, einem Paprikagulasch vom Schwein mit Salzkartoffeln bei Tradition der Region sowie den Asia-Thai-Gerichten wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Gebackener Seelachs mit scharfen Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce stach der Putensteak mit grünem Spargel und Sauce Hollandaise überbacken, dazu Thymiansauce & Kroketten, dazu Thymiansauce und Kroketten bei Globetrotter deutlich hervor. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat mit Speckwürfelchen von der Salattheke und ein Becherchen Mango-Joghurt-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Turkey steak gratinated with green asparagus & sauce hollandaise, with thyme sauce & croquetes / Putensteak mit grünem Spargel & Sauce Hollandaise überbacken, dazu Thymiansauce & Kroketten

Mein erster Kritikpunkt betraf mal wieder die Sauce, die zwar wie angekündigt ein deutliches Thymianaroma besaß, aber mal wieder deutlich zu dünn geraten war. Ein wenig Mehl oder Saucenbinder hätten hier eindeutig gut getan, um ihr etwas mehr Konsistenz zu geben. Die genau abgezählten fünf Kroketten waren aber schön heiß, mit dünner knuspriger Hülle und weichen, kartoffeligem Inhalt. Und unter der Schicht aus weichen Stangen grünen Spargels und Sauce Hollandaise fand sich ein angenehm saftiges, zartes und ausreichend großes Stück Putensteak. Dazu passte auch sehr gut der knackige Krautsalat, der mit angebratenen Speckwürfeln sowie Kümmelsamen versetzt worden war. Das Dessert in Form des Mango-Joghurt-Mousse enttäuschte aber wiederum ein wenig, denn der schaumigen Zubereitung fehlte es mal wieder etwas an fruchtigem Aroma. Da kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Dennoch insgesamt eine sehr leckeres Mittagsgericht – ich war mit meiner Wahl zufrieden.
Natürlich lag die Vorliebe der anderen Gäste lag heute – wie nicht anders zu erwarten – ebenfalls beim Putensteak mit Spargel, womit dieses Gericht mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger gesehen zu haben als den somit drittplatzierten Schweine-Paprikagulasch. Der vegetarische Zucchini-Kartoffelgulasch folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak mit grünem Spargel & Sauce Hollandaise: ++
Thymiansauce: +
Kroketten: ++
Krautsalat: ++
Mango-Joghurt-Mousse: +

Gebackene Calamari mit Remoulade & Country Potatoes [22.04.2016]

Leider war das USA-Special in unserem Betriebsrestaurant bereits gestern beendet worden, denn an Freitagen wie heute machen viele meiner Kollegen Homeoffice und viele Wochenendpendler sind bereits am Donnerstag abend nach Hause gefahren und der Speiseraum deshalb deutlich spärlicher besetzt ist als an den übrigen Tagen. Daher gab es heute nur “normale” Gerichte auf der Speisekarte und ich konnte zwischen Tagliatelle mit Geflügelsugo bei Vitality, einem Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region, Gebackenen Calamari mit Remoulade und Country Potatoes bei Globetrotter oder aber Gebackener Ananas und Banane und Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln an der Asia-Thai-Theke wählen. Da fiel mir die Wahl nicht schwer, denn ich liebe Tintenfischringe und somit landeten heute die Calamari auf meinem Tablett. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat, auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Baked calamari with remoulade & country potatoes / Gebackene Calamari mit Remoulade & Country Potatoes

Und es war eine gute Wahl gewesen, denn die großzügig gewählte Portion Calamari waren außen schön knusprig und mit zarten und weichen Ringen von Tintenfisch-Muskelfleisch gefüllt und auch die Country Potatoes waren noch schön heiß und umschlossen mit ihrer dünnen, knusprigen und gut gewürzten Hülle ein weiches, kartoffeliges Inneres. Gemeinsam mit dem Saft der beiligenden Zitronenecken und der würzigen Remoulade ein sehr leckeres Hauptgericht. Dazu war der Krautsalat eine überaus passende Ergänzung, auch wenn man heute mit der Beigabe von Kümmelsamen etwas zu großzügig umgegangen war. Von einem Punktabzug sehe ich aber dennoch ab.
Natürlich hatte auch das Gros der anderen Gäste bei den Calamari zugegriffen und diesem Gericht somit ganz klar den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verholfen. Auf Platz zwei folgten die Tagliatelle mit Geflügelsugo, knapp gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Apfelstrudel schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Calamari: ++
Remoulade: ++
Country Potatoes: ++
Krautsalat: ++

Pulled Pork in Brioche Semmel mit Steak House Pommes [19.04.2016]

Da weder der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Vitality, noch die Hausgemachte Lasagne mit Tomatensauce und Käse gratiniert oder die Asia-Thai-Gerichte wie Kal Tzau Fhan – Gebratetern Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Bai Krapra – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce mein Interesse weckten, konnte ich mich auch heute voll und ganz dem dieswöchentlichen USA-Special in unserem Betriebsrestaurant zuwenden. Dort fanden sich heute Pulled Pork im Broiche Semmel mit Gewürzgurke, Coleslaw Salat, dazu Steak House Pommes und eine Ofenkartoffel mit Sour Creme und Schinkenstreifen, dazu gemischter Salat. Da brauchte ich natürlich nicht lang überlegen, denn das Pulled Pork war hier eindeutig das interessantere Gericht. Dazu nahm ich mir, trotz des Coleslaw auf dem Brötchen noch ein Schälchen deutschen Krautsalats von der Salattheke.

Pulled Pork & Steakhouse Pommes Frites

Die Steak House Pommes waren heute leider nicht so der Hit, denn es fehlte nicht nur etwas Salz sondern sie waren auch etwas labberig geraten. Daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Am zerrupften und schmackhaft gewürzten, mürben und zarten Schweinefleisch, das mit auf einer Schicht amerikanischen Krautsalat (Coleslaw) und garniert mit einem dicken Streifen Gewürzgurke garniert in einer weichen Broiche-Semmel verpackt worden war, gab es aber nichts auszusetzen. Und auch der einheimische Krautsalat, der wie üblich mit kleinen Speckwürfeln und Kümmelsamen versetzt worden war, erfüllte alle an ihn gestellten Anforderungen.
Natürlich lag das Pulled Pork auch bei den anderen Gästen heute hoch in der Gunst und konnte sich mit einem kleinen, aber deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich heute die Asia-Gerichte, die aber nur einen winzigen Vorsprung vor der ebenfalls recht beliebten Lasagne auf Platz drei aufzeigte. Den vierten Platz teilten sich schließlich die Ofenkartoffel und das Zucchini-Möhrenragout, hier konnte ich keinen Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Pork: ++
Coleslaw: ++
Broiche-Semmel: ++
Steakhouse Pommes Frites: +
Krautsalat: ++

Kartoffel-Zucchini mit Ratatouille & Kräuterdip [13.04.2016]

Als ich heute die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants durchsah, musste ich leider feststellen dass man mit einer alten und liebgewonnenen Tradition gebrochen hatte und heute mal kein Fisch- oder Meeresfrüchtegericht auf die Speisekarte gesetzt. Daher musste ich mich nach einer Alternative umsehen und der Putenrollbraten mit Rotweinsauce und Kartoffelgratin bei Tradition der Region klang heute zwar überaus verlockend. Aber auch die vegetarischen Kartoffel-Zucchinipuffer mit Ratatouille und Kräuterdip bei Vitality besaßen einen gewissen Reiz, während mich Penne Rigata mit Tomaten-Thunfischsauce und Parmesan sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Hoisin-Sauce nicht so sehr interessierten. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat von der Dessert-Theke und ein Becherchen Kokoscreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Potato zucchini pancake with ratatouille / Kartoffel-Zucchini-Puffer mit Ratatouillegemüse

Was mir sofort auffiel war, dass man beim Kräuterdip etwas maßgebliches vergessen zu haben schien: Die Kräuter. Vielmehr handelte es sich bei der weißen Masse scheinbar um reinen Schmand oder Sauerrahm. Das machte es nicht schlechter, denn auch so eignete sich der Dip wunderbar zum garnieren des Puffers, aber dennoch war ich etwas enttäuscht. Und auch der groß geratene und vor allem in der Mitte mehr als daumendicke Puffer ließ etwas zu wünschen übrig, denn er war für einen Puffer leider etwas zu weich geraten – hier hätte es bestimmt nicht geschadet, ihn entweder etwas länger zu braten oder die Kartoffel-Zucchini-Masse in kleinere Portionen aufzuteilen. Zum Glück war die Masse aber gar gekocht und geschmacklich gab es sonst nichts daran auszusetzen – dennoch kann ich hier keine volle Punktzahl geben. Am Ratatouillegemüse, das aus Stücken von Zucchini, Auberginen, Paprika und Tomaten in einer fruchtigen, mit Kräutern versetzten Tomatensauce bestand, gab es aber nichts auszusetzen. Ganz anders beim Krautsalat, der heute einen seltsamen Beigeschmack besaß. Obwohl es sich wahrscheinlich um den selben Krautsalat handelte, den ich bereits Montag verzehrt hatte, muss ich auch hier einen Punktabzug vornehmen. Dabei kann ich natürlich nicht ausschließen, dass versehentlich irgend etwas aus einer der anderen, eng beieinander stehenden Schüsseln in den mit Kümmelsamen versetzten Krautsalat geraten war und ihn somit “kontaminiert” hatte – aber volle Punktzahl kann ich dennoch nicht geben. Die Kokoscreme, die man mit einem Stück Ananas und einem (vermutlich) nicht essbaren Palmenblatt garniert hatte, erfüllte mit ihrem fruchtigen Kokosgeschmack und ihrer festen, leicht körnigen Konsistenz alle meine Erwartungen an ein solches Dessert.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich der Putenrollbraten am höchsten in der Gunst und konnte sich mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgten heute die Asia-Thai-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger gesehen zu haben als die somit drittplatzierten Penne Rigata mit Tomaten-Thunfischsauce. Die vegetarischen Kartoffel-Zucchinipuffer belegten schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Zucchinipuffer: +
Ratatouille: ++
Dip: ++
Krautsalat: +
Kokoscreme: ++